Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 8. Nov 2017, 12:28

Das Rad muss den Vogel nicht direkt treffen, damit er kaputtgeht.
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immernoch_ratlos
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 10. Nov 2017, 09:21

Das ist eine vollkommen richtige Vorstellung !

Nur an der Zahl der Tiere welche an dieser Technologie zu Grunde gehen ändert sich dann etwas, wenn die schon beschriebenen Maßnahmen u.a. Abschaltungen zu besonders kritischen Zeiten durchgeführt werden. Hier ist also ein hoher Grad von Schonung möglich.

Nicht möglich ist das bei all den anderen Gründen von millionenfachem Vogeltod - das wird wohlweislich unterschlagen bei der überproportionalen Nennung von sog. Vogelschredern, das nachweislich eben nicht stattfindet.

Wenn ~18.000.000 Vögel nur durch die Tatsache das sie mit eigener Kraft gegen Glasfassaden und Glasscheiben fliegen und "nur" dadurch also eine mit dem Vogeltod an den WKA überhaupt nicht vergleichbaren Menge getötet werden - nicht etwa schnell und sofort, sonder meist schwer verletzt elendiglich langsam krepieren, ist ausschließlich der Mensch schuldig - alle Menschen. Da kann sich niemand herausreden. Das wird allgemein als zwar bedauerlicher Nebeneffekt, aber ohne großes Aufsehen von unserer Zivilisation hingenommen.

Doch diese Aufrechnung ist ohne den sog. "Vogelschlag" - als Wort schon eine Lüge - klingt als ob Vögel irgendwie aktiv "schlagen" würden.

Tatsächlich ist es jedoch die menschliche Mobilität die hier weitere Millionen Vögel tötet.

Es gibt "Vogelschlag" durch die bereits erwähnten WKA mit vergleichsweise geringen und von Anfang an reduzierten Fallzahlen.

Der "Vogelschlag" durch Straßenfahrzeuge - selbst Radfahrer sind daran beteiligt - die Masse der Vögel UND anderer Tiere wird aber von KFZ getötet.

Der "Vogelschlag" im Bereich der Bahn tötet pro Streckenkilometer und Jahr zu 0,29 bis 61 Vögel - wobei gilt - je schneller und häufiger gefahren wird, desto mehr tote Vögel bleiben auf der Strecke.

Der "Vogelschlag" im Bereich des Luftverkehrs ist gigantisch - wird aber wie auch bei WKA aktiv gemildert.

Gerade weil WKA als sog. "Vogel-Shredder" von ihren Gegnern angegriffen werden, wurde hier intensiv geforscht um die tatsächlichen Fallzahlen zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung ergreifen zu können. Dazu wurden in der "Progress-Studie" vom Juni 2016 :
klimaretter.info hat geschrieben:570 Windkraftanlagen in 55 Windparks im norddeutschen Tiefland jeweils über zwölf Wochen einmal wöchentlich nach Totfunden von Vögeln abgesucht. Es wurden insgesamt 291 getötete Vögel gefunden, die zu 57 Arten gehören. Die fünf am häufigsten gefundenen Vogelarten sind die Ringeltaube (41 Individuen), die Stockente (39), der Mäusebussard (25), die Lachmöwe (18) und der Star (15). Der Rotmilan liegt in der Studie auf Platz zwölf mit fünf Totfunden.
Das hat dann - anders als bei den "üblichen Vogelmassakern" z.B. im Bereich der Mobilität zu erfolgreichen Vermeidungsmaßnahmen geführt :
klimaretter.info hat geschrieben:Die Gefahren der Windenergie für die Vogelwelt, speziell für die bedrohten Arten, können durch eine gute Standortwahl und Vermeidungsmaßnahmen stark minimiert werden. Das bestätigen zahlreiche Studien. Die Auswertung von 127 Einzelstudien aus zehn Ländern zeigt, dass durch die Berücksichtigung von seltenen und windenergiesensiblen Tieren bei der Planung und Errichtung von Windenergieanlagen negative Auswirkungen vermieden werden können. Zum Beispiel kann das bei Fledermäusen durch das Abschalten der Anlage zu Zeiten erhöhter Fledermausaktivität geschehen. Bei vielen Vogelarten, so etwa beim Rotmilan, kann ein ausreichender Abstand zwischen Horst und Windenergieanlage Konflikte vermeiden.

Für eine gute Standortwahl und für Vermeidungsmaßnahmen zu sorgen ist eine wichtige Aufgabe für die Naturschutzverbände bei allen Planungsvorhaben. Dennoch wird es weiterhin auch Verluste geben.
Was durchaus, wenn nicht total verhindert, dann doch eingeschränkt werden kann, ist der Vogeltod durch Hauskatzen - besonders die durch Menschen zu verantwortende Population der verwilderten Hauskatzen, welche sich ungezügelt vermehren. Die Zahl der "herrenlosen Katzen" liegt bei 3 Millionen und steigt permanent weiter an In nur sieben Jahren bringt es ein Katzenpaar - inklusive der Nachkommen auf immerhin 73.041 weiteren Nachwuchs meint die Tierschutzorganisation PETA. Die selbe Organisation geht davon aus, (bei jeweils 3 Überlebenden eines Wurfs) ergibt das nach sieben Jahren mehr als 420.000 Tiere. Das wäre über eine Kastrationspflicht durchaus und problemlos eingrenzbar. Auch die 8,4 Millionen Hauskatzen - durchaus nicht "herrenlos" sind "freilaufend" eine ernstzunehmende Gefahr für Vögel
ZON hat geschrieben:Die wenigsten von ihnen sind reine "Stubentiger". Auch satte, gut gefütterte Hauskatzen mit Auslauf gehen ihrem Jagdtrieb nach. Sie töten alles, was kleiner ist als sie, auch wenn sie die Beute dann liegen lassen.

Jeder Katzenbesitzer kann aber seinem Haustier zum Schutz der Vögel ein Glöckchen um den Hals hängen. Und in der Brutzeit von Mitte Mai bis Mitte Juli sollte man die Katze in den Morgenstunden im Haus behalten, denn dann bekommen die frisch geschlüpften Vogelküken Flugunterricht.
Die Zahl der getöteten Vögel und anderer Wildtiere, ließe sich allein mit Kastration und bei den "Stubentiegern" durch entsprechende "Ausgangsbeschränkungen" in für Vögel kritischen Zeiten deutlich mindern. Nur wird eben stattdessen versucht, eine ansonsten nebenwirkungslose Technologie wie WKA als besonders "gefährlich" darzustellen, wenn es an sonstigen vernünftigen Argumenten mangelt :dead:
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Teeernte » Fr 10. Nov 2017, 10:44

immernoch_ratlos hat geschrieben:(10 Nov 2017, 09:21)


Nicht möglich ist das bei all den anderen Gründen von millionenfachem Vogeltod - das wird wohlweislich unterschlagen bei der überproportionalen Nennung von sog. Vogelschredern, das nachweislich eben nicht stattfindet.

Wenn ~18.000.000 Vögel nur durch die Tatsache das sie mit eigener Kraft gegen Glasfassaden und Glasscheiben fliegen und "nur" dadurch also eine mit dem Vogeltod an den WKA überhaupt nicht vergleichbaren Menge getötet werden - nicht etwa schnell und sofort, sonder meist schwer verletzt elendiglich langsam krepieren, ist ausschließlich der Mensch schuldig - alle Menschen. Da kann sich niemand herausreden. Das wird allgemein als zwar bedauerlicher Nebeneffekt, aber ohne großes Aufsehen von unserer Zivilisation hingenommen.

Der "Vogelschlag" im Bereich der Bahn tötet pro Streckenkilometer und Jahr zu 0,29 bis 61 Vögel - wobei gilt - je schneller und häufiger gefahren wird, desto mehr tote Vögel bleiben auf der Strecke.

Der "Vogelschlag" im Bereich des Luftverkehrs ist gigantisch - wird aber wie auch bei WKA aktiv gemildert.

Gerade weil WKA als sog. "Vogel-Shredder" von ihren Gegnern angegriffen werden, wurde hier intensiv geforscht um die tatsächlichen Fallzahlen zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung ergreifen zu können. Dazu wurden in der "Progress-Studie" vom Juni 2016 : Das hat dann - anders als bei den "üblichen Vogelmassakern" z.B. im Bereich der Mobilität zu erfolgreichen Vermeidungsmaßnahmen geführt : Auch die 8,4 Millionen Hauskatzen - durchaus nicht "herrenlos" sind "freilaufend" eine ernstzunehmende Gefahr für Vögel Die Zahl der getöteten Vögel und anderer Wildtiere, ließe sich allein mit Kastration und bei den "Stubentiegern" durch entsprechende "Ausgangsbeschränkungen" in für Vögel kritischen Zeiten deutlich mindern. Nur wird eben stattdessen versucht, eine ansonsten nebenwirkungslose Technologie wie WKA als besonders "gefährlich" darzustellen, wenn es an sonstigen vernünftigen Argumenten mangelt :dead:


Du nutzt Gern Deine AUSSCHLIESSLICH - vorgegebenen Propagandaquellen.

# 1 .Schalte bitte DEIN Gehirn zu.....

Nimm ein Fernglas.....nimm die Vogelzugrouten - und die Karten vorhandener Schutzgebiete der "Zwischenlandung" beim Vogelzug.

Lege die Karten der WKA darüber.

Nun schaust Du Dir die vordere Kante der Flügel an (mannnnnn mit dem Fernglas !!) - jeder schwarze Punkt über ein Euro gross ist ein "Treffer".
So hoch fliegt keine Kastanie//Eichel.

Zum Vergleich: Ein Kraftfahrzeug, das ununterbrochen mit 200 Kilometern pro Stunde durch Regen fährt, würde bereits nach wenigen Monaten Oberflächenschäden aufweisen. Rotorblätter müssen unter erheblich härteren Bedingungen bis zu zwanzig Jahre durchhalten, ohne Schaden zu nehmen. Die von der deutschen Industrie hierfür entwickelten Spezialbeschichtungen verhalten sich flexibel, minimieren dadurch die Gefahr von Spannungsrissen und platzen auch bei starkem Verbiegen der Blätter nicht ab.


http://www.lacke-und-farben.de/magazin/ ... ieanlagen/

Die "Wand" aus WKA ist IMMER da - Auo/Zug ist viel weiter unten - Auto/Zug ragt nicht in die Vogelzugschneisen.

Einerseits werden die Anlagen immer größer, um höhere Leistungen zu erzielen, und andererseits zieht die Windkraft verstärkt aufs Meer. Die Rotorblätter werden immer größer, weil ein doppelt so langes Blatt eine viermal so große Fläche überstreicht und der Windströmung viermal so viel Energie entnehmen kann. Die neuen Riesen sind insbesondere für die Aufstellung in Windparks auf See gedacht, weil hier der Wind stärker und gleichmäßiger weht.
ebenda.


Hier werden ganze Populationen von Zugvögeln ausgerottet - die genau in diesen Gebieten operieren.

Manche sind bereits ausgestorben - da existieren nur noch Populationen - die nicht in WKA Gebieten ziehen. (Du erkennst das an "früheren" Zuggebieten und heutigen.

Katzen erwischen nur kranke und alte Vögel ausserhalb von Vogelzugrouten....- das war schon IMMER SO.

----------------------------------------------

Warum setzt der Bauer mehr "Gift" ein ?

Ja Herr RainbowWarrior - der SPART ENERGIE .....und macht den "Feldbesuch" nun eben statt Pflug - mit Gift.

Dass dadurch nun die Insekten STERBEN .....dadurch die Vögel nichts mehr zu fressen haben - DEINE Politik....NICHT meine.

Gift und "VER-MAIS-UNG" der Anbaufläche .....mehr KUNSTDÜNGER - der Naturdung wird ja ebenfalls "Verstromt" - trägt dazu bei - dass es nicht mal mehr Käfer//Würmer auf dem Feld gibt.

Kannst Du die Einwirkung der "Erneuerbaren" nicht erkennen - oder palaberst Du NUR die Propaganda nach ?

Holzpellets 250 Eu./t

Futtergerste 150 Eu/t

(Heizwert ist Hozpellets*0,9=Futtergerste)

Es IST billiger mit GETREIDE zu Heizen !

Holzpellets müssen ja erstmal auf "Form" gebracht werden - aufgrund der Nachfrage nun aus Stammholz - und nicht mehr aus Abfallholz.


Grüne Politik - der größte Umweltschädling heute !

Deppen ohne Natur - WISSENSCHAFT.

aber ....gut zu (V)vögeln..

...MEINER MEINUNG NACH !
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon frems » Fr 10. Nov 2017, 11:13

Teeernte in seinem Lauf halten weder Ochs' noch Esel auf. Dabei steht schon auf Seite 1:

Obwohl Hötker die Zahl der von Windenergieanlagen getöteten Vögel weit höher einschätzt, als die vorliegenden Daten vermuten lassen, hält er Windräder nicht per se für gefährliche „Vogel-Schredderanlagen“. „Es kommt vor allem auf den Standort an“, sagt er. Bei 80 bis 90 Prozent der Anlagen sei der sogenannten „Vogelschlag“ so gut wie kein Problem.

http://www.focus.de/wissen/klima/tid-14 ... 98163.html
Labskaus!

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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Teeernte » Fr 10. Nov 2017, 12:28

frems hat geschrieben:(10 Nov 2017, 11:13)

Teeernte in seinem Lauf halten weder Och's noch Esel auf. Dabei steht schon auf Seite 1:


http://www.focus.de/wissen/klima/tid-14 ... 98163.html


Da gehe ich voll mit ! - Nur ich wohne in einem windarmen Land mit vielen Vogelschutzgebieten und dem VERSUCH aus der Mittel-Elbe- ein Biosphärenreservat zu machen..... - 5. Stelle der Menge WKA.

Die Verteilung der Windkraftanlagen ist in Deutschland ist sehr einseitig - ein Großteil der Anlagen steht an der deutschen Küste. Die Bundesländer Schleswig Holstein und Niedersachsen stellen zusammen 75 Prozent des in Deutschlands produzierten Windstroms.
http://www.erneuerbare-energie-windener ... eutschland

Wenn Du meinst - dass die MEISTEN Flugrouten nicht über Schleswig Holstein und Niedersachsen, NRW, Brandenburg und Sachsen Anhalt gehen ????

.....die Adria - Flugrute "ausstirbt" NUR weil da (wie schon immer) Gewildert wird ? (....auch EU Umweltpolitik - die NICHT durchgesetzt wird...)

Natürlich ist auch das fehlende Nahrungsangebot - durch Gifteinsatz (Energieeinsparung) in der Landwirtschaft und Verstromung //"BIO GAS" Erzeugung ebenfalls ein Grund....
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon frems » Fr 10. Nov 2017, 12:43

Teeernte hat geschrieben:(10 Nov 2017, 12:28)

Da gehe ich voll mit ! - Nur ich wohne in einem windarmen Land mit vielen Vogelschutzgebieten und dem VERSUCH aus der Mittel-Elbe- ein Biosphärenreservat zu machen..... - 5. Stelle der Menge WKA.

http://www.erneuerbare-energie-windener ... eutschland

Wenn Du meinst - dass die MEISTEN Flugrouten nicht über Schleswig Holstein und Niedersachsen, NRW, Brandenburg und Sachsen Anhalt gehen ????

.....die Adria - Flugrute "ausstirbt" NUR weil da (wie schon immer) Gewildert wird ? (....auch EU Umweltpolitik - die NICHT durchgesetzt wird...)

Natürlich ist auch das fehlende Nahrungsangebot - durch Gifteinsatz (Energieeinsparung) in der Landwirtschaft und Verstromung //"BIO GAS" Erzeugung ebenfalls ein Grund....

Und natürlich das Insektensterben und der Klimawandel. In den letzten zwei Jahrzehnten hatten wir mehrmals überdurchschnittlich warme Winter am Stück. Das Ergebnis war, dass viele Zugvögel nur bis Südfrankreich und Spanien flogen, da es ihnen dort noch warm genug war. Als dann ein strengerer Winter anstand, fanden die jüngeren Vögel aber nicht die Route, weil ihre Eltern sie nie mit ihnen geflogen sind. Und so verenden viele. Ganz zu schweigen von Euch Rasern. Und es ist doch logisch, dass man in windreichen, dünn besiedelten Gegenden eher auf Windkraft setzt als in anderen Gebieten. :?:
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Teeernte » Fr 10. Nov 2017, 13:56

frems hat geschrieben:(10 Nov 2017, 12:43)

Und natürlich das Insektensterben und der Klimawandel. In den letzten zwei Jahrzehnten hatten wir mehrmals überdurchschnittlich warme Winter am Stück. Das Ergebnis war, dass viele Zugvögel nur bis Südfrankreich und Spanien flogen, da es ihnen dort noch warm genug war. Als dann ein strengerer Winter anstand, fanden die jüngeren Vögel aber nicht die Route, weil ihre Eltern sie nie mit ihnen geflogen sind. Und so verenden viele. Ganz zu schweigen von Euch Rasern. Und es ist doch logisch, dass man in windreichen, dünn besiedelten Gegenden eher auf Windkraft setzt als in anderen Gebieten. :?:


Lies Dich bitte in Vogelzugrouten ein... es gibt mehrere - und eine Änderung der Route ist selten. Eher los...ok. Unterwegs halt - ok.

Aber - Aussterben (fast) ganzer Routen ? Die Frankreich Spanienroute umgeht mehrere WKA Räume. Die Adriaroute nicht.

Dünn besiedelt - nehm ich hin - nur Windreich ? Wir haben zB den Harz vor dem Wind....dahinter ist viel weniger Wind (aber viel Windrad)

Ob es vielleicht an den viel gierigen // einfacheren Genehmigungsstellen im Osten liegt ?
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon frems » Fr 10. Nov 2017, 14:01

Teeernte hat geschrieben:(10 Nov 2017, 13:56)

Lies Dich bitte in Vogelzugrouten ein... es gibt mehrere - und eine Änderung der Route ist selten. Eher los...ok. Unterwegs halt - ok.

Aber - Aussterben (fast) ganzer Routen ? Die Frankreich Spanienroute umgeht mehrere WKA Räume. Die Adriaroute nicht.

Dünn besiedelt - nehm ich hin - nur Windreich ? Wir haben zB den Harz vor dem Wind....dahinter ist viel weniger Wind (aber viel Windrad)

Ob es vielleicht an den viel gierigen // einfacheren Genehmigungsstellen im Osten liegt ?

Wenn es so viel einfacher ist, warum ist dann ein Großteil in Niedersachsen und Schleswig-Holstein? Und das Vogelsterben hat doch wenig mit den Windkraftanlagen zu tun. Ansonsten müssten Millionen von Tiere neben ihnen gehäuft liegen. Stattdessen sagen selbst die meisten Naturschützer, es sei nur bei sehr wenigen Anlagen überhaupt irgendeine Art von Problem. Manchmal liegen aber auch tiefkühlgefrorene Vögel mit Schrotresten daneben...
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 10. Nov 2017, 14:02

Eine typische "Teeernte" :p

Wo sind denn Deine - wunderbaren und vollkommen unpropagandistischen Quellen ? Nennen - Verlinken und schon kann jeder vergleichen.

Dir geht nach wie vor die Realität in Bezug auf WKA am "Allerwertesten" vorbei. Du kannst mit vernünftigen Argumenten nicht das geringste anfangen. Dabei hast Du doch die Chance, alles Schritt für Schritt zu widerlegen - warum also dieser Unsinn, der schon beim Anblick die Gefahr von Augenkrebs deutlich erhöht :?:

Wenn da angeblich "ganze Populationen von Zugvögeln ausgerottet" werden - welche sind das :?: - wo finden wir alle irgendwelche Belege für diese Behauptungen :?:

Kannst Du auch nur mal einen Augenblick lang bei einer Sache bleiben - ohne völlig andere Gesichtspunkte mit dem eigentlichen Thema zu einem völlig unverständlichen Brei zu vermischen :?:

Worin besteht ein vernünftiger Zusammenhang mit WKA und "der Nachfrage nun aus Stammholz" :?:

Ganz wie der FOCUS Titel das tatsächliche Geschehen beschreibt "Energie-Mythen - Mythos: Windkraftanlagen töten massenweise Vögel"
My­thos, seltener My­thus, der DUDEN hat geschrieben:Bedeutungsübersicht

1. Überlieferung, überlieferte Dichtung, Sage, Erzählung o. Ä. aus der Vorzeit eines Volkes (die sich besonders mit Göttern, Dämonen, Entstehung der Welt, Erschaffung der Menschen befasst)

2. Person, Sache, Begebenheit, die (aus meist verschwommenen, irrationalen Vorstellungen heraus) glorifiziert wird, legendären Charakter hat
Du kannst das ändern - nur dazu müsstest Du Belege beibringen und nicht nur ein sehr seltsames, weitgehend unzusammenhängenden Textchaos abliefern, das auch mit sehr viel gutem Willen unverständlich bleibt....
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Teeernte » Fr 10. Nov 2017, 14:48

immernoch_ratlos hat geschrieben:(10 Nov 2017, 14:02)

Eine typische "Teeernte" :p


Worin besteht ein vernünftiger Zusammenhang mit WKA und "der Nachfrage nun aus Stammholz" :?:

Ganz wie der FOCUS Titel das tatsächliche Geschehen beschreibt "Energie-Mythen - Mythos: Windkraftanlagen töten massenweise Vögel" .


Es stimmt: Windkraftanlagen kosten einigen Vögeln das Leben. Die Tiere geraten in die Rotorblätter oder fliegen gegen Masten. Seit 1989 dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg in einer zentralen Datenbank bundesweit alle Meldungen über tot aufgefundene Vögel. Die bisherige Bilanz: 681 Tiere starben in unmittelbarer Nähe einer Windkraftanlage. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

„Irgendwo zwischen 10 000 und 100 000 pro Jahr“ liegt die tatsächliche Zahl der getöteten Vögel nach Einschätzung von Hermann Hötker vom Michael-Otto-Institut im Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Das entspräche bei den derzeit etwa 20 000 bundesweit installierten
Windkraftanlagen einer Quote von ein bis zwei Vögeln pro Anlage und Jahr. „Das, was man findet, ist nicht unbedingt das, was verunglückt ist, weil vor allem kleinere Tiere in vielen Fällen sofort von irgendwelchen Aasfressern weggetragen werden. Das geht rasend schnell“, erklärt der Ornithologe
den großen Unterschied zwischen den gemeldeten Todesfällen und seiner Annahme. Viele verendete Tiere würden auch schlicht nicht gefunden, weil Windkraftanlagen auch in Getreidefeldern stehen, in denen Vogelopfer schwer auffindbar sind.

Vor allem Greifvögel fallen den Rotoren zum Opfer

Obwohl Hötker die Zahl der von Windenergieanlagen getöteten Vögel weit höher einschätzt, als die vorliegenden Daten vermuten lassen, hält er Windräder nicht per se für gefährliche „Vogel-Schredderanlagen“. „Es kommt vor allem auf den Standort an“, sagt er. Bei 80 bis 90 Prozent der Anlagen sei der sogenannten „Vogelschlag“ so gut wie kein Problem. „Stehen die Windräder allerdings dort, wo Gänse oder Wattvogelarten wie beispielsweise Goldregenpfeifer vorkommen, kann es zu Verdrängungseffekten kommen“. Für diese Arten sieht es vor allem dann schlecht aus, wenn es nicht genügend Ausweichreviere gibt.

Einige Vogelarten zeigen allerdings zu wenig rettende Scheu gegenüber Windrädern. Vor allem Greifvögel fallen den Rotorblättern zum Opfer. Unter den 681 bislang tot aufgefundenen und gemeldeten Vögeln waren 99 Rotmilane, 95 Mäusebussarde und 32 Seeadler. Diese drei Gattungen führen die Statistik an. Hötker leitet eine vom Bundesumweltministerium geförderte
Studie zu den Kollisionen der Greifvögel mit den Windkraftanlagen. Sie soll zeigen, warum gerade die eleganten Beutejäger so oft in ihr Verderben fliegen.

Unglückliche Nähe zu Nistplätzen und Beutegründen

Vor allem das weitere Schicksal der Rotmilane ist auch dem Bundesumweltministerium ein Anliegen. 60 Prozent des weltweiten Bestands dieser tagaktiven Jäger lebt in Deutschland, erklärt Hötker. Er schätzt die gesamte noch verbleibende Zahl auf „etwa so viele, wie eine Kleinstadt
Einwohner hat“. Erste Befunde deuten auf eine unglückliche Nähe einiger Windparks zu Beutegründen und Nistplätzen der Tiere hin. Die Suche nach Lösungen läuft. Während der Brutzeit seien Frei- und Brachflächen ein hervorragender Jagdgrund, während lange Getreideähren den Vögeln die Sicht auf Feldmäuse versperren würden. Mit der richtigen Fruchtfolge auf den Äckern der todbringenden Windparks könnten Betreiber die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Rotmilane den Anlagen zu nahe kommen. Die rotgefiederten Tiere erkennen die schnell rotierenden Propeller in einigen Fällen zu spät – trotz ihrer hervorragenden Augen.


Gern zitier ich aus Deiner Quelle....

Warum das Zitat von Holzpellets und Gifteinsatz in der Landwirtschaft ?

Warum macht man das ?

.....wegen der Co2 Einsparung ? ....die dunkle Seite der Medaille.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Teeernte » Fr 10. Nov 2017, 15:05

frems hat geschrieben:(10 Nov 2017, 14:01)

Wenn es so viel einfacher ist, warum ist dann ein Großteil in Niedersachsen und Schleswig-Holstein? Und das Vogelsterben hat doch wenig mit den Windkraftanlagen zu tun. Ansonsten müssten Millionen von Tiere neben ihnen gehäuft liegen. Stattdessen sagen selbst die meisten Naturschützer, es sei nur bei sehr wenigen Anlagen überhaupt irgendeine Art von Problem. Manchmal liegen aber auch tiefkühlgefrorene Vögel mit Schrotresten daneben...



Rotmilan und Windenergie – ein Faktencheck
Stellungnahme zu Dokumenten aus der Windenergiebranche

Greifvögel wie der weltweit bedrohte und vor allem in Deutschland vorkommende Rotmilan gehören zu den Vogelarten, die am meisten von Kollisionen mit Windrä-dern betroffen sind. Ein naturverträglicher Ausbau der Windkraft ist daher nur mög-lich, wenn diese wissenschaftlich gut belegte Problematik anerkannt und bei der Pla-nung von Vorranggebieten für neue Windenergieanlagen und bei jeder einzelnen Windrad-Planung berücksichtigt wird. Daher kritisiert der NABU Versuche von Teilen der Windenergie-Branche, mit unhaltbaren Aussagen belegen zu wollen, dass ein Artenschutzkonflikt zwischen Windenergie und dem Schutz von Greifvögeln gar nicht existiere.
Ganz offensichtlich in dem Bestreben, diesen Konflikt zugunsten der Windindustrie aufzulösen, kursiert seit dem Jahr 2014 in der Schweiz, seit 2015 auch in Deutsch-land eine Reihe von Papieren, in denen versucht wird, jegliche Bedenken im Hinblick auf den Schutz des Rotmilans auszuräumen. In einer Studie mit dem Titel „Rotmilan und Windenergie: Ein Scheinproblem“ (Kohle, 2016) versteigt sich der Autor sogar zu der Behauptung, es gebe eine „hohe Kompatibilität des Rotmilans mit Windenergie“.
Die Autoren dieser meist nicht publizierten, aber an diverse Entscheidungsgremien im In- und Ausland versandten Papiere ignorieren konsequent die umfangreiche, deut-sche und internationale wissenschaftliche Literatur. Der NABU macht einen Fakten-check


....bestimmt die Braunkohleindustrie....

ach - nein ...Nabu.

KOLLISIONSRISIKEN VON VÖGELN MIT WINDRÄDERN
: Studie: Mäusebussard ist neuer Problemvogel für die Windkraft – Quelle: https://www.shz.de/12931876 ©2017

Kiel/Bielefeld | Dem Windkraftausbau droht ein neuer Stolperstein: In den Flügeln der Mühlen kommen so viele Mäusebussarde zu Tode, dass die Rotoren für die geschützte Greifvogel-Art „potenziell bestandsgefährdend“ sind. Diese Bilanz zieht der Tier-Verhaltensforscher Oliver Krüger von der Universität Bielefeld aus der bisher weltweit größten Studie zu Kollisionsrisiken von Vögeln mit Windrädern. Schleswig-Holstein war ein Schwerpunkt der Untersuchung, die Funde in insgesamt 55 Windparks in Norddeutschland ausgewertet hat. Allein für das nördlichste Bundesland hat Studien-Mitautor Krüger jährlich 1600 tote Mäusebussarde durch Windkraftanlagen hochgerechnet.
Die starke Betroffenheit des Mäusebussards „war für uns die große negative Überraschung unserer Studie“, sagte der Bielefelder Professor dem führenden Vogel-Magazin „Der Falke“. „Der Mäusebussard tauchte in den Betrachtungen zur Windenergie bisher überhaupt nicht auf.“ Anders als zum Beispiel der Rotmilan. Die vom Aussterben bedrohte Art hat in Schleswig-Holstein bereits zahlreiche Windkraftprojekte verhindert, wenn die Mühlen Mindestabstände zu Nistplätzen nicht einhalten.
Das könnte der Mäusebussard ihnen nun im Lichte der vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen und bisher nur in Auszügen veröffentlichten Studie gleichtun. Denn: Laut Bundesnaturschutzgesetz muss jede erhebliche Störung einer geschützten Vogelart unterbleiben. Dafür reicht es aus, so heißt es dort weiter, „wenn sich durch die Störung der Erhaltungszustand der lokalen Population einer Art verschlechtert“.
Krüger ahnt denn auch über die neue Studie: „Die Ergebnisse haben eine gewisse politische Dimension.“ Der Bielefelder Professor forscht derzeit in der Antarktis und ist für weitergehende Anfragen auch per Mail nicht erreichbar.

Besonders pikant: Seit der Jahrtausendwende ist der Brutbestand des Mäusebussards im Norden laut Landes-Artenschutzbericht bereits um 70 Prozent zurückgegangen. Und: „Windkraftanlagen sind nicht der einzige Faktor, der den Mäusebussard beeinträchtigt“, gibt Kai-Michael Thomsen vom Michael-Otto-Institut für Vogelschutz des Nabu in Bergenhusen (Kreis Schleswig-Flensburg) zu bedenken. Auch der rückläufige Grünland-Anteil in der Landwirtschaft senke die Reproduktionsrate.

„Neu ist, dass der Blutzoll durch Rotoren so groß ausfällt, dass das selbst eine vergleichsweise große Population wie die des Mäusebussards nicht mehr verträgt.“
– Quelle: https://www.shz.de/12931876 ©2017


WINDKRAFTANLAGEN BEDROHEN GANZE POPULATIONEN VON GREIFVÖGELN
Im

JOURNAL OF NATURE CONSERVATION


Der Ausbau der Windenergie aus reinen Profitgründen ist zur Gefahr für zahlreiche Wildtiere geworden. In Deutschland fallen den Windkraftanlagen heute im Jahr bis zu 250.000 Fledermäuse und über 12.000 Greifvögel zum Opfer. Besonders gilt das im Wald. In den für Windparks geeigneten Hochlagen finden sich vielfach wertvolle, alte und naturnahe Waldbestände, die ein Garant der biologischen Vielfalt sind. Deutschland braucht dringend einen einheitlichen, hohen Standard, um Natur- und Artenschutz in die Energiepolitik zu integrieren. Wir erheben unsere Stimme – mit Stellungnahmen an die Verantwortlichen und Diskussionsbeiträgen. Wir sammeln Fakten und bereiten sie in Fachstudien auf.


Braunkohle ? Linke ? Nazis ?

https://www.deutschewildtierstiftung.de ... rtenschutz

Ist natürlich nur ein Tropfen - wenn man die 20 Mio toten Vögel in Fangnetzen in Europa nimmt -

NATURSCHUTZ ? Lieber KRIEG gegen Autos - als gegen europäische Fallensteller....
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Teeernte » Fr 10. Nov 2017, 15:28

„Das Gegenteil von dem, was die Umweltbewegung einst forderte“
Beim Parlamentarischer Abend der Deutschen Wildtier Stiftung am 07. November 2016 in Berlin sprach PhD Patrick Moore, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der Umweltschutzorganisation Greenpeace vor 70 Politikern, Wissenschaftlern und Vertretern von Naturschutzorganisationen zum Thema Windenergie und Umweltschutz. Hier sein Vortrag:
Die Entdeckung der Windkraft
Schon seit Jahrhunden wird die Windkraft nutzbar gemacht, etwa zum Antrieb von Schiffen. Erst mit der Erfindung der Dampfmaschine wurden die großen Handels- und Passagierschiffe mit Segelantrieb nach und nach durch kohlebetriebene Schiffe ersetzt, und auch heute noch gibt es Tausende von Sport- und Freizeitseglern.
Auch zum Betrieb von Windmühlen wurde der Wind in der Vergangenheit genutzt. Die Landschaften mit Windmühlen wurden durch die holländischen Meister bekannt, doch bereits um 500 n.Chr. nutzten die Perser Windmühlen zum Mahlen von Getreide und zum Betrieb von Wasserpumpen, gefolgt von den Chinesen etwa 700 Jahre später. Bis heute sind unzählige kleine Windmühlen in Betrieb, die Wasser aus kleinen Brunnen in die Zisternen pumpen, wo es dann den Haushalten und der Landwirtschaft zur Verfügung steht.
Heutzutage wird massiv in die Windenergie zur Stromerzeugung investiert. Weite Landstriche sind mit riesigen Windrädern zugestellt, aus einst schönen Landschaften sind Industriebrachen geworden. Dies ist das genaue Gegenteil dessen, was die Umweltbewegung einst forderte. Wenn man heute durch Deutschland fährt, fällt einem das gewaltige Ausmaß der Windparks ins Auge, die sich oft bis zum Horizont erstrecken.
Vogelschlag und Doppelmoral
Unter dem Aspekt des Naturschutzes ist der Haupteinwand gegen die Windenergie die große Anzahl der Vögel und Fledermäuse, die jedes Jahr von Windkraftanlagen getötet werden. Schätzungen zufolge fallen in den USA jährlich 888.000 Fledermäuse und 573.000 Vögel den Windrädern zum Opfer. Ein großer Teil davon – geschätzt etwa 88.000 – sind Greifvögel wie Adler, Falken und Eulen. Unglücklicherweise werden manche Vogelarten von den Turbinen geradezu angezogen, womöglich aufgrund der Bewegungen und Geräusche, die diese erzeugen.
Die Verteidiger der Windindustrie weisen gerne darauf hin, dass mehr Vögel von Katzen getötet werden als von Windrädern. Doch Katzen töten keine Adler, sondern umgekehrt. Windkraftanlagen gehören weltweit zu den Hauptursachen für tödliche Unfälle mit Raubvögeln

Als 2008 in einem kanadischen Ansetzbecken für Ölsand 1.600 Enten starben, musste der Ölproduzent Syncrude drei Millionen US-Dollar Strafe zahlen. Greenpeace und die Umweltbewegung machten den Vorfall zu einem internationalen Skandal. Die durch Windkraft getöteten Vögel jedoch werden in Kanada und den USA, ebenso wie wahrscheinlich in anderen Staaten, entweder ignoriert oder explizit von Wildtier-Schutzprogrammen ausgenommen. Ein Erlass von Präsident Obama aus dem Jahr 2013 erlaubte es Windparkbetreibern, Vögel straffrei zu töten. 2015 wurde der Erlass von Gerichten außer Kraft gesetzt, jedoch die Neufassung aus dem Jahr 2016 befreit die Windparks wieder von der Haftung für den Tod Hunderttausender Vögel. Von der Umweltbewegung wird dieses Thema schmählich ignoriert.
Der Preis der Windenergie
Der hohe Preis der Windenergie wird von der Erneuerbaren-Energie-Industrie zwar heruntergespielt, doch es ist offensichtlich, dass ohne das massive Eingreifen in den Markt die derzeit bestehenden Windparks in vielen Ländern niemals gebaut worden wären. Bis heute wurde mehr als eine halbe Billion US-Dollar in die Windenergie investiert. Die wirtschaftlichen Bedingungen für diese Investitionen wurden vor allem durch folgende Maßnahmen geschaffen:
- direkte Subventionen, darunter eine Preis- und Gewinngarantie, üblicherweise für 20 Jahre
- Steuererleichterungen, etwa durch die Möglichkeit, Ausgaben mit Einnahmen zu verrechnen, sowie beschleunigte Abschreibungsmöglichkeiten
- Die Verpflichtung von Stromversorgern, die erzeugte Windenergie abzunehmen, auch wenn günstigerer Strom zur Verfügung steht
- die Festlegung von Windenergiezielen, etwa in Form eines bestimmten Prozentsatzes an Windenergie bei der zukünftig erzeugten Strommenge
All diese Maßnahmen sorgen dafür, dass Geld in den Bau von Windparks fließt, die andernfalls nie gebaut würden.
Eine Metastudie von unabhängigen Forschern in den USA ermittelte, dass die tatsächlichen Kosten für Windenergie um 48 % höher sind, als von ihren Befürwortern behautet wird. Einer anderen unabhängigen Studie zufolge liegen die tatsächlichen Kosten anderthalbfach bis doppelt so hoch wie die Schätzungen, mit denen die US-Behörden arbeiten.
Einerseits behauptet die Windenergiewirtschaft, Windenergie sei „billiger als Kohlestrom“, während sie andererseits darauf besteht, dass sie Steuerabschreibungen, gewaltige Subventionen und Abnahmeverpflichtungen braucht, um Windkraftanlagen zu bauen und zu betreiben.
CO2-Ausstoß nimmt weiter zu

Das Hauptargument für den Bau von Wind- und Solarenergieanlagen ist dieReduzierung des CO2 (Kohlendioxyd)-Ausstoßes. Diese Strategie – in Deutschland Energiewende genannt – ist aber in Wirklichkeit nicht sinnvoll, und zwar aus den beiden folgenden Gründen:
Zunächst einmal hat der Ausbau der erneuerbaren Energien, trotz der über 30 Milliarden, die allein an Subventionen dafür geflossen sind, in den letzten Jahren in Deutschland nicht zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes geführt. Dies legt den Schluss nahe, dass der Anteil an nicht ununterbrochen verfügbaren Energiequellen, der landesweit vom Stromnetz aufgenommen werden kann, begrenzt ist. Der Einsatz von Kohle hat zugenommen, weil Erdgas immer unwirtschaftlicher geworden ist, seit die Gesetze des Marktes durch Subventionen und Abnahmeverpflichtungen außer Kraft gesetzt wurden.
Nebenbei bemerkt ist eine weitere Reduzierung des CO2-Ausstoßes schlicht undenkbar, wenn die verbliebenen Atomreaktoren in Deutschland tatsächlich bis 2022 abgeschaltet werden. Atomenergie liefert 15 % der Grundlast an Strom. Die – nur schwankend verfügbaren – erneuerbaren Energien können dies niemals leisten. Angesichts der Tatsache, dass auch die Möglichkeiten, Wasserkraft zur Stromerzeugung zu nutzen, begrenzt sind, scheint es, als wären Kohle oder Erdgas die einzig verbliebenen Alternativen zur Atomenergie.
Gefährliche Erderwärmung?
Das wichtigste Ziel der Energiewende ist die Reduzierung der Treibhausgasemissionen, aus Sorge um gefährliche Klimaveränderungen. Die Tatsache, dass erneuerbare Energien diese Reduzierung über einen bestimmten Prozentsatz hinaus nicht bewirken können, sollte jedoch den Sinn von weiteren Ausgaben öffentlicher Gelder für Technologien, die ihrem Wesen nach schwankend sind, in Frage stellen.
Doch es gibt einen weiteren, wichtigeren Grund, die umfassend auf die Reduzierung des CO2- Ausstoßes gerichtete Politik zu hinterfragen. Es ist unbestritten, dass der vom Menschen durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe verursachte CO2-Ausstoß die Ursache für den erheblichen Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre (von 280 auf 400 ppm) seit dem Beginn der industriellen Revolution darstellt. Viele unabhängige Wissenschaftler, zu denen auch ich gehöre, sind jedoch zu dem Schluss gekommen, dass die absehbaren CO2-Emissionen nicht zu einem gefährlichen globalen Temperaturanstieg führen werden. Ganz im Gegenteil: Die leichte Erderwärmung, die sich in den letzten 300 Jahren seit dem Temperaturtief der Kleinen Eiszeit vollzogen hat, hat sich sogar vorteilhaft ausgewirkt, und sie wird dies auch in Zukunft tun.
Derzeit ist eine machtvolle Annäherung von Interessen innerhalb der Eliten zu beobachten. Die Umweltbewegung, die Medien, viele Politiker, grüne Unternehmen sowie Wissenschaftler, die von öffentlicher Förderung abhängen – sie alle verbreiten die Erzählung von der gefährlichen, menschengemachten Klimaveränderung.
Klima und Erdgeschichte
Ich werde Ihnen nun kurz einige Diagramme und Bilder zeigen, die Sie vielleicht nochnie gesehen haben.
Wir verfügen mittlerweile über ein relativ gesichertes Wissen über die globalen Temperatur- und CO2-Werte der vergangenen 500 Millionen Jahre. Es ist offensichtlich, dass die beiden Werte in diesem Zeitraum in keinem direkten kausalen Zusammenhang miteinander stehen. Oft korrelieren sie nicht einmal miteinander, sondern entwickeln sich über Zigmillionen Jahre in unterschiedliche Richtungen.
Dazu ein scherzhafter Vergleich: Speiseeiskonsum und Haiattacken hingegen korrelieren übrigens fast perfekt miteinander. Dies nur als Beispiel dafür, dass Korrelation nicht gleich Kausalität ist. In diesem Fall werden sowohl der Speiseeiskonsum als auch die Haiangriffe von einer dritten gemeinsamen Variablen bestimmt, nämlich der Lufttemperatur.
Wenn man mich nach meiner Meinung zur Wind- und Solarenergie fragt, antworte ich gerne: „Sie werden in Frieden rosten.“ Diese Technologien sind teuer, unzuverlässig und stehen einer vernünftigen Energieversorgung entgegen. Künftige Investitionen sollten sich jedoch auf Technologien richten, die kosteneffizient, zuverlässig und miteinander kompatibel sind.



Beim Parlamentarischer Abend der Deutschen Wildtier Stiftung am 07. November 2016 in Berlin sprach PhD Patrick Moore, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der Umweltschutzorganisation Greenpeace vor 70 Politikern, Wissenschaftlern und Vertretern von Naturschutzorganisationen zum Thema Windenergie und Umweltschutz.

Nur nebenbei...
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Fr 10. Nov 2017, 16:25

Dass Moore in letzter Zeit öfter eigenwillige Lobbymeinungen vertritt, weiß man. Die EEG-Umlage sinkt 2018.
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 11. Nov 2017, 10:59

Oha
Patrick Moore hat geschrieben:...Künftige Investitionen sollten sich jedoch auf Technologien richten, die kosteneffizient, zuverlässig und miteinander kompatibel sind.
Unbescheidene Frage an Teeernte, da Dir das ja das Zitierte sichtlich gefällt - welche sind das :?:
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Teeernte » Sa 11. Nov 2017, 18:02

immernoch_ratlos hat geschrieben:(11 Nov 2017, 10:59)

Oha Unbescheidene Frage an Teeernte, da Dir das ja das Zitierte sichtlich gefällt - welche sind das :?:


Du wolltest es so...

Wo sind denn Deine - wunderbaren und vollkommen unpropagandistischen Quellen ? Nennen - Verlinken und schon kann jeder vergleichen.


Mäkel also nicht...

Nun Technologie...die kosteneffizient, zuverlässig und miteinander kompatibel ist ?

Solartechnik ? Solarworld ....insolvent. „der Untergang des letzten deutschen Solar-Riesen“...
Na - Hauptsache 20 Jahre "Garantie".. :D

Windkraft..? Siemens stellt ein...

EEV/Biomasse ...
Die Erneuer­bare Energieversorgung AG (EEV AG) aus Papenburg hat Insolvenz­antrag beim Amts­gericht Meppen gestellt (Az. 9 IN 213/15). Viele der rund 2 500 Anleger sollten sich auf herbe Verluste bis hin zum Total­verlust einstellen.

Das Unternehmen hat rund 16,7 Millionen Euro mit Genuss­rechten und rund 9,5 Millionen Euro mit sogenannten partiarischen, also gewinn­abhängigen Darlehen bei Anlegern einge­worben. Eine EEV-Tochter, die ein Biomasse­kraft­werk in Papenburg betreibt, hat auch Insolvenz­antrag gestellt (Az. 9 IN 210/15).


Da wäre das Geld auch weg.

VW Aktien ? :D :D
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 11. Nov 2017, 22:00

Patrick Moore hat geschrieben:...Künftige Investitionen sollten sich jedoch auf Technologien richten, die kosteneffizient, zuverlässig und miteinander kompatibel sind.
Nochmal - die Unbescheidene Frage an Teeernte, da Dir das ja das Zitierte sichtlich gefällt - welche sind das :?:

ODER einfach zugeben Du hast keinerlei Ahnung was das wohl außer der EE sein könnte :(

Deine Antwort :

Teeernte hat geschrieben:(11 Nov 2017, 18:02)

Du wolltest es so...



Mäkel also nicht...

Nun Technologie...die kosteneffizient, zuverlässig und miteinander kompatibel ist ?

Solartechnik ? Solarworld ....insolvent. „der Untergang des letzten deutschen Solar-Riesen“...
Na - Hauptsache 20 Jahre "Garantie".. :D

Windkraft..? Siemens stellt ein...

EEV/Biomasse ...


Da wäre das Geld auch weg.

VW Aktien ? :D :D
Du hast also keinerlei Ahnung was das wohl außer der EE sein könnte.... - mit Deinen grotesken Worthülsen gibst Du das auch recht offen zu da ist nichts - nada - njet - nothing :dead:
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Teeernte » So 12. Nov 2017, 20:09

immernoch_ratlos hat geschrieben:(11 Nov 2017, 22:00)

Nochmal - die Unbescheidene Frage an Teeernte, da Dir das ja das Zitierte sichtlich gefällt - welche sind das :?:

ODER einfach zugeben Du hast keinerlei Ahnung was das wohl außer der EE sein könnte :(


Du hast also keinerlei Ahnung was das wohl außer der EE sein könnte.... - mit Deinen grotesken Worthülsen gibst Du das auch recht offen zu da ist nichts - nada - njet - nothing :dead:


Mehr als Beleidigungen hast Du nicht ?

Wir werden SPAREN müssen ! Wenn die kWh erst deutlich über 30 Cent....in 20 Jahren dann bei 60 Cent liegt - (Privatverbrauch) nun - da wird einiges passieren.

Die Co2 Umlage dann auch bei Heizöl - so wie bei PKW eingreift ..... Wirst Du erkennen - Das Deine - immernoch_ratlosen Bemühungen nicht ausreichen. :D :D
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 14. Nov 2017, 00:14

Teeernte hat geschrieben:Wir werden SPAREN müssen ! Wenn die kWh erst deutlich über 30 Cent....in 20 Jahren dann bei 60 Cent liegt - (Privatverbrauch) nun - da wird einiges passieren.
Immer-noch-nicht im Kapitalismus angekommen :p

heutige Kaufkraft : 30 €-Cent | Inflationsrate : 2,000 % p.a. | Zeitraum : 20 Jahre | Zukünftiger Preis : 44,58 €-Cent

Zukünftige Kaufkraft : 20,19 €-Cent

60 €-Cent Mehrkosten : 60 - 44,58 = 15,42 €-Cent = +0,771 €-Cent p.a.

----------------


Da wird garnix passieren - geht auch so - mit höherer jährlicher Inflationsrate :

heutige Kaufkraft : 30 €-Cent | Inflationsrate : 3,526 % p.a. | Zeitraum : 20 Jahre | Zukünftiger Preis : 60,00 €-Cent

Zukünftige Kaufkraft : 15,00 €-Cent

60 €-Cent Mehrkosten : 60 - 60,00 = 0,00 €-Cent = +- 0 €-Cent p.a.

----------------


Inflationsraten von weniger als 2 % p.a. aber auch höhere waren bei der DM in den 1. 20 Jahren (1949 bis 1969) real. In den nächsten 20 Jahren hat sich das erheblich verändert Spitzenplatz 1973 6,818 % und 1986 sogar -0,250 %. Bis 2009 durchschnittlicher Kaufkraftverlust -2,013 % p.a.

Nun das wäre das - doch Du glaubst doch nicht, bei 0% p.a. könnte der Strompreis sich so einfach verdoppeln - so ganz alleine - :?: Alles hängt mit allem "irgendwie" zusammen. :dead:

Diese Problem "früher wahr alles besser" fußt meist auf dilettantischen Annahmen und die sind immer nicht "inflationsbereinigt". Aber in Deinem Fall ist sowieso Hopfen und Malz verloren - völlig gleichgültig um was es geht, Du lebst in Deiner eigenen Welt.

Wer Deine Einlassungen - gleichgültig zu welchem Thema - liest - womöglich mit viel Geduld erkennen kann was Du sagen möchtest - wird nie verstehen was das eigentlich soll. Nun soweit ich das beurteilen kann, lesen auch andere hier mit und werden sich sicher melden, wenn etwas fraglich erscheint :

Die Strompreise sind inflationsbereinigt die meiste Zeit gefallen.

Strom wird teurer bei steigenden Primärenergiekosten (nur fossile / atomare Energieträger verursachen Kosten)

Strompreise bleiben konstant bei fallenden Primärenergiekosten (nennt man "Gewinnmitnahme" - wenn nicht durch Inflation verursacht)

Strommix deutlich schneller veränderbar als es oft in den Medien suggeriert wird

Zukünftige Entwicklung spannend, da Primärenergie weiter teurer werden wird (daher eine gute Idee sich von nur fossilen / atomaren Energieträger zu trennen)

Noch eine gute Idee bei den Kosten für die kWh bei fossile / atomare Stromerzeugung auch "Externe Kosten" mit einzurechnen. Diese Kostenart gibt es bei den EE - PV & WKA schlicht nicht.

Sonst noch Fragen ?
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon Teeernte » Di 14. Nov 2017, 08:59

immernoch_ratlos hat geschrieben:(14 Nov 2017, 00:14)

Immer-noch-nicht im Kapitalismus angekommen :p



Diese Problem "früher wahr alles besser" fußt meist auf dilettantischen Annahmen und die sind immer nicht "inflationsbereinigt". Aber in Deinem Fall ist sowieso Hopfen und Malz verloren - völlig gleichgültig um was es geht, Du lebst in Deiner eigenen Welt.

Wer Deine Einlassungen - gleichgültig zu welchem Thema - liest - womöglich mit viel Geduld erkennen kann was Du sagen möchtest - wird nie verstehen was das eigentlich soll. Nun soweit ich das beurteilen kann, lesen auch andere hier mit und werden sich sicher melden, wenn etwas fraglich erscheint :

Die Strompreise sind inflationsbereinigt die meiste Zeit gefallen.

Strom wird teurer bei steigenden Primärenergiekosten (nur fossile / atomare Energieträger verursachen Kosten)

Strompreise bleiben konstant bei fallenden Primärenergiekosten (nennt man "Gewinnmitnahme" - wenn nicht durch Inflation verursacht)

Strommix deutlich schneller veränderbar als es oft in den Medien suggeriert wird

Zukünftige Entwicklung spannend, da Primärenergie weiter teurer werden wird (daher eine gute Idee sich von nur fossilen / atomaren Energieträger zu trennen)

Noch eine gute Idee bei den Kosten für die kWh bei fossile / atomare Stromerzeugung auch "Externe Kosten" mit einzurechnen. Diese Kostenart gibt es bei den EE - PV & WKA schlicht nicht.

Sonst noch Fragen ?


Gegenargumente....

https://www.stromseite.de/strom-nachric ... 75416.html

....und mehr als Unterstellungen - meinereiner hast Du nicht drauf ? Spam ad Personam ?

Dir PASST einsparen von Energie also NICHT ?

Auch Du wirst nicht darum herum kommen... :D :D :D

Jaaaa...... das Erdöl wird // IST // teuer ? :D :D :D Solange DU es noch verheizt - :D :D :D und NUR den Hintern damit wärmst - kann ich es "verfahren"...

Aber deine Propaganda will vom Thema ABLENKEN - .....KEIN Wort passt noch zum Thema.

Also schreib was zu den Vogelschreddern....
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Re: Windkraft hebelt Naturschutzgesetz aus- Vogelshreddern leicht gemacht

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 14. Nov 2017, 20:00

Nun denn Teeernte - wie Du beim etwas sorgfältigeren Lesen erkennen würdest, steht da "Die Strompreise sind inflationsbereinigt die meiste Zeit gefallen." - "die meiste Zeit" schließt nicht aus, dass dies in den Jahren "2008 bis 2012" auch anders war.

Im übrigen interessiert mich nur was tatsächlich passiert und das mir solche Beschuldigungen "Dir PASST einsparen von Energie also NICHT ?" eher recht lächerlich vorkommen. Der "Rest" Deines Beitrags ist ohne irgendwelchen (für mich) verständlichen Sinn.

Preisentwicklungen nicht "inflationsbereinigt" zu berechnen ist sinnlos - meine von Dir völlig unbeachteten Beispiele zeigen wie wenig eine Aussage ein Preis werde sich in 20 ! Jahren verdoppeln über die Gründe die dazu führen aussagen. Das es in den vergangenen Jahren in jedem Jahr unterschiedliche Inflationsraten gegeben hat ist problemlos nachprüfbar. Zieht man die von der angenommenen Preissteigerung ab, bleibt die tatsächliche effektive Preissteigerung übrig. Das die allerdings vergleichsweise gering ausfällt, war was es zu beweisen galt.

Die "viel-geliebte" DM hatte von 1949 bis zur Einführung des €uro 2002 bereits erheblich an Kaufkraft verloren. Der relative Kaufkraftverlust beträgt -74,810%. Für 1.000 DM die seit 1949 unter der Matratze lagen konnte 2002 nur noch Waren im Wert von 251,90 DM erworben werden. Der Kaufkraftverlust betrug also in ~52 Jahren moderate -2,568 % p.a.

Den selben Wert vorausgesetzt, hätte eine Ware die 1949 1.000 DM gekostet hätte, im Jahr 2002 3.969,82 DM kosten müssen OHNE, das sich am Warenwert auch nur das geringste verändert hätte.

Für einen Zeitraum von 20 Jahren (Dein Beispiel) ist eine Annahme von durchschnittlichen ! 2,000 % p.a. durchaus realistisch damit liegt der Anteil der inflationären, also nur scheinbaren Preissteigerung bei 44,85 €-Cent - die "inflationsbereinigte" Preissteigerung bei 15,42 €-Cent in 20! Jahren. Wieder der Durchschnitt aus 20 Jahren ergibt recht moderate 0,771 €-Cent p.a. Damit ergibt sich auch keine Situation die wie Du meintest :
Teeernte hat geschrieben:Wenn die kWh erst deutlich über 30 Cent....in 20 Jahren dann bei 60 Cent liegt - (Privatverbrauch) nun - da wird einiges passieren.
nichts - rein gar nichts wird da "passieren"

1950 zahlte ein "Westdeutscher" pro kWh 0,20 DM - also noch voll werthaltige 20% einer DM die in 2001 gerade mal noch eine Kaufkraft von 5,11 Pfennig hatte - entlang der Inflation hätte die kWh nun ~78 Pfennig kosten müssen - tatsächlich wurden 2001 30 Pfennig pro kWh verlangt. In 2002 wurden daraus 16 €-Cent.

Es ist überaus schwierig für jedes einzelne Jahr festzustellen welche Waren und Dienstleistungen über bzw. unter der für diesen Zeitraum zutreffenden Inflationsrate lagen. Hier ein Beispiel : Quelle : statista "Preissteigerung für ausgewählte Waren und Dienstleistungen im September 2017 (gegenüber Vorjahresmonat)" In 2016 lag die Inflationsrate weit unter einem Prozent bei 0,468 % p.a. womit es sich die Preisentwicklung hier nur sehr bescheiden "bereinigen" lässt.

Windkraft mag ja in wenigen Einzelfällen Naturschutzgesetze "aushebeln" - die Logik der Themenentwicklung ist mit all den "eingeflochtenen" Nebenthemen längst überwunden. Allein die Aussage des von Dir vollständig zitierten Herrn Moore erforderte schon wegen der Glaubhaftigkeit seiner Aussagen die von mir gestellte Nachfrage. Doch diese bist Du immer noch schuldig.

Der "einsame Überlebende" hatte schon sichtliche Zweifel an Herrn Moore geäußert - und "Dass Moore in letzter Zeit öfter eigenwillige Lobbymeinungen vertritt..." hat mich zur Frage animiert welche "...Technologien richten, die kosteneffizient, zuverlässig und miteinander kompatibel sind." mögen das sein - Herr Teeernte ?

Statt eine klaren Antwort bislang eine wie übliches Aneinanderreihen von eher unverständlichen Halbsätzen.

Wenn Dir sonst nix einfällt, lass es eben...

Was den Tod der Vögel angeht, die unzweifelhaft dieser Technologie zum Opfer fallen, steht in keinerlei vernünftigem Verhältnis zu den Schäden bei Mensch und Tier, welche durch die fossilen Technologien und besonders durch deren Nebenwirkungen bereits angerichtet wurden und weiter angerichtet werden. Es ist im höchsten Maß scheinheilig sich hier über den bedauerlichen Tod von diesen Tieren zu erregen, aber alle anderen menschliche Eingriffe mit erheblich drastischeren und um Zehnerpotenzen fatalere Folgen für Flora und Fauna einfach zu ignorieren. Kommt noch hinzu, ein weiterer massiver Ausbau der Fotovoltaik (meine Vorzugstechnologie) würde auch nicht annähernd vergleichbare Folgen haben. Wenn man allerdings diesen Unsinn des Herrn Moore und seiner Meinungsträger zu den EE liest, ist die von mir gestellte Frage durchaus angebracht. Nur um sie technisch einwandfrei zu beantworten, muss man schon auch genau dies auch tun ANTWORTEN und nicht permanent völlig unzusammenhängende Dinge behaupten. :dead:
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