Linux, Unix und BSD

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bennyh
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon bennyh » So 16. Okt 2016, 07:24

Folxfeindt hat geschrieben:(15 Oct 2016, 23:45)

solange man keine spezialsoftware benutzen muss, die es nur unter einem bestimmten OS gibt, ist es egal was man nimmt. die behauptung os(x) sei "besser" als os(y) ist bullshit.

Kommt drauf an. Os(x) ist umsonst und os(y) und os(z) kosten Geld (wobei x Linux, y Windows und z MacOS sind). Klarer Pluspunkt für x. Auch bei Fragen wie Sicherheit, Schutz vor Viren und Stabilität schneidet x in fast allen objektiven Betrachtungen besser ab als y.
Es kommt auf die Situation an. Sind mögliche Anwender oder Angestellte bereits vertraut mit y oder z und müssten sich zuerst in x einarbeiten, bevor sie produktiv sein können? Dann ist y oder z möglicherweise besser als x.
Es ist auch Quatsch zu behaupten, eine Säge sei besser als ein Hammer. Aber wenn ich ein Brett schneiden will, dann ist die Säge besser. Wenn ich einen Nagel in die Wand hämmern möchte, der Hammer.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 16. Okt 2016, 07:52

bennyh hat geschrieben:(16 Oct 2016, 08:24)

Kommt drauf an. Os(x) ist umsonst und os(y) und os(z) kosten Geld (wobei x Linux, y Windows und z MacOS sind). Klarer Pluspunkt für x. Auch bei Fragen wie Sicherheit, Schutz vor Viren und Stabilität schneidet x in fast allen objektiven Betrachtungen besser ab als y.
Es kommt auf die Situation an. Sind mögliche Anwender oder Angestellte bereits vertraut mit y oder z und müssten sich zuerst in x einarbeiten, bevor sie produktiv sein können? Dann ist y oder z möglicherweise besser als x.
Es ist auch Quatsch zu behaupten, eine Säge sei besser als ein Hammer. Aber wenn ich ein Brett schneiden will, dann ist die Säge besser. Wenn ich einen Nagel in die Wand hämmern möchte, der Hammer.

"besser" ist immer subjektiv. und das kostenargument spielt im privatbereich auch keine rolle. windoofs erwerben viele mit dem kauf eines neuen computers, oder sie holen es sich als raubkopie von freunden oder aus dem netz.

bezüglich sicherheit und viren: hacker und virencoder konzentrieren sich auf windows, weil windows am meisten verbreitet ist. unixoide gelten nur deshalb als sicherer, weil sie nur selten angegriffen werden. im grunde sind sie ebenso buggy wie windows auch. heutzutage werden sowieso meistens internet-dienste und netzwerkprotokolle etc. angegriffen. apache, mysql, php, ssl und co. sind open source. die gleiche codebasis wird für win und unixe eingesetzt. ein funktionierender exploit von ssl unter windows betrifft zugleich auch alle unixe.

diese ist-besser-denke kommt in der regel aus dem dunstkreis irgendwelcher linux-kiddis, die mal ein bash-skript hingefrickelt haben, sich daher für die informatik-götter halten und alle klicki-bunti-windozer abwerten. möchtegern-elitärer schwachsinn. mehr steckt nicht dahinter.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon bennyh » So 16. Okt 2016, 08:28

Folxfeindt hat geschrieben:(16 Oct 2016, 08:52)
"besser" ist immer subjektiv. und das kostenargument spielt im privatbereich auch keine rolle. windoofs erwerben viele mit dem kauf eines neuen computers, oder sie holen es sich als raubkopie von freunden oder aus dem netz.

Fair point, deshalb sag ich ja: es kommt auf die Situation an. Für gewebliche Zwecke spielt der Kostenfaktor durchaus eine Rolle.
Folxfeindt hat geschrieben:(16 Oct 2016, 08:52)
bezüglich sicherheit und viren: hacker und virencoder konzentrieren sich auf windows, weil windows am meisten verbreitet ist. unixoide gelten nur deshalb als sicherer, weil sie nur selten angegriffen werden.

Die Prämisse stimmt bereits nicht. Linux läuft auf etwa 40% der Webserver, 65% der Smartphones, Tablets, etc und fast 100% der Supercomputer, ist also extrem weit verbreitet. Trotzdem gibt es nur eine sehr begrenzte Anzahl an Viren für Linux, weil es aus technischen Gründen sehr viel schwieriger ist, ein Linux-System zu infizieren als etwa ein Windows-System. Dies liegt unter anderem in dem Rechtesystem begründet und der Tatsache, dass Software für gewöhnlich aus vertrauenswürdigen Repositories installiert wird.
Folxfeindt hat geschrieben:(16 Oct 2016, 08:52)
im grunde sind sie ebenso buggy wie windows auch. heutzutage werden sowieso meistens internet-dienste und netzwerkprotokolle etc. angegriffen. apache, mysql, php, ssl und co. sind open source. die gleiche codebasis wird für win und unixe eingesetzt. ein funktionierender exploit von ssl unter windows betrifft zugleich auch alle unixe.

Keine Einwände. Dem würde ich hinzufügen, dass Open Source Software den Vorteil hat, dass Sicherheitslücken aufgrund der "viele Augen"-Situation schneller gefunden und geschlossen werden können. Das schließt Sicherheitslücken nie vollkommen aus, aber macht es unwahrscheinlicher.
Folxfeindt hat geschrieben:(16 Oct 2016, 08:52)
diese ist-besser-denke kommt in der regel aus dem dunstkreis irgendwelcher linux-kiddis, die mal ein bash-skript hingefrickelt haben, sich daher für die informatik-götter halten und alle klicki-bunti-windozer abwerten. möchtegern-elitärer schwachsinn. mehr steckt nicht dahinter.

Wer sich hinstellt und sagt X-ist-besser-als-Y, ohne es weiter zu spezifizieren, qualifizieren und zu begründen, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Troll. Das ändert aber nichts an der Erkenntnis, dass bestimmte Betriebssysteme in bestimmten Situationen / Use-Cases bestimmte Vor- und Nachteile haben.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 16. Okt 2016, 08:40

bennyh hat geschrieben:Die Prämisse stimmt bereits nicht. Linux läuft auf etwa 40% der Webserver, 65% der Smartphones, Tablets, etc

yepp, die habe ich alle unterschlagen. ich bezog mich auf den x86-pc-heimanwender.
android-viren sind ja mächtig im kommen. angeblich soll es schon welche geben, die die hardware zerstören können.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 16. Okt 2016, 10:00

Negator hat geschrieben:(16 Oct 2016, 03:53)

Der Begriff DAU ist meiner Ansicht nach unpassend.

Es ist völlig LEGITIM, wenn man einen Computer mit funktionierenden Anwendungen haben möchte. Die meisten Menschen möchten und müssen einfach ihren Papierkram erledigt bekommen. Und dafür brauchen sie ein Officeprogramm, mit dem man schreiben und drucken kann.

Ich habe es schon oft erlebt, dass ein Mensch ewig an seinem Computer herumspielt, aber dann das Ausdrucken eines einfachen Dokumentes nicht funktioniert!
In so einem Fall wäre sogar eine E-Schreibmaschine besser.


Na schön, mit der Zuordnung DAU schütze ich mich auch vor möglicherweise berechtigter Kritik an meinem Umgang mit Rechnern. Ich bin doch zufrieden, wenn mein Rechner genau das tut, was Sie hier als Grundlage beschreiben: Ein nützliches Hilfsmittel für Schriftverkehr und Verwaltung (LibreOffice, drucken, kopieren), für den Zugriff auf meine Bankkonten (Firefox), für online-Einkäufe, für den Kontakt mit meiner Familie und Freunden (e-mail Thunderbird, Skype) und für soziale Kontakte aus der entlegenen Pampa heraus.

Ich begnüge mich auch mit Rechnern (Notebooks) der vor-vorletzten Generation, was mich ausschließt von modernen Anwendungen gleich mehrerer aktiver Betriebssysteme. Na gut, dann eben Neustart und Wechsel auf Windows, aber nur noch für ganz spezielle Video-Anwendungen, die mit Linux offenbar nichts im Sinn haben.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 16. Okt 2016, 10:15

Folxfeindt hat geschrieben:(16 Oct 2016, 09:40)

yepp, die habe ich alle unterschlagen. ich bezog mich auf den x86-pc-heimanwender.
android-viren sind ja mächtig im kommen. angeblich soll es schon welche geben, die die hardware zerstören können.


Mein Sohn hat mir ein Smartphone Galaxy 3 neo geschenkt. Das läuft mit Android-Betriebssystem. Kann man sich gegen Schadsoftware für diese Anwendung schützen? Bisher ist nichts passiert; aber unbedingt darauf warten möchte ich auch nicht. Auf dem Gerät kann ich meine Video-Kameras ansteuern und ihre Bilder betrachten. Das ist schön bequem!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 16. Okt 2016, 10:29

Folxfeindt hat geschrieben:(16 Oct 2016, 08:52)

...

diese ist-besser-denke kommt in der regel aus dem dunstkreis irgendwelcher linux-kiddis, die mal ein bash-skript hingefrickelt haben, sich daher für die informatik-götter halten und alle klicki-bunti-windozer abwerten. möchtegern-elitärer schwachsinn. mehr steckt nicht dahinter.


Vielleicht kommt eine solche Bewertung aber auch daher, daß Windows ziemlich hohe Anforderungen an die HW stellt, wenn es zufriedenstellend laufen soll. Im Bereich der LINUXE kann man den Aufwand für Bedienoberflächen an die verfügbare HW anpassen und dadurch noch ältere Semester der HW weiterhin ganz ordentlich verwenden. Dafür bringt Windows viele Treiber und Anwenderprogramme für HW mit sich, wo der LINUXER passen muß... zumindest ein DAU. :(

Der für mich größte Vorteil besteht darin, daß zumindest mit UBUNTU kostenlose Hilfe über die Anwendergemeinschaft verfügbar ist, und eine von mir steuerbare Pflege der Software mit Sicherheitsaktualisierungen und Fehlerbehebungen. Da fühle ich mich weniger "fremdem Zugriff" ausgeliefert... hoffentlich zu Recht :D
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 16. Okt 2016, 10:31

H2O hat geschrieben:(16 Oct 2016, 11:15)

Mein Sohn hat mir ein Smartphone Galaxy 3 neo geschenkt. Das läuft mit Android-Betriebssystem. Kann man sich gegen Schadsoftware für diese Anwendung schützen? Bisher ist nichts passiert; aber unbedingt darauf warten möchte ich auch nicht. Auf dem Gerät kann ich meine Video-Kameras ansteuern und ihre Bilder betrachten. Das ist schön bequem!


es gibt halt verschiedene virenscanner und so, wie auf dem pc. ich selbst benutze aber keinen (bin auch android-user). bisher hatte ich nur einen totalausfall in ca. 5 jahren, den ich nur über ein firmware-update über usb beheben konnte.

wer viele apps aus dubiosen quellen ausprobiert, sollte aber einen virenscanner laufen haben.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 16. Okt 2016, 10:36

Folxfeindt hat geschrieben:(16 Oct 2016, 11:31)

es gibt halt verschiedene virenscanner und so, wie auf dem pc. ich selbst benutze aber keinen (bin auch android-user). bisher hatte ich nur einen totalausfall in ca. 5 jahren, den ich nur über ein firmware-update über usb beheben konnte.

wer viele apps aus dubiosen quellen ausprobiert, sollte aber einen virenscanner laufen haben.


So gesehen ist es vielleicht eine gute Idee, sämtliche Programme still zu legen, die man eigentlich nie braucht? Denn ich habe festgestellt, daß mit einem "Aufräumprogramm" allmählich immer mehr unerwünschte Werbung und ähnlicher Müll mich belästigt. Geschenkter Gaul...
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » So 16. Okt 2016, 10:52

H2O hat geschrieben:Vielleicht kommt eine solche Bewertung aber auch daher, daß Windows ziemlich hohe Anforderungen an die HW stellt, wenn es zufriedenstellend laufen soll.

windoofs ist sehr speicherhungrig. unter 8gb ram ist es (meiner erfahrung nach) sehr stokelig. man munkelt ja, dass mikrosoft und die hardwareindustrie geheime absprachen getroffen haben. :p
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 16. Okt 2016, 11:48

Folxfeindt hat geschrieben:(16 Oct 2016, 11:52)

windoofs ist sehr speicherhungrig. unter 8gb ram ist es (meiner erfahrung nach) sehr stokelig. man munkelt ja, dass mikrosoft und die hardwareindustrie geheime absprachen getroffen haben. :p


Sehen Sie, mein Ubuntu 16.04 LTS läuft ganz schnuckelig auf einem Sony Vaio mit 2 GB RAM (mehr geht da nicht) und CPU C2D. Aber bitte, vorher war darauf Windows 7.0 installiert, mit 1 GB RAM. Da habe ich 1 GB nachgerüstet. Vielleicht hat der vorige Betreiber an diesem System die Lust verloren, weil er beruflich bei Windows bleiben mußte? Ich bin damit zufrieden!

Heißen diese Systeme nicht "wintel"? So etwas gab es auch bei Panzern: Dickere Panzerung-größere Kanone-dickere Panzerung... dickere HW-größeres Betriebssystem-dickere HW ;)

Aber es ist schon so, daß auch LINUX sich aufbläht! UBUNTU 8,04 LTS tat es noch ganz wunderbar auf einem Toughbook mit 384 MB RAM und Pentium III mit 800 MHz Takt... wirklich! Sogar Videos konnten abgespielt werden! Ab UBUNTU 10.04 LTS wurde das eng, aber ging noch. Danach war das nur noch Krampf... na schön, die HW hatte auch 15 Jahre auf dem Buckel, aber immer noch volle Funktion und unvergleichlich zuverlässig... ab ins Museum... schade! Schade deshalb, weil meine Anforderungen an den Rechner sich mit Ausnahme von SKYPE überhaupt nicht verändert haben. Immerhin erhöhe ich mit meiner "Politik" die Nutzungsdauer der HW, bremse also ein wenig die Erzeugung von Elektroschrott. :)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » So 16. Okt 2016, 21:25

Mit Linux reichen meist 4 GB RAM. Ok, manchmal geht's auch etwas darunter, aber dann operiert man doch sehr im Grenzbereich.

Ich habe mit einfachen Linux-Distris und leichten Desktops auch mal 512 MG geschafft, aber da ist kein Luxus möglich! :?

Ich denke aber, dass der Trend schon in Richtung 8 GB RAM gehen sollte. Freaks haben natürlich ein Vielfaches davon. :cool:
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 16. Okt 2016, 22:37

Negator hat geschrieben:(16 Oct 2016, 22:25)

Mit Linux reichen meist 4 GB RAM. Ok, manchmal geht's auch etwas darunter, aber dann operiert man doch sehr im Grenzbereich.

Ich habe mit einfachen Linux-Distris und leichten Desktops auch mal 512 MG geschafft, aber da ist kein Luxus möglich! :?

Ich denke aber, dass der Trend schon in Richtung 8 GB RAM gehen sollte. Freaks haben natürlich ein Vielfaches davon. :cool:


Nein, ich würde mich nicht so äußern, wenn mein Rechner mit dem neuesten UBUNTU 16.04 LTS humpelte. Das sind wirklich nur 2 GB RAM und CPU C2D, aber vielleicht ganz harmlose Anwenderprogramme. Erkennbar der dickste Hammer ist der Browser, weil der offenbar von der gewerblichen Seite sehr heftig ausgebaut wird. LibreOffice & Co. sind vergleichsweise harmlos... ein viele hundert Seiten starkes Dokument kommt für Privatleute auch nicht so schnell in Betracht.

Was mich etwas... aber nicht sehr!... ärgert, das ist die geringe Lesegeschwindigkeit von der Festplatte beim Aufruf der Nutzerprogramme. Vermutlich ist das eine Frage der CPU-Geschwindigkeit. Ansonsten aber tiptop.

Auf meinem Thinkpad X220 mit CPU i5 und 4 GB geht das Lesen schneller. Den werde ich irgendwann auf 8 GB aufrüsten. Aber mein kleiner Vaio ist mir lieb; vielleicht, weil ich mich einigermaßen bemühen mußte, seine WebCam in Gang zu bringen für SKYPE. ;)

Ich fürchte aber schon, daß mein kleiner Vaio bei der nächsten Entwicklungsstufe zu UBUNTU 18.04 LTS gesprengt wird. Die bestehende Version 16.04 LTS wird aber bis April 2021 noch gepflegt mit Sicherheitsupdates und Fehlerbeseitigung in Anwenderprogrammen. Da kann ich mich noch eine ganze Weile an dem Vaio erfreuen, wenn die HW durchhält! :)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon bennyh » Mo 17. Okt 2016, 02:13

H2O hat geschrieben:(16 Oct 2016, 12:48)

Sehen Sie, mein Ubuntu 16.04 LTS läuft ganz schnuckelig auf einem Sony Vaio mit 2 GB RAM (mehr geht da nicht) und CPU C2D. Aber bitte, vorher war darauf Windows 7.0 installiert, mit 1 GB RAM. Da habe ich 1 GB nachgerüstet. Vielleicht hat der vorige Betreiber an diesem System die Lust verloren, weil er beruflich bei Windows bleiben mußte? Ich bin damit zufrieden!

Heißen diese Systeme nicht "wintel"? So etwas gab es auch bei Panzern: Dickere Panzerung-größere Kanone-dickere Panzerung... dickere HW-größeres Betriebssystem-dickere HW ;)

Aber es ist schon so, daß auch LINUX sich aufbläht! UBUNTU 8,04 LTS tat es noch ganz wunderbar auf einem Toughbook mit 384 MB RAM und Pentium III mit 800 MHz Takt... wirklich! Sogar Videos konnten abgespielt werden! Ab UBUNTU 10.04 LTS wurde das eng, aber ging noch. Danach war das nur noch Krampf... na schön, die HW hatte auch 15 Jahre auf dem Buckel, aber immer noch volle Funktion und unvergleichlich zuverlässig... ab ins Museum... schade! Schade deshalb, weil meine Anforderungen an den Rechner sich mit Ausnahme von SKYPE überhaupt nicht verändert haben. Immerhin erhöhe ich mit meiner "Politik" die Nutzungsdauer der HW, bremse also ein wenig die Erzeugung von Elektroschrott. :)

Es gibt eine ganz einfache Lösung, sein Ubuntu zu beschleunigen. Sie nennt sich XFCE. Ist nicht schön, aber schnell.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 17. Okt 2016, 07:23

:thumbup: Wenn das Interesse an Linux so groß ist, dann ist der nächste "LPD" (Linux Presentation Day) sicher von Interesse :
Quelle hat geschrieben:Der LPD 2016.1 war am Samstag, den 30.04.2016 (in 70 deutschen Städten und in insgesamt 110+ Städten in zehn europäischen Ländern, siehe die internationale Website).

Der LPD 2016.2 ist am Samstag, den 22.10.2016 (gleichzeitig mit dem Linux Day in Italien), voraussichtlich in über 70 Städten in Deutschland :thumbup: und insgesamt (ohne Italien) 10+ europäischen Ländern.

In einzelnen Städten findet er an einem abweichenden Termin statt.
Der LPD 2017.1 wird am 06.05.2017 stattfinden.


Was ist der Linux Presentation Day?
Der Linux Presentation Day ist eine nichtkommerzielle Gemeinschaftsaktion der Linux-Community, die nach außen hin Leuten, die Linux nicht oder kaum kennen, einen guten ersten Einblick in das freie Betriebssystem bietet, und nach innen v.a. Vereinen, vereinsähnlichen Gruppen, Unternehmen, Volkshochschulen, Hochschulen, Schulen und Einzelpersonen die Möglichkeit bietet, sich mit wenig Aufwand an einer bedeutenden und in vielerlei Hinsicht effektiven Veranstaltung zu beteiligen.

Die LPD-Veranstaltungen werden von den lokalen Veranstaltern autonom gestaltet und durchgeführt; der Linux Presentation Day als Ganzes wird national und international von Hauke Laging organisiert; die Berliner Linux User Group e.V. (BeLUG) (gemeinnütziger Verein) stellt den organisatorischen Rahmen dafür.


Wo ? lässt sich hier mit wenigen Klicks herausfinden...

Organisiert wird das Ganze von Berlin aus...
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mo 17. Okt 2016, 07:56

bennyh hat geschrieben:(17 Oct 2016, 03:13)

Es gibt eine ganz einfache Lösung, sein Ubuntu zu beschleunigen. Sie nennt sich XFCE. Ist nicht schön, aber schnell.


XUBUNTU habe ich für meine Tochter schon eingerichtet, weil deren Notebook noch älter ist als meins (nur 1 GB RAM möglich, aber CPU C2D). In meinem Fall bringt XFCE keinen spürbaren Vorteil in der Geschwindigkeit (2 GB RAM und CPU C2D). UNITY ist bequemer zu bedienen als auf einen Bedienbaum herum zu klettern.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon freibier » Mo 17. Okt 2016, 09:42

Ich benutze LXDE, das ist wunderbar ressourcenschonend, schneller als XFCE. Wenn das immer noch zu langsam ist, würde ich auf Openbox/Fluxbox umsteigen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 17. Okt 2016, 09:54

Was ist ein "Bedienbaum"?
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon bennyh » Mo 17. Okt 2016, 10:33

H2O hat geschrieben:(17 Oct 2016, 08:56)

XUBUNTU habe ich für meine Tochter schon eingerichtet, weil deren Notebook noch älter ist als meins (nur 1 GB RAM möglich, aber CPU C2D). In meinem Fall bringt XFCE keinen spürbaren Vorteil in der Geschwindigkeit (2 GB RAM und CPU C2D). UNITY ist bequemer zu bedienen als auf einen Bedienbaum herum zu klettern.

Okay, komisch. Ich habe mindestens zwei Systeme, die mit Gnome/KDE unbedienbar langsam sind aber mit XFCE ganz passabel laufen. Hängt wohl von der individuellen CPU/RAM Kombination ab.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mo 17. Okt 2016, 10:58

bennyh hat geschrieben:(17 Oct 2016, 11:33)

Okay, komisch. Ich habe mindestens zwei Systeme, die mit Gnome/KDE unbedienbar langsam sind aber mit XFCE ganz passabel laufen. Hängt wohl von der individuellen CPU/RAM Kombination ab.


Mit KDE habe ich eher zufällig gar keine Erfahrungen gemacht; muß wohl einmal beabsichtigt gewesen sein, mit KDE besonders dicht an Windows heran zu rücken... wie gesagt, keine Ahnung. GNOME 2 war die Standardbedienoberfläche von UBUNTU bis 12.04 LTS. Mit GNOME 2 habe ich lange Jahre gearbeitet, und das war auch eine sehr brauchbare Bedienoberfläche. Ich war richtig "beleidigt", als UBUNTU zu UNITY als Standard wechselte. GNOME 3 muß wohl immer mehr Ressourcen gebunden haben, und es paßte wohl auch nicht zu Anwendungen auf Smartphones, wo Bedienkacheln sich durchgesetzt haben. Da hat die UBUNTU-Mannschaft eben UNITY erfunden. Auch daran habe ich mich gewöhnt und finde nach Eingewöhnung diese Bedienoberfläche sehr gelungen. Mir ist nichts Ärgerliches dabei aufgefallen... läuft flott und unauffällig auf einem nach derzeitigen Maßstäben ziemlich schlaffen Rechner..

GNOME 3 könnte da mehr Ansprüche stellen, aber als DAU folge ich natürlich ganz willig dem Rat der UBUNTU-Entwickler. Deshalb habe ich keine Erfahrungen damit gemacht, nicht im Guten und auch nicht im Bösen.

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