Linux, Unix und BSD

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
Michi
Beiträge: 183
Registriert: Mo 17. Okt 2016, 16:57
Kontaktdaten:

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Michi » Fr 18. Nov 2016, 22:53

"When in doubt... C-4"
- Jamie Hyneman
Occham
Beiträge: 1552
Registriert: Do 21. Mai 2015, 15:38
Benutzertitel: Ritt über die Rasierklinge

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Occham » Sa 19. Nov 2016, 21:15

H2O hat geschrieben:(18 Nov 2016, 10:14)

Welcher Weltschmerz plagt Sie hier denn?



Der Weltschmerz plagt dann, wenn man sich einredet, Informatikerwissen müsse nicht gewertschätzt werden. Denn wertschätzt man es nicht, geht es plötzlich um Spendengelder und wenn das verboten ist, nennt man es hald 'Schenkung' und wenn wir ehrlich sind, Informatikerwissen ist nunmal ein wertvolles Gut, das irgendwie gewertschätzt werden muss... wenn einen das alles nicht interessiert, wird das System vorsätzlich unperfekt gehalten... aber irgendwie wissen wir das doch alle, das Wörter wie "DAU" nicht vom Himmel fallen... Also ich persönlich würde mich nie als "DAU" betrachten... stellt sich also die Unvermeidbare Frage: wie wertschätzt man Informatikerwissen???

Oder wie interpretierst du folgendes:


Ich betrachte das weder als gut noch als schlecht, mir persönlich ist es schnuppe... aber man sollte damit auch ehrlich umgehen...
Große Dinge haben kleine Ursachen.
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 13535
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 19. Nov 2016, 23:19

Occham hat geschrieben:(19 Nov 2016, 21:15)

Der Weltschmerz plagt dann, wenn man sich einredet, Informatikerwissen müsse nicht gewertschätzt werden. Denn wertschätzt man es nicht, geht es plötzlich um Spendengelder und wenn das verboten ist, nennt man es hald 'Schenkung' und wenn wir ehrlich sind, Informatikerwissen ist nunmal ein wertvolles Gut, das irgendwie gewertschätzt werden muss... wenn einen das alles nicht interessiert, wird das System vorsätzlich unperfekt gehalten... aber irgendwie wissen wir das doch alle, das Wörter wie "DAU" nicht vom Himmel fallen... Also ich persönlich würde mich nie als "DAU" betrachten... stellt sich also die Unvermeidbare Frage: wie wertschätzt man Informatikerwissen???

Oder wie interpretierst du folgendes:


Ich betrachte das weder als gut noch als schlecht, mir persönlich ist es schnuppe... aber man sollte damit auch ehrlich umgehen...


Solche Äußerungen würde ich als ein wenig unbedacht zur Seite legen. Könnte ja einmal sein, daß jemand Hilfe braucht, dieser Teilnehmer durchaus eingeschlossen. Dann weiß er das Fachwissen zu schätzen, das der Helfer sich erarbeitet hat. Ich bin fast sicher, daß dieser Notfall fast jeden von uns gelegentlich trifft. Bei dem einen geht die Heizung nicht, der andere bekommt sein Smartphone nicht richtig in Gang, beim wieder anderen soll der Router über WLAN den Drucker ansteuern, so daß jeder in der Familie bei Bedarf etwas ausdrucken kann... na, dann hilft man eben, und man ist froh, geholfen zu haben... :)
Benutzeravatar
Negator
Beiträge: 191
Registriert: So 13. Jul 2008, 05:07
Benutzertitel: Generalissimus
Wohnort: Rhein-Neckar

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » So 20. Nov 2016, 04:08

Eine andere Frage:

Wie kann man bei der alternativen Suchmaschine StartPage erzwingen, dass die Suchergebnisse auf derselben Seite angezeigt werden?
(Menü in der oberen Ecke führte bei mir bislang nicht weiter.)
Maat & Mate :thumbup:
Folxfeindt

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 20. Nov 2016, 06:47

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 Jun 2016, 16:21)

Otto Normaluser kauft sich seinen PC fix und fertig, die meisten Leute kaufen mittlerweile Notebooks, obwohl sie gar kein mobiles Gerät benötigen oder direkt ein Tablet.

Wieso "nicht benötigen"? Schlepptops sind immer viel nützlicher als eine verkabelte, stationäre Blechkiste.
Benutzeravatar
Misterfritz
Beiträge: 2519
Registriert: So 4. Sep 2016, 14:14
Wohnort: badisch sibirien

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Misterfritz » So 20. Nov 2016, 07:55

Folxfeindt hat geschrieben:(20 Nov 2016, 06:47)

Wieso "nicht benötigen"? Schlepptops sind immer viel nützlicher als eine verkabelte, stationäre Blechkiste.
ob sie nützlicher sind, liegt vor allem daran, wie sie genutzt werden. aber notebooks nehmen schlicht erheblich weniger platz weg als desktops.
Occham
Beiträge: 1552
Registriert: Do 21. Mai 2015, 15:38
Benutzertitel: Ritt über die Rasierklinge

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Occham » So 20. Nov 2016, 07:58

H2O hat geschrieben:(19 Nov 2016, 23:19)

Solche Äußerungen würde ich als ein wenig unbedacht zur Seite legen. Könnte ja einmal sein, daß jemand Hilfe braucht, dieser Teilnehmer durchaus eingeschlossen. Dann weiß er das Fachwissen zu schätzen, das der Helfer sich erarbeitet hat. Ich bin fast sicher, daß dieser Notfall fast jeden von uns gelegentlich trifft. Bei dem einen geht die Heizung nicht, der andere bekommt sein Smartphone nicht richtig in Gang, beim wieder anderen soll der Router über WLAN den Drucker ansteuern, so daß jeder in der Familie bei Bedarf etwas ausdrucken kann... na, dann hilft man eben, und man ist froh, geholfen zu haben... :)

Auf einander Helfen lässt sich aufbauen. Ich wäre dafür auf dem Prinzip des einander Helfen gleich eine eigene Währung aufzubauen, damit Wertschätzung bei Linux gleich einen Rahmen hat.

:)
Große Dinge haben kleine Ursachen.
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 13535
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 20. Nov 2016, 10:34

Occham hat geschrieben:(20 Nov 2016, 07:58)

Auf einander Helfen lässt sich aufbauen. Ich wäre dafür auf dem Prinzip des einander Helfen gleich eine eigene Währung aufzubauen, damit Wertschätzung bei Linux gleich einen Rahmen hat.

:)


Ich schlage die international bekannte Währung "Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft" vor. Da könnte auch eine beliebige Geldvermehrung nicht schaden. :)
Folxfeindt

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 20. Nov 2016, 10:46

teddys home hat geschrieben:(20 Nov 2016, 07:55)

ob sie nützlicher sind, liegt vor allem daran, wie sie genutzt werden. aber notebooks nehmen schlicht erheblich weniger platz weg als desktops.


notebooks sind in jeder hinsicht besser. stationäre pcs sind ein relikt des ausgehenden 20. jahrhunderts.
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 13535
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 20. Nov 2016, 11:02

Folxfeindt hat geschrieben:(20 Nov 2016, 10:46)

notebooks sind in jeder hinsicht besser. stationäre pcs sind ein relikt des ausgehenden 20. jahrhunderts.


Sehe ich auch so. Ich vermute, daß auf der Ebene der Router künftig ein WLAN-Netz sämtliche noch notwendigen externen Geräte verwalten wird... der Kabelsalat zu Hause noch weiter abgebaut werden wird.

Ach ja, fast vergessen: Der Wahnsinn der unterschiedlichen Netzteile und Anschlußbuchsen sollte notfalls durch die EU beendet werden. Bei den Telefonen ging das ja auch!
Benutzeravatar
lobozen
Beiträge: 9962
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 22:22
Benutzertitel: fugitive
Wohnort: Where women glow and men plunder

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon lobozen » So 20. Nov 2016, 11:12

Folxfeindt hat geschrieben:(20 Nov 2016, 10:46)

notebooks sind in jeder hinsicht besser. stationäre pcs sind ein relikt des ausgehenden 20. jahrhunderts.
... ausser bei der Grafik, der Gesamtperformance, der Erweiterbarkeit und dem Speicherplatz. Aber wer braucht son Zeug schon...
"what you call love was invented by guys like me, to sell nylons"
Folxfeindt

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 20. Nov 2016, 11:24

lobozen hat geschrieben:... ausser bei der Grafik,

die haben alle ein gutes display und oft anschlüsse für externen bildschirm, beamer, etc.

lobozen hat geschrieben:der Gesamtperformance,

die ist heutzutage total super.

lobozen hat geschrieben:der Erweiterbarkeit und dem Speicherplatz.

arbeitsspeicher kannste aufstocken. massenspeicher über usb anstöpseln. was noch?
Benutzeravatar
lobozen
Beiträge: 9962
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 22:22
Benutzertitel: fugitive
Wohnort: Where women glow and men plunder

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon lobozen » So 20. Nov 2016, 11:30

Folxfeindt hat geschrieben:(20 Nov 2016, 11:24)

die haben alle ein gutes display und oft anschlüsse für externen bildschirm, beamer, etc.


die ist heutzutage total super.


arbeitsspeicher kannste aufstocken. massenspeicher über usb anstöpseln. was noch?


Auch die Grakas in sogenannten Gamer-Nbs sind guten Desktopkarten weit unterlegen.
Gleiches gilt fuer die Gesamtperformance.
Abgesehen davon, dass USB-HDs ebenfalls langsam sind ist es doch recht umstaendlich, sagen wir 5 Externe anzuschliessen, wenn man nur 2-3USB Ports har.
Und falls der Arbeitsspeicher nicht gleich fest verloetet und damit nicht aufruestbar ist, ist bei den meisten NBs bei 16 GB Ram Ende.
"what you call love was invented by guys like me, to sell nylons"
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 13535
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 20. Nov 2016, 11:54

lobozen hat geschrieben:(20 Nov 2016, 11:30)

Auch die Grakas in sogenannten Gamer-Nbs sind guten Desktopkarten weit unterlegen.
Gleiches gilt fuer die Gesamtperformance.
Abgesehen davon, dass USB-HDs ebenfalls langsam sind ist es doch recht umstaendlich, sagen wir 5 Externe anzuschliessen, wenn man nur 2-3USB Ports har.
Und falls der Arbeitsspeicher nicht gleich fest verloetet und damit nicht aufruestbar ist, ist bei den meisten NBs bei 16 GB Ram Ende.


Dazu fehlt mir eine Angabe, wie viele dieser Rechner jährlich im Vergleich zu Notebooks und Tablets neu installiert werden.
Benutzeravatar
MoOderSo
Beiträge: 7324
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 22:54
Benutzertitel: einem edlen Zweck dienend

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon MoOderSo » So 20. Nov 2016, 12:07

H2O hat geschrieben:(20 Nov 2016, 11:54)

Dazu fehlt mir eine Angabe, wie viele dieser Rechner jährlich im Vergleich zu Notebooks und Tablets neu installiert werden.

Wozu soll die Angabe gut sein?
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
Occham
Beiträge: 1552
Registriert: Do 21. Mai 2015, 15:38
Benutzertitel: Ritt über die Rasierklinge

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Occham » So 20. Nov 2016, 12:30

H2O hat geschrieben:(20 Nov 2016, 10:34)

Ich schlage die international bekannte Währung "Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft" vor. Da könnte auch eine beliebige Geldvermehrung nicht schaden. :)

Richtig, ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen: "Hilf dir selbst dann hilft dir Gott". Ein Betriebssystem entwickelt sich aber nur mit Informatikerwissen, wieso also nicht eine Linuxwährung erfinden, die nach und nach Linuxwissen vermittelt? Wäre das nicht eine win-win-Situation für alle?

Oder doch freibier für die DAU's??
Große Dinge haben kleine Ursachen.
Folxfeindt

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 20. Nov 2016, 12:34

lobozen hat geschrieben:(20 Nov 2016, 11:30)

Auch die Grakas in sogenannten Gamer-Nbs sind guten Desktopkarten weit unterlegen.
Gleiches gilt fuer die Gesamtperformance.
Abgesehen davon, dass USB-HDs ebenfalls langsam sind ist es doch recht umstaendlich, sagen wir 5 Externe anzuschliessen, wenn man nur 2-3USB Ports har.
Und falls der Arbeitsspeicher nicht gleich fest verloetet und damit nicht aufruestbar ist, ist bei den meisten NBs bei 16 GB Ram Ende.


Du gehört wohl zu den Typen die sich in kein Auto setzen, das unter 400PS hat, lol

Klar kann man stationäre PCs ohne ende aufrüsten. sogar auf ein größeres gehäuse umsteigen, wenn das Geraffel nicht mehr reinpasst. Inklusive wasserkühlung und innenbeleuchtung.
wer's braucht ... :rolleyes:
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 13535
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 20. Nov 2016, 13:07

MoOderSo hat geschrieben:(20 Nov 2016, 12:07)

Wozu soll die Angabe gut sein?


Mit einer solchen Angabe kann man die wirtschaftliche Bedeutung einer solchen Darlegung bewerten... meine ich.
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 13535
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 20. Nov 2016, 13:18

Occham hat geschrieben:(20 Nov 2016, 12:30)

Richtig, ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen: "Hilf dir selbst dann hilft dir Gott". Ein Betriebssystem entwickelt sich aber nur mit Informatikerwissen, wieso also nicht eine Linuxwährung erfinden, die nach und nach Linuxwissen vermittelt? Wäre das nicht eine win-win-Situation für alle?

Oder doch freibier für die DAU's??


Na ja, wir könnten natürlich auch mit gleichem Nachdruck auf mehr musischer Allgemeinbildung bestehen. Leider ist es damit bei mir ganz schlecht bestellt! Bei Linux geht die Sache mir besser von der Hand, auch dank der Dokumentationen der UBUNTU-Gemeinde.
Benutzeravatar
MoOderSo
Beiträge: 7324
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 22:54
Benutzertitel: einem edlen Zweck dienend

Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon MoOderSo » So 20. Nov 2016, 13:54

H2O hat geschrieben:(20 Nov 2016, 13:07)

Mit einer solchen Angabe kann man die wirtschaftliche Bedeutung einer solchen Darlegung bewerten... meine ich.

Da braucht man doch keine Verkaufszahlen um zu wissen, dass Desktop-CPUs und GPUs denen von Laptops überlegen sind. Auch sollte klar sein, dass mangelnde Wartbarkeit und Aufrüstmöglichkeiten kein Zeichen sonderlicher Wirtschaftlichkeit sind.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.

Zurück zu „43. Computer - Internet - Telekommunikation - Netzpolitik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast