Linux, Unix und BSD

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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Do 15. Jun 2017, 13:06

Liegestuhl hat geschrieben:(15 Jun 2017, 14:01)

Was meinst du mit "mobil"?

Mobilfunkgeräte oder Laptops?


Netbooks und Notebooks dieser Klasse. So verstehe ich seinen Text!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Do 15. Jun 2017, 13:09

Liegestuhl hat geschrieben:(15 Jun 2017, 14:01)

Was meinst du mit "mobil"?

Mobilfunkgeräte oder Laptops?

Nur "Schoßrechner" und "Notizbücher". Für Tablets und Smartphones, E-Book-Reader etc. gibts im engeren Linux-Bereich nix vernünftiges. Nicht dass ich wüsste jedenfalls. Ich schaue immer wieder mal, wo die wenigen Linux-Angebote da grade stehen. Geht aber alles irgendwie noch nicht. Nur zum Experimentieren, nicht für den täglichen Gebrauch.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Do 15. Jun 2017, 13:55

schokoschendrezki hat geschrieben:(15 Jun 2017, 14:09)

Nur "Schoßrechner" und "Notizbücher". Für Tablets und Smartphones, E-Book-Reader etc. gibts im engeren Linux-Bereich nix vernünftiges. Nicht dass ich wüsste jedenfalls. Ich schaue immer wieder mal, wo die wenigen Linux-Angebote da grade stehen. Geht aber alles irgendwie noch nicht. Nur zum Experimentieren, nicht für den täglichen Gebrauch.


Im Grunde sind das wohl auch vergebliche Liebesmühen im Smartphone Bereich, weil der Acker von ANDROID bestellt wurde und von APPLE, natürlich.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon bennyh » Do 15. Jun 2017, 14:51

H2O hat geschrieben:(15 Jun 2017, 14:55)

Im Grunde sind das wohl auch vergebliche Liebesmühen im Smartphone Bereich, weil der Acker von ANDROID bestellt wurde und von APPLE, natürlich.

Android ist doch Linux?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Do 15. Jun 2017, 15:51

bennyh hat geschrieben:(15 Jun 2017, 15:51)

Android ist doch Linux?

Android baut auf einem Linux-Kernel auf. Ja. Stellt aber Umgebungen bereit, die doch sehr viel anders sind als Linux-DIstributionen. Oder eben wie das Aquaris E5 Ubuntu Edition Smartphone als eines der wenigen "echten" Linux-Handys. Alle Berichte zu diesem Produkt, die ich kenne, gemahnen aber zur Vorsicht.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Do 15. Jun 2017, 16:47

bennyh hat geschrieben:(15 Jun 2017, 15:51)

Android ist doch Linux?


Schokoschendretzki hat Recht mit seinem Hinweis. Vermutlich gibt es weitere LINUX-Ableger. LINUX-Ableger mit "offener Systemsoftware" sind aus meiner mittelmäßigen Kenntnis heraus Systeme, die sich offen "LINUX" nennen dürfen. Aber es steht jedem Nutzer frei, auf der Grundlage etwas zu entwickeln, das er kommerziell verwerten will, wobei er diese Entwicklung aus kommerziellen Gründen nicht offenlegt.

ANDROID ist eine solche Weiterentwicklung der Firma Google, die sie an Hersteller von Mobiltelefonen verkauft und sicher auch betreut. Das System finden Sie in allen Smartphones mit ganz wenigen Ausnahmen. Die wichtigste davon ist sicher das iPhone von APPLE. Wenn ich gelegentliche Hinweise dazu richtig verstanden habe, dann beruht auch APPLE-SW auf LINUX-Strukturen. APPLE verfolgt damit eine Strategie des Gesamtsystems HW & SW aus einer Hand. GOOGLE versteht sich als SW-Schmiede und kommerzieller Unterstützer von Tablet-Rechnern und Smartphones von Drittherstellern, die vermutlich ihre Gerätearchitektur ANDROID-kompatibel halten müssen. Diese Rechnersysteme sind dann natürlich Hochleister auf einem Niveau, das derzeit kein Hersteller außer APPLE erreichen kann.

Auf dem Gebiet der Notebooks mußte aber selbst APPLE kapitulieren vor dem Leistungsdruck der HW-Hersteller... die spezielle HW (POWER-PC, Motorola 68040...) konnte einfach nicht Schritt halten mit der Entwicklung der Firmen INTEL und AMD. Die Marktmacht, die Preise für HW und der dadurch bedingte technische Leistungszuwachs zwangen APPLE auf diese Schiene mit seinem eigenen "Linux".

Als Verbraucher hat man so die Auswahl zwischen erbitterten Wettbewerbern, die nahezu ausnahmslos von gleicher Grundlage LINUX aus werkeln. Dem Weltmarktführer MicroSoft ist es nicht gelungen, mit seinen technischen Mitteln diesem Druck etwas entgegen zu setzen, damit sein Angebot "WINDOWS für Smartphones" zu einem sehr ernsten Wettbewerber wird. Nur bei den INTEL-Plattformen kann WINDOWS weiterhin Maßstäbe setzen, schon weil jeder HW-Hersteller auf WINDOWS-Kompatibilität seiner Treiber achten muß, und unser geliebtes LINUX muß mühevoll hinterher hecheln und jedes Rad muß zweimal erfunden werden.

Aber einen Liebhaber von LINUX stört dieser Rückstand nicht, weil er damit die Nachteile eines Monopols vermeidet. Bei ANDROID haben findige Hacker schon analog zu WINDOWS Möglichkeiten entdeckt, wie sie in diese Systeme eindringen können, um den Nutzern Schaden zu zu fügen. Uns etwas rückständigen LINUX-Nutzern bleibt alles das weitestgehend erspart: Zu wenig verbreitet und zu viele Distributionen, zu viel Aufwand für zu wenig Ertrag.

Ich kann durch eigene Erfahrung jedem technisch interessierten Laien den Übergang auf UBUNTU-LINUX empfehlen. Dort sind Sie zu Null Kosten in allerbesten Händen. Die Firma Canonical verdient ihr Geld wohl mit der Betreuung von Server-Installationen in Netzwerken, wo sie mit UBUNTU-Grundsoftware sehr erfolgreich ist... wie der Teilnehmer Schokoschendretzki hier schon wiederholt dargestellt hat. Ein Grund zur Zuversicht, daß diese LINUX-Distribution uns noch lange erhalten bleiben wird. Die wird auch von vielen ehrenamtlichen technischen Idealisten zuverlässig betreut.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Do 15. Jun 2017, 17:02

schokoschendrezki hat geschrieben:(15 Jun 2017, 16:51)

Android baut auf einem Linux-Kernel auf. Ja. Stellt aber Umgebungen bereit, die doch sehr viel anders sind als Linux-DIstributionen. Oder eben wie das Aquaris E5 Ubuntu Edition Smartphone als eines der wenigen "echten" Linux-Handys. Alle Berichte zu diesem Produkt, die ich kenne, gemahnen aber zur Vorsicht.


Die Firma Canonical hat die Entwicklung von UBUNTU für Smartphones eingestellt, weil sie nicht gewinnbringend zu vermarkten war und technisch hinter ANDROID zurück blieb. Dabei sind sicher unfaßbare Summen versenkt worden... leider ohne den ersehnten Erfolg. Gegen Riesen wie GOOGLE oder MICROSOFT ist auf dem Milliarden-Massenmarkt nicht an zu kommen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon bennyh » Do 15. Jun 2017, 17:13

H2O hat geschrieben:(15 Jun 2017, 17:47)
Wenn ich gelegentliche Hinweise dazu richtig verstanden habe, dann beruht auch APPLE-SW auf LINUX-Strukturen.

iOS basiert genauso wie OS X auf Unix. Linux ist mit dem Ziel entwickelt worden, ein freier Unix-Klon zu sein. So gesehen teilen Apple-Betriebssysteme und Linux-Systeme einen gemeinsamen Vorfahren, sind aber unter Haube unterschiedliche Systeme. Android hingegen benutzt standardmäßig den Linux-Kernel.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Do 15. Jun 2017, 17:43

bennyh hat geschrieben:(15 Jun 2017, 18:13)

iOS basiert genauso wie OS X auf Unix. Linux ist mit dem Ziel entwickelt worden, ein freier Unix-Klon zu sein. So gesehen teilen Apple-Betriebssysteme und Linux-Systeme einen gemeinsamen Vorfahren, sind aber unter Haube unterschiedliche Systeme. Android hingegen benutzt standardmäßig den Linux-Kernel.


Ok, uns Anwender kann das Gefüge sicher kalt lassen; aber interessant ist das Thema schon. Eigentlich schade, daß sich in Deutschland keine übermäßig erfolgreiche eigene SW-Industrie in diesem Bereich entwickeln konnte. Selbst SUSE wurde irgendwann notleidend und von einem US-Wettbewerber aufgekauft.

In Sachen LINUX & Co. wissen Sie aber deutlich mehr als ich! Na ja, ist ja auch nicht allzu schwer! :)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 16. Jun 2017, 08:39

bennyh hat geschrieben:(15 Jun 2017, 18:13)

iOS basiert genauso wie OS X auf Unix. Linux ist mit dem Ziel entwickelt worden, ein freier Unix-Klon zu sein. So gesehen teilen Apple-Betriebssysteme und Linux-Systeme einen gemeinsamen Vorfahren, sind aber unter Haube unterschiedliche Systeme. Android hingegen benutzt standardmäßig den Linux-Kernel.

Das ist nicht ganz richtig. OS X und IOS sind letztendlich Weiterentwicklungen von NextStep und das wiederum basiert zwar einerseits auf dem unixoiden BSD, andererseits aber auf dem nicht-unixoiden Mach-Kernel.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Fr 16. Jun 2017, 09:31

schokoschendrezki hat geschrieben:(16 Jun 2017, 09:39)

Das ist nicht ganz richtig. OS X und IOS sind letztendlich Weiterentwicklungen von NextStep und das wiederum basiert zwar einerseits auf dem unixoiden BSD, andererseits aber auf dem nicht-unixoiden Mach-Kernel.


Als Anwender würde ich die Immunität von Software gegen Hackerangriffe besonders hoch bewerten. Gibt es überhaupt eine Hackerszene gegen APPLE-SW, oder ist in die von Ihnen genannte Kombination von BSD und MACH bisher noch kein Hacker eingedrungen? Ich erinnere noch an den etwas merkwürdigen Streit zwischen FBI und APPLE über den Zugang zu verschlüsselten Dateien eines erschossenen Terroristen auf dessen iPhone.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 16. Jun 2017, 12:32

H2O hat geschrieben:(16 Jun 2017, 10:31)

Als Anwender würde ich die Immunität von Software gegen Hackerangriffe besonders hoch bewerten. Gibt es überhaupt eine Hackerszene gegen APPLE-SW, oder ist in die von Ihnen genannte Kombination von BSD und MACH bisher noch kein Hacker eingedrungen? Ich erinnere noch an den etwas merkwürdigen Streit zwischen FBI und APPLE über den Zugang zu verschlüsselten Dateien eines erschossenen Terroristen auf dessen iPhone.

Es gibt eine Hackerszene ganz allgemein und es gibt kein System, dass überhaupt noch nicht gehackt wurde. Die Wahrscheinlichkeiten/Häufigkeiten sind nur sehr unterschiedlich. Insbesondere FreeBSD wird jedenfalls von den Leuten, die ich kenne, die sich in Punkto Sicherheit besonders gut auskennen, regelmäßig als das sicherste System angesehen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon That's me » Fr 16. Jun 2017, 15:00

Laut meinem Verständis ist die höhere Sicherheit dadurch gegeben weil die Codes offen sind und Veränderungen somit schneller entdeckt werden.
Rootkits gibt es auch für Linux. Aber auch Gegenmaßnahmen
http://www.linux-community.de/Internal/ ... aufspueren
http://www.linux-magazin.de/Ausgaben/2012/10/Rootkits

Die Attacken sind idR deshalb geringer, da es weniger verbreitet ist und sich der Aufwand nicht so lohnt.
Warum töten wir Menschen die Menschen töten, um den Menschen zu zeigen, dass Töten falsch ist?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Fr 16. Jun 2017, 17:07

Wenn man als Anfänger auf Nummer Sicher gehen will, sind sicher Mint und Ubuntu gut.

Aber auch das einstige Bastel-Linux Arch kann was: Manjaro und Antergos sind extra für Anfänger UND Fortgeschrittene (beide auf Arch-Basis).
Antergos halte ich sogar für etwas besser, weil mir das Outfit gefällt und es bei mir seltener Update-Probleme hatte als Manjaro.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon That's me » Fr 16. Jun 2017, 18:00

Negator hat geschrieben:(16 Jun 2017, 18:07)
Manjaro und Antergos sind extra für Anfänger UND Fortgeschrittene (beide auf Arch-Basis).
Antergos halte ich sogar für etwas besser, weil mir das Outfit gefällt und es bei mir seltener Update-Probleme hatte als Manjaro.

Naja, ein RollingRelease Linux finde ich nicht unbedingt für Umsteiger/Anfänger geeignet. Da braucht es schon gewisser Grundkenntnisse.
Siduction und Aptosid ist auch ein RR aber auf Debian Basis. Es sind m.W. immer unstable Distris. Und da kann immer mal was schief gehen. Hängt auch von der Hardware ab. Da sollte man schon wissen, wie man das Update erst mal testen/auf den ursprünglichen Zustand zurücksetzen kann. Wenn es was verhagelt, braucht man idR umfangreiche Kenntnisse, um es wieder gerade zu bügeln.

Wobei es ja meistens reibungslos funktioniert. Aber es kann immer mal crashen. Darum habe ich grundsätzlich mehrere Linuxe auf meiner Platte und einen 2. Laptop.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 17. Jun 2017, 04:11

That's me hat geschrieben:(16 Jun 2017, 16:00)

Laut meinem Verständis ist die höhere Sicherheit dadurch gegeben weil die Codes offen sind und Veränderungen somit schneller entdeckt werden.
Rootkits gibt es auch für Linux. Aber auch Gegenmaßnahmen
http://www.linux-community.de/Internal/ ... aufspueren
http://www.linux-magazin.de/Ausgaben/2012/10/Rootkits

Die Attacken sind idR deshalb geringer, da es weniger verbreitet ist und sich der Aufwand nicht so lohnt.

Da wirken zwei gegensätzliche Trends: Einerseits stehen Exoten tatsächlich nicht im Fokus von Leuten, die es auf Massenbefall abgesehen haben. Andererseits muss es für die Kommunikation über Sicherhetislücken schon einen gewissen Mindestverbreitungsgrad geben. Ich denke auch, dass hinsichtlich Sicherheit die Verwendung von Linux als Normaluser-Desktop-System eine gute Alternative ist, hier aber unter den verschiedenen Linux-Distributionen, wenn man nicht besondere Gründe hat, verbreiteten Varianten wie etwa Ubuntu der Vorzug gebührt.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 17. Jun 2017, 07:11

schokoschendrezki hat geschrieben:(17 Jun 2017, 05:11)

Da wirken zwei gegensätzliche Trends: Einerseits stehen Exoten tatsächlich nicht im Fokus von Leuten, die es auf Massenbefall abgesehen haben. Andererseits muss es für die Kommunikation über Sicherhetislücken schon einen gewissen Mindestverbreitungsgrad geben. Ich denke auch, dass hinsichtlich Sicherheit die Verwendung von Linux als Normaluser-Desktop-System eine gute Alternative ist, hier aber unter den verschiedenen Linux-Distributionen, wenn man nicht besondere Gründe hat, verbreiteten Varianten wie etwa Ubuntu der Vorzug gebührt.


Diese Feststellungen kann ich aus meiner langjährigen Anwendererfahrung heraus nur mehrfach unterstreichen. Für UBUNTU spricht vor allem die meist sehr brauchbare Unterstützung durch die Anwendergemeinde, die in www.UbuntuUsers.de seit vielen Jahren ihre Erkenntnisse zur Verfügung stellt. Da kann man auch schon einmal über die eigenen begrenzten Kenntnisse und Fähigkeiten hinaus gehen... und am Ende läuft fast alles!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Fr 30. Jun 2017, 02:10

Ich habe mich, von den allerersten Anfängen mit SUSE und Knoppix abgesehen, von Ubuntu zu Mint weitergearbeitet.
Mir gefallen einfach die Desktops besser, auch wenn die Pakete von Mint nicht so häufig aktualisiert werden (weil LTS).

Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Zweit- und Drittsystem. Da teste ich gerade Mageia/OpenMandriva Lx und Antergos durch.
Damit hätte man ein RedHat- und ein Arch-Linux. Manjaro wäre auch Arch, hatte bei mir aber oft Updateprobleme.

Wenn ich auf die Linux-Familien blicke, gäbe es da noch Slackware und Gentoo, aber davon sehe ich mal ab, weil sie recht exotisch sind. :cool: :?

Ferner habe ich mir auch FreeBSD pur und diverse Derivate davon angesehen, aber ich halte die für den Alltagseinsatz für nicht so geeignet.
FreeBSD lief zwar, war aber sehr umständlich einzurichten (die Grundinstallation ging noch). Bei TrueOS (PC-BSD) gab es Probleme mit Grafik und WLAN.

Ich habe um 2015 ZIG Linuxe, BSDs, OpenIndiana (von OpenSolaris/System V), AROS und Haiku (von BeOS) auf die virtuelle Platte gehauen.
Jetzt wird es Zeit, dass diese Zahl massiv reduziert und an realer Hardware auf Herz und Nieren überprüft wird. ;) :thumbup:
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Fr 30. Jun 2017, 02:18

Momentan steht bei mir Mageia als Zweitsystem im Vordergrund, weil die endlich ihre Version 6 fertigzukriegen scheinen (noch RC).

Mageia galt lange als grundsolide und war auf Distrowatch weit vorne. Es ist jetzt etwas abgerutscht, einmal wegen selbst verantworteter Verzögerungen
und dann, weil die Konkurrenz stärker geworden ist. Mageia stammt wie OpenMandriva Lx aus der Mandrake/Mandriva-Linie, die mal als "RedHat mit KDE" galt.

Mageia ist nach wie vor sehr stark, kommt aber nicht ganz an Mint oder Ubuntu heran. Es bietet aber viele Desktops an und ist besonders auf KDE eingeschossen.
Ich teste Mageia gerade mit den Desktops KDE Plasma 5 und mit LXQt, die beide auf Qt-Basis (und nicht GTK-Basis) laufen.
Damit hat man einen starken/schweren und einen sehr leichten Desktop, ähnlich wie es beim verwandten OpenMandriva Lx schon voreingestellt ist.

Insgesamt läuft's und der Shooter UrbanTerror ist sogar im Softwarecenter enthalten. Nur die eigenwilligen Konsolenbefehle im URPM(I) sind gewöhnungsbedürftig.
Hoffentlich erscheint da auch mal UrbanTerror HD mit Unreal-IV- statt Quake-III-Engine. ;)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Di 4. Jul 2017, 03:28

Ich schaue mir gerade die Nachfolger der Mandrake/Mandriva-Linie an:

- Mageia
- OpenMandriva Lx
- PCLinuxOS
- ROSA
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