Wie und wieviel Energie speichern ?

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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Mo 18. Jun 2018, 20:42

immernoch_ratlos hat geschrieben:(18 Jun 2018, 20:31)

Die Besonderheit meiner PV ist die "Indachlösung"..Schau mer mal...


Kannst Du das bitte mit ein paar Zahlen untermauern ? Kosten.... Ist die versprochene Leistung eingehalten ? Wieviel von der Ernte hast Du selbst Konsumiert (die Kosten wieder eingespielt ?) und wieviel kWh hast Du "Verkauft" ?

Mir reicht eine Circa über den Daumen Zahl - aus Interesse. ...ich hab vor - die kleinen Standard - Stromfresser zusammenzufassen und etwas PV mit Akku (den ich schon habe) aufzurüsten.

(Lohnen sich da "gebrauchte" Module ? leider hab ich nur Platz auf dem Schuppen...6x4m.Flachdach )
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Fr 22. Jun 2018, 14:15

Man-Made Monderwärmung.

Temperatur des Monds ist gestiegen - nun ist klar, dass Apollo-Missionen schuld sind....
:D :D :D
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 23. Jun 2018, 17:22

Nicht auf dem Mond - eher sehr irdisch - Quelle : golem.de (22.06.2018) "Quantumscape: VW investiert 100 Millionen USD in Festkörperakku-Hersteller" Womöglich der rechte Zeitpunkt - noch hat VW keine eigene Batteriefertigung die den Batterietyp auf Jahre festlegt. Das wäre ja sonst der typischen Lithium-Ionen-Akku gewesen, von dem hier im Forum niemand so recht begeistert ist.

Was ist so bemerkenswert an diesem Typ ?
golem hat geschrieben:VW investiert 100 Millionen US-Dollar in das Unternehmen und wird damit größter automobiler Anteilseigner. Axel Heinrich, Leiter der Konzernforschung bei Volkswagen, wird Mitglied im Aufsichtsrat. Beide Unternehmen arbeiten schon seit 2012 zusammen.

Festkörperakkus, auch Feststoffakkus genannt, haben kein flüssiges Elektrolyt, sondern ein festes. Zum Einsatz kommen beispielsweise Polymer oder Keramik. Diese Akkus lassen sich schneller laden und haben eine deutlich höhere Energiedichte als die heute üblichen Lithium-Ionen-Akkus. Bei gleichem Gewicht soll sich die Reichweite verdoppeln. Außerdem können sie - anders die Lithium-Ionen-Akkus - kein Feuer fangen.
In der Pressemitteilung vom 21.06.2018 liest sich das so
VW hat geschrieben:Mit der Erhöhung seiner Anteile am kalifornischen Technologieunternehmen QuantumScape Corporation und der Gründung eines neuen Gemeinschaftsunternehmens ebnet der Volkswagen Konzern den Weg für die nächste Stufe im Bereich Batterieleistung, um so höhere Reichweiten in der E-Mobilität zu erzielen.

Dr. Axel Heinrich, Leiter der Volkswagen Konzernforschung, der einen Sitz im Aufsichtsrat von QuantumScape übernehmen wird, erklärt: „Wir möchten die Vermarktung der Feststoff-Batterien von QuantumScape beschleunigen und bündeln unsere Kräfte, um Volkswagens Erfahrung als Produktionsspezialist und QuantumScapes Technologieführerschaft bestmöglich zu nutzen. Volkswagen macht damit für unsere Kunden den nächsten Schritt in Richtung einer nachhaltigen, CO2-freien Mobilität der Zukunft.“ Volkswagen investiert 100 Millionen US-Dollar in QuantumScape und wird damit zum größten automobilen Anteilseigner des innovativen Unternehmens. Der Abschluss dieser Transaktion unterliegt noch der Zustimmung durch die Behörden.

Bereits seit 2012 arbeitet die Volkswagen Konzernforschung mit dem Stanford-Startup intensiv zusammen. Bestärkt durch die bedeutenden technischen Fortschritte dieser Kooperation werden QuantumScape und Volkswagen in einem neuen Gemeinschaftsunternehmen zusammenarbeiten mit dem Ziel, eine Großserienproduktion von Feststoffbatterien zu ermöglichen. Das langfristige Ziel ist die Errichtung einer Produktionsanlage für Feststoffbatterien bis 2025.
Nun nicht ganz 7 Jahre. Diese Aussichten sollten lohnen - wer zuerst damit "am Markt" ist könnte dies einbringen:
VW hat geschrieben:Die Technologie der Feststoffbatteriezelle gilt als der aussichtsreichste Ansatz für die Elektromobilität der Zukunft. Mit einer Feststoffbatterie würde sich zum Beispiel die Reichweite eines E-Golf von derzeit 300 auf ca. 750 Kilometer erhöhen. Diese Batterietechnologie bietet gegenüber der aktuell genutzten Lithium-Ionen-Technologie weitere Vorteile: höhere Energiedichte, mehr Sicherheit, bessere Schnellladefähigkeit und – vor allem – einen deutlich niedrigeren Platzbedarf. Bei gleicher Größe eines aktuellen Batteriepakets werden durch die Feststoffbatterie elektrische Reichweiten ermöglicht, die auf dem Niveau von konventionellen Antrieben liegen. Auch wenn der Ansatz vielversprechend ist, waren Fortschritte bislang schwer zu erreichen. Kein anderer Hersteller war bisher in der Lage, die hohen Leistungsanforderungen der Automobilbranche zu erfüllen. Erstmals in der Branche hat Volkswagen in Deutschland frühe Entwicklungsstufen der QuantumScape Feststoffbatterien für die automobilen Leistungsanforderungen getestet.
VW hatte ja schon Anfang Mai angekündigt :
Quelle : golem.de (02.05.2018) "VW will Akkus für Elektroautos bauen" hat geschrieben:Jetzt also doch: Der deutsche Automobilkonzern Volkswagen (VW) erwägt, künftig selbst die Zellen für die Akkus von Elektroautos zu bauen. Bisher hatte die Konzernleitung eine eigene Zellenproduktion ausgeschlossen und die Zellen eingekauft.

Akkus gelten als Schlüsseltechnologie in der Elektromobilität. VW will die Komponenten in Zukunft nicht mehr von Drittherstellern beziehen. Allerdings sei nicht klar, wie das umgesetzt werden solle, sagte ein VW-Sprecher dem Wirtschaftsmagazin Wirtschaftswoche. Die Optionen seien, eine eigene Akkufabrik zu bauen, ein Joint Venture einzugehen oder einen Zellenhersteller zu übernehmen.

Der Betriebsrat und das Land Niedersachsen, Anteilseigner an VW, befürworten die Idee. Bernd Althusmann, niedersächsischer Wirtschaftsminister und VW-Aufsichtsrat, sagte, der Zugang zu Batteriezellen sei eine wesentliche Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige Industrie in Deutschland. Deshalb solle hierzulande nicht nur daran geforscht, sondern auch eine Fertigung aufgebaut werden.
Müssen sie auch :
Quelle hat geschrieben:VW steckt 70 Milliarden Euro in Elektrifizierung
IAA 2017
Der Volkswagen-Konzern setzt sich ehrgeizige Ziele für die Elektromobilität. Schon 2025 soll jedes vierte Fahrzeug mit einem vollelektrischen Antrieb vom Band rollen.
Der inzwischen "abgegangene" Matthias Müller - der die Eigentümer wohl zu sehr "genervt" hatte, meinte noch 2016 "So einen Blödsinn machen wir sicherlich nicht" - schau mer mal...
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 29. Jun 2018, 10:09

Nicht direkt für elektrischen Mobilität geeignet (jedenfalls nicht im PKW) gibt es Neues und "reales" von der "Speicherfront". MGX Minerals Inc. eine kanadische Mischunternehmen (Tochterunternehmen: ZINCNYX Energy Solutions Inc., Manto Gold Corp., PurLucid Treatment Solutions, Inc.) weiß dies zu vermelden : Quelle : Rockstone Research (28.06.2018)"ZincNyx-Batteriesysteme startklar für die Kommerzialisierung - Grosse Fortschritte hinter den Kulissen" Dort wagt man es gar vom "Tod des Dieselgenerators" zu schreiben :
Rockstone Research hat geschrieben:Konkurrenzlose Niedrigkosten-Energiespeicherlösung

Interessanterweise ist die ZincNyx-Technologie konkurrenzlos, weil sie im Vergleich zu anderen Flow-Batteriedesigns (z.B. vanadiumbasierte Flow-Batterien) wesentlich unkomplizierter ist (z.B. wird nur 1 Tank anstatt 2 benötigt) und auch eine geringere Abhängigkeit zu Rohstoffpreisen hat. "Dies ist eine Niedrigkosten-Lösung und es wird eine Niedrigkosten-Lösung bleiben", betonte Lazerson. Während die Vanadium-Pentoxid-Preise letztes Jahr um mehr als 20% angestiegen sind, und Ferrovanadium um knapp 10%, so stiegen die Zink-Preise seit 1989 nicht über $1,60/Pfund an und notierten im Dezember bei $1,55. Die 2 Schlüssel-Komponenten von Lithium-Ion-Batterien, Cobalt und Nickel, kosteten im Dezember $35 bzw. $5,60 pro Pfund.

ZincNyx besitzt ein seit Jahren eingespieltes und hocherfahrenes Team an Ingenieuren, Wissenschaftlern und Managern, um die Entwicklung und Kommerzialisierung dieser zuverlässigen erneuerbaren Energiequelle voranzutreiben. ZincNyx hat eine patentierte regenerative Zink-Luft-Batterietechnologie entwickelt, die Energie in Form von Zinkpartikel effizient speichert und keine der traditionellen teuren Rohstoffe wie Lithium, Vanadium oder Cobalt enthält. Das Unternehmen besitzt ein Portfolio aus mehr als 20 Patenten. Kanadische Regierungsfonds haben in den letzten 3 Jahren in die Entwicklung dieser Technologie investiert – die Regierung hat somit ebenfalls ein Interesse an die schnellstmögliche Kommerzialisierung. Es gibt zudem strategische Allianzen mit dem National Research Council of Canada, University of British Columbia und Simon Fraser University.

Energiespeicherung ist eine schnell wachsende Industrie in einem ebenso schnell expandieren Markt. Angefangen bei der Notwendigkeit, erneuerbare Energie vor allem in Entwicklungsländer zu speichern, bishin zum Bedarf einer zuverlässigen Reserveleistung ("backup power") in Städten auf der ganzen Welt, bietet ZincNyx eine umweltfreundliche und nachhaltige Lösung für eine breite Anzahl an Anwendungen. ZincNyx verfügt über die zuverlässigste Technologie mit den niedrigsten Kosten, um langlaufende Anwendungen im 10 kW bis 1 MW Bereich zu betreiben. ZincNyx hat für seine modularen und skalierbaren Energiespeichersysteme bestimmte Marktsegmente im Auge, die auf eine Grösse von $10,5 Mrd. geschätzt werden
Offensichtlich eine spezielle Form des "Redox-Flow- Batterietyps". Der Mutterkonzern ist wie der Name andeutet im Geschäft mit Mineralien und nutzt diese nun in großem Maßstab zur Produktion eigener Produkte was erhebliche Wettbewerbsvorteile bietet. Wie funktioniert das nun - bislang war man bei "Redox-Flow" noch recht zurückhaltend :
Rockstone Research hat geschrieben:Technologischer Durchbruch beschleunigt Kommerzialisierung

Im Januar 2018, kurz nach der Akquisition von Teck Resources, meldete MGX einen technologischen Durchbruch von ZincNyx. Das seit langem bestehende Problem von Metall-Luft-Batterien: Betriebszuverlässigkeit aufgrund dem Wachstum von Zink-Dendriten innerhalb der Batterie. Das Problem taucht auf, wenn diese feinfädigen Zink-Kristallisierungen in ungewollten Teilen der Batterie anwachsen und das Membran verletzen oder Kurzschlüsse verursachen. Das ZincNyx-System ist immun gegen dieses problematische Phänomen, da jedwede Zink-Dendriten sofort als Kraftstoff während dem normalen Betrieb verbraucht werden. Dieser technologische Durchbruch hat weitreichende Folgen, denn das Verhindern von Dendrit-Schäden ist die grösste Hürde bei der Entwicklung und Kommerzialisierung von Zink-Luft-Batteriesystemen. Da dieses technische Problem erfolgreich behoben wurde, hat ZincNyx bereits mit dem finalen kommerziellen Design für die Massenproduktion begonnen. Somit erfolgt ein Markteintritt wohl in Kürze und nicht wie zuvor antizipiert erst im Laufe des Jahres 2019.
Wettbewerbsvorteile

• Die Zink-Luft-Batterie ist ein innovativer Massenenergiespeicher mit einer skalierbaren Kapazität im Kilowatt- bis Megawattbereich. Der Hauptvorteil liegt in den niedrigen Kosten im Vergleich zu anderen Massenspeichersystemen, die traditionell hochpreisige Rohstoffe wie Lithium, Cobalt und Vanadium verwenden. Die ZincNyx-Batterien verwenden lediglich Zink-Partikel, um Energie effizient zu speichern.

• Das ZincNyx-Batteriesystem kann unkompliziert hergestellt werden, und zwar mit konventionellen Methoden. Es wird also keine milliardenschwere Gigafactory benötigt! Die Materialien, die bei ZincNyx zum Einsatz kommen, sind günstig und im Überfluss vorhanden: Zink, Magnesium, Nickel, Carbon und Plastik.

• Während konventionelle Batterien ein fixes Energie/Leistungs-Verhältnis haben, so kommt bei ZincNyx ein Kraftstoff-Tanksystem zum Einsatz, mit dem flexible Energie/Leistungs-Verhältnisse und Skalierbarkeit möglich sind. Die Speicherkapazität hängt direkt von der Grösse des Kraftstofftanks ab, sodass Skalierbarkeit der grösste Vorteil dieser Batterien ist. Die Energiekapazität kann also dadurch vergrössert werden, indem einfach mehr Kraftstoff hinzugegeben wird. Dieser Kraftstoff (eine Mischung aus Partikeln von Zink und Sauerstoff) ist sehr kostengünstig und wird auf weniger als $25/KWh geschätzt.

• Ein weiterer Wettbewerbsvorteil ist die Fähigkeit, während der Entladung auch Aufladen zu können, und zwar zu unterschiedlichen Geschwindigkeiten, da es einen unabhängigen und separaten Auflade- und Entlade-Kreislauf gibt. Ein weiterer Vorteil ist, dass keinerlei Treibhausgase emittiert werden und es sich somit um ein vollkommen umweltfreundliches Verfahren handelt. Es gibt kein anderes Massenspeicher-System, das eine so lange Betriebsdauer wie ZincNyx ermöglicht, wobei wichtigerweise die Anschaffungs- und Betriebskosten wesentlich niedriger wie bei konventionellen Batterien sind.
Ganz offensichtlich und konträr zu der Vorstellung bei EE gäbe es keine Lösung den "Zappelstrom" vernünftig zu den Verbrauchern zu bringen, Netzstabilität zu garantieren und Stromüberschüsse gar zu negativen Preisen abgeben zu müssen.

Mir war diese recht "zweckdienliche Aussage" der Gegner von EE schon immer und auch mit dem was bereits heute möglich ist mehr, als nur suspekt. Nun, wenn man im selben System sowohl speichern, als auch liefern kann - schneller, als das Gasturbinenkraftwerke je vermögen, ist auch diese Barriere gefallen. Ob das auch in D zu einem Umdenken führen wird :?: Man kann das nur hoffen, hier scheinen nicht wenige daran zu glauben, man müsse selbst nichts ändern, wenn sich um einen herum die ganze Welt in rascher Folge verändert...

Wer eine der "Windfarmen" betreibt, kann damit - dieses System ist auch nachträglich "skalierbar" - sowohl Überschüsse "einfrieren", als auch zu gewinnträchtigen Zeiten einspeisen. Je nach Größe der Anlage. Damit wäre beides möglich und wie schon gesagt, um ein vielfaches schneller, als das mit den üblichen - meist kostenintensiv stillstehenden "Reservekraftwerken" überhaupt möglich ist. Das gilt selbstverständlich auch für PV, die ja tages- und jahreszeitabhängig geringen Volllastbetrieb ermöglicht. Eine auf Kleinanlagen zugeschnittene Speichereinheit würde dieses Problem zumindest reduzieren. "größere regionale Speicher" von mehreren PV-Kleinanlagen betrieben, sind eine andere Möglichkeit - die je nach Auslegung auch netzdienlich sein kann.

Was jemanden hier sicher auch "freuen dürfte" - "ZincNyx hat im Rahmen der Planungsphase der Massenproduktion neue Methoden zur Erweiterung der Kapazität seiner Zink-Luft-Brennstoffzellen-Batterie entwickelt - schreibt Quelle : blog.ad-hoc-news
Hintergrundinformationen:
ZincNyx hat eine patentierte regenerative Zink-Luft-Batterie entwickelt, die Energie in Form von Zinkpartikeln effizient speichert und keinen der traditionellen kostenintensiven Batterierohstoffe wie Lithium, Vanadium oder Kobalt enthält. Die Technologie ermöglicht eine kostengünstige Massenspeicherung von Energie und kann bei zahlreichen Anwendungen eingesetzt werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien, die ein festes Verhältnis zwischen Energie und Leistung aufweisen, kommt bei der Technologie von ZincNyx ein Brennstofftanksystem zum Einsatz, das flexible Verhältnisse zwischen Energie und Leistung sowie eine Skalierbarkeit ermöglicht. Die Speicherkapazität steht in direktem Zusammenhang mit der Größe des Brennstofftanks und der Menge des nachgeladenen Zinkbrennstoffs, wodurch die Skalierbarkeit ein erheblicher Vorteil dieses Batteriesystems ist. Ein weiterer großer Vorteil der Zink-Luft-Batterie besteht in der Fähigkeit, gleichzeitig und bei unterschiedlicher Höchstlast oder mit unterschiedlichen Entladeraten zu laden und zu entladen, da alle Lade- und Entladekreise separat und voneinander unabhängig sind. Bei anderen Arten von Standard- und Flüssigbatterien ist die maximale Ladung und Entladung von der Anzahl der Zellen abhängig, da es keine Trennung der Ladungs-, Entladungs- und Speicherungskomponenten gibt.

Basissystem
Das Basissystem besteht aus einer Regeneratoreinheit, einem Hauptbehälter und einer Brennstoffzelle. Wenn das System wiederaufgeladen wird, wird der Strom in der Regeneratoreinheit verwendet, um in einem Trägerelektrolyt feine Zinkpartikel zu erzeugen. Mit fortschreitender Aufladung des Systems werden die Zinkpartikel im Hauptbehälter gesammelt, wo sie vom üblichen Elektrolyt umgeben sind und Sauerstoff in die Luft abgegeben wird.

Wenn das System Strom erzeugt, werden die Zinkpartikel vom Hauptbehälter zur Brennstoffzelle im Trägerelektrolyt transportiert. Die Zinkpartikel werden mit dem aus der Luft gewonnenen Sauerstoff vermischt und der Strom wird zur Last weitergeleitet.
Mehr Infos im Link...
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Fr 29. Jun 2018, 17:24

Wenn man den genannten Link anwählt, dann erscheint sofort eine Nachfrage nach den Daten des Anfragenden. Aus meiner Sicht ein starker Hiinweis auf Leute, die Geld einsammeln wollen, um ihr Projekt zu einem Geschäft werden zu lassen. Man sucht Wagniskapital.

Partnerschaft mit Digital Energy Corp. zur Maximierung der Finanzperformance aus Energie-Infrastrukturanlagen


Ich wünsche den Erfindern/Forschern jeden Erfolg mit diesem Konzept, gar keine Frage. Wenn man mit dem durch Patente gesicherten Konzept Geld verdienen könnte, dann wäre aber mehr Offenheit kein Nachteil.

Also Vorsicht!
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 29. Jun 2018, 21:58

H2O hat geschrieben:Ich wünsche den Erfindern/Forschern jeden Erfolg mit diesem Konzept, gar keine Frage. Wenn man mit dem durch Patente gesicherten Konzept Geld verdienen könnte, dann wäre aber mehr Offenheit kein Nachteil.
Also Vorsicht!
Was die "Digital Energy Corp." angeht hier bei Bloomberg - die sich ja professionell für Aktiengesellschaften interessieren die "Company Overview of Digital Energy Corp."
Google Translate hat geschrieben:Digital Energy Corp. Wichtige Entwicklungen
ZincNyx Energy Solutions, Inc. geht eine Partnerschaftsvereinbarung mit der Digital Energy Corporation über den Einsatz von Zink-Luft-Brennstoffzellen in New York City ein

18. April 18

MGX Minerals Inc. gab bekannt, dass ZincNyx Energy Solutions Inc. eine Absichtserklärung unterzeichnet hat, um eine Partnerschaft mit dem New Yorker Systemintegrator Digital Energy Corporation einzugehen. Im Rahmen der Vereinbarung wird Digital das ZincNyx-Batteriesystem auf einer Demonstrationsanlage in New York City installieren. Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Projekts werden ZincNyx und Digital weitere Installationsstandorte entwickeln und den Vertrieb der ZincNyx-Technologie ausbauen. Das Projekt wird die patentierte ZincNyx-Zink-Luft-Batterietechnologie in Kombination mit einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage vor Ort demonstrieren, um Kosten zu reduzieren und den Umsatz durch mehrere Wertströme zu steigern, einschließlich Peak-Shaving, Demand Response und Economic Dispatch. Die für dieses Projekt ausgewählte ZincNyx-Flussbatterie verwendet eine einzigartige Zink-Luft-Chemie, die für den Einsatz in dicht besiedelten Gebieten sicher ist. Das Projekt wird die operativen und regulatorischen Anforderungen identifizieren, die für den Einsatz im Bundesstaat New York erfüllt werden müssen.
Hallo H2O - hab mir inzwischen mehr Informationen über "MGX Minerals" angesehen. Hier deren WEB-Seite : "MGX Minerals INC." Diese Firma gibt es wohl seit Anfang 2014 (jedenfalls an Hand der "Press Releases") . Nicht verwunderlich diese Aktiengesellschaft ( "INC." den Zusatz Incorporated oder Incorporée hinter dem Namen einer kanadischen Aktiengesellschaft) selbstverständlich auch auf entsprechenden WEB-Seiten die über Aktien berichten zu finden.

Da dort die Beschreibung recht detailliert und in Deutsch zu finden war, habe ich die verlinkt. Ich bemühe mich immer die "Quellen meiner Inspiration" auch nachprüfbar zu machen. Ursprünglich habe bin ich einem Link in der FAZ gefolgt weil mich alles was zu diesem Thema erscheint interessiert. Ich sammle weit mehr Berichte über den gesamten Bereich, als das in meinen Beiträgen sichtbar werden kann. Was das Anfordern von Daten angeht, alle wolle selbstverständlich ihre jeweilige Newsletter an den "Mann" bringen. So was ignoriere ich gewöhnlich, empfinde das allerdings auch als völlig normal.

Zu dem jetzt wohl verkaufsfähigen System findet sich in der "Vancouver Sun" am 02.05.2015 ein erster Bericht zu dem damaligen Start Up "ZincNyx Energy Solutions Inc" "B.C. firms see a future in power storage systems" B.C. steht wohl für "British Columbia" eine kanadische Provinz.

Mit etwas Klickarbeit findet man auch die MGX Pressemeldung vom 28.06.2018 : "MGX Minerals Announces Manufacturing Underway of Zinc-Air Battery Components" Klar, das die sich so positiv wie möglich darstellen. Wenn die gesammelten Angaben in der Realität bestehen, ist das gewiss ein Durchbruch bei kostengünstigen Speichersystemen. Das übertrifft alles, was sonst bei "Redox-Flow-Batterien" bislang erreicht wurde. Besonders aber sind die verwendeten Materialien genau das, was ansonsten immer als "Killerargument" gegen Li-Akkus verwendet wird. Nebenbei, diese Firma hat wohl ein Verfahren entwickelt (Petrolithium Technology) : Google Translate :
PurLucids Wasseraufbereitungstechnologien, die Abwassersole reinigen, wurden in ein neu entwickeltes Lithium-Rückgewinnungsverfahren integriert. In Kombination erfordert dieser Cleantech-Prozess nicht den Bau von großen, mehrphasigen, seegroßen, ausgekleideten Verdampfungsteichen, die den physischen Fußabdruck erheblich reduzieren und die Qualität der Extraktion und Gewinnung in einer komplexen Palette von Solen verbessern, die bisher als nicht verarbeitbar betrachtet wurden Komplexität oder geographische Lage außerhalb der Sonnenverdampfung geeignete Zonen. Dazu gehören Öl- und Gasabwasser, Natursole und andere Solequellen wie lithiumreiche Abwässer von Bergwerken und Industrieanlagen.
Klingt doch auch nicht schlecht, weil ja hier im Forum ständig über "Mengen-Probleme mit Li" gegen e-Mobilität u.ä. kolportiert wird.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Fr 29. Jun 2018, 23:52

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Jun 2018, 22:58)

Was die "Digital Energy Corp.", weil ja hier im Forum ständig über "Mengen-Probleme mit Li" gegen e-Mobilität u.ä. kolportiert wird.



....es gibt jede Menge...Lithium hat an der Erdkruste einen Anteil von etwa 0,006 %

zB....Europa besitzt Li-reiche Pegmatitfelder auf der Kärntner Weinebene im Bezirk Wolfsberg.... :D :D :D - Na dann unterkellern wir mal Kärnten...
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon KarlRanseier » Sa 30. Jun 2018, 05:31

Zur Speicherung von Energie kann man u.a. Pumpspeicherkraftwerke nutzen. Dazu braucht man, genau wie bei Elektromobilität, keine neue Technologie.
Wir fordern VOLKSFAHRRÄDER!
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon X3Q » Sa 30. Jun 2018, 06:52

Zur Speicherung von elek. Energie benötigt man elek. Energiespeicher. Dazu braucht man keine neuen Technologien.

--X
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 30. Jun 2018, 07:34

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Jun 2018, 22:58)
...

Klar, das die sich so positiv wie möglich darstellen. Wenn die gesammelten Angaben in der Realität bestehen, ist das gewiss ein Durchbruch bei kostengünstigen Speichersystemen. Das übertrifft alles, was sonst bei "Redox-Flow-Batterien" bislang erreicht wurde. Besonders aber sind die verwendeten Materialien genau das, was ansonsten immer als "Killerargument" gegen Li-Akkus verwendet wird. Nebenbei, diese Firma hat wohl ein Verfahren entwickelt (Petrolithium Technology) : Google Translate :Klingt doch auch nicht schlecht, weil ja hier im Forum ständig über "Mengen-Probleme mit Li" gegen e-Mobilität u.ä. kolportiert wird.


Sehe ich auch so... nur rate ich zur Vorsicht, wenn da jemand voller Begeisterung sein Erspartes anlegen möchte. Die USA/Kanada haben ein anderes Verständnis von Wirtschaft als wir im vertrottelten Europa. Ich wünsche dem Konzept Erfolg, so wie ich auch dem Herrn Musk mit TESLA Erfolg wünsche. Man sieht aber, wie sehr dort noch um den wirtschaftlichen Erfolg gerungen werden muß... die Aussichten auf eine fürchterliche Pleite sind nicht Null!

Daß unsere Wirtschaftsgrößen zu groß angelegtem Betrug fähig sind, das haben sie der Reihe nach inzwischen bewiesen. Daran glaube ich bei Herrrn Musk und nun hier den Batteriefuzzis nicht. Aber daß denen 99 Pfennig an der Mark fehlten, als sie loswurzelten, das glaube ich schon. Nur insofern Vorsicht!
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 30. Jun 2018, 07:37

KarlRanseier hat geschrieben:Zur Speicherung von Energie kann man u.a. Pumpspeicherkraftwerke nutzen. Dazu braucht man, genau wie bei Elektromobilität, keine neue Technologie.
Beides ist zweifellos richtig. Nur hier in D weitere - jeweils zwei Speicherseen anlegen - geeignet sind nur Gebiete mit dem notwendigen Mindesthöhenunterschied - ist nach Lage der Dinge nahezu unmöglich. Womit mehr Pumpspeicherkapazität schon garnicht in der notwendigen Zeit machbar ist - wenn überhaupt jemals. Die Schweizer haben mehrere geplante Projekte inzwischen aus Rentabilitätsgründen aufgegeben. Die Zeiten für lukrative Spitzenlast - und das nicht nur für Sekunden - wurden und werden durch den Ausbau EE praktisch auf Null reduziert.

Für netzdienliche Zwecke - z.B. ungeplante Lastabwürfe von großen konventionellen Kohle- oder Atomkraftwerken ursprünglich gedacht, müssen (noch) kurzfristig Gasturbinenkraftwerke (die in der übrigen Zeit ungenutztes und unnutzbares Kapital binden) Verwendung finden. Auch da ist der finanzielle Druck durch EE erheblich.

Bleiben nur "andere" Lösungen. Die Veränderungen die seit Jahren praktisch unaufhaltsam die gesamte Stromversorgung verändert haben und weiter verändern werden, lösen die vorhandenen Probleme in mehr dezentraler Weise. Dazu passen vermaschte Netze die entsprechend ihrer Kapazitäten auch über relativ kleine, aber dafür sehr schnelle Speicher verfügen. Teile davon sind ausdrücklich "netzdienlich" (was auch vertragliche Bindungen beinhaltet) andere Teile dieser Speicher schaffen den Ausgleich der jahreszeitlich und täglich bedingten Schwankungen.

Da niemand weitere Pumpspeicherkraftwerke in seiner Nähe haben will und die Regionen, wo man sie realisieren könnte eher in D rar sind, führt kein Weg an "geeigneten" Batteriespeichersystemen vorbei. Die spannende Frage ist, mit welchen Ressourcen lassen sich Netzdienlichkeit und ausreichende Speicherkapazität realisieren. Klar im Vorteil sind dabei alle Methoden, wo KEINE teuren und seltene Grundstoffe benötigt werden. Darüber hinaus, soll der Grad möglicher Umweltgefährdung im Betrieb, bei der Herstellung usw. in Richtung Null reduziert werden. Da alle Anlagen nur über eine begrenzte Lebensdauer verfügen, müssen besonders größere Massen die dabei Verwendung finden möglichst rückstandsfrei recyclebar sein.

Der gegenwärtige Unsinn, sog. Grundlastkraftwerke auch mit Wirkungsgraden die zeitweise bei Null liegen, weiterzubetreiben - zum Teil, weil sie einfach (noch) da sind, kann sich niemand auf dieser Welt auf Dauer leisten. Es sei denn, man denkt in Kategorien von typischen Eintagsfliegen. Die dafür notwendigen Ressourcen sind begrenzt. Das muss verantwortungsvoll denkende Menschen auch dann interessieren, wenn erst ihre Urenkel feststellen - es ist leider "keine Suppe mehr" da.

So wie der Stand der Dinge heute ist, sind die notwendigen Technologien bereits vorhanden. Das sie weiterentwickelt werden müssen um in allen Bereichen möglichst hohe Wirkungsgrade zu erzielen, halte ich für eine Binsenweisheit.

Wer alt genug ist um die rasante technologische Entwicklung spätestens seit 1945 zumindest teilweise selbst miterlebt hat und dessen bewusst ist, findet es absolut nicht ungewöhnlich, dass nun auch das Generieren und Verteilen von Energie ähnlichen Veränderungen unterliegen muss. Seit es das Internet und die zunehmende Vernetzung aller technologischen Felder gibt - die ohne katastrophale Folgen längst nicht mehr rückgängig machbar ist - werden nur Staaten - Staatenbünde mit einem gut funktionierenden System mit der größtmöglichen Unabhängigkeit von Energieimporten überleben. Da sind clevere Speichersysteme ein unverzichtbarer Teil des Puzzles ....

@Teeernte

ja das mag ja so sein, wenn man aber Verfahren hat bzw. entwickelt, wo "ganz nebenbei" auch Lithium preis- und energiegünstig gewonnen werden, wäre man mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn man stattdessen z.B. "Kärnten unterkellern" würde. Nicht das dies im "Notfall" dennoch passieren könnte - nur, solange es andere, womöglich kostengünstigere Lösungen gibt, kann Hacke und Schaufel er einmal im Schuppen bleiben...
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 30. Jun 2018, 07:41

KarlRanseier hat geschrieben:(30 Jun 2018, 06:31)

Zur Speicherung von Energie kann man u.a. Pumpspeicherkraftwerke nutzen. Dazu braucht man, genau wie bei Elektromobilität, keine neue Technologie.


Prima Idee; ich habe Pumpen und Turbinen; wo haben Sie die Pumpspeicher? Wollen wir Deutschland auf einem Druckspeichersee aufschwimmen lassen? Das wär's doch... think big!
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Sa 30. Jun 2018, 08:22

immernoch_ratlos hat geschrieben:(30 Jun 2018, 08:37)

Beides ist zweifellos richtig. Nur hier in D weitere - jeweils zwei Speicherseen anlegen -------

@Teeernte

ja das mag ja so sein, wenn man aber Verfahren hat bzw. entwickelt, wo "ganz nebenbei" auch Lithium preis- und energiegünstig gewonnen werden, wäre man mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn man stattdessen z.B. "Kärnten unterkellern" würde. Nicht das dies im "Notfall" dennoch passieren könnte - nur, solange es andere, womöglich kostengünstigere Lösungen gibt, kann Hacke und Schaufel er einmal im Schuppen bleiben...


Eben - der MARKT wird es RICHTEN.

Sobald ein Unternehmen.......selbst ohne grosse Investition - in der LAGE ist ein EE Grid mit Speicher zu REGELN werden die Enthusiasten auch einen VORTEIL - sprich Geld zurück - aus ihrer Investition haben.

Wenn es einem Unternehmen gelänge - hier nennenswerte Kapazität zusammenzuschalten.....einen MINDESTSTANDARD der Hausausrüstung zu vermarkten - wird das Geschäft laufen - wie warme Brötchen.

....und wenn man dann - das Ganze in eine Genossenschaft packen KÖNNTE - Austausch von Strommengen unter den (kleinen privaten) Genossenschaftlern (Erzeugern/Strom-Speicherkapazitäten) - OHNE STEUERN und ABGABEN ..... dann bimmel ich die Glocke an der Börse als erster !

Das Ziel soll doch der NULL CO2 Energiekonsum sein......und nicht die KASSE für grosse Kohlekraftwerke.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Sa 30. Jun 2018, 08:26

H2O hat geschrieben:(30 Jun 2018, 08:41)

Prima Idee; ich habe Pumpen und Turbinen; wo haben Sie die Pumpspeicher? Wollen wir Deutschland auf einem Druckspeichersee aufschwimmen lassen? Das wär's doch... think big!


Auch ein Fallrohr mit Turbine hat den selben EFFEKT. Sprich aus Höhe "Normal" in die TIEFE... (Hohlräume)

Die Havel und DDR Erdgasspeicher bieten sich dazu an. ...natürlich muss man es wieder hoch pumpen.... (Statt CO2 dort zu verpressen)
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 30. Jun 2018, 08:50

Teeernte hat geschrieben:(30 Jun 2018, 09:26)

Auch ein Fallrohr mit Turbine hat den selben EFFEKT. Sprich aus Höhe "Normal" in die TIEFE... (Hohlräume)

Die Havel und DDR Erdgasspeicher bieten sich dazu an. ...natürlich muss man es wieder hoch pumpen.... (Statt CO2 dort zu verpressen)


Der Gedanke war auch als Nachnutzung der alten Steinkohlegruben in Umlauf. Aber darin muß am Ende doch ein Wurm stecken. Plötzlich war es wieder ganz still darum.

Wenn das wirtschaftlich machbar sein sollte... warum nicht. Wie mag der Wirkungsgrad sein? Einmal hochpumpen mit Pump- und Reibungsverlusten, dann einmal herunter rauschen lassen, mit Generator-Turbinenverlusten. Na ja, wenigstens wird kein Kohlestrom dabei verbraucht, sondern erneuerbare Energien.

Dann könnte man bei den alten Steinkohlebergwerken noch das warme Wasser aus 1000 m Tiefe als Wärmequelle zur Gebäudeheizung nutzen. Das wäre doch ein anderer Schnack als im Winter die Wiese hinter dem Hause ab zu kühlen. 30°C bis 40 °C vor der Wärmepumpe erwarte ich dabei schon.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Sa 30. Jun 2018, 08:59

H2O hat geschrieben:(30 Jun 2018, 09:50)

Der Gedanke war auch als Nachnutzung der alten Steinkohlegruben in Umlauf. Aber darin muß am Ende doch ein Wurm stecken. Plötzlich war es wieder ganz still darum.

Wenn das wirtschaftlich machbar sein sollte... warum nicht. Wie mag der Wirkungsgrad sein? Einmal hochpumpen mit Pump- und Reibungsverlusten, dann einmal herunter rauschen lassen, mit Generator-Turbinenverlusten. Na ja, wenigstens wird kein Kohlestrom dabei verbraucht, sondern erneuerbare Energien.

Dann könnte man bei den alten Steinkohlebergwerken noch das warme Wasser aus 1000 m Tiefe als Wärmequelle zur Gebäudeheizung nutzen. Das wäre doch ein anderer Schnack als im Winter die Wiese hinter dem Hause ab zu kühlen. 30°C bis 40 °C vor der Wärmepumpe erwarte ich dabei schon.


Bei der Steinkohle sinkt das Gelände großflächig- so wie die Stützen unten weg brechen..... Risse in den Häusern... (Ewigkeitslasten)

Das würde beim Füllen und Leerpumpen jedesmal "neu" passieren ..
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 30. Jun 2018, 09:03

Teeernte hat geschrieben:(30 Jun 2018, 09:59)

Bei der Steinkohle sinkt das Gelände großflächig- so wie die Stützen unten weg brechen..... Risse in den Häusern... (Ewigkeitslasten)

Das würde beim Füllen und Leerpumpen jedesmal "neu" passieren ..


Soll man das jetzt als Vorteil oder Nachteil werten? ;)
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Ebiker » Sa 30. Jun 2018, 09:09

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Jun 2018, 11:09)


Was jemanden hier sicher auch "freuen dürfte" - "ZincNyx hat im Rahmen der Planungsphase der Massenproduktion neue Methoden zur Erweiterung der Kapazität seiner Zink-Luft-Brennstoffzellen-Batterie entwickelt - schreibt Quelle : blog.ad-hoc-news Mehr Infos im Link...


So richtig viel Infos sind in dem Link aber auch nicht enthalten. Vor allem die Begriffe Tank und Brennstoff machen mich stutzig ? Was wird da "verbrannt" ? Wie groß baut das ganze ? Und über Kosten schweigt man sich mal wieder ganz aus ?
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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NEGATIVE ENERGIESPEICHER

Beitragvon Teeernte » Sa 30. Jun 2018, 09:35

H2O hat geschrieben:(30 Jun 2018, 10:03)

Soll man das jetzt als Vorteil oder Nachteil werten? ;)


Die Steinkohle - Abbaugebiete haben ihre "Schuldigkeit" in der Energiebeschaffung getan. Bergbaulasten - sind schwer zu berechnen und tragen ein hohes Risiko - ob nun Kohle....Salz oder "Wismut"..

Bei Ketzin jedoch .....eine wenig bevölkerte Ecke...

Seit 2008 pressen Experten des Potsdamer Geoforschungszentrums in Ketzin Kohlendioxid unter die Erde.....1965 wurde der Ketziner Ortsteil nach einer Havarie im ersten unterirdischen Erdgasspeicher der DDR vollständig evakuiert, eingeebnet und die Einwohner umgesiedelt, samt ihrer Vorfahren. „Sogar der Friedhof wurde umgebettet“,

Etwa zwei Millionen Tonnen CO2 will Vattenfall jährlich im Osten Brandenburgs einlagern.


Na - was die Verflüssigung der (KOHLE)Brenngase ....das Abscheiden des CO2......Pumpen und LAGERN kosten wird.... - übersteigt die Kapazität//Kosten JEDES Pumpspeichers in D....

Die Enkel und Urenkel lässt man es ausbaden....und wir müssen es heute noch einmal BEZAHLEN.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 30. Jun 2018, 09:52

Die CO2-Einlagerung steht sicher im Zusammenhang mit der Braunkohleverstromung... oder? Das wird in den kommenden 30 Jahren wohl abgeschlossen sein. Was hilft der Jammer: Die Energie wird gebraucht, ohne diesen Beitrag geht der Wirtschaftsstandort Deutschland vor die Hunde.

Durchwursteln ist das Gebot der Stunde.

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