Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » Sa 17. Dez 2016, 23:49

Sozialdemokrat hat geschrieben:(17 Dec 2016, 23:16)

Dass aber überhaupt noch eine Eiszeit kommt ist sehr umstritten. In dem Artikel, den ich verlinkt habe steht:
"Das Ergebnis: Werden weiter Öl, Kohle und Gas verfeuert, wird wohl auch die nächste Eiszeit unterdrückt, die eigentlich in 50 000 Jahren fällig wäre. Denn Kohlendioxid verweilt extrem lange in der Luft."
Wenn man davon ausgeht, dass durch das CO2 eine Eiszeit dauerhaft unterdrückt wird, was wäre dann die Katastrophe und wann würde sie kommen, wenn man so weitermacht wie bisher?


Naja, beide Folgen wollen wir nicht. Und es war schon weit mehr CO2 und Methan in der Luft, es folgte die heftigste Eiszeit der Erdgeschichte. Das wir könnten zwar kontrolliert CO2 in die Luft blasen um dies zu verhindern.
Wird aber eine Flüchtlingswelle von mind. 1 Milliarde Menschen nach sich bringen. Ein Meeresspiegel von bis zu 7 Metern. Sturmfluten wie der Mensch sie nie erlebt hat. Tornados gegen dem ein T5 ein kleiner Kerl ist. Hurricanes die schlag auf Schlag kämen. Ein tobende Wetter und das regelmäßig über dem gesamten Globus.
Dämme helfen da nicht, das ist Schön Malerei. Das Meer ist kein Stausee und auf diesem gibt es keine Sturmfluten.
Und geht Öl, Gas etc. käme auch die Eiszeit. Dann vermutlich mit aller Wucht. Man redet vom sogenanntem Snowball. Bedeutet, keine halbe Welt unter Eis wie bei der letzten. Dann heißt es unter Umständen, Eis von den Polen bis zum Äquator. Fraglich wäre ob die Welt aus diesem Snowball nochmal erwacht, was uns allerdings dann nicht mehr jucken braucht.
Deshalb will man den Ausstoß senken.
Um Zeit zu gewinnen
Wenn es eskaliert, dann mit den mildesten Folgen die es mit sich bringt.
Auch wenn es nicht so schlimm käme. Wenn, dann gibt's kein Weg mehr zurück.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Sozialdemokrat » So 18. Dez 2016, 00:01

William hat geschrieben:(17 Dec 2016, 23:43)

.....
Allerdings hinkt die Begründung in dem Artikel. In der Zeit lebten nicht so viele Menschen um eine deutlich erhöhte Konzentration an CO2 zu erklären, auch verfügten sie noch nicht über effektive Werkzeuge welche eine beachtliche Rodung von Wäldern hätten ermöglichen können.
Wie also hätte der Mensch den Klimawandel bedingen sollen? .......

Der Artikel ist gar nicht so schlecht. Er liefert auch eine alternative Begründung für den CO2-Anstieg:
"Allerdings glaubt der Physiker, dass der Mensch nur einen kleinen Anteil am Entstehen dieser CO₂-Anomalie hatte. "Wir entkamen der nächsten Eiszeit ohne jede menschliche Hilfe", sagt er. Wie viele andere Klimaforscher glaubt er, dass die Natur selbst die leichte CO₂-Erhöhung auslöste. Indem zum Beispiel durch veränderte Meeresströmungen jenes Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangte, das zuvor in der Tiefe der Ozeane gelagert war."
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon William » So 18. Dez 2016, 00:19

ebi80 hat geschrieben:(17 Dec 2016, 23:49)

Naja, beide Folgen wollen wir nicht. Und es war schon weit mehr CO2 und Methan in der Luft, es folgte die heftigste Eiszeit der Erdgeschichte. Das wir könnten zwar kontrolliert CO2 in die Luft blasen um dies zu verhindern.
Wird aber eine Flüchtlingswelle von mind. 1 Milliarde Menschen nach sich bringen. Ein Meeresspiegel von bis zu 7 Metern. Sturmfluten wie der Mensch sie nie erlebt hat. Tornados gegen dem ein T5 ein kleiner Kerl ist. Hurricanes die schlag auf Schlag kämen. Ein tobende Wetter und das regelmäßig über dem gesamten Globus.
Dämme helfen da nicht, das ist Schön Malerei. Das Meer ist kein Stausee und auf diesem gibt es keine Sturmfluten.
Und geht Öl, Gas etc. käme auch die Eiszeit. Dann vermutlich mit aller Wucht. Man redet vom sogenanntem Snowball. Bedeutet, keine halbe Welt unter Eis wie bei der letzten. Dann heißt es unter Umständen, Eis von den Polen bis zum Äquator. Fraglich wäre ob die Welt aus diesem Snowball nochmal erwacht, was uns allerdings dann nicht mehr jucken braucht.
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Man kann keine Zeit gewinnen, das geht schlicht nicht.
Natürlich kommt irgendwann wieder eine Eiszeit, aber da erinnert sich keiner mehr an dich, vermutlich nicht mal deine Urururenkel.
Einer kalten folgt eine warme Phase, das ist unabänderlich, egal wie viel oder wenig CO2 wir in die Atmosphäre entlassen.
Selbst der Radius mit dem die Erde um die Sonne kreist verändert sich mit der Zeit. Allein das lässt Temperaturschwankungen zu bei dem sprichwörtlich die Hölle zufriert. Wenn das passiert und sofern dann noch Menschen hier leben, funktioniert das nur noch in Äquatornähe, denn dann liegt selbst Sizilien unter einer meterdicken Eisschicht begraben.
Nichts währt ewig, auch unsere bunten, belebten Metropolen von heute nicht. Was Sinn macht ist die Installation eines guten Frühwarnsystems, damit die Menschen bei Sturmfluten frühzeitig evakuiert werden können. Küstenstädte auf Meeresniveau und knapp darüber sind unrettbar verloren, rund um den Globus, denn sie werden weit vor dem eigentlichen Anstieg überflutet und somit zur Todesfalle bei hereinbrechenden Naturgewalten.
Es gilt bereits heute Pläne dafür zu schmieden, egal ob diese dann in 50, 100, oder 150 gebraucht werden. Aufzuhalten gibt es nichts, wenn es kommt dann kommt es. Ob 5, 7 oder 10 Meter ist egal, denn komplett höherlegen kann man keine Stadt und Spitz auf Knopf auf X,xx Meter rechnen (eher hoffen) ebenso wenig.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon William » So 18. Dez 2016, 00:36

Sozialdemokrat hat geschrieben:(18 Dec 2016, 00:01)

Der Artikel ist gar nicht so schlecht. Er liefert auch eine alternative Begründung für den CO2-Anstieg:
"Allerdings glaubt der Physiker, dass der Mensch nur einen kleinen Anteil am Entstehen dieser CO₂-Anomalie hatte. "Wir entkamen der nächsten Eiszeit ohne jede menschliche Hilfe", sagt er. Wie viele andere Klimaforscher glaubt er, dass die Natur selbst die leichte CO₂-Erhöhung auslöste. Indem zum Beispiel durch veränderte Meeresströmungen jenes Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangte, das zuvor in der Tiefe der Ozeane gelagert war."


Das unterschreibe ich auch, denn es geht beim Thema Klimaveränderungen primär um Energiespeicherung bzw. -freisetzung, immerhin ist CO2 ja nicht die eigentliche Ursache sondern "lediglich das messbares Ergebnis". Wobei "lediglich" relativ ist, denn damit werden wir in Form von Wetter/Klima schlussendlich konfrontiert.

Ich finde es allerdings verwunderlich, dass bisher keiner diese benötigten Energiemengen berechnet hat um die Erde dauerhaft um z.B. 1ºC zu erwärmen, denn dann müsste man eigentlich zwangsläufig zu dem Schluss gelangen, dass selbst 7 Mrd. Menschen mitsamt X Mio. Maschinen es nicht schaffen derlei zu bewerkstelligen.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Sozialdemokrat » So 18. Dez 2016, 00:49

ebi80 hat geschrieben:(17 Dec 2016, 23:49)
.....
Deshalb will man den Ausstoß senken.
Um Zeit zu gewinnen
Wenn es eskaliert, dann mit den mildesten Folgen die es mit sich bringt.
Auch wenn es nicht so schlimm käme. Wenn, dann gibt's kein Weg mehr zurück.
Mir persönlich stellt sich nicht dir Frage ob es eine Eiszeit kommt, sondern wann.

Ausstoß senken finde ich gut. William hat dafür ein unschlagbares Argument genannt: Man erhält das Erdöl und die Kohle länger für nachfolgende Generationen. Ob es eine Klimakastrophe oder Eiszeit hinauszögert? Einen Versuch ist es jedefalls wert. Halte allerdings die Gefahr, die von Supervulkanen ausgeht für größer:

http://www.kaltwetter.com/europaeischer ... rdaechtig/

Die Eiszeit wird kommen. Da kann man sich nur noch einen guten Keller bauen und ordentlich Lebensmittel horten :D
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » So 18. Dez 2016, 00:56

William hat geschrieben:(18 Dec 2016, 00:19)

Man kann keine Zeit gewinnen, das geht schlicht nicht.
Natürlich kommt irgendwann wieder eine Eiszeit, aber da erinnert sich keiner mehr an dich, vermutlich nicht mal deine Urururenkel.
Einer kalten folgt eine warme Phase, das ist unabänderlich, egal wie viel oder wenig CO2 wir in die Atmosphäre entlassen.
Selbst der Radius mit dem die Erde um die Sonne kreist verändert sich mit der Zeit. Allein das lässt Temperaturschwankungen zu bei dem sprichwörtlich die Hölle zufriert. Wenn das passiert und sofern dann noch Menschen hier leben, funktioniert das nur noch in Äquatornähe, denn dann liegt selbst Sizilien unter einer meterdicken Eisschicht begraben.
Nichts währt ewig, auch unsere bunten, belebten Metropolen von heute nicht. Was Sinn macht ist die Installation eines guten Frühwarnsystems, damit die Menschen bei Sturmfluten frühzeitig evakuiert werden können. Küstenstädte auf Meeresniveau und knapp darüber sind unrettbar verloren, rund um den Globus, denn sie werden weit vor dem eigentlichen Anstieg überflutet und somit zur Todesfalle bei hereinbrechenden Naturgewalten.
Es gilt bereits heute Pläne dafür zu schmieden, egal ob diese dann in 50, 100, oder 150 gebraucht werden. Aufzuhalten gibt es nichts, wenn es kommt dann kommt es. Ob 5, 7 oder 10 Meter ist egal, denn komplett höherlegen kann man keine Stadt und Spitz auf Knopf auf X,xx Meter rechnen (eher hoffen) ebenso wenig.


Das ist nicht ganz richtig. Die Erde dreht sich und sorgt zur Zeit für angenehme Temperaturen. Ohne Treibhausgase wäre die Erde ein Eisplanet. Diese Gase produziert die Erde selbst, durch Vulkanismus, Meeresströmungen, Eis etc.
So könnte es theoretisch ewig weiter gehen. Leider nur theoretisch. Ein grosser Vulkanausbruch kann dieses System ins schwanken bringen. Wie z.b. vor 240-270 Millionen Jahren in Sibieren als über Jahrhunderte stetig Vulkanlava ausbrach und unsere Erde in einen "Kochtopf" verwandelte und den Himmel versunkelte. Nach auskühlen dieser Vulkane sank der Staub zu Boden bezw. Regnete ab. Darauf kam es zu einem Boomerangeffekt und die Temperaturen sanken bis weit unter 0 und die Welt erfror. Das größte Massensterben der Erdgeschichte.
Das Problem bei unserem Treibhaushalt ist das er zusätzlich zur Natur passiert. Ähnlich wie ein Riesen Vulkan der über Jahrzehnte Treibhausgase ausstösst und eine ganze Reihe vorzeitiger Mechanismen auslöst. Eis schmilzt, Sonnenenergie wird nicht mehr absorbiert und das Meer an den Polarregionen wird wärmer, welches die Eisschmelze zusätzlich beschleunigt (Teufelskreis).
In den Alpen geschieht der gleiche Effekt.
Wissenschaftler warnen zudem, das bei jetzigem Verlauf in 30-35 Jahren Methan Felder in Alaska, Kanada und Sibirien schmelzen werden (Methan ist 300 mal gefährlicher als CO2).
Da wird einem klar das wir die Erwärmung nicht mehr stoppen können, 1970 war vermutlich die letzte Chance, aber die Erwärmung etwas verzögern können.
Und Zeit ist was wir brauchen. Wie geschrieben mind. 1 Milliarde Menschen, gar Länder umzusiedeln wird ne nie dagewesene Herausforderung. Wenn wir jetzt schon nicht klar kommen.
Wir sollten uns lieber vorbereiten, als es zu verdrängen, weil es Geld kostet. Du magst Recht haben das es uns nichts angehen braucht. Bei den Kindern von Morgen bin ich mir nicht so sicher. Und eine Welt in Dauersturm, sollten wir Ihnen auch nicht hinterlassen.

Im übrigen ist das Klima unser nicht dringendstes Problem. Das Artensterben macht mir mehr Sorgen.
Es gleicht vom Zeitablauf und Bandbreite dem, wie vor 65 Millionen Jahren. Aber das ist ein anderes Thema.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Hyde » So 18. Dez 2016, 01:08

Ich verstehe nicht, wie man aus Kostengründen gegen die Energiewende sein kann.
Wenn es in der Geschichte des Geldes je eine sinnvolle Investition gegeben hat, dann ist es doch die Investition in die Zukunft der Welt.

Ich sage es mal so: Investitionen in erneuerbare Energien, Investitionen in unseren Planeten sind die sinnvollsten Investitionen der Menschheitsgeschichte.
Jeder, der ernsthaft darüber nachdenkt, wird dieser Aussage nicht widersprechen können.
Ich zahle die halbe Billion gern, würde auch zwei Billionen oder drei Billionen zahlen oder wie hoch das auch immer sein wird am Ende.


Man muss sich auch mal die enormen langfristigen "Zinsen" anschauen, die uns eine zukunftsträchtige Investition in die Energiewende einbringt:

-deutlich weniger Flüchtlingsströme nach Europa aus den Ländern, die vom Klimawandel zerstört werden (im Übrigen müssten deshalb gerade rechtspopulistische Parteien wie die AfD sehr für den Klimaschutz sein, wenn sie ein bisschen langfristig denken würden, aber das nur am Rande)
-keine Abhängigkeit mehr von diktatorischen, autokratischen Ölförderstaaten, die die Energiepreise diktieren können und unser Land politisch unter Druck setzen können weil wir von ihnen abhängig sind
-irgendwann günstigere Energiepreise als die fossilen Energien, auch weil erneuerbare Energien grenzenlos und endlos vorhanden sind
-die zusätzlichen Kosten, die mit globalen Klimakatastrophen verbunden wären, die negativen Folgen für die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft in einer zu heißen, unwirtlichen Welt
-Herstellung von Generationengerechtigkeit gegenüber unseren Kindern, Enkeln, Urenkel und den kommenden abertausenden Genereationen
-Schutz unserer Natur, unseres Planeten, unserer Lebensräume und daher auch Schutz der menschlichen Rasse


Wer in diese Ziele nicht investieren möchte, wer sich darüber beschwert (!), dass in diese Ziele Geld gesteckt wird, der muss komplett dem Wahnsinn verfallen sein.

Schon aus Eigennutz macht es keinen Sinn, gegen die Energiewende zu sein.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon William » So 18. Dez 2016, 01:53

ebi80 hat geschrieben:(18 Dec 2016, 00:56)

Das ist nicht ganz richtig. Die Erde dreht sich und sorgt zur Zeit für angenehme Temperaturen. Ohne Treibhausgase wäre die Erde ein Eisplanet. Diese Gase produziert die Erde selbst, durch Vulkanismus, Meeresströmungen, Eis etc.
So könnte es theoretisch ewig weiter gehen. Leider nur theoretisch. Ein grosser Vulkanausbruch kann dieses System ins schwanken bringen. Wie z.b. vor 240-270 Millionen Jahren in Sibieren als über Jahrhunderte stetig Vulkanlava ausbrach und unsere Erde in einen "Kochtopf" verwandelte und den Himmel versunkelte. Nach auskühlen dieser Vulkane sank der Staub zu Boden bezw. Regnete ab. Darauf kam es zu einem Boomerangeffekt und die Temperaturen sanken bis weit unter 0 und die Welt erfror. Das größte Massensterben der Erdgeschichte.
Das Problem bei unserem Treibhaushalt ist das er zusätzlich zur Natur passiert. Ähnlich wie ein Riesen Vulkan der über Jahrzehnte Treibhausgase ausstösst und eine ganze Reihe vorzeitiger Mechanismen auslöst. Eis schmilzt, Sonnenenergie wird nicht mehr absorbiert und das Meer an den Polarregionen wird wärmer, welches die Eisschmelze zusätzlich beschleunigt (Teufelskreis).
In den Alpen geschieht der gleiche Effekt.
Wissenschaftler warnen zudem, das bei jetzigem Verlauf in 30-35 Jahren Methan Felder in Alaska, Kanada und Sibirien schmelzen werden (Methan ist 300 mal gefährlicher als CO2).
Da wird einem klar das wir die Erwärmung nicht mehr stoppen können, 1970 war vermutlich die letzte Chance, aber die Erwärmung etwas verzögern können.
Und Zeit ist was wir brauchen. Wie geschrieben mind. 1 Milliarde Menschen, gar Länder umzusiedeln wird ne nie dagewesene Herausforderung. Wenn wir jetzt schon nicht klar kommen.
Wir sollten uns lieber vorbereiten, als es zu verdrängen, weil es Geld kostet. Du magst Recht haben das es uns nichts angehen braucht. Bei den Kindern von Morgen bin ich mir nicht so sicher. Und eine Welt in Dauersturm, sollten wir Ihnen auch nicht hinterlassen.

Im übrigen ist das Klima unser nicht dringendstes Problem. Das Artensterben macht mir mehr Sorgen.
Es gleicht vom Zeitablauf und Bandbreite dem, wie vor 65 Millionen Jahren. Aber das ist ein anderes Thema.


Wie gesagt, mich würde eine Rechnung interessieren, die aufzeigt wie hoch das anteilige Verschulden des Menschen am Temperaturanstieg wirklich ist.
Wäre es signifikant und das womöglich nicht erst seit der Industrialisierung sondern evtl. bereits 500...1000 Jahre oder gar länger, dann sind wir ohnehin komplett am A..., denn zu retten gäbe es dann gar nichts mehr. Nicht in 10, 50 und auch in 100 Jahren nicht.
Falls doch, dann frage ich mich warum nicht schon längst Autofahren und Fliegen verboten wurde und die Globalisierung gestoppt, denn immerhin produzieren die 17 größten Schiffe der Erde so viel Abgase wie alle PKW zusammen. Dann wäre hier aber bald Schluss mit Mobilität und Multikult, aber auch Versorgung mit Lebensmitteln und allen anderen Waren. Verdammt, wieder am A....!
Langsam wird es knapp.
Und was, wenn wirklich die Kältewelle kommt? Missernten auf Jahre, unbewohnbare Landstriche nördlich von Hamburg, Russland komplett eingefroren, unzählige Hungertote...
Haben wir uns dann total verzockt, hätten stattdessen Winters wie auch Sommers unsere Buden beheizen sollen, damit es auf dem Planeten erst 2 Jahre später unerträglich kalt wird?
Ein richtig mistiges Spiel ist das!

Der Clou aber: Angenommen man würde von Klimaerwärmung ausgehen, Städte für Mrd. € und $ mit Deichen und Schotten gegen Fluten ausstatten und dann bricht ein Vulkan aus der zu 2ºC Abkühlung binnen 10 Jahren führt, zugleich sinkt der Meeresspiegel um 2 Meter?

Keine Chance, auch mit den heutigen Techniken kann sich der Mensch nicht auf Ereignisse vernünftig vorbereiten die erst in ferner Zukunft evtl. eintreten könnten.
Vorstellbar und möglich ist so Einiges, ich plädiere oft und aus Überzeugung für Nachhaltigkeit und Weitsicht, aber der Klimawandel ist mit dermaßen vielen, teils unbekannten Faktoren behaftet, dass die Wahrscheinlichkeit einer korrekten Vorhersage ähnlich hoch ist wie ein Sechser im Lotto.
William
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon William » So 18. Dez 2016, 02:45

Hyde hat geschrieben:(18 Dec 2016, 01:08)

Ich verstehe nicht, wie man aus Kostengründen gegen die Energiewende sein kann.
Wenn es in der Geschichte des Geldes je eine sinnvolle Investition gegeben hat, dann ist es doch die Investition in die Zukunft der Welt.

Ich sage es mal so: Investitionen in erneuerbare Energien, Investitionen in unseren Planeten sind die sinnvollsten Investitionen der Menschheitsgeschichte.
Jeder, der ernsthaft darüber nachdenkt, wird dieser Aussage nicht widersprechen können.
Ich zahle die halbe Billion gern, würde auch zwei Billionen oder drei Billionen zahlen oder wie hoch das auch immer sein wird am Ende.


Man muss sich auch mal die enormen langfristigen "Zinsen" anschauen, die uns eine zukunftsträchtige Investition in die Energiewende einbringt:

-deutlich weniger Flüchtlingsströme nach Europa aus den Ländern, die vom Klimawandel zerstört werden (im Übrigen müssten deshalb gerade rechtspopulistische Parteien wie die AfD sehr für den Klimaschutz sein, wenn sie ein bisschen langfristig denken würden, aber das nur am Rande)
-keine Abhängigkeit mehr von diktatorischen, autokratischen Ölförderstaaten, die die Energiepreise diktieren können und unser Land politisch unter Druck setzen können weil wir von ihnen abhängig sind
-irgendwann günstigere Energiepreise als die fossilen Energien, auch weil erneuerbare Energien grenzenlos und endlos vorhanden sind
-die zusätzlichen Kosten, die mit globalen Klimakatastrophen verbunden wären, die negativen Folgen für die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft in einer zu heißen, unwirtlichen Welt
-Herstellung von Generationengerechtigkeit gegenüber unseren Kindern, Enkeln, Urenkel und den kommenden abertausenden Genereationen
-Schutz unserer Natur, unseres Planeten, unserer Lebensräume und daher auch Schutz der menschlichen Rasse


Wer in diese Ziele nicht investieren möchte, wer sich darüber beschwert (!), dass in diese Ziele Geld gesteckt wird, der muss komplett dem Wahnsinn verfallen sein.

Schon aus Eigennutz macht es keinen Sinn, gegen die Energiewende zu sein.


Ich las erst letzt einen Artikel über Produktionskosten und Ertrag von Solaranlagen. Habe den Link leider nicht mehr zur Hand, sollte ich jedoch nochmal darüber stolpern, verlinke ich ihn. Alternativ lässt er sich mit Sicherheit auch ergooglen.
Es ging nicht zwingend nur um Geld und autarke Energie, sondern auch um die CO2-Bilanz dieser Anlagen und die war erschreckend schlecht.
Zwar werden sie immer effizienter, viele hatten jedoch bereits Probleme das bei der Produktion zwangsweise emittierte CO2 über die Lebensdauer wieder einzusparen. Der Ökogedanke, sprich saubere Energie zu produzieren, ist somit nahezu eine Nullnummer, ähnlich wie es sich auch beim E-Auto verhält. Unserem Planeten ist egal ob Treibhausgase in China oder Deutschland produziert werden, es geht schließlich um das große Ganze.
Es bietet sich somit an immer ganz genau hin zu sehen, ansonsten erliegt man einem eventuellen Selbstbetrug.

Ich bin nicht pauschal gegen oder für eine Energiewende sondern primär pro Vernunft.
Wir (Deutsche) haben uns entschlossen bei der Kernkraft einzusteigen. Damals schon gab es Proteste dagegen, ganz falsch und unbegründet war das nicht, dennoch startete das Projekt. Es wurde auch weitergeführt nachdem die ersten Probleme mit Reaktoren, Zwischen- und Endlagern, etc. auftraten.
Im Laufe der Jahre war aber zumindest der Betrieb selbst maximal sicher.... und dann kommt eine Merkel mit Japan ums Eck, hat die Hosen voll (oder sich schmieren lassen - wer weiß das schon so genau) und macht den Ausstieg klar. Mit Vernunft oder rationalem Denken hat das nichts mehr zu tun, das ist schlicht schizophren. Das war für die Energiekonzerne der monetäre Supergau, ihr ureigenes Fukushima wenn man so will. Merkel handelte nicht nur emotional sondern obendrein dumm. AKW´s sind mit die teuersten Gebäude im ganzen Land, solch Infrastruktur stampft man nicht aus einer Laune heraus ein solange die Substanz noch top in Ordnung ist. Es war und ist ökonomischer sowie ökologischer Blödsinn, insbesondere weil nun Länder um uns herum nicht mit aussteigen sondern neue Meiler bauen. Auch hier: vom gemeinsamen EU-Gedanken keine Spur, jeder macht sein eigenes Ding.
Rettet man so das Klima eines Planeten? Wohl kaum!
Schützt man so die Umwelt? Eher nicht!
Solange es Menschen gibt, verlangen sie nach Energie. Ohne Energie kein Leben.
Dinge nutzen bis sie unwirtschaftlich bzw. zu unsicher werden, erst dann austauschen.
Grundsätzlich war die Kernenergie kein Fehler, man hätte sie nur weiter verbessern müssen (wie in anderen Ländern auch geschehen). Porsche hat seinen 911 auch nie eingestampft, sondern jedes Modell stärker, schneller und sicherer gemacht, verfeinert, verbessert, verschärft, effizienter gestaltet. Genau das hätte mit der Atomenergie auch funktioniert, trotzdem hätte man auf Alternativen nicht verzichten müssen. Merkel hat nur sinnlos Porzellan zerschlagen und dem Steuerzahler nun die finanzielle Bürde für die Endlagerung auferlegt.
RWE und Co. haben gut lachen.
Was sagt unser Planet dazu?
Mutter Erde hat ein Gedächtnis, vergisst fast nichts. Zum Glück hat sie aber kein Gehirn, sonst hätte sie uns schon längst alle ins Nirvana befördert.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon NMA » So 18. Dez 2016, 13:53

Jeder einzelne €, und wenn sich diese Kosten vervierfachen, ist sinnvoll investiert. Die Energiewende ist das mit Abstand Sinnvollste, was die Menschheit mit diesem Jahrhundert anfangen kann.

Über die Kosten der Energiewende wird laufend lamentiert und gestritten. Weshalb echauffiert sich eigentlich niemand über die Kosten über Dinge wie z. B. die Marsmission?
https://de.wikipedia.org/wiki/Bemannter_Marsflug
Alles spricht dafür, dass diese Kosten auch eskalieren. Wir werden das Geld trotzdem reinbuttern.

Schön und gut - aber wieso sollte das mehr Akzeptanz finden wie sich um sein Zuhause zu kümmern?
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon immernoch_ratlos » So 18. Dez 2016, 14:00

William hat geschrieben:Ich bin nicht pauschal gegen oder für eine Energiewende sondern primär pro Vernunft.
Wir (Deutsche) haben uns entschlossen bei der Kernkraft einzusteigen. Damals schon gab es Proteste dagegen, ganz falsch und unbegründet war das nicht, dennoch startete das Projekt. Es wurde auch weitergeführt nachdem die ersten Probleme mit Reaktoren, Zwischen- und Endlagern, etc. auftraten.
:? Niemand, schon garnicht "wir Deutschen haben uns entschlossen bei der Kernkraft einzusteigen". Das nachzuweisen bedarf es entweder die Erinnerung oder ein paar Klicks "zurück". Mir genügt dieser WIKI-Ausschnitt schon mal :
Zitat aus WIKI "Kernenergie"Während die deutsche Atompolitik in Fortsetzung des Atomprojekts während der NS-Diktatur zunächst auf den Schwerwasserreaktor setzte, übernahm man in den 60er Jahren das günstigere amerikanische Konzept des Leichtwasserreaktors, ein „Sieg der Ökonomen über die Techniker“.

Mit dieser Nachahmung der Amerikaner ergaben sich für Deutschland spezifische Probleme: So waren die zivilen amerikanischen Reaktoren in Anbetracht des Status der USA als Atommacht derart gewählt, dass sie von den militärischen Uran- und Plutoniumanlagen profitierten, womit eine fließende Grenze zur Militärtechnik eine Grundvoraussetzung der dortigen Reaktorentwicklung war. Deshalb war die Eignung der amerikanischen Reaktortechnik für Deutschland insoweit fraglich, zumindest für den Fall, dass sich Deutschland für alle Zeiten als Nichtatommacht begriffen hätte. Zudem war die Sicherheitsphilosophie beiderseits des Atlantiks eine andere: In den USA war man sich bewusst, dass Leichtwasserreaktoren eine geringere inhärente Sicherheit boten als andere zu dieser Zeit diskutierte Reaktortypen.

Deshalb war es weitgehend Konsens, dass man mit dem Schlimmsten rechnen müsse und Kernkraftwerke dementsprechend vorwiegend in dünnbesiedelten und leicht zu evakuierenden Regionen gebaut werden sollten. In der viel dichter besiedelten Bundesrepublik war dies dagegen nicht möglich, da man sonst kaum Reaktorstandorte hätte ausweisen können. Stattdessen wurde, um einen entsprechenden Sicherheitsabstand vermeiden zu können, überlegt, Kernkraftwerke unterirdisch zu errichten, was aber von der Atomindustrie vehement abgelehnt wurde.

Andere Planungen sahen dagegen dezidiert Kernkraftwerke vor, die nahe der Großstädte Ludwigshafen am Rhein bzw. Frankfurt am Main liegen sollten, um die dort ansässige Chemieindustrie mit Prozesswärme zu versorgen; maßgeblich aus den Überlegungen heraus motiviert, die besondere Zuverlässigkeit deutscher Kernkraftwerke zu beweisen.

In den 1960er Jahren wurden zahlreiche weitere Kernkraftwerke mit deutlich höherer Leistung gebaut. So hatte das 1966 in Betrieb gehende Kernkraftwerk Gundremmingen eine Leistung von 250 MW
Widerstand gegen Atomkraft - ein Folge von Ereignissen ? Man muss einfach mal tiefer graben oder irgendwie dabei gewesen sein (auch wenn auch noch zu jung um Einfluss zu nehmen) :
Quelle hat geschrieben:Widerstand der Stromerzeuger

Die Initiative für den Einstieg in die Atomkraft ging hauptsächlich von der deutschen Politik aus und stieß anfangs auf Widerstand bei den großen Stromversorgern.

Diese befürchteten unkalkulierbare Kosten und sahen aufgrund der Nutzung von Steinkohle und Erdöl keinen Bedarf für Atomkraftwerke. "Auch auf den Weltenergiekonferenzen hatten noch Anfang der 50er Jahre nicht das Atom, sondern Wasserkraft, Solar-, Wind- und Gezeitenenergie als unerschöpfliche Energiequellen die Experten fasziniert. Historisch betrachtet, war dies neben der massiven Sicherheitsproblematik das eigentliche Desaster: Die damals schon aktuelle Vision der unerschöpflichen Energie aus Wind und Sonne wurde von der Atomeuphorie für Jahrzehnte ins Abseits verdrängt. (...) Nicht die Industrie, sondern der Staat übernahm die Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Kerntechnik. Milliarden flossen in Forschungsprogramme und Risikobeteiligungen."

Erst als sich die Bundesregierung zur Übernahme des Risikos und massiver staatlicher Förderung bereit erklärte, entschloss sich RWE zum Einstieg in die Atomkraft und zusammen mit dem Bayernwerk 1962 zum Bau eines ersten Reaktors: Gundremmingen A (Bayern).
Bei allen Geschichten ist es gut die GANZE Geschichte zu kennen. Wie jeder (der dazu bereit ist), erkennen kann hat es keinerlei "Befragungen" oder den willentlichen Entschluss - weder der "Westdeutschen" noch der "Brüder und Schwestern in der Sowjetzone" - gegeben Atomkraft (friedliche gibt es nicht - nur kastrierte für alle die keinen militärischen Nutzen davon haben sollen oder wollen) ist eine der vielen recht "einsamen politischen Entscheidungen" in den Anfängen des "neuen Deutschlands" nach 1945. Ganz nebenbei wurde die Idee EE erst einmal für Jahrzehnte beiseite geschoben.

Wer Heute von den Kosten der EE daherredet, hat sorry, keine Ahnung oder will es einfach nicht wahrhaben, "wir" haben praktisch die gesamten Kosten für die "atomare" Technologie über Steuergelder finanziert, tun das massiv noch Heute und bis in alle Zeiten über unsere Nachkommen, weil deren Hinterlassenschaften eben kein "ganz normaler Müll" sind und trotz fantastischer Glaubenssätze auch nie sein werden.

Wer also hier ständig von den Kosten der EE redet, hat recht, jede Entwicklung kostet Geld. Das man aber die eigene Forschung und besonders die Investitionen durch Knebelgesetze zu verhindern sucht, sollte zumindest Leuten die ihren Kopf auch zum Denken nutzen auffallen. Aber von diesen "strukturellen Eintagsfliegen" unter uns, ist leider nichts besseres zu erwarten. Geld in EE zu investieren ist keine triviale Angelegenheit die man auch sein lassen könnte.

Wo sind Alternativen zu der auf allen Gebieten exponentiell verlaufenden Entwicklung ? "Wachstum" war bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts ein äußerst langsamer Prozess, der nahezu wie ein linearer Prozess verlief (was dieser Prozess nie war, lediglich der exponentielle Prozentsatz schwankte für Jahrtausende um die Nulllinie). Das hat sich mit der Nutzung fossiler "Brennstoffe" und der damit verbundenen Welle an bahnbrechenden technologischen Erfindungen und ihren "site effekte" wie Düngemittelherstellung - moderne Landwirtschaft usw. geradezu radikal verändert. Dieser Prozess dauert immer noch an. Die Bevölkerungsexplosion hat sich (auf hoher Basis !) prozentual inzwischen verringert. Der "Verbrauch" von allen Rohstoffen und insbesonders der von fossiler Energie verläuft weiter mit hohen Prozentsätzen jährlicher Steigerung und immer kürzeren Verdoppelungszeiträumen.

Man muss eigentlich entweder total uninformiert sein oder derart faktenresistent um nur für einen Augenblick zu glauben, das dies einfach und "irgendwie" folgenlos an der Menschheit - und dazu gehört D und EU irgendwie doch auch - einfach vorbeigehen wird. Wie naiv muss jemand sein, sich diese Welt derart gesundzubeten ?

Weder die vernünftigen Prognosen für die nähere Zukunft und erst recht nicht die zahlreichen, teils geschickt verborgenen Kosten lassen es zu, einfach Dinge zu behaupten, die sich problemlos widerlegen lassen. Dazu gehören auch die geradezu hirnrissigen Annahmen, die Ausschüttung von Verbrennungsrückständen sein vergleichen mit denen der Natur "vernachlässigbar klein". Wie klein muss der Verstand derer sein, die sich damit das weitere Denken selbst beschneiden ?

Warum sollte die "Natur" einfach für ~200 Jahre ihre ganz "normalen Emissionen" anhalten, um es dem Menschen zu ermöglichen, sorgenfrei die Umwelt mit seinen Hinterlassenschaften anzureichern ?

Dies selbstverständlich auch Schwankungen unterworfenen Ereignisse laufen weiter ab. "Natur" ist kein Subjekt (lateinisch für „Untergeordnetes, Unterworfenes“) , das sich kontrollieren lässt. Was "wir" da veranstalten geschieht zusätzlich ! Meint, nach allem was tausende von wissenschaftlichen Mitarbeitern über die Jahre gesammelt haben, zählt additiv zu dem was "Natur" in eher fragilem ausgeglichenen Zustand verharren ließ. Die ersten "Abschlagsrechnungen" in Form von immer häufigeren "Wetterereignissen" zahlen wir doch bereits.

Wer will bei den derzeitigen "Migrationsströmungen" (der Zahl nach, wäre das eindeutig unter "Völkerwanderung" abzubuchen) in einigen Jahren noch unterscheiden ob die lokale Überbevölkerung und die sich daraus ergeben "innerstaatlichen Auseinandersetzungen", Territorialkriege mit Nachbarn oder ganz einfache "Wirtschaftsemigration" der Grund sind oder klimatische Veränderungen, die wiederum meist negativ die Nahrungsbeschaffung lokal und überregional bedingen ? Wenn gleich eine ganze Küstenregion im Meer versinkt, kommt niemand mehr um die Tatsachen herum. Da diese Vorgänge noch recht "beschaulich" ablaufen, können jede Menge anderer Erklärungen das Nichtstun verstetigen. Die sich häufenden sog. "Naturkatastrophen" finden hübscher Erklärungen mit dem eindeutigen Nutzen, "man" könne sowieso nichts gegen die "Natur" unternehmen - und kann weiter an seinem glücklicheren Standort seinen Beschäftigungen nachgehen. Die Idee (in der Physik bestens bekannt) es könne nach und nach unerkannt ein weiterer " Point of no Return" erreicht sein, scheint ähnlich schwierig für den Menschen zu sein, der ja schon an exponentiellen Vorgängen scheitert.

Dies (die Zweifel) werden noch mit erheblichen finanziellem Aufwand unter Einsatz modernster Mittel der Beeinflussung verstärkt. Aus - wie sollte es anders sein - erheblichen finanziellen und den damit verbundene politischen Interessen :
WIKI Kontroverse um die globale Erwärmung hat geschrieben:Dieser Sachstand wird von fast allen relevanten wissenschaftlichen Fachorganisationen mitgetragen und von nur wenigen Fachwissenschaftlern abgelehnt. Die Folgen der globalen Erwärmung sowie mögliche Vermeidungs- und Anpassungsstrategien werden demgegenüber kontrovers diskutiert. Dies findet sowohl als Teil des wissenschaftlichen Diskurses innerhalb der anerkannten wissenschaftlichen Disziplinen statt, jedoch vor allem als mediale Kontroverse zwischen dem Gros der Fachwissenschaftler auf der einen und klimaskeptischen Organisationen, Blogautoren oder Journalisten auf der anderen Seite.

Eine sehr wichtige Rolle in der Kontroverse um die globale Erwärmung kommt der organisierten Klimaleugnerbewegung zu, deren Rolle in der öffentlichen und politischen Klimadebatte mittlerweile immer stärker in den Fokus der Forschung rückt. Insbesondere in den USA wurde mit großem finanziellen Einsatz durch Unternehmen, v.a. aus der Branche der fossilen Energien, eine einflussreiche Kontrabewegung geschaffen, deren Ziel es ist, die Existenz des wissenschaftlichen Konsenses durch bewusstes Säen von Zweifeln zu untergraben.

Eine wichtige Rolle bei der Verschleierung des Standes der Wissenschaft spielen konservative Denkfabriken[6][7]; in den USA stammen z. B. mehr als 90 % der Fachartikel, die klimaskeptische Positionen äußern, von diesen Organisationen.

Zu den bedeutendsten Think Tanks der organisierten Klimaleugnerbewegung, die die Existenz der menschengemachten Globalen Erwärmung durch gezielte Attacken auf die Klimaforschung abstreiten, zählen das Cato Institute, das Competitive Enterprise Institute, das George C. Marshall Institute sowie das Heartland Institute.
Ihr Ziel war und ist es, mittels der Fear-Uncertainty-and-Doubt-Strategie in der Bevölkerung Unsicherheit und Zweifel an der Existenz der Globalen Erwärmung zu schaffen, um anschließend zu argumentieren, dass es nicht genügend Belege dafür gebe, konkrete Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen
Wirtschaftlich motivierte organisierte Klimaskepsis

Unternehmen aus der Branche der fossilen Energien erkannten schon früh die Folgen, die Klimaschutzmaßnahmen auf ihre Geschäftsaktivitäten haben würde, und bekämpften deshalb Klimaforschung und Klimapolitik bereits sehr schnell.

Viele Unternehmen und Verbände wie ExxonMobil, Peabody Energy, American Petroleum Institute, die Western Fuels Association und das Edison Electric Institute finanzierten klimaskeptische Wissenschaftler, konservative Think Tanks, die die Existenz der globalen Erwärmung leugneten, und diverse Frontorganisationen, um Klimaforschung zu unterminieren und Klimaschutzmaßnahmen zu verhindern.

Als besonders einflussreiche Sponsoren wurden ExxonMobil und die Koch family foundations identifiziert, wobei letztere noch immer viel Geld für derartige Zwecke zur Verfügung stellen. Für den Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2016 versprachen die Gebrüder Koch beispielsweise, der Republikanischen Partei fast 900 Mio. Dollar als Wahlkampfhilfe zukommen zu lassen. Dies gilt als der höchste Wert, der jemals von Privatpersonen im Wahlkampf eingesetzt wurde.

Selbst waren die Unternehmen bereits früh über die Existenz und bedrohlichen Folgen des Klimawandels informiert. Das American Petroleum Institute (API), der größte Interessenverband der US-Öl- und Gasindustrie, war sogar schon 1968, und damit rund 2 Jahrzehnte vor der Öffentlichkeit, vom Stanford Research Institute darüber informiert worden war, dass der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid durch die Verbrennung fossiler Energieträger erhebliche Gefahren für die Erde bergen würde.

Unter anderem warnten Wissenschaftler das API davor, dass der menschengemachte Klimawandel u.a. zu einem Abschmelzen der Arktis sowie einem Meeresspiegelanstieg führen würde. In der Öffentlichkeit bestritt das API hingegen jahrzehntelang, dass die Existenz des Klimawandels wissenschaftlich fundiert sei.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon William » Mo 19. Dez 2016, 07:47

Sind wir wieder bei unserer demokratischen Staatsform angelagt. Politiker haben sich pro Kernkraft entschieden, somit das deutsche Volk, ergo Deutschland. Punkt.
Keine Sorge, ich werde seit Jahrzehnten von der Atomkraft tangiert, mir sind auch die Umstände des AKW Gundremmingen bekannt. Besser vermutlich als nahezu jedem User hier, daher erzählst du mir nichts Neues.
Diverse Probleme, u.a. die der Standortwahl und Bauart der jeweiligen Reaktoren waren Bund und Betreiber bereits während der Planung bekannt. Es war stets ein Kompromiss aus zig verschiedenen Überlegungen. So wie heute in der Flüchtlingskrise oder bei S21 wurde damals etwas beschlossen und durchgezogen. Zwar gab es kritische Stimmen, Widerstände und Demos, dennoch wehrte sich die (stillschweigende) Mehrheit nicht dagegen. Wer sich heute dagegen ausspricht, seinerzeit aber nicht protestierte, der sollte etwas kleinere Brötchen backen, denn er stellt damit nur seine eigene Kurzsichtigkeit offen zur Schau.
Energieversorgung ist ein Problem, in Zukunft mehr denn je und Kernkraft ob der zuneige gehenden fossilen Brennstoffe die derzeit beste Wahl von allen verfügbaren Optionen, weil kein anderer Stoff außer Uran eine größere, nutzbare Energiedichte bereitstellt.
Wer sich nun hinstellt und Sicherheitsbedenken äußert, gleichzeitig jedoch Hunderttausende unkontrolliert ins Land lässt unter denen sich evtl. Terroristen befinden, der sollte ob seiner Visionen zum Arzt gehen.
Mit der Endlagerung ist es genauso. Der Druck hätte nie von den Betreibern genommen werden und die Kosten dem Steuerzahler aufgebürdet werden dürfen, denn die Verantwortung lag und liegt bei Ersteren. Sie sind die Produzenten des "Mülls", nicht der Staat oder Endkunde.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 19. Dez 2016, 09:02

Hallo William,

interessant das mit Gundremmingen - "Besser vermutlich als nahezu jedem User hier, daher erzählst du mir nichts Neues." - Erzähl mal ...

Bis dahin ein kleiner Denkzettel warum es nicht nur idiotisch, sondern "sehr" teuer, praktisch ungeklärt und für alle die so nach uns kommen weiter gefährlich ist, was schon bald abbruchreif herumsteht. Da noch von der schönen "Energiedichte" von Uran als Lösung für selbstverursachte Energieprobleme zu plaudern steht irgendwie im Widerspruch zu dem was Du sonst so von Dir gibst. War das nun wirklich ein Fehler oder sollte es einfach weitergehen ? Die Bevölkerung ist in ihrer Mehrheit dagegen - was bedeutet das für Dich ???

WIKI Gundremmingen hat geschrieben:Block A war bis zum Störfall 1977 in Betrieb, bei dem das Reaktorgebäude großflächig radioaktiv kontaminiert wurde. Es war in Deutschland der erste und bisher einzige Großunfall eines Atomkraftwerks mit Totalschaden. Dieser Block A wird seit 1983 rückgebaut. Der Rückbau sollte bis zum Jahr 2005 abgeschlossen werden. Die abgebaute Gesamtmasse beträgt nach Betreiberangaben insgesamt rund 8.200 Tonnen. Ein Großteil davon wird mit in Gundremmingen entwickelten Verfahren einer Wiederverwertung zugeführt. Der Massenanteil, der tatsächlich wegen Radioaktivität endgelagert werden muss, liegt bei etwa zehn Prozent.


Augsburger Allgemeine 2014 hat geschrieben:...Der Rückbau von Block A begann 1983. Heute ist er weitgehend abgeschlossen. Der Reaktordruckbehälter – in dem sich der Reaktorkern mit den Brennelementen befindet – sei Anfang der 2000er Jahre zerlegt und ausgebaut worden. Ebenso das sogenannte „biologische Schild“, das den Reaktor umschließt und Strahlung abschirmt. Das ehemalige Reaktorgebäude ist laut RWE heute frei von Kraftwerkskomponenten.

Trotzdem ist aus der Ferne noch immer die stöpselartige Betonhülle zu sehen, in der sich Block A befand. Warum? Derzeit ruhen die Rückbauarbeiten am Gebäude, berichtet RWE. Wann es mit dem Rückbau der Betonhülle weitergeht, hänge in erster Linie davon ab, wann die Bundesregierung das Endlager „Schacht Konrad“ nahe Salzgitter für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Betrieb nehme.


Nur so zum Nachdenken "Block A" war ein relativ kleines AKW. Was sonst so verbaut wurde ist eben nicht nur X-mal größer als die erzielten Leistungen. Was die Leistung selbst angeht, der "Output" - was verwertbar "hinten rauskommt" ist wegen der zahlreichen und unverzichtbaren Sicherheitseinrichtungen deutlich kleiner, als das bei einem "reinen" konventionellen (fossilen) Kraftwerk der Fall ist. Für all das zusätzlich benötigte Zeug, ließe sich problemlos ein weiteres fossiles Kraftwerk hinstellen. Vom Preis einmal ganz abgesehen. Grob gerechnet, könnte allen für die "bislang nur geschätzten Rückbaukosten", jeder dt. Haushalt seine eigen PV plus Speicher erhalten. Was auch irgendwie deutlich macht, was das "fehlallokiert" wurde und so oder so vom Steuerzahler brav bezahlt wurde oder noch wird. :thumbup:

Bei all der schönen Energiedichte - wer jetzt noch mehr AKW fordert ist leider selbst nicht dicht.... :mad:
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Sozialdemokrat » Di 27. Dez 2016, 23:43

ebi80 hat geschrieben:(18 Dec 2016, 00:56)

----- Ein grosser Vulkanausbruch kann dieses System ins schwanken bringen. Wie z.b. vor 240-270 Millionen Jahren in Sibieren als über Jahrhunderte stetig Vulkanlava ausbrach und unsere Erde in einen "Kochtopf" verwandelte und den Himmel versunkelte. Nach auskühlen dieser Vulkane sank der Staub zu Boden bezw. Regnete ab. Darauf kam es zu einem Boomerangeffekt und die Temperaturen sanken bis weit unter 0 und die Welt erfror. Das größte Massensterben der Erdgeschichte.

Kann sein, dass es bald wieder so weit ist:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 26321.html

Auszug:
"In letzter Zeit hat sich jedoch immer mehr Kohlenmonoxid in die heißen Quellen gemischt, sein Anteil hat sich vervierfacht - ein Alarmzeichen.....Außerdem seien die Wasserdampffontänen heißer geworden, ihre Temperatur ist von 230 Grad in den Neunzigerjahren auf mehr als 300 Grad gestiegen - was ebenfalls einen Lavaausbruch ankündigen könnte, meinen die Forscher. Dafür spreche auch zunehmende Unruhe im Untergrund"
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon William » Mi 28. Dez 2016, 01:21

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 Dec 2016, 09:02)

Bei all der schönen Energiedichte - wer jetzt noch mehr AKW fordert ist leider selbst nicht dicht.... :mad:


Richtig, da steht noch einiges herum. Nicht nur die Reaktorhülle, ferner auch sämtliche Nebengebäude, usw.
Diese wurden und werden auch heute teils noch genutzt, weil sie sich in unmittelbarer Nähe zu Block B + C befinden. Es ist ein einziger geschlossener Komplex.
Gundremmingen ist nicht nur das leistungsstärkste AKW Deutschlands, sondern beinhaltet auch ein Zwischenlager. Nächstes Jahr geht Block B vom Netz.
Trotzdem werden dort noch auf Jahrzehnte Männer ihren Dienst tun müssen, obwohl ab 2021 kein einziger Cent mehr mit Stromgewinnung verdient wird. Dabei sind es vergleichsweise junge Reaktoren, die locker noch 20 Jahre oder länger betrieben hätten werden können.
Zusätzlich werden in der Nähe nicht nur Hektarweise Solarparks errichtet und Windräder gebaut, obendrein ist ein Reserve-Gaskraftwerk geplant.
Es war sogar ein zweites im Gespräch, von dem ich aber nicht weiß was daraus geworden ist.
Als wäre das ländliche Gebiet mit dem AKW nicht verschandelt und gefährdet genug, werden nun auch noch die restlichen freien Flächen bis nahe zur Unkenntlichkeit versiegelt.

So viel Strom wie in der Region erzeugt wird, braucht selbstredend kein Mensch, denn es ist vergleichsweise dünn besiedeltes Gebiet, wenngleich relativ viel Industrie angesiedelt ist. Die nächst größeren Städte sind Ulm, Augsburg, Donauwörth, Heidenheim. Bis München und Stuttgart sind es jeweils ca. 100 km.
Jeder Normalvernünftige hätte eigentlich auf den Trichter kommen müssen Ersatzkraftwerke in die Speckgürtel der jeweiligen Städte zu pflanzen um kurze Versorgungswege zu generieren, aber das ist den Grünen anscheinend zu einfach gedacht oder schlicht zu billig.
So steht nun dort in Zukunft nicht nur ein halbtotes Megatonnen-Betonungetüm mit viel strahlendem Material herum, mit dem Niemand mehr etwas anzufangen weiß, nein, man begeht sofort die nächsten Umweltsünden am angrenzenden Auwald und pflanzt PV-Anlagen bis nahe ans Wasser der Seen. Hoffentlich verkacken die Kormorane diesen Ökoterroristen gehörig die Paneele.

Atomkraft war die erste große Sünde, welche nicht so einfach zu revidieren ist. Was nun aber kommt bzw. bereits da ist, kann kaum mehr jemand in negativer Hinsicht toppen - das ist schlicht unmöglich.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » Mi 28. Dez 2016, 07:32

Sozialdemokrat hat geschrieben:(27 Dec 2016, 23:43)

Kann sein, dass es bald wieder so weit ist:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 26321.html

Auszug:
"In letzter Zeit hat sich jedoch immer mehr Kohlenmonoxid in die heißen Quellen gemischt, sein Anteil hat sich vervierfacht - ein Alarmzeichen.....Außerdem seien die Wasserdampffontänen heißer geworden, ihre Temperatur ist von 230 Grad in den Neunzigerjahren auf mehr als 300 Grad gestiegen - was ebenfalls einen Lavaausbruch ankündigen könnte, meinen die Forscher. Dafür spreche auch zunehmende Unruhe im Untergrund"


Da kann man letzten Endes nur abwarten und Tee trinken.
Ich hab ja auf Yellow Stones gehofft. Allerdings will dieser wohl noch mehr Energie tanken. Aber Italien klinkt auch hoffnungsvoll.
Natürlich kommt es auch darauf an, im Angesicht der Folgen, wie umfänglich der Ausbruch sich gestaltet.
Macht es richtig Bum, oder doch nur Paff. Eventl. Gibt es nur eine Verhältnismäßig kleine Eruption und er legt sich wieder schlafen.
Beim Yellowstone hieß es auch er könne noch in diesem Jahrhundert ausbrechen, allerdings zeigt er keine Anzeichen mehr dafür. Es ist leider unmöglich, es vorauszusehen. Im Idealfall brummelt er ein bisschen und gibt wieder Ruhe.
Aber wie wir auch an den Erdbeben in Italien sehen, passiert da einiges im Untergrund.
Man geht davon aus, das Italien eines Tages geteilt werden wird mit üblen Folgen nicht nur für die Region.
Evtl. sind so die Aktivitäten des Vulkans zu erklären.
Die Italiener sollten sich in jedem Fall Gedanken über Evakuierungspläne machen. Nicht wie sonst in der Politik, erst hinterher aufwachen.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Sozialdemokrat » Mi 28. Dez 2016, 10:56

ebi80 hat geschrieben:(28 Dec 2016, 07:32)


.....Aber wie wir auch an den Erdbeben in Italien sehen, passiert da einiges im Untergrund.
......Die Italiener sollten sich in jedem Fall Gedanken über Evakuierungspläne machen. Nicht wie sonst in der Politik, erst hinterher aufwachen.


Nicht nur in Italien, rund um Italien auch:
https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im- ... Peloponnes

Davor gab es in Split ein spürbares Erdbeeben:
http://juskis-erdbebennews.de/2016/12/s ... en-kueste/

Evakuierungspläne sind wohl sinnlos:
http://www.wienerzeitung.at/themen_chan ... isier.html
Auszug:
"Etwa zwei Millionen Menschen leben im Einflussgebiet der Phlegräischen Felder. Eine Evakuierung in sehr kurzer Zeit sei dort unmöglich, da wäre mindestens eine Woche nötig, schätzen die Experten."
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon ebi80 » Mi 28. Dez 2016, 12:14

Sozialdemokrat hat geschrieben:(28 Dec 2016, 10:56)

Nicht nur in Italien, rund um Italien auch:
https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im- ... Peloponnes

Davor gab es in Split ein spürbares Erdbeeben:
http://juskis-erdbebennews.de/2016/12/s ... en-kueste/

Evakuierungspläne sind wohl sinnlos:
http://www.wienerzeitung.at/themen_chan ... isier.html
Auszug:
"Etwa zwei Millionen Menschen leben im Einflussgebiet der Phlegräischen Felder. Eine Evakuierung in sehr kurzer Zeit sei dort unmöglich, da wäre mindestens eine Woche nötig, schätzen die Experten."


Ich meinte mit Evakuierungsplänen eigentlich die Räumung der entsprechenden Gebiete.
Umsiedlung in weiter weg gelegene Orte. Um den direkten Knall zu entgehen. Früher oder später wird es passieren. Da wäre Vorsicht besser als Nachsicht.
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon Teeernte » So 4. Jun 2017, 00:35

ebi80 hat geschrieben:(28 Dec 2016, 12:14)

Ich meinte mit Evakuierungsplänen eigentlich die Räumung der entsprechenden Gebiete.
Umsiedlung in weiter weg gelegene Orte. Um den direkten Knall zu entgehen. Früher oder später wird es passieren. Da wäre Vorsicht besser als Nachsicht.


Da hast Du den Knaller ...

CDU - Schulterschluss mit Trump...

So seien die "mit dem Schmelzen des polaren Meereises verbundenen Chancen (eisfreie Nordpassage, neue Fischfangmöglichkeiten, Rohstoffabbau) vermutlich sogar größer als mögliche negative ökologische Effekte"
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 50627.html

Jepp ...wenns wärmer wird - muss weniger geheizt werden... :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Energiewende kostet halbe Billion Euro bis 2025

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » So 4. Jun 2017, 01:03

ebi80 hat geschrieben:(28 Dec 2016, 07:32)
....
Aber wie wir auch an den Erdbeben in Italien sehen, passiert da einiges im Untergrund.
Man geht davon aus, das Italien eines Tages geteilt werden wird mit üblen Folgen nicht nur für die Region.
....

wenn italien geteilt wird, kriegen wir dann wieder die ganzen schulden wie im falle griechenlands und frankreichs?

übrigens haben wir in der eifel auch aktive vulkane....
IT'S A LONG WAY TO THE TOP (IF YOU WANNA ROCK 'N' ROLL) - AC DC!!

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