Linux, Unix und BSD

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Raskolnikof
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Sa 14. Okt 2017, 11:28

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Oct 2017, 19:10)

Außer du wählst es ab und sparst.

Beispiel https://m.alternate.de/ALTERNATE/OFFICE ... ct/1378050

Das ist ist nun echt das Knallerangebot für Leute ohne jeden Anspruch. Da ziehe ich doch jedes Aldi-Angebot vor. Andererseits... Die meisten Leute nutzen ihren PC lediglich zum Briefe schreiben, Mailen oder Online-Shopping. Da reicht die billigste Gurke. Und dann ist die Frage des Betriebssystems eher nebensächlich. ;)
Da bin ich aber gespannt, wie du ohne Betriebssystem Briefe schreibst. Ob Linux, Windows, OS X (auf Apple) - alle drei gleich geeignet. Aber eins braucht man schon.

Das sollte jedem klar sein.

Also: Ca. 1 - 2 Prozent der Nutzer eines PCs bzw.Laptop (dich eingeschlossen) = Linux
Der "Rest" eben Windows
Nun ja, da gibts dann noch einige Betriebssysteme für Spezialisten, über die es hier aber ja nicht geht. Wie dem aber auch sei. Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und Durchhaltevermögen bei deiner "Linux-Mission". ;)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 14. Okt 2017, 11:33

Raskolnikof hat geschrieben:(14 Oct 2017, 12:28)

Das ist ist nun echt das Knallerangebot für Leute ohne jeden Anspruch. Da ziehe ich doch jedes Aldi-Angebot vor. Andererseits... Die meisten Leute nutzen ihren PC lediglich zum Briefe schreiben, Mailen oder Online-Shopping. Da reicht die billigste Gurke.

Sorry. Du bist echt zu blöd. Ciao.


Also: Ca. 1 - 2 Prozent der Nutzer eines PCs bzw.Laptop (dich eingeschlossen) = Linux

Nein, ich nicht Linux.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Sa 14. Okt 2017, 12:07

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(14 Oct 2017, 12:33)

Sorry. Du bist echt zu blöd. Ciao.

Das ist natürlich ein schlagendes Argument! :rolleyes:
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Di 17. Okt 2017, 17:26

Manchen reicht ein Fenstermanager oder i3.

Aber auch der braucht ein Betriebssystem.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Di 17. Okt 2017, 21:31

Raskolnikof hat geschrieben:(14 Oct 2017, 12:28)

Das ist ist nun echt das Knallerangebot für Leute ohne jeden Anspruch.

Für normale Officearbeiten ist das Ding schon überdimensioniert, da reicht auch ein Pentium.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Mi 18. Okt 2017, 15:51

Ja, und dem kann es schnurz sein, welches Betriebssystem bei ihm installiert ist. Der letzte PC bei Aldi Nord vom März d.J., ein Medion P2150 D mit Windows 10 wurde zuletzt mit 100 Euro Nachlass für 399 Euro angeboten. Bei diesen Angeboten sieht man, dass Windows als OEM-Version vorinstalliert auf dem PC fast nichts mehr kostet. Otto bietet einen Windows-PC für 299 Euro an.
Das Argument, dass Linux kostenlos ist ist längst zweitrangig.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Mi 18. Okt 2017, 15:59

Und was die (angebliche) Sicherheit von Linux betrifft: Die gerade durch alle Medien geisternde Sicherheitslücke bei WPA 2 betrifft lt. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hauptsächlich Linux- und Android-Systeme. So was aber auch…
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Mi 18. Okt 2017, 17:56

Raskolnikof hat geschrieben:(18 Oct 2017, 16:59)

Und was die (angebliche) Sicherheit von Linux betrifft: Die gerade durch alle Medien geisternde Sicherheitslücke bei WPA 2 betrifft lt. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hauptsächlich Linux- und Android-Systeme. So was aber auch…


https://forum.ubuntuusers.de/topic/krac ... -mitlesen/

Natürlich ärgere ich mich gern einmal, wenn wieder etwas Nachteiliges über LINUX oder gar mein geliebtes UBUNTU 16.04 LTS berichtet wird. Aber in der UBUNTU-Gemeinde findet man zum Thema WPA2 doppelten Trost: Am 17. Okt. 2017 wurde von deutschen Spiegelservern die Sicherheitslücke KRACK durch eine Aktualisierung von UBUNTU 14.04 LTS, 16.04 LTS und 17.04 geschlossen: "Thema durch".

Grundsätzlich müßten dann auch diese Aktualisierungen für sämtliche von DEBIAN abgeleiteten LINUX-Distributionen zur Verfügung stehen. Aber wer weiß, wie eifrig das dahinter stehende Pflegepersonal hinter solchen Dingen her arbeitet?

Der Routerhersteller AVM (FRITZ!BOX) verwendet die WPA2-Norm 802.11r nicht, die zu dieser Lücke geführt hat... sagt er. Also auch dort "Thema durch".

War was?

Der Anwender muß aber darauf achten, daß er eine noch mit Sicherheitsupdates unterstützte Version von UBUNTU benutzt. Aber auf dem Ohr höre ich äußerst empfindlich.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Mi 18. Okt 2017, 22:55

H2O hat geschrieben:(18 Oct 2017, 18:56)

War was?

Ja war. Das WPA 2-Problem dürfte sich erledigt haben. Es ging mir ja lediglich darum aufzuzeigen, dass auch Linux-Systeme angreifbar sind. De Hackergemeinde hat sich eben hauptsächlich auf Windows-Systeme spezialisiert, weil Windows eben viel mehr verbreitet ist.
Aber ist doch egal. Linux bleibt das BS für Spezialisten oder Anwender, die sich gern mit ihrem Computer und der Software "beschäftigen". Windows ist das BS, das 99 Prozent der Anwender zufrieden stellt und ihren PC bzw. Laptop einfach nur zweckbestimmt nutzen wollen und sich meist für die Technik dahinter nicht die Bohne interessieren.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Do 19. Okt 2017, 07:12

Raskolnikof hat geschrieben:(18 Oct 2017, 23:55)

Ja war. Das WPA 2-Problem dürfte sich erledigt haben. Es ging mir ja lediglich darum aufzuzeigen, dass auch Linux-Systeme angreifbar sind. De Hackergemeinde hat sich eben hauptsächlich auf Windows-Systeme spezialisiert, weil Windows eben viel mehr verbreitet ist.
Aber ist doch egal. Linux bleibt das BS für Spezialisten oder Anwender, die sich gern mit ihrem Computer und der Software "beschäftigen". Windows ist das BS, das 99 Prozent der Anwender zufrieden stellt und ihren PC bzw. Laptop einfach nur zweckbestimmt nutzen wollen und sich meist für die Technik dahinter nicht die Bohne interessieren.


Mit der Einführung von PCs als allgemeines Arbeitsmittel war auch WINDOWS im Berufsleben Pflicht. Ärger gab es damit auch genügend viel bei Versionswechsel im Office-Paket... und man brauchte seinerzeit auf jeden Fall Systemadministratoren, um ein Firmennetz arbeitsfähig zu halten.

Mit dem Ruhestand war es mit diesem Nutzerkomfort vorbei... und ich wollte mir doch nicht nachsagen lassen, Firmen-SW-Pakete mitgenommen zu haben. Da kam UBUNTU 8.04 LTS doch gerade richtig. 5€ für eine CD und ein Flugblatt mit 20 Zeilen Text... und lief. Es ist wahr, daß man sich damit beschäftigen muß, wenn die Rechner-HW einen Treiber verlangt, der nicht im SW-Paket enthalten ist. Aber für fast alles findet man in der UBUNTU-Gemeinde Lösungen. Und dann findet man sich doch ganz genial, daß man diese Kiste ins Rennen schicken konnte.

Man spart in mehrfacher Hinsicht: Einmal fraßen WINDOWS-Pakete Rechnerspeicher und CPU-Leistung, während UBUNTU da sehr viel bescheidener zulangte. Ich arbeite ganz glücklich mit "Rechnerschrott", den seriöse Firmen ausmisten.... kostet fast nix. Und die SW kostet noch nixer, weil sie für private Nutzer kostenlos als Image für Desktop-Anwendungen herunter geladen werden kann. Das sind doch Glücksgefühle, die noch nicht einmal auf Schummelei beruhen! Für alte Zausel mit etwas technischem Verständnis ist UBUNTU eine sehr gute Sache! Eine Rentenerhöhung durch die Hintertür ;)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » So 3. Dez 2017, 00:04

Da bist du nun aber eine Ausnahme H2O. Ich schätze mal, dass die Mehrheit aller PC- und Laptopnutzer ihre Hardware im Handel vor Ort oder im Internetshop beziehen, sie einfach auspacken und damit arbeiten wollen wie mit einem Bügeleisen. Die Zeiten eines 80286 mit DOS 6.0 und Windows 3.1, wo sich der Käufer noch zwangsläufig mit der Technik beschäftigen musste damit die Kiste halbwegs rund lief sind Schnee von gestern. Der PC ist zu einem ganz normalen Arbeitsgerät geworden, welches einfach nach dem Einschalten funktionieren muss. Warum sollte sich dieser PC-Normal-Nutzer noch mit einem anderen Betriebssystem beschäftigen?
Frühere Speicherplatzprobleme und CPU-Leistung sind doch heute auch kein Problem mehr. Jeder aktuelle Billigrechner bietet heute Leistung und Speicher satt. OK, der Extrem-Gamer benötigt da schon was besseres. Das bietet ihm dann aber auch nicht der "Rechnerschrott" den du wieder aufarbeitest. Wer nicht gerade anspruchsvoll ist und nur einen PC für Textverarbeitung benötigt wird da z.B. beim Ottoversand bereits für 169 Euro fündig, incl. Windows 10.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon grün » So 3. Dez 2017, 00:51

Ich verstehe das Drängen danach, dass sich irgendwelche Leute, die mit Windows zufrieden sind, mit einem anderen Betriebssystem beschäftigen sollten, nicht. Hinter diesem Thema scheint doch eine Menge Missionarismus zu stecken.
was?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » So 3. Dez 2017, 02:23

grün hat geschrieben:(03 Dec 2017, 00:51)

Ich verstehe das Drängen danach, dass sich irgendwelche Leute, die mit Windows zufrieden sind, mit einem anderen Betriebssystem beschäftigen sollten, nicht. Hinter diesem Thema scheint doch eine Menge Missionarismus zu stecken.

dass du mit windows zufrieden bist, liegt nur daran, dass du keine ahnung von betriebssystemen hast und keine besonderen ansprüche stellst. windows is ne viren schleuder mit sicherheitslücken so groß, dass ein H2 durchfahren könnte. dann altert windows als installation recht stark. windows wird als installation mit gebrauch immer langsamer. dann gibts leute mit zuviel zeit, die sich jede pc-"fach"zeitschrift kaufen mit lauter geheimtipps und geheimtools, die sie drüber laufen lassen und das zerschießt dann die partition komplett...- :p
ich hab 2 windowslaptops und 2 macbooks im betrieb. der eine windowslaptop is ein router und ein nas, der meine downloads macht mit ssd der andere windowslaptop is ein multimedia center mit blueray full hd und so.
arbeit und persönliches mach ich nur am mac, auch ein unixoides betriebssystem, das nicht altern und in deutschland relativ virenrestitent ist...- :p
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon grün » So 3. Dez 2017, 02:32

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:dass du mit windows zufrieden bist, liegt nur daran, dass du keine ahnung von betriebssystemen hast und (bla bla bla)


Dass du aus meinem Einwand, hier werde mit missionarischem Eifer vorgegangen, folgerst, dass ich mit Windows zufrieden sei, und mich ausschließlich aufgrund dieser Annahme erst mal persönlich anpflaumst, bestätigt meinen Einwand, insofern doch vielen Dank. ;)
Vier von fünf unterschiedlichen von mir beinahe täglich genutzten Systemen sind kein Windows. Habe ich deswegen jetzt automatisch mehr Ahnung?

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:windows is ne viren schleuder


Viren fallen nicht vom Himmel, Virenprobleme sitzen in der Regel etwa eine Armlänge vom Bildschirm entfernt.

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:mit sicherheitslücken so groß, dass ein H2 durchfahren könnte.


Nenn mir ein einziges Betriebssystem ohne regelmäßige riesige Sicherheitslücken. Nachgucken bei Secunia vor'm Antworten ist erlaubt, ich bin ja nicht so.

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:dann altert windows als installation recht stark. windows wird als installation mit gebrauch immer langsamer.


Nicht von allein. Du kannst jedes System nach Herzenslust vollmüllen und dich danach über behäbige Geschwindigkeiten beklagen, aber das dann dem System anzulasten ist Quatsch.

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:dann gibts leute mit zuviel zeit, die sich jede pc-"fach"zeitschrift kaufen mit lauter geheimtipps und geheimtools, die sie drüber laufen lassen und das zerschießt dann die partition komplett...- :p


Ich finde auch, es sollte einen verpflichtenden Computerführerschein geben, ohne den man keinen Computer besitzen darf. Aber was hat das mit Windows zu tun?

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:arbeit und persönliches mach ich nur am mac, auch ein unixoides betriebssystem, das nicht altern und in deutschland relativ virenrestitent ist...- :p


macOS ist der lebende Beweis dafür, dass die Unixphilosophie Schindluder leider erlaubt. Übrigens: Viren interessiert es nicht, ob dein Rechner in Deutschland steht oder nicht.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 3. Dez 2017, 20:42

grün hat geschrieben:(03 Dec 2017, 00:51)

Ich verstehe das Drängen danach, dass sich irgendwelche Leute, die mit Windows zufrieden sind, mit einem anderen Betriebssystem beschäftigen sollten, nicht. Hinter diesem Thema scheint doch eine Menge Missionarismus zu stecken.


An Ihrer Kritik ist schon etwas dran; auch ich werbe immer wieder für mein geliebtes UBUNTU LTS - [LTS = long term support]. Aber sicher nicht aus Geschäftsinteresse, sondern weil ich damit seit über 10 Jahren nur beste Erfahrungen mache. Ich will also meine Gesprächsteilnehmer ermutigen, diesen Schritt mutig zu vollziehen.

Ich bin seinerzeit beruflich mit Windows XP ausgestiegen; eigentlich aus politischen Gründen, weil ich nicht in Verdacht kommen wollte, kribbelige Firmen-SW in den Ruhestand mitgehen zu lassen.
Und dann war ich auf unsere Systemadministratoren angewiesen; schön bequem, aber nix für Leute, die ganz auf sich gestellt arbeiten müssen. Alles das war mit UBUNTU kostenlos möglich, ohne ein Microsoft Certified Engineer Patent zu erwerben. Welche Rahmenbedingungen diese Windowswelt heute erwartet... ich weiß das gar nicht, und brauche das ebenso wenig. Wer sich darin wohlfühlt, der soll so leben.

Ich fühle mich in der UBUNTU (LINUX)-Welt wohl, und da müßten mich schon einige schlimme Erschütterungen erwischen, bevor ich nach anderen Wegen suche. Gibt es denn etwas Schöneres, als die Aussicht auf mindestens 5 Jahre in Zukunft gepflegte SW, mit Sicherheitsupdates und Fehlerbeseitigung, und das alles wirklich kostenlos? Und das alles flott laufend auf veralteter HW zum Schrottpreis... meine heimliche Rentenerhöhung. :)
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » So 3. Dez 2017, 20:51

Nochmal: bei deiner ollen Hardware solltest du imho nicht auf Ubuntu mit Unity setzen, der Desktop ist nicht gerade ressourcenschonend und das wird sich auch mit Gnome3 nicht ändern.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 3. Dez 2017, 21:04

Raskolnikof hat geschrieben:(03 Dec 2017, 00:04)

Da bist du nun aber eine Ausnahme H2O. Ich schätze mal, dass die Mehrheit aller PC- und Laptopnutzer ihre Hardware im Handel vor Ort oder im Internetshop beziehen, sie einfach auspacken und damit arbeiten wollen wie mit einem Bügeleisen. Die Zeiten eines 80286 mit DOS 6.0 und Windows 3.1, wo sich der Käufer noch zwangsläufig mit der Technik beschäftigen musste damit die Kiste halbwegs rund lief sind Schnee von gestern. Der PC ist zu einem ganz normalen Arbeitsgerät geworden, welches einfach nach dem Einschalten funktionieren muss. Warum sollte sich dieser PC-Normal-Nutzer noch mit einem anderen Betriebssystem beschäftigen?
Frühere Speicherplatzprobleme und CPU-Leistung sind doch heute auch kein Problem mehr. Jeder aktuelle Billigrechner bietet heute Leistung und Speicher satt. OK, der Extrem-Gamer benötigt da schon was besseres. Das bietet ihm dann aber auch nicht der "Rechnerschrott" den du wieder aufarbeitest. Wer nicht gerade anspruchsvoll ist und nur einen PC für Textverarbeitung benötigt wird da z.B. beim Ottoversand bereits für 169 Euro fündig, incl. Windows 10.


Meine Scheidung von MS Windows vollzog sich vor 10 Jahren. Damals waren viele "Erscheinungen" der Windows SW ohne geübten Systemadministrator schier nicht zu beherrschen. Aber im Bürobereich war MS Windows Pflicht... kann ich völlig verstehen für den Dokumentenaustausch mit anderen Unternehmen, die ja auch dieser Norm folgten. Gelegentlicher Ärger, wenn unsere Kollegen im Ausland eine neuere Version des Officepakets gleich mit allen Schickimickis nutzten. Eine MS-Bartwickelmaschine für Beschaffungsleute.

Um zugleich spezielle FirmenSW von vornherein aus zu schließen, habe ich mich zu UBUNTU Linux entschlossen, nachdem ich mit SUSE LINUX und DEBIAN Linux tüchtig in die Grütze geraten war.
Das funktioniert bestens seit über 10 Jahren. Deshalb kann ich Leuten, die sich mit den Kosten und mit dem Verhalten von MS Windows und seinen Nutzerpaketen nicht anfreunden wollen, diesen Wechsel nur empfehlen. Vor allem dann, wenn die Leute ein wenig Interesse an der Funktionsweise der Rechner mitbringen. Diese Leute können nach vergleichsweise einfacher Einarbeitung erwarten, daß sie ohne fremde Hilfe einkaufen zu müssen, ihren Rechner und seine SW in Betrieb halten können.

Für technisch interessierte Rentner doch keine schlechte Sache. Im übrigen komme ich inzwischen auch mit DEBIAN 8.0 zurecht; gebe also jenen Lesern Entwarnung, die sich durch meinen obigen Hinweis abgeschreckt fühlen. Aber UBUNTU LTS ist mir doch die angenehmste Möglichkeit, meine Rechner zum Schnurren zu bringen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 3. Dez 2017, 21:18

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Dec 2017, 20:51)

Nochmal: bei deiner ollen Hardware solltest du imho nicht auf Ubuntu mit Unity setzen, der Desktop ist nicht gerade ressourcenschonend und das wird sich auch mit Gnome3 nicht ändern.


Jein, natürlich zittern mir die Knie bei der Aussicht auf GNOME 3, denn auch Ubuntu hat bisher von Version zu Version die Anforderungen an die HW erhöht. Damit muß ich also rechnen, wenn ich auf die LTS-Version UBUNTU 18.04 LTS übergehe; Vorteil: UBUNTU 18.04 LTS mit GNOME 3 wird von der UBUNTU-Gemeinde gepflegt bis 2023; andere Varianten der Bedienoberfläche nur bis 2021.

Aber: UBUNTU 16.04 LTS mit UNITY saust ungebremst auf meinen Oldies mit C2D CPU, und 2 GB RAM (mehr geht nicht). Diese Version wird bis 2021 gepflegt; wenn also die Oldies mit UBUNTU 18.04 LTS und GNOME 3 Ärger machen, dann lebe ich fröhlich weiter mit UBUNTU 16.04 LTS und UNITY. In 2021 werde ich dann schlimmstenfalls jammern, weil ich neue HW brauche. Aber vielleicht verabschiedet sich ja der eine oder andere Oldie (bitte, bitte nicht!), und dann steht eine Neubeschaffung zwangsweise an. Es sei denn, der Oldie, der hier schreibt, muß sich aus dieser Welt verabschieden. :(
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » So 3. Dez 2017, 22:11

H2O hat geschrieben:(03 Dec 2017, 21:18)

Aber: UBUNTU 16.04 LTS mit UNITY saust ungebremst auf meinen Oldies mit C2D CPU, und 2 GB RAM (mehr geht nicht).

Dann hast du das anscheinend noch nie auf einem modernen Rechner sausen sehen :D Und ja, ich weiß, wovon ich rede, ich habe auch noch einen alten Notebook mit C2D, 4GB RAM und 128 SSD auf dem Ubuntu 16.04 LTS mit Unity läuft. Da saust goar nix.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 3. Dez 2017, 23:14

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Dec 2017, 22:11)

Dann hast du das anscheinend noch nie auf einem modernen Rechner sausen sehen :D Und ja, ich weiß, wovon ich rede, ich habe auch noch einen alten Notebook mit C2D, 4GB RAM und 128 SSD auf dem Ubuntu 16.04 LTS mit Unity läuft. Da saust goar nix.


Ich mochte gar nicht erzählen., daß ich meinem Schrottrechner noch ein SSD 128 GB pATA-Laufwerk verpaßt habe. Aber in meinen Anwendungen Programmaufrufe, Datenausgabe, usw ist dieser Oldie immer noch schneller als ich gedanklich folgen kann. Dann wäre Ihr Rechner schon mit dem Ergebnis fertig, bevor ich ihn gefragt habe! :)

Ich liebe diesen kleinen Sony Vaio VGH-TZ21, weil er so leicht mit zu nehmen ist, doch eine Tastatur hat und sogar ein CD-Laufwerk. Außerdem nahezu geräuschlos auf dem Schreibtisch und gute Batteriepufferung.

Mein Sohn hat natürlich alles, was gut und schnell ist, aber der nutzt das Zeug ja auch beruflich.

Einmal wollte ich auch mit der Wurst nach dem Schinken schmeißen, und ich habe 1400 € für einen DELL XPS mit UBUNTU 14.04 LTS ausgegeben. Leider hatte ich das Garantiepaket für 3 Jahre nicht mitgekauft. Nach etwas mehr als 12 Monaten stieg die Graphik aus, und niemand wollte das Gerät unter 800 € instand setzen. Nach einigem unerfreulichen Hin und Her und vergeblichen Reparaturversuchen habe ich das Rennpferd zu Grabe getragen.

Seitdem habe ich mir geschworen, nur noch mit gebrauchten Rechnern von vorgestern zu arbeiten, und davon typgleich einer für Muttern und einer für mich. Kost' ja fast nix! Wenn einer davon abrauchen sollte, dann ist das keine Katastrophe.

Damit bin ich völlig glücklich; mit CAD will ich auch nix mehr machen. Für den übrigen Hausgebrauch reichen mir die 1366 X 768 Bildpunkte ganz wunderbar. Und als Rentner habe ich doch Zeit :)

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