Das Geschwätz von den Monstermasten

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Aldemarin
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Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon Aldemarin » Do 12. Nov 2015, 16:57

Warum wird im Kontext vom Netzausbau mit HGÜ-Freileitungen immer von Monstermasten gesprochen?

Maste von HGÜ-Freileitungen sind kleiner als Maste von Drehstromleitungen gleicher Spannung, da weniger Leiterseile. Eine Drehstrom-Doppelleitung hat 6 Leiterseile, eine bipolare HGÜ-Freileitung 2 ( bzw. 4, wenn die Erde nicht als Rückleiter dient, doch können diese ggf. an Stelle zweier Erdseile an mit Funkenstrecken überbrückten Isolatoren auf der Mastspitze montiert werden, da keine hohe Spannung an ihnen anliegt und über sie eine Verbindung mit dem Erdreich gewährleistet ist)

Bilder:

Baltic-Cable, Schweden ( 450 kV, 2 Leiterseile): https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... Pylons.jpg

HGÜ Wolgograd-Donbass ( 400 kV, 2 Leiterseile):
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... %D0%B0.jpg

HGÜ Kii-Kanal ( 500 kV, 4 Leiterseile, davon 2 für die Rückleiter erkennbar an den kürzeren Isolatoren)
http://www015.upp.so-net.ne.jp/overhead ... okust1.jpg
http://www015.upp.so-net.ne.jp/overhead ... kusus2.jpg

HGÜ Quebec-New England ( 450 kV, 3 Leiterseile, davon 1 für den Rückleiter, angebracht an kurzen Isolator in der Mastmitte)
http://www.nashuatelegraph.com/csp/cms/ ... image/jpeg

Wenn beide Pole einer bipolaren HGÜ-Freileitung gleich stark belastet sind, fließt im gemeinsamen Rückleiter kein Strom. Nur wenn ein Pol abgeschaltet ist, muß er den ganzen Strom aufnehmen. Die Verwendung eines Hochtemperaturleiterseils wäre daher überlegenswert.
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Teeernte
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon Teeernte » Do 12. Nov 2015, 17:29

Aldemarin » Do 12. Nov 2015, 17:57 hat geschrieben:Warum wird im Kontext vom Netzausbau mit HGÜ-Freileitungen immer von Monstermasten gesprochen?

Maste von HGÜ-Freileitungen sind kleiner als Maste von Drehstromleitungen gleicher Spannung, da weniger Leiterseile. Eine Drehstrom-Doppelleitung hat 6 Leiterseile, eine bipolare HGÜ-Freileitung 2 ( bzw. 4, wenn die Erde nicht als Rückleiter dient, doch können diese ggf. an Stelle zweier Erdseile an mit Funkenstrecken überbrückten Isolatoren auf der Mastspitze montiert werden, da keine hohe Spannung an ihnen anliegt und über sie eine Verbindung mit dem Erdreich gewährleistet ist)

Bilder:

Baltic-Cable, Schweden ( 450 kV, 2 Leiterseile): https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... Pylons.jpg

HGÜ Wolgograd-Donbass ( 400 kV, 2 Leiterseile):
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... %D0%B0.jpg

HGÜ Kii-Kanal ( 500 kV, 4 Leiterseile, davon 2 für die Rückleiter erkennbar an den kürzeren Isolatoren)
http://www015.upp.so-net.ne.jp/overhead ... okust1.jpg
http://www015.upp.so-net.ne.jp/overhead ... kusus2.jpg

HGÜ Quebec-New England ( 450 kV, 3 Leiterseile, davon 1 für den Rückleiter, angebracht an kurzen Isolator in der Mastmitte)
http://www.nashuatelegraph.com/csp/cms/ ... image/jpeg

Wenn beide Pole einer bipolaren HGÜ-Freileitung gleich stark belastet sind, fließt im gemeinsamen Rückleiter kein Strom. Nur wenn ein Pol abgeschaltet ist, muß er den ganzen Strom aufnehmen. Die Verwendung eines Hochtemperaturleiterseils wäre daher überlegenswert.



... gilt in Deutschland ein Grenzwert von 100 Mikrotesla. „Nach heutigem Stand der Wissenschaft schützt das vor gesundheitlichen Folgen“, sagt eine Sprecherin des Bundesamtes für Strahlenschutz.


Gibt ne App im IPhone..... :D :D :D

....da baut sogar die Bahn um.

Sonst würde "Aufgeständert" ja auch gehen.

Wenn du ausgerechnet hast - wie gross der Abstand sein muss.... meld dich.

Nachtrag:

Durch Kollisionen mit Hochspannungsleitungen sterben jedes Jahr tausende Vögel, ........................... Die Forderung des Nabu und anderer Interessengruppen lautet nämlich: Wenn überhaupt eine Trasse kommen soll, dann bringt die Leitungen unter die Erde.


„Im Schnitt kostet die Erdverkabelung fünf bis zehnmal so viel wie eine Freileitung, die bei etwa einer Million Euro pro Kilometer liegt“


http://www.tagesspiegel.de/wissen/strom ... 16718.html
Zuletzt geändert von Teeernte am Do 12. Nov 2015, 17:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon Papaloooo » Sa 4. Nov 2017, 17:23

Es ist eben leider so, dass viele Menschen erst mal dagegen sind.
Selbst wenn sie sich mit der Sachlage noch nie auseinandergesetzt haben, oder sich dabei gar noch auf Quellen stützen von selbsternannten Experten, die es im Zeitalter des Internets ja zuhauf gibt.

Wollen wir die Energiewende meistern, so bleibt ein optimiertes Stromnetz unerlässlich!
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Teeernte
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon Teeernte » Sa 4. Nov 2017, 20:32

Papaloooo hat geschrieben:(04 Nov 2017, 17:23)

Wollen wir die Energiewende meistern, so bleibt ein optimiertes Stromnetz unerlässlich!


Ich will nicht - ich mag billig Strom.

Mäkel nicht - Ahnung ? Bist Du überhaupt Schaltberechtigt ?
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 5. Nov 2017, 10:36

Weite Teile des Hochsannungsnetzes liegen in der Erde. Da gibt es die Monstermasten schon mal nicht. Ansonsten bin ich auch dagegen.
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 6. Nov 2017, 19:42

"Hochspannung" im Zusammenhang mit dem Übertragungsnetz mag ja dem Laien genügen. Hat in D eine vergleichsweise eher geringe Bedeutung.

Ob man nun Kabel statt Freileitungen verwendet, sollte man schon präzise sein mit dem was da verbuddelt werden soll. Geht es um "Höchstspannung" - bei uns in D - in Westeuropa also um 220 oder 380 kV ? Oder tatsächlich um Hochspannung 60 bis 150 kV ? Ist die weit verbreitete Mittelspannung 1 bis 35 kV (meist 10, 20 und 30 kV) gemeint ?

Bleibt noch die Niederspannung 230/400 V, die schon seit Jahren in Kabeln unter der Erde, meist die Haushalte erreicht.

Eher "Exoten" sind da noch "Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ)"

Im zuständigen WIKI findet sich folgendes :
Das deutsche Stromnetz ist etwa 1,8 Millionen Kilometer lang (Stand 2014). Die Netzkilometer verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen Netzspannungen:

1.156.800 km Niederspannungsebene
509.900 km Mittelspannung
96.300 km Hochspannungsebene.
35.000 km Höchstspannungsnetze
Verzeih mir - aber Teile der "Mittelspannung" liegen als Kabel unter der Erde.

Das es da ernsthafte Probleme gibt, wird von den Laien die gern alles weg - und vergraben hätten nicht ignoriert, dazu müssten sie das Ganze auch verstehen ein echtes Dilemma - aber wer es versuchen möchte kann sich hier mal informieren : "Das Stromnetz – in Deutschland und der Welt" Viel Spaß beim Verstehen um was es tatsächlich geht.... :p

Man merke - einfach "dagegensein" ist sicher ein schönes Gefühl, aber in der Realität angekommen geht dieses schöne Gefühl leider alsbald verloren.... :?
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 6. Nov 2017, 19:47

Die letzten Norddüdprojekte Thüringen, Bayern usw waren 380 kv
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 6. Nov 2017, 21:17

Aha
Sole.... hat geschrieben:Die letzten Norddüdprojekte Thüringen, Bayern usw waren 380 kv
nun denn :
FAZ hat geschrieben:Mit den Stromautobahnen primär unter der Erde soll der stockende Ausbau der Stromnetze vorangetrieben werden. Bürgerproteste gegen die ursprünglich meist als Freileitungen mit Masten geplanten Stromautobahnen sollen verringert werden.

Das hat allerdings seinen Preis: Die Bundesregierung ging in der Vergangenheit davon aus, dass die vorrangige Erdverkabelung der beiden Gleichstrom-Trassen „SuedLink“ und „SuedOstLink“ die Kosten um drei bis acht Milliarden Euro in die Höhe treibt. Das müssen private Kunden und die Industrie über höhere Netzentgelte bezahlen.

Zusatzkosten für 30 Jahre

Mit dem Vorrang für die Erdverkabelung kam die Bundesregierung dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) entgegen. Der hatte gegen die großen Freilufttrassen gekämpft, weil der Widerstand in Bayern gegen vermeintliche „Monstertrassen“ groß sei. Kritik wegen der Milliarden-Zusatzkosten wies Seehofer stets zurück. Diese verteilten sich auf 30 Jahre (H.S. Geboren: 4. Juli 1949 (Alter 68) + 30 :p ), :thumbup:
Nur so zur Erinnerung "Gleichstrom kann keine Blindleistung übertragen" (Die Spannung de Höchstspannungsnetz - davor und dahinter mag ja 380 kV betragen - die liegt aber (hoffentlich) weiter auf Freileitungsmasten) Da fragt man sich warum eigentlich :?:
Warum ist das Stromnetz nicht unterirdisch?
Warum werden die Stromleitungen über Land gelegt?
Was hat die Blindleistung damit zu tun?

In Teil 1 zum Stromnetz sind wir bei den Erläuterungen zu überirdischen Leitungen und unterirdischen Kabeln stehen geblieben. Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es bei der Stromübertragung Probleme aufgrund unseres Blindstrombedarfs. Das bedeutet, dass wir über unsere Stromnetze auch eine „blinde“ Leistung übertragen müssen, die wir eigentlich nicht übertragen wollen.

Blindleistung ist notwendig und belastet das Stromnetz

In der Energietechnik arbeiten auch ineffiziente Arbeiter, die nur scheinbar Leistung (sogenannte „Scheinleistung"), aber leider keine wirkliche Leistung („Wirkleistung") erbringen. Man nennt das Ergebnis dann „Blindleistung“.
Wie ist das wohl in Bayern mit der Physik :?:

Kabel - besonders für hohe Spannungen - gehören zum teuersten was die Dickstromtechnik so aufbieten kann. Mit seeeehr vielen Problemen - auch für die Umwelt die ja schließlich nicht unter der Grasnabe plötzlich aufhört - 1.000m dieses Monsterkabels wiegen ~30 Tonnen - jeder km ! - teuer - sehr teuer "Ein Kilometer Freileitung kostet zwischen 1,2 Millionen und 1,4 Millionen Euro. Ein Kilometer Kabel, so kalkuliert Tennet, kostet, abhängig vom Untergrund, drei- bis achtmal soviel. Das heißt, der Kilometer Erdkabel kostet 3,6 Millionen bis 11,2 Millionen Euro". Höchstspannungskabel sind fehleranfälliger, Wartungen und Reparaturen sind wesentlich aufwändiger und teurer. Die halten vermutlich ~40 Jahre und dann nochmal mit Gefühl...
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 6. Nov 2017, 21:46

Diese Kabel dienen ja mehr dem internationalen Stromhandel als der Versorgung Bayerns. Wenn es da teuer wird, mich stört es nicht. Die Zukunft gehört einer starken Beteiligung von Nahversorgern.
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 7. Nov 2017, 15:17

Nur mal zum Nachdenken, was Du da so nonchalant abtust, berührt die sog. "Netzentgelte" etwas, was jeden Haushalt in D durchaus belastet - hier eine Preisschild für jede verbratene kWh : Grafik 1 zum Beitrag In 2017 waren die Netzentgelte mit 7,48 Ct/kWh bereits höher als die EEG-Umlage mit 6,88 Ct/kWh.

Was der Strom "sonst noch" für den Haushaltskunden kostet - die MwSt. obendrauf nicht vergessen - zeigt diese Grafik 2

Davon bleibt die Strompreisentwicklung selbstverständlich nicht unberührt s. Grafik 3 zum Beitrag :rolleyes:
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 7. Nov 2017, 15:58

immernoch_ratlos hat geschrieben:(07 Nov 2017, 15:17)

Nur mal zum Nachdenken, was Du da so nonchalant abtust, berührt die sog. "Netzentgelte" etwas, was jeden Haushalt in D durchaus belastet - hier eine Preisschild für jede verbratene kWh : Grafik 1 zum Beitrag In 2017 waren die Netzentgelte mit 7,48 Ct/kWh bereits höher als die EEG-Umlage mit 6,88 Ct/kWh.

Was der Strom "sonst noch" für den Haushaltskunden kostet - die MwSt. obendrauf nicht vergessen - zeigt diese Grafik 2

Davon bleibt die Strompreisentwicklung selbstverständlich nicht unberührt s. Grafik 3 zum Beitrag :rolleyes:


Die EEG-Umlage sinkt, entsprechend gleicht sich da was aus. Man sollte aber politisch nachsteuern, wenn Spezialinteressen, die mit den Trassen bedient werden, die Kosten für die Allgemeinheit merklich erhöhen.
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon Teeernte » Mo 20. Nov 2017, 10:12

immernoch_ratlos hat geschrieben:(07 Nov 2017, 15:17)

Nur mal zum Nachdenken, was Du da so nonchalant abtust, berührt die sog. "Netzentgelte" etwas, was jeden Haushalt in D durchaus belastet - hier eine Preisschild für jede verbratene kWh : Grafik 1 zum Beitrag In 2017 waren die Netzentgelte mit 7,48 Ct/kWh bereits höher als die EEG-Umlage mit 6,88 Ct/kWh.

Was der Strom "sonst noch" für den Haushaltskunden kostet - die MwSt. obendrauf nicht vergessen - zeigt diese Grafik 2

Davon bleibt die Strompreisentwicklung selbstverständlich nicht unberührt s. Grafik 3 zum Beitrag :rolleyes:


Jeppp.... für wen wird die Nord-Süd Trasse gebaut ? - um Atomstrom an die Küste zu bringen ?

Die Mehrwertsteuer und PROZENTUALE Abgaben auf TEUERE Produkte MUSS man auf die TEUEREN PRODUKTE aufschlagen - nicht auf die Billigen - da sie da nur BILLIG/wenig "AUFTRAGEN".

Neue Trassen höhere Netzentgelte ? Bestimmt - weil es auf dem Acker überall KOSTENFREIE Umspannstationen für Windmühlen gibt ?

Anschlusszwang ....
Den gab es für andere Erzeuger noch nie !
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 20. Nov 2017, 10:31

Eher unverständlich was Du mit Deinen fraglosen Fragen meinst :?: Das soll auch meine Antwort sein Herr Teeernte :
Sole.s hat geschrieben:Die EEG-Umlage sinkt, entsprechend gleicht sich da was aus. Man sollte aber politisch nachsteuern, wenn Spezialinteressen, die mit den Trassen bedient werden, die Kosten für die Allgemeinheit merklich erhöhen.
Hat er schön formuliert - müsste Dir doch gefallen... ach ja die Hervorhebungen sind selbstverständlich von mir.
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Re: Das Geschwätz von den Monstermasten

Beitragvon Teeernte » Mo 20. Nov 2017, 12:47

immernoch_ratlos hat geschrieben:(20 Nov 2017, 10:31)

Eher unverständlich was Du mit Deinen fraglosen Fragen meinst :?: Das soll auch meine Antwort sein Herr Teeernte : Hat er schön formuliert - müsste Dir doch gefallen... ach ja die Hervorhebungen sind selbstverständlich von mir.


Ich bin PRIVATVERBRAUCHER -

Er steigt und steigt und steigt … Wer seine letzte Stromrechnung mit denen aus den Vorjahren vergleicht, sieht, dass der Preis für Strom seit Längerem nur eine Entwicklung kennt: nach oben. Obwohl die Kurse an der Leipziger Strombörse fallen, kommt beim Verbraucher davon nichts an.

Denn die Förderung erneuerbarer Energien, die Netzentgelte und staatliche Abgaben lassen die Preise weiter steigen. Daher wird auch die zukünftige Strompreisentwicklung diesem Trend folgen – und der Strompreis pro kWh weiter steigen.Mit Ausnahme von 2015 erhöhte sich beispielsweise die EEG-Umlage Jahr für Jahr.

Zudem müssen die Netzbetreiber immer mehr investieren. Denn die regenerative Energie stammt hauptsächlich aus großen Windkraftanlagen an den deutschen Küsten sowie aus Off-Shore-Windparks. Doch benötigt wird der Strom im Süden, wo sich die Zentren der deutschen Industrie befinden. Erst der Netzausbau stellt sicher, dass die 2011 beschlossene Energiewende auch ein Erfolg wird. Im Oktober jedes Jahres geben die vier Netzbetreiber 50Hertz, Tennet, Amprion und TransnetBW bekannt, wie hoch im Folgejahr die Gebühren für den Stromtransport sowie die Umlagen zum Ausbau der regenerativen Energien sein werden.
https://www.energie.web.de/ratgeber/str ... twicklung/

>> Forderung EE (und darauf Steuern) - plus Netzentgelt (Neue Trassen - WEGEN der EE) lässt den Preis steigen - NICHTS sonst.

Mehr EE = höherer Strompreis. Was verstehst Du daran NICHT ?

Ja - natürlich musst Du auch den "Verdrängten" Strom (Altanlagen) mit bezahlen.
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