Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

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immernoch_ratlos
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 24. Feb 2018, 19:42

hab´s ergänzt - Disskurs der mich ja auch gefragt hatte....
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 24. Feb 2018, 19:46

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Feb 2018, 19:42)

hab´s ergänzt - Disskurs der mich ja auch gefragt hatte....


was hab ich jetzt nun an neuen Informationen?
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon Disskurs » Sa 24. Feb 2018, 19:55

Ich gehe davon aus, dass der Post vor allem an mich gerichtet ist.

Da steckt sehr viel drin, und nicht zu allem bin ich ausreichend informiert um einen Beitrag mit Substanz zu liefern.

"Ich halte wenig bis nichts von einer Umverteilung einfach um etwas umzuverteilen. Wer seine Grips und oder Körperkraft einsetzt, soll eine faire Chance haben selbst Eigentum zu erwerben. Das sollte auch für alle gelten. Ich hoffe soweit bist Du mit mir d'accord."

Das Thema können wir im Detail denke ich nicht in diesem Thread behandeln, da ginge zu weit. Generell bin ich eher auf der wirtschaftsliberalen Seite, dementsprechend schätze ich sind wir relativ d'accord, ja. Ich befürworte Umverteilung in gewissem Maße, aber das tut ja letzten Endes jeder der auch nur eine Minimalform von Sozialstaat unterstützt.

"Ob nun eine relativ kleine Anzahl Menschen - USA 322.755.353 Einwohner das 8fache der Ressourcen, "wir" Europäer in sehr unterschiedlicher Verteilung ca. 4fache Nutzer - Bevölkerung: 741,4 Millionen (2016) - der weltweit vorhanden Ressourcen in diesem Verhältnis "abgreifen" dürfen, das darfst Du gerne beantworten.

Multipliziert man diese Bevölkerungszahlen leben in den USA (real 322.755.353 Einwohne)r so wie anderwärts 2.582.042.824 Menschen die sich mit dem Einfachen zufrieden geben. In Europa (reale 741,4 Millionen) kommen so 2.965.600.000 "Verbraucher" zusammen. Das sind dann bereits ca. 5,5 Milliarden Verbraucher die diese 1,06 Milliarden realen Menschen ausmachen.

Glaubst Du, dieser "Umverteilungsschlüssel" kann einfach so weiter praktiziert werden - China mit 1,379 Milliarden (2016), die sich in größerer Anzahl "unserem Umverteilungsschlüssel" nähern - nicht zu reden von all den anderen noch ein "Klops" - Indien mit 1,324 Milliarden und all die anderen - zusammen reale Personen ca. 7,5 Milliarden - heute schon 7,5 + der "Umverteilung" die nicht ich herausgefunden habe ?"

Könntest du nochmal kurz erklären, was mit diesen Multiplikatoren (USAx8, Europax4 etc) gemeint ist? Verstehe den zitierten Part gerade nicht ganz.

"Warum haben Europäer (nebst ihren direkten Verwandten "in Übersee") eine größere Verantwortung zu tragen, als der "Rest" der Welt ? Nun seit dem Mittelalter beherrschen Europäer und ihre Lebensweise, ihre politischen Vorstellungen, Wirtschaftssystem und mit ihren Sprachen diesen "Rest" der Welt. "Unsere (meist) unfreiwilligen Schüler" folgen ihren Meistern in überraschender Willigkeit. Kein anderes System (falls es das überhaupt gab) hatte die geringste Chance. Die europäische Industrialisierung hat gleich mehrere Ideologien hervorgebracht, einige davon haben "im Rest der Welt" sehr ordentlich für Chaos, Unfrieden, auch gleich für zwei Weltkriege und tausende von Kleinkriegen "gesorgt"."

Bzgl. der historischen Vorwürfe gegenüber dem europäischen "System" bin ich nicht ganz einverstanden. Aufgrund fehlender Expertise kann ich dazu kein abschließendes Urteil abgeben. Die Katastrophen der Geschichte dem europäischen System anzulasten, ohne klar zu wissen was in anderen Systemen passiert wäre, ist aber jedenfalls keine zufrieden stellende Methodik.

Genau so kann ich anders herum z.B. sagen: Durch das westliche System wurde die Weltarmut in den letzten Jahrzehnten erheblich reduziert.

Auch dieses Thema ist aber vermutlich hier falsch aufgehoben.


Das Thema europäische Verantwortung spielt aber eh keine Rolle wenn man darüber nachdenkt, ob z.B. die Förderung erneuerbarer Energien politisch durchgesetzt soll. Bei der Frage geht es ja um die Zukunft und Gerechtigkeit gegenüber zukünftigen Generationen - diese Verantwortung betrifft also alle lebenden Menschen gleich. Angenommen die westliche Welt ist verantwortlich für den überproportionalen Abbau von nichtnachwachsenden Rohstoffen oder den Klimawandel und das in einem schuldhaften Sinne - also angenommen, die negativen Konsequenzen des westlichen Wirtschaftens und Lebensstils für die Umwelt sind nicht irgendwie anderweitig legitimiert - dann stellt sich mMn höchstens eine andere Frage: die nach Kompensation für vergangenes Übel, und dann sind wir wieder bei Umverteilung.

Wenn man diese Annahme also trifft wäre es z.B. vielleicht ethisch legitim zu fordern, dass der Westen die Kosten für den Energiewandel trägt, dessen Notwendigkeit er mehr oder weniger verursacht hat.


"Was die Umverteilung nach oben beim EEG angeht, da solltest Du Dich mal mit den Fakten beschäftigen - es sind inzwischen 1,58 Millionen PV-Anlagen - Leitung 41,2 GWp. 2016 erzeugten sie 38,3 Terawattstunden Strom der bei der Masse der Anlagen direkt und nahezu verlustfrei in den Niederspannungs-Ortsnetzen ankam. Sehr zur Unfreude der Monopolisten, welche diese zugleich teuerste Stromart (nicht weil die Erzeugung teuer wäre - sondern weil dem Privatkunde die höchsten Preise abverlangt werden können) nun nicht mehr liefern können. Was sie mit entsprechenden Kampagnen beim Bürger, selbstverständlich völlig anders darstellen.

Tatsächlich eingespeist wurden von 2007 bis 2016 212 TWh - das Meiste davon kam (Ausnehmen PV-Großanlagen) niemals über die Niederspannungsnetze hinaus (Gesamtleistung über 9 Jahre aufsummiert = 38.360 MWp) . Hier steckt jede Menge "kleines Geld" in den Investitionen - hier wurde, wenn überhaupt - innerhalb der Mittelklasse "verteilt". Das alles lässt sich auch belegen - an den "Stammtischen" allerdings leider nicht...

Womöglich hilft ja dieses PDF : Quelle : Fraunhofer ISE (21.02.2018) "Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland" weiter - nur 88 Seiten Information - die sich nur für die lohnen, welche wirkliches Interesse aufbringen.."

Was meinst du mit "kleinem Geld"? Sind damit vor allem PV-Module von Privathaushalten gemeint?

Ich bin mir nicht ganz sicher, was du konkret zum Thema Umverteilung durch EEG in diesem Absatz sagst. Das Problem hier sind natürlich vor allem die Großanlagen.


Ich würde es begrüßen, wenn du die wenig konstruktiven persönlichen Seitenhiebe weglässt.
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon immernoch_ratlos » So 25. Feb 2018, 08:43

Hallo Disskurs,

wenn Du das hoffentlich nicht für einen Seitenhieb hältst, Unterscheidungen wer was geschrieben hat, lassen sich mit der im Editor vorhanden Funktion recht problemlos bewerkstelligen - kennt man die wichtigsten phpBB-Tags auswendig, kann man die selbstverständlich auch ohne den Editor einfügen :

Zunächst mit Hilfe des phpBB Tag

Code: Alles auswählen

[CODE][/CODE]
lässt sich verhindern das darin eingeschlossener phpBB-Code ausgeführt wird. Um zu unterscheiden wer den was geschrieben hat eignet sich folgender Ausdruck :

Code: Alles auswählen

[quote="hier Name des Verfassers "]hier dessen Text[/quote]
oder falls es eindeutig ist, wer der Verfasser war, genügt auch :

Code: Alles auswählen

[quote]hier dessen Text[/quote]
Das Ganze nun mit Deinem und meinem Text :

Disskurs hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass der Post vor allem an mich gerichtet ist.
Da steckt sehr viel drin, und nicht zu allem bin ich ausreichend informiert um einen Beitrag mit Substanz zu liefern.
i_r hat geschrieben:"Ich halte wenig bis nichts von einer Umverteilung einfach um etwas umzuverteilen. Wer seine Grips und oder Körperkraft einsetzt, soll eine faire Chance haben selbst Eigentum zu erwerben. Das sollte auch für alle gelten. Ich hoffe soweit bist Du mit mir d'accord."
Ich hoffe Du verzeihst mir diese "Schulmeisterei", aber so sieht jeder wer was geschrieben hatte - klar auch, beim eigenen Text ist das Zitat-Tag nicht erforderlich...
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon immernoch_ratlos » So 25. Feb 2018, 10:34

Disskurs hat geschrieben:Das Thema können wir im Detail denke ich nicht in diesem Thread behandeln, da ginge zu weit. Generell bin ich eher auf der wirtschaftsliberalen Seite, dementsprechend schätze ich sind wir relativ d'accord, ja. Ich befürworte Umverteilung in gewissem Maße, aber das tut ja letzten Endes jeder der auch nur eine Minimalform von Sozialstaat unterstützt.
Du verstehst mich offensichtlich falsch - es gibt da gewisse Theorien und die Realität. In der Realität ist die sich ergebende "Umverteilung" eher zufällig.
Disskurs hat geschrieben:Könntest du nochmal kurz erklären, was mit diesen Multiplikatoren (USAx8, Europax4 etc) gemeint ist? Verstehe den zitierten Part gerade nicht ganz.
Das kann dieses WIKI deutlich besser.
Disskurs hat geschrieben:Bzgl. der historischen Vorwürfe gegenüber dem europäischen "System" bin ich nicht ganz einverstanden. Aufgrund fehlender Expertise kann ich dazu kein abschließendes Urteil abgeben. Die Katastrophen der Geschichte dem europäischen System anzulasten, ohne klar zu wissen was in anderen Systemen passiert wäre, ist aber jedenfalls keine zufrieden stellende Methodik.
Genau so kann ich anders herum z.B. sagen: Durch das westliche System wurde die Weltarmut in den letzten Jahrzehnten erheblich reduziert.
Auch dieses Thema ist aber vermutlich hier falsch aufgehoben.
Nun hier kann ich Dir nur anbieten die Thesen von Yuval Noah Harari "Eine kurze Geschichte der Menschheit" zu lesen - mich hat das überzeugt.
Disskurs hat geschrieben:Das Thema europäische Verantwortung spielt aber eh keine Rolle wenn man darüber nachdenkt, ob z.B. die Förderung erneuerbarer Energien politisch durchgesetzt soll. Bei der Frage geht es ja um die Zukunft und Gerechtigkeit gegenüber zukünftigen Generationen - diese Verantwortung betrifft also alle lebenden Menschen gleich. Angenommen die westliche Welt ist verantwortlich für den überproportionalen Abbau von nichtnachwachsenden Rohstoffen oder den Klimawandel und das in einem schuldhaften Sinne - also angenommen, die negativen Konsequenzen des westlichen Wirtschaftens und Lebensstils für die Umwelt sind nicht irgendwie anderweitig legitimiert - dann stellt sich mMn höchstens eine andere Frage: die nach Kompensation für vergangenes Übel, und dann sind wir wieder bei Umverteilung.

Wenn man diese Annahme also trifft wäre es z.B. vielleicht ethisch legitim zu fordern, dass der Westen die Kosten für den Energiewandel trägt, dessen Notwendigkeit er mehr oder weniger verursacht hat.
Du musst auch "kein abschließendes Urteil abgeben". Bislang ist "die Welt" ja recht gut gefahren mit diesem System. Doch dessen Begrenzungen werden immer deutlicher. Bislang gibt es nur dieses "System" und ein theoretisches System, welches bei jeder Anwendung seine Unbrauchbarkeit bewiesen hat. Homo Sapiens hält nichts von irgendwelcher theoretischen "Umverteilung" - sehr viel aber von Eroberung und Zwang. Das mag ja unerfreulich sein, aber so sind wir nun mal. Was die sozialen Leistungen angeht, ein (für viele) "notwendiges Übel" um systemimmanente Probleme auszugleichen
Disskurs hat geschrieben:Wenn man diese Annahme also trifft wäre es z.B. vielleicht ethisch legitim zu fordern, dass der Westen die Kosten für den Energiewandel trägt, dessen Notwendigkeit er mehr oder weniger verursacht hat.
Davon halte ich absolut nichts. Keiner ist heute noch in der Lage zu trennen was "der Westen" veranlasst haben könnte und wo "die übrige Welt" mehr oder weniger freudig gefolgt ist. Im Hinblick auf "unsere weitere Entwicklung", wäre es sicher hilfreich, wenn sich "die Idee einer sehr endlichen Welt" bei allen Entscheidungen als Grundlage festsetzen würde. Dazu wäre eine Bilanz - was verliert man - was gewinnt man - wo ändert sich nichts - sicher hilfreich.

Legt man für einen Moment mal diese "Eintagsfliegen Mentalität" ab und versucht wenigstens mehrere Generationen im "Voraus" heutiges Handeln zu betrachten, ergeben sich mit Sicherheit einige wichtige Fragen. Nun ich will - um das einmal klar zu sagen - nichts "umverteilen" was sich nicht bei einer einigermaßen fairen Behandlung nicht sowieso von selbst ergibt - und die Welt retten - das wäre extrem lächerlich - will ich auch nicht. Beides hängt letztendlich davon ab, ob Homo Sapiens kognitiv und in toto zu einer Art "Schwarmintelligenz" fähig sein könnte. Bislang überwiegt noch die humanistische Idee von der individuellen Freiheit. Durchaus nicht unangefochten.
Disskurs hat geschrieben:Was meinst du mit "kleinem Geld"? Sind damit vor allem PV-Module von Privathaushalten gemeint?
Allerdings - meine Anlage z.B. hat netto 24.500 € (2011) gekostet. Eine vergleichsweise kleine Investition. Nun statt in "Hardware" zu investieren, hätte ich zahlreiche andere Möglichkeiten gehabt "Geld unterzubringen". Man muss schon sehr seltsam denken, wenn man die eine Investition von einer anderen einfach nur dadurch unterscheiden möchte, woher wohl der "Gewinn" letztendlich resultiert. Wer so naiv ist, dass eine Investition in "Papier" nicht ebenfalls, alle damit verbundenen Subventionen einschließt, hat eher nichts begriffen. Auch die Idee - bei PV & CO - werde besonders unethisch gehandelt ist purer Bullshit. Hätte ich mein Geld in Aktien von sog. "Versorgern" angelegt, was wäre da wohl der Unterschied gewesen ? Mit Sicherheit hätte ich Verluste verbuchen müssen - weil - weil dort noch immer die Zeichen der Zeit nicht erkannt wurden und mit Hilfe der Politik, ein unvermeidlicher Prozess eher schädlich in die Länge gezogen wird. Weil jede Planung in und um diese Veränderungen fehlt.

Da Du Dich selbst "eher auf der wirtschaftsliberalen Seite" einsortierst, solltest Du erkennen, dass ich Dich nicht meinen kann.
Disskurs hat geschrieben:Ich bin mir nicht ganz sicher, was du konkret zum Thema Umverteilung durch EEG in diesem Absatz sagst. Das Problem hier sind natürlich vor allem die Großanlagen.
Wenn hier überhaupt etwas "umverteilt wird", dann die Anteile an der Stromversorgung. Das Großanlagen ein Problem seinen, kann ich nicht verstehen. Damit wären ja dann alle "Großanlagen" problematisch. Es liegt in der Natur unseres Wirtschaftssystems, auch "Großanlagen" zu verwirklichen. Ob das nun problematisch ist, hängt wohl eher vom Blickwinkel ab. Kapital in Großprojekte zu investieren, kann ja wohl kaum gemeint sein. Wenn etwas problematisch sein kann, dann ist es die Technologie. Doch eine Blick zurück in die "Industrielle Revolution", zeigt, eine ständige Aneinanderreihung von Projekten - mal erfolgreich, mal der eine oder andere Flop. Disruptive Technologien "killen" ihre Vorgänger. War das jemals wirklich anders ?

Das es dabei zu "Umverteilungen" kommt, liegt in der Natur der Sache. Wer großangelegt handelt, investiert weltweit in EE. Man muss schon sehr ideologisch belastet sein, wenn man nicht erkennen will, eine Energiequelle, die weder irgendwelchen "Abbau" noch Transport der "Rohstoffe" benötigt, wo lediglich recht simple Technologie ohne vergleichbare Risiken notwendig ist, soll nicht ein erfreuliches Investitionsobjekt sein ? Das es in der "Natur" dieser Technologie liegt, eine eher bescheidenen Energiedichte "vor Ort" zu haben, kann doch wohl kaum der Grund sein, diese Möglichkeit nicht zu nutzen. Um das abzubilden (in kleinem Maßstab) wozu sich Natur mehrere Millionen Jahre Zeit gelassen hat, bedarf es neuer, daraufhin konstruierte Technologie. All das existiert ja in Ansätzen schon. Allerdings meinen einige Idioten, all das könne quasi über Nacht bewerkstelligt werden - sonst taugt es nix. Stattdessen wird der alte Traum von "Tischlein deck dich" in Form von Energiequellen geträumt, die all das mühsame Forschen und Entwickeln obsolet machen werden.
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 25. Feb 2018, 14:53

immernoch_ratlos hat geschrieben:(25 Feb 2018, 08:43)

Hallo Disskurs,

wenn Du das hoffentlich nicht für einen Seitenhieb hältst, Unterscheidungen wer was geschrieben hat, lassen sich mit der im Editor vorhanden Funktion recht problemlos bewerkstelligen - kennt man die wichtigsten phpBB-Tags auswendig, kann man die selbstverständlich auch ohne den Editor einfügen :

Zunächst mit Hilfe des phpBB Tag

Code: Alles auswählen

[CODE][/CODE]
lässt sich verhindern das darin eingeschlossener phpBB-Code ausgeführt wird. Um zu unterscheiden wer den was geschrieben hat eignet sich folgender Ausdruck :

Code: Alles auswählen

[quote="hier Name des Verfassers "]hier dessen Text[/quote]
oder falls es eindeutig ist, wer der Verfasser war, genügt auch :

Code: Alles auswählen

[quote]hier dessen Text[/quote]
Das Ganze nun mit Deinem und meinem Text :

Ich hoffe Du verzeihst mir diese "Schulmeisterei", aber so sieht jeder wer was geschrieben hatte - klar auch, beim eigenen Text ist das Zitat-Tag nicht erforderlich...


Ich muss dir bei dieser Vorgehensweise leider widersprechen. Die beste Möglichkeit ist die Zitierfunktion zu nutzen, die sich bei jedem Beitrag befindet. Damit antwortest du dann gezielt auf diesen Beitrag. Mit der Funktion "Quote" im Editor kannst dann den Text auch in beliebige Einzelteile zerlegen, wenn du z.B. aus Gründen der Übersichtlichkeit und des Verständnisses nur auf bestimmte Aussagen des Beitrags auf den du antwortest.

Bei dieser Vorgehensweise gibt es im Wesentlichen zwei Vorteile. Erstens erhält der Zitierte eine Benachrichtigung und weiß somit, dass jemand auf seinen Betrag geantwortet hat und zweitens werden die zitierten Beiträge verlinkt. Man kann so also ohne Probleme eine Diskussion nachvollziehen.
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 27. Feb 2018, 08:19

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(25 Feb 2018, 14:53)

Ich muss dir bei dieser Vorgehensweise leider widersprechen. Die beste Möglichkeit ist die Zitierfunktion zu nutzen, die sich bei jedem Beitrag befindet. Damit antwortest du dann gezielt auf diesen Beitrag. Mit der Funktion "Quote" im Editor kannst dann den Text auch in beliebige Einzelteile zerlegen, wenn du z.B. aus Gründen der Übersichtlichkeit und des Verständnisses nur auf bestimmte Aussagen des Beitrags auf den du antwortest.

Bei dieser Vorgehensweise gibt es im Wesentlichen zwei Vorteile. Erstens erhält der Zitierte eine Benachrichtigung und weiß somit, dass jemand auf seinen Betrag geantwortet hat und zweitens werden die zitierten Beiträge verlinkt. Man kann so also ohne Probleme eine Diskussion nachvollziehen.
Damit hast Du sicher recht. Mein Vorzug gebe ich der oben blau gekennzeichneten Vorgehensweise

Nun ich nutze "vorgefertigte" phpBB-Tags. Gewöhnlich nutze ich dazu zwei Editoren - einer für möglichst korrekte Schreibweise mit phpBB und LibreOffice um all die dummen Tippfehler wenigstens zu dezimieren. Mein Login findet meistens erst dann statt, wenn mein Beitrag komplett ist.

Doch man lernt nie aus. Beide Variationen haben ihre eigenen Vorteile bzw. Nachteile. "Längliche" Beiträge nochmals in voller Länge zu kopieren halte ich für die schlechtere Wahl. Sich einzelne Passagen, auf die man gerne antworten möchte, sehe ich für (mich) als die bessere Lösung. An Hand von folgenden Beiträgen kann man sehen, kaum jemand geht gleich mehrere Seiten zurück um eine Argumentationskette besser zu verstehen. Im Grund geht es darum seine eigene Sicht darzustellen. Ein "abwägen", oder gar die Übernahme der "gegnerischen" Argumente scheint auch dann verpönt, wenn sie weitgehend identisch erscheinen.

Nun ich beschäftige mich seit mehr als zehn Jahren mit politischen Foren - außer den Themen, hat sich da nur wenig verändert. Sinnlose persönliche Angriffe - eine geradezu extreme Oberflächlichkeit - scheinen unausrottbar. Schade eigentlich. Mein "Gewinn" ist die selbstgestellte Aufgabe, Dingen auf den Grund zu gehen. Das "Ergebnis" dann nicht zu posten, scheint mir der falsche Weg. Nie musste ich mich (jenseits beruflicher Anforderungen) intensiver mit etwas beschäftigen, als dies hier und in den Foren davor erforderlich schien. Nur mal - möglichst überall - einen Halbsatz, der im Grund nichts aussagt, halte ich für reine Zeitverschwendung.

Schau mer mal was Disskurs von dem ganzen hält....
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon roadrunner » Sa 1. Sep 2018, 14:56

Wir haben in Deutschland ca. 19 Millionen Dächer. Wenn wir davon ausgehen, dass etwa 60% für Photovoltaik Anlagen in Frage kommen, könnte man folgende Rechnung aufstellen: 19 Millionen * 0,6= 9,5 Millionen Dächer, jedes Dach mit einer Leistung von 10 kWp belegt wären das 114 Millionen kW pro Jahr, setzt man nun voraus, dass pro Haushalt ca. 3.000 kW pro Jahr verbraucht werden, so könnten theoretisch ca. 38.000 Haushalte beliefert werden (wenn jede Anlage einen 3 Tage Speicher hat). Wenn dann noch der ins Netz eingespeiste Strom als Guthaben für den Einspeiser geführt wird, ist ein Boom auf derartige Anlagen nicht mehr aufzuhalten.
Es ist schlimm, wenn Sachkundige keine Entscheidungsbefugnis und Entscheidungsbefugte keine Sachkunde haben!
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon Kamikaze » Mo 3. Sep 2018, 11:27

roadrunner hat geschrieben:(01 Sep 2018, 15:56)

Wir haben in Deutschland ca. 19 Millionen Dächer. Wenn wir davon ausgehen, dass etwa 60% für Photovoltaik Anlagen in Frage kommen, könnte man folgende Rechnung aufstellen: 19 Millionen * 0,6= 9,5 Millionen Dächer, jedes Dach mit einer Leistung von 10 kWp belegt wären das 114 Millionen kW pro Jahr, setzt man nun voraus, dass pro Haushalt ca. 3.000 kW pro Jahr verbraucht werden, so könnten theoretisch ca. 38.000 Haushalte beliefert werden (wenn jede Anlage einen 3 Tage Speicher hat). Wenn dann noch der ins Netz eingespeiste Strom als Guthaben für den Einspeiser geführt wird, ist ein Boom auf derartige Anlagen nicht mehr aufzuhalten.



In diesem Beitrag wurden verschiedene (nicht zueinander passende) Einheiten vermischt.

kWp = "Kilowatt Peak" = vom Hersteller angegebene Maximalleistung aller Module der Anlage (also: ein sehr sonniger und kalter Winter-Mittag in optimaler Modul-Ausrichtung)
kW = "Kilowatt" = Leistung (geleistete Arbeit pro Zeiteinheit) = kJ/s ("Kilojoule pro Sekunde")
kWh = "Kilowattstunde" = Energieeinheit (unabhängig von der Übertragungsleistung) = 3.600kJ (3.600 "Kilojoule" = 1kWh) -> das "zählt" der "Stromzähler"

Wie kommst du auf 19 Mio. Dächer?
Woran machst du fest, welche (und damit wie viele) Dächer für Photovoltaik "in Frage kommen"? (Wie kommst du auf die 60%?)
Wie kommst du zu der These, dass jedes dieser Dächer im Durchschnitt mit 10kWp Photovoltaik-Modulen ausgestattet werden kann/darf (Stichwort: Denkmalschutz)?
Wo in deiner Rechnung tauchen Faktoren wie z.B. Sonnenstunden, Schneefall, Ausfallswahrscheinlichkeit, Leistungsverlauf (täglich u. auf Modullebenszeit), etc. auf? (Solarmodule arbeiten ja nicht dauerhaft mit der gleichen Leistung)

Der Rest der Rechnung ist leider aufgrund des Einheiten-Chaos nicht zu gebrauchen und schlicht falsch.
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon roadrunner » Mo 3. Sep 2018, 12:23

1. 19 Millionen Dächer: Quelle "Das Statistik-Portal - Statistiken und Studien aus über 22.500 Quellen",
2. Deutschlandweit wird das Dachflächenpotenzial von Photovoltaikanlagen auf ca. 161 GWp geschätzt (Quelle: Abschätzung des Photovoltaik-Potenzial auf Dachflächen in Deutschland - TU München und Siemens AG, 11. Symposium Energieinnovation),
3. meine Annahme mit nur 114 Millionen kWh pro Jahr bezieht sich nur auf private Häuser, ist also sehr konservativ und schließt geringere Sonneneinstrahlung also in erheblichem Umfang mit ein
4. Natürlich muss es kWh heißen und ich danke Dir sehr für die Korrektur meines Flüchtigkeitsfehlers, ansonsten aber scheinen Dein Wissen und Kenntnisse von der Materie sehr überschaubar zu sein.
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon Kamikaze » Mo 3. Sep 2018, 12:46

roadrunner hat geschrieben:(03 Sep 2018, 13:23)
ansonsten aber scheinen Dein Wissen und Kenntnisse von der Materie sehr überschaubar zu sein.


Deshalb stelle ich Fragen, wenn mir etwas nicht einleuchtet. ;)

Meine Rechnung sieht dann übrigens folgendermaßen aus:

19Mio * 10kWp * 800kWh/J² = 152Mrd kWh/J

²) Durchschnittlicher Ertrag einer PV-Anlage pro Jahr laut E.ON. Quelle: https://www.eon.de/frag-eon/themen/sola ... hnittlich/
Damit würden übrigens schon ~4kWp rechnerisch reichen, um einen Haushalt komplett aus PV zu versorgen!

152Mrd kWh/J / 3.000 kWh/J = 50,66 Mio

Hiernach wären die theoretisch allein mit PV versorgbaren Haushalte also im Bereich von 50Mio an zu siedeln (und damit deutlich mehr als 38.000 bei dir).
Wie du jetzt noch auf den 3-Tage-Speicher (der technisch sicherlich sinnvoll ist) kommst erschließt sich mir noch nicht.
Zielst du hierbei auf ein möglichst effizientes Stromnetz ab, oder geht es dir um maximalen Eigenverbrauch, oder Ausfallsicherheit?
Der Betrieb von Insellösungen, die lediglich den "Rest" über das Stromnetz beziehen ist soweit ich das mitbekommen habe in Deutschland (noch) nicht gestattet. (Wobei die abgefragte Leistung des Gebäudes natürlich zunächst aus der PV-Anlagen-Leistung bedient wird, da diese idR. ins gleiche Kabel eingespeist wird, aus dem das Gebäude seinen Strom bezieht.)
Insbesondere bei Kleinspeichern für elektrische Energie tun sich die Netzbetreiber noch recht schwer, wie es scheint... Zumal es aktuell keinen ökonomischen Vorteil für den Betreiber eines solchen Speichers gibt.

Wie kommt es zu den Abweichungen?
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon roadrunner » Mo 3. Sep 2018, 13:10

"Damit würden übrigens schon ~4 kWp rechnerisch reichen, um einen Haushalt komplett aus PV zu versorgen!"

"Grau grau mein Freund ist alle Theorie, doch grün des Lenbens güldner Baum" Verfasser war ein Studienkollege, er schrieb diesen Satz unter eine Chemie-Klausur :D
4 kWp ist der jährliche Ist-Verbrauch einer :) :) :) :) igen Familie, eine Anlage mit 4 kWp gibt im günstigsten Fall 50-60% für die Eigennutzung ab. Wenn man aber einen Stromspeicher hat, so kann man die Eigennutzung deutlich erhöhen. Eine entsprechende Batterie als 3-Tage Speicher kostet aber je nach Größe und Ausführung zwischen 6 und 10.000 EUR, kleinere Batterien sind nur unwesentlich günstiger. Der ROI dieser Investition ist also sehr zweifelhaft.
Es ist schlimm, wenn Sachkundige keine Entscheidungsbefugnis und Entscheidungsbefugte keine Sachkunde haben!
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon H2O » Di 4. Sep 2018, 09:23

roadrunner hat geschrieben:(03 Sep 2018, 14:10)

"Damit würden übrigens schon ~4 kWp rechnerisch reichen, um einen Haushalt komplett aus PV zu versorgen!"

"Grau grau mein Freund ist alle Theorie, doch grün des Lenbens güldner Baum" Verfasser war ein Studienkollege, er schrieb diesen Satz unter eine Chemie-Klausur :D
4 kWp ist der jährliche Ist-Verbrauch einer :) :) :) :) igen Familie, eine Anlage mit 4 kWp gibt im günstigsten Fall 50-60% für die Eigennutzung ab. Wenn man aber einen Stromspeicher hat, so kann man die Eigennutzung deutlich erhöhen. Eine entsprechende Batterie als 3-Tage Speicher kostet aber je nach Größe und Ausführung zwischen 6 und 10.000 EUR, kleinere Batterien sind nur unwesentlich günstiger. Der ROI dieser Investition ist also sehr zweifelhaft.


Die Betrachtung ist immer noch zu theoretisch. Wenn Sie Starkverbraucher wie Elektroherd, Waschmaschine, Geschirrspülmaschine, Espressomaschine betreiben, dann wird in der Erwärmungszeit für Warmwasser Größenordnung 1,5 bis 2 kW abgerufen. Wenn Sie sich also einen Espresso gönnen, während die Waschmaschine gerade läuft, dann wird ihre Pufferbatterie/Wechselstromerzeuger schon arg gefordert.

https://www.sma.de/produkte/batterie-we ... chter.html
https://greenakku.de/PV-Komplettpakete/ ... :1564.html

Das heißt, man muß zu einer hohen Leistungsklasse marktüblicher Geräte greifen. Und das kostet leider Geld, derzeit Anschaffungspreis ~17.000,00€. Und das ist nicht "for ever".

Vor einer weiteren Fehleinschätzung möchte ich warnen: Mit Solarwärmespeichern kann man sehr günstig Warmwasser erzeugen zwischen März und November in unseren Breitengraden. Leider kann man dieses warme Wasser nicht nutzen, um dann wenigstens die elektrische Aufheizung von Waschmaschinen und Geschirrspülern möglichst gar nicht zu benötigen. Es gibt Vorschaltgeräte, die sogar phasenbedingt Kaltwasser zumischen, um etwa Feinwäsche nicht zu beschädigen.

Aber neuzeitliche Geräte erreichen sehr hohe Wirkungsgrade für Waschgänge durch geringen Wasserverbrauch. Dort wird die sich abkühlende geringere Wassermenge nachgeheizt. Außerdem sind die Einlaßventile nicht mehr warmfest. Die werden durch heißes Wasser (Kochwäsche...) beschädigt.

Kurzum: Man findet auf dem Gerätemarkt keine Waschmaschinen oder Geschirrspülmaschinen mehr, die mit einer Warmwasserversorgung sinnvoll umgehen können. Diese Entlastung der Elektrizitätswerke muß irgendwann vom Gesetzgeber neu erfunden werden. Das alles gab es schon einmal, "hat sich aber nicht bewährt". Schade; der Massenmarkt liegt dort natürlich nicht!

Aber ein warmes Duschbad ist ja auch sehr schön! :)
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 4. Sep 2018, 12:06

"Grau grau mein Freund ist alle Theorie, doch grün des Lenbens güldner Baum"

Das mag ja so sein, aber wo kämen wir hin, wenn nicht die oft mühsam erreichte Theorie Grundlage unseres Handelns wäre ? Auch in Zeiten wo selbst ein leibhaftiger US-Präsident seine eigenen "alternativen Fakten" allem anderen voran stellt, halte jedenfalls ich mich an messbare Fakten deren Grundlage Mathematik, Physik und Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung und Erfahrung sind.

Elektrische Anlagen VOR der Nutzung von solarer Energie die über PV-Module generiert wird, gab es ein Vergleichsmaß - eine unveränderliche Kennzahl die "Nennleistung" oder die "installierte Leistung". Findet sich je nach Anlage auf dem Typenschild und ist zugleich Bezugsgröße für viele sich daraus ergebender Werte mit denen man gleichartige Anlagen untereinander systematisch vergleichen kann.

Diese Idee stand bei der "Nennleistung" für PV-Anlagen leider nicht zur Verfügung. Zuviele Einflüsse die "vor Ort" die tatsächliche Leistung beeinflussen, lassen eine feste "Nennleistung" schlicht nicht zu. Aber einheitliche Laborbedingungen ermöglichen wenigstens eine Vergleichsgrundlage. Diese dient auch zur "Einsortierung" und Bemessung für eher nicht elektrotechnische Bedürfnisse. Die Bundesnetzagentur verlangt diesen Wert als Vertragsgrundlage - völlig unabhängig WO diese PV werkelt und auch mit eher geringfügigem Interesse, ob sie dabei optimale Bedingungen erfährt. Bekanntlich ist die Sonneneinstrahlung ja im Norden von D geringer als am südlichen Ende der Republik. Ergo muss die elektrische Leistung [P] die in Watt angegeben wird, mit dem "p" für Peak (englisches Wort für Gipfel / Spitze) ergänzt werden. Diese "höchst mögliche Leistung" wird in unseren Gefilden praktisch nie erreicht. Außer für "werbewirksame" Sprüche wie "in D sind derzeit XX.X GW PV-Leistung installiert" bezieht sich leider eben nur auf "GWp" und nicht auf eine einfach daraus errechenbare "Nennleistung" für D. Daher ist es eher unsinnig, daraus präzise Annahmen zu errechnen. Allerdings lässt sich mit der wachsenden Zahl von produzierenden PV-Anlagen durchaus eine relativ genaue Prognose ermitteln.

Eben diese bereits erwähnte Bundesnetzagentur erfasst die Istwerte aller PV-Anlagen über eine gesetzliche Meldepflicht. Beim Stand heutiger Datenverarbeitungstechniken und der zur Verfügung stehenden Rechenkraft, lassen sich sehr präzise Prognosen errechnen. In sog. "Solarkatastern" stellt inzwischen eine ganze Reihe dt. Städte seinen Bürgern die geeignete Standorte zur Verfügung. Längst existieren Onlinerechner im Netz, welche eine Ertragsprüfung vorab ermöglichen. Da jeder Standort über Koordinaten definiert ist, die Bewegung der Erde unter der Sonne exakt täglich und jahreszeitlich bekannt ist, der Planer sowohl die Richtung der Dachfläche als auch deren Neigung kennt, ist es sehr präzise möglich für jeden geeigneten PV-Standort im Voraus unter Einbeziehung der Anlagengröße in kWp eine Jahresleistung in kWh vorauszusagen.

Meine PV (ca. 11kWp) hat in nunmehr nahezu 7 Jahren (seit 09. 2011)
[2011 = 1.049 kWh],
[2012 = 10.880 kWh]
[2013 = 10.085 kWh]
[2014 = 10.668 kWh]
[2015 = 10.575 kWh]
[2016 = 10.208 kWh]
[2017 = 10.613 kWh]
[2018 = 9.144 kWh] - Durchschnitt = 10.460 kWh - erbracht.

Die jährlichen Abweichungen sind gemessen am Ertrag eher geringfügig. Was die unvermeidliche Eigennutzung (ohne Hilfsmittel) angeht, liegt diese erfahrungsgemäß übers Jahr zwischen mindestens 20 bis 30 Prozent. Da ich vertraglich die Überschusseinspeisung vereinbart habe, wird die selbstgenutzte PV-Leistung und aus der PV-Leistung (PV-Zähler total) minus der eingespeisten PV-Leistung (PV-Mehrtarifzähler) exakt berechnet. Dafür fällt für den Endverbraucher (hier für mich) die übliche MwSt. an. Alle Zahlen sind also messtechnisch exakt erfasst und lassen für meinen Standortbereich recht präzise Voraussagen zu. Was die "Bemessungsleistung" angeht, der Quotient aus den tatsächlich generierten kWh/a ergibt sich durch die vollen Zeitstunden (8.760 bzw. 8.784 h) = in meinem Fall (hier Durchschnitt / 8.760) = ~1,194. Damit ist wohl auch klar warum die Aussage "kWp" wenig über die tatsächliche spätere Leistung "vor Ort" aussagen kann. Wer "Milchmädchenrechnungen" mag, kann ja mal so tun, als liefere eine Anlage mit 11 kWp alle 8.760 h diese Leistung - was dann stolze 96,36 MWh/a wären. Nun liefert meine Anlage "lediglich" 10.460 kWh/a - das ergibt schlappe 10,9 % . Da nachts und auch tagsüber bekanntlich die Sonne eher nicht oder auch spärlich scheint, ist die verwertbare "Energiedichte" recht bescheiden, kein Wunder, warum der Ertrag recht bescheiden ausfallen muss. Da ist es schon ideal Kohle oder Erdöl das Millionen Sonnenstunden "eingelagert" hat zu verwenden. Ob der arg geschrumpfte Vorrat allerdings weitere 2.018 Jahre reichen wird, möchte ich bezweifeln.... Bei Kohle - ist wohl die noch "dauerhafteste" Ressource unter den "Fossilien" sollen noch gerade mal 400 Jahre drin sein (jedenfalls wenn sich am derzeitigen Verbrauch nix ändert).

Klar, ich erfasse und katalogisiere alle relevanten Daten meiner Anlage. So kann ich beispielsweise schon am Durchschnitt für jeden einzelnen Tag eines Jahres erkennen wie groß die Abweichung jeweils ist. Kennt man diese Daten von "benachbarten Anlagen", lässt sich damit auch die eigene Anlage im Vergleich recht gut überwachen.

Wer also selbst plant eine PV zu installieren, kann sowohl per Berechnung für den Standort, als auch durch die Erträge von existierenden Anlagen in seiner Nähe, recht genau abschätzen was ihn da erwartet. Leider geistern in den Köpfen die seltsamsten "Gerüchte" über die Rentabilität herum. Die selben Menschen, die bei reinen Konsumartikeln niemals die "Rentabilitätsfrage" auch nur erwägen, sind bei solchen Entscheidungen plötzlich in großer Entscheidungsnot. Dabei sind in den inzwischen vergangenen Jahren die Preise für PV-Anlagen erheblich gesunken. Allerdings ist nun die "maximierte Eigennutzung" Ziel einer solchen Investition. Bei Einspeisetarifen die inzwischen bei unter 13 €-Cent/kWh liegen (weniger als die Hälfte des Grundversorgungstarifs), eher wenig verwunderlich. Was fehlt, sind preisgünstige Batteriespeicher. Leider liegen selbst die günstigen Solar-Stromspeichern Preise zur Zeit bei ca. 15 bis 30 Cent pro gespeicherter Kilowattstunde. Eine nicht eingespeiste und gespeicherte kWh "kostet" also ca. 28 bis 43 €-Cent. (nicht eingespeiste kWh plus Kosten für gespeicherte kWh) Ersetzt allerdings den Bezug von (je nach Tarif) von 22 bis derzeit maximal 29 €-Cent/kWh. Doch das reicht keinesfalls um die zuvor notwendige Investition zu amortisieren. Muss es auch nicht, wer mit Geld - Geld "verdienen" möchte, hat reichlich andere Möglichkeiten.

Nun gibt es neben diesen Überlegungen auch noch andere Motive als die rein pekuniären Vorstellungen. Je nachdem wo man wohnt und inwieweit man auf einen gewissen Autarkiegrad reflektiert, kann ein Batteriespeicher durchaus sinnvoll sein. Immerhin ist auch die ansonsten (bei Stromausfall) nutzlose eigene PV dann doch wieder (im Inselbetrieb) nutzbar. Keine Frage, z.B. auf einem Hof der aus vielerlei Gründen auf Strom angewiesen ist, "rentiert" sich auch heute schon ein Batteriespeicher - selbstverständlich nur zusammen mit einer PV. Grundsätzlich ist eine solche Anlage "schwarzstartfähig". Keine schlechte Idee möglichst viele solcher "Inseln" dezentral zur Verfügung zu haben. Nun ja, insgesamt muss man über unsere "Netze" womöglich anders nachdenken und handeln. Dezentrale Netze sind wesentlich stabiler - auch wenn das nicht jeder einsehen möchte.

Was mich persönlich angeht, ich könnte mir (wie geplant) einen Batteriespeicher nun anschaffen. Ich zögere allerdings noch, weil ich abwarte, wie es mit dem "Redox-Flow-Speicher: Solarbatterie für den Privathaushalt" weitergeht. Immerhin gibt es schon mal diesen "erster-wirtschaftlicher-redox-flow-stromspeicher-fuer-privathaushalte" (27.04.2018) Da die "geladene Flüssigkeit" recht problemlos lagerbar ist, ist eine "skalierbare" Speicherkapazität nur von dem notwendigen Volumen abhängig.

Meine PV liefert in den Sommermonaten recht problemlos >50 kWh/Tag (nicht JEDEN Tag !). Kein Problem die übrigen "dunklen Stunden" damit zu überbrücken. Jedenfalls könnte ich das mit einem Speicher in ca. 7 Monaten eines Jahres problemlos erreichen. Warmwasserbereitung läuft sowieso ganzjährig über einen elektr. WW-Speicher. Da ich eine elektrische Strahlungsheizung betreibe und über recht gute Dämmwerte verfüge, ist jeder Tag der über den Speiche ergänzt wird, auch finanziell interessant. Selbstverständlich kenne ich auch alle (deutlich niedrigeren) Werte die in der Heizperiode anfallen. Ich fahre das katholische Kollektenprinzip. Da zählt eben auch jede Wattstunde die ich aus meiner Anlage quetsche.

Es erscheint mir logisch, unter all diesen Faktoren lässt sich nur mit einer reichlich überdimensionierten Anlage zu jeder Zeit der Bedarf komplett aus der PV ohne Speicher decken. Ein Grund warum auch dezentrale Netze eben keine "Inseln" sind. Ein skalierbarer "Redox-Flow-Stromspeicher für Privathaushalte" wird das mit Sicherheit ändern. Leider muss jeder Haushalt seinen eigenen Speicher betreiben. Ein höchst sinnvoller gemeinsamer privater Speicher mit mehreren Teilnehmern scheitert an den derzeitigen Bestimmungen. Es gibt allerdings "Lichtblicke" in dieser Hinsicht. Einige (leider wenige) Gemeinden haben entweder die Ortsnetze gekauft oder selbst erstellt. Dort können alle Ressourcen sinnvoll gemeinsam genutzt werden. Leider wohne ich in einer der "üblichen" Gemeinden aus denen das in solchen Sachen wenig innovative Deutschland nun mal besteht. Änderungen der dummen Angewohnheit für jährlich mindestens 90 Milliarden "Fremdenergie" aus fossilen Quellen zu kaufen, werden erst greifen, wenn andere Technologieführer sind und man dort dann teuer kauft, was zumindest teilweise hier erfunden wurde. Ich vermute DAS wird alles sein "was der Markt richtet".... :thumbup:

Wer wirklich wissen möchte was in D "Sache ist", muss sich dazu leider wenigstens diese 88 Seiten PDF von Fraunhofer ISE : "Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland (20.07.2018)" antun.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon roadrunner » Di 4. Sep 2018, 14:06

Es wäre wünschenswert, wenn Speichermedien kompakt und mit hohem Wirkungsgrad preisgünstig für Privathaushalte angeboten werden. Die Energiedichte pro Liter von Redox-Flow-Stromspeichern liegt heute zwischen 25 Wh und 50 Wh. Es ist also davon auszugehen, dass Redox-Flow-Stromspeicher für Privathaushalte noch einige Entwicklungszeit benötigen (siehe Entwicklung der Handys).
Wir werden unsere Photovoltaik Anlage erst nachrüsten, wenn ein ROI unter 10 Jahren gegeben ist. Bis dahin werden unsere Haushaltsgeräte (Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Kaffeevollautomat) möglichst nur im Tagesbetrieb eingesetzt. Unsere Anlage hat in den letzten 12 Monaten insgesamt 4.809 kWh produziert, davon wurden 2.688 kWh ins Netz eingespeist (Eigennutzungsanteil = 44%). Unsere eingeleiteten Maßnahmen zwecks Erhöhung des Eigenverbrauchs waren sehr erfolgreich. Im gleichen Vorjahreszeitraum lag der Eigennutzungsanteil noch bei 34%.
Es ist schlimm, wenn Sachkundige keine Entscheidungsbefugnis und Entscheidungsbefugte keine Sachkunde haben!
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon roadrunner » Di 4. Sep 2018, 14:17

Kamikaze hat geschrieben:(03 Sep 2018, 13:46)

Deshalb stelle ich Fragen, wenn mir etwas nicht einleuchtet. ;)

Meine Rechnung sieht dann übrigens folgendermaßen aus:

²) Durchschnittlicher Ertrag einer PV-Anlage pro Jahr laut E.ON. Quelle: https://www.eon.de/frag-eon/themen/sola ... hnittlich/
Damit würden übrigens schon ~4kWp rechnerisch reichen, um einen Haushalt komplett aus PV zu versorgen!

152Mrd kWh/J / 3.000 kWh/J = 50,66 Mio

Hiernach wären die theoretisch allein mit PV versorgbaren Haushalte also im Bereich von 50Mio an zu siedeln (und damit deutlich mehr als 38.000 bei dir).
Wie du jetzt noch auf den 3-Tage-Speicher (der technisch sicherlich sinnvoll ist) kommst erschließt sich mir noch nicht.
Zielst du hierbei auf ein möglichst effizientes Stromnetz ab, oder geht es dir um maximalen Eigenverbrauch, oder Ausfallsicherheit?
Der Betrieb von Insellösungen, die lediglich den "Rest" über das Stromnetz beziehen ist soweit ich das mitbekommen habe in Deutschland (noch) nicht gestattet. (Wobei die abgefragte Leistung des Gebäudes natürlich zunächst aus der PV-Anlagen-Leistung bedient wird, da diese idR. ins gleiche Kabel eingespeist wird, aus dem das Gebäude seinen Strom bezieht.)
Insbesondere bei Kleinspeichern für elektrische Energie tun sich die Netzbetreiber noch recht schwer, wie es scheint... Zumal es aktuell keinen ökonomischen Vorteil für den Betreiber eines solchen Speichers gibt.

Wie kommt es zu den Abweichungen?


Die Abweichung liegt in der Performance Ratio (Quotient aus Ist-Ertrag und Soll-Ertrag). Der Durchschnitt liegt zwischen 65 und 75 %.
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon Kamikaze » Di 4. Sep 2018, 15:51

immernoch_ratlos hat geschrieben:(04 Sep 2018, 13:06)
Wer wirklich wissen möchte was in D "Sache ist", muss sich dazu leider wenigstens diese 88 Seiten PDF von Fraunhofer ISE : "Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland (20.07.2018)" antun.

Danke für den Link - ein wirklich sehr informatives Papier. :thumbup:
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 12. Sep 2018, 14:27

Es gibt neuere gesetzliche Grundlagen zum Verkauf von Dachstrom aus Mehrfamilienhäusern an Mietparteien. Dies war bisher nur sehr bedingt möglich.
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon rain353 » Mi 12. Sep 2018, 17:16

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Sep 2018, 15:27)

Es gibt neuere gesetzliche Grundlagen zum Verkauf von Dachstrom aus Mehrfamilienhäusern an Mietparteien. Dies war bisher nur sehr bedingt möglich.


Diese Annegret Kramp-Karrenbauer , die diese linksradikale und verfassungsfeindliche Band einfach nur "Wow" findet, will sich jetzt profilieren, indem sie sich für eine Diesel-Nachrüstung stark macht..

Merkel ist mir sogar viel lieber als Kanzlerin als diese Linkskatholikin.... Auch, wenn ich Merkel ungeeignet für den Posten finde, da sie entweder alles aussitzt oder in entscheidenen Momenten alles vergeigt, da sie kein Konzept hat...
War bei Kohl , der zwar manchmal was aussaß anders, denn er hat sich sehr viel Mühe gegeben Konzepte(z.B. zur Einheit und Währungsunion zu geben, die von maßgeblicher Bedeutung für unser deutsches und europäisches Vaterland waren).

Denkst du, dass AKK die Nachfolgerin wird??
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Re: Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Umverteilung

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 12. Sep 2018, 17:19

rain353 hat geschrieben:(12 Sep 2018, 18:16)

Diese Annegret Kramp-Karrenbauer , die diese linksradikale und verfassungsfeindliche Band einfach nur "Wow" findet, will sich jetzt profilieren, indem sie sich für eine Diesel-Nachrüstung stark macht..

Merkel ist mir sogar viel lieber als Kanzlerin als diese Linkskatholikin.... Auch, wenn ich Merkel ungeeignet für den Posten finde, da sie entweder alles aussitzt oder in entscheidenen Momenten alles vergeigt, da sie kein Konzept hat...
War bei Kohl , der zwar manchmal was aussaß anders, denn er hat sich sehr viel Mühe gegeben Konzepte(z.B. zur Einheit und Währungsunion zu geben, die von maßgeblicher Bedeutung für unser deutsches und europäisches Vaterland waren).

Denkst du, dass AKK die Nachfolgerin wird??

Ich meine, dass der Klimaschutz ein immer größeres Thema für die CDU wird, werden muss. Frau Krampenbauer ist eine geeignete Kandidatin neben anderen für den CDU-Vorsitz.
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