mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

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TheManFromDownUnder
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 16. Aug 2018, 10:24

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(15 Aug 2018, 16:36)

Bei uns reicht eine professionelle Reinigung alle paar Jahre.


Das kommt darauf an.

Letztes Jahr fiel viel Asche nach Buschfeuer! Das waescht kein Regen weg. Nur ein Beispiel.
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imp
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon imp » Do 16. Aug 2018, 10:34

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(16 Aug 2018, 11:24)

Das kommt darauf an.

Letztes Jahr fiel viel Asche nach Buschfeuer! Das waescht kein Regen weg. Nur ein Beispiel.

Ja, das ist verständlich. Großbrände oder Industriedreck sind für viele Regionen kein prägendes Problem.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 15. Okt 2018, 13:26

Teeernte Mi 15. Aug 2018, 09:33 hat geschrieben:Kann der Hausbesitzer Strom handeln - diesen an seine Mieter verkaufen ? (Ohne Eigenproduktion?)
Tja, wenn man sich nur immer in der selben Argumentationsschleife bewegt, sicher nicht :(

Betrachtet man allerdings mal - also über den "Tellerrand" hinaus die Welt - Tipp : Frage an Tante Goole : "Strom Sharing in Deutschland" kommen doch tatsächlich auch andere Möglichkeiten dabei heraus. Auch älteres wie Quelle : SPON (08.05.2016) "Energiewende : AirBnB für Strom" findet sich da.

Auch erste Angebote für jene "Ohne Eigenproduktion?" "sonnenStrom start : Das ultimative Starterpaket für alle ohne Eigenheim und Speicher!" gibt es, auch wenn sich diese Firma "sonnen.de" selbstverständlich stark an den "Prosumer" ein Kofferwort, welches sich aus Produzent und Konsument (natürlich im überall gegenwärtigen denglisch zusammensetzt) gebunden, 2 Millionen PV-Betreiber als "potenzielle" Prosumer - spätestens, wenn die ersten 20 Jahre Verträge auslaufen, kommen nach und nach alle, welche bis 2009 eine PV bei der Bundesnetzagentur angemeldet haben in Frage. Das Märchen, das PV nicht mal die 20 Jahre Lebensdauer erreichen könne, glauben ohnedies nur alle die das gern so hätten.

Hier entsteht - sicher nicht über Nacht - ein ganz neuer Markt und das ist gut so. Diese Idee sieht so aus Nun ist sicher nicht gleich alles Gold was da glänzt, aber einfach zu behaupten es gäbe keinerlei Alternativen, ist sichtlich daneben...

Im nächsten Schritt wird das "Heim" tatsächlich "smart" - Strom dann nutzen, wenn der nicht gerade am teuersten ist. Klar, das jemand mit PV in Kombination mit einem eigenen Speicher dabei im Vorteil ist. Nun, was hindert Menschen daran, sich entsprechend zu organisieren ? Warum sollte eine "Hausgemeinschaft" sich einen entsprechenden Speicher gemeinsam leisten - auch ohne PV oder WKA ? Im Verbund (was ja nicht erst morgen existiert) wird der "Einfluss" auf diesen Markt stärker werden.

Einigen hier wird das alles überhaupt nicht gefallen - nun das mag ja so sein - andere werden ihre persönliche Chance rechtzeitig erkennen und handeln. Das notwendige Geld habe ich (zum Teil) über meine PV "amortisiert" und warte im Moment noch auf die Entwicklung im Bereich
Redox Flow : Quelle : Merkur.de (01.02.2018) "Gründer im Blickpunkt: Voltstorage - Vanadium: Revolutioniert Münchner Start-up den Solarmarkt?" und nähere mich der "statistischen" Lebensdauer meines Wechselrichters, muss der erneuert werden, wäre eine entsprechende neue Kombination mit einem üblichen Speichermodell eine weitere Option.

Was den variablen Einsatz - Stichwort "Smart Home" angeht, auch ohne auf Meldungen aus dem Netz angewiesen zu sein, lässt sich da einiges "managen". Meine "Winterarbeit" wird daraus bestehen. Den notwendigen "Server" der nur mir zugänglich ist habe ich schon. Damit kann ich jede Regelung in Abhängigkeit, von Witterung, PV-Produktion und häuslichem Bedarf flexibel anpassen. Mit einem Speicher ist für mindesten 7 Monate auch ein quasi Inselbetrieb möglich - Überschuss (nach Batterie und Eigenbedarf) geht weiter "raus" - möglichst nichts kommt herein (von der 50 Hz Frequenz zum Steuern des Wechselrichter einmal abgesehen).

Mit der steigenden Zahl solcher Anlagen, werde sich auch mehr Handwerksbetriebe auf diese Sparte spezialisieren. Damit entstehen weitere lokale Arbeitsplätze, die niemand "irgendwohin auslagern kann". Rechnet man noch die sicher wachsende Zahl derer, welche sich aller "Unkenrufe" zum Trotz, die wachsende Zahl der Elektroautobesitzer im geeigneten Umfeld von Städten hinzu, ergeben sich hier gewiss auch weitere Möglichkeiten sowohl für entsprechende "Ladestationen", als auch Wartung und Reparatur - auch "Nachladen für Dummys", für diesen Fahrzeugtyp. Wer nicht dumm auf dem "was immer schon war" besteht, hat auch hier gute Chancen.

Kohle "ausschleichen - stufenweisen Entzug" - ganz wie bei jedem anderen Gift - über solche Mechanismen ist kein unmöglicher Plan....

Dies : (21.08.2018) "Preise für CO2-Zertifikate steigen drastisch" und das : (24.07.2018) "RWE gehen die Investoren für Kohle-Projekte aus" könnte ja durchaus im Sinn des Themas "mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle" wirken - schau mer mal....

Immerhin sind die "Reserven" an CO2-Zertifikaten teilweise schon im Handel - ein interessantes Feld für Spezialisten : "2030 climate & energy framework" oder "2050 low-carbon economy" was man sich grafisch so vorstellt Klar viele hier sind dann schon tot, einige haben allerdings Enkel "die mit der Welt von morgen" klarkommen müssen..... :?
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Kamikaze
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Kamikaze » Mi 24. Okt 2018, 10:38

Demonstration in NRW gegen den Braunkohleausstieg

Bin gespannt, welche Politiker hier ihre Fahne in das laue Lüftchen der Kohlekumpel hängen. Unterm Strich kann die BRD (und die Menschheit, aber das ist ja leider unerheblich) nur gewinnen, wenn der Kohleausstieg schnell gelingt, denn das dürfte den Ausbau und die Entwicklung der erneuerbaren Energien in der BRD (und vermutlich weltweit, wenn der Umstieg bei uns gut gelingt) deutlich helfen bzw. forcieren.
Ich habe den Eindruck hier klammern sich einige "Kutscher" an ihr totes Pferd und wollen nicht wahr haben, dass der Wind der Veränderung sie schon bald erfassen wird.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 25. Okt 2018, 15:30

Tröstlich ist da sicher nicht - aber die derzeitige Aufregung über den Verlust von noch knapp 20.000 im Braunkohlebergbau Beschäftigte ist zumindest zum großen Teil politisch - RWE möchte seine "Gelddruckmaschinen" selbstverständlich nicht freiwillig abschaffen :?

Bei der Reduzierung der Arbeitsplätze im "Anschlussgebiet exDDR" war niemand von denen, die heute herumheulen (damit meine ich ganz sicher NICHT die mit Arbeitsplatzverlustängsten bedrohten Kollegen in dieser Branche ! ) zimperlich. Es mag ja inzwischen nicht mehr so in der Erinnerung sein, aber die "Übernahme" durch "westliche Firmen" - eigentlich eine Art Flurbereinigung - um die überflüssige Konkurrenz schnell noch zu beseitigen, bevor das allzusehr auffällt, aber es waren vormals 115.000 Arbeitsplätze die da "weggeschrumpft" wurden auf nunmehr 20.000 Arbeitsplätze - also 17,4% der einstmaligen Beschäftigten.

Über die immerhin knapp 83% der "Überflüssigen" haben sich wie immer, wenn das sonst niemanden interessiert, ausschließlich die Betroffenen selbst interessiert. Da dürfte noch an Hass grenzender Unmut (das war ja nicht - wirklich nicht - auf diesen Teil der "Sozialistischen Wirtschaft" begrenzt) sehr tief sitzen. Verständlich, aber auch im "goldenen Westen" sind Niedergang und daraus entstehende Zwänge keineswegs unbekannt gewesen. Ganz im Gegenteil - hier gab es den "Heizer auf der E-Lock" schon lange nicht mehr. Eine Besonderheit der exDDR war eben die These "niemand ist arbeitslos" 40 Jahre Staatsdoktrin.

Betrachtet man diese Vorgänge sachlich, wird klar, rund 40 Prozent der Arbeitnehmer im Sektor sind mindestens 50 Jahre alt. Was deren "Umschulung" wohl nicht gerade erleichtert. Andererseits sind mindesten 15 Jahre bis zur Rente vernünftig zu überbrücken. Nun werden diese 20.000 Arbeitsplätze keineswegs "über Nacht verschwinden" - der gesamte Prozess wird Jahre dauern. Je nach Beruf und Alter ist eine Wechsel in verwandte Branchen durchaus möglich.

Für mich war das eine ganz normale Übung über die Jahre. Am Ende stand allerdings eine Art "Zwangsverrentung" mit 60, was mir 18% meiner Rentenansprüche (die ich bis dahin erworben hatte - plus 6 Jahre weiterer theoretisch mögliches Einkommen - plus die dazugehörenden weiteren Rentenansprüche !) gekostet hat :dead: Zu dem "kritischen" Zeitpunkt war "Alter" ein üblicher Grund, eben keinen (vernünftigen) Job mehr zu bekommen) - derzeit könnte ich mir einen passenden gutbezahlten Job problemlos auswählen. Doch das ist längst "Schnee von vorgestern". Aber zeigt, mir ging es auch schon mal sehr viel schlechter...

Doch zurück "zur Natur" - wie einer meiner Lehrer gern sagte - was wächst und gedeiht (wenn man es zulässt). In der Erneuerbare-Energie-Branche waren es 2016 ca. 330.000 Beschäftigte Eine genauere Aufschlüsselung bietet diese Grafik - Stand 2/ 2018 Wem das BMWI mehr zusagt hier deren Grafik

Weil es so "schön ist" hier noch zwei Links (downloadbare PDF) zu den Zahlen rund um "Energie" Quelle BMWI :

"Erneuerbare Energien in Zahlen - Nationale und internationale Entwicklung im Jahr 2016"(80 Seiten)

"Energiedaten : Gesamtausgabe - Stand : August 2018"(79 Seiten)

Im Bereich "Solarenergie" (Photovoltaik) waren 2016 noch 45.200 Beschäftigte zu vermelden. In 2011 waren das schon einmal 150.000 Beschäftigte :( Hier wurden durch falsche Politik - billig - billig muss es sein praktisch der größte Teil der inländischen Produktion ans Ausland (China) verloren :mad: Diese Produktion lässt sich nicht zurückholen. Was allerdings durchaus möglich ist, sind hochwertige Arbeitsplätze im technischen Umfeld. Montage auf dt. Dächern kann nicht ausgelagert werden. Wartung und Reparatur ebenfalls nicht. Örtliche Handwerksbetriebe können dies als "Solateuerbetriebe" oder aber ein Teil des Elektrohandwerks übernimmt diese Arbeiten :thumbup:

Es ist also durchaus möglich einen großen Teil der jüngeren Facharbeiter in diesen Wachstumsbranchen unterzubringen. Das gilt auch für die gesamte Industrie rund um P2X und elektrischen Speicher, die ohnedies Bestandteil einer Vollversorgung mit EE sind. Nicht jeder kann wie ich (jedenfalls immer noch) Planung, Wartung und (hoffentlich nicht notwendig) Reparatur seiner PV-Anlage selbst übernehmen. Schon Montage und Inbetriebnahme musste ich einem leider inzwischen insolventem Solateur überlassen. Dafür habe ich ausschließlich dt. Produkte verwendet und bei den PV-Modulen Glück gehabt, dieser Hersteller hat dank seiner "Wertarbeit" überlebt und produziert in den "neuen Bundesländern"....

Ein Nachtrag - um die Mondlandschaften die RWE und andere da geschaffen haben, wieder in "Landschaften" zu verwandeln, werden über Jahre hinaus auch jde Menge Menschen dort beschäftigt sein. Ganz "vorn" Baggerfahrer - und andere Berufe aus dem Tiefbau / Gartenbau. In Zeiten wachsender Trockenheit können saubere Süsswasserseen ein unbezahlbarer Trumpf sein. Statt Trübsal zu blasen, wie das einige auch hier geradezu professionell betreiben, kann man eine solche Aufgabe auch vernünftig und positiv angehen. Wenn wir alle nach 45 so gedacht hätten wie leider sehr viele Heute herumjammern, würden wir immer noch in den "stolzen Ruinen" des dutzendjährigen Reichs herumhocken... :rolleyes:
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon H2O » Di 30. Okt 2018, 08:32

Kamikaze hat geschrieben:(24 Oct 2018, 11:38)

Demonstration in NRW gegen den Braunkohleausstieg

Bin gespannt, welche Politiker hier ihre Fahne in das laue Lüftchen der Kohlekumpel hängen. Unterm Strich kann die BRD (und die Menschheit, aber das ist ja leider unerheblich) nur gewinnen, wenn der Kohleausstieg schnell gelingt, denn das dürfte den Ausbau und die Entwicklung der erneuerbaren Energien in der BRD (und vermutlich weltweit, wenn der Umstieg bei uns gut gelingt) deutlich helfen bzw. forcieren.
Ich habe den Eindruck hier klammern sich einige "Kutscher" an ihr totes Pferd und wollen nicht wahr haben, dass der Wind der Veränderung sie schon bald erfassen wird.
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Mit dem Generalkurs "Kohleausstieg möglichst bald" bin ich schon einverstanden. Dennoch muß unser Staat einen durchführbaren Plan entwickeln, wie die 20.000 plus den Menschen, die auch von deren Arbeit leben (Handel, Handwerk, Verwaltung...) in andere lohnende Beschäftigung überführt werden können. Bisher erkenne ich allein den Wink mit Milliarden, die Vater Staat "in die Hand nehmen" will, und den Rest übernimmt "der Markt"... so wie "der Markt" auch zur Verstromung der Braunkohle geführt hat, und nun die Braunkohle aus politischen Gründen (ja, ja, umweltpolitischen Gründen) aus dem Verkehr gezogen werden muß.

"Milliarden in die Hand nehmen" ist aber gar kein Plan. Das Vorgehen ist großflächig in den östlichen Bundesländern daneben gelungen, es sei denn, man hält die Abwanderung von Menschen dorthin, wo gute Arbeit angeboten wird, für eine gelungene Entwicklung. Diese Aufgabe kann auch nicht den betroffenen Bundesländern allein überlassen werden. Die scheitern schon am Egoismus der hochentwickelten Industriezentren in anderen Bundesländern. Da gibt niemand etwas ab... im Gegenteil werben diese hochentwickelten Regionen noch "Fachleute" dort an, wo die keine Zukunft für sich und ihre Familien sehen können.

Dennoch darf man sich nicht vom Ende der Braunkohleverstromung und Kohleverstromung in Deutschland die Rettung des Weltklimas versprechen. In weiten Bereichen der Welt geht dieser Umweltfrevel fröhlich weiter. Darauf ein zu wirken wäre das nächste Ziel unserer Politik. Gut, da kann man dann etwas gestrenger hinsehen, wenn man selbst mit gutem Beispiel voran gegangen ist!

Den Bundesregierungen der letzten 16 Jahre muß man vorhalten, daß sie sich viel zu zurückhaltend mit den erneuerbaren Energien befaßt haben. Das Gute daran ist natürlich, daß inzwischen entscheidende technisch-wissenschaftliche Schritte zur Speicherung von Energie aus Wind, Sonne, Wasserkraft gelungen sind, mit denen man vor Jahren noch gar nicht wirtschaftlich arbeiten konnte. Deshalb darf man diese Planlosigkeit sicher nicht zu streng verurteilen. Jetzt kann man aber sehr energisch voran gehen!

Bei der energetischen Sanierung des Gebäudebestands (die ist doch auch Teil der Energiewende!) ging es aus meiner Sicht nicht ernst genug zur Sache... etwa durch Gesetze zur Altbausanierung... und bloß nicht unter dem Zwang zur Stückzahl neue Gebäude zulassen, die nur zu hohen Kosten energetisch saniert werden können. Die künftige Sanierung muß also sorgfältig vorgeplant sein!

Im Fahrzeugbau und bei den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Entwicklung noch in einer Versuchsphase, auch wenn TESLA in den USA inzwischen mehr Elektrofahrzeuge absetzt als die klassische US-Fahrzeugindustrie.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon H2O » Sa 3. Nov 2018, 18:55

Heute im Bremer Weser-Kurier: Ein japanisches Konsortium hat einen elektrischen Batteriespeicher in der Nähe von Wilhelmshaven-Oldenburg aufgebaut, der zwei Batterietypen zusammenführt zu einer Großbatterie, die für erneuerbare Energien aus Windkraft und Solarmoduln ausgelegt wurde: Schnelle Aufladung Lithium-Ionen-Batterie, hohe Energiemengen mit Schwefelbatterien, aber langsamer auf zu laden und auch langsamere Stromabgabe. Eine Regelung sorgt für bestmögliche Nutzung. Eine kleine Stadt mit 20.000 Einwohnern könnte aus einer stramm geladenen Batterie dieser Art 5 Stunden lang mit Wechselstrom 230V/50 Hz versorgt werden. Die Anlage ist nun ordnungsgemäß aufgebaut; sie geht jetzt in den 2-jährigen Probebetrieb, betreut durch eine gemischt japanisch-deutsche Betriebsmannschaft.

Die japanischen Gäste schwärmen für Jever-Bier...
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 8. Nov 2018, 21:14

Danke H2O !

Man lernt bekanntlich nie aus ich habe mal gestöbert und dies hier
Quelle : Weser Kurier (01.11.2018) "EWE weiht Riesenakku ein : Erster Batteriespeicher für Windstrom"
gefunden. Dachte zuerst es handle sich um eine "Lithium - Redox Flow" Kombination. (was durchaus denkbar wäre) Nun ist es aber eine "Natrium-Schwefel-Batterien"

Hier noch eine (nicht vollständige) "Liste von Batterie-Speicherkraftwerken" Um den neuen Speicher vergleichen zu können, sind zwei Werte notwendig :

EWE "Riesenakku" :
die Kapazität = 22,5 MWh
die Anlagenleistung = 11,5 MW

Noch eine etwas nervige Darstellung : "STEAG Großbatterie - Systeme für mehr Versorgungssicherheit" zumindest wird da erklärt für welchen eigentlichen Zweck solche Systeme dienen. Das man damit soundsoviele "Haushalte" versorgen KÖNNTE, ist eigentlich unerheblich - "netzdienliche Regelleistung" ist der eigentliche Zweck. Die Kapazität "Warum die Primärregelleistung 30 Minuten zur Verfügung stehen muss" (Bild 6) ist der "Knackpunkt". Das dies eine einzige Anlage allein nicht schaffen kann dürfte klar sein. Bis dahin sollte aber eine Gasturbine "eingegriffen" haben. Einscheidend ist das Verhindern von zu großen Frequenzschwankungen - da sind eben Batterien das Beste, weil das Schnellste, was es da gibt...

An der Stelle :
WIKI hat geschrieben:Deutschland
Allein in Deutschland sind, Stand Juli 2018, 42 Batteriespeicherkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 90 MW im Betrieb, davon 26, d. h. etwa zwei Drittel der Werke, mit Lithiumionenbatterien, fünf mit Bleibatterien, fünf Redox-Flussbatterien und zwei Natrium-Schwefel-Akkumulatoren.

Nicht zu den Batteriespeicherkraftwerken zählen die zahlreichen kleinen Batterien in Privathäusern und in Betrieben, von denen allein in Deutschland im Mai 2017 etwa 54.000 betrieben wurden. Ihre Gesamtleistung liegt mit 188 MW mehr als doppelt so hoch wie die der o. g. kommerziellen Großspeicher. Es gibt Projekte, diese zu einem Schwarm zu bündeln und als virtuelles Kraftwerk zu betreiben
Inzwischen dürfte die Zahl bei ca. 100.000 liegen und damit die Leistung privater "Kleinspeicher" deutlich größer sein. Gezählt wurde erst nach einem "Stichtag".

Hier noch eine Info : "Stromspeicher : Sonnenstrom im Akku speichern"
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon H2O » Fr 9. Nov 2018, 19:29

@ immernoch_ratlos:

Pufferspeicher und Logik für möglichst hohe Eigennutzung von Strom aus Photovoltaik werden derzeit sehr stark beworben. Dieser Antritt dürfte mit der geringeren Vergütung von ins Netz eingespeistem Strom aus Photovoltaik zusammenhängen. Da will man eben den Unterschied von Vergütung bei Einspeisung ins Netz und Berechnung bei Abnahme von Strom aus dem Netz klein halten und den eigenen Strom möglichst weitgehend selbst verbrauchen.

Entsprechende Anbieter rechnen vor, daß sich eine solche Anlage mit Puffer und Steuerung in 10 Jahren bezahlt gemacht hat, bei einer geplanten Lebensdauer von 20 Jahren.

https://www.solaranlage.com/photovoltai ... nlage.html

Ich scharre schon mit den Hufen, daß ich jetzt endlich eine Baugenehmigung für ein Wirtschaftsgebäude erhalte, das ich auf jeden Fall mit einer solchen Anlage ausstatten werde. Bei mit geht es mehr darum, einen Puffer bei Stromausfall in Insellage auf zu bauen... aber es schadet ja nicht, wenn man den angebotenen Strom gar nicht erst nutzt. :)
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 10. Nov 2018, 14:23

@H2O aber nicht nur .... ;)

Hier ein weiterer Link : "Photovoltaik:
Eigenverbrauch & Steuern – das müssen Sie wissen"
ist auch mit Werbung verbunden, aber als Anleitung / Anregung was man besser wissen sollte, geeignet. Auch dieser Link : "Eigenverbrauch, Umsatzsteuer, Ertragssteuer – die steuerliche Behandlung einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher" könnte hilfreich sein.

Nun noch eine ganz böse Überraschung seit 2014 müssen die selbstverbrauchten Tomaten aus dem eigenen Garten nicht nur mit der üblichen Umsatzsteuerentrichtung (19%) "bezahlt" werden, sondern es kommt die "Tomatenumlage" noch obendrauf.

Ist natürlich Quatsch, aber bei "Eigenverbrauch" (also Energie, welche über die eigene selbst finanzierte PV auf dem eigenen Dach, ausschließlich selbst genutzt wird ! ) fällt die EEG-Umlage seit der EEG Novelle 2014 auf jede kWh an.

Die WEB-Seite "https://www.energie-experten.org" meint dazu :
Quelle hat geschrieben:Höhe und Pflichten der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch

Wieviel EEG-Umlage muss bei Eigenverbrauch gezahlt werden? Welche Meldepflichten muss ich einhalten?
Klingt widersinnig, ist es auch, aber der Gesetzgeber sieht vor, dass man bei dem Verbrauch des eigenen Solarstroms aus der eigenen Photovoltaikanlage auch die EEG-Umlage bezahlen muss. Diese auch als Sonnensteuer bekanntgewordene Abgabe auf jede Kilowattstunde wurde im Zuge der EEG Novelle 2014 eingeführt.

Sie sieht für den Verbrauch des eigenen Stroms aus Anlagen auf Basis Erneuerbarer Energien und effizienter Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) einen reduzierten Umlage-Betrag von 40 % der regulären EEG-Umlage vor. 2017 sind dies 2,752 ct/kWh (EEG-Umlage 2017: 6,880 ct/kWh).
Wie immer gibt es selbstverständlich auch die "Ausnahmen von der Regel". Die Möglichkeit selbst Strom zu erzeugen soll ja nicht "uferlos" sein. Politische Obergrenze ist da 10kWp. Wer die bei seiner Anlage nicht überschreitet, der muss bislang keine "Sonnensteuer" zusätzlich zur immer fälligen Umsatzsteuer (19%) zahlen.

Weil es sicher für alle interessant sein kann die nicht sowieso EE und speziell PV für "Teufelszeug" halten, hier noch die "Ausnahmen von der Umlage-Pflicht bei Eigenverbrauch" (Quelle wie oben):
Ausnahmen von der Umlage-Pflicht bei Eigenverbrauch
Photovoltaikanlagen unter 10 kWp

Generell sind Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von weniger als 10 Kilowatt peak und einem Eigenverbrauch von höchstens 10 MWh pro Kalenderjahr von der EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch befreit.

Bestandsschutz

EEG-Anlagen, die bereits vor der EEG-Novelle am 01.08.2014 zur Eigenstromerzeugung in Betrieb genommen wurden, genießen einen sogenannten Bestandsschutz und bleiben von der EEG-Umlagezahlung auf den eigenen Stromverbrauch befreit. Dies wurde auch in den aktuellen Regelungen zum EEG 2017 weiter beibehalten.

Diese Ausnahme von der EEG-Umlage gilt allerdings nur solange, bis nicht die Solar- oder KWK-Anlage umfänglicher modernisiert wird oder der Eigentümer der Anlage wechselt. Wenn Bestandsanlagen aus dem EEG substanziell modernisiert bzw. verkauft werden, müssten sie danach 20 Prozent EEG-Umlage für den Eigenverbrauch zahlen.

EEG-Umlage bei Mieterversorgung

Eine weitere Ausnahme von der EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch betrifft Mieter, hier allerdings im negativen Sinne. Denn, wenn Mieter Solarstrom oder Strom aus einem BHKW des Mietshauses selbst verbrauchen, dann wird hier die volle EEG-Umlage für die Mieter fällig.

Inselanlagen und Einspeiser ohne Vergütung

Von der EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch sind ferner Anlagenbetreiber befreit, die ihre Anlage als Inselanlage betreiben, wenn diese weder mittelbar noch unmittelbar mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden ist.

Zudem sind Letztverbraucher befreit, die sich vollständig mit Solarstrom versorgen und nur noch den Überschussstrom ohne Inanspruchnahme der Einspeisevergütung in das öffentliche Stromnetz einspeisen.


Was den Speicher angeht, einen der "gängigen (Lithium)" könnte ich sofort und ohne Finanzierung kaufen. Eigentlich zögere ich damit nur noch, weil ich auf "Redox Flow Kleinspeicher" hoffe, den es ja schon gibt, aber dessen Hersteller noch an der Finanzierung für eine Serienfertigung "arbeiten".

Ein weiterer Grund ist mein Bemühen über eine Regelung möglichst jede Wh die ich zu welchem Zeitpunkt auch immer selbst benötige, auch selbst zu verbrauchen. Das ist leider nicht ohne zusätzliche Maßnahmen möglich. So fließt gleichzeitig Strom ins Netz, den meine Anlage eigentlich selbst verwerten könnte und über Bezugsstrom dann doch "fremd" erbracht wird.

Die Überwachung um das zu dokumentieren und ggf. auszuschließen verspreche ich mir von einem System, dessen Kerngerät ich bereits besitze. Damit lässt sich praktisch alle regeln was in einem privaten Stromnetz überhaupt geregelt werden kann. Will man die dazu notwendige "Arbeit" nicht teuer bezahlen, muss man das eben selbst entwickeln (auf Basis der Software die Bestandteil der Hardwarelieferung ist). Sollte ich also (über den Hauptgrund hinaus) die Beleuchtung, irgendwelche Gartenbewässerung oder eine komplexe Alarmanlage damit "darstellen" wollen, habe ich das richtige Basisgerät dafür. Da ich ausschließlich elektrisch heize - selbstverständlich auch die WW-Versorgung elektrisch ist, lohnt sich eine gute Regelung auf jeden Fall. Bis dato ist meine Heizung eher "geradeaus" mit Elementen der Handsteuerung. Auch dem WW-Speicher ist es "gleichgültig" wann der "nachtankt".

Eine schöne "Winterbeschäftigung" die ich nun fortsetze. Bislang haben ich lediglich einige hundert Meter neue Leitungen verlegt, die Verteilung mit den entsprechenden Geräten - schön jeder Anschluss separat - die LAN-Verbindungen zu meinem Hausnetz - den Server selbst, dessen Stromversorgung usw. erledigt. Jedes Gerät das direkt über den "Server" läuft wird da nicht nur geschaltet, sondern auch getrennt in seiner Leistung erfasst. "Irgendwann" in 2019 werde ich praktisch von allen relevanten Geräten genau wissen welche Leistungen sie so übers Jahr verbraten. Bislang weiß ich das leider nur über zwei extra Zähler (Kommunikation) und (Heizung mit WW-Bereitung). Die EVU-Zähler - zwei Smartmeter mit zusammen 4 getrennten Anzeigen (die leider nur händisch ablesbar sind). Alle Zählerstände (auch des Wasserzählers) erfasse ich jeweils zum Monatsende. Alle Werte - auch die täglichen PV-Ergebnisse - trage ich in verknüpfte Exel-Dateien ein.

Über einen Speicher kann der Eigenverbrauch weiter maximiert werden. Gleichzeitig trägt das auch dazu bei die üblichen Spitzen in der Einspeisung zu kappen und zu anderen Zeiten die Verbrauchsspitzen zu verringern. Allein schon die aktive Anwesenheit von dezentralen Speichern in Millionen Haushalten mit einer Gesamtleistung bislang von gesicherten 188 MW, welche inzwischen deutlich darüber liegt, sollte das klar machen. Ein Teil der notwendigen Anpassungen entfällt dadurch schon systembedingt. Alles von privat finanziert. Nun das wollen einige leider nicht wahrnehmen.

Alle Zähler im Haushalt wenigstens monatlich "UND EINMAL JÄHRLICH am 31.12. !" abzulesen / und notieren sollte für jeden Haushalt selbstauferlegte Pflicht sein. Besonders, wenn das monatliche Haushaltsgeld eher knapp bemessen ist. "Geld" das man garnicht hat - auszugeben - um dann "völlig überraschend" von einer Stromsperre bedroht zu sein, ist eben nur die eine Seite der Medaille. Wer die Grundrechenarten beherrscht, kann sicher errechnen ob die monatliche Vorauszahlung und der tatsächliche mtl. Verbrauch einigermaßen übereinstimmen. Das hilft die jährliche Nachzahlung nicht zu einer "großen und unangenehmen Überraschung" werden zu lassen.Auch, wenn der "Zähler mal" spinnt und völlig überhöhte Werte angezeigt werden, kann man so besser und "zeitnah" reagieren. Leider habe ich keine Quelle dafür, aber es gibt immer noch Menschen, die weder wissen wo sich "ihr" Zähler befindet und wie der abgelesen wird.

Auch dazu gibt es einen "passenden" Link : "Stromzähler: Wichtiges Messinstrument in allen Haushalten"

Rechtliches : Quelle : PRO MIETRECHT "Zugang zum Stromzähler - Mieter muss kontrollieren können" - aber das dann auch zu seinem eigenen Vorteil tun WOLLEN... :cool:
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Teeernte » So 11. Nov 2018, 09:30

immernoch_ratlos hat geschrieben:(10 Nov 2018, 14:23)

Auch dazu gibt es einen "passenden" Link : "Stromzähler: Wichtiges Messinstrument in allen Haushalten"

Rechtliches : Quelle : PRO MIETRECHT "Zugang zum Stromzähler - Mieter muss kontrollieren können" - aber das dann auch zu seinem eigenen Vorteil tun WOLLEN... :cool:


hast Du da schon mal geschaut ??

https://www.smappee.com/de/solar-energiemonitor
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon immernoch_ratlos » So 11. Nov 2018, 12:13

@Teeernte

Nein - aber danke für die Information ;)

Nach einem ersten Überblick, was ich eigentlich erreichen möchte, das schafft dieses Gerät leider nicht. Was mir an vielen "Smarten Lösungen" die es inzwischen gibt, nicht gefällt, ist die Abhängigkeit von irgendwelchen "Cloud Lösungen". Die von mir verwendete "Gerätefamilie" lagert keinerlei Daten aus. Alles bleibt in meinem Netzwerk. Über eine spezielle VPN Verbindung ist jedoch auch Überwachung und Regelung praktisch von jedem Ort der Welt mit Internetverbindung jeglicher Art möglich. Das schließt auch die Übertragung von "Live - Videomaterial" ein.

Doch wer das nicht benötigt oder zulassen will, kann sich entsprechend abschotten. Das Gerät ist über entsprechende Zusätze in der Lage, alle gängigen Bussysteme einzubinden und kann (über Sensoren - „Battery-free by EnOcean“) auch über Funk kommunizieren.

Sollte ich alleine nicht alles hinbekommen, kann ich entsprechende Fachkurse besuchen oder wenn notwendig auch Hilfe kaufen. Das Kerngerät kann über verschiedene Methoden Updates erhalten. Geräteunktionen und Software werden ständig weiterentwickelt.

Wer weiß, wie eine normale "SPS" funktioniert und oder so was schon mal über eine grafische Oberfläche programmiert hat, kann sich vorstellen, was man damit alles anstellen kann (eigene Logikbausteine, Visu-Module und Bibliotheken).

So könne "Ereignisse" in logischen Verknüpfungen Schaltvorgänge auslösen. Mit dem richtigen Aufbau kann z.B. ein bestimmtes Verhalten der Sicherheitseinrichtungen und oder anderer Einrichtungen über logische Verknüpfungen "verkettet werden. Eine professionelle Anlage, die in entsprechender modularer Ausführung auch bei "Großanwendern" wie allerlei Märkten inzwischen Verwendung findet.

Da diese Anlage nur in Verteilungen integriert arbeiten kann, sind viele der dazu notwendigen Arbeiten nur für Fachleute mit den notwendigen Fachkenntnissen geeignet. Nach dem regelgerechten Einbau der notwendigen Elemente, kann die Programmierung über Tablett oder PC allerdings von jedem erfolgen, der die dafür notwendigen Kenntnisse hat. Bin froh das beides auf meine Person zutrifft...
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Kamikaze
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Kamikaze » Di 13. Nov 2018, 08:42

Strom aus dem Radweg: https://www.tagesschau.de/inland/solar-radweg-101.html
Klingt sehr interessant, da hier ohnehin schon versiegelte Flächen genutzt werden. Bin gespannt, wie der Langzeittest ausfällt - ob die Module und Leitungen die mechanische Belastung dauerhaft aufnehmen können. Vielleicht hat das System ja Flächen-Potential - immerhin könnten Städte und Gemeinden allein mit den Geh- und Radwegen so Geld verdienen, anstatt nur für den Unterhalt zu bezahlen... Von Straßen ganz zu schweigen...

PS: @immernoch_ratlos: Mich interessiert das System sehr. Es würde mich freuen, wenn du das Ganze (evtl. in einem eigenen Strang) im Detail vorstellst. :)
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 13. Nov 2018, 14:55

Kamikaze hat geschrieben:PS: @immernoch_ratlos: Mich interessiert das System sehr. Es würde mich freuen, wenn du das Ganze (evtl. in einem eigenen Strang) im Detail vorstellst. :)
Das werde ich gerne tun, allerdings über eine PN und das aus zwei Gründen. Zum einen, weil ich hier nicht in den Verdacht Werbung zu betreiben kommen möchte und zum anderen, bevor ich meine "vollmundige Beschreibung" nicht soweit erfüllt habe, dass ich mich nicht schämen muss, will ich es erst einmal bei der Beschreibung belassen :|
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