Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
Boraiel
Beiträge: 3637
Registriert: Di 25. Feb 2014, 02:25
Benutzertitel: No Kings. No Men. Only Atoms.
Wohnort: Deutschland/Niederlande

Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Boraiel » Sa 10. Jun 2017, 11:10

Die Strompreise in Deutschland gehören zu den höchsten Europas (3x mal so hoch wie in Bulgarien, 2x so hoch wie in Frankreich), die sehr hohen Strompreise stellen eine Belastung für die deutsche Volkswirtschaft, für Unternehmen und vor allem durch die EEG-Umlage für private Stromverbraucher dar. Die enorm hohen Kosten wurden durch gesetzgeberische Maßnahmen auf Bundesebene verursacht, sollte nicht auch der Bund die Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien übernehmen statt dem (privaten) Stromkunden? Damit würden die Strompreise in Deutschland pro Kilowattstunde um etwa 7 Cent auf etwa 22 Cent pro kwh sinken, ein merkliche Entlastung für Stromkunden. Wir würden uns zudem dem niederländischen Niveau annähren.
Libertatis veritatisque.
Benutzeravatar
Ebiker
Beiträge: 985
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 10:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Ebiker » Sa 10. Jun 2017, 11:20

Der Bund sollte das EEG abschaffen und die EE endlich den normalen Marktregularien unterwerfen. Gebracht haben die horrenden Subventionen gar nichts.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
Houari Boumedienne
Benutzeravatar
Boraiel
Beiträge: 3637
Registriert: Di 25. Feb 2014, 02:25
Benutzertitel: No Kings. No Men. Only Atoms.
Wohnort: Deutschland/Niederlande

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Boraiel » Sa 10. Jun 2017, 14:06

Ebiker hat geschrieben:(10 Jun 2017, 12:20)

Der Bund sollte das EEG abschaffen und die EE endlich den normalen Marktregularien unterwerfen. Gebracht haben die horrenden Subventionen gar nichts.

Ich würde auch sagen, dass sie sehr wenig gebracht haben. Ich fände es auch nicht verkehrt, wenn der Bund durch eine einmalige Zahlung an die Investoren, die unter anderen Bedingungen in die eneuerbaren Energien investiert haben, das Thema EEG ein für allemal beendet. Wäre das ein gangbarer Weg?
Libertatis veritatisque.
Wähler
Beiträge: 3036
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04
Wohnort: Bayern

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Wähler » Sa 10. Jun 2017, 17:42

Der folgende Artikel setzt auf die Dezentralisierung der Energieerzeugung und -verteilung und wirbt für die Smart-Grid-Technologie.
In unserem Wohnungsbaugenossenschaftsprojekt kann sich zum Beispiel jeder Haushalt anzeigen lassen, wann viel und wann wenig selbst erzeugter Solarstrom zur Verfügung steht:
Zeit 10. Juni 2017 Noch immer wollen viele Experten die Energiewende zentral steuern
Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt nach Angaben des Stromvergleichsportals Verivox im Jahr 1.100 Euro für seinen Strom. Gerade mal 185 Euro davon fließen in den eigentlichen Strommarkt. Über 80 Prozent hingegen gehen für Steuern, Abgaben, Entgelte und Umlagen drauf, die der Staat direkt oder indirekt festlegt

Zur Zeit kontrolliert der Staat die Stromerzeugung, indem er den Ausbaukorridor für die Erneuerbaren festlegt, und den Netzausbau. Er maßt sich auch an, die Präferenzen der Verbraucher genau zu kennen. So geht er davon aus, dass alle Verbraucher zu jeder Zeit eine unterbrechungsfreie Stromversorgung wollten. Die Allgemeinheit aber hat diese hundertprozentige Versorgungssicherheit zu bezahlen – koste es, was es wolle. Tatsächlich dürften viele Verbraucher bereit sein, eine kurzzeitige Unterbrechung der Stromlieferung zu akzeptieren – sofern der Preis für sie stimmt.

Aufgrund der staatlichen Vorgaben erreichen den Verbraucher keine Preissignale, die Flexibilität belohnen würde. Der Verbraucher hat also keinen Anreiz, Strom dann zu verbrauchen, wenn er im Überschuss vorhanden ist und dann den Stromverbrauch zu minimieren, wenn Strom knapp ist. Folglich haben Unternehmen und Start-ups keine Anreize, Geschäftsmodelle und Produkte zu entwickeln, die Energie einsparen oder effizienter verteilen.

Seit Jahren redet die Politik über die Potenziale von intelligenten Stromnetzen, sogenannten Smart Grids. Doch in der Praxis ist wenig passiert. Die Technik hingegen hat zwischenzeitlich Riesenfortschritte gemacht. Mit Big Data und Blockchain stehen neue Anwendungen zur Verfügung. Sie eröffnen dem Verbraucher ganz neue Möglichkeiten, auf dem Strommarkt aktiv zu werden.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
Benutzeravatar
Provokateur
Moderator
Beiträge: 11406
Registriert: Sa 3. Jan 2015, 16:44
Benutzertitel: Alpha by choice&Liberalpatriot
Wohnort: जर्मनी

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Provokateur » Sa 10. Jun 2017, 20:52

Andererseits können sich produzierende Unternehmen nach 9a/b, 10 StomStG und 54 EnergieStG entlasten lassen. Diese niedrigeren Strompreise geben sie an uns, die Verbraucher, weiter.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

Echte Patrioten wählen NICHT die AfD.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 11194
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Teeernte » So 11. Jun 2017, 08:15

Provokateur hat geschrieben:(10 Jun 2017, 21:52)
Diese niedrigeren Strompreise geben sie an uns, die Verbraucher, weiter.


....Verursacherprinzip.... !!!

Sch...Eis...s gewählt ... ?? >> selbst Schuld....
Benutzeravatar
Joker
Beiträge: 11944
Registriert: Mo 18. Mai 2009, 18:40

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Joker » So 11. Jun 2017, 08:34

Ich will eigentlich nur das Eis haben

Haben die Grünen ja jeden Deutschen versprochen
Boracay
Beiträge: 3363
Registriert: So 30. Dez 2012, 23:26

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Boracay » So 11. Jun 2017, 08:51

Nun ist die Frage wie man diesen gigantischen Schwachsinn (eine üble Abzocke einiger weniger gegen alle Verbraucher) wieder los wird?

Die Grünen haben es verbockt, daher würde ich vorschlagen dass Lehrern hierzu eine Sonderabgabe vom Gehalt abgezogen wird. Wer die Grünen gewühlt hat soll dafür bluten.

Nutzlos hoch 30, wirtschaftsfeindlich und eine Subventionierung der chinesischen Industrie.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 11194
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Teeernte » So 11. Jun 2017, 09:05

Boracay hat geschrieben:(11 Jun 2017, 09:51)

Nun ist die Frage wie man diesen gigantischen Schwachsinn (eine üble Abzocke einiger weniger gegen alle Verbraucher) wieder los wird?

Die Grünen haben es verbockt, daher würde ich vorschlagen dass Lehrern hierzu eine Sonderabgabe vom Gehalt abgezogen wird. Wer die Grünen gewühlt hat soll dafür bluten.

Nutzlos hoch 30, wirtschaftsfeindlich und eine Subventionierung der chinesischen Industrie.


Auch unsere Umweltkanzlerin steht voll und ganz hinter den EE...

..schliesslich zahlt NUR der Verbraucher. Mit der Erhöhung auf 100% EE - wird es die Kugel Eis (Mehrkosten) jeden Tag. :D :D :D
Benutzeravatar
Skull
Vorstand
Beiträge: 15225
Registriert: Do 12. Apr 2012, 21:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Skull » So 11. Jun 2017, 09:07

Boracay hat geschrieben:(11 Jun 2017, 09:51)

Die Grünen haben es verbockt,

daher würde ich vorschlagen dass Lehrern hierzu eine Sonderabgabe vom Gehalt abgezogen wird.

Wer die Grünen gewühlt hat soll dafür bluten.

Muss man so einen BLÖDSINN verstehen ? :D

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Mari
Beiträge: 1700
Registriert: Di 13. Dez 2011, 10:04

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Mari » So 11. Jun 2017, 09:36

Ebiker hat geschrieben:(10 Jun 2017, 12:20)

Der Bund sollte das EEG abschaffen und die EE endlich den normalen Marktregularien unterwerfen. Gebracht haben die horrenden Subventionen gar nichts.


Das wäre optimal, alternativ sollten die Politiker das übernehmen, die das EEG zu verantworten haben.
LG Mari
Man kann ein ganzes Volk eine Zeit lang belügen, Teile eines Volkes dauernd betrügen, aber nicht das ganze Volk dauernd belügen und betrügen. (Abraham Lincoln)
Boracay
Beiträge: 3363
Registriert: So 30. Dez 2012, 23:26

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Boracay » So 11. Jun 2017, 09:45

Skull hat geschrieben:(11 Jun 2017, 10:07)

Muss man so einen BLÖDSINN verstehen ? :D

mfg


Lehrer sind in der Regel allesamt Linksgrün und haben durch ihre Wahl zu diesem Verbrechen beigetragen. Daher - Sondersteuer für Lehrer.
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 8552
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon odiug » So 11. Jun 2017, 09:55

Der Sinn der EEG war, die Subventionen für die Verbraucher transparent zu gestalten und eben nicht mehr in dem steuerfinanzierten Bundeshaushalt zu verstecken, wie dereinst bei der Atomindustrie.
Daß nun ausgerechnet die Atomlobby dies der regenerativen Energieversorgung zum Vorwurf erhebt, birgt nicht ganz einer gewissen Ironie und zeigt mal wieder, mit was für Heuchler es man hier zu tun hat.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 11194
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Teeernte » So 11. Jun 2017, 10:01

odiug hat geschrieben:(11 Jun 2017, 10:55)

Der Sinn der EEG war, die Subventionen für die Verbraucher transparent zu gestalten und eben nicht mehr in dem steuerfinanzierten Bundeshaushalt zu verstecken, wie dereinst bei der Atomindustrie.
Daß nun ausgerechnet die Atomlobby dies der regenerativen Energieversorgung zum Vorwurf erhebt, birgt nicht ganz einer gewissen Ironie und zeigt mal wieder, mit was für Heuchler es man hier zu tun hat.


...die "Atomindustrie" waren LänderUNTERNEHMEN. ....falls Du noch an der Wahrheit interessiert bist....
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 8552
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon odiug » So 11. Jun 2017, 10:16

Teeernte hat geschrieben:(11 Jun 2017, 11:01)

...die "Atomindustrie" waren LänderUNTERNEHMEN. ....falls Du noch an der Wahrheit interessiert bist....

Ja ... zum Teil ... in Baden-Württemberg können dir die Steuerzahler ein Klagelied davon singen.
Zur Wahrheit gehört aber auch, daß die Atomindustrie durch Steuermittel hoch subventioniert wurde und wird.
Außerdem, von den vier Atombetreibern sind weder Vattenfall, Eon oder RWE Länderunternehmen, sondern nur EnBW.
Deine Wahrheit ist also zu 3/4teln falsch.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Boracay
Beiträge: 3363
Registriert: So 30. Dez 2012, 23:26

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Boracay » So 11. Jun 2017, 10:37

odiug hat geschrieben:(11 Jun 2017, 10:55)

Der Sinn der EEG war, die Subventionen für die Verbraucher transparent zu gestalten und eben nicht mehr in dem steuerfinanzierten Bundeshaushalt zu verstecken, wie dereinst bei der Atomindustrie.
Daß nun ausgerechnet die Atomlobby dies der regenerativen Energieversorgung zum Vorwurf erhebt, birgt nicht ganz einer gewissen Ironie und zeigt mal wieder, mit was für Heuchler es man hier zu tun hat.


Was hat man denn durch das EEG erreicht? Bei der Landeseigenen "Aomindustrie" konnte man sicheren, planbaren Strom erreichen, bei EEG nutzlosen Zufallsstrom, gigantische Kosten, unplanbaren Strom, riesige Stromtrassen, abartige Bereicherung einiger weniger und Milliarden nach China.

Gebracht hat es nichts, aber die Grünen fühlen sich gut dabei.
Benutzeravatar
Ebiker
Beiträge: 985
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 10:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Ebiker » So 11. Jun 2017, 10:41

odiug hat geschrieben:(11 Jun 2017, 11:16)

Ja ... zum Teil ... in Baden-Württemberg können dir die Steuerzahler ein Klagelied davon singen.
Zur Wahrheit gehört aber auch, daß die Atomindustrie durch Steuermittel hoch subventioniert wurde und wird.


Ich zitiere mal ausnahmsweise Grünpiss, die sind jeglicher Manipulation zugunsten der Atomindustrie unverdächtig

http://de.atomkraftwerkeplag.wikia.com/wiki/Subventionierung_von_Atomkraft

2010

Laut der 2010 veröffentlichten Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace ist Atomkraft in Deutschland von 1950 bis 2010 insgesamt mit ca. 204 Mrd. Euro subventioniert worden. "Darin enthalten sind Steuervergünstigungen, die Stilllegungen von Meilern, Forschung inklusive Kernfusionsforschung, Mitgliedschaft in internationalen Organisationen wie Euratom sowie die Sanierung der Uranbergbauanlagen in der ehemaligen DDR."[10] Unter die Subventionen gehört z. B. auch die Bergung des Atommülls in der Asse, deren Kosten 2009 dem Steuerzahler aufgebürdet wurden.


200 Milliarden in 60 Jahren und ein rel. stabiler und niedriger Strompreis gegen 500 Milliarden in 25 Jahren und ständig steigender Strompreis. Und kommt mir nicht mit den Lagerkosten, wir werden noch froh sein den " Atommüll " als künftige Ressource zu haben wenn sich die EE endgültig als untauglich herausgestellt haben.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
Houari Boumedienne
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 11194
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Teeernte » So 11. Jun 2017, 10:46

odiug hat geschrieben:(11 Jun 2017, 11:16)

Ja ... zum Teil ... in Baden-Württemberg können dir die Steuerzahler ein Klagelied davon singen.
Zur Wahrheit gehört aber auch, daß die Atomindustrie durch Steuermittel hoch subventioniert wurde und wird.
Außerdem, von den vier Atombetreibern sind weder Vattenfall, Eon oder RWE Länderunternehmen, sondern nur EnBW.
Deine Wahrheit ist also zu 3/4teln falsch.


Du stellst das IST dar... muss Dich ein Ossi erleuchten ....wer die Dinger hat bauen lassen ?

... Krümmel ? Das Kraftwerk wurde am 14. September 1983 durch die Eigentümer HEW und PreussenElektra in Betrieb genommen

HEW Von 1914 bis 2002 war die Stadt Hamburg an der HEW beteiligt und das Versorgungsmonopol wurde auf ganz Hamburg ausgedehnt. 2002 ging das Unternehmen in der Vattenfall Europe AG auf,...

Die PreussenElektra Aktiengesellschaft (ehemals Preußische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft bzw. später Preußenelektra Aktiengesellschaft, frühere Abkürzung PREAG) war das zweitgrößte[2] Energieversorgungsunternehmen Deutschlands mit Sitz in Hannover. Die PreussenElektra bestand von 1923 bis zum Jahr 2000. Im Jahr 2000 fusionierte die PreussenElektra mit der Bayernwerk zur E.ON Energie.

Die Bayernwerk AG war ein bayerisches Energieversorgungsunternehmen. Es wurde 1921 gegründet, gehörte dem Freistaat Bayern ...
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 8552
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon odiug » So 11. Jun 2017, 10:47

Boracay hat geschrieben:(11 Jun 2017, 11:37)

Was hat man denn durch das EEG erreicht? Bei der Landeseigenen "Aomindustrie" konnte man sicheren, planbaren Strom erreichen, bei EEG nutzlosen Zufallsstrom, gigantische Kosten, unplanbaren Strom, riesige Stromtrassen, abartige Bereicherung einiger weniger und Milliarden nach China.

Gebracht hat es nichts, aber die Grünen fühlen sich gut dabei.

Die Stromtrassen der AKWs sind doch auch kein Problem für dich.
Und daß die Infrastruktur an die neue Energieversorgung angepaßt werden muß, ist doch klar.
Wir haben derzeit ein zentralistisch organisiertes Stromnetz.
Soll die Energiewende gelingen, muß sich das ändern.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 11194
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: Sollte der Bund die EEG-Umlage übernehmen statt dem (privaten) Stromverbraucher?

Beitragvon Teeernte » So 11. Jun 2017, 10:53

odiug hat geschrieben:(11 Jun 2017, 11:47)

Die Stromtrassen der AKWs sind doch auch kein Problem für dich.
Und daß die Infrastruktur an die neue Energieversorgung angepaßt werden muß, ist doch klar.
Wir haben derzeit ein zentralistisch organisiertes Stromnetz.
Soll die Energiewende gelingen, muß sich das ändern.


ja - mit 160 kW für jeden Haushalt .... muss ne Kupferplatte in D installiert werden. :D :D :D

Zurück zu „42. Energie - Umweltschutz“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast