EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

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H2O
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon H2O » So 25. Jun 2017, 17:06

Teeernte hat geschrieben:(25 Jun 2017, 16:51)

Der hat nen WindkraftGarten....da wächst EE.... du musst ne Ostmark eingraben - da wird dann in 20 jahren ein Windquirl draus.


Wollen Sie ganz dringend beweisen, daß Ihnen nur am Recht haben gelegen ist, und nicht etwa am Meinungsaustausch? Ich beziehe 100% Naturstrom und bezahle ihn auch. Natürlich bekomme ich ein Gemisch geliefert zum Verbrauch... geht ja gar nicht anders. Aber ich bezahle die Erzeugung eines Äquivalents meines Verbrauchs aus erneuerbaren Energien. Seit nunmehr fast 10 Jahren.

Man kann mit Nachdenken eine ganze Menge vernünftiger Dinge auf den Weg bringen!
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immernoch_ratlos
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon immernoch_ratlos » So 25. Jun 2017, 17:24

Klar doch Teeernte Du weist es immer besser. Wenn ich Dich richtig verstanden habe bist Du im "IT-Bereich" beruflich tätig. Mach Dich mal schlau was da an öffentlich zugänglichen Daten bereits existiert....

Stromversorger decken sich am längerfristigen Terminmarkt Jahre im Voraus mit Strom ein. Das betrifft Strom aus Österreich, Frankreich und Deutschland - der wird an der Strombörse EEX (European Energy Exchange) in Leipzig gehandelt. Das ist die Grundversorgung.

Wer zuwenig eingekauft hat oder Kontingente "über hat" bedient sich bzw. bietet am "Spotmarkt" der EPEX SPOT SE (Sitz in Paris) an. Dort ist alles "Graustrom"

Wer Strom verkaufen möchte muss die Lieferung garantieren können - wenn notwendig auch teuer nachgekauft am Spotmarkt. Dort sind kurze Laufzeiten möglich - Einzelstundenkontrakte (15 Minuten ahed) Damit kann durchaus auf das "Wetter" - jahreszeitliche Schwankungen usw. eingegangen werden. "Prognose" dürfte neben der realen Stromerzeugung wohl das Wichtigste sein.

Die Idee über sog. (sehr teure) "Smartmeter" jedem Kunden eine Bevorzugung seine täglichen Nutzungsentscheidungen zu ermöglichen ist seit längerem geplant. Nur, wer bislang allenfalls seinen Zähler gerade einmal im Jahr abliest, wird dann sozusagen dauerhaft entscheiden müssen, wann er / meist wohl sie die größeren Verbraucher im Haushalt arbeiten lässt. Ob damit mehr Leuten geholfen ist ? Wohl eher nicht, weil allein die hohen Zählermietkosten den bescheidenen Gewinn buchstäblich auffressen würde. Einmal ganz abgesehen vom völlig ungelösten Problem der Datensicherheit und den nicht existierenden Übertragungsprotokollen - inkl. der Wege dieser Übertragungen.

Weil hier auch schon von Norwegen die Rede war - die Norweger wählen als Endkunden schwankende Stromtarife. Dort entscheiden sich nur gerade mal 8 % für Festpreise. Alle anderen müssen dann mit den durchaus starken Preisschwankungen klarkommen. Norwegen deckt seinen Strombedarf nahezu komplett aus Wasserkraft. Oh Wunder auch Wasserkraft ist "volatil". Wetterlage und Jahreszeit beeinflussen die Produktion. Scheint so, die "Natur" ist grundsätzlich "volatil".

Der "gemeine Deutsche" der ja schon den Wechsel des Anbieters scheut, soll nun mit monatlichen Preisschwankungen zurechtkommen - Unsicherheit was das Jahr stromtechnisch gekostet hat. Keine Abschlagzahlungen mehr um wenigsten diese Kosten zu verteilen. Doch gemach, in D schwanken die Strompreise schon deswegen eher selten, weil zuviel "Windstrom" nur von gelegentlichen "Sturmtief" verursacht wird. Der natürliche Ausgleich der über ganz D verteilten PV-Anlagen verhindert solche Überraschungen sowieso.

Eine "bewölkte Flaute" ist eine lokales Ereignis - ist ganz D bedeckt, lässt sich das in die notwendigen Maßnahmen recht problemlos einrechnen. Für die Entscheidung ob ich nun ein Großgerät zum Einsatz zulasse, ist eine Kombination von dann als "Pufferspeicher" geschalteten el. Speicher eine Methode. Der Waschmaschine gleich heißes Wasser (aus dem el. WW-Speicher) zu liefern und lediglich den Motorstrom zu "puffern" eine andere denkbare Lösung. Ich bin gerade dabei eine entsprechende Steuerung (die erfasst die Stromrichtung - also "echten" Sonnenstrom bei jeder Veränderung) einzubauen. Wer das Prinzip "SPS" (Speicherprogrammierbare Steuerung) kennt, kann sich sicher vorstellen, wie notwendige Parameter - sozusagen im Hintergrund - solche "Ereignisse" regeln. Bei mir wird diese Methode in den Monaten mit Heizungseinsatz, jedes Watt in die verschiedenen Heizkörper (Infrarotheizung) bzw. auch in die el. Fußbodenheizung lenken und so den Bezugsanteil minimieren.

Ob und wie mein el. Speicher realisiert wird (vermutlich "Marke Eigenbau" mit Bleigelakkus) steht noch nicht fest. Bislang ist nur ein wunderschübscher leerer Schaltschrank vorhanden. Im "ersten Durchgang" würde mir die notwendige Kapazität zum Betreiben der kompletten Kommunikation FB, NAS, PC usw. und eine minimierte Beleuchtung auf Basis der vorhanden LED-Leuchten genügen - nach Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang - oder falls doch mal der "Bezugsstrom" weg sein sollte, als Taktgeber (50 Hz) für die sonst "tote" PV im Inselbetrieb.

Um auch als Privatperson seine Stromkosten zu "optimieren", sollte man diese im Voraus kennen bzw. seinen Zähler wenigstens monatlich ablesen und sich selbst "Obergrenzen" setzen. Wer das kontinuierlich tut, weiß lange im Voraus, wie hoch sein mtl. Verbrauch sein kann und ist nicht über hohen Nachzahlungen am Jahresende geschockt. Wer weiß wo sein Verbrauch liegt, kann die Höhe der mtl. Vorauszahlungen anpassen. Nicht zuletzt, nur so lässt sich frühzeitig ein Defekt bemerken, bevor es zu horrenden Nachzahlung kommt, die dann mühsam und beweispflichtig "zurückerstritten" werden müssen.

Leider wissen nicht alle Verbraucher wo überhaupt "ihr" Stromzähler sitzt. Die Mühe sich wenigstens monatlich diese Daten zu notieren, sind dann "erspart". Wenigsten eine "Einsparung".....

Was Norwegen und deren Willigkeit für D den Bau zusätzliche Pumpspeicheranlagen zu erlauben angeht, das ist eine mindestens so dumme Idee wie von DESERTEC - also aus der gleich um die Ecke liegenden Sahara Strom nach D zu übertragen. Zum Glück ist diese verschwenderische Idee inzwischen "versandet". Für diesen finanziellen Aufwand ließe sich gewiss gleich mehrere EWE-Projekte komplett realisieren. Alles was groß und nicht vom Ansatz her "dezentral" ist, halte ich für eine totale Fehlallokation von Geld und Ressourcen.

Was wesentlich cleverer sein dürfte, sind Anlagen die den lokal erzeugten Strom sofort als Strom lokal nutzen oder über Wandeln mit den verschiedenen chemoelektrischen Verfahren, Überschüsse oder gleich den dafür ausschließlich produzierten Strom speicherbar zu machen.

Große Lithium-Eisenphosphat-Akkus wie der von BYD in der Nähe von Hongkong gebaute, stellen "Regelenergie" (20 MW) bereit - dienen der Netzstabilisierung und sind nur nebenher Speicher (40 MWh) Die Vorstellung, man könne deutschlandweit genügend el. Energie zum "täglichen Gebrauch" speichern ist fern jeder Realität und Notwendigkeit. An meiner maximalen Heizleistung gemessen lässt sich das wohl auch für Laien nachvollziehbar machen. Ich müsste meinen gesamten Ertrag der jährlich bei ~10 MWh liegt für die Heizperiode speichern das bedeutet, ein Speicher der etwa ein Viertel der Kapazität des chinesischen Speichers hat. Und das (Lithium-Eisenphosphat-Akku) ist noch der derzeit el. Speicher mit der höchsten Energiedichte.

Nein "autark" - es sei denn man hat Island unter sich - autonom - also im Verbund mit el. Pufferspeichern, genügend EE-Geneneratoren und ausreichender chemoelektrischer "Kraftstoffproduktion" schafft das. Mit überschaubarer Umweltbelastung und ohne weitere "Ewigkeitslasten" zu erzeugen die "wir" sowohl vom Bergbau, aber auch durch die AKW bereits zur Genüge haben.

Falls das "wider Erwarten" nicht möglich sein sollte, kommt mit dem "letzten Fass Öl" die "Steinzeit" zurück - nur in einer Welt mit XX Milliarden Menschen und einer bis dahin total kaputten Umwelt - wenn "wir" Sapiens das nicht hinbekommen ohne die nur für den Anfang gedachten solaren Hinterlassenschaften (aka fossile Kraftstoffe) total zu verbrauchen, haben wir ein Überleben auch nicht verdient..... :dead:
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Teeernte » So 25. Jun 2017, 18:28

H2O hat geschrieben:(25 Jun 2017, 17:48)

Ja, ich nehme gar kein Papier zur hinterwärtigen Reinigung. Ich benutze zur Freude meiner Unterhosen seit vielen Jahren eine Analdusche. Mir ist die alte Papieranwendung regelrecht unangenehm.

Kunststofflaschen für Wasser sind tabu. Unser Leitungswasser genügt höchsten Ansprüchen. Mein Quellwasser in Polen übrigens auch.

Mein Kaffee heißt Planteur; wird wohl ein kleiner Händler sein. Mein Verbrauch ist mäßig. Aber ich trinke seit Jahrzehnten Ostfriesentee Bünting Grünpack 500 g.

Ja, meine Jeans habe ich seit etwa 10 Jahren. Ich bevorzuge blaue Latzhosen zum Herumferkeln in Haus und Garten. Die Jeans ist nur "für gut".

Ja, mein Auto liefe mit Salatöl oder Frittenfett... aber das tue ich niemandem an. Klasse 4 ohne Katalysator. Wollte ich auch nicht glauben.

Sie sehen, man kann ganz ohne Verkrampfung versuchen, vernünftig mit der Umwelt um zu gehen.


Echter Ostfriesentee der Spitzenklasse - aus bis zu 20 edlen Teesorten aus dem Anbaugebiet Assam.....

Ja - mit zunehmendem Alter versuchen die Leute es mit Gottgefälligem Leben... :D :D :D

Wie heizt man im Winter nur mit Sonne ? Oder - ist da bereits Verzicht am Werk ?

Blaue Latzhosen "Wachsen" auch nicht im Vorgarten... :D

Du nimmst Geld und wandelst es um. ...jede Wandlung verbraucht 22% des Geldes. Ob Du nun Direkt oder indirekt damit Heizt.... eine frage der Sichtweise.

Ob du annimmst dich nicht zu bewegen...(ÖKOMÄSSIG) Dein ausgegebenes Geld heizt.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Ebiker » So 25. Jun 2017, 18:33

H2O hat geschrieben:(25 Jun 2017, 18:06)

Wollen Sie ganz dringend beweisen, daß Ihnen nur am Recht haben gelegen ist, und nicht etwa am Meinungsaustausch? Ich beziehe 100% Naturstrom und bezahle ihn auch. Natürlich bekomme ich ein Gemisch geliefert zum Verbrauch... geht ja gar nicht anders. Aber ich bezahle die Erzeugung eines Äquivalents meines Verbrauchs aus erneuerbaren Energien. Seit nunmehr fast 10 Jahren.

Man kann mit Nachdenken eine ganze Menge vernünftiger Dinge auf den Weg bringen!


Die Windräder sind aus der ganzen Buche geschnitzt ? Seerosenblätter als Solarzelle angezapft ? Kein Plastik zu Hause ? Nur Kräuter als Medikamente ? Der Fußabdruck mag etwas kleiner sein, vorhanden ist er.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Teeernte » So 25. Jun 2017, 18:46

immernoch_ratlos hat geschrieben:(25 Jun 2017, 18:24)

Klar doch Teeernte


Was willst Du mitteilen ?

Festlegung zur angemessenen Vergütung von Redispatch-Maßnahmen
Die angemessene Vergütung wurde in einer Festlegung der Beschlusskammer 8 vom 30.10.2012 (BK8-12-019) geregelt. Das OLG Düsseldorf hat die Festlegung von Kriterien für die Bestimmung einer angemessenen Vergütung (BK8-12-019) mit Beschluss vom 28.04.2015 in einigen Musterbeschwerdeverfahren aufgehoben. Die Entscheidung des OLG ist rechtskräftig.


Verheiztes Geld..

Diese Kosten sind gemäß EEG auf die Stromendverbraucher umzulegen. Im laufenden Jahr sind es bereits 355.952.651,64 EURO. (per 17.06.2017 )
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Teeernte » So 25. Jun 2017, 18:50

Ebiker hat geschrieben:(25 Jun 2017, 19:33)

Die Windräder sind aus der ganzen Buche geschnitzt ? Seerosenblätter als Solarzelle angezapft ? Kein Plastik zu Hause ? Nur Kräuter als Medikamente ? Der Fußabdruck mag etwas kleiner sein, vorhanden ist er.


Andere machen für Ihn auf Grüüüün ....er Zahlt.. Früher hat man das "Ablaßhandel" genannt.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon immernoch_ratlos » So 25. Jun 2017, 19:51

Teeernte hat geschrieben:Diese Kosten sind gemäß EEG auf die Stromendverbraucher umzulegen. Im laufenden Jahr sind es bereits 355.952.651,64 EURO. (per 17.06.2017 )
:?:

355 Milliarden + 952 Millionen + 651 Tausend und 64 Cent lese ich da bei Teeernte kosten im laufenden Jahr die Redispatch-Maßnahmen. :?

Da ist ja der Beschluss des Deutsche Bundestag, der hat am 22. November 2016 den Bundeshaushalt 2017 mit Ausgaben in Höhe von 329,1 Milliarden Euro beschlossen geradezu preisgünstig. :thumbup:

Nun zum gekonnten Lügen gehören meist auch saudumme Opfer die geradezu alles glauben - daher :
next-kraftwerke.de hat geschrieben:Kosten des Einspeisemanagements und Entschädigungspflicht
Betreiber von EE-Anlagen, etwa Windkraft-, Solar- oder Biogasanlagen, werden für die erzwungene Abregelung ihrer Anlagen vom Verteilnetzbetreiber entschädigt. Diese Entschädigungspflicht der Verteilnetzbetreiber ist im Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) in §12 geregelt.

Der Verteilnetzbetreiber haftet gesamtschuldnerisch mit dem Übertragungsnetzbetreiber, selbst wenn die Abregelung durch einen Engpass im Übertragungsnetz verursacht wurde. EE-Anlagenbetreiber, deren Anlage im Zuge des Einspeisemanagements ausgeschaltet wurde, können ihre Forderung daher grundsätzlich an ihren Ansprechpartner beim Verteilnetzbetreiber richten. Die entstandenen Kosten des Einspeisemanagements werden auf die Netznutzungsentgelte umgelegt.

Betreiber von konventionellen Kraftwerken, etwa Kohle-, Erdgas- oder auch Atomkraftwerken, unterliegen ebenfalls der Zwangsabregelung zur Unterstützung der Versorgungssicherheit (siehe §13 EnWG), sind jedoch von einer Entschädigung ausgeschlossen, da sie ihre Brennstoffe im Gegensatz zu EE-Anlagenbetreibern zwischenspeichern können.

Beim Einspeisemanagement hat der Netzbetreiber die Möglichkeit, die betroffenen Anlagen in drei Schaltstufen abzuregeln - auf 60%, 30% oder auf 0%. In allen drei Fällen ist er nach der Abregelung zu Entschädigungszahlungen an EE-Anlagenbetreiber verpflichtet.

Bevor der Netzbetreiber zum Instrument der Zwangsabregelung von EE-Anlagen greift, hat er mehrere andere Möglichkeiten, den Engpass in seinem Stromnetz zu lösen. Er kann zum einen über Umschaltungen auf andere Teile seines Netzes zugreifen und den Strom um den Engpass „herumleiten“ (sogenannte „netzbezogene Maßnahmen“). Zum anderen kann er sowohl mit konventionellen als auch mit EE-Anlagen eine Einzelvereinbarung schließen, die zwar ebenfalls das Recht auf eine Abschaltung nach Absprache, aber auch eine gesonderte Vergütung zwischen Netz- und Anlagenbetreiber beinhaltet (sogenannte „marktbezogene Maßnahmen“). Besonders in Gebieten, in denen der Netzbetreiber ebenfalls über eigene Kraftwerke verfügt, ist diese Möglichkeit des Redispatch gegeben. Zusätzlich kann der Netzbetreiber nicht nur die Einspeisung, sondern auch die Ausspeisung aus dem Netz regeln, wenn er dies in Einzelvereinbarungen mit Verbrauchern verhandelt. In einem vorletzten Schritt vor der Abregelung von EE-Anlagen darf der Netzbetreiber schließlich wie oben erwähnt konventionelle Kraftwerke auf ein „netztechnisch erforderliches Minimum“ abregeln.

Erst in einem letzten Schritt dürfen EE-Anlagen abgeregelt werden, da diese grundsätzlich den Einspeisevorrang nach §8 Abs. 1 EEG genießen.

Die Netzbetreiber haben eine Informationspflicht gegenüber den Betreibern von EE-Anlagen, die sie im Zuge des Einspeisemanagements abgeregelt haben – auch wenn viele Anlagenbetreiber natürlich in der Praxis die Abregelung ihrer Anlage bereits über ihre Lastgangdaten bemerken.
Was die Kosten, aber auch die Dimension angeht :
2013-2014
Der Umfang der Einspeisemanagementmaßnahmen verdreifachte sich nahezu von 555 GWh im Jahr 2013 auf 1.581 GWh im Jahr 2014. Die Summe der Entschädigungszahlungen belief sich 2014 auf insgesamt 83 Mio. Euro, was einer Steigerung von 89% entspricht. Der Anteil der zwangsweise abgeregelten Strommengen gemessen an der gesamten EEG-Stromproduktion machte dabei 2014 1,16% aus. Windkraftanlagen waren mit einem Anteil von 77,3% bei weitem am häufigsten von Einspeisemanagementmaßnahmen betroffen. (Alle Zahlen sind dem Monitoringbericht 2015 der Bundesnetzagentur entnommen.)
83 Millionen Euro sind sicher keine Kleinigkeit aber von "355.952.651,64 EURO zu schreiben was in etwa stolze "266.952.651,64 €uronen ~zweieinhalb Jahre später wären, ist der Hammer noch zwei Jahre und das ganze Geld der Welt reich nicht aus den dt. Redispatch zu bezahlen.

Das kannst nur Leuten erzählen die sowieso ihre Hosen mit der Beißzange anziehen... Weniger als 1,5 % der gesamten dt. Stromproduktion sind bei Dir 355.952.651,64 EURO wert.Grob auf 1,5 % bezogen wären die bis Dato in 2017 erzeugten 98,5 % Stromproduktion 23.374.224.124,36 €uronen wert 23 Billionen 374 Milliarden 224 Millionen 124 Tausend und 36 Cent :s
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Teeernte » So 25. Jun 2017, 19:59

immernoch_ratlos hat geschrieben:(25 Jun 2017, 20:51)

:?:

355 Milliarden + 952 Millionen + 651 Tausend und 64 Cent lese ich da bei Teeernte kosten im laufenden Jahr die Redispatch-Maßnahmen. :?



Schau bei der Eu nach... :D :D :D

Häkchen setzen kannste schon ? Germany und da dann alle....

https://transparency.entsoe.eu/congestion-management/r2/costs/show

-In accordance with the definition in Art. 2 (26) of EU Regulation 543/2013, the costs for redispatching for Germany include as well the costs of multilateral remedial actions (MRAs), interruptible loads, feed-in management of renewables and activation of reserve power.
As there is currently no legal basis with regard to the amount of compensation for the settlement of re-dispatch costs in Germany, the displayed costs are preliminary values and may be subject to updates.

- There are certain network constellations, e.g. when tie lines are concerned, where TenneT applies counter trading measures with EnDK on joint request of 50Hertz and TenneT. Due to the joint request, the costs for the counter trade are borne by TenneT and 50Hertz in equal shares. As a result, 50Hertz reports costs in the category Counter Trading even if 50Hertz does not apply counter trading measures by itself
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Brainiac » So 25. Jun 2017, 21:02

Also ich lese bei 355.952.651,64 eine 3stellige Millionenzahl heraus.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Teeernte » So 25. Jun 2017, 21:07

Brainiac hat geschrieben:(25 Jun 2017, 22:02)

Also ich lese bei 355.952.651,64 eine 3stellige Millionenzahl heraus.


Ja Danke - hab ich garnicht nachgesehen..

immernoch_ratlos hat geschrieben:
355 Milliarden

auf Basis von...355.952.651,64 EURO
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon H2O » So 25. Jun 2017, 21:31

Teeernte hat geschrieben:(25 Jun 2017, 19:28)

Echter Ostfriesentee der Spitzenklasse - aus bis zu 20 edlen Teesorten aus dem Anbaugebiet Assam.....

Ja - mit zunehmendem Alter versuchen die Leute es mit Gottgefälligem Leben... :D :D :D

Wie heizt man im Winter nur mit Sonne ? Oder - ist da bereits Verzicht am Werk ?

Blaue Latzhosen "Wachsen" auch nicht im Vorgarten... :D

Du nimmst Geld und wandelst es um. ...jede Wandlung verbraucht 22% des Geldes. Ob Du nun Direkt oder indirekt damit Heizt.... eine frage der Sichtweise.

Ob du annimmst dich nicht zu bewegen...(ÖKOMÄSSIG) Dein ausgegebenes Geld heizt.


Ihnen fehlt es an Phantasie! Im Winter heize ich im Abstand von 2 Tagen einen wasserführenden Holzofen für 3 Stunden, und dann ist die Bude 2 Tage warm und warmes Wasser haben wir auch. Das bißchen Holz kostet mich gar nichts. Verzicht? Nein, aber überlegtes Vorgehen schon.

Ich meine, Sie driften ab in eine Richtung, die nur zerstört ohne auf zu bauen! Sicher werden wir als Lebewesen unseren Naturverbrauch und unsere Umweltbelastung nicht auf Null drehen können. Es kommt eben ganz darauf an, wie groß unser ökologischer Fußabdruck ist. Genau da haben wir viele Möglichkeiten... auch durch Verzicht, schon wahr. Den Verzicht auf Leben habe ich bestimmt nicht im Sinn. Mit Alter und Gottesliebe hat das weniger zu tun als mit Einsichtsfähigkeit und Selbstkontrolle.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon H2O » So 25. Jun 2017, 21:37

Ebiker hat geschrieben:(25 Jun 2017, 19:33)

Die Windräder sind aus der ganzen Buche geschnitzt ? Seerosenblätter als Solarzelle angezapft ? Kein Plastik zu Hause ? Nur Kräuter als Medikamente ? Der Fußabdruck mag etwas kleiner sein, vorhanden ist er.


Was sollen solche Anwürfe? Auf die Größe des Fußabdrucks kommt es an. Genau da kann jeder von uns sein bißchen Grips einsetzen und das Seinige tun.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Teeernte » So 25. Jun 2017, 23:36

H2O hat geschrieben:(25 Jun 2017, 22:31)

Ihnen fehlt es an Phantasie! Im Winter heize ich im Abstand von 2 Tagen einen wasserführenden Holzofen für 3 Stunden, und dann ist die Bude 2 Tage warm und warmes Wasser haben wir auch. Das bißchen Holz kostet mich gar nichts. Verzicht? Nein, aber überlegtes Vorgehen schon.

Ich meine, Sie driften ab in eine Richtung, die nur zerstört ohne auf zu bauen! Sicher werden wir als Lebewesen unseren Naturverbrauch und unsere Umweltbelastung nicht auf Null drehen können. Es kommt eben ganz darauf an, wie groß unser ökologischer Fußabdruck ist. Genau da haben wir viele Möglichkeiten... auch durch Verzicht, schon wahr. Den Verzicht auf Leben habe ich bestimmt nicht im Sinn. Mit Alter und Gottesliebe hat das weniger zu tun als mit Einsichtsfähigkeit und Selbstkontrolle.


Nun - wo geht der Rest der Kohle hin ? Die brennt das Loch in den Fußabdruck.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon H2O » Mo 26. Jun 2017, 07:22

Teeernte hat geschrieben:(26 Jun 2017, 00:36)

Nun - wo geht der Rest der Kohle hin ? Die brennt das Loch in den Fußabdruck.


Der Rest der Kohle kann im Boden bleiben; wer weiß heute schon, wozu sie einmal besser zu verwenden sein wird. Die zum Ausbuddeln aufgewandte Kraft gleich in erneuerbare Energien und geeignete Pufferspeicher umlenken. Darum kommen wir nun einmal nicht herum!
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 26. Jun 2017, 08:17

Da bleibt mir nur mich bei Dir Teeernte zu entschuldigen !

Mit einer vorgefassten Meinung habe ich da wo "Hundert" stehen gleich Tausend gesehen. Das, und besonders mein abschätziger Kommentar tut mir sehr leid.

Werde zukünftig mindestens doppelt überprüfen was ich von mir gebe....

Redispatching Costs 01 ... 04 = 343.620.752,32 € in Worten ca. dreihundertvierundvierzig Millionen €uro

50Hertz = 98.814.348,22 €
Amprion = 0 €
Tennet = 220.811.084,96 €
TransnetBW = 23.995.319,14 €

entsoe hat geschrieben:Entsprechend der Definition in Art. 2 (26) der EU-Verordnung 543/2013 enthalten die Kosten für die Rückvergütung für Deutschland auch die Kosten für multilaterale Abhilfemaßnahmen (MRA), unterbrechbare Lasten, Einspeisung von erneuerbaren Energien und die Aktivierung der Reservekraft.

Da derzeit keine Rechtsgrundlage für die Höhe der Entschädigung für die Abwicklung von Redispatch-Kosten in Deutschland besteht, sind die angezeigten Kosten vorläufige Werte und können Aktualisierungen unterliegen.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 26. Jun 2017, 09:24

Was die Vorhersagbarkeit von Energie aus WKA (Onshore / Offshore) und PV angeht, ist dieselbe Quelle "entsoe" Generation Forecasts - Day Ahead for Wind and Solar ein recht gute "Arbeitsgrundlage"
Zum Glück lassen sich die Zahlen problemlos in jede Tabellenkalkulation übernehmen und damit fehlerfrei addieren.

da werden jeweils viertelstündlich prognostiziert (voraussichtliche Tagessummen in MW) :

Onshore : 787.066 MW

Offshore : 192.835 MW

Solar (PV) : 758.866 MW

Total = 1.738.767 MW = ~1.739 GW = ~1,7 TW EE Kapazität für einen Sommertag am 26.06.2017 in D

Interessant Spanien - hat auch nachts in der Rubrik "Solar" Kapazitäten - da vermute ich als Grund die "solarthermischen Kraftwerke", welche Energie des Tages thermisch speichern...

Was nun noch interessant wäre, wie groß die Abweichungen zur jeweiligen Prognose waren....
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 26. Jun 2017, 10:37

H2O hat geschrieben:(25 Jun 2017, 16:36)

Ich beteilige mich sehr bewußt nicht an der Vernichtung unserer Lebensgrundlagen, ob nun hier oder in anderen Ländern.

Selbstverständlich beteiligst du dich, durch deinen Konsum, auch und gerade von Konsumerelektronik. Das Klima wird auch nicht durch einen deutschen Alleingang in Sachen alternative Energien gerettet, da wird nur massenhaft Geld von den Stromkunden und Steuerzahlern abgeschöpft, natürlich sehr clever gemacht, gegen die Begründung kann man ja auch kaum etwas haben, wer will nicht die Welt für seine Kinder erhalten. Der Wirtschaft lässt man billigen Strom, die Arbeitsplätze der Steuerzahler und Stromkunden müssen ja erhalten bleiben, damit man die weiter melken und schröpfen kann.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon H2O » Mo 26. Jun 2017, 11:04

Tom Bombadil hat geschrieben:(26 Jun 2017, 11:37)

Selbstverständlich beteiligst du dich, durch deinen Konsum, auch und gerade von Konsumerelektronik. Das Klima wird auch nicht durch einen deutschen Alleingang in Sachen alternative Energien gerettet, da wird nur massenhaft Geld von den Stromkunden und Steuerzahlern abgeschöpft, natürlich sehr clever gemacht, gegen die Begründung kann man ja auch kaum etwas haben, wer will nicht die Welt für seine Kinder erhalten. Der Wirtschaft lässt man billigen Strom, die Arbeitsplätze der Steuerzahler und Stromkunden müssen ja erhalten bleiben, damit man die weiter melken und schröpfen kann.


Nun übertreiben Sie es aber ein wenig! Meine Panasonic-Rechner hatte ich 17 Jahre, bis der Pentium III und das zu kleine RAM (384 MB) es nicht mehr taten. Selbst sparsame UBUNTU Bedienoberflächen machen da nicht mehr mit. Mein "neuer" SONY ist gebraucht erstanden (VGN-TZ 11MN) und hat vermutlich auch schon 6 Jahre auf dem Buckel. Mein Drei-Liter-Auto ist fast 17 Jahre alt. Fernsehen habe ich seit 25 Jahren nicht mehr. DIE ZEIT lese ich elektronisch; mit meiner Tageszeitung plane ich das auch. Kleine bis mittlere Einkäufe erledige ich mit dem Fahrrad.

Natürlich könnte ich noch mehr dergleichen tun; da täte ich aber vergleichsweise mehr als dann jeweils sinnvoll ist.

Wenn in Sachen "ökologischer Fußabdruck" alle nur über alle meckern und niemand mit Vernunft sein Verhalten ändert, dann hat die Natur ihr Urteil schon gesprochen. Wo bleiben denn Ihre Vorschläge, die Sie selbst auch beispielgebend befolgen... tue Gutes und rede darüber!

Ich habe bemerkt, daß Sie in diesem Forum ganz sicher eine sehr gute gemeinschaftsdienliche Arbeit abliefern. Dafür sind Sie selbstverständlich zu loben. Aber in Sachen "ökologischer Fußabdruck" wäre vergleichbare Mühe angezeigt... ich vermute sogar, daß sie sich dieser Mühe unterziehen. Als SW-Entwickler oder Administrator können Sie natürlich nicht auf einer alten Möhre
herum hacken... das wäre doch gar zu mühsam, das sieht doch jeder vernünftige Mensch ein.

Ohne unser eigenes gutes Beispiel könnten wir ein Bemühen um nachhaltige Lebensweise nur noch von einigen durchgeknallten Ökofreaks erwarten. Mir ist wohler, wenn ich in der Sache auf der "richtigen Seite" stehe.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 26. Jun 2017, 14:26

H2O hat geschrieben:(26 Jun 2017, 12:04)

Wo bleiben denn Ihre Vorschläge, die Sie selbst auch beispielgebend befolgen...

Ich habe nicht den Anspruch an mich, das Klima zu retten. Darüberhinaus halte ich es für wenig aussichtsreich, den Neubau eines AKW zu beantragen.

Aber in Sachen "ökologischer Fußabdruck" wäre vergleichbare Mühe angezeigt...

Warum sollte ich Einschränkungen und Mühseligkeiten in Kauf nehmen, während es in China Kohlekraftwerke gibt, die in einer Stunde mehr klimaschädliche Gase freisetzen, als ich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben? Egal wie ich lebe, es macht für das Klima keinerlei Unterschied. Durch meine Steuern und Abgaben auf den Strompreis tue ich mehr als genug für's Klima, so sinnlos es auch ist.
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Re: EWE baut weltgrößte Redoxflow-Batterie

Beitragvon Ebiker » Mo 26. Jun 2017, 15:20

immernoch_ratlos hat geschrieben:(26 Jun 2017, 10:24)



Interessant Spanien - hat auch nachts in der Rubrik "Solar" Kapazitäten - da vermute ich als Grund die "solarthermischen Kraftwerke", welche Energie des Tages thermisch speichern...
.


Nö, die lassen einfach Dieselgeneratoren laufen und speisen das als Solarstrom ein. Lohnt sich :mad2:
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
Houari Boumedienne

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