Linux, Unix und BSD

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Occham
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Occham » So 20. Nov 2016, 14:02

H2O hat geschrieben:(20 Nov 2016, 13:18)

Na ja, wir könnten natürlich auch mit gleichem Nachdruck auf mehr musischer Allgemeinbildung bestehen. Leider ist es damit bei mir ganz schlecht bestellt! Bei Linux geht die Sache mir besser von der Hand, auch dank der Dokumentationen der UBUNTU-Gemeinde.

Das ist bei dir ganz schlecht bestellt, weil Fachwissen nicht innerhalb kürzester Zeit vermittelbar ist... und Ubuntu bietet ja mit seinen Rahmenbedingungen ja tatsächlich schon Dokumentationen, was mir da fehlt ist ein aufeinander aufbauender nach und nach Einstieg.

Aber sei es drum, so wichtig ist mir ein Betriebssystem auch wieder nicht.
:)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon lobozen » So 20. Nov 2016, 14:10

Folxfeindt hat geschrieben:(20 Nov 2016, 12:34)

Du gehört wohl zu den Typen die sich in kein Auto setzen, das unter 400PS hat, lol

Klar kann man stationäre PCs ohne ende aufrüsten. sogar auf ein größeres gehäuse umsteigen, wenn das Geraffel nicht mehr reinpasst. Inklusive wasserkühlung und innenbeleuchtung.
wer's braucht ... :rolleyes:

Zu denen mit 400 PS gehoere ich nicht mehr.
Du allerdings scheinst zu denen zu gehoeren, fuer die die Aufgaben eines PC beim Aufruf einer Youtube- oder Forenseite enden. Nachricht an deine kleine Welt> Es gibt User, die etwas mehr von einem Rechner erwarten, wirklich.
Arbeite mal mit mehreren virtuellen Systemen parallel oder mit sehr aufwaendigen Grafikprogrammen, dann wirst du sehen, woe weit du mit deinem Notebook kommst.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon lobozen » So 20. Nov 2016, 14:14

H2O hat geschrieben:(20 Nov 2016, 11:54)

Dazu fehlt mir eine Angabe, wie viele dieser Rechner jährlich im Vergleich zu Notebooks und Tablets neu installiert werden.

Du meinst neu instakkiert wie neu gekauft? Natuerlich sinkt der Anteil von Desktops.Ist ja logisch. Dass Desktops dadurch obsolet waeren oder demnaechst werden koennen nur Leute behaupten, die keine Ahnung haben, was man ausser Forenbeitraege schreiben mit einem PC sonst noch so tun kann.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon lobozen » So 20. Nov 2016, 14:18

Ich wuerde mich leibend gerne vom MS verabschieden, vor allem seit Win10 und seit klar ist, dass man Win7 auf der kommenden CPU-Generation ohne Tricks und Einschraenkungen nicht mehr installieren kann. Aber leider sind so gut wie alle von mir -alternativlos :-) -beruflich genutzten Programme auf Win.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Alter Stubentiger » So 20. Nov 2016, 14:37

Folxfeindt hat geschrieben:(20 Nov 2016, 10:46)

notebooks sind in jeder hinsicht besser. stationäre pcs sind ein relikt des ausgehenden 20. jahrhunderts.


Das finde ich nicht. Ersterns spiele ich gern ein Spielchen. Da ist mein leicht angegrauter PC immer noch besser als viele neue Notebooks. Und zum arbeiten ist so ein Desktop-PC mit großen mattiertem Display weit überlegen. So entspannt kann man auf kein Notebook-Display schauen. Vor allem da die meisten Notebooks auch noch ein Glare-Displays haben. Das stört in meinem Alter. Übrigens auch bei den Smartphones. Mich jedenfalls.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Alter Stubentiger » So 20. Nov 2016, 14:40

lobozen hat geschrieben:(20 Nov 2016, 14:18)

Ich wuerde mich leibend gerne vom MS verabschieden, vor allem seit Win10 und seit klar ist, dass man Win7 auf der kommenden CPU-Generation ohne Tricks und Einschraenkungen nicht mehr installieren kann. Aber leider sind so gut wie alle von mir -alternativlos :-) -beruflich genutzten Programme auf Win.


Warum sollte man denn so ein altes BS noch auf kommenden CPU`s installieren? Liegt es überhaupt an den neuen CPU`s? Oder eher an der ganzen neuen Infrastruktur die so eine neue Generation mit sich bringt?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon lobozen » So 20. Nov 2016, 14:57

Es liegt an Mainboard- und CPU-Architektur. Und ein so altes System sollte man dann installieren, wenn man in etwa die Kontrolle darueber haben will, was wann wohin telefoniert.
Ausserdem finde ich Win7 mit ganz wenigen Abstrichen nach wie vor ein gutes OS. Ich sehe bei Win10 keine spuerbaren Performance- oder Stabilitaetsvorteile.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 20. Nov 2016, 15:04

Alter Stubentiger hat geschrieben:Und zum arbeiten ist so ein Desktop-PC mit großen mattiertem Display weit überlegen. So entspannt kann man auf kein Notebook-Display schauen.


Dann schließte einen externen, schäbigen VGA-Monitor an den Schleppi an. Und schon kommt 90'er-Jahre-Feeling auf. Und wenns noch etwas nostalgischer sein soll: https://www.youtube.com/watch?v=NdLpAc7nYj4
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 20. Nov 2016, 15:09

Alter Stubentiger hat geschrieben:Warum sollte man denn so ein altes BS noch auf kommenden CPU`s installieren?


Ein altes BS braucht heutzutage bloß nur noch einen javaskriptfähigen Browser
https://jamesfriend.com.au/pce-js/ibmpc-games/
:D
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon lobozen » So 20. Nov 2016, 15:11

Du koenntest deinen Sermon auch zu Themen ablassen, zu denen du mehr zu sagen hast als ein Dreijaehriger ueber Quantenphysik. Gib dir Muehe, du findest bestimmt eines.Irgendwo.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 20. Nov 2016, 15:15

lobozen hat geschrieben:(20 Nov 2016, 15:11)

Du koenntest deinen Sermon auch zu Themen ablassen, zu denen du mehr zu sagen hast als ein Dreijaehriger ueber Quantenphysik. Gib dir Muehe, du findest bestimmt eines.Irgendwo.


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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 20. Nov 2016, 16:55

MoOderSo hat geschrieben:(20 Nov 2016, 13:54)

Da braucht man doch keine Verkaufszahlen um zu wissen, dass Desktop-CPUs und GPUs denen von Laptops überlegen sind. Auch sollte klar sein, dass mangelnde Wartbarkeit und Aufrüstmöglichkeiten kein Zeichen sonderlicher Wirtschaftlichkeit sind.


Die große Zahl der Benutzer scheint das aber kaum zu beeindrucken. Die kauft Tablets und Notebooks
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon lobozen » So 20. Nov 2016, 17:17

H2O hat geschrieben:(20 Nov 2016, 16:55)

Die große Zahl der Benutzer scheint das aber kaum zu beeindrucken. Die kauft Tablets und Notebooks
Weil sie das Ding etwa so nutzen, wie ich, der ich wohl auch 80% meiner PC-Zeit am NB verbringe, also iNet, Mail ybd Office-Anwendungen. Daraus abzuleiten, dass der Desktop ausgedient und keine Zukunft habe ist trotzdem Unsinn.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 20. Nov 2016, 17:43

Occham hat geschrieben:(20 Nov 2016, 14:02)

Das ist bei dir ganz schlecht bestellt, weil Fachwissen nicht innerhalb kürzester Zeit vermittelbar ist... und Ubuntu bietet ja mit seinen Rahmenbedingungen ja tatsächlich schon Dokumentationen, was mir da fehlt ist ein aufeinander aufbauender nach und nach Einstieg.

Aber sei es drum, so wichtig ist mir ein Betriebssystem auch wieder nicht.
:)


Ja, in Sachen "Systematischer Einstieg in Linux Schritt für Schritt" war ich vor Jahren einige Zeit auf der Suche, konnte aber keine Kurse zu bezahlbaren Preisen (Private Anwendung) finden.

Meine Abhilfe war dann der Kauf von zwei oder drei Büchern mit Ubuntu als erster Wahl:

Kofler Linux
Fischer Linux Ubuntu Hardy Heron (UBUNTU 08.04 LTS)
Jurzik Debian

Und dann habe ich mich im Urlaub damit bei schlechtem Wetter im Hause verkrochen und mit der Konsole ein wenig geübt. Das ist dann so etwas wie stetiger Aufbau, sicher etwas zufällig, aber geht doch!

Natürlich gehen diese Werke für einen DAU viel zu weit, vor allem vom Umfang her. Da liest sich ein Neuling tot... aber man findet fast alles.

Ich weiß auch nicht, warum das alles so schwer sein muß... als ich vor fast 60 Jahren mit Algol erste Gehversuche in der Rechnerwelt machte, fühlte ich mich wesentlich sicherer... aber da war ich auch noch jünger :D HP-Pascal und Fortran konnte man mit Lehrbuch und Workstation im Selbststudium erlernen.

Heute sind die PCs eben Gesamtkunstwerke von HW und SW... der Einstieg in die Rechnertechnik ist viel schwieriger geworden. Man bekommt zu viel fertig vorgesetzt, was man auf sich selbst gestellt in dieser Qualität kaum jemals auf die Beine stellen könnte.

Ein Betriebssystem kommt Ihnen spätestens dann wichtig vor, wenn sie in eine Störung ihrer Rechnerfunktion hinein laufen und Sie genötigt sind, das lauffähige Gesamtkunstwerk wieder her zu stellen. Ich weiß schon, weshalb ich mich so an UBUNTU klammere...
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 20. Nov 2016, 18:14

lobozen hat geschrieben:(20 Nov 2016, 17:17)

Weil sie das Ding etwa so nutzen, wie ich, der ich wohl auch 80% meiner PC-Zeit am NB verbringe, also iNet, Mail ybd Office-Anwendungen. Daraus abzuleiten, dass der Desktop ausgedient und keine Zukunft habe ist trotzdem Unsinn.


Na, das kommt jetzt doch schon sachlicher herüber! Ist doch klar, daß in besonderen Anwendungsfällen auch besondere HW und SW benötigt wird. Dort ist dieses Nischenprodukt unentbehrlich. Nur im Massenmarkt der täglichen Anwendungen im Privathaushalt werden Tower & Co aussterben...

Mir als DAU sind gebrauchte Notebooks der gewesenen Spitzenklasse gut genug; ein Profi wird sicher den letzten Schrei einsetzen wollen. Und, Donnerwetter, da gibt es inzwischen wahre Höllenmaschinen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Occham » So 20. Nov 2016, 18:58

H2O hat geschrieben:(20 Nov 2016, 17:43)

Ja, in Sachen "Systematischer Einstieg in Linux Schritt für Schritt" war ich vor Jahren einige Zeit auf der Suche, konnte aber keine Kurse zu bezahlbaren Preisen (Private Anwendung) finden.

Also ich seh da noch viel ungenutztes Potential, in Sachen aufeinander aufbauendes Schritt für Schritt lernen, vielleicht muss das einfach diskutiert werden?

H2O hat geschrieben:(20 Nov 2016, 17:43)

Meine Abhilfe war dann der Kauf von zwei oder drei Büchern mit Ubuntu als erster Wahl:

Kofler Linux
Fischer Linux Ubuntu Hardy Heron (UBUNTU 08.04 LTS)
Jurzik Debian

Und dann habe ich mich im Urlaub damit bei schlechtem Wetter im Hause verkrochen und mit der Konsole ein wenig geübt. Das ist dann so etwas wie stetiger Aufbau, sicher etwas zufällig, aber geht doch!

Natürlich gehen diese Werke für einen DAU viel zu weit, vor allem vom Umfang her. Da liest sich ein Neuling tot... aber man findet fast alles.

Ich weiß auch nicht, warum das alles so schwer sein muß... als ich vor fast 60 Jahren mit Algol erste Gehversuche in der Rechnerwelt machte, fühlte ich mich wesentlich sicherer... aber da war ich auch noch jünger :D HP-Pascal und Fortran konnte man mit Lehrbuch und Workstation im Selbststudium erlernen.

Heute sind die PCs eben Gesamtkunstwerke von HW und SW... der Einstieg in die Rechnertechnik ist viel schwieriger geworden. Man bekommt zu viel fertig vorgesetzt, was man auf sich selbst gestellt in dieser Qualität kaum jemals auf die Beine stellen könnte.

Ein Betriebssystem kommt Ihnen spätestens dann wichtig vor, wenn sie in eine Störung ihrer Rechnerfunktion hinein laufen und Sie genötigt sind, das lauffähige Gesamtkunstwerk wieder her zu stellen. Ich weiß schon, weshalb ich mich so an UBUNTU klammere...

Und weil der Einstieg in die Rechnerwelt schwieriger geworden ist, ist es umso wichtiger, über oben genanntes zu diskutieren. Da Linux freiwillig weiterentwickelt wird und keiner will, das die Informatiker auf freiwilliger Basis mit der Entwicklung der Rechnerwelt, was Linux betrifft, sich nach und nach minimieren :rolleyes: also ich seh da wie gesagt viel ungenutztes Potential
Große Dinge haben kleine Ursachen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 20. Nov 2016, 19:27

H2O hat geschrieben:Ich weiß auch nicht, warum das alles so schwer sein muß... als ich vor fast 60 Jahren mit Algol erste Gehversuche in der Rechnerwelt machte, fühlte ich mich wesentlich sicherer... aber da war ich auch noch jünger :D HP-Pascal und Fortran konnte man mit Lehrbuch und Workstation im Selbststudium erlernen.


Und heute lernen interessierte Kids Java und C++ im Selbststudium. Prinzipiell hat sich nicht viel geändert zwischen Computerkram und Anwendern. Der Komplexität haben sich die Gehirne angepasst.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Fr 2. Jun 2017, 02:47

Inzwischen, nach fast einem Jahr, ist es so, dass die an Debian angelehnten Distributionen wie Debian, Ubuntu und Mint immer noch weit oben sind.
Weitere bekannte Debian-Distributionen sind Zorin und elementary, aber auch das auftrumpfende deepin aus China.

Auffällig ist aber, dass populäre Distributionen der Bastler-Distribution Arch wie Manjaro und inzwischen auch Antergos deutlich Boden gut gemacht haben.

RedHat-Distributionen wie Fedora, CentOS und das auf Mandrake/Mandriva basierende Mageia bekommen damit Konkurrenz als klassische Debian-Verfolger.
Besonders Mageia leidet darunter, dass es in letzter Zeit bei neuen Versionen immer wieder zu Verzögerungen kam.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Fr 2. Jun 2017, 05:55

Negator hat geschrieben:(02 Jun 2017, 03:47)

Inzwischen, nach fast einem Jahr, ist es so, dass die an Debian angelehnten Distributionen wie Debian, Ubuntu und Mint immer noch weit oben sind.
Weitere bekannte Debian-Distributionen sind Zorin und elementary, aber auch das auftrumpfende deepin aus China.

Auffällig ist aber, dass populäre Distributionen der Bastler-Distribution Arch wie Manjaro und inzwischen auch Antergos deutlich Boden gut gemacht haben.

RedHat-Distributionen wie Fedora, CentOS und das auf Mandrake/Mandriva basierende Mageia bekommen damit Konkurrenz als klassische Debian-Verfolger.
Besonders Mageia leidet darunter, dass es in letzter Zeit bei neuen Versionen immer wieder zu Verzögerungen kam.


Wenn man Internet-Angebote gebrauchter HW mit vorinstalliertem LINUX überfliegt, dann wird dort fast ausschließlich UBUNTU angeboten. Ich gehe davon aus, daß UBUNTU dort eine 80%-Mehrheit der LINUX-Benutzer stellt. Das mag unter Software-Entwicklern anders liegen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 2. Jun 2017, 08:00

Negator hat geschrieben:(02 Jun 2017, 03:47)

Inzwischen, nach fast einem Jahr, ist es so, dass die an Debian angelehnten Distributionen wie Debian, Ubuntu und Mint immer noch weit oben sind.
Weitere bekannte Debian-Distributionen sind Zorin und elementary, aber auch das auftrumpfende deepin aus China.

Auffällig ist aber, dass populäre Distributionen der Bastler-Distribution Arch wie Manjaro und inzwischen auch Antergos deutlich Boden gut gemacht haben.

RedHat-Distributionen wie Fedora, CentOS und das auf Mandrake/Mandriva basierende Mageia bekommen damit Konkurrenz als klassische Debian-Verfolger.
Besonders Mageia leidet darunter, dass es in letzter Zeit bei neuen Versionen immer wieder zu Verzögerungen kam.


Zumindest im Server-Bereich gibts natürlich das Phänomen, dass Anwendungen von den jeweiligen Anbietern häufig nur für bestimmte, vorgegebene Distributionen supportet werden. Das sind in der Regel keine Bastler-Varianten.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt

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