Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon frems » Di 15. Nov 2016, 21:03

Teeernte hat geschrieben:(15 Nov 2016, 20:57)

Weil ich nicht wie ein Depp auf den CO2 Ausstoß je Einwohner in D schaue.....

..sondern auf den Ausstoß D insgesamt ....over all - so wie WELTWEIT verglichen wird....pro Land .....?



Für die DEMENTEN..... 1990 ist das MASS... für das Land INSGESAMT ....bereits kurz vor Kyoto.

Als Nicht-Depp könntest Du ja überhaupt mal auf Zahlen schauen. Oder überlegen, ob sich die Bevölkerungszahl seitdem so nennenswert verändert hat. Dann käme man sogar von selbst drauf, dass ein solcher Abwärtstrend auch insgesamt einer Reduzierung entspricht: https://qfcnews.files.wordpress.com/201 ... agramm.jpg

Erinnerst mich gerade an jemanden, der sich den Monat des Vulkanausbruchs auf Island herausgepickt hat und ihn wahlweise mit dem selben Monat im Jahr davor oder danach in Relation setzt, um Aussagen über die globale Entwicklung des Luftverkehrs zu treffen.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Teeernte » Di 15. Nov 2016, 21:18

frems hat geschrieben:(15 Nov 2016, 21:03)

Als Nicht-Depp könntest Du ja überhaupt mal auf Zahlen schauen. Oder überlegen, ob sich die Bevölkerungszahl seitdem so nennenswert verändert hat. Dann käme man sogar von selbst drauf, dass ein solcher Abwärtstrend auch insgesamt einer Reduzierung entspricht: https://qfcnews.files.wordpress.com/201 ... agramm.jpg

Erinnerst mich gerade an jemanden, der sich den Monat des Vulkanausbruchs auf Island herausgepickt hat und ihn wahlweise mit dem selben Monat im Jahr davor oder danach in Relation setzt, um Aussagen über die globale Entwicklung des Luftverkehrs zu treffen.


Ich mag Dir nicht die Klassen 6-10 nachholen. Lass es.

NUR CO2 ungleich ALLE Treibhausgasemmissionen . Nebenbei - auch der IPCC hat nach laaaaanger Recherche erkannt - Wasserdampf ist das wichtigste (natürliche) Treibhausgas...

Nebenbei - der globale Absatz von Flugzeugen (globale Entwicklung des Luftverkehrs) zu der ZEit (letzer Vulkanausbruch) war ja nicht schlecht ?

Natürlich - war der Vulkanausbruch im Jahr 181 in Neuseeland vollkommen unbedeutend für das globale Flugwesen.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon frems » Di 15. Nov 2016, 21:25

Teeernte hat geschrieben:(15 Nov 2016, 21:18)

Ich mag Dir nicht die Klassen 6-10 nachholen. Lass es.

NUR CO2 ungleich ALLE Treibhausgasemmissionen . Nebenbei - auch der IPCC hat nach laaaaanger Recherche erkannt - Wasserdampf ist das wichtigste (natürliche) Treibhausgas...

Nebenbei - der globale Absatz von Flugzeugen (globale Entwicklung des Luftverkehrs) zu der ZEit (letzer Vulkanausbruch) war ja nicht schlecht ?

Natürlich - war der Vulkanausbruch im Jahr 181 in Neuseeland vollkommen unbedeutend für das globale Flugwesen.

Und ein Konjunkturtief, wo Produktion und BIP im Zuge einer Krise in einem Jahr abschmierten, ist halt nicht aussagekräftig. Das musst Du noch lernen. Übrigens geht's beim Kyoto-Protokoll, das Du erwähntest, um CO2-Äqu. Und genau dazu suchte ich Zahlen raus. Du brauchtest leider noch immer keine seriösen Statistiken. Man kann sich denken, wieso. Kurzum: der Ausstoß geht seit etlichen Jahrzehnten nach unten. Weder stagniert, noch steigt er. Ob's die bisherigen Investitionen wert sind, kann man natürlich hinterfragen. Aber bitte nicht mit unkritischem Nachplappern von Lobby-Tricks, auf die niemand hereinfallen sollte, der es bis in die 11. Klasse geschafft hat.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Teeernte » Di 15. Nov 2016, 21:29

frems hat geschrieben:(15 Nov 2016, 21:25)

der es bis in die 11. Klasse geschafft hat.


Mich interessiert nicht - wo du noch Knüllpapier eingesammelt hast.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon frems » Di 15. Nov 2016, 21:33

Teeernte hat geschrieben:(15 Nov 2016, 21:29)

Mich interessiert nicht - wo du noch Knüllpapier eingesammelt hast.

Der CO2-Ausstoß in Deutschland scheint Dich aber auch nicht zu interessieren.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Nathan » Di 15. Nov 2016, 23:49

Teeernte hat geschrieben:(15 Nov 2016, 20:57)

Weil ich nicht wie ein Depp auf den CO2 Ausstoß je Einwohner in D schaue.....

..sondern auf den Ausstoß D insgesamt ....over all - so wie WELTWEIT verglichen wird....pro Land .....?



Für die DEMENTEN..... 1990 ist das MASS... für das Land INSGESAMT ....bereits kurz vor Kyoto.


Warte mal ab. Noch haben wir nicht 2030 und wir stehen vor einer sehr entscheidenden technischen Wende des Individualverkehrs. China hat sich schon entschlossen. Europa auch. Interessant ist, wie Trump mit der Frage der Elektrofahrzeuge umgeht. Für das Weltklima wäre natürlich eine so große und durchmotorisierte Nation ein ganz entscheidender Faktor. Japan auch, Australien und Zentralafrika eher weniger. Auch Russland und das komplette Baltikum sind nicht entscheidend.

Allerdings darf man auch andere Eintragungen in die Atmosphäre nicht vergessen, allen voran ist natürlich der Flugverkehr zu nennen, dessen Anteil an der CO2 Verseuchung enorm ist. Eine Elektrifizierung des Flugverkehrs kommt auf Basis heutiger Stromspeicher nicht in Betracht. Um den heutigen Flugverkehr zu ersetzen hätte man sich intensiv mit Isaac Asimov oder Stanislaw Lem unterhalten müssen...

Ein modernes Flugzeug braucht so ungefähr 3,5l Kerosin/100km - hehe, pro Fluggast, bei so ca. 350 Paxe. Ein Auto, das mit mindestens drei Personen beladen wäre, führe also schon umweltfreundlicher, wenn man einen Durchschnittsverbrauch von so ca. 7l annimmt. Nur sind leider die Fahrzeuge meistens mit einer einzigen armseligen Personen bemannt (oder befraut, logo), trotz Allradantrieb, > 2to. Gewicht und einem ganzen Haufen an verschwendeten Rohstoffen. Da sieht das Flugzeug faktisch noch richtig gut aus.Der Elektroantrieb jedoch verschafft dem Auto blitzartig einen sensationellen ökologischen Vorteil gegenüber einem Flugzeug.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 16. Nov 2016, 01:03

Es wird zwar Teeernte nicht überzeugen - was kann den in der realen Welt überhaupt noch überzeugen - nun ja.... :rolleyes:

Jedenfalls habe ich bevor ich meine per PV eingesparten "CO2 - Werte" zum besten geben wollte, nochmal nachschauen ob ich überhaupt den korrekten Umrechnungsfaktor benutze. Im Gegensatz zu "anderen" möchte ich mit möglichst realistischen und nachprüfbaren Daten argumentieren.

Nun ja - das folgende hat mich einerseits bestätigt - andererseits dann doch genauso verwundert wie den Schreiber dieses Beitrags :?

Quelle hat geschrieben:Je schmutziger der Strommix desto höher sind die CO2 Einsparungen

Eine weitere wichtige Erkenntnis aus der Recherche, die zwar logisch ist, mir aber noch nie so bewusst war:

Je sauberer der Strommix eines Landes, desto geringer sind die CO2 Einsparungen und natürlich vice versa. Ich finds auch interessant, dass SwissSolar deshalb vielleicht den europäischen Strommix bei ihren Vergleichen angibt, da der eigene – eben durch den hohen Anteil an Wass- und Atomkraft – mit 0,25 kg/kWh sehr gering ist und die Ergebnisse dann vielleicht etwas frustrierend sind.

Photovoltaik Deutschland 0,7 kg/kWh 70-105 kg/m2
oder andere Quelle
Photovoltaik Deutschland 0,65 kg/kWh 65-100 kg/m2

Meine Anlage - auf der Basis 0,7 kg/kWh hat demnach bis gestern zum Sonnenuntergang (trotz großer Mondnähe geht damit leider nix) 37.233 kg CO2 eingespart. Das schöne an Strom und die daraus entstehende Wirkung in kWh ist, nur wenn was fließt, wird auch gezählt - geeicht gezählt !

Damit sich besonders Teeernte nicht unnötig erregt, habe ich auch den zweiten Wert aus 53.190 kWh für ihn herausdestiliert da sind es immer noch 34.573,5 kg CO2 die jeder, der meinen Strom genutzt hat vermeiden konnte (abzüglich dem ~Drittel, welches ich erst garnicht weitergeleitet habe). also zwischen 34 bis 37 t CO2 - und ich bin nur eine von rund 1,5 Millionen PV-Anlagen in D und nicht nur in D werden PV-Anlagen betrieben.

Traurig ist nur, die schöne Bilanz wird durch meinen Diesel wieder mehr als aufgehoben - da wäre eine E-Mobil schon die Lösung - wenn nur mein F-Mobil nicht so relativ neu wäre - in etwa so alt wie meine PV ~ 5 Jahre..... :mad:
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon MoOderSo » Mi 16. Nov 2016, 02:17

frems hat geschrieben:(15 Nov 2016, 21:33)

Der CO2-Ausstoß in Deutschland scheint Dich aber auch nicht zu interessieren.

Um die Emmisionsziele zu erreichen werden wir wohl die Klimaerwärmung brauchen.
Dank eines milden Winters sind im vergangenen Jahr die deutschen Kohlendioxid-Emissionen erstmals seit drei Jahren wieder gesunken. Die klimaschädlichen Ausstöße nahmen wegen eines geringeren Heizbedarfs um rund 41 Millionen Tonnen ab, was einem Rückgang um 4,3 Prozent im Vergleich zu 2013 entspricht.
http://www.augsburger-allgemeine.de/pol ... 67502.html
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Wildermuth » Mi 16. Nov 2016, 03:24

MoOderSo hat geschrieben:(16 Nov 2016, 02:17)

Um die Emmisionsziele zu erreichen werden wir wohl die Klimaerwärmung brauchen.


Was viele nicht wissen: es gibt auch technischen fortschritt.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon MoOderSo » Mi 16. Nov 2016, 14:00

Wildermuth hat geschrieben:(16 Nov 2016, 03:24)

Was viele nicht wissen: es gibt auch technischen fortschritt.

Das will man hoffen. Bisher bestand ja der Großteil der Reduktion aus der Abwicklung von DDR-Altlasten und der Verlagerung von Produktionsstandorten nach Osteuropa oder China.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon H2O » Mi 16. Nov 2016, 16:41

MoOderSo hat geschrieben:(16 Nov 2016, 14:00)

Das will man hoffen. Bisher bestand ja der Großteil der Reduktion aus der Abwicklung von DDR-Altlasten und der Verlagerung von Produktionsstandorten nach Osteuropa oder China.


Leider werden die technischen Fortschritte durch aufwendigeren Lebensstil schneller aufgefressen als man solche Fortschritte erzielen kann. Besser gedämmte Wohnungen --> mehr geheizte m²/Kopf; geringerer Kraftstoffverbrauch --> leistungsstärkere Antriebe, schwerere Fahrzeuge, mehr interkontinentale Flugreisen.

Ich bin nicht sicher, daß Einsicht und Anpassung an knappere Ressourcen als Notwendigkeit beherzigt werden... das ist immer die Aufgabe der anderen.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Teeernte » Mi 16. Nov 2016, 19:19

MoOderSo hat geschrieben:(16 Nov 2016, 14:00)

Das will man hoffen. Bisher bestand ja der Großteil der Reduktion aus der Abwicklung von DDR-Altlasten und der Verlagerung von Produktionsstandorten nach Osteuropa oder China.


:thumbup:
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 17. Nov 2016, 10:07

Also falls ich mich da nicht irre, wir leben alle auf dem selben Planeten (manchmal entsteht allerdings ein eher gegensätzlicher Eindruck). Wird eine Produktion aus welchen Gründen auch immer, in eine andere Weltgegend verlagert, bleiben deren "Nebenwirkungen" weiterhin erhalten - das bekannte Florian Prinzip "Heiliger Sankt Florian / Verschon' mein Haus / Zünd' and're an!".

Und was H2O meint, hat auch einen "ordentlichen" Namen : der "Rebound-Effekt" Gehört alles zu "Froschperspektive", wer langsam vor sich hin kocht, merkt zu spät, das es zu spät ist.

Das sog. "DDR-Altlasten" abgewickelt werden konnten, ist soweit es tatsächlich gelungen ist, war ebenfalls Fortschritt. Die Einsicht, in einem völlig durch Misswirtschaft heruntergekommenen "sozialistischen" System gelebt zu haben, ist sicher nur schwer zu verarbeiten. Klar muss "man" da von nun an gegen alles sein, was immer da kommt (zum Glück nur eine kleine "Untermenge") . Jeder echte Fortschritt ist ja ein neuerlicher Beweis "auf der falschen Seite gewesen zu sein". Nun unterscheiden "wir" uns da nur wenig. Jede Veränderung trifft auf Ablehnung. Erst wenn garnix mehr geht, kommt die (zu-späte) Erkenntnis, hätten wir doch bloß ....

Das zuzugeben fällt keinem leicht. Den Schaden haben alle gemeinsam. Ein Blick in die vielen Echokammern die das WWW inzwischen zu bieten hat, lässt sicher nicht nur bei mir Zweifel an der kollektiven Intelligenz des Homo sapiens aufkommen. Zäh werden auch die idiotischsten Vorstellungen verteidigt, wo Fakten - harte Fakten - längst das Gegenteil beweisen. Hier in D leben wir in einem vergleichsweise bestens ausgestatteten Schlaraffenland - doch das wird sich drastisch ändern - nicht gleich, eher unmerklich und das ist das eigentliche Problem. So können Gegner und Abwiegler ihre hanebüchenen Vorstellungen weiter verbreiten.

Wo jeder wissenschaftliche Ansatz auf eine "gefühlte - faktenfreie Welt" trifft, muss jede vernünftige Argumentation scheitern.... :mad: :thumbsdown:

Warum gibt es hier nicht ein schönes, dringend benötigtes "thumb down symbol" ???
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 17. Nov 2016, 22:29

Nun hier wieder was mit Milliarden - aber deutlich näher an der Realität - wie viel da in 10 Jahren zusammenkommt - ich will es nicht wissen - Trost gibt mir die Erkenntnis, der Staat wird schon etwas damit anfangen können - sind wir nicht alle " der Staat" :?:

Quelle :Stromauskunft (2016.11.17) hat geschrieben:Stromkunden zahlen knapp sechs Milliarden Euro Mehrwertsteuer

Obwohl wir oft genug über ihre Preispolitik schimpfen: Die Energieversorger stecken sich für Beschaffung, Vertrieb und Marge nur rund 20 Prozent des Strompreises in die eigene Tasche. Etwa 25 Prozent und damit bereits mehr als die Versorger kassieren die Netzbetreiber.

Und die restlichen 55 Prozent setzen sich aus den staatlichen Posten zusammen – zum Beispiel aus der wie der EEG-Umlage, der Stromsteuer, der Konzessionsabgabe und nicht zuletzt der Mehrwertsteuer.

Sie macht 19 Prozent des Nettopreises aus. Dazu nun folgendes Rechenexempel, das auf Daten von Verivox und der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen beruht:

Der durchschnittliche Nettopreis für eine Kilowattstunde Strom liegt im laufenden Jahr 2016 bei 22,91 Cent. Darauf fallen 4,35 Cent Mehrwertsteuer an, was uns zu einem Bruttopreis von 27,26 Cent pro Kilowattstunde führt.

Im vergangenen Jahr lag der Stromverbrauch der privaten Haushalte bei 132 Milliarden Kilowattstunden. Umgerechnet spülte dies rund 5,75 Milliarden Euro Mehrwertsteuer in die Staatskasse :thumbup:

Im kommenden Jahr – dies ist bereits in Stein gemeißelt – steigen die für den Strompreis nicht gerade unwichtigen Faktoren EEG-Umlage und Netzentgelte.

Und selbst wenn der Preisbestandteil der Versorger konstant und der Stromverbrauch in Deutschland unverändert bliebe, könnte sich der Staat allein dadurch über eine zusätzliche Viertelmilliarde an Mehrwertsteuereinnahmen freuen.

Dabei ist die Höhe der Mehrwertsteuer auf Strom ohnehin nicht nachvollziehbar. Zwar beläuft sich der reguläre Steuersatz auf die genannten 19 Prozent, für eine Reihe von Gütern des lebensnotwendigen Bedarfs gilt jedoch eine ermäßigte Mehrwertsteuer von aktuell sieben Prozent.

Als „lebensnotwendig“ definiert der Staat unter anderem Nahrungsmittel, Medikamente, Presseerzeugnisse sowie (ähem!) Zierpflanzen und Sammler-Briefmarken. Strom leider nicht.

Das ist in Zeiten grassierender Stromsperren in einkommensschwachen Haushalten nicht nur willkürlich, sondern grob fahrlässig.
Nun was tun ???
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Teeernte » Do 1. Dez 2016, 14:11

immernoch_ratlos hat geschrieben:(17 Nov 2016, 22:29)

Nun hier wieder was mit Milliarden - aber deutlich näher an der Realität - wie viel da in 10 Jahren zusammenkommt - ich will es nicht wissen - Trost gibt mir die Erkenntnis, der Staat wird schon etwas damit anfangen können - sind wir nicht alle " der Staat" :?:

Nun was tun ???



Lügen ist soooo GRÜÜÜN.....

Ökostromanbieter NATURSTROM AG
https://www.naturstrom.de/

BHKW mit PALMÖL.... >> Die BIO SPRIT LÜGE.

https://www.youtube.com/watch?v=WiOxBmq ... e=youtu.be
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Teeernte » Di 6. Dez 2016, 12:55

6. Dezember 2016, 11:07 Uhr
Gerichtsurteil
Verfassungsgericht: AKW-Betreibern steht Entschädigung für Atomausstieg zu...

Der Atomausstieg sei zwar im Wesentlichen zumutbar, so das Gericht. Allerdings sei es nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, dass die Konzerne keinen Ausgleich für ihre Investitionen erhalten. Der Gesetzgeber müsse diese Frage bis zum 30. Juni 2018 neu regeln. Die Aktien von RWE und Eon legten nach der Verkündung des Urteils zwischenzeitlich um mehr als fünf Prozent zu - viele Beobachter hatten damit gerechnet, dass den Konzernen kein Recht auf Entschädigungen zugesprochen wird.

Energiekonzerne sehen sich durch den beschleunigten Atomausstieg enteignet


Na... wird noch teurer... :D :D :D
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Kibuka » Di 6. Dez 2016, 14:02

Teeernte hat geschrieben:(06 Dec 2016, 12:55)

Na... wird noch teurer... :D :D :D


Frau Merkels Iditioten respektive Steuerzahler werden es schon richten.
Have no heroes, look up to no-one, for if you do, the best you'll ever be is second. If you have to ask why, you'll never understand!

„Weil das Wohl von einem genauso schwer wiegt, wie das Wohl von vielen.“
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Ger9374 » Di 6. Dez 2016, 14:25

Energiewende heißt bei uns:
Das Wohl einiger weniger durch die blöden
Energiekunden zu Finanzieren.Damit auch der letzte Öko sagen kann wir haben es geschafft.
Was helfen sinkende Energiekosten wenn durch
Aufschläge für die Energiewende alles und mehr wieder weg gefressen wird.Verarschung wie immer!!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » Di 6. Dez 2016, 14:43

Läuft doch gut. Weg mit Kohle, Atom und Co. Wir sollten mehr Fahrräder mit Dynamo haben. Jeder Bürger hat 3 Tage unter Volldampf zu strampeln. Sonst gibt's kein Strom. Täte einigen hier sehr gut.
Wie man Atomrotz betreibt bis die Reaktoren sich in Luft auflösen machen unsere Nachbarländer beeindruckend vor. "Risse, kein Problem. ...... alle Risse sind auf dem neustem Stand der Zeit. Wenn grüne Wölkchen raus kommen, macht euch keine Sorgen. Technik der Zukunft.
Atommüll gibt's nicht......guckst du, versinkt im Meer."
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 6. Dez 2016, 15:28

Hier bietet sich wie bei den meisten Angelegenheiten an, erst mal den Schaum abwischen, etwas dazulernen, Vorgänge analysieren und dann verstehen wer, was, wie, wem "antut".

Gefühlsbetonte, faktenresistente Betrachtung hilft da leider nix. Aber inzwischen ist die "schlichte gefühlte Welt" allein ausschlaggebend :dead:

Voodoo Beschwörungsformel "Die Merkel muss weg" hilft überall. Schön das "wir" uns mal wieder aufregen durften.

Damit es noch aufregender wird, die Energiekosten waren noch nie so niedrig wie Heute (Gestern zählt da eher nicht mehr). Sicher, nicht für alle, aber wo wird schon gerecht verteilt ?

Die "atomaren Kosten" ließen sich ganz einfach senken. Weg mit jeglicher Subvention, sofortiger Abrissvollzug der "ausgedienten AKW" solange bei den Besitzern noch Geld in der Kasse ist. Gegen diese Kosten, sind das was zu recht für entgangene Einnahmen und anderes Unrecht nachforderbar ist - schlicht "Pinaz".

Wenn, was den "Atomausstieg" angeht, wie die FAZ heute schreibt " Die Deutschen bereuen das bis heute nicht: Knapp Dreiviertel der Menschen im Land halten das nach wie vor für richtig." Kann es eher nicht wirklich falsch sein. Deren Artikel ist allerdings zumindest teilweise nicht auf neustem Stand : auch Vattenfall - Eigentümer der Schwedische Staat, hat durchaus ein Klagerecht vor dem Bundesverfassungsrecht - jedenfalls in dieser Angelegenheit - was sich gewiss auf andere ähnlich gelagerte Fälle präjustizierend auswirken dürfte. :rolleyes:

Auch, wenn es einigen nicht gefallen mag - Rechtsstaat ist und bleibt Rechtsstaat.... :thumbup:

Ach ja, inzwischen hat sich auch die Börse wieder "beruhigt" - die anfängliche "Begeisterung" ist wieder auf den Boden der Tatsachen zurück - sowohl E.ON, als auch RWE...

Deren altertümliches Geschäftskonzept "PV ist wie Ananas in Alaska" hat sich als sehr schlechte Beurteilung der Chancen EE erwiesen. Die haben den rechtzeitigen Umstieg schlicht verschlafen. da helfen auch die nun auf einmal so tollen Werbeanzeigen von E.ON nix. Einzig die offshore WKA wurde nun mit Hilfe der Politik zur neuen Melkkuh erkoren - schau mer mal... :mad:
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