Linux, Unix und BSD

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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Do 21. Jul 2016, 10:20

Liegestuhl hat geschrieben:(21 Jul 2016, 11:03)

Dafür muss man kein Fachmann sein. Einfach ist Softwarecenter (heißt jetzt Ubuntu Software) und den Ramsch deinstallieren, den man nicht mehr braucht. Den Rest macht Linux selbst.

Ich lasse die Programme aus Bequemlichkeit drauf. Die Platte ist groß genug und vielleicht brauche ich es ja mal irgendwann. Es kommt häufiger vor, dass ich von dollen Programmen lese, die genau das Problem angehen, dass ich zur Zeit habe. Dann installiere ich die schnell und fertig.


Ich mache es mir genau so bequem, denn ich kann überhaupt nicht jammern, was die Geschwindigkeit meines Rechners mit UBUNTU betrifft. Also lasse ich das "Gerümpel" liegen und habe dann auch keine schlimmen Träume. So ganz blöde ist ja die Programmauswahl der UBUNTU-Entwickler nicht angelegt. Auf jeden Fall könnte ich keine bessere Auswahl treffen. :)

Wer eine industrielle Steuerung entwickeln will, der spielt ohnehin in einer ganz anderen Liga!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Do 21. Jul 2016, 10:40

H2O hat geschrieben:(21 Jul 2016, 11:12)

Die Begründungen "Markt" und "Sonderanwendung" leuchten mir natürlich ein; nur hatte mich der Glaubenskrieg um die beste LINIUX-Distribution ein wenig aus dem Tritt gebracht.

Es gibt viele Distributionen, die sich auf besondere Gebiete spezialisiert haben und die für den Normalanwender völlig uninteressant sind. Daneben gibt es ein paar Distros, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Windows-Desktop-User zu Linux zu holen, davon ist Ubuntu eine, da geht es um möglichste einfache Installation und dass die Distribution auf möglichst vielen Rechnern ohne Probleme läuft. DIE beste Distribution gibt es also nicht, es kommt immer auf den Einsatzzweck an.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Do 21. Jul 2016, 13:38

Tom Bombadil hat geschrieben:(21 Jul 2016, 11:40)

Es gibt viele Distributionen, die sich auf besondere Gebiete spezialisiert haben und die für den Normalanwender völlig uninteressant sind. Daneben gibt es ein paar Distros, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Windows-Desktop-User zu Linux zu holen, davon ist Ubuntu eine, da geht es um möglichste einfache Installation und dass die Distribution auf möglichst vielen Rechnern ohne Probleme läuft. DIE beste Distribution gibt es also nicht, es kommt immer auf den Einsatzzweck an.


Dieses sichere Gefühl habe ich auch hier entwickelt; dafür bin ich allen hier schreibenden LINUXern dankbar! Meine Entscheidung für UBUNTU entsprach vor 8 Jahren völlig meinen Vorkenntnissen als DAU. Selbst Stammvater DEBIAN 8.0 setzt noch zu viel Fachwissen voraus. Das hatten die UBUNTU-Entwickler klar erkannt und DEBIAN für den UBUNTU-Anwender gut verpackt eingebaut.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Do 21. Jul 2016, 16:41

Linux Mint ist da noch eine Stufe besser.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Mithrandir » Sa 23. Jul 2016, 12:30

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 Jun 2016, 11:01)
Linux hat ein Problem bei etwas exotischerer Hardware, eine TV-Karte oder eine Webcam können immer noch Probleme machen und dann ist "Otto Normaluser" verloren

Das ist richtig, wobei tendenziell problematisch immer die Kombination "neue Hardware" und "alter Kernel" ist.
Privat nutze ich eigentlich gern LTS-Versionen von Ubuntu. Letztes Jahr hatte ich dann einen TV-Stick gekauft, für die vom Hersteller (TechnoTrend) zur Linux-Unterstützung ein Treiber mit Anleitung angeboten wurde. Die Anleitung sah dann allerdings vor, dass man sich selbst ein Kernelmodul kompiliert. War zwar alles beschrieben und funktioniert auch gut, aber der "Otto Normaluser" ist da verloren.
Nach dem Upgrade auf eine neue Ubuntu-Version mit neuerem Kernel lief es dann out of the box. Achja, dass man DVB-C und nicht DVB-T empfangen will muss man jeweils per Kommandozeile festlegen.

H2O hat geschrieben:(22 Jun 2016, 08:14) als Browser steht Firefox wie ein Denkmal fest. Und dieser Browser verursacht Ärger mit den Internetanbietern, die auf ihren Seiten die Puppen so tanzen lassen, daß mein armer Pentium 3 nicht mehr folgen kann und auch die Swap-Funktion Amok läuft.

Das Problem sind tatsächlich die Websites. Mit HTML 5 ist es nochmal schlimmer geworden, das lässt sich nicht so gut wegblocken wie Flash, gute Schutzmechanismen fehlen noch - eine einzelne Werbe-Anzeige auf einer Website kann heute RAM und CPU komplett auslasten und ein System in die Knie zwingen. Selbst für eine (eigentlich) simple Website wie Facebook braucht man unbedingt aktuelle Technik: Entweder einen Browser mit schneller Javascript-Engine oder gute Hardware, am besten beides.
Man könnte natürlich alte Software einfach weiterverwenden, aber es hat so gut wie niemand Interesse daran, die zu pflegen.

Liegestuhl hat geschrieben:(06 Jul 2016, 12:03) Ich habe mich wirklich mehrere Wochen gezwungen und versucht mit Unity warm zu werden, aber es war nicht meine Art zu arbeiten.

Auf dem Netbook finde ich das Konzept super, aber auf dem Desktop mag ich auch nicht damit arbeiten.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 23. Jul 2016, 13:47

Tom Bombadil hat geschrieben:(21 Jul 2016, 17:41)

Linux Mint ist da noch eine Stufe besser.


Werde ich gern einmal ausprobieren, bevor ich auf UBUNTU 16.04 LTS umsteige. Dann installiere ich ohnehin von Grund auf neu.

Ich meine derzeit, daß vermutlich jede LINUX-Distribution für fachlich gut aufgestellte Nutzer wenig Probleme macht; nur der DAU kommt irgendwann nicht recht weiter. So weit ich das mitverfolgt habe, ist LINUX MINT ein Ableger von UBUNTU-DEBIAN, also im Grunde eine nettere Bedienoberfläche. Mit etwas Glück sollten also die guten Eigenschaften von UBUNTU-DEBIAN auch in LINUX MINT erhalten geblieben sein. Aber ich will mich gern davon auch in der Praxis beeindrucken lassen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 23. Jul 2016, 13:55

Mithrandir hat geschrieben:(23 Jul 2016, 13:30)
...

Auf dem Netbook finde ich das Konzept super, aber auf dem Desktop mag ich auch nicht damit arbeiten.


Aus meiner Sicht ist das wenigstens für Otto Normalverbraucher eine reine Gewohnheitssache. Ich habe mit Windows NT, XP und 7.0 umgehen können, mit UBUNTU Gnome 2.x und seit einigen Jahren nun mit UBUNTU UNITY. Letzteres ist mir im Laufe der Zeit ans Herz gewachsen, nachdem ich zunächst etwas gefremdelt hatte. Ich wäre jetzt richtig sauer ;) , wenn ohne Not wieder eine neue Bedienoberfläche mich zum Umgewöhnen zwänge. Bei technischen Zwängen kann ich natürlich nicht ernsthaft herum heulen!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Jul 2016, 14:04

Du kannst dir Mint oder andere Distributionen auch in einer VirtualBox installieren: https://www.virtualbox.org/
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mo 25. Jul 2016, 11:18

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Jul 2016, 15:04)

Du kannst dir Mint oder andere Distributionen auch in einer VirtualBox installieren: https://www.virtualbox.org/


"virtual box", ich ahne es schon, simuliert einen Rechner oder seine Interfaces zu einem Programm. So etwas gab es doch oder gibt es noch, wenn jemand ganz dringend ein Windowsprogramm unter LINUX laufen lassen wollte. War einmal für viel Geld zu kaufen.

In der LINUX-Welt war mir vertrauter, daß man das Betriebssystem der Distribution live von einem Speicher aus laufen lassen konnte, etwa im RAM des Rechners, um die Distribution zu testen, wie weit sie mit der HW zusammenspielen könnte. Das wird es bei MINT sicher auch geben, schon weil UBUNTU solche Möglichkeiten bietet.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon MoOderSo » Mo 25. Jul 2016, 12:52

H2O hat geschrieben:(25 Jul 2016, 12:18)

"virtual box", ich ahne es schon, simuliert einen Rechner oder seine Interfaces zu einem Programm. So etwas gab es doch oder gibt es noch, wenn jemand ganz dringend ein Windowsprogramm unter LINUX laufen lassen wollte. War einmal für viel Geld zu kaufen.

In der LINUX-Welt war mir vertrauter, daß man das Betriebssystem der Distribution live von einem Speicher aus laufen lassen konnte, etwa im RAM des Rechners, um die Distribution zu testen, wie weit sie mit der HW zusammenspielen könnte. Das wird es bei MINT sicher auch geben, schon weil UBUNTU solche Möglichkeiten bietet.

Du kannst die normale Iso natürlich auch als Live-CD ohne Installation testen, aber dann sind halt alle Änderungen beim Runterfahren wieder futsch.
Das ist zwar ganz nett um auf die Schnelle mal zu testen ob A oder B damit funktioniert, aber wer einen ernsthaften Wechsel beabsichtigt, der testet so was ganz gerne etwas intensiver und da ist eine VM schon besser, da man nicht bei jedem Start bei Null anfangen möchte.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon HugoBettauer » Mo 25. Jul 2016, 13:05

H2O hat geschrieben:(25 Jul 2016, 12:18)

"virtual box", ich ahne es schon, simuliert einen Rechner oder seine Interfaces zu einem Programm. So etwas gab es doch oder gibt es noch, wenn jemand ganz dringend ein Windowsprogramm unter LINUX laufen lassen wollte. War einmal für viel Geld zu kaufen.

In VirtualBox lässt du ein vollständiges Betriebssystem laufen (das kann Lizenz- oder Supportkosten verursachen). Da läuft dann dein Programm drin.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mo 25. Jul 2016, 14:06

MoOderSo hat geschrieben:(25 Jul 2016, 13:52)

Du kannst die normale Iso natürlich auch als Live-CD ohne Installation testen, aber dann sind halt alle Änderungen beim Runterfahren wieder futsch.
Das ist zwar ganz nett um auf die Schnelle mal zu testen ob A oder B damit funktioniert, aber wer einen ernsthaften Wechsel beabsichtigt, der testet so was ganz gerne etwas intensiver und da ist eine VM schon besser, da man nicht bei jedem Start bei Null anfangen möchte.


Ja, das ist schon richtig; als ich aber meinen Umstieg auf Ubuntu 8.04 LTS auf meinem Toughbook versuchte, da hätte ich eine Windows XP-Installation gefährden müssen. Für mich als DAU ein ernstes Problemchen. Damals lief dann die live-Installation so problemlos, daß ich danach die XP-Installation auch aus "politischen Gründen" (Firmeneigentum) entfernt habe. Seitdem glücklich mit UBUNTU...

Seitdem habe ich auch nur bei der Trennung von funktionierendem Windows (zuletzt Windows 7.0) diese live-Installationen voraus geschickt. Mein SONY VAIO 11" machte dann noch Zicken, aber mit Hilfe der UBUNTUUSER-Berichte habe ich fast alle seine guten Funktionen zum Laufen gebracht... war aber Arbeit! Alte UBUNTUs mache ich wohlgemut platt und installiere mutig den Nachfolger; als DAU darf ich das.

Mit LENOVO HW getraue ich mich inzwischen auch sofort an eine Neuinstallation von UBUNTU LTS; das scheint ein Rechnerhersteller zu sein, der gut mit dem UBUNTU-Team zusammen arbeitet. Bisher stets guter Ausgang des kleinen Abenteuers.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mo 25. Jul 2016, 14:16

HugoBettauer hat geschrieben:(25 Jul 2016, 14:05)

In VirtualBox lässt du ein vollständiges Betriebssystem laufen (das kann Lizenz- oder Supportkosten verursachen). Da läuft dann dein Programm drin.


Ja, ich habe die angegebene Quelle "VirtualBox" angesehen; da hieß es "kostenlose Installation". Ok, da können dann immer noch ärgerliche Überraschungen folgen. Ich glaube VMware war seinerzeit mit Kosten verbunden, als meine Forscherkollegen mit ihren LINUX-Systemen dann doch Windows Word benutzen wollten, um mit externen Leuten gemeinsame Papiere verfassen zu können. Lang ist's her... mußte ich noch genehmigen... Da kommt Microsoft eben immer wieder groß heraus. Das Microsoft-Office-Paket ist wohl ein Volltreffer! Die Leistung brauche ich als DAU und Normalverbraucher aber wirklich nicht!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Liegestuhl » Mo 25. Jul 2016, 14:20

H2O hat geschrieben:(25 Jul 2016, 15:16)

Ich glaube VMware war seinerzeit mit Kosten verbunden, ...


Der Player ist umsonst. Wenn du selber VMs erzeugen willst, kostet es.

Ich benutze selber auch den VMPlayer. Die Images, die wir auf der Arbeit benutzen, laufen bei mir nicht unter der VirtualBox.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mo 25. Jul 2016, 14:26

Liegestuhl hat geschrieben:(25 Jul 2016, 15:20)

Der Player ist umsonst. Wenn du selber VMs erzeugen willst, kostet es.

Ich benutze selber auch den VMPlayer. Die Images, die wir auf der Arbeit benutzen, laufen bei mir nicht unter der VirtualBox.


Na bitte, ich ahnte schon, daß da Pferdefüße verborgen sind. Die Leute müssen auch ihre Familien ernähren!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon MoOderSo » Mo 25. Jul 2016, 14:28

H2O hat geschrieben:(25 Jul 2016, 15:16)

Ja, ich habe die angegebene Quelle "VirtualBox" angesehen; da hieß es "kostenlose Installation". Ok, da können dann immer noch ärgerliche Überraschungen folgen.

Keine Sorge, VirtualBox verursacht keine Kosten. Da kannst du ruminstallieren wie du lustig bist. Ansonsten wäre ich jetzt schon ein sehr armer Mensch. :D
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mo 25. Jul 2016, 14:37

MoOderSo hat geschrieben:(25 Jul 2016, 15:28)

Keine Sorge, VirtualBox verursacht keine Kosten. Da kannst du ruminstallieren wie du lustig bist. Ansonsten wäre ich jetzt schon ein sehr armer Mensch. :D


Ok, für Leute mit überwiegendem Interesse an der Rechnertechnik und neuer SW wird VirtualBox dann die Offenbarung sein. Für DAUs wäre ein solches Meisterstück die reine Verschwendung! Da bleibt dieser Schuster hier bei seinem Leisten! ;)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 25. Jul 2016, 15:17

H2O hat geschrieben:(25 Jul 2016, 15:16)

Ok, da können dann immer noch ärgerliche Überraschungen folgen.

Kommen nicht, VirtualBox ist kostenlos.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mo 25. Jul 2016, 18:16

Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jul 2016, 16:17)

Kommen nicht, VirtualBox ist kostenlos.


Ist VirtualBox wirklich etwas für den DAU? Ich habe versucht, mich in diese Technik hinein zu denken. Ja, man kann ein Interface zum Betriebssystem herstellen, in dem dann ein anderes Betriebssystem abläuft und so die Rechner-HW nutzt. Ich habe verstanden, daß man damit die Notwendigkeit umgehen kann, besondere HW-Treiber mit einem Betriebssystem zu laden. Etwa wenn man eine Windows-Installation mit 1000 guten Schnittstellen hat, für die unter LINUX keine Treiber zu erhalten sind. Dann kann man die Windows-Umgebung des Rechners im Hintergrund nutzen, um mit einer LINUX-Gast-Installation einen vollwertigen Rechnerbetrieb auf die Beine stellen zu können.

Hat das aber Sinn, wenn man eine gut funktionierende UBUNTU-Installation hat, bestimmte Windows-Funktionenen nicht ernsthaft vermißt? Über GRUB kann man unterschiedliche Installationen (bei mir auch das alte Windows 7.0) anstarten, wobei immer nur ein Betriebssystem am Werk ist. Munter hin- und her-schalten kann man dann natürlich nicht. Ich nehme an, daß das mit einer virtuellen Maschine zu machen ist, ohne einen Neustart hinlegen zu müssen. Ich habe verstanden, daß die virtuelle Maschine so läuft wie ein gewöhnliches Benutzerprogramm, vielleicht sogar im Parallelbetrieb.

Wegen meiner Überwachungskameras in meinem Wohnhaus wäre der Windowsbetrieb neben UBUNTU nicht schlecht... vielleicht auch noch SKYPE, aber das geht ganz ordentlich mit meinem Smartphone. (Hat mir mein Sohn geschenkt, weil ich mich an mein Ubuntu klammere, oder weil ich zu dumm bin, damit richtig um zu gehen :D )

Wenn ich auf UBUNTU 16.04 LTS umsteige, will ich mich damit auseinander setzen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 25. Jul 2016, 21:02

Ja, das ist auch was für den DAU: https://www.youtube.com/watch?v=xQicIv1GGeA ISt für Win10, das Prinzip ist aber gleich.
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