Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon H2O » So 4. Jun 2017, 01:11

ebi80 hat geschrieben:(28 Dec 2016, 12:14)

Ich meinte mit Evakuierungsplänen eigentlich die Räumung der entsprechenden Gebiete.
Umsiedlung in weiter weg gelegene Orte. Um den direkten Knall zu entgehen. Früher oder später wird es passieren. Da wäre Vorsicht besser als Nachsicht.


Obwohl Sie ganz richtig auf die jederzeit zu erwartende Katastrophe hinweisen, sind das dennoch erdgeschichtlich langfristige Vorgänge. Die letzte Riesenkatastrophe liegt ungefähr 1900 Jahre zurück. Da aber die Gegend um den Vesuv herum besonders ertragreiche Landwirtschaft ermöglicht, drängen sich dort immer mehr Menschen zusammen.

Auf Sizilen am Ätna gilt eine ähnliche Beobachtung. Der Ätna grummelt und spukt, läuft gelegentlich über, aber die Siedlungen und Gehöfte kriechen immer weiter den Hang hinauf. Und das auch gegen den ausdrücklichen Willen der Regionalregierung, die natürlich im Fall einer Katastrophe gar nichts machen kann. Das sind Urgewalten, die niemand bändigen kann!

Wer will Leuten einreden, daß sie auf einer Zeitbombe leben, wenn 60 oder 70 Generationen lang so gut wie nichts geschieht? Wohliges Erschauern ja, aber geplante Flucht... bestimmt nicht.

Sollte die Klimakatastrophe im befürchteten Umfang eintreten, ob nun durch dummes Verhalten der Menschen oder durch ganz andere Abläufe bedingt: Alles Wurst! Die Tiefebenen in vielen Ländern der Erde werden überflutet, wenn der Südpol und das Grönlandeis abschmelzen werden. Entsprechende Schaubilder gibt es. Werden deshalb die Menschen in hellen Scharen die Riesenstädte an den Küsten der Welt verlassen, um dieser Flut zu entgehen? Niemals, weil diese Vorgänge dann auch wieder in Jahrzehnten, Jahrhunderten und Jahrtausenden ablaufen werden, mit mittleren Katastrophen zwischendurch als Vorboten des Geschehens.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » So 4. Jun 2017, 01:20

Wer holt den diese Technik Gammelfleisch raus. Schaut mal auf das datum
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon H2O » So 4. Jun 2017, 01:28

ebi80 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 02:20)

Wer holt den diese Technik Gammelfleisch raus. Schaut mal auf das datum


Das Thema ist doch weiterhin von Bedeutung; auch hinsichtlich der Kosten einer Energiewende, die eher kurztfristig anfallen werden. Wir Menschen sind dabei, unseren Planeten unbewohnbar zu machen. Dann werden wir den höchsten Preis zu bezahlen haben. Vor dem Hintergrtund stelle ich mir dann den Jammer des Teilnehmers Edmund vor. Billionen in den Sand gesetzt... :eek:
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » So 4. Jun 2017, 02:10

H2O hat geschrieben:(04 Jun 2017, 02:28)

Das Thema ist doch weiterhin von Bedeutung; auch hinsichtlich der Kosten einer Energiewende, die eher kurztfristig anfallen werden. Wir Menschen sind dabei, unseren Planeten unbewohnbar zu machen. Dann werden wir den höchsten Preis zu bezahlen haben. Vor dem Hintergrtund stelle ich mir dann den Jammer des Teilnehmers Edmund vor. Billionen in den Sand gesetzt... :eek:

Es ist obstrus, klar wir haben eine Verantwortung für die Menschen die nach uns kommen. Mehr als je zuvor. Natürlich kostet diese Wende. Alles hat seinen Preis. Unser Leben, unser Luxus hat seinen Preis. Das Verhalten der USA ist ein schockierendes Bsp. Würde die ganze Welt auf den Füßen der USA wandeln bräuchten wir die Energie von 5-6 Erden, insgesamt mit allen Ländern der Welt zur Zeit 1,6. Da wird ohne Zweifel klar, daß das zum völligem Crash führen wird.
Wir müssen umdenken. Wir können so weiter machen und so tun als sei alles ok. Es wird schon nichts passieren.
Die Frage ist, was ist wenn es zu spät für ein umdrehen ist? Wir kommen wohl noch einigermaßen durch das Leben. Aber es heißt, die jetzige Generation ist die letzte die mit den Klimatischen Folgen einigermaßen zurechtkommen kann, für die Generation danach wird es aber nicht mehr lustig.
Und das Klima ist noch nicht mal das dringendste Problem. Viel mehr sollten wir Angst um das Artensterben haben. Ohne Insekten kein Getreide, kein Obst, kein Gemüse. Ohne Getreide, Obst, Gemüse keine Viehzucht, ohne Viehzucht kein Fleisch und ebenso keine Milchprodukte. In den letzten 25 Jahren gingen 80% der Bestände der Insekten zurück. Gemessen an der Biomasse Insekt.
Und die Welt verliert ca. 130 Arten pro Tag, rund 47.500 pro Jahr. Wir reden nicht von Individuen, wir reden von Gattungen!!
Im zeitlichen Ablauf ähnelt das Artensterben, der vor unserer Haustür passiert, dem Sterben des letztem großen Sterbens unseres Planeten vor 65 Millionen Jahren.
Die Dinos können ein Lied von singen.....naja könnten.
Lustig ist das nicht mehr. So müssen wir in uns gehen und vernünftige Wege finden, diesen Schlamassel meistern zu können. Daher bin ich für Europa und eine gemeinsame Welt in Teilen. Nur so können wir die Probleme lösen.

Es kann und darf keine Frage des Preises sein.
Wir müssen handeln, ob wir wollen oder nicht. Zeit was für unseren Planeten zu tun. Ich kann auch nicht ständig zu einem Freund gehen und sein Kühlschrank leer fressen ohne mich zu revanchieren.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon H2O » So 4. Jun 2017, 07:17

ebi80 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 03:10)

Es ist obstrus, klar wir haben eine Verantwortung für die Menschen die nach uns kommen. Mehr als je zuvor. Natürlich kostet diese Wende. Alles hat seinen Preis. Unser Leben, unser Luxus hat seinen Preis. Das Verhalten der USA ist ein schockierendes Bsp. Würde die ganze Welt auf den Füßen der USA wandeln bräuchten wir die Energie von 5-6 Erden, insgesamt mit allen Ländern der Welt zur Zeit 1,6. Da wird ohne Zweifel klar, daß das zum völligem Crash führen wird.
Wir müssen umdenken. Wir können so weiter machen und so tun als sei alles ok. Es wird schon nichts passieren.
Die Frage ist, was ist wenn es zu spät für ein umdrehen ist? Wir kommen wohl noch einigermaßen durch das Leben. Aber es heißt, die jetzige Generation ist die letzte die mit den Klimatischen Folgen einigermaßen zurechtkommen kann, für die Generation danach wird es aber nicht mehr lustig.
Und das Klima ist noch nicht mal das dringendste Problem. Viel mehr sollten wir Angst um das Artensterben haben. Ohne Insekten kein Getreide, kein Obst, kein Gemüse. Ohne Getreide, Obst, Gemüse keine Viehzucht, ohne Viehzucht kein Fleisch und ebenso keine Milchprodukte. In den letzten 25 Jahren gingen 80% der Bestände der Insekten zurück. Gemessen an der Biomasse Insekt.
Und die Welt verliert ca. 130 Arten pro Tag, rund 47.500 pro Jahr. Wir reden nicht von Individuen, wir reden von Gattungen!!
Im zeitlichen Ablauf ähnelt das Artensterben, der vor unserer Haustür passiert, dem Sterben des letztem großen Sterbens unseres Planeten vor 65 Millionen Jahren.
Die Dinos können ein Lied von singen.....naja könnten.
Lustig ist das nicht mehr. So müssen wir in uns gehen und vernünftige Wege finden, diesen Schlamassel meistern zu können. Daher bin ich für Europa und eine gemeinsame Welt in Teilen. Nur so können wir die Probleme lösen.

Es kann und darf keine Frage des Preises sein.
Wir müssen handeln, ob wir wollen oder nicht. Zeit was für unseren Planeten zu tun. Ich kann auch nicht ständig zu einem Freund gehen und sein Kühlschrank leer fressen ohne mich zu revanchieren.


Alles so weit richtig erkannt! Eine Sache umkehren, die über so viel Zeit für ihre Entwicklung verfügt? Das kann man wohl vergessen! Wie mir als Laien einleuchtet, verweilt jede Tonne frisch ausgestoßenem CO2 etwa 100 Jahre in der Atmosphäre; ich gehe davon aus, daß die Sache mit anderen "Hauptbeteilgten" an der Klimakatastrophe sich ganz ähnlich verhält.

Und die Menschheit wächst, und sie erzeugt schon dadurch zunehmend mehr Abfallstoffe und Umweltgifte, selbst bei bescheidensten "Fußabdrücken" ihrer Ansprüche. Teile der Welt sind schon verwüstet durch Übernutzung: Selbst in Spanien soll es schon Landstriche gegeben, die praktisch verloren sind.

Die damit verbundene Katastrophe verläuft stetig zunehmend und unumkehrbar. Was wird geschehen mit den Milliarden Menschen, die in bislang gut nutzbaren Küstenregionen lebten und überlebten? Die werden als erste den Preis für eine versäumte Umkehr bezahlen; jeder Einzelne kann gar nichts bewirken. Nur der gemeinschaftlich feste Wille von Milliarden Menschen und die gemeinschaftliche Kontrolle über den Lebensstil unserer Gesellschaften könnten wirken. Aber wer will das schon, wenn sein Anteil an der Katastrophe so gering ist, und sein persönlicher Verlust an Lebensqualität und Freiheit so groß?

Das dumme Verhalten des US-Präsidenten und seiner Gefolgschaft gibt doch nur dieses selbstsüchtige Verhalten vieler Einzelner wieder; angesichts absaufender Inseln im Indischen Ozean ein gemeinschaftlich begangenes Verbrechen an der Menschheit. Man weiß, daß Milliarden Menschen flüchten werden, nur um das nackte Leben zu retten. Man wird sie abwehren wollen, um die eigene Haut zu retten. Sehenden Auges bahnt sich dieses von der Menschheit angerichtete Unheil an!
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon CaptainJack » So 4. Jun 2017, 08:35

="H2O"](04 Jun 2017, 08:17)

Wie mir als Laien einleuchtet, verweilt jede Tonne frisch ausgestoßenem CO2 etwa 100 Jahre in der Atmosphäre; ich gehe davon aus, daß die Sache mit anderen "Hauptbeteilgten" an der Klimakatastrophe sich ganz ähnlich verhält.

Warum hat man dann diesen Ausstoß wieder um das zigfache forciert?

Sehenden Auges bahnt sich dieses von der Menschheit angerichtete Unheil an!
Was der Mensch anrichten kann, wird dramatisch überschätzt. Schon alleine (mit Verlaub) die Fürze der Kühe richten mehr Schaden an, als der komplette Verkehr! .... wenn man jeweils von (großem) Schaden überhaupt reden kann.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon schokoschendrezki » So 4. Jun 2017, 08:36

In dem im Eingangsbeitrag verwiesenen Artikel stehts klar drin: Der Löwenanteil der entstehenden Kosten fällt auf die EEG-Umlagen. Der bleibt also im gesellschaftlichen Kreislauf. Man sollte nicht so tun, als wenn diese Gelder in irgendeinem schwarzen Loch verschwinden. Unabhängig davon, dass diese Energiewende existentiell notwendig und positiv zu sehen ist.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon H2O » So 4. Jun 2017, 09:01

CaptainJack hat geschrieben:(04 Jun 2017, 09:35)

Warum hat man dann diesen Ausstoß wieder um das zigfache forciert?

Was der Mensch anrichten kann, wird dramatisch überschätzt. Schon alleine (mit Verlaub) die Fürze der Kühe richten mehr Schaden an, als der komplette Verkehr! .... wenn man jeweils von (großem) Schaden überhaupt reden kann.


Sie wissen aber sicher, daß Kühe eine sehr erfolgreich sich vermehrende Art sind, weil die Menschen sie züchten und fördern? Wobei mir nicht klar ist, wie weit deren Methanerzeugung mit der CO2-Erzeugung und weiteren Stickoxyden des Luftverkehrs, des Schiffsverkehrs und des Fahrzeugverkehrs verglichen werden kann.

Ach ja, Kohle, Öl und Gaskraftwerke gibt es ja auch noch. So ganz harmls sind die Beiträge von 9 Mrd Menschen zur Umweltvernichtung sicher nicht. Deshalb verstehe ich Ihren Beitrag als weiteren unsäglichen Verharmlosungsbeitrag, mit dem Menschen ihre Verantwortung für das leugnen, was sie auf diesem Planeten derzeit anrichten. Flegel Trump ist nur eine besonders auffällige Ausgabe dieser Verantwortungslosigkeit: Dumm und frech, paßt zusammen.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon CaptainJack » So 4. Jun 2017, 09:19

H2O hat geschrieben:(04 Jun 2017, 10:01)

Sie wissen aber sicher, daß Kühe eine sehr erfolgreich sich vermehrende Art sind, weil die Menschen sie züchten und fördern? Wobei mir nicht klar ist, wie weit deren Methanerzeugung mit der CO2-Erzeugung und weiteren Stickoxyden des Luftverkehrs, des Schiffsverkehrs und des Fahrzeugverkehrs verglichen werden kann.

Ach ja, Kohle, Öl und Gaskraftwerke gibt es ja auch noch. So ganz harmls sind die Beiträge von 9 Mrd Menschen zur Umweltvernichtung sicher nicht. Deshalb verstehe ich Ihren Beitrag als weiteren unsäglichen Verharmlosungsbeitrag, mit dem Menschen ihre Verantwortung für das leugnen, was sie auf diesem Planeten derzeit anrichten. Flegel Trump ist nur eine besonders auffällige Ausgabe dieser Verantwortungslosigkeit: Dumm und frech, paßt zusammen.

1) Du hast mir meine erste Frage noch nicht beantwortet? Dabei hast du meine Frage missverstanden. Ich hatte gemeint "Warum hat man dann diesen Ausstoß (CO2) in Deutschland um das zigfache forciert?
2) Willst du die Kühe, weil sie von Menschen "aufrecht erhalten werden", ausrotten und dich zukünftig von Algen ernähren?
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon H2O » So 4. Jun 2017, 09:29

CaptainJack hat geschrieben:(04 Jun 2017, 10:19)

1) Du hast mir meine erste Frage noch nicht beantwortet? Dabei hast du meine Frage missverstanden. Ich hatte gemeint "Warum hat man dann diesen Ausstoß (CO2) in Deutschland um das zigfache forciert?
2) Willst du die Kühe, weil sie von Menschen "aufrecht erhalten werden", ausrotten und dich zukünftig von Algen ernähren?


1) Warum Menschen dummes Zeug veranstalten, habe ich Ihnen sehr wohl erklärt, so weit man solchen Wahnsinn überhaupt erklären kann.
2) 9 Mrd Menschen brauchen nun einmal mehr Kühe, wenn sie das gewohnte Leben fortsetzen wollen. Da liegt das Problem des "Anthropozäns", in dem Menschen der Natur immer mehr entnehmen als nachwachsen kann
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon CaptainJack » So 4. Jun 2017, 09:42

H2O hat geschrieben:(04 Jun 2017, 10:29)

1) Warum Menschen dummes Zeug veranstalten, habe ich Ihnen sehr wohl erklärt, so weit man solchen Wahnsinn überhaupt erklären kann.
2) 9 Mrd Menschen brauchen nun einmal mehr Kühe, wenn sie das gewohnte Leben fortsetzen wollen. Da liegt das Problem des "Anthropozäns", in dem Menschen der Natur immer mehr entnehmen als nachwachsen kann

Na also! Wir sind uns einig! .... aber nicht mit den Auswirkungen. In etwa die Hälfte aller Wissenschaftler (die hier nicht zu Wort kommen) sieht das Anthropozän als gegeben aber drastisch überschätzt!
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » So 4. Jun 2017, 10:58

H2O hat geschrieben:(04 Jun 2017, 10:01)

Sie wissen aber sicher, daß Kühe eine sehr erfolgreich sich vermehrende Art sind, weil die Menschen sie züchten und fördern? Wobei mir nicht klar ist, wie weit deren Methanerzeugung mit der CO2-Erzeugung und weiteren Stickoxyden des Luftverkehrs, des Schiffsverkehrs und des Fahrzeugverkehrs verglichen werden kann.

Ach ja, Kohle, Öl und Gaskraftwerke gibt es ja auch noch. So ganz harmls sind die Beiträge von 9 Mrd Menschen zur Umweltvernichtung sicher nicht. Deshalb verstehe ich Ihren Beitrag als weiteren unsäglichen Verharmlosungsbeitrag, mit dem Menschen ihre Verantwortung für das leugnen, was sie auf diesem Planeten derzeit anrichten. Flegel Trump ist nur eine besonders auffällige Ausgabe dieser Verantwortungslosigkeit: Dumm und frech, paßt zusammen.

Dieser User versteht keinerlei Zusammenhänge, so wachsen Kühe wie Pilze in leeren Ställen, kein Mensch weiß wo diese unglaubliche Anzahl an Rindern herkommt. Plötzlich waren sie alle da. Der Mensch hat mit der Massenviehaltung natürlich nichts zu tun. :D
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » So 4. Jun 2017, 10:59

CaptainJack hat geschrieben:(04 Jun 2017, 10:42)

Na also! Wir sind uns einig! .... aber nicht mit den Auswirkungen. In etwa die Hälfte aller Wissenschaftler (die hier nicht zu Wort kommen) sieht das Anthropozän als gegeben aber drastisch überschätzt!

Belege!
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon H2O » So 4. Jun 2017, 11:39

CaptainJack hat geschrieben:(04 Jun 2017, 10:42)

Na also! Wir sind uns einig! .... aber nicht mit den Auswirkungen. In etwa die Hälfte aller Wissenschaftler (die hier nicht zu Wort kommen) sieht das Anthropozän als gegeben aber drastisch überschätzt!


Das können diese Damen und Herren gern so halten! In Sorge um unsere Kinder und Enkel sollten wir vorsichtshalber den schlimmsten Fall ansetzen und dementsprecheand gegen halten. Vielleicht genügt das dann gerade so in etwa.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » So 4. Jun 2017, 11:57

H2O hat geschrieben:(04 Jun 2017, 12:39)

Das können diese Damen und Herren gern so halten! In Sorge um unsere Kinder und Enkel sollten wir vorsichtshalber den schlimmsten Fall ansetzen und dementsprecheand gegen halten. Vielleicht genügt das dann gerade so in etwa.

Die meisten Wissenschaftler sehen das Klima als Hausgemacht und weit drastischer als der Normalbürger. Hr. CäpchenJack verwechselt da mal wieder Tatsachen. Übrigens sind Kühe nur in Ställen schädlich für das Klima. Auf einer Weide fressen Kühe Gras, dieses Gras wächst danach schneller nach und nimmt in diesem Zuge mehr Gase auf, als Kühe abgeben.
Ergo sind nicht Kühe schuld, sondern die Haltung in Ställen.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 15:04

ebi80 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 03:10)

Es ist obstrus, klar wir haben eine Verantwortung für die Menschen die nach uns kommen. Mehr als je zuvor. Natürlich kostet diese Wende. Alles hat seinen Preis. Unser Leben, unser Luxus hat seinen Preis. Das Verhalten der USA ist ein schockierendes Bsp. Würde die ganze Welt auf den Füßen der USA wandeln bräuchten wir die Energie von 5-6 Erden, insgesamt mit allen Ländern der Welt zur Zeit 1,6. Da wird ohne Zweifel klar, daß das zum völligem Crash führen wird.
Wir müssen umdenken. Wir können so weiter machen und so tun als sei alles ok. Es wird schon nichts passieren.
Die Frage ist, was ist wenn es zu spät für ein umdrehen ist? Wir kommen wohl noch einigermaßen durch das Leben. Aber es heißt, die jetzige Generation ist die letzte die mit den Klimatischen Folgen einigermaßen zurechtkommen kann, für die Generation danach wird es aber nicht mehr lustig.
Und das Klima ist noch nicht mal das dringendste Problem. Viel mehr sollten wir Angst um das Artensterben haben. Ohne Insekten kein Getreide, kein Obst, kein Gemüse. Ohne Getreide, Obst, Gemüse keine Viehzucht, ohne Viehzucht kein Fleisch und ebenso keine Milchprodukte. In den letzten 25 Jahren gingen 80% der Bestände der Insekten zurück. Gemessen an der Biomasse Insekt.
Und die Welt verliert ca. 130 Arten pro Tag, rund 47.500 pro Jahr. Wir reden nicht von Individuen, wir reden von Gattungen!!
Im zeitlichen Ablauf ähnelt das Artensterben, der vor unserer Haustür passiert, dem Sterben des letztem großen Sterbens unseres Planeten vor 65 Millionen Jahren.
Die Dinos können ein Lied von singen.....naja könnten.
Lustig ist das nicht mehr. So müssen wir in uns gehen und vernünftige Wege finden, diesen Schlamassel meistern zu können. Daher bin ich für Europa und eine gemeinsame Welt in Teilen. Nur so können wir die Probleme lösen.

Es kann und darf keine Frage des Preises sein.
Wir müssen handeln, ob wir wollen oder nicht. Zeit was für unseren Planeten zu tun. Ich kann auch nicht ständig zu einem Freund gehen und sein Kühlschrank leer fressen ohne mich zu revanchieren.


Unter dem Strich - hast Du Recht........

Nur - wenn Dir IRGENDWER erzählt - DAS geht "ohne" Verzicht, ....Der lügt.

Um 20 Mrd Menschen satt zu bekommen geht es ohne Gentechnik - und ohne Verzicht auf lieb gewordene ÖKO Naturnahrung NICHT.

Reaktor-Nahrung / ein Algencocktail wird es sein - mit Zusatzstoffen auf den Körper abgestimmt.

70% der Energie die gegessen wird - muss derzeit (zusätzlich) investiert werden - um das Zeugs zu Ernten und auf den Tisch zu bringen. Viel zu viel.

Ein super edel Öko Bauer kann ganzjährig nur 20..30 Haushalte ernähren.. - ohne Zwischenstufen - die "Abschneiden"/wegwerfen....

Ohne Traktor (Maschinen) wird es noch viel weniger....

------------------------------------------------------------------------

Du kannst nun wählen :

Geburtenkontrolle ? oder
High End - Gentechnik/und Verzicht oder
EnergieVERBRENNUNG/Raubbau.

Ich lass mal die Abarten/Zwischenlösungen ....(Kommunismus/Feudalismus/Krieg/..zur Regelung der Einwohnerzahl ) weg.

Im Moment befinden "wir" uns bei Raubbau - es wird mehr "vergurkt" - als hinzukommt/altes wiedergenutzt.

JEDE Ressource ist endlich....und (fast) jedes Eingreifen des Menschen in die Natur - bleibt ein Eingriff. RICHTIG.

----------------------------------------------------

Die derzeitige Gesellschaftsform verteilt nach GELD. Nan "DEALT" mit Umwelt. ...10 Cent - der Quadratmeter Regenwald...
...der eine Holzt ab - und macht 1000 Eu draus.... der andere verkauft dadurch einen Kasten Bier mehr.

Es ist und bleibt eine Handelsware - ....Umwelt. Im Moment. (Noch ist WAS DA zum verkaufen) :D :D

Variante 2 : ZUTEILUNG (Umwelt wird Zugeteilt - jeder bekommt ein Stück - was er zum leben braucht) ...Man verteilt "Marken" und teilt zu.
Die Variante wird leicht durch GELD unterlaufen....in dem GELD die Marken aufkauft.

Variante 3 : Jeder bekommt GENAU nur soviel Umwelt - wie er selbst zurück gibt. (Geld wird abgeschafft - dafür gibt es UMWELTZERTIFIKATE)..Begrenzt - nicht neu druckbar... die er tauschen oder verbrauchen kann... Probleme wie das geregelt wird/Verteilung/Enteignung/Zuteilung inbegriffen...
...und es wird Leute geben - die Ihre Zertifikate einfach konsumieren - und die Ressource danach ALLE/verbraucht ist.

NICHTS - KEINE Lösung in Sicht....

Natürlich kannst Du "Umgehungsgeschäfte" versuchen.... Ressourcen verteuern, verknappen, verbieten, besteuern, ....umwandeln.

Jeder "Deal" wird - ...zurückschlagen, umgangen, mehr kosten, - als reiner VERZICHT.

Kannst Du selbst hin und her rechnen....

--------------------------

Im Moment - bleibt also nur ein WEG ...>>...Verzicht ! - wie hält man die Leute bei "Laune" - kassiert das Geld ab ... mit VIEL Weniger Ressourcen ?

...Religion. ? (Alles wird gut - wenn ihr nur macht was Guru erzählt)
...Verteuerung.... (Umwandlung und daraus dann Verteuerung...)

Man muss also einen Weg finden - in dem man virtuell abkassiert - und einen Mehrwert den die Leute gern bezahlen - dafür auf andere Dinge verzichten - wollen.

Du willst den E-Austausch. Umstellung auf EE. Aber weiter so ?

Alte Technik mit nem E- Antrieb ? In 20 Jahren ist 50% der Investition verschlissen...

Alles ist nun teuerer - und es hat sich am VERBRAUCH NICHTS geändert....wir drucken mehr Geld und die Leute bekommen mehr Geld.

Umwelt ? wie vor - der VERBRAUCH galoppiert. Nächste VORHERSAGE : Magnetische Wechselfelder sind "Umweltrelevant" in 10 Jahren...
Mannnn hat bemerkt - dass Magnetische Wechselfelder GENAU so schlimm wie Smog, Rauch , CO2.... Raubbau an der NATUR IST.

(Wird in TESLA gemessen....ich sage Dir 50 Mikro Tesla als Maximalwert ...in 10 Jahren voraus.....in 20 Jahren dann 35 Mikro.)

Nun geht der Elektrokram über die Wupper. ...

Erst DANN hat man GLERNT - das ein Umdenken erforderlich IST.... GESELLSCHAFTS/ WELTWEIT.

Man wird andere Baugesetze machen - in Wohnungen /Bauten die denen der Hobbits erinnert... von Zuhause aus arbeiten.... und mit wenigen Kilo und wenig Energie TONNEN transportieren. Langsam, zum Reisen uninteressant... vielleicht auch auf Pferde zurückgreifen .

Keinesfalls so wie Heute mit Energie umgehen.

SPAREN VERZICHT ist DAS Mittel der Wahl ! Umbau ja ....aber nicht auf Elektro....Alles muss geprüft werden !!
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon H2O » So 4. Jun 2017, 16:07

ebi80 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 12:57)

Die meisten Wissenschaftler sehen das Klima als Hausgemacht und weit drastischer als der Normalbürger. Hr. CäpchenJack verwechselt da mal wieder Tatsachen. Übrigens sind Kühe nur in Ställen schädlich für das Klima. Auf einer Weide fressen Kühe Gras, dieses Gras wächst danach schneller nach und nimmt in diesem Zuge mehr Gase auf, als Kühe abgeben.
Ergo sind nicht Kühe schuld, sondern die Haltung in Ställen.


Natürlich emfinde ich als Mitgeschöpf die Masssentierhaltung in Ställen als Frevel an fühlenden Lebewesen. Aber ich habe doch Zweifel an Ihrer Theorie, daß für die Tiere auf der Weide sozusagen eine ausgeglichene Gasbilanz vorgewiesen werden kann, während das Stallfutter dann für erhöhte Gaserzeugung verantwortlich gemacht werden kann. Muß nicht das Futter auch irgendwo in Afrika oder Südamerika oder Europa angebaut und entnommen werden? Dann bliebe das schlechte Gewissen wegen des Frevels der Stallhaltung auf "lebenslänglich".
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » So 4. Jun 2017, 16:16

H2O hat geschrieben:(04 Jun 2017, 17:07)

Natürlich emfinde ich als Mitgeschöpf die Masssentierhaltung in Ställen als Frevel an fühlenden Lebewesen. Aber ich habe doch Zweifel an Ihrer Theorie, daß für die Tiere auf der Weide sozusagen eine ausgeglichene Gasbilanz vorgewiesen werden kann, während das Stallfutter dann für erhöhte Gaserzeugung verantwortlich gemacht werden kann. Muß nicht das Futter auch irgendwo in Afrika oder Südamerika oder Europa angebaut und entnommen werden? Dann bliebe das schlechte Gewissen wegen des Frevels der Stallhaltung auf "lebenslänglich".

Das ist nachgewiesen, das Kühe auf Weiden weniger Treibhausgas produzieren. Also sie pumpen genauso. Aber die Wiese nimmt mehr CO2 auf als gemähtes Gras. Darum geht es.
Die Massenzucht könnte man gar nicht komplett auf Weiden verlagern. Allein für die Rinderhaltung bräuchten wir die Fläche ganz Europas und ein Viertel Afrikas nur für den Deutschen Verbrauch an Rindfleisch. Und diese Fläche würde auch nur ausreichen, wenn man alle Obst, Gemüse, Getreidefälder und sämtliche Wälder rodet und zu Weideflächen umwandelt.
Es ist schon der schiere Wahnsinn, wenn man mal genau drüber nachdenkt.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon frems » So 4. Jun 2017, 16:51

Teeernte hat geschrieben:(04 Jun 2017, 16:04)
Nur - wenn Dir IRGENDWER erzählt - DAS geht "ohne" Verzicht, ....Der lügt.

Nicht zwangsläufig, Genosse. Suffizienz ist ja nur ein Part neben Konsistenz und Effizienz, genau wie Resilienz ein Mindestmaß an Redundanz benötigt. ;)
Labskaus!

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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 17:02

frems hat geschrieben:(04 Jun 2017, 17:51)

Nicht zwangsläufig, Genosse. Suffizienz ist ja nur ein Part neben Konsistenz und Effizienz, genau wie Resilienz ein Mindestmaß an Redundanz benötigt. ;)


Sieh bitte das BIG Picture...
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