Wie und wieviel Energie speichern ?

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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Jul 2017, 18:43

H2O hat geschrieben:(29 Jul 2017, 19:30)

Klingt erst einmal sinnvoll; "teuerster Strom", wenn überlebenswichtig, muß dann sogar subventioniert werden. Eine ganz verrückte Vorstellung!


Überlebens - wichtig ? Im Krankenhaus - ok.

Nur - man MUSS zur Zeit des Strommangels (NACHTS) keine "GROSSE Wäsche" machen....wer den ganzen Tag "Freizeit" hat dürfte das auch "Tagsüber" (Sonne+ eventuell Wind) schaffen... :D :D :D ? Oder "sterben" die dann ?

Mit subventioniertem Strom bekommen deren Kinder auch kein Schulbrot....... >> Es scheint also nicht am Strom zu liegen.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 29. Jul 2017, 18:56

Teeernte hat geschrieben:(29 Jul 2017, 19:43)

Überlebens - wichtig ? Im Krankenhaus - ok.

Nur - man MUSS zur Zeit des Strommangels (NACHTS) keine "GROSSE Wäsche" machen....wer den ganzen Tag "Freizeit" hat dürfte das auch "Tagsüber" (Sonne+ eventuell Wind) schaffen... :D :D :D ? Oder "sterben" die dann ?
Mit subventioniertem Strom bekommen deren Kinder auch kein Schulbrot....... >> Es scheint also nicht am Strom zu liegen.


Wir sollten soziale Verwahrlosung von sozialer Bedürftigkeit abtrennen. Wer Hilfe in der Not braucht, soll sie haben... die Hilfe!

Dumme Frage: Weht nicht auch nachts ein Wind? Man muß dann zuschlagen, wenn der Strom geliefert werden kann. So gesehen muß man einen Wecker klingeln lassen für die Große Wäsche :D

Dann meine ich auch, daß europaweit gesehen doch meist Wind weht und zumindest tagsüber oft die Sonne scheint. Anders wäre unsere Pflanzenwelt gar nicht lebensfähig. Bei europäischer Solidarität und "eine Hand wäscht die andere" wird wohl doch meist genug Strom geliefert werden können.

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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Ebiker » Sa 29. Jul 2017, 19:07

H2O hat geschrieben:(29 Jul 2017, 19:56)



Dann meine ich auch, daß europaweit gesehen doch meist Wind weht und zumindest tagsüber oft die Sonne scheint. Anders wäre unsere Pflanzenwelt gar nicht lebensfähig. Bei europäischer Solidarität und "eine Hand wäscht die andere" wird wohl doch meist genug Strom geliefert werden können.

Kein Grund zur Verzweiflung, wohl aber zur Ernüchterung!


Das ist halt nicht so.

Der technische Verband der Kraftwerksbetreiber, VGB Power Tech, hat die Windstrom-Produktion des vergangenen Jahres in 18 europäischen Ländern untersucht. Obwohl in den Ländern eine gewaltige Windkraftleistung von 150.000 Megawatt installiert ist, sank die Produktion zeitweise auf ein Minimum von 6500 Megawatt ab, also nur vier Prozent der Nennleistung. "Windleistung trägt damit praktisch nicht zur Versorgungssicherheit bei und erfordert 100 Prozent Back-up-Systeme nach heutigem Stand der Technik", lautet das Fazit der VGB-Ingenieure.

Netzbetreiber warnen, dass es immer weniger solcher Reservekraftwerke gibt. Während einer zweiwöchigen "kalten Dunkelflaute" im Januar konnte die Stromversorgung in Westeuropa nur gesichert werden, weil praktisch jedes verfügbare Kohle-, Öl- und Gaskraftwerk ans Netz ging, um den Ausfall der Ökostrom-Produktion zu kompensieren. "Wir waren am Limit", gab der technische Leiter des Übertragungsnetzbetreibers Amprion, Klaus Kleinekorte, zu Protokoll: "Es haben nur wenige Tropfen gefehlt, und es wäre zum Überlaufen gekommen, das heißt Blackout."

Die Aussicht, dass trotz des Ökostrom-Ausbaus die gesamte heutige Kraftwerksleistung in irgendeiner Form eigentlich stehen bleiben muss, war nicht das, was man der Öffentlichkeit zu Beginn der Energiewende versprochen hatte. Doch inzwischen wird diese Notwendigkeit sogar von Greenpeace zugegeben. Die Umweltschützer bestätigen die Ergebnisse des Kraftwerksverbands VGB: "Ein europäischer Ausgleichseffekt", geben die Autoren der jüngsten Greenpeace-Studie zu, "existiert nur sehr bedingt."
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Jul 2017, 19:13

H2O hat geschrieben:(29 Jul 2017, 19:56)

Wir sollten soziale Verwahrlosung von sozialer Bedürftigkeit abtrennen. Wer Hilfe in der Not braucht, soll sie haben... die Hilfe!

Dumme Frage: Weht nicht auch nachts ein Wind? Man muß dann zuschlagen, wenn der Strom geliefert werden kann. So gesehen muß man einen Wecker klingeln lassen für die Große Wäsche :D

Dann meine ich auch, daß europaweit gesehen doch meist Wind weht und zumindest tagsüber oft die Sonne scheint. Anders wäre unsere Pflanzenwelt gar nicht lebensfähig. Bei europäischer Solidarität und "eine Hand wäscht die andere" wird wohl doch meist genug Strom geliefert werden können.

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Ja - wer nicht rechnen kann meint - IRGENDWO weht immer WIND.

Du hast ein Windrad mit 3 kwh und ich auch ..... beide brauchen wir 3 kwh. wenn bei mir wind weht - und bei dir nicht .....was könnte ich Dir also abgeben ?

Es wird das FÜNFFACHE (europaweit) an Kapazität (WIND) gebraucht um 90% Versorgungssicherheit zu erreichen.

Reine Mathematik.

Hife in NOT - woooooooo geht die Welt unter wenn mal Strom "GESPART" (auf ein MINIMUM REDUZIERT) werden soll ? Einsichtsinstrument = Strompreis .

Bestimmt sparen die REICHEN dann mehr Strom (EINSICHT) als die "armen" ? ....der Bierwärmer gehört ja zum absoluten Lebensminimum.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 29. Jul 2017, 19:19

Ebiker hat geschrieben:(29 Jul 2017, 20:07)

Das ist halt nicht so.


Das kann ich auch: Einen "Bedarf" definieren, den niemand erfüllen kann, und dann das heulende Elend ausrufen.

Energiewende ist nun einmal mehr als der Ersatz von Atom-Kohle-Öl-Gas-Strom&Heizung durch erneuerbare Energien. Zuerst kommt das Nachdenken, welche Potentiale überhaupt verfügbar gemacht werden können, und dann kommt der bestens überlegte Umgang mit knappem Gut.

Das werden Sie als Hausvater auch tun, wenn Sie Verantwortung für Ihre Familie tragen und Sie von Ihrem Arbeitseinkommen leben müssen. Dann geht eben nicht alles, was gut und wünschenswert ist.

Ich gebe zu, daß diese Erkenntnis in unserer Gesellschaft neu erworben werden muß. Uns geht es nämlich unverschämt gut! Darüber freue ich mich auch, aber ich ahne dumpf, daß diese schöne Zeit zu Ende gehen könnte.

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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Ebiker » Sa 29. Jul 2017, 19:26

H2O hat geschrieben:(29 Jul 2017, 20:19)

Das kann ich auch: Einen "Bedarf" definieren, den niemand erfüllen kann, und dann das heulende Elend ausrufen.

Energiewende ist nun einmal mehr als der Ersatz von Atom-Kohle-Öl-Gas-Strom&Heizung durch erneuerbare Energien. Zuerst kommt das Nachdenken, welche Potentiale überhaupt verfügbar gemacht werden können, und dann kommt der bestens überlegte Umgang mit knappem Gut.



Zweimal falsch, der Bedarf wurde viele viele Jahre gedeckt, sehr zuverlässig. Energie ist kein knappes Gut, wir haben Vorräte für viele hundert jahre.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 29. Jul 2017, 19:27

Teeernte hat geschrieben:(29 Jul 2017, 20:13)

Ja - wer nicht rechnen kann meint - IRGENDWO weht immer WIND.

Du hast ein Windrad mit 3 kwh und ich auch ..... beide brauchen wir 3 kwh. wenn bei mir wind weht - und bei dir nicht .....was könnte ich Dir also abgeben ?

Es wird das FÜNFFACHE (europaweit) an Kapazität (WIND) gebraucht um 90% Versorgungssicherheit zu erreichen.

Reine Mathematik.

Hife in NOT - woooooooo geht die Welt unter wenn mal Strom "GESPART" (auf ein MINIMUM REDUZIERT) werden soll ? Einsichtsinstrument = Strompreis .

Bestimmt sparen die REICHEN dann mehr Strom (EINSICHT) als die "armen" ? ....der Bierwärmer gehört ja zum absoluten Lebensminimum.


Ich muß gar nicht rechnen können; wenn gebietsweise Mangel herrscht, dann geht da eben nur 1 kW wo Sie 3 kW fordern. Ich hatte das schon dem anderen Zweifler gesagt: Der Bedarf muß an den Mangel angepaßt werden... und ich behaupte, daß meist so viel Strom geliefert wird, daß wir vernünftig damit leben können. Aber anpassen müssen wir uns schon.

Warum trennen Sie nicht soziale Verwahrlosung von sozialer Not?
Zuletzt geändert von H2O am Sa 29. Jul 2017, 19:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Jul 2017, 19:28

H2O hat geschrieben:(29 Jul 2017, 20:19)

Das kann ich auch: Einen "Bedarf" definieren, den niemand erfüllen kann, und dann das heulende Elend ausrufen.

Energiewende ist nun einmal mehr als der Ersatz von Atom-Kohle-Öl-Gas-Strom&Heizung durch erneuerbare Energien. Zuerst kommt das Nachdenken, welche Potentiale überhaupt verfügbar gemacht werden können, und dann kommt der bestens überlegte Umgang mit knappem Gut.

Das werden Sie als Hausvater auch tun, wenn Sie Verantwortung für Ihre Familie tragen und Sie von Ihrem Arbeitseinkommen leben müssen. Dann geht eben nicht alles, was gut und wünschenswert ist.

Ich gebe zu, daß diese Erkenntnis in unserer Gesellschaft neu erworben werden muß. Uns geht es nämlich unverschämt gut! Darüber freue ich mich auch, aber ich ahne dumpf, daß diese schöne Zeit zu Ende gehen könnte.

Kein Grund zur Verzweiflung, wohl aber zur Ernüchterung!


Begründe BITTE - warum der MARKTPREIS bei Strom nicht umgesetzt werden soll.

(Technisch einfach Durchsetzbar >> Zähler mit "Steuerung" durch Langwellensender - Zusatzbauteil - So "TEUER" wie eine Funkuhr - für 8 Euro.)

Man könnte (Eigenentscheidung) "Hart" ausschalten - die "unwichtigen" Stromkreise der Wohnung schalten....oder sich ein Zusatzlicht setzen....die Waschmaschine automatisch AN machen lasssen - wenn Billig Strom verfügbar ist...

Die 5 W LED kann ja brennen bleiben... :D :D :D
Zuletzt geändert von Teeernte am Sa 29. Jul 2017, 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Jul 2017, 19:30

H2O hat geschrieben:(29 Jul 2017, 20:27)

1. Ich muß gar nicht rechnen können; wenn gebietsweise Mangel herrscht, dann geht da eben nur 1 kW wo Sie 3 kW fordern. Ich hatte das schon dem anderen Zweifler gesagt: Der Bedarf muß an den Mangel angepaßt werden... and ich behaupte, daß meist so viel Strom geliefert wird, daß wir vernünftig damit leben können. Aber anpassen müssen wir uns schon.

2.Warum trennen Sie nicht soziale Verwahrlosung von sozialer Not?


1. Warum soll ich was liefern - wo ich woanders mehr geld bekomme ?

Markt ist nur durch GELD ordentlich regelbar. Es bekommt DER den Mangelgegenstand/Leistung - der sie bezahlt....



2. Was hat das mit Stromverbrauch zu tun ?
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 29. Jul 2017, 19:32

Teeernte hat geschrieben:(29 Jul 2017, 20:28)

Begründe BITTE - warum der MARKTPREIS bei Strom nicht umgesetzt werden soll.

(Technisch einfach Durchsetzbar >> Zähler mit "Steuerung" durch Langwellensender - Zusatzbauteil - So "TEUER" wie eine Funkuhr - für 8 Euro.)

Man könnte (Eigenentscheidung) "Hart" ausschalten - die "unwichtigen" Stromkreise der Wohnung schalten....oder sich ein Zusatzlicht setzen....die Waschmaschine automatisch AN machen lasssen - wenn Billig Strom verfügbar ist...


Na bitte, nun werden Sie endlich erfinderisch! Genau das ist gemeint mit dem Umgang mit einem knappen Gut, das manchmal auch im Überfluß verfügbar ist.

Ich habe nichts gegen Marktpreise und ihre Ausgestaltung; nur darf eine soziale Komponente nicht fehlen. Die könnten Sie in Ihr Steuergerät einbauen...
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Jul 2017, 19:37

H2O hat geschrieben:(29 Jul 2017, 20:32)

Na bitte, nun werden Sie endlich erfinderisch! Genau das ist gemeint mit dem Umgang mit einem knappen Gut, das manchmal auch im Überfluß verfügbar ist.

Ich habe nichts gegen Marktpreise und ihre Ausgestaltung; nur darf eine soziale Komponente nicht fehlen. Die könnten Sie in Ihr Steuergerät einbauen...


Mein reden seit:
Soziale Komponente = Billigster Strom zu Sonnen und WIND - Zeiten (Über 50% der Zeit)..... Kostenfreier Strom bei Überangeboten von Zeiten von "ZUVIEL" Strom. (5% der ZEit)

In der Mangelwirtschaft mit "Speicher" gibts nur eins >> Teuerster Strom .... (100% der ZEit)


Also ? Billig Strom über den Markt ?

Codewort DOPPELTARIFZÄHLER ...Zweitarifzähler.... oder einen dynamischen - wie bei der Preisanzeige an den Tankstellen ?
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 29. Jul 2017, 19:42

Teeernte hat geschrieben:(29 Jul 2017, 20:30)

1. Warum soll ich was liefern - wo ich woanders mehr geld bekomme ?

Markt ist nur durch GELD ordentlich regelbar. Es bekommt DER den Mangelgegenstand/Leistung - der sie bezahlt....

Jein; das gilt bei hinreichend großem Angebot im Wettbewerb. Bei Mangelverwaltung klappt das nicht. Aber meinetwegen sind das derzeit ungefangene Fische. Alles zu seiner Zeit!
2. Was hat das mit Stromverbrauch zu tun ?

Das hat mit einer sachdienlichen Gesprächsführung zu tun; und das wissen Sie auch!
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 29. Jul 2017, 19:47

Ebiker hat geschrieben:(29 Jul 2017, 20:26)

Zweimal falsch, der Bedarf wurde viele viele Jahre gedeckt, sehr zuverlässig. Energie ist kein knappes Gut, wir haben Vorräte für viele hundert jahre.


Auf diese Vorräte wollen wir aber demnächst aus einer ganzen Reihe von guten Gründen nicht mehr zugreifen, sondern uns aus der Umwelt mit erneuerbaren Energien versorgen... so gut das eben geht.

Das ist keine Frage von "richtig" oder "falsch", sondern eine Frage des Überlebens der Menschheit und der Natur, so wie sie uns noch vertraut ist.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Jul 2017, 20:00

H2O hat geschrieben:(29 Jul 2017, 20:42)

1.Jein; das gilt bei hinreichend großem Angebot im Wettbewerb. Bei Mangelverwaltung klappt das nicht. Aber meinetwegen sind das derzeit ungefangene Fische. Alles zu seiner Zeit!

2. Das hat mit einer sachdienlichen Gesprächsführung zu tun; und das wissen Sie auch!


1. Hinreichendes Angebot....

Eine Frage des Strompreises.
Ein Windrad bringt zu 18 % der Zeit (1600 Erntestunden bei 8760 Gesamtstunden pro Jahr) Strom - sagen wir mal ...5 MW * 1600 h - das Ding kostet 3 Mio Eu für 20 Jahre. (18 Eu die MWh....1,8 Cent die kWh)

(Genau daneben bringt die Anlage genau das selbe.....wilst Du also Strom zu andern Zeiten - muss das Ding dann 500 km Weiter gestellt werden..... 2. Anlage - die braucht dann 500km KABEL. Der METER kostet 100 Eu - und hält 60 Jahre - + Umspannwerk ...+ + + ...Verluste) ..... 6 Cent die kWh

(Wahrscheinlichkeitsrechnung ) Du kannst auch bei 100 Anlagen keine 100% Versorgungssicherheit herstellen. 1,80 Eu die kWh +++



Je mehr ANGEBOT - um so mehr Investition.... der MARKT regelt den Ausbau. Wettbewerb erst bei MARKTsituation.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Ebiker » Sa 29. Jul 2017, 20:08

ich will das nicht und sehr viele Menschen auf dieser Welt auch nicht. Sie wollen Strom dann wenn sie ihn brauchen. Das hat uns zu Wohlstand verholfen. Deswegen wollen viele Menschen hierher. Sie kommen aus armen Ländern. Arm u.a. durch Energiearmut. Und ausgerechnet die grünen Gutmenschen wollen sie arm halten, auch energiearm.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 29. Jul 2017, 20:14

Ebiker hat geschrieben:(29 Jul 2017, 21:08)

ich will das nicht und sehr viele Menschen auf dieser Welt auch nicht. Sie wollen Strom dann wenn sie ihn brauchen. Das hat uns zu Wohlstand verholfen. Deswegen wollen viele Menschen hierher. Sie kommen aus armen Ländern. Arm u.a. durch Energiearmut. Und ausgerechnet die grünen Gutmenschen wollen sie arm halten, auch energiearm.


Ganz daneben: Die grünen Gutmenschen wollen ihren ökologischen Fußabdruck so weit verkleinern, daß alle Menschen dieser Welt vergleichbare Lebenschancen haben. Wohlstand bedeutet nicht Überfluß an allem Schnickschnack, und auch nicht Überernährung und Bewegungsarmut!
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Jul 2017, 20:24

H2O hat geschrieben:(29 Jul 2017, 21:14)

Ganz daneben: Die grünen Gutmenschen wollen ihren ökologischen Fußabdruck so weit verkleinern, daß alle Menschen dieser Welt vergleichbare Lebenschancen haben. Wohlstand bedeutet nicht Überfluß an allem Schnickschnack, und auch nicht Überernährung und Bewegungsarmut!


die Grünen haben durch das Fehlen einfacher mathematischer Zusammenhänge nicht begriffen - dass auch Energiespeicher GELD kosten.

Du kannst also Strom BILLIG haben - dann wenn Wind weht.....

Oder eben TEUER ..... mit Redundanz und Speichertechnik.

Man könnte die Entscheidung dem Marktteilnehmer überlassen - ob er billigen ODER teueren Strom kaufen will..... Ob er selbst "Speichertechnik" einsetzt.

6000 eu Invest (Speicher) - für 10 Jahre,.......dann reicht Billigstrom für 1,8 Cent über 18% der Zeit.....um sich rund um die Uhr mit Strom zu versorgen.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » Sa 29. Jul 2017, 21:05

Teeernte hat geschrieben:(29 Jul 2017, 21:24)

die Grünen haben durch das Fehlen einfacher mathematischer Zusammenhänge nicht begriffen - dass auch Energiespeicher GELD kosten.

Du kannst also Strom BILLIG haben - dann wenn Wind weht.....

Oder eben TEUER ..... mit Redundanz und Speichertechnik.

Man könnte die Entscheidung dem Marktteilnehmer überlassen - ob er billigen ODER teueren Strom kaufen will..... Ob er selbst "Speichertechnik" einsetzt.

6000 eu Invest (Speicher) - für 10 Jahre,.......dann reicht Billigstrom für 1,8 Cent über 18% der Zeit.....um sich rund um die Uhr mit Strom zu versorgen.


So ganz dumm waren die grünen Gutmenschen denn doch nicht. Dazu kann man die 10 Jahre alte Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" lesen oder es auch lassen. Wir sollten die Ausgestaltung der Netze den Leuten überlassen, die sich damit tiefer auseinander gesetzt haben. Ich würde mich dabei auf dünnes Eis begeben.

An einen Solarstromspeicher hatte ich auch schon gedacht; dazu muß ich aber erst noch eine Photovoltaik aufbauen. Der Keller für die Batterien steht schon. Klar, da kann man auch Netzstrom speichern, wenn der nicht ganz zuverlässig geliefert wird... was in meinem Fall häufig geschieht. Insofern ist bei mir die Energiewende schon wirksam. Aber in erster Linie will ich Solarstrom speichern für die Zeit, wenn Netzstrom nicht verfügbar ist. Waschmaschine, Spülmaschine, Elektroherd kann man aus einem solchen Speicher kaum betreiben. Aber der Rest geht sicher: Beleuchtung, Umwälzpumpen, Wasserpumpe... alles schon so verkabelt.
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon immernoch_ratlos » So 30. Jul 2017, 11:40

Das Du EE nicht grundsätzlich "feindlich" gegenüberstehst :
H2O hat geschrieben:An einen Solarstromspeicher hatte ich auch schon gedacht; dazu muß ich aber erst noch eine Photovoltaik aufbauen. Der Keller für die Batterien steht schon. Klar, da kann man auch Netzstrom speichern, wenn der nicht ganz zuverlässig geliefert wird... was in meinem Fall häufig geschieht. Insofern ist bei mir die Energiewende schon wirksam. Aber in erster Linie will ich Solarstrom speichern für die Zeit, wenn Netzstrom nicht verfügbar ist. Waschmaschine, Spülmaschine, Elektroherd kann man aus einem solchen Speicher kaum betreiben. Aber der Rest geht sicher: Beleuchtung, Umwälzpumpen, Wasserpumpe... alles schon so verkabelt.
Hebt dich deutlich von einigen Usern hier ab.

Statt totale Ablehnung (meist auch ohne sachliche Begründung) denkst Du über Möglichkeiten nach :thumbup: Das dies nur in relativ bescheidenen Umfang privat realisierbar ist, kann mich jedenfalls nicht davon abhalten. Um herauszufinden "was geht", ist eine persönliche lokale Übersicht eine notwendige Vorstufe.

Was existiert bereits :?: was wäre der nächste logische Schritt um welches Ziel zu erreichen :?: Wer einen privaten Garten hat kann - muss nicht - einen Teil seiner eigenen Nahrungsmittel anbauen. Grundvoraussetzung allerdings, eine Fläche, die dafür geeignet ist und die man / frau nach Gutdünken "beackern" kann.

Das dürfte bei einer PV recht ähnlich sein. Grundvoraussetzung ist für die direkte Aktion eine geeignete Dachfläche die frei und ohne gravierende Einschränkungen zur Verfügung steht. Die Einbindung in das Ortsnetz ist zwar keine Pflicht, aber entlang der aktuellen Gesetzeslage, ist eine "Insellösung" praktisch ausgeschlossen (wer das Warum verstehen möchte, sollte sich den Gesetzestext so weit als möglich "nähern" :( ) Ergo ist Teil des Plans, die Möglichkeit nicht nutzbaren Überschuss (gegen die inzwischen sehr niedrigen Einspeisetarife) ins Ortsnetz einzuspeisen. Aktuelle Neuanlagen sind auf den Eigenbedarf "optimiert" und auf Wunsch mit einem lokalen Speicher versehen.

Wer bereits eine funktionierende PV sein eigen nennt, kann in zwei Gruppen unterteilt werden. ALLE Anlagen vor 2009 sind sog. "Volleinspeiser". Sie haben sich für 20 Jahre verpflichtet den komplett generierten PV-Strom ins Ortsnetz einzuspeisen. Eine Eigennutzung (die physikalisch unumgänglich ist) findet steuer- und finanztechnisch NICHT statt. Verständlich ausgedrückt, alle Mitglieder dieser sehr großen Gruppe kaufen ihren (zumindest physikalisch) "eigenen PV-Strom" zu dem für ihren Standort gültigen Bezugstarif zurück. Nach meinen langjährigen Erfahrungen und den Ergebnissen von Messungen, liegt dieser "indirekte" Eigenbedarf bei 20 bis 30 % der gesamten im Jahr generierten Einspeiseleistung.

Für diesen Kreis, ist ein Speicherbetrieb eine sinnlose Angelegenheit, allenfalls als sehr teure "USV" könnte ein geringer Sinn damit verbunden sein. Etwas, was jeder auch ohne eine PV durchaus recht sinnfrei realisieren könnte.

Bei diesen Anlagen ging es ausschließlich darum, die Einspeisung dezentral und parallel zu den vergleichsweise gigantischen fossilen und damals noch existierenden AKW einzubringen, um das existierende Netz zumindest teilweise mit EE zu versorgen. Dies Anlagen waren bis dahin relativ teuer in der Errichtung und mit den höheren Einspeisetarifen (die seither permanent nach unten verringert wurden) sollte eine breit private Investition angeregt werden - was ja auch zur Überraschung der Gegner (die laberten von maximal 3%) auch gut gelungen ist.

Inzwischen sind PV-Anlagen um ein mehrfaches preiswerter geworden, so das ein wie immer geartete Eigensubvention seit Jahren wegfallen konnte. Das wird von den Gegnern als Fake-News dennoch weiter fleißig verbreitet - wer´s glaubt, ist selber schuld... :p

Zurück zu der Idee, der "optimierten Eigennutzung" unter Verwendung einer Speichereinheit. Wer also PV-Strom mit Zielrichtung "maximaler Eigenbedarf" plant, kann zunächst davon ausgehen - auch ohne Speicher sind bis zu 30% möglich. Das Vertragsmodell muss dann aber die "Überschusseinspeisung" sein. Nicht kompliziert - eine Zähler erfasst die komplette von der PV generierte Leistung und danach wird die Verbindung zum eigene privaten Stromnetz hergestellt - was also "vom Dach" kommt, steht dem momentanen eigenen Strombedarf zur Verfügung. Was nicht dort landen kann, weil entweder der "Eigenbedarf" geringer ist, als was man sich selbst liefert oder weil in diesem Moment der "Eigenbedarf" gegen Null geht (ist niemals Null, dafür sorgen all die kleinen Verbraucher, die kaum jemand auf der "Rechnung" hat).

Was also "überschüssig" ist, fließt über einen geeigneten "Zweirichtungszähler" in NS-Ortsnetz. Wird eine größere Leistung, als die zu diesem Zeitpunkt von der PV gelieferte, benötigt, fließt ein entsprechender Differenzstrom als Bezugsleistung (aus dem Ortsnetz) in das private Stromnetz. Ein Bemerkung am Rande, es gibt keinen "unnötigen PV-Strom" - ein Strom aus der PV kann nur fließen, wenn entweder Eigenbedarf und oder ein Bedarf im Ortsnetz besteht. Der Strom aus dezentralen PV innerhalb des Ortsnetz wir in allen Fällen direkt dort auch "verbraucht".

Spätestens jetzt, sollte klar sein, ein Speicher macht nur Sinn bei einer Überschusseinspeisung oder einer echten "Inselanlage" (dort ist der Speicher "logische Pflicht). Die Frage ist nun - was ist ein "Speicher" ? Recht übersichtlich was dazu zählt :

Jeder WW-Speicher, der den täglichen WW-Bedarf in Zeiten von entsprechender Eigenproduktion von Überschussstrom "einfach" in die Heizwicklung dort eingeleitet wird. Nachteil, außer mehr oder weniger heißem Wasser (und was man damit anfängt) kann dieser Speicher nichts leisten.

Wer ein Gefriergerät mit wenigstens A++ sein eigen nennt, kann dank der guten Dämmung solcher Produkte, auch "Kälte" speichern. Nach Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang wird die Kiste einfach abgeschaltet - leicht niedrigere Temperaturen - 1 ... -2°C können hilfreich sein. Eine gute Idee, nach Abschaltung sollte das Gerät geschlossen bleiben.

Nun bleibt noch ein "Stromspeicher" übrig, da werden Blei- oder Li - Akkus mit "Überschussstrom" geladen und über ein möglichst reduziertes Strommanagement bei Bedarf wieder entladen.

Das man dem "Stromspeicher" hohe Leistungen abverlangt, zeigt lediglich, "man" hat wenig bis keine Ahnung von der Sache. Geradezu selbstverständlich ist ein automatisches Strom-Management. Selbst wer das Ganze als "Hobby" betreibt, ist überfordert, wenn es um die "richtigen" Ein- bzw. "Ausschaltzeitpunkte" für Geräte in Kombination mit einem "Stromspeicher" geht. Dafür gibt es längst "programmierbare Einheiten" mit denen die notwendigen Abhängigkeiten definiert bzw. bei Veränderungen angepasst werden können.

Wer Waschmaschine, Spülmaschine über seinen "Stromspeicher" betreiben möchte, tut gut daran, bei nächster sich bietenden Notwendigkeit, Geräte anzuschaffen, welche mit einem Warmwasseranschluss "zurechtkommen". Die dort verbaute Elektronik und der Motoren (Pumpen, Antrieb usw.) hat einen eher geringen Strombedarf und kann sowohl tagsüber, als auch im reinen Speicherbetrieb betrieben werden. Das Beleuchtung und "Kommunikation" (FritzBox, Switch, NAS, Kamera, PC und TV) über den Speicher laufen, ist die Mindestanforderung. Da ich nicht von einer Autarkie träume und es dafür auch kaum einen Grund gibt, ist ein Grad vernünftiger Autonomie, durchaus ein erstrebenswertes Ziel.

Wie alle eher komplexen Zusammenhänge, erfordert dieses Thema mehr als oberflächliche Aussagen was da geht und was eben nicht. Jeder der also einen eigenen Garten - ähm PV - hat, entscheidet selbst darüber was ihm / ihr wichtig ist. Das dabei noch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird, interessiert nur die eingefleischten Gegner nicht - nur die sind mir jedenfalls völlig gleichgültig..... Mein PV-Zähler vermeldet jedenfalls bis dato (gestern Sonnenuntergang) 60,767 MWh - jährliche ~10,5 MWh - das könnten im o.g. Maßstab auch andere "leisten". Speicher kommt noch. Vermutlich ein "Eigenbau" unter Verwendung "handelsüblicher Komponenten", mit problemlos erweiterbaren Bleigelakkus.
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H2O
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Re: Wie und wieviel Energie speichern ?

Beitragvon H2O » So 30. Jul 2017, 17:59

immernoch_ratlos hat geschrieben:(30 Jul 2017, 12:40)

Das Du EE nicht grundsätzlich "feindlich" gegenüberstehst :Hebt dich deutlich von einigen Usern hier ab
...
... Speicher kommt noch. Vermutlich ein "Eigenbau" unter Verwendung "handelsüblicher Komponenten", mit problemlos erweiterbaren Bleigelakkus.

Mein Haus befindet sich nahezu in einer Insellage. Es gibt einen Stromanschluß, der aber doch gelegentlich ausfällt. Ich betreibe ein diffusionsoffenes Niedrigenergiehaus (Haus im Haus mit sehr starker Wärmedämmung). Deshalb funktioniert die Wärmeversorgung aus der Sonne über weite Bereiche des Jahres (März bis November). Im Winter heize ich den Wärmespeicher mit integriertem Durchlauferhitzer mit Hilfe eines wasserführenden Kaminofens: Dreimal je Woche bringe ich den Wärmespeicher auf 80 bis 90 °C... das reicht dann für 7 Tage Wärme und Warmwasser.

Die Stromversorgung ist kritisch, weil sämtliche Systeme mit Umwälzpumpen "leben"... mitsamt Kläranlage. Und Brunnenwasser kommt auch nur mit einer kräftigen Tauchpumpe 1 kW. Deshalb ist eine Teilautarkie für Strom sinnvoll, die wenigstens den Betrieb der Umwälzpumpen und der Wasserpumpe für etwa 2 Tage aufrecht erhält. Also Pufferspeicher für Strom, ob nun mit oder ohne Photovoltaik. Die Photovoltaik ist geplant auf einem entstehenden Wirtschaftsgebäude mit etwa 70 m². Aber da muß ich noch ein wenig Geld ansparen.

Ein Hinweis zur Warmwasserversorgung der Waschmaschine und der Spülmaschine: Diese Lösung wurde vor einigen Jahren in höchsten Tönen gelobt. Inzwischen ist es so, daß Gerätehersteller sehr eindringlich davon abraten, weil die verbauten Materialien in der Wasserzufuhr auf Heißwasser nicht ausgelegt sind, und die Einsparung bei A+++-Geräten nicht der Rede wert sei. Nach einigem Hin und Her habe ich diesen Plan deshalb aufgegeben. Vom Hersteller eines Vorschaltgeräts für warmes/kaltes Wasser bekam ich noch nicht einmal die Zusicherung, daß dadurch keine Probleme entstehen... nämlich gar keine Antwort. Die Gerätehersteller haben mich mit meiner "dünnen" Stromversorgung allein gelassen... ist wohl zu selten nachgefragt. Also werde ich Wäsche waschen und Geschirr spülen, wenn das gerade einmal möglich ist... nämlich meist! :) "Mein" warmes Wasser nutze ich dann eben zur Körperpflege und zur Wohnungspflege. Ist ja auch schon sehr angenehm!

Die vor Ihnen beschriebenen Einschränkungen der Eigenversorgung mit Strom habe ich nicht; in Polen ist man damit wohl noch nicht so weit voran gekommen. Dem Stromversorger ist es offensichtlich Wurst, wenn ich meine aufgespeicherte Solarenergie selbst verbrauche, auch wenn er gerade Strom liefern könnte. Dementsprechend habe ich meine Verbraucher verkabelt.

Mit einem privaten Windrad habe ich mich auch schon beschäftigt. Aber wenn man dort in Bereiche von etlichen kW einsteigt, dann werden das riesige Anlagen. Nur dann, wenn ich das dringend benötige...

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