Deutscher Zahlungsverkehr: Die Steinzeit lebt

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Tantris
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Re: Deutscher Zahlungsverkehr: Die Steinzeit lebt

Beitragvon Tantris » Di 15. Apr 2014, 05:16

John Galt » Di 15. Apr 2014, 05:47 hat geschrieben:
lobozen » Mo 14. Apr 2014, 13:40 hat geschrieben: Wie willst du denn bei der Volatilitaet den Wechselkurs absichern? Was glaubst du, dass da fuer Praemien anfallen wuerden? Und wer sollte Die Kurssicherung denn ueberhaupt anbieten?
Deine BC-Glaeubigkeit in Ehren, aber manchmal wirkt sie schon arg religioes.


Als Angsthase muss man eben Prämien zahlen, das ist bei Geschäften in Schrottwährungen nicht anders. Die Volatilität spielt dabei keine Rolle, du kannst auch Zimbabwe-Dollar hedgen.


Hm... also... glücksspiel mit hohem risiko und vielen unbekannten faktoren wäre dir lieber als eine anständige währung, edelmetalle oder industrie-anteile (aktien) ?

Tja... und worüber beschwerst du dich dann beim euro und dollar? Dass sie zu solide sind, oder was?



Wir leben eben nicht mehr in der Oma-Welt. Als Cosmopolit weißt du ja über Währungen einigermaßen Bescheid, nicht mein Problem, wenn es den Leuten nichts ausmacht 10-30% ihres Vermögens in Relation zum Dollar zu verlieren. Wer das nicht will, muss eben auch Prämien zahlen.

Indem fall würde ich dollar kaufen. Aber, woher weisst du denn, dass der dollar 10-30% gewinnen wird? Im augenblick verliert er eher...


(Ich gebe dir recht, wenn du sagst, das ist alles noch etwas umständlich für normale Leute). Aber normale Leute sind eher nicht die Zielgruppe auf die nächsten 2-3 Jahre. Dafür braucht es noch Zeit und idiotensichere Anwendungen.


Was hälst du vom kambodschanischen riel?
Bisschen umständlich im täglichen zahlungsverkehr, aber, wenn du kein angsthase bist, wär dass doch was für dich!
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John Galt
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Re: Deutscher Zahlungsverkehr: Die Steinzeit lebt

Beitragvon John Galt » Di 15. Apr 2014, 05:49

Wer im digitalen Zeitalter angekommen ist, für den führt kein Weg an Bitcoin (bzw. der Technologie) vorbei.

Dass du dort noch nicht angekommen bist ist mir schon klar. Es geht nicht um Geldanlage, sondern um Zahlungen. Wie bezahlst du einen selbständigen indischen Programmierer der dir irgendwas kleines programmiert hat? Wie schickst du den Gegenwert von 500 Dollar ohne dich um bürokratischen Mist und Gebühren zu kümmern? Die logische Wahl ist Bitcoin, sofort, keine Gebühren, kein Bürokratenkram. Was der Empfänger dann damit macht ist nicht dein Problem.

Dass das http://www.righto.com/2014/02/bitcoins- ... n.html?m=1 eine Technologie ist, die Hunderte von Milliarden und in 10 Jahren vielleicht Billionen wert ist, dass ist ein Aspekt der dafür keine Rolle spielt.
Civilization is the progress toward a society of privacy. The savage’s whole existence is public, ruled by the laws of his tribe. Civilization is the process of setting man free from men.
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Re: Deutscher Zahlungsverkehr: Die Steinzeit lebt

Beitragvon Antisozialist » Di 15. Apr 2014, 21:38

John Galt » Di 15. Apr 2014, 05:49 hat geschrieben:Wer im digitalen Zeitalter angekommen ist, für den führt kein Weg an Bitcoin (bzw. der Technologie) vorbei.

Dass du dort noch nicht angekommen bist ist mir schon klar. Es geht nicht um Geldanlage, sondern um Zahlungen. Wie bezahlst du einen selbständigen indischen Programmierer der dir irgendwas kleines programmiert hat? Wie schickst du den Gegenwert von 500 Dollar ohne dich um bürokratischen Mist und Gebühren zu kümmern? Die logische Wahl ist Bitcoin, sofort, keine Gebühren, kein Bürokratenkram. Was der Empfänger dann damit macht ist nicht dein Problem.

Dass das http://www.righto.com/2014/02/bitcoins- ... n.html?m=1 eine Technologie ist, die Hunderte von Milliarden und in 10 Jahren vielleicht Billionen wert ist, dass ist ein Aspekt der dafür keine Rolle spielt.


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