Spannungsschwankungen im Stromnetz während Kältezeit

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Aldemarin
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Spannungsschwankungen im Stromnetz während Kältezeit

Beitragvon Aldemarin » Do 26. Jan 2017, 17:24

Während der zur Zeit herrschenden Kältewelle in Süddeutschland kommt es immer wieder zu Spannungsschwankungen im Stromnetz, die zur Helligkeitsänderung von Lampen und sogar den kurzzeitigen Aussetzern von Fernsehern und Leuchtstofflampen führen. Früher gab es so etwas nicht. Erste Folge der Energiewende?!
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Ebiker
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Re: Spannungsschwankungen im Stromnetz während Kältezeit

Beitragvon Ebiker » Do 26. Jan 2017, 17:26

Natürlich, mit Zappelstrom kann man nun mal kein stabiles Netz fahren.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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immernoch_ratlos
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Re: Spannungsschwankungen im Stromnetz während Kältezeit

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 27. Jan 2017, 14:41

Aldemarin hat geschrieben:Während der zur Zeit herrschenden Kältewelle in Süddeutschland kommt es immer wieder zu Spannungsschwankungen im Stromnetz, die zur Helligkeitsänderung von Lampen und sogar den kurzzeitigen Aussetzern von Fernsehern und Leuchtstofflampen führen. Früher gab es so etwas nicht. Erste Folge der Energiewende?!


Hier die Erklärung wie sie eben erklärten EE Feinden sofort und ohne nachzudenken einfällt :? :

Ebiker hat geschrieben:Natürlich, mit Zappelstrom kann man nun mal kein stabiles Netz fahren.


:cool: Oder einfach mal nachsehen, ob es da womöglich andere Ursachen gibt - die überaus EE-freundliche FAZ meint schon vor vier Tagen dazu :
Quelle hat geschrieben:Engpässe in Frankreich - Französischer Winter macht dem deutschen Stromnetz zu schaffen

Die Kälte in Frankreich spüren auch die deutschen Netzbetreiber. Wegen Engpässen muss mehr Strom importiert werden. Das liegt auch an einer französischen Eigenheit.
Besonders prickelnd das Resümee :
Stromengpässe durch die anhaltende Kälte und den Ausfall von Atommeilern in Frankreich halten auch die deutschen Netzbetreiber auf Trab. Doch die Unternehmen bekommen solche Lagen immer besser in den Griff. Die Bundesnetzagentur sprach am Wochenende zwar von einer „herausfordernden“ Situation - aber diese sei gut beherrschbar.
Das ist doch mal eine gute Nachricht, das dt. Netz stützt das fr. Netz, weil dort die ach so geliebten und verlässlichen AKW ausfallen - wieso eigentlich ? Haben die doch eigentlich 58 AKW "mehr oder weniger" am Netz ?

Nun ja, wer sich mit dem Thema auskennt oder wenigstens mal befasst, weiß, jedes AKW (auch alle fossilen Kraftwerke) benötigt um volle Leistung zu produzieren, ungefähr die 3fache Kühllast, was in etwa die 3 x 58fache Nettoleistung der betroffenen AKW (= 174 mal die Nettoleistung aller fr. AKW ) erforderlich macht. Dumm, gerade im Winter ist der Wasserstand der genutzten Flüsse eher suboptimal. Womit die erforderliche Kühlleistung (trotz kalter Luft !) - die Betreiber zur Drosselung zwingt. Leider auch im Sommer, doch da heizt zum Glück ja keiner und da schadet ein oder mehrere "ungeplante Abschaltungen" eher nicht allzusehr....

Das ist allerdings keineswegs das ganze Problem. Wer ein AKW betreibt, kann es nicht beliebig ab- und wieder einschalten, auch der unteren Leistungsgrenze sind da deutliche Grenzen gesetzt :? Außerdem, wer betreibt schon eine der teuersten Einrichtungen, um sie Nachts zu drosseln ? Nein, man animiert möglichst viele Haushalte, ihre Bude elektrisch zu heizen. Zu meist sehr verführerisch günstigen "Nacht-Tarifen" und Nachlademöglichkeiten am Tag, wenn die üblichen Verbraucher weniger abnehmen.

Dumm, allerdings, wenn so ein Haushalt ohne entsprechende Dämmmaßnahmen auf "elektrisch" umstellt. Dann kommt dies dabei heraus - sozusagen alle Jahre wieder, wenn die minimale Durchschnittstemperatur unterschritten wird - übrigen nun wirklich nicht zum ersten mal (damals, auch ohne AKW-Ausfälle in F) doch diesmal :

Mehrere Atommeiler liefern keinen Strom
Fällt die Temperatur um ein Grad, entsteht landesweit im Schnitt eine zusätzliche Last von 2400 Megawatt. Das entspricht in etwa der Leistung eines großen Braunkohle-Kraftwerks. Verschärfend kam hinzu, dass in Frankreich mehrere Atommeiler derzeit keinen Strom liefern. Um den Engpass zu beheben, wurde im hohen Maße Strom aus dem Ausland importiert. Dabei kamen erhebliche Mengen aus Deutschland.


Also nix mit den üblichen Verschwörungstheorien - ganz im Gegenteil - die Bilanz des Nettostromexports aus D wird dann eben noch günstiger ausfallen als schon im Vorjahr. Da im Winter "turnusgemäß" die Wintkraft höher verfügbar ist, auch beinahe eine Woche lang in Süddeutschland PV deutlich über dem "normalen Soll" liegt (jahreszeitlich bedingt zwar niedrigere Ergebnisse aufweist), wurde das Äquivalent dieser so generierten Energie den frierenden Nachbarn abgegeben.
Hierdurch habe es hohe Lastflüsse im deutschen Netz gegeben. Um Überlastungen besonders an den „Flaschenhälsen“ der Netze zu vermeiden, mussten die Betreiber mit Noteingriffen die Einspeisung von Strom kurzfristig anpassen - Fachleute sprechen von „redispatch“.
Business as usual - von kleineren Störungen durch die Nachbarn mal abgesehen...

Wirklich dumm gelaufen - zu kalt = mehr Strombedarf - zu wenig Flusswasser = weniger Leitung - "ungeplanter Ausfall" mehrerer größerer Versorgungseinheiten - punktuelle Belastungen an den Stromverbindungen nach F - einfach mal nachdenken oder recherchieren bevor wieder mal der "Zappelstrom" an allem Schuld sein soll :rolleyes:
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Re: Spannungsschwankungen im Stromnetz während Kältezeit

Beitragvon Ebiker » Fr 27. Jan 2017, 15:44

immernoch_ratlos hat geschrieben:[url=http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=3803880#p3803880] (27 Jan 2017, 14:41)
Wirklich dumm gelaufen - zu kalt = mehr Strombedarf - zu wenig Flusswasser = weniger Leitung - "ungeplanter Ausfall" mehrerer größerer Versorgungseinheiten - punktuelle Belastungen an den Stromverbindungen nach F - einfach mal nachdenken oder recherchieren bevor wieder mal der "Zappelstrom" an allem Schuld sein soll :rolleyes:


Genau, einfach mal nachdenken: Diese Situation gab es schon lange vor dem Energiedisaster in D und wurde viele Jahre lang völlig problemlos gehandlet. Erst mit der sog. Energiewende kamen Versorgungsschwierigkeiten weil Sonne und Wind eben nicht planbar und zuverlässig zur Verfügung stehen. Zu den sogenannten Exporterfolgen ist an anderer Stelle schon geschrieben worden, Negativverkäufe zähle ich nicht dazu.
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Re: Spannungsschwankungen im Stromnetz während Kältezeit

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 27. Jan 2017, 16:43

Immer die gleichen Behauptungen - wo sind denn nun Deine Belege für diese Behauptungen :dead:

Ja - allerding ich hatte dazu bereits nachprüfbare Fakten genannt - nix mit "Negativverkäufen" - was am Ende Zählt ist die Bilanz und die war und ist für D sehr positiv ~10% der dt. Produktion gingen netto in die Nachbarstaaten. Das lässt sich alles im WEB finden - allerdings nur dann, wenn man auch an der Realität Interesse hat....

ISE Fraunhofer (2016.02.23) hat geschrieben:Deutschland hat im Jahr 2015 einen Außenhandelsbilanzüberschuss von 2,07 Mrd. Euro beim Stromexport erzielt. Dieser Wert liegt deutlich über dem alten Rekordwert von 1,94 Mrd. Euro aus dem Jahr 2013.

Eine genauere Analyse der Daten zeigt, dass der ins Ausland exportierte Strom im Durchschnitt die gleichen Marktpreise erzielt wie der nach Deutschland importierte Strom. »Die These, Deutschland würde überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien ins Ausland verschenken, lässt sich anhand der Zahlen nicht bestätigen«, folgert Prof. Bruno Burger vom Fraunhofer ISE, der die Daten des Statistischen Bundesamts ausgewertet hat.


energy-charts Eine schöne interaktive Grafik - wer die zu lesen versteht, hat Vorteile... :thumbup:

Was "früher" angeht - kannst Du das belegen ? Wenn inzwischen ca. 1/3 der el. Energie welche im vergangenen Jahr genutzt wurde, keinerlei Kohle, Gas, Uran (das alles muss ja entweder kostenpflichtig gefördert und oder importiert werden)verbraten hat, dabei keinerlei CO2 und andere "Nebenwirkungen" hatte, kann man wohl erwarten, das dafür weitere Schritte in Sachen Netze - Speicher u.ä. erfolgen. Allesammt Investitionen in eine Zukunft, wo fossile "Brennstoffe" in jeglicher Hinsicht immer teurer werden.

Forschung und Implementierung waren immer auch eine Gelegenheit zu Exporten und davon lebt D ja - und das gewiss nicht schlecht. Und ob Du das begreifst oder nicht, EE sind zukunftsfähig, fossile Träger sind das aus vielen Gründen eben nicht.
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Re: Spannungsschwankungen im Stromnetz während Kältezeit

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 27. Jan 2017, 17:30

Nachgeschoben :

Stromaustauschsaldo Deutschlands in den Jahren 1990 bis 2016 (in Terawattstunden)

Sehr interessant "früher" war also alles besser ? Wohl eher nicht ! :s

Mit Beginn der Implementierung von EE, begann auch die durchgehend postive Nettoexportbilanz (wie diese Grafik recht anschaulich zeigt. Bislang also ein Nettoabfluß (daher negative Vorzeichen) bis 2016 ~55,5TWh :thumbup:

Meine eigene PV hatte im Januar 2017 bis einschließlich gestern ~258 kWh Ertrag je nach weiterer Wetterlage könnte das innerhalb von nun 6 Jahren noch für Platz 1 reichen. Also ca. 260 kWh die direkt meiner Heizung "zufließen", also schon mal nirgendwo sonst herumzappeln.... :cool:

Was also meine el. Heizung angeht, habe ich in den letzten 5 Jahren im Durchschnitt jährlich 2.600 kWh (Okt. bis März) direkt und vollkommen CO2 und feinstaubfrei für Heizzwecke genutzt - was sonst noch für E-Heizung zugekauft werden musste, aus ebenfalls CO2 unbelasteten Quellen geliefert bekommen und im Jahresdurchschnitt ~8.000 kWh "CO2 und feinstaubfrei" ins Ortsnetz eingespeist. Nichts davon "zappelt" irgendwie herum. Lediglich meine früheren Lieferanten für 100% E-Heizung mussten sich andere Kunden suchen. Meine Nachbarn müssen egal welche Wetterlage, von mir keinerlei Abgase hinnehmen - ich allerdings werde schon mal damit beglückt. Nun ja, auf dem Dorf ist diese Beeinträchtigung eher vernachlässigbar klein.

Dezentrale PV auf dem Hausdach speisen ausnahmslos in ihre jeweiligen lokalen Ortsnetze ein und dort verbleibt auch deren Leistung ~1 Million über ganz D verteilt - da zappelt auch nix... :p

Allenfalls in den Köpfen von eingefleischten Gegner jeglichen Fortschritts
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Re: Spannungsschwankungen im Stromnetz während Kältezeit

Beitragvon DieBananeGrillt » So 29. Jan 2017, 19:47

Aldemarin hat geschrieben:(26 Jan 2017, 17:24)

Während der zur Zeit herrschenden Kältewelle in Süddeutschland kommt es immer wieder zu Spannungsschwankungen im Stromnetz, die zur Helligkeitsänderung von Lampen und sogar den kurzzeitigen Aussetzern von Fernsehern und Leuchtstofflampen führen. Früher gab es so etwas nicht. Erste Folge der Energiewende?!


Nein, ein Folge von Cybergangangriffen und Hackerversuchen in das Stromnetz.
Solange es nur flackert, geht es noch.

LED-Lampen können nicht flackern, entweder sie leuchten oder nicht.
Röhrenleuchten und Bildschirmröhren können flackern.

Die Energiewende ist aber noch nicht überall angekommen.
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Re: Spannungsschwankungen im Stromnetz während Kältezeit

Beitragvon Ebiker » So 29. Jan 2017, 20:05

DieBananeGrillt hat geschrieben:(29 Jan 2017, 19:47)

LED-Lampen können nicht flackern, entweder sie leuchten oder nicht.


Natürlich können auch LED flackern.
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Re: Spannungsschwankungen im Stromnetz während Kältezeit

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 30. Jan 2017, 12:02

Ebiker hat geschrieben:Natürlich können auch LED flackern.
Aber ja - aus sehr vielen Gründen.

Doch wollen "wir" bei Fakten bleiben - ein ordentlicher Link zu genau diesem "Störverhalten" und schon ist alles gut...

Ansonsten, wer sich die Mühe macht "das Flackern von LED" (Leuchtmittel möchte ich doch annehmen) zu ergründen, findet Gründe dafür in reicher Zahl - nur eben "Netzschwankungen" - als nachweisbare Ursache leider nicht.

Das "Netz" wird von zahlreichen elektronischen Geräten "verseucht", die ihrerseits elektronischen Geräte gehen damit sehr unterschiedlich um. Schon das Ein- oder Ausschalten großer "Verbraucher" verändert lokal die Bedingungen. Ansonsten gelten die Norm IEC 60038 was die Netzspannung angeht europaweit. Die konkreten Spannungswerte dürfen um ±10 % von den Nennwerten abweichen. Das wiederum müssen "Verbraucher problemlos verarbeiten können".

Es gibt zahlreiche Einflussgrößen in unseren Verbundnetzen - hauptsächlich - Spannung, Automatische Wiedereinschaltung (nach Kurzschlüssen), Oberschwingungen, Transienten, Schieflast, Flicker und andere die verbraucherseitig zu verorten sind. Selbstverständlich beeinflusst auch die Umstellung von einem zentralistischen zu einem eher dezentralen Netz die notwendigen Maßnahmen zu dessen Steuerung. Ein weitgehend "reaktives" Verhalten muss über Ausbau des "Smart Grid" an die Veränderungen angepasst werden.

Wer in räumlicher Nähe zu Umspannwerken / Großkraftwerke befindet, müsste ja deutlich öfter von deren Schalthandlungen betroffen sein. Da die einfache Glühlampe deutlicher auf Spannungsschwankungen reagiert, sollte das sichtbar werden - nun, auch wer lange Jahre in Sichtweite zu einem bekannten AKW wohnt und selbst bei "Reaktorschnellschluss" davon nichts in seinem Niederspannungsnetz bemerkt, sollte diese "Vorverurteilungen" eher nicht ernst nehmen.

Sie sind was sie sind, der übliche Versuch etwas schlechtzureden - meist weil es an tatsächlich nachvollziehbaren Gründen / Fakten fehlt....

Wie üblich, kann man hier harte Fakten einstellen, die verschwinden mit jedem weiteren Beitrag immer weiter nach hinten, bis sie (wenn nicht sofort) spätestens einige 10 ... 15 Beiträge weiter oder in anderem Zusammenhang erneut ignoriert werden. So funktioniert das eben im "postfaktischen" Zeitalter, wo selbst ein amerikanischer Präsident sich nicht entblödet, eine offensichtliche Lüge zur "alternativen Wahrheit" umzudeuten.
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