Linux, Unix und BSD

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Tom Bombadil
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 12. Jan 2018, 10:14

Mach ich auch :D
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Raskolnikof
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Fr 12. Jan 2018, 23:33

Seien wir doch mal ganz ehrlich, und hier wurde es auch schon mal angerissen: In gewissen Kreisen gilt es einfach als uncool, Microsoft-Produkte zu verwenden. Dafür gibt es die unterschiedlichsten Motive. Eines ist, dass viele Microsoft-Gegner einfach nicht bereit sind dabei mitzuwirken, wie Bill Gates Milliarden immer weiter anwachsen.
Auch ich gehörte während meiner „grünen Phase“ mal zu denjenigen, die MS-Produkte vermieden, wo immer es ging. Also statt MS-DOS in den 1980ern erst DR-DOS dann Novell-DOS. Statt MS-Word AMI-Pro von Lotus. Nur Windows wurde ich damals noch nicht los. Linux steckte damals noch in den Kinderschuhen, zumindest für den Endanwender. Dennoch war jeder Microsoft-Gegner froh, mit möglichst wenig MS-Produkten klar zu kommen.

Aber das ist nun Schnee von gestern. Jetzt gibt’s ja ein neues Feindbild. Das nennt sich Google und alles was dazu gehört. Na denn…
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon grün » Fr 12. Jan 2018, 23:39

Raskolnikof hat geschrieben:Linux steckte damals noch in den Kinderschuhen, zumindest für den Endanwender.


Linux gab es in den 1980ern noch nicht. :?

Tatsächlich gibt es gute Gründe, auch heute (zum Beispiel) kein Word zu nutzen: Die Konkurrenz (WordPerfect, TextMaker) ist einfach besser. Seit Office 2007 mit diesen ekligen "Ribbons" habe ich das auch nicht mehr auf einem von mir betreuten Rechner gehabt.
Man kriegt ja mit Windows noch nicht automatisch sämtliche Microsoft-Software zwangsinstalliert.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Sa 13. Jan 2018, 00:35

Ich komme um MS Office nicht herum. Ich schilderte das Problem in Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Office-Produkten bei sehr komplexen Aufgabenstellungen bereits. Ich mag LibreOffice, aber nur im privaten Bereich. Aber auch da falle ich immer auf MS zurück, weil es im Unibereich nicht anders geht. Macht der Gewohnheit eben.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 13. Jan 2018, 08:25

grün hat geschrieben:(12 Jan 2018, 23:39)

Linux gab es in den 1980ern noch nicht. :?

Tatsächlich gibt es gute Gründe, auch heute (zum Beispiel) kein Word zu nutzen: Die Konkurrenz (WordPerfect, TextMaker) ist einfach besser. Seit Office 2007 mit diesen ekligen "Ribbons" habe ich das auch nicht mehr auf einem von mir betreuten Rechner gehabt.
Man kriegt ja mit Windows noch nicht automatisch sämtliche Microsoft-Software zwangsinstalliert.

Wo man die Wahl hat, da wählt man auch. Egal ob Windows oder Linux, Thunderbird oder Kontact bieten vieles out of the box, das bei Outlook dazugekauft werden muss. Manche Unternehmen gehen jetzt von Skype for Business / Lync zu Slack über. Andere wählen zwischen Office Online und Collabora das für sie passende. Der Integrationsbaukasten Windows / Office / Skype for Business / Sharepoint wird immer weniger zwingend so realisiert. MS musste offene Schnittstellen an einige Teilkomponenten bauen, um nicht Kunden zu verlieren. Das macht die jeweiligen Gegenparts austauschbar.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Sa 13. Jan 2018, 11:01

Die Vielfalt machts eben. Während ich mich heute mit MS arrangiert habe sind es jetzt andere Dinge die ich meide. Browser = Firefox und vermehrt Opera oder auch Tor. Threema statt WhatsApp. Hauptsache möglichst wenig aus der Google-Schmiede.
Threema ist die größte Hürde. Es hilft ja nichts, wenn man im Freundes-und Bekanntenkreis allein zu Threema wechselt während alle anderen bei WhatsApp verbleiben. Es sei denn, man unterhält sich gern mit sich selbst. Also galt es die Mitglieder von drei Gruppen zu überzeugen. Hat geklappt!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 13. Jan 2018, 11:14

Raskolnikof hat geschrieben:(13 Jan 2018, 00:35)

Ich komme um MS Office nicht herum. Ich schilderte das Problem in Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Office-Produkten bei sehr komplexen Aufgabenstellungen bereits. Ich mag LibreOffice, aber nur im privaten Bereich. Aber auch da falle ich immer auf MS zurück, weil es im Unibereich nicht anders geht. Macht der Gewohnheit eben.


Hier kann ich auf böse Überraschungen hinweisen, die zumindest in der Vergangenheit für Ärger sorgten. In einer einheitlich ausgestatteten Arbeitsgruppe genießen Sie in der Tat die Vorteile der ungehinderten Bearbeitung gemeinsamer Dokumente.

Wenn Sie in einer internationalen Arbeitsgruppe "grenzüberschreitend" diese gemeinsame Bearbeitung im Sinn haben, dann ist es ratsam, die Versionsnummern der verwendeten Nutzerprogramme fest zu legen. Vor langer Zeit gab es in Nutzerprogrammen für Windows doch schnelle Weiterentwicklungen im Bereich Office und Projektplanung. Mit fast tödlicher Sicherheit rüsten dann die Arbeitsgruppen ihre Nutzerprogramme auf (dann, wenn dafür Mittel verfügbar sind), und die Anwender nutzen gern die neuen wunderbaren Eigenschaften dieser Programme.

Und schon finden die Zurückgebliebenen anstelle nützlicher Informationen entweder Zurückweisungen oder ein krauses Zeug, weil die alten Versionen davon nichts verstehen. Der scheinbare Standard hat die Betroffenen in falscher Sicherheit gewogen. Was bleibt anderes übrig, als selber auch nach zu rüsten oder um ein Fax zu bitten... heute wohl um einen jpg-Scan.

Kann sein, daß das heute kaum noch erforderlich ist, weil ein gewisser Stillstand eingetreten ist, die Programme also lange Jahre unverändert genutzt werden können. Man kann sich aber vorstellen, welche Kosten zu tragen waren, wenn dann eine Arbeitsgruppe von einigen 10 Personen plötzlich mit dem Wunsch nach Aufrüstung antrat. Also: Aufpassen bei vermeintlichen Standards!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon grün » Sa 13. Jan 2018, 15:40

Tatsächlich kann SoftMaker Office manchmal besser mit .docx-Dokumenten umgehen als Microsoft Office selbst. :)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Sa 13. Jan 2018, 18:57

Es geht mir nicht darum, ob ein Programm außerhalb von MS mit MS Office-Programmen umgehen kann. Auf das Wie kommt es an. Und da gibt es eben keine 100-prozentige Kompatibilität.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 13. Jan 2018, 19:16

H2O hat geschrieben:(13 Jan 2018, 11:14)

Hier kann ich auf böse Überraschungen hinweisen, die zumindest in der Vergangenheit für Ärger sorgten. In einer einheitlich ausgestatteten Arbeitsgruppe genießen Sie in der Tat die Vorteile der ungehinderten Bearbeitung gemeinsamer Dokumente.

Wenn Sie in einer internationalen Arbeitsgruppe "grenzüberschreitend" diese gemeinsame Bearbeitung im Sinn haben, dann ist es ratsam, die Versionsnummern der verwendeten Nutzerprogramme fest zu legen. Vor langer Zeit gab es in Nutzerprogrammen für Windows doch schnelle Weiterentwicklungen im Bereich Office und Projektplanung. Mit fast tödlicher Sicherheit rüsten dann die Arbeitsgruppen ihre Nutzerprogramme auf (dann, wenn dafür Mittel verfügbar sind), und die Anwender nutzen gern die neuen wunderbaren Eigenschaften dieser Programme.

Und schon finden die Zurückgebliebenen anstelle nützlicher Informationen entweder Zurückweisungen oder ein krauses Zeug, weil die alten Versionen davon nichts verstehen. Der scheinbare Standard hat die Betroffenen in falscher Sicherheit gewogen. Was bleibt anderes übrig, als selber auch nach zu rüsten oder um ein Fax zu bitten... heute wohl um einen jpg-Scan.

Kann sein, daß das heute kaum noch erforderlich ist, weil ein gewisser Stillstand eingetreten ist, die Programme also lange Jahre unverändert genutzt werden können. Man kann sich aber vorstellen, welche Kosten zu tragen waren, wenn dann eine Arbeitsgruppe von einigen 10 Personen plötzlich mit dem Wunsch nach Aufrüstung antrat. Also: Aufpassen bei vermeintlichen Standards!


Das Problem hat man teilweise vermieden, indem einerseits immer mehr im Browser läuft und andererseits zwischen Bearbeitungsformaten und Ausgabeformaten getrennt wird.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon grün » Sa 13. Jan 2018, 19:47

Raskolnikof hat geschrieben:Auf das Wie kommt es an.


Beim Dateiaustausch? Warum?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 13. Jan 2018, 20:12

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Jan 2018, 19:16)

Das Problem hat man teilweise vermieden, indem einerseits immer mehr im Browser läuft und andererseits zwischen Bearbeitungsformaten und Ausgabeformaten getrennt wird.


Diese Entwicklung habe ich als Linuxer auch genutzt für Sprach-SW. Oft ist die Sprach-SW für Android und Windows angelegt, manchmal auch ist sie im Browser Firefox lauffähig gewesen. Leider war das Sprachpaket "Polnisch" für Anwendung im Browser aber wenig professionell aufgebaut, so daß mir dieser Vorteil auch nicht half.

Deshalb habe ich am Ende einen Sprachkurs an der Uni Bremen belegt. War auch ganz nett mit den jungen Leuten dort...
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Sa 13. Jan 2018, 21:02

grün hat geschrieben:(13 Jan 2018, 19:47)

Beim Dateiaustausch? Warum?

Raskolnikof hat geschrieben:(06 Oct 2017, 16:20)

... letztlich spielt es keine Rolle, ob ich einen Geschäftsbrief mit MS Word unter Windows oder mit einem Office-Paket unter Linux abfasse. Das bleibt sich Jacke wie Hose. Aber:
Oftmals arbeiten an einem Projekt mehrere Teilnehmer. Beispiel: Eine Arbeitsgruppe an der Uni. Alle haben online Zugriff auf die Arbeitsdatei und arbeiten daran oder aber jeder arbeitet zu bestimmten Unterthemen etwas aus und fügt es dann in die Arbeit ein. Da kann es dann bei komplexen und aufwendigen Arbeiten mit Diagrammen, Fußnoten, unterschiedlichen Schriften, eingebundenen Grafiken usw. leicht zu unliebsamen Überraschungen kommen, wenn unterschiedliche Office-Anwendungen verschiedener Hersteller genutzt werden. Beispiel: Nach dem Zusammenfügen einzelner Arbeitsschritte der Gruppe finden sich plötzlich Trennungszeichen im Fließtext wo sie nicht hingehören, Grafiken sind falsch eingebunden und Fußnoten verschwunden oder vollkommen verstellt. Das ist äußerst ärgerlich.


Von daher wird an unserer Uni in allen Fachbereichen immer wieder darauf hingewiesen, in Arbeitsgruppen unbedingt darauf zu achten, dass alle Gruppenmitglieder das gleiche Office-Paket verwenden.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon grün » Sa 13. Jan 2018, 21:15

Deshalb sprach ich vom Dateiformat: Wenn das korrekt unterstützt wird, passiert das nicht. (LibreOffice ist so ein Beispiel, das gern mal kaputt ist.)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Sa 13. Jan 2018, 22:49

Doch das passiert, immer wieder!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon grün » Sa 13. Jan 2018, 22:51

Nicht mit SoftMaker Office!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Sa 13. Jan 2018, 23:00

Dann arbeite du damit und gut isses. Aber versuche bitte nicht cleverer zu sein als Praktiker, die täglich in Workgroups arbeiten und bei der Nutzung unterschiedlicher Office-Programme die verrücktesten Erfahrungen gesammelt haben. SoftMaker Office ist da keine Ausnahme. Zudem ging es um Office für Linux. Da existiert bis jetzt lediglich eine Betaversion von SoftMaker.

Was schreibt COM! professional?
„Minus: Kompatibilität: Einige Abweichungen bei der Darstellung von MS-Office-Dokumenten.“
und pc go?
„MS-Office-Add-ons und Makros laufen jedoch nicht.“
und c’t?
„SoftMaker Office 2016 überzeugt durch hohe Geschwindigkeit und gute Kompatibilität zu Microsoft Office, wenn es um Alltagsaufgaben geht.

Der letzte Halbsatz vom c’t-Kommentar ist bezeichnend: Für Alltagsaufgaben ist auch SoftMaker ohne Fehl und Tadel. Bei meinem Einwand ging es aber eben nicht um Alltagsaufgaben.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 15. Jan 2018, 06:53

grün hat geschrieben:(13 Jan 2018, 22:51)

Nicht mit SoftMaker Office!

Wenn du mit Deppen streitest, gewinnst du weniger, als wenn du deine erfolgreiche Arbeit einfach tust. :)

Ich bin übrigens ebenfalls der Meinung, dass eine dokumenten- und standardgetriebene Fortentwicklung letztlich mehr bringt als undokumentierte Extrawürste.

2018 wird für Linux und Wayland voraussichtlich das Jahr des HDR. Schauen wir mal :)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Mo 15. Jan 2018, 11:36

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(15 Jan 2018, 06:53)
Wenn du mit Deppen streitest, gewinnst du weniger, als wenn du deine erfolgreiche Arbeit einfach tust. :)

Das ist richtig. Erfolgreich arbeiten kannst du aber nur mit den richtigen Mitteln, speziell als Mitglied einer Gruppe. Außenseiter und Eigenbrötler haben es da seltenst zu etwas gebracht. Wenn du aber allein in deinem Kämmerlein deine Diplomarbeit schreibst ist jedes Officeprogramm dafür bestens geeignet. U.U. reicht dafür dann sogar das kaum bekannte und auch mit Windows 10 immer noch mitgelieferte Word Pad. ;)

Eine Arbeitsgruppe arbeitet an einem recht komplexen docxs-Dokument. Dieses beinhaltet bereits viele im Text eingebettete Bilder, Grafiken, Tabellen in verschiedenen Darstellungen und jede Menge Fußnoten. Nun arbeitet ein Mitglied der Arbeitsgruppe an dem Projekt, aber nicht mit MS Office. Er/sie ändert hier etwas und da, fügt etwas ein, nimmt anderes wieder raus, muss infolgedessen Fußnoten ändern und andere Dinge mehr. Die so korrigierte Arbeit wird den Mitgliedern der AG wieder zur Verfügung gestellt, die das Dokument wiederum mit MS Word öffnen.
Und? Wenn alles gut gegangen ist: Herzlichen Glückwunsch. Dies ist aber, wie gesagt bei komplexen arbeiten meist nicht der Fall.
Auffällig hierbei ist, dass Fremdprogramme MS Office Dateien häufig fehlerfrei anzeigen diese dann aber nach vorgenommenen Änderungen/Ergänzungen in MS Office nicht richtig dargestellt werden.
Eindeutige Tests beweisen das und Praktiker beherzigen diese Tatsache.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mo 15. Jan 2018, 12:44

Raskolnikof hat geschrieben:(15 Jan 2018, 11:36)

Das ist richtig. Erfolgreich arbeiten kannst du aber nur mit den richtigen Mitteln, speziell als Mitglied einer Gruppe. Außenseiter und Eigenbrötler haben es da seltenst zu etwas gebracht. Wenn du aber allein in deinem Kämmerlein deine Diplomarbeit schreibst ist jedes Officeprogramm dafür bestens geeignet. U.U. reicht dafür dann sogar das kaum bekannte und auch mit Windows 10 immer noch mitgelieferte Word Pad. ;)

Eine Arbeitsgruppe arbeitet an einem recht komplexen docxs-Dokument. Dieses beinhaltet bereits viele im Text eingebettete Bilder, Grafiken, Tabellen in verschiedenen Darstellungen und jede Menge Fußnoten. Nun arbeitet ein Mitglied der Arbeitsgruppe an dem Projekt, aber nicht mit MS Office. Er/sie ändert hier etwas und da, fügt etwas ein, nimmt anderes wieder raus, muss infolgedessen Fußnoten ändern und andere Dinge mehr. Die so korrigierte Arbeit wird den Mitgliedern der AG wieder zur Verfügung gestellt, die das Dokument wiederum mit MS Word öffnen.
Und? Wenn alles gut gegangen ist: Herzlichen Glückwunsch. Dies ist aber, wie gesagt bei komplexen arbeiten meist nicht der Fall.
Auffällig hierbei ist, dass Fremdprogramme MS Office Dateien häufig fehlerfrei anzeigen diese dann aber nach vorgenommenen Änderungen/Ergänzungen in MS Office nicht richtig dargestellt werden.
Eindeutige Tests beweisen das und Praktiker beherzigen diese Tatsache.


Das Geheimnis Ihre Erfolgs ist aber nicht die Tatsache MS Office XXX, sondern die Verwendung eines gemeinsamen Standards, also in Ihrem Falle MS Office XXX. Keine Ahnung, ob mit Libre Office YYY ähnlich produktiv zu arbeiten wäre; aber gesetzt der Fall, es wäre so, dann wäre das eben der Standard einer anderen erfolgreichen Arbeitsgruppe.

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