Linux, Unix und BSD

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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Di 4. Jul 2017, 06:59

@H2O:

Noch zu den mobilen Systemen im Thread weiter oben...
Android ist ein von Google manipuliertes Linux. Es gab aber einige andere Versuche in diese Richtung gegeben. Das genannte UbuntuTouch ist einer.

Ich hätte gerne auf Tizen von Samsung gesetzt, das, obwohl von Samsung gepusht, unter internationaler 'Aufsicht' (Linux Foundation usw.) weiterentwickelt wird.
Tizen sieht in seinen bisherigen Ausgaben (z. B. 2.0) auch gar nicht mal so schlecht aus. Die haben auch Elemente von Bada hinzugefügt.
Nur leider setzt es sich auf Smartphones nicht durch.

Hauptproblem für den Markterfolg scheinen die wenigen Apps im Vergleich zu Android zu sein.

https://www.sammobile.com/wp-content/up ... screen.png
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Di 4. Jul 2017, 07:45

Negator hat geschrieben:(04 Jul 2017, 07:59)

@H2O:

Noch zu den mobilen Systemen im Thread weiter oben...
Android ist ein von Google manipuliertes Linux. Es gab aber einige andere Versuche in diese Richtung gegeben. Das genannte UbuntuTouch ist einer.

Ich hätte gerne auf Tizen von Samsung gesetzt, das, obwohl von Samsung gepusht, unter internationaler 'Aufsicht' (Linux Foundation usw.) weiterentwickelt wird.
Tizen sieht in seinen bisherigen Ausgaben (z. B. 2.0) auch gar nicht mal so schlecht aus. Die haben auch Elemente von Bada hinzugefügt.
Nur leider setzt es sich auf Smartphones nicht durch.

Hauptproblem für den Markterfolg scheinen die wenigen Apps im Vergleich zu Android zu sein.

https://www.sammobile.com/wp-content/up ... screen.png


Vermutlich sind Neuankömmlinge im Smartphone immer im Nachteil, weil sie keine eingeübte Benutzergemeinde vorfinden... und vermutlich der Nutzer dann erneut Lehrgeld zahlen muß. Ohne große Nutzergemeinde dann auch keine Apps. Ich vermute, daß der UBUNTU-Versuch daran gescheitert ist.

Allgemein gesprochen wundert mich die große Zahl der offenen LINUXe sehr. Da schlägt sicher der Hobby- und Studienbereich durch. Im Grunde bleibt wichtig, daß MICROSOFT mit Windows so den Markt nicht zu 100% besetzen kann und dann phantasievolle Preisgestaltungen durchsetzen kann. Der Seitenweg APPLE hat seine Gemeinde trotz mancher Widrigkeiten in der Vergangenheit fest an sich gebunden... koste es, was es wolle. Für uns ärmere Teilnehmer bleibt LINUX.

Welche Distribution (Bündel von Betriebssystem und Benutzer-SW) man auch auswählt: Mit etwas mehr oder weniger Mühe kann man fast alles damit tun, was unter LINUX läuft. Und der bekennende DAU unter den LINUX-Nutzern wird sich für UBUNTU entscheiden, weil damit die geringste Mühe verbunden ist.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Do 20. Jul 2017, 00:13

Ich hatte mal daran gedacht, dass man Debian mit Gnome 3 auf ein Smartphone werfen kann. (Der einzige Ort, an dem ich Gnome 3 gut finden könnte.)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Do 20. Jul 2017, 08:55

Negator hat geschrieben:(04 Jul 2017, 07:59)
Android ist ein von Google manipuliertes Linux.

Das ist Unsinn. Es gibt kein "manipuliertes" Linux. Es ist ganz im Gegenteil die Intention der Linux-Entwickler, mit dem "Copyleft" zur Weiterentwicklung und Variation der Ursprungsvariante anzuregen. Da Android vollständig quelloffen ist, entspricht es auch dieser Intention. Was immer man technisch von Android und/oder Google auch halten möge ...
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Do 20. Jul 2017, 11:23

Das würde ich doch anders sehen.

Sicher mag ein Linux ein Linux sein. Aber Google hat da ordentlich den Daumen drauf!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Do 20. Jul 2017, 16:39

Und hier bringt c't Onlinegaming mit Linux, Windows und macOS:

https://www.youtube.com/watch?v=h79hGD6 ... e=youtu.be
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Do 20. Jul 2017, 18:52

schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Jul 2017, 09:55)

Das ist Unsinn. Es gibt kein "manipuliertes" Linux. Es ist ganz im Gegenteil die Intention der Linux-Entwickler, mit dem "Copyleft" zur Weiterentwicklung und Variation der Ursprungsvariante anzuregen. Da Android vollständig quelloffen ist, entspricht es auch dieser Intention. Was immer man technisch von Android und/oder Google auch halten möge ...


Ist das wirklich so? Mir ist aufgefallen, daß ich Videos meiner Überwachungsanlage auf meinem Smartphone darstellen kann... ob nun von NOVUS oder 7-LINKS. Zugehörige Apps laufen da astrein. Unter LINUX (UBUNTU) ist das Essig. Die Videos kommen nicht, obwohl die Bedienmaske angezeigt wird. Vermutlich gelangen die Befehle aus der Bedienmaske schon nicht zum Sender.

Wenn LINUX und ANDROID quelloffen sind, und unter Android 4.42 schon diese Videos dargeboten werden... verdammt noch einmal, warum ist das unter LINUX (UBUNTU 16.04) nicht auch möglich?

Ist doch blöd, daß ich nur für die Videoüberwachung eines Grundstücks ein WINDOWS PRO 7 als parallele Installation betreiben muß!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 20. Jul 2017, 19:40

schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Jul 2017, 09:55)

Das ist Unsinn. Es gibt kein "manipuliertes" Linux. Es ist ganz im Gegenteil die Intention der Linux-Entwickler, mit dem "Copyleft" zur Weiterentwicklung und Variation der Ursprungsvariante anzuregen. Da Android vollständig quelloffen ist, entspricht es auch dieser Intention. Was immer man technisch von Android und/oder Google auch halten möge ...
aosp, also das reine quelloffene Android, will der Normalo nicht haben. Kein Google Fit, kein Play store, maps, gmail usw.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 21. Jul 2017, 09:34

@H2O: Siehe die Antwort von Sole.survivor@web.de. Android selbst ist quelloffen, die Anwendungen nicht unbedingt. Aber auch aus dieser Quelloffenheit würde keineswegs zwangsweise die Kompatibilität einer Linux-Abwandlung in irgendeiner Hinsicht folgen. Das Copyleft besagt einfach nur, dass jeder den originalen Linux-Kernel-SourceCode benutzen und beliebig abwandeln kann, solange er seine Variante auch quelloffen anbietet. Es ging mir einfach nur um die unpassende Formulierung "manipuliert".
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Sa 22. Jul 2017, 16:59

Unpassend? - "Unter die Knute gezwungen" besser?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Fr 6. Okt 2017, 15:20

Nun ja, wer wie der Threadstarter den Pinguin Tux (Maskottchen von Linux) als Avatar nutzt muss natürlich ein Linux-Fan sein. ;)
Linux ist zweifellos ein sehr sicheres Betriebssystem. Je nach Distrubution (es gibt unzählige) findet jeder Linux-Fan „sein“ Linux. Allerdings hat Linux seinen Vorsprung gegenüber Windows in Bezug auf Betriebsstabilität und Sicherheit ein ganzes Stück weit eingebüßt. Zu Zeiten von Windows 3.x, 95, 98 und XP wichen viele PC-Nutzer auf Linux aus, weil Microsoft es einfach nicht schaffte, ein wirklich stabiles Windows zu erschaffen. Desweiteren sorgten viele und immer wieder neue Sicherheitslücken, die ständige Updates und Patches notwendig machten zu Verdruß bei den Windows-Nutzern, die sich dann nach Alternativen umschauten.

Mit Windows 7, 8.x und jetzt 10 ist dieser Vorsprung von Linux aber längst dahin. Windows hat sich zu einem sehr stabilen Betriebssystem entwickelt, welches Linux in nichts nachsteht. Klar liest man häufig von Hackerangriffen auf Windows-Systeme und weinig über solche auf Linux-basierende Systeme. Aber ist das bei dem Verhältnis Windows zum Nischenprodukt Linux ein Wunder?

Wie dem auch sei, letztlich spielt es keine Rolle, ob ich einen Geschäftsbrief mit MS Word unter Windows oder mit einem Office-Paket unter Linux abfasse. Das bleibt sich Jacke wie Hose. Aber:
Oftmals arbeiten an einem Projekt mehrere Teilnehmer. Beispiel: Eine Arbeitsgruppe an der Uni. Alle haben online Zugriff auf die Arbeitsdatei und arbeiten daran oder aber jeder arbeitet zu bestimmten Unterthemen etwas aus und fügt es dann in die Arbeit ein. Da kann es dann bei komplexen und aufwendigen Arbeiten mit Diagrammen, Fußnoten, unterschiedlichen Schriften, eingebundenen Grafiken usw. leicht zu unliebsamen Überraschungen kommen, wenn unterschiedliche Office-Anwendungen verschiedener Hersteller genutzt werden. Beispiel: Nach dem Zusammenfügen einzelner Arbeitsschritte der Gruppe finden sich plötzlich Trennungszeichen im Fließtext wo sie nicht hingehören, Grafiken sind falsch eingebunden und Fußnoten verschwunden oder vollkommen verstellt. Das ist äußerst ärgerlich.

Von daher wird an unserer Uni in allen Fachbereichen immer wieder darauf hingewiesen, in Arbeitsgruppen unbedingt darauf zu achten, dass alle Gruppenmitglieder Windows oder Linux, zumindest aber das gleiche Office-Paket verwenden.

Mein Fazit: Ich sehe keinen Vorteil darin mehr, ein gut laufendes Windows 10 vom System zu werfen um ein Linux zu installieren. Warum? Es kommt hinzu, dass andere Anwendungsprogramme wie z.B. Grafikprogramme, auf die ich mich über lange Zeit eingearbeitet habe nicht unter Linux laufen. Klar könnte ich zusätzlich ein Windows auf einem Linux-System installieren. Aber warum?

Und: Der große Linux-Hype von einst ist längst vorbei. Ja, es gibt eine eingeschworene Linux-Gemeinde, für die Microsoft-Produkte für keinen Preis der Welt ins Haus bzw. auf ihren Computer kämen. Hier aber haben wir es wohl mit einer Glaubensfrage oder auch mit einem Glaubenskrieg zu tun. Linux bzw. auf Linux basierende Systeme haben sicherlich irgendwo ihre Berechtigung, so z.b. im bisher nicht "geknackten" Cookidoo des Vorwerk Thermomix TM 5. :D . Aber im rein privaten Bereich irgendwie überflüssig.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Do 12. Okt 2017, 01:08

Linux ist:
- kostenlos (meistens)
- inzwischen benutzerfreundlich
- mit LibreOffice in der Lage, verschiedene Formate zu bedienen
- hat viel Zusatzsoftware (Grafik, Multimedia, inzw. auch Videoschnitt, Kommunikation und zunehmend Spiele)
- heute ein System, dass erheblich mehr Nutzer benutzen als früher (2,5 - 3 %)
- Malware-arm
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Do 12. Okt 2017, 10:22

Raskolnikof hat geschrieben:(06 Oct 2017, 16:20)
Von daher wird an unserer Uni in allen Fachbereichen immer wieder darauf hingewiesen, in Arbeitsgruppen unbedingt darauf zu achten, dass alle Gruppenmitglieder Windows oder Linux, zumindest aber das gleiche Office-Paket verwenden.

Mein Fazit: Ich sehe keinen Vorteil darin mehr, ein gut laufendes Windows 10 vom System zu werfen um ein Linux zu installieren. Warum? Es kommt hinzu, dass andere Anwendungsprogramme wie z.B. Grafikprogramme, auf die ich mich über lange Zeit eingearbeitet habe nicht unter Linux laufen. Klar könnte ich zusätzlich ein Windows auf einem Linux-System installieren. Aber warum?

Und: Der große Linux-Hype von einst ist längst vorbei. Ja, es gibt eine eingeschworene Linux-Gemeinde, für die Microsoft-Produkte für keinen Preis der Welt ins Haus bzw. auf ihren Computer kämen. Hier aber haben wir es wohl mit einer Glaubensfrage oder auch mit einem Glaubenskrieg zu tun. Linux bzw. auf Linux basierende Systeme haben sicherlich irgendwo ihre Berechtigung, so z.b. im bisher nicht "geknackten" Cookidoo des Vorwerk Thermomix TM 5. :D . Aber im rein privaten Bereich irgendwie überflüssig.


Im "rein privaten Bereich" nicht unbedingt überflüssig sondern einfach nur "freie Wahl". Deine Sicht auf die Linux/oder nicht-Nutzung im universitären Bereich ist die aus Fachbereichssicht verbreitete und auch verständliche. Im Bereich zentrale Dienste, insbesondere Hochschulrechenzentren, zentrale Datenbanken, als Server-Betriebssystem ist Linux (plus Solaris und in bestimmten Fällen FreeBSD) so gut wie alternativlos. Es ist dann für die betroffenen Leute schlicht und einfach eine praktische Frage, ob sie als Desktop-System ein anderes Produkt einsetzen wollen oder nicht. Spielt im Grunde kaum eine Rolle. MacOS/Windows/Linux-XY ... Es müssen lediglich die Client-Applikationen für den Zugriff auf die Server-Funktionen vorhanden sein. Sind sie aber bei den genannten Systemen durchwegs. Und bei Programm-Entwicklung mit aktuellen Sprachen ist die Kompatibilität auch gegeben. Java, Go usw. gibts für Windows, Linux, MacOS, FreeBSD.

Eine ganz andere Frage ist die Art der Bedingungen für die Gewährleistung von Support von SW-Anbietern für Server-Anwendungen. Da ist nicht selten sogar eine ganz konkrete Linux-Distribution mit einer ganz konkreten Auswahl an Versionen gefordert. Stellt man die nicht bereit, braucht man sich gar nicht erst melden.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 12. Okt 2017, 10:40

Raskolnikof hat geschrieben:(06 Oct 2017, 16:20)
Alle haben online Zugriff auf die Arbeitsdatei und arbeiten daran oder aber jeder arbeitet zu bestimmten Unterthemen etwas aus und fügt es dann in die Arbeit ein. Da kann es dann bei komplexen und aufwendigen Arbeiten mit Diagrammen, Fußnoten, unterschiedlichen Schriften, eingebundenen Grafiken usw. leicht zu unliebsamen Überraschungen kommen, wenn unterschiedliche Office-Anwendungen verschiedener Hersteller genutzt werden.

Welche Linux-Office-Anwendung steht unter Windows nicht zur Verfügung?
Eine reine Fantomdebatte. Der Trend geht zu Online-Anwendungen, der Browser zeigt sie an. MS Office Online, Collabora usw - Für den Desktop gibt es daneben auf allen relevanten Plattformen OpenOffice/LibreOffice etc.

Mit dem Windows ist es wie mit dem Analsex: Manche brauchen das unbedingt, für andere ist es abschreckend, für viele ist es ziemlich unwichtig. Und mit dem Linux ist es genauso.

Es gibt einfach wenig, das ein normaler Anwender mit OS X oder Linux nicht tun kann - oder eben mit Windows. Wenn was dabei ist, das dir fehlt, dann musst du halt Windows haben. Ansonsten ist es eine Geschmacksfrage. Es gibt zunehmend Leute, die haben jahrelang kein Windows auf ihrem PC und ihnen fehlt nichts. Das ist für dich kein Grund, dein Windows wegzutun - solange du nicht unzufrieden bist. Man sollte sich nur hüten, solches Halbwissen zu verbreiten. Man steht dann schnell etwas dumm da.

Und: Der große Linux-Hype von einst ist längst vorbei

Was für ein Linux-Hype? Linux auf dem Desktop hatte nie eine größere Verbreitung als heute, der Marktanteil war immer klein. Linux auf dem Mobiltelefon oder Tablet hast du praktisch überall und merkst es gar nicht. Samsung? Alles Linux. Nintendo Classic SNES? Linux.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Do 12. Okt 2017, 21:36

Es geht nicht darum, mit was Samsung seine Smartphones arbeiten lässt oder Vorwerk seinen Thermomix. Das ist für deren Anwender vollkommen Banane. Es geht um das Betriebssystem auf dem PC oder dem Laptop. fast jedes käufliche System wird mit dem jeweils aktuellen Windows ausgeliefert. Da stellt sich für den ganz normalen Anwender doch die Frage, warum er/sie dieses gerade erworbenes System erst einmal platt machen und eine Linux-Distribution installieren soll, oder vielleicht als zusätzliches Betriebssystem mit einem Bootmanager?
Ich streite keinesfalls ab, dass Linux seine Vorzüge bei speziellen Anwendungsbereichen, genannt wurden Rechenzentren, zentrale Datenbanken, Serverbetrieb, Linux seine Vorteile ausspielen kann und mitunter auch unverzichtbar ist. Wenn ich Threadstarter Negator aber richtig verstanden habe geht es ihm um die Nutzung von Linux im Endanwenderbereich, als Otto Normalverbraucher.
Es kommt noch eines hinzu: Viele PC-Nutzer sind mit Windows aufgewachsen und sehr mit ihrem System (vielleicht bereits das dritte oder vierte) vertraut. Sie bedienen ihren PC oder Laptop spielend und haben auch viel Geld in zusätzliche Software gesteckt. „Warum soll ich das alles aufgeben?“ werden die fragen, wenn ich denen mit Linux komme. Klar kann man das alles irgendwie zum Laufen bringen, z.B. mit einem zwei Betriebssystemen auf dem Rechner. Aber warum das alles?
Linux ist ohne Frage ein feines Betriebssystem, aber eben eher für Leute, die sich für die Technik hinter ihrem System auch interessieren und ein gewisses Maß an Experimentierfreude haben. Wer einfach nur mit seinem PC arbeiten möchte wie mit einem Bügeleisen ist in meinen Augen mit einem Windows-System am besten bedient. Ein sehr großer Vorteil im Falle irgend einer Panne am Windows-PC ist auch die weite Verbreitung des Systems. Da ist schneller eine helfende Hand aus dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft zur Stelle.
Negator hat geschrieben:(12 Oct 2017, 02:08)Linux ist:
-xxx
- xxx
- mit LibreOffice in der Lage, verschiedene Formate zu bedienen
- xxx

Ja, das ist so. Ich habe aber über die nicht wegzudiskutierenden negativen Seiten berichtet. In Arbeitsgruppen, die an ein und demselben Projekt sowohl mit MS Office Anwendungen und mit LibreOffice arbeiten gibt es häufig Probleme. Ich habe die weiter oben bereits genannt.
Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Oct 2017, 11:40)
Man sollte sich nur hüten, solches Halbwissen zu verbreiten. Man steht dann schnell etwas dumm da.

Ich weiß jetzt nicht, wen du da speziell meinst und was du da mit "Halbwissen" bezeichnest. Wenn du mich meinst sage mir bitte ganz konkret, wo du mir mein Wissen absprichst.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 12. Okt 2017, 21:59

Mir scheint, dir fehlt insgesamt der Überblick zum Thema. Auf einem modernen Desktop gleich welcher Sorte, Windows, OS X, Linux, ganz egal, muss sich niemand für technische Details interessieren. Setz einen Senior oder ein Kind davor und sie bedienen das eine so schnell wie das andere und wenn sie eines der drei mal gelernt haben, können sie die anderen beiden im Handumdrehen.

Dein Arbeitsgruppenbeispiel ist auch Banane. In vielen großen Firmen hast du heute entweder virtuelle Desktops (zB Citrix) oder heterogene Landschaften, fast überall mindestens auch Macs. Teilweise bring your own device. Das läuft. Wenn du Probleme hast, gemeinsam mit anderen an einem Dokument zu arbeiten, machst du es wahrscheinlich einfach falsch. Zudem ist der Einsatz von LibreOffice keine Betriebssystemfrage. Das gibt's auf jedem modernen System und zahlreichen exotischen dazu. Libreoffice auf Reactos? Ich wüsste keinen Grund, sich damit abzugeben aber es funktioniert.

Wenn du kein Windows auf deinem PC willst, dann klick eben das nächste mal die Lizenz weg und spare X Euro fünfzig. Wenn du Windows willst, musst du Windows kaufen. Wenn du teure Spezialsoftware willst, dann musst du die kaufen. Das ist so. Die meisten Anwender-PCs egsl ob Windows, Mac oder sonstwas haben heute nichts dergleichen. Browser, Email, irgendein kostenloses oder mitgekauftes Office (Libre, Open, MS oder Works), die Betriebssystemfunktion für CD brennen und für Archive entpacken oder eine Free/Bundle-Komponente, die beim Kauf dabei war. Evtl ein Virenscanner oder die im System eingebaute Funktion. Musikprogramm ist auch überall dabei. Fotoprogramm war entweder frei erhältlich oder bei wahlweise digicam oder scanner/drucker dabei. Oma rendert keine 3D-Filme und macht auch kein Publishing.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Do 12. Okt 2017, 22:39

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Oct 2017, 22:59)

Mir scheint, dir fehlt insgesamt der Überblick zum Thema.

...sagt ein Pseudo-Kenner der Materie...
Dein Arbeitsgruppenbeispiel ist auch Banane. (...)Wenn du Probleme hast, gemeinsam mit anderen an einem Dokument zu arbeiten, machst du es wahrscheinlich einfach falsch.

Diese Aussage zeugt von deiner Unkenntnis der Materie. Ich sprach nicht von einem Dokument wie z.B. der Brief an Opa sondern von wissenschaftlichen Arbeiten an der mehrere Gruppenmitglieder arbeiten. Und nicht einfach Fließtext. Ich meine Arbeiten bei denen neben Word auch Excel und Access intensiv genutzt werden. Da kommt die Gruppe schnell ins schleudern, wenn da drei mit MS-Office arbeiten und einer mit Linux bzw. LibreOffice.
Wenn du damit noch keine Probleme hattest, sei froh. In universitären Bereichen ist das Problem aber nur zu gut bekannt. Deshalb wird vor den von mir genannten Inkompatibilitäten durchgängig in allen Fachbereichen ja auch gewarnt, auch bei den Informatikern.
Aber wenn du es besser weißt...

Um es noch einmal ganz vereinfacht zu sagen: Windows ist das Betriebssystem, welches praktisch jeder auf seinem Rechner hat. Es ist quasi der VW. Es gab Anfangsschwierigkeiten zu Zeiten von Version 3.x, 95, 98 und z.T. XP. Mit den darauffolgenden Versionen wurde Windows erwachsen. Es gibt einfach für Otto Normalverbraucher keinen Grund, sein Windows über Bord zu werfen und ein Linux zu installieren.
Linux ist ein sehr gutes Betriebssystem. Seine Vorteile spielt es aber nicht beim besagten Otto Normalverbraucher aus. Der fragt allenfalls nach einer von einem Linux-Freak erfolgten Umrüstung seines Systems auf Linux: "Und, was habe ich jetzt davon?"

Und zu allerletzt: Windows oder Linux ist auch eine Glaubensfrage. Und glaubende Menschen kann man nicht überzeugen. Es gibt für den "normalen" Anwender, der noch nicht einmal weiß was ein Betriebssystem ist und wozu es da ist einfach nicht das bessere Betriebssystem.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 13. Okt 2017, 08:14

Raskolnikof hat geschrieben:(12 Oct 2017, 23:39)
Diese Aussage zeugt von deiner Unkenntnis der Materie. Ich sprach nicht von einem Dokument wie z.B. der Brief an Opa sondern von wissenschaftlichen Arbeiten an der mehrere Gruppenmitglieder arbeiten. Und nicht einfach Fließtext. Ich meine Arbeiten bei denen neben Word auch Excel und Access intensiv genutzt werden. Da kommt die Gruppe schnell ins schleudern, wenn da drei mit MS-Office arbeiten und einer mit Linux bzw. LibreOffice.

Ich merke schon, du hast nicht so sehr ein technisches Problem sondern bist generell ein wenig herausgefordert im mitkommen. Eine Gegenüberstellung "MS Office gegen Linux" ist eine Gegenüberstellung von "Grundig-Mikrowelle" mit "Fertigteilhaus". Eine Gegenüberstellung von Windows mit Linux - oder OS X - hat mit Bürosoftware nichts zu tun. Wenn du Probleme hast, dieselbe Bürosoftware, etwa LibreOffice, Collabora, Google Docs , auf verschiedenen Plattformen zu benutzen, dann ist das was, das Linux angeht. Dieses grundlegende Mißverständnis zeigt, wie wenig du orientiert bist.

Wenn du damit noch keine Probleme hattest, sei froh. In universitären Bereichen ist das Problem aber nur zu gut bekannt. Deshalb wird vor den von mir genannten Inkompatibilitäten durchgängig in allen Fachbereichen ja auch gewarnt, auch bei den Informatikern.

Was du an der Uni machst, ist deine Sache. In Unternehmen ist sowas längst gelöst, etwa durch virtual Desktops. Da ist dein PC dann nur noch die Abspielhülle. Ob du Linux, OS X, Windows oder PopelOS hast, spielt keine Rolle - Du hast überall dieselbe Oberfläche.

Um es noch einmal ganz vereinfacht zu sagen: Windows ist das Betriebssystem, welches praktisch jeder auf seinem Rechner hat. Es ist quasi der VW. Es gab Anfangsschwierigkeiten zu Zeiten von Version 3.x, 95, 98 und z.T. XP.

Keinen Menschen interessieren heute deine Lagerfeuergeschichten von Windows 95 - im professionen Umfeld war ohnehin NT 4 der Standard, das mit Windows 95 allenfalls gemein hat, dass man das Fenster oben rechts zu macht. Windows XP war kam 2001 auf den Markt, Windows NT 3.1 (nicht zu verwechseln mit Windows 3.1) kam 1993. Ob du auf Windows XP vor einer Generation Probleme hattest, war also keine Frage von "Kinderkrankheiten", zudem ist es eine Jugend danach auch schon lange irrelevant. Mit Linux hat das alles nichts zu tun. Fußball wurde ja auch nicht erfunden, weil die Leute Kritik am Cricket hatten.

Es gibt einfach für Otto Normalverbraucher keinen Grund, sein Windows über Bord zu werfen und ein Linux zu installieren.

Wie gestern schon gesagt - wenn du ein Windows haben willst, musst du ein Windows kaufen und dann hast du ein Windows. Wenn dir Windows egal ist, musst du nicht unbedingt eines kaufen.

Seine Vorteile spielt es aber nicht beim besagten Otto Normalverbraucher aus. Der fragt allenfalls nach einer von einem Linux-Freak erfolgten Umrüstung seines Systems auf Linux: "Und, was habe ich jetzt davon?"

Wer irgendwelche Freaks an seinen Rechner lässt, die ohne dass du es wollen mal eben das Betriebssystem auswechseln, ist ohnehin nicht ganz bei der Sache. Wer ein Netbook kauft, hat häufig von Haus aus schon kein Windows drauf und wird es voraussichtlich auch nicht vermissen, soweit er nicht zu bestimmten Anwendergruppen gehört. Und wer nicht genau hinguckt oder sich nicht auskennt, merkt gar nicht, dass er was anderes hat als sein Nebenmann.

Und zu allerletzt: Windows oder Linux ist auch eine Glaubensfrage

Wenn man kein Wissen hat, muss man glauben. Sonst nichts. Ob jemand in seinem Unternehmen Windows-Desktops oder Linux-Desktops ausrollt, ist keine Glaubensfrage sondern eine informierte Entscheidung. Die einen machen so, die anderen so. Manche fahren auch "bring your own device".

Es gibt für den "normalen" Anwender, der noch nicht einmal weiß was ein Betriebssystem ist und wozu es da ist einfach nicht das bessere Betriebssystem.

Dem normalen Anwender dürfte es relativ egal sein, was um sein Browserfenster herum passiert.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Fr 13. Okt 2017, 17:57

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Oct 2017, 09:14)

Ich merke schon, du hast nicht so sehr ein technisches Problem sondern bist generell ein wenig herausgefordert im mitkommen. Eine Gegenüberstellung "MS Office gegen Linux" ist eine Gegenüberstellung von "Grundig-Mikrowelle" mit "Fertigteilhaus". Eine Gegenüberstellung von Windows mit Linux - oder OS X - hat mit Bürosoftware nichts zu tun. Wenn du Probleme hast, dieselbe Bürosoftware, etwa LibreOffice, Collabora, Google Docs , auf verschiedenen Plattformen zu benutzen, dann ist das was, das Linux angeht. Dieses grundlegende Mißverständnis zeigt, wie wenig du orientiert bist.

Ich habe keine Probleme mit Windows und Linux und mit Office-Paketen für beide Betriebssysteme. Es ist nur eben so, dass jemand mit einem Linux-System auf seinem Rechner in aller Regel kein MS-Office benutzt. Soweit verständlich? Und wenn dann dieser Rechner innerhalb einer Arbeitsgruppe genutzt wird beginnen die Probleme, wenn alle anderen Gruppenmitglieder MS-Software nutzen. Wenn du dir mal die Mühe machst und etwas googelst wirst du das bestätigt bekommen. Selbst LibreOffice für Windowsist nicht 100 prozentig kompatibel zu MS Office. Allein dass Gruppenmitglieder nicht zugleich an einem Projekt gleichzeitig arbeiten können ist im Hochschulbereich ein KO-Kriterium.
https://www.uni-koblenz-landau.de/de/ko ... openoffice
Was du an der Uni machst, ist deine Sache. In Unternehmen ist sowas längst gelöst, etwa durch virtual Desktops. Da ist dein PC dann nur noch die Abspielhülle. Ob du Linux, OS X, Windows oder PopelOS hast, spielt keine Rolle - Du hast überall dieselbe Oberfläche.

Spricht ja auch nichts dagegen. Ist doch ok.
Keinen Menschen interessieren heute deine Lagerfeuergeschichten von Windows 95 - im professionen Umfeld war ohnehin NT 4 der Standard, ...

Noch einmal: Es ging zumindest eingangs nicht um "professionelle Umfelder" sondern um den gewöhnlichen PC/Laptop im privaten Bereich. Das sind die Geräte, die beim Media-Markt, irgend einem online-Shop oder auch bei Aldi über die Ladentheke gehen. da ist Windows in aller regel vorinstalliert und die Leute sind zufrieden.
Wie gestern schon gesagt - wenn du ein Windows haben willst, musst du ein Windows kaufen und dann hast du ein Windows.

Nö. Windows-Lizenzen fliegen mittlerweile mehrere bei mir herum. Es gibt ja mit jedem System ein Neues.
Auf meinem Desktop-PC hatte ich Windows 10 und Linux (Ubuntu) parallel installier einfach mal um die von Studierenden geschilderten Probleme in Arbeitsgruppen nachvollziehen zu können. Dazu musste ich natürlich in derartigen "Problemgruppen" angemeldet sein. Das Ergebnis überraschte mich nicht, weil ja zu Genüge bekannt.

Noch einmal: Linux in einem professionellem (Entwickler)Umfeld ist sicherlich ratsam, u.U. auch erforderlich. Im privaten Bereich aber fürs Briefe schreiben und verschiedene Hobbyanwendungen eher überflüssig.
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 13. Okt 2017, 18:10

Raskolnikof hat geschrieben:(13 Oct 2017, 18:57)

Ich habe keine Probleme mit Windows und Linux und mit Office-Paketen für beide Betriebssysteme. Es ist nur eben so, dass jemand mit einem Linux-System auf seinem Rechner in aller Regel kein MS-Office benutzt

Das Stichwort virtual desktop ist jetzt einmal zu oft gefallen. Kopier dir die letzten Beiträge einfach selber an die passende Stelle.

Noch einmal: Es ging zumindest eingangs nicht um "professionelle Umfelder" sondern um den gewöhnlichen PC/Laptop im privaten Bereich. Das sind die Geräte, die beim Media-Markt, irgend einem online-Shop oder auch bei Aldi über die Ladentheke gehen. da ist Windows in aller regel vorinstalliert

Außer du wählst es ab und sparst.

Beispiel https://m.alternate.de/ALTERNATE/OFFICE ... ct/1378050

Noch einmal: Linux in einem professionellem (Entwickler)Umfeld ist sicherlich ratsam, u.U. auch erforderlich. Im privaten Bereich aber fürs Briefe schreiben und verschiedene Hobbyanwendungen eher überflüssig.

Da bin ich aber gespannt, wie du ohne Betriebssystem Briefe schreibst. Ob Linux, Windows, OS X (auf Apple) - alle drei gleich geeignet. Aber eins braucht man schon.

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