Linux, Unix und BSD

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HugoBettauer
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon HugoBettauer » So 21. Aug 2016, 20:24

Freut mich, wenn dieses Forum solche Ergebnisse bringt. Das zaubert mir ein Lächeln.
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H2O
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mo 22. Aug 2016, 01:39

Hier möchte ich keinen eigenen Strang zum Thema aufmachen, weil ich keine Vorstellung habe, was sich aus meiner Frage entwickelt:

Mein Grundproblem ist, daß ich Anwenderprogramme habe, die in einer Windows-7-Umgebung sehr gut laufen, mir aber das Neustarten von Linux oder Windows nicht gefällt. Ich möchte bei Linux bleiben. Die Anwendungen betreffen Netzkameras, im einen Fall ein ausgewachsenes Überwachungssystem mit Aufzeichnung und Replay und aktueller Wiedergabe der Videos von 4 Kameras. Im anderen Fall handelt es sich um Netzkameras mit Akustikübertragung und ferngesteuerter Blickrichtung horizontal und vertikal an unterschiedlichen Orten in 500 km Entfernung.

Ich kann diese Bilder und Bewegungen auf einem Smartphone (Android) sehen und steuern, und auch auf einem Windows-PC; alles bisher wunderbar funktionierend. Aber ich möchte unbedingt bei Linux bleiben.

Windows-Emulator
    Eine gedankliche Möglichkeit wäre dann wohl ein Windows-Emulator auf der Grundlage der VirtualBox. Ich habe die VirtualBox so verstanden, daß man ein Windows-Betriebssystem dort einbetten kann, daß also in einer Linux-Umgebung ein vollwertiges Windows-Betriebssystem läuft, auf dem nun Benutzerprogrammen für einen Windowsrechner arbeiten. Ich müßte also die VirtualBox laden und installieren, ein Windows-Betriebssystem erwerben und in die VirtualBox einbetten, ein Firefox für Windows installieren und die .exe-Software (Treiber) für die unterschiedlichen Kamerasteuerungen dazu installieren. Der Weg kommt mir schwierig, aber irgendwie logisch und umsetzbar vor. Lizenzkosten für Windows, viel Arbeit und Verdruß bis zum ersehnten Erfolg. Oder bin ich gedanklich damit auf dem Holzweg gelandet?

WINE, CrossOver
    Bei meiner Suche nach einer Lösung stolperte ich über diesen Vorschlag: Ein SW-Paket wird in Linux eingebettet, das die Schnittstellen von Windows-Anwenderprogrammen in Linux-Kommandos und Meldungen umsetzt. Darauf könnte man etwa Windows-Office oder AdobePDF-Programme laufen lassen... die ich gar nicht benötige, weil brauchbarer Ersatz unter Linux bereit steht. Aber einen Firefox-Browser für Windows könnte man auch dort ablaufen lassen; der wird aber benötigt als Bedienoberfläche für die Kamerasteuerungen, die in einer Linux-Umgebung als binäre Programme aber nichts bewirken können. Meine dumme Frage als DAU ist jetzt: Nehmen solche Schnittstellenübersetzer wie WINE oder CrossOver überhaupt mit .exe-Programmen erweiterte Browswer an? Verfügen diese Schnittstellenübersetzer überhaupt über einen Mechanismus, der diesen Zusammenbau von Browser und Steuerprogrammen ermöglicht?

Einem DAU kommt die Schnittstellenübersetzung von WINE oder CrossOver weniger anspruchsvoll vor, und mit dieser "schlanken Lösung" werben die Entwickler von WINE und CrossOver auch mit Hinweis auf Kosten und Programmaufwand, die für einen echten Windows-Emulator erforderlich sind, etwa die VirtualBox mit Windows-Betriebssystem.

Mir würde es sehr viel vergebliche Mühen ersparen, wenn unsere erfahrenen Linuxer mir in dieser Angelegenheit die Augen öffnen könnten.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Mithrandir » Mo 22. Aug 2016, 23:19

Grundsätzlich zu Wine (bzw. Crossover) vs. VirtualBox (bzw. andere Virtualisierung):
Mit Wine hast Du bessere Performance und bessere Integration in den Desktop. Aber nicht jede Software läuft damit (Im Zweifel ausprobieren und Suchaschine bemühen). Für Wine empfehle ich PlayOnLinux als Aufsatz - das vereinfacht die Verwaltung erheblich, insb. wenn verschiedene Versionen bzw. Einstellungen benutzt werden.
Mit einer Virtualisierung hast Du einen Fremdkörper im Desktop (auch im Seamless-Modus von VirtualBox), dafür ein richtiges Windows, wo fast alles läuft (zum Problem werden kann aber die Performance oder direkter Hardwarezugriff)).

Für die Kamera müsste vermutlich unter Wine erstmal ein passender Browser installiert werden und anschließend dann das Plugin.

Wenn es eine Android-App gibt, ist es vielleicht auch möglich, diese unter Linux zum Laufen zu bekommen (Sashlik bzw. Chrom/ArkWelder. Bennötigt wird die APK-Datei der App). Kann funktionieren oder auch nicht (das ist im Moment noch recht experimentell).
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Di 23. Aug 2016, 19:12

Mithrandir hat geschrieben:(23 Aug 2016, 00:19)

Grundsätzlich zu Wine (bzw. Crossover) vs. VirtualBox (bzw. andere Virtualisierung):
Mit Wine hast Du bessere Performance und bessere Integration in den Desktop. Aber nicht jede Software läuft damit (Im Zweifel ausprobieren und Suchaschine bemühen). Für Wine empfehle ich PlayOnLinux als Aufsatz - das vereinfacht die Verwaltung erheblich, insb. wenn verschiedene Versionen bzw. Einstellungen benutzt werden.
Mit einer Virtualisierung hast Du einen Fremdkörper im Desktop (auch im Seamless-Modus von VirtualBox), dafür ein richtiges Windows, wo fast alles läuft (zum Problem werden kann aber die Performance oder direkter Hardwarezugriff)).

Für die Kamera müsste vermutlich unter Wine erstmal ein passender Browser installiert werden und anschließend dann das Plugin.

Wenn es eine Android-App gibt, ist es vielleicht auch möglich, diese unter Linux zum Laufen zu bekommen (Sashlik bzw. Chrom/ArkWelder. Bennötigt wird die APK-Datei der App). Kann funktionieren oder auch nicht (das ist im Moment noch recht experimentell).


Herzlichen Dank für die Tipps! Ich hatte das Glück, mit einem sehr erfahrenen Microsoft-Ingenieur sprechen zu können, der mir sehr ähnliche Hinweise gab. Ich glaube deshalb auch, daß mein Sony VAIO VGN-TZ11MN mit C2D und 2 GB RAM keine Chance mit VirtualBox und vollem Windows haben wird: Zu schwache HW. Meinen gebraucht erworbenen LENOVO X220 müßte ich wohl auf 8 GB RAM aufrüsten... dann könnte das gehen mit VirtualBox und Windows und FireFox Browser und dann auch dem Plug-in. Auf der Maschine habe ich aber Windows 7 professional und UBUNTU 14.04 parallel installiert. Auf dem Gerät fürchte ich um "mein" Windows 7.0, wenn ich mir da dumme Fehler erlaube. Schließlich läuft auf dem Windows die Video-SW der Überwachungskameras ohne jeden Ärger! Also werde ich mein Glück zuerst einmal mit Wine oder CrossOver auf dem alten Sony Vaio versuchen; aber ich muß das notwendige Vorgehen vorher gründlich studieren... und vielleicht noch einige unbedarfte Fragen stellen.

Ihren Tipp mit Android finde ich ganz wunderbar... denn tatsächlich läuft auf meinem Smartphone auch die Video-SW sowohl des NOVUS-Überwachungssystems als auch der einzelnen 7Links Kameras. Mehr will ich doch gar nicht! Mein Sohn hatte diesen Gedanken auch schon, kannte aber nicht das Linux-Interface Shashlik zu Android. An der Stelle werde ich jetzt weiter bohren, um auch da etwas klarer zu sehen. Dann kommen meinerseits bestimmt auch noch unbedarfte Fragen.

Nochmals vielen Dank; von dieser kniffligen Arbeit werde ich sicher nicht dümmer :)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Sa 15. Okt 2016, 06:56

Ich empfehle nach weiterer Prüfung folgende Distributionen:

- Linux Mint Mate
- UbuntuMate oder Xubuntu
- Mageia
- openSUSE
- Antergos
- PC-BSD, wenn es seinen Namen nicht in TrueOS geändert hätte! ;)
Maat & Mate :thumbup:
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 15. Okt 2016, 08:34

Negator hat geschrieben:(15 Oct 2016, 07:56)

Ich empfehle nach weiterer Prüfung folgende Distributionen:

- Linux Mint Mate
- UbuntuMate oder Xubuntu
- Mageia
- openSUSE
- Antergos
- PC-BSD, wenn es seinen Namen nicht in TrueOS geändert hätte! ;)


Kein Zweifel; das werden schon ganz ordentliche Linux- oder BSD-Distributionen sein. Aus meiner Sicht als DAU ist das System das beste, das mir Installation und Pflege des Systems besonders leicht macht und dennoch einen respektablen Funktionsumfang anbietet. Über Bedienoberflächen kann man sicher ewig streiten. Ich finde UNITY für den alltäglichen Zugriff brauchbar, vermisse also umfängliche Bedienbäume überhaupt nicht. Das kann ehrgeizigen Benutzern ein Ärgernis sein, schon vorstellbar.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Sa 15. Okt 2016, 15:00

Ich gehe auch davon aus, dass ein Computer funktionieren soll und im Alltag einsetzbar sein muss. Dafür empfehle ich aber Mate und Xfce!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 15. Okt 2016, 20:31

Negator hat geschrieben:(15 Oct 2016, 16:00)

Ich gehe auch davon aus, dass ein Computer funktionieren soll und im Alltag einsetzbar sein muss. Dafür empfehle ich aber Mate und Xfce!


Mit XUBUNTU habe ich den Notebook meiner Tochter geladen... das ist, so meine ich, eine XFCE-Oberfläche. Ich hatte das gemacht, weil ihr Notebook noch älter ist als meins, und mit noch weniger RAM auskommen muß. Damit kann man ganz vernünftig arbeiten, aber Teufel noch eins, an UNITY habe ich mich so gewöhnt, daß ich ohne Not nicht auch noch wechseln möchte.

Ist natürlich denkbar, daß mit der nächsten LTS im April 2018 UBUNTU so viele Ressourcen des Rechners schluckt, daß mir nichts weiter übrig bleibt, als auch auf XUBUNTU zu wechseln. Ha, dann packt der Rechner meiner Tochter XUBUNTU auch nicht mehr... bekommt sie meinen Rechner, und ich bekomme von meinem Sohn einen abgelegten neueren, der mit UBUNTU läuft ;)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Teeernte » Sa 15. Okt 2016, 20:35

H2O hat geschrieben:(15 Oct 2016, 21:31)

Mit XUBUNTU habe ich den Notebook meiner Tochter geladen... das ist, so meine ich, eine XFCE-Oberfläche. Ich hatte das gemacht, weil ihr Notebook noch älter ist als meins, und mit noch weniger RAM auskommen muß. Damit kann man ganz vernünftig arbeiten, aber Teufel noch eins, an UNITY habe ich mich so gewöhnt, daß ich ohne Not nicht auch noch wechseln möchte.

Ist natürlich denkbar, daß mit der nächsten LTS im April 2018 UBUNTU so viele Ressourcen des Rechners schluckt, daß mir nichts weiter übrig bleibt, als auch auf XUBUNTU zu wechseln. Ha, dann packt der Rechner meiner Tochter XUBUNTU auch nicht mehr... bekommt sie meinen Rechner, und ich bekomme von meinem Sohn einen abgelegten neueren, der mit UBUNTU läuft ;)


Linux Mac Os Sierra ?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 15. Okt 2016, 21:02

Teeernte hat geschrieben:(15 Oct 2016, 21:35)

Linux Mac Os Sierra ?


Nein, einen MAC konnte ich mir nie leisten; als DAU bin ich dafür nicht der passende Ansprechpartner. UBUNTU gern: Da habe ich etwas Übung; ansonsten besser andere Teilnehmer fragen!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Teeernte » Sa 15. Okt 2016, 21:10

H2O hat geschrieben:(15 Oct 2016, 22:02)

Nein, einen MAC konnte ich mir nie leisten; als DAU bin ich dafür nicht der passende Ansprechpartner. UBUNTU gern: Da habe ich etwas Übung; ansonsten besser andere Teilnehmer fragen!


Der Mac ist für Freilaufende AMI`s gemacht :D :D :D - das ist die Steigerung von DAU.
Wenn Du jede Investition in deine HW/SW rechnest ? - Mein Mac hält.... immer noch ein guter Wert -
MacBook Pro (Retina, Mitte 2012) 2,6 GHz Intel Core i7 8 GB 1600 MHz DDR3 500GB "FEST"-Platte.
...und die Steuer hilft da auch beim Investieren.

Bei Win war jedes Jahr Neuinvest dran.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 15. Okt 2016, 21:13

H2O hat geschrieben:(15 Oct 2016, 21:31)

Mit XUBUNTU habe ich den Notebook meiner Tochter geladen... das ist, so meine ich, eine XFCE-Oberfläche. Ich hatte das gemacht, weil ihr Notebook noch älter ist als meins, und mit noch weniger RAM auskommen muß. Damit kann man ganz vernünftig arbeiten, aber Teufel noch eins, an UNITY habe ich mich so gewöhnt, daß ich ohne Not nicht auch noch wechseln möchte.

Ist natürlich denkbar, daß mit der nächsten LTS im April 2018 UBUNTU so viele Ressourcen des Rechners schluckt, daß mir nichts weiter übrig bleibt, als auch auf XUBUNTU zu wechseln. Ha, dann packt der Rechner meiner Tochter XUBUNTU auch nicht mehr... bekommt sie meinen Rechner, und ich bekomme von meinem Sohn einen abgelegten neueren, der mit UBUNTU läuft ;)


Meine Empfehlung: "Gnome Flashback" und dann möglichst in der Variante "Metacity" (statt Compiz). Ganz erheblich weniger Ressourcen-Verbrauch als Unity und dementsprechend flüssiger. Und dennoch ein vollständiges DT-System mit allem drum und dran.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 15. Okt 2016, 22:32

schokoschendrezki hat geschrieben:(15 Oct 2016, 22:13)

Meine Empfehlung: "Gnome Flashback" und dann möglichst in der Variante "Metacity" (statt Compiz). Ganz erheblich weniger Ressourcen-Verbrauch als Unity und dementsprechend flüssiger. Und dennoch ein vollständiges DT-System mit allem drum und dran.


Was ist Ihnen denn Schlimmes mit UNITY passiert, und wie erkennen Sie "flüssigen Lauf"? Mir sind Hakeleien mit UNITY bisher nicht aufgefallen... das kann aber bei einem DAU auch schafsköpfige Gewohnheit sein! ;)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Folxfeindt » Sa 15. Okt 2016, 22:45

solange man keine spezialsoftware benutzen muss, die es nur unter einem bestimmten OS gibt, ist es egal was man nimmt. die behauptung os(x) sei "besser" als os(y) ist bullshit.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 15. Okt 2016, 23:19

Folxfeindt hat geschrieben:(15 Oct 2016, 23:45)

solange man keine spezialsoftware benutzen muss, die es nur unter einem bestimmten OS gibt, ist es egal was man nimmt. die behauptung os(x) sei "besser" als os(y) ist bullshit.


Na ja, der Privatmann und DAU ist darauf angewiesen, daß er seinen Rechner ohne fremde Hilfe einrichten und pflegen kann, möglichst ohne nennenswerten Mitteleinsatz. Dann lichtet sich das Feld der Möglichkeiten sehr rasch. Was hilft mir das Super-Betriebssystem, wenn ich bei der Einrichtung immer wieder dumme Fehler mache, die mir "zweitbeste" Betriebssysteme ersparen?

Wahr ist natürlich, daß bei Verwendung von Kamerasystemen viele Treiber nur für Windows verfügbar sind, so daß an diesem Bürostandard gelegentlich kein Weg vorbei führt. Ärgerlich, aber für einen DAU ist da nix zu machen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 15. Okt 2016, 23:29

Teeernte hat geschrieben:(15 Oct 2016, 22:10)

Der Mac ist für Freilaufende AMI`s gemacht :D :D :D - das ist die Steigerung von DAU.
Wenn Du jede Investition in deine HW/SW rechnest ? - Mein Mac hält.... immer noch ein guter Wert -
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Für gewerbliche Anwender dürfte das MAC-System eine vernünftige Beschaffung sein; für Privatleute sind die Kosten doch recht hoch... oder "man gönnt sich ja sonst nichts!"

Als Rentner begnüge ich mich mit gebrauchter HW, die mein Sohn mir schenkt, und mit kostenloser LINUX-SW, hier also UBUNTU. Das rennt wie die Feuerwehr und kostet nur meine Zeit beim Einrichten von UBUNTU LTS.

Sparsamer geht es doch schon gar nicht mehr! Wo Geld eine Rolle spielt, da ist UBUNTU LTS ein Super-Schnäppchen! Und dabei sehr benutzerfreundlich!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » So 16. Okt 2016, 02:53

Der Begriff DAU ist meiner Ansicht nach unpassend.

Es ist völlig LEGITIM, wenn man einen Computer mit funktionierenden Anwendungen haben möchte. Die meisten Menschen möchten und müssen einfach ihren Papierkram erledigt bekommen. Und dafür brauchen sie ein Officeprogramm, mit dem man schreiben und drucken kann.

Ich habe es schon oft erlebt, dass ein Mensch ewig an seinem Computer herumspielt, aber dann das Ausdrucken eines einfachen Dokumentes nicht funktioniert!
In so einem Fall wäre sogar eine E-Schreibmaschine besser.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon HugoBettauer » So 16. Okt 2016, 04:38

Negator hat geschrieben:(16 Oct 2016, 03:53)
Ich habe es schon oft erlebt, dass ein Mensch ewig an seinem Computer herumspielt, aber dann das Ausdrucken eines einfachen Dokumentes nicht funktioniert!

Logisch - das ist dann oft überhaupt der Grund, warum er herumspielt.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » So 16. Okt 2016, 05:21

Es funktioniert oft deshalb nicht, weil er herumspielt.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon HugoBettauer » So 16. Okt 2016, 05:25

Negator hat geschrieben:(16 Oct 2016, 06:21)

Es funktioniert oft deshalb nicht, weil er herumspielt.

Und das nennst du dann nicht DAU?

Wenn einer sein Auto kaputtschraubt und dann geht der Rückwärtsgang nicht mehr?
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