EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

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Boracay
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Boracay » Mo 19. Dez 2016, 20:09

Jaja - did übermächtige Agrarlobby.

Jetzt wird der Biolandbau pro Hof schon mit 111.000€ im Jahr gefördert, aber die ganze linksgrünen Städter
meinen das sei immer noch nicht genug.
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Welfenprinz
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Welfenprinz » Mo 19. Dez 2016, 20:28

Isses ja auch nicht.
Der Biolandbau muss im Rahmen der neuen DÜV diverse Sonder-und Ausnahmeregelungen zugeschoben bekommen.
Sonst wär er von der Seite her sofort tot.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 19. Dez 2016, 21:07

ich finde interessant was ich soeben hörte. für ein festival haben die pissoirs keine spülung. ich dachte in amsterdam.
jedenfalls wird aus diese urin phosphat rückgewonnen nitrat darf dann nicht in der umwelt kommen und wird also auch erledigt.

jetzt abwarten bis es vorgeschrieben wird für ställe.
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon watisdatdenn? » Mo 19. Dez 2016, 21:52

Welfenprinz hat geschrieben:(08 Nov 2016, 09:44)
Ich hatte letztes Frühjahr mit den Rohdaten von 7 Wasserschutzgebieten zu tun(Auswertung,Darstellung für Antragsformulierung ans Land). Südheide.

Sind die Rohdaten irgendwo abrufbar?

Inwiefern ist der nitratgehalt im Grundwasser wichtig? Wird das nitrat bei der trinkwasserherstellung entfernt?
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Welfenprinz » Mo 19. Dez 2016, 23:36

...
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Welfenprinz » Mo 19. Dez 2016, 23:39

watisdatdenn? hat geschrieben:(19 Dec 2016, 21:52)

Sind die Rohdaten irgendwo abrufbar?

Nein

nwiefern ist der nitratgehalt im Grundwasser wichtig?


:?:
Um Nitrat gehts bei dem ganzen Zirkus doch


Wird das nitrat bei der trinkwasserherstellung entfernt?

Es ist technisch möglich es zu entfernen,ja
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon H2O » Di 20. Dez 2016, 19:34

Welfenprinz hat geschrieben:(19 Dec 2016, 23:39)

Nein



:?:
Um Nitrat gehts bei dem ganzen Zirkus doch



Es ist technisch möglich es zu entfernen,ja


Mit wenig Sucharbeit findet man mit Google in https://www.wasserklinik.com/nitrate-im-trinkwasser/ leicht verständliche Hinweise zur Schädlichkeit von Nitrat, mit Nitrit und Nitrosaminen.


    Nitrate selber sind nicht giftig. sie sind aber die Vorstufe, durch Reduktion, zum gesundheitsschädigenden Nitrit.

    Ein hoher Nitrat Gehalt in unserem Trinkwasser ist äußerst gesundheitsgefährdend. Nitrat kann im sauren Milieu unseres Körpers, auch mit Hilfe von Bakterien, zu Nitrit und schließlich zu Nitrosaminen umgewandelt werden, die krebserregend wirken können.

    Die durch Bakterien verursachte Umwandlung, die Reduktion von Nitrat zu Nitrit, findet auch in Wasser- und Leitungsrohren, bei stehendem Wasser, statt. Keime, Bakterien, Parasiten, Viren und andere Mikroorganismen, sind heutzutage latent im Trinkwasser vorhanden. Auch kann Nitrat sowohl im Erdreich, in Lebensmitteln und auch im Körper des Menschen, im sauren Milieu, (z. B. Magen- und Mundschleimhäuten) zu Nitrit reduziert werden.

    Ablagerung von Nitrit in den kleinsten Gefäßen, den Kapillaren, können Durchblutungsstörungen verursachen.

    Nitrosamine entstehen aus Nitrit und Aminen (Stickstoffverbindungen, die auch im Körper gebildet werden können). Die Bildung kann nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen. Eine dieser Bedingungen ist ein saures Milieu. Dieses findet sich z.B. im menschlichen Magen und in den Mundschleimhäuten.

    Nitrosamine sind in hohem Maße krebserregend. Aus den Werten, der uns vorliegenden Trinkwasser-Analysen, können wir ersehen wie viel Nitrat in mg/l in Ihrem Trinkwasser vorhanden ist.

Ich nehme doch an, daß die Grenzwerte der EU-Trinkwasserverordnung aus einer gesundheitspolitisch notwendigen Gefährdungsanalyse hervor gegangen sind, sie also einer wissenschaftlich reproduzierbaren Auswertung entspringen.

Besonders beunruhigend sind die Ausführungen über die Zubereitung von Babynahrung mit unserem Trinkwasser.

"Trinkwasser für die Zubereitung von Babynahrung sollte überhaupt kein Nitrat enthalten!"

Wir sollten also mit der Nitratbelastung unseres Grundwassers und Oberflächenwassers höchst alarmiert umgehen. Das jahrelange Versäumnis der Politik geht zu Lasten der nachwachsenden Generationen. Ein weitgehend unbekannter Skandal!
Zuletzt geändert von H2O am Di 20. Dez 2016, 20:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Welfenprinz » Di 20. Dez 2016, 20:06

Jein.
Die EU hat in den 90ern die maximale Prophylaxe als Leitllinie für den Wasserschutz etabliert.
Die dann festgesetzten Grenzwerte haben sich nicht so sehr an medizinischen oder physiologischen Ergebnissen orientiert sondern an der analytischen Machbarkeit.
Das ist eine hehre Vorgangsweise ,die unbedingt bbeibehalten werden sollte. Nur die Öffentlichkeit muss den Umgang damit noch lernen.....die Überschrift “Grenzwertüberschreitung“ heisst eben nicht automatisch “ gesundheitsgefährdend“.

Der Grenzwert von 50 mg/l Nitrat soll übrigens bei einer nächtlichen Saufrunde erwürfelt worden sein,behaupten böse Zungen.

Je nach Geschäftsmodell und Zeiten würden evian oder vitel diese Konzentration auch als wertvoll,gesundheitsfördernd und vital mit Preisaufschlag vermarkten. :)
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon H2O » Di 20. Dez 2016, 20:55

Welfenprinz hat geschrieben:(20 Dec 2016, 20:06)

Jein.
Die EU hat in den 90ern die maximale Prophylaxe als Leitllinie für den Wasserschutz etabliert.
Die dann festgesetzten Grenzwerte haben sich nicht so sehr an medizinischen oder physiologischen Ergebnissen orientiert sondern an der analytischen Machbarkeit.
Das ist eine hehre Vorgangsweise ,die unbedingt bbeibehalten werden sollte. Nur die Öffentlichkeit muss den Umgang damit noch lernen.....die Überschrift “Grenzwertüberschreitung“ heisst eben nicht automatisch “ gesundheitsgefährdend“.

Der Grenzwert von 50 mg/l Nitrat soll übrigens bei einer nächtlichen Saufrunde erwürfelt worden sein,behaupten böse Zungen.

Je nach Geschäftsmodell und Zeiten würden evian oder vitel diese Konzentration auch als wertvoll,gesundheitsfördernd und vital mit Preisaufschlag vermarkten. :)


Ganz klar menschelt es auch in solchen Entscheidungsgremien. Da kann es schon einmal im Durchlaufverfahren dazu kommen, daß jeder Befragte einen Sicherheitsaufschlag zufügt, um seine Unsicherheit zu beruhigen. Durchaus möglich, daß der angegebene Grenzwert wissenschaftlich unbegründet ist.

Allerdings sollte die Mißachtung dieser Grenzwerte dann wenigstens wissenschaftlich abgesichert sein. Meine Vermutung: Was die eine Seite möglicherweise aus Unkenntnis zu immer "besseren" Werten getrieben hat ("gar kein Nitrat" ist vermutlich gar nicht machbar!), das hat die andere Seite durch Dickfelligkeit ausgeglichen, vermutlich ohne wissenschaftlich neutrales Gegengutachten.

So darf man aber nicht ohne Not mit den Gesundheitsgefahren für die Allgemeinheit umgehen. Das bleibt immer noch ein sehr ernster Skandal, bis unabweisbare Entwarnung nachprüfbar auf dem Tisch der Entscheider liegt.

Ich zweifele zunächst nicht an der Stichhaltigkeit dieses Berichts:
https://www.wasserklinik.com/nitrate-im-trinkwasser/

Ja, konkrete Mengenangaben und Grenzwerte aus wissenschaftliche Analyse findet man auch dort nicht. Irgendwann verirrt sich unsereiner dann genau so, wie im Thema "Klimaveränderung" und seinen Gutachten und Gegengutachten: Glaubenssache. Der Vorwurf bleibt jedoch, daß jene, die viel Lohn und Gehalt für ihre Arbeit in den Diensten der Allgemeinheit beziehen, zu keinerlei unangreifbarer Festlegung bereit sind. Dann sind mir die Festlegungen der EU am Ende noch am sympathischsten. Her mit dem gut begründeten und wissenschaftlich unangreifbaren Gegengutachten!

Daß der Allgemeinheit gegenüber unverantwortliche Manager einen hohen Nitratgehalt in ihren Quellwässern am Ende noch mit "it's not a bug, it's a feature" als gesundheitsfördernd verkaufen, das glaube ich sofort. Vergleichbar mit "Ein hoher Teeranteil und Nikotingehalt im Rauch unserer Zigaretten fördert Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit", gezeichnet Dr. Marlboro.
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Welfenprinz » Di 20. Dez 2016, 21:22

Ja,die Grundlage der EU-Wasserschutzrichtlinie -die maximale Prophylaxe- ist nicht nur am sympathischsten sondern auch am richtigsten.

Der Umgang damit ist schwer.
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon H2O » Di 20. Dez 2016, 22:08

Welfenprinz hat geschrieben:(20 Dec 2016, 21:22)

Ja,die Grundlage der EU-Wasserschutzrichtlinie -die maximale Prophylaxe- ist nicht nur am sympathischsten sondern auch am richtigsten.

Der Umgang damit ist schwer.


Diese Not betrifft aber nicht nur die EU-Wasserschutzrichtlinie; Außenminister Steinmeier meinte einmal: "Politik ist das beharrliche Bohren ganz dicker Bretter!" Da hat der Mann vermutlich Recht!
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Welfenprinz » Fr 17. Feb 2017, 10:19

Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon frems » Do 9. Mär 2017, 21:34

Hendricks scheint zu wirken. (Sorry, Welfi :p )

Immer größere Ernten, immer mehr Dünger und Pestizide – daran wollte niemand rütteln. Jetzt gestehen Landwirte erstmals ein, Fehler gemacht zu haben, und denken um.
http://www.zeit.de/2017/09/landwirtscha ... ettansicht
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon DieBananeGrillt » Sa 11. Mär 2017, 00:10

H2O hat geschrieben:(20 Dec 2016, 20:55)

Ganz klar menschelt es auch in solchen Entscheidungsgremien. Da kann es schon einmal im Durchlaufverfahren dazu kommen, daß jeder Befragte einen Sicherheitsaufschlag zufügt, um seine Unsicherheit zu beruhigen. Durchaus möglich, daß der angegebene Grenzwert wissenschaftlich unbegründet ist.

Allerdings sollte die Mißachtung dieser Grenzwerte dann wenigstens wissenschaftlich abgesichert sein. Meine Vermutung: Was die eine Seite möglicherweise aus Unkenntnis zu immer "besseren" Werten getrieben hat ("gar kein Nitrat" ist vermutlich gar nicht machbar!), das hat die andere Seite durch Dickfelligkeit ausgeglichen, vermutlich ohne wissenschaftlich neutrales Gegengutachten.

So darf man aber nicht ohne Not mit den Gesundheitsgefahren für die Allgemeinheit umgehen. Das bleibt immer noch ein sehr ernster Skandal, bis unabweisbare Entwarnung nachprüfbar auf dem Tisch der Entscheider liegt.

Ich zweifele zunächst nicht an der Stichhaltigkeit dieses Berichts:
https://www.wasserklinik.com/nitrate-im-trinkwasser/

Ja, konkrete Mengenangaben und Grenzwerte aus wissenschaftliche Analyse findet man auch dort nicht. Irgendwann verirrt sich unsereiner dann genau so, wie im Thema "Klimaveränderung" und seinen Gutachten und Gegengutachten: Glaubenssache. Der Vorwurf bleibt jedoch, daß jene, die viel Lohn und Gehalt für ihre Arbeit in den Diensten der Allgemeinheit beziehen, zu keinerlei unangreifbarer Festlegung bereit sind. Dann sind mir die Festlegungen der EU am Ende noch am sympathischsten. Her mit dem gut begründeten und wissenschaftlich unangreifbaren Gegengutachten!

Daß der Allgemeinheit gegenüber unverantwortliche Manager einen hohen Nitratgehalt in ihren Quellwässern am Ende noch mit "it's not a bug, it's a feature" als gesundheitsfördernd verkaufen, das glaube ich sofort. Vergleichbar mit "Ein hoher Teeranteil und Nikotingehalt im Rauch unserer Zigaretten fördert Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit", gezeichnet Dr. Marlboro.


Was ist schon Nitrat gegenüber Glyphosat ??
Bei Nitrat geht es um die Entsorgung der Massentierhaltungsabfälle.
Bei Glyphosat geght es um den Nutzpflanzenwachstum und einer milliardenschweren Industrielobby weltweit.
Beides stark gülleverdächtig......
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon H2O » Sa 11. Mär 2017, 08:37

DieBananeGrillt hat geschrieben:(11 Mar 2017, 00:10)

Was ist schon Nitrat gegenüber Glyphosat ??
Bei Nitrat geht es um die Entsorgung der Massentierhaltungsabfälle.
Bei Glyphosat geght es um den Nutzpflanzenwachstum und einer milliardenschweren Industrielobby weltweit.
Beides stark gülleverdächtig......


So würde ich nicht in eine Diskussion dieser Art einsteigen! Wo ist der Nachweis, daß Glyphosat schadet? Welfenprinz hatte ihn schon geliefert: Ein umkippendes Faß Glyphosat hat einer Laborratte glatt das Genick gebrochen. Nachweis erbracht!
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 13. Mär 2017, 16:49

H2O hat geschrieben:(11 Mar 2017, 08:37)

So würde ich nicht in eine Diskussion dieser Art einsteigen! Wo ist der Nachweis, daß Glyphosat schadet? Welfenprinz hatte ihn schon geliefert: Ein umkippendes Faß Glyphosat hat einer Laborratte glatt das Genick gebrochen. Nachweis erbracht!



Alles was nicht bewiesen ist, gibt es auch nicht und ist auch nicht möglich ??

Sei wann ist denn die Menschheit am Ende aller Forschungen und Entdeckungen angekommen ?

In der medizinischen Forschung hat man gerade erst einmal die Hälfte erreicht. Es gibt noch viel zu entdecken und abzuklären, wie Krankheiten entstehen.
In der Pflanzenforschung und Entwicklung neuer Mittel dazu ist man viel weiter.
Allerdings fehlt der Bezug zum Menschen dadurch, das der Stoffwechselmechanismus weiterhin
noch nicht vollständig geklärt ist, bei einfachen Pflanzen hingegen schon.

Somit ist es völliger Irrsinn etwas auf den Markt zu bringen, wobei eine Nichtschädlichkeit für den Menschen noch nicht bewiesen werden kann.
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon H2O » Mo 13. Mär 2017, 20:16

DieBananeGrillt hat geschrieben:(13 Mar 2017, 16:49)

Alles was nicht bewiesen ist, gibt es auch nicht und ist auch nicht möglich ??

Sei wann ist denn die Menschheit am Ende aller Forschungen und Entdeckungen angekommen ?

In der medizinischen Forschung hat man gerade erst einmal die Hälfte erreicht. Es gibt noch viel zu entdecken und abzuklären, wie Krankheiten entstehen.
In der Pflanzenforschung und Entwicklung neuer Mittel dazu ist man viel weiter.
Allerdings fehlt der Bezug zum Menschen dadurch, das der Stoffwechselmechanismus weiterhin
noch nicht vollständig geklärt ist, bei einfachen Pflanzen hingegen schon.

Somit ist es völliger Irrsinn etwas auf den Markt zu bringen, wobei eine Nichtschädlichkeit für den Menschen noch nicht bewiesen werden kann.


Na ja, die Menschheit tut sehr bewußt sehr viel, um sich gesundheitlich zu schädigen, daß mir auf dem Gebiet die Aufregung angebrachter erscheint als dort, wo bei aller Mühe kein greifbarer Nachweis eines Schadens erbracht werden konnte. Wenn wir dann damit Erfolg hatten, dann wird es Zeit, n icht nachgewiesene Gefahren zu suchen.
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Welfenprinz » Di 14. Mär 2017, 20:30

frems hat geschrieben:(09 Mar 2017, 21:34)

Hendricks scheint zu wirken. (Sorry, Welfi :p )

Immer größere Ernten, immer mehr Dünger und Pestizide – daran wollte niemand rütteln. Jetzt gestehen Landwirte erstmals ein, Fehler gemacht zu haben, und denken um.
http://www.zeit.de/2017/09/landwirtscha ... ettansicht



“Tatsächlich kommt das selbstkritische Thesenpapier zu einem Zeitpunkt, an dem sich eine technologische Innovationswelle aufbaut. Die großen Chemie- und Saatgutkonzerne wie Bayer und Monsanto tun sich auch deshalb weltweit zusammen, weil sie statt an den Agrarchemikalien künftig an neuen "Lösungspaketen" verdienen wollen, an Wetterdaten und Ernte-Robotern, an neuen Biospritzmitteln und neuen Züchtungstechniken.


Vieles an dieser schönen neuen Agro-Welt wird den grünen Kritikern nicht schmecken, die der DLG jetzt applaudiert haben.“


Wenn 2 das gleiche sagen,meinen sie nicht dasselbe. :D
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Elser » Do 27. Apr 2017, 10:37

Welfenprinz hat geschrieben:(19 Dec 2016, 20:28)

Isses ja auch nicht.
Der Biolandbau muss im Rahmen der neuen DÜV diverse Sonder-und Ausnahmeregelungen zugeschoben bekommen.
Sonst wär er von der Seite her sofort tot.



Hier frage ich mich, wie viel braucht eine Bauernfamilie zum Leben. Sagen wir mal großzüg 50.000 €. Wenn dieser Beispiels-Bauer dann also z.B. 111.000 € Subventionen bekommt so verbrennt er, durch seine Arbeit, 61.000 € pro Jahr. Deren Arbeit hat also nicht nur keinen echten Wert, sondern sogar einen negativen Wert. So muß man sich dass mal klar machen. Da kann also etwas nicht stimmen. Natürlich hat z.B. eine Kartoffeln einen echten Wert, aber irgentwo werden, in der Wertschöpfungskette, Kosten abgegriffen, die in unberechtigte Taschen fliessen. Also in die Taschen von Menschen die keine echte Leistung, zur Herstellung dieser Kartoffel, erbringen. Denkt nach - es kann nicht anders sein!

Ich kenne "Normalbauern" die noch viel mehr Subventionen bekommen. Also noch mehr Geld verbrennen und dabei auch noch unsere Umwelt vergiften. Früher gab es eine Web-Seite auf der man nachsehen konnte, wie viel Subvention der einzelne Bauer bekommt. Diese Info-Möglichkeit wurde, auf Druck der Bauernschaft, wieder abgeschafft.

Unsere Landwirtschaft ist, in meinen Augen, nichts anderes als subventionierter Wahnsinn. Erst wenn alle Subventionen abgeschafft, Tierschutz- und Emmisionsschutzgesetze die diesen Namen auch verdienen, verabschiedet und streng kontrolliert werden, würden wir wieder eine Landwirtschaft bekommen die diesen Namen auch verdient hätte.

Aber wie an vielen Stellen unseres Landes geht es auch hier nur darum, dass sich die "richtigen" Leute die Taschen, auf Kosten der Allgemeinheit, füllen können.

Elser
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Re: EU verklagt erneut Deutschland (Nitrat im Grundwasser)

Beitragvon Welfenprinz » Fr 26. Mai 2017, 15:43

Die EU-Ausgleichszahlungen werden veröffentlicht.

Wenn du heute alle Subventionen streichst sind sofort alle extensiven Betriebe tot,der Biobetrieb genauso wie der Mutterkuhhalter in Grenzertragslagen. Das holländische Gewäxhshaus oder den Wiesenhofstall,also die Betriebe aus denen die Masse kommt, würde die Subventionsstreichung überhaupt nicht tangieren.

Mit der Nitratlüge des UBA hat dein ganzer Salmon sowieso nix zu tun.
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