"Staat"hilfe für Elektroautos

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Elvis Domestos

"Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Elvis Domestos » Mo 15. Jun 2015, 21:20

Wie die Bundesregierung helfen will

Alles was in Politik und Industrie Rang und Namen hat, ist in Berlin vertreten. Beobachter halten es für möglich, dass Merkel ein milliardenschweres Subventionsprogramm in der Tasche hat und damit der Industrie-Forderung nach weiterer finanzieller Unterstützung nachkommt.

Schon seit 2013 liegt eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung aus Karlsruhe auf dem Tisch. In der Untersuchung werden verschiedene Fördermaßnahmen verglichen. Bewertet werden auch die Effekte einer Sonderabschreibung für Dienstwagen und Flottenfahrzeuge. Die Maßnahme hätte der Studie zufolge einen absatzfördernden Effekt, aber jeder dritte Fördereuro würde voraussichtlich als Mitnahmeeffekt verpuffen.

Vieles spricht dafür, dass die Politik der Industrieforderung trotzdem nachkommt und eine 50-Prozent-Abschreibung für elektrische Firmenwagen im ersten Jahr einführt.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ele ... s-105.html

Wenn das keine Subventionierung ist, wow!

Ich hätte ANDERE Ideen diese MILLIARDEN einzusetzen!

Ich würde jeden Deutschen ein geiles Elektrofahrrad spendieren! ;)

Oder ich würde die Grundsicherungsrente erhöhen! Weil ich so gut bin!
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon JJazzGold » Mo 15. Jun 2015, 21:37

Elvis Domestos » Mo 15. Jun 2015, 22:20 hat geschrieben:Wie die Bundesregierung helfen will

Alles was in Politik und Industrie Rang und Namen hat, ist in Berlin vertreten. Beobachter halten es für möglich, dass Merkel ein milliardenschweres Subventionsprogramm in der Tasche hat und damit der Industrie-Forderung nach weiterer finanzieller Unterstützung nachkommt.

Schon seit 2013 liegt eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung aus Karlsruhe auf dem Tisch. In der Untersuchung werden verschiedene Fördermaßnahmen verglichen. Bewertet werden auch die Effekte einer Sonderabschreibung für Dienstwagen und Flottenfahrzeuge. Die Maßnahme hätte der Studie zufolge einen absatzfördernden Effekt, aber jeder dritte Fördereuro würde voraussichtlich als Mitnahmeeffekt verpuffen.

Vieles spricht dafür, dass die Politik der Industrieforderung trotzdem nachkommt und eine 50-Prozent-Abschreibung für elektrische Firmenwagen im ersten Jahr einführt.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ele ... s-105.html

Wenn das keine Subventionierung ist, wow!

Ich hätte ANDERE Ideen diese MILLIARDEN einzusetzen!

Ich würde jeden Deutschen ein geiles Elektrofahrrad spendieren! ;)

Oder ich würde die Grundsicherungsrente erhöhen! Weil ich so gut bin!



An welchen Elektroanschluß hängt man eigentlich ein E-Auto in der Großstadt, wenn keine Garage zur Verfügung steht und die Parkplätze im Areal spärlich gesät sind? Müßten die Kommunen mit Unterstützung des Bundes nicht auch dafür sorgen, dass die Summe von 1 Mio E-Autos entsprechende Ladestationen vor Ort vorfinden?
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Elvis Domestos » Mo 15. Jun 2015, 21:45

JJazzGold » Mo 15. Jun 2015, 21:37 hat geschrieben:

An welchen Elektroanschluß hängt man eigentlich ein E-Auto in der Großstadt, wenn keine Garage zur Verfügung steht und die Parkplätze im Areal spärlich gesät sind? Müßten die Kommunen mit Unterstützung des Bundes nicht auch dafür sorgen, dass die Summe von 1 Mio E-Autos entsprechende Ladestationen vor Ort vorfinden?


Ei ei ei, habe ich überhaupt nicht bedacht! Dann wären weitere Milliarden notwendig!
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon JJazzGold » Mo 15. Jun 2015, 21:49

Elvis Domestos » Mo 15. Jun 2015, 22:45 hat geschrieben:
Ei ei ei, habe ich überhaupt nicht bedacht! Dann wären weitere Milliarden notwendig!


So ein E-Auto ist eine Luxuskarosse, teuer in der Anschaffung und teuer (Garage und e-Anschluß) im Unterhalt. ;)
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Elvis Domestos » Mo 15. Jun 2015, 22:03

JJazzGold » Mo 15. Jun 2015, 21:49 hat geschrieben:
So ein E-Auto ist eine Luxuskarosse, teuer in der Anschaffung und teuer (Garage und e-Anschluß) im Unterhalt. ;)


Jaein! So als Spielzeug hätte ich auch Bock drauf:
http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/detai ... geNumber=2

:cool:
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon frems » Mo 15. Jun 2015, 22:09

JJazzGold » Mo 15. Jun 2015, 22:37 hat geschrieben:

An welchen Elektroanschluß hängt man eigentlich ein E-Auto in der Großstadt, wenn keine Garage zur Verfügung steht und die Parkplätze im Areal spärlich gesät sind? Müßten die Kommunen mit Unterstützung des Bundes nicht auch dafür sorgen, dass die Summe von 1 Mio E-Autos entsprechende Ladestationen vor Ort vorfinden?

Ist kein größeres Problem, auch wenn Elektroautos derzeit auf dem Land eher vertreten sind als in Großstädten, wo auch die meisten einen eigenen Parkplatz haben. In den urbanen Vierteln, wo es kaum Parkplätze gibt, gibt es pro Kopf auch nicht viele Pkw. Viele Betriebe haben Anschlüsse auf ihren Parkplätzen und es gibt viele öffentliche Ladestationen; auch in Wohnvierteln. Viel Kosten die auch nicht. Steckt ja nicht viel Technik drin: http://de.chargemap.com/

Und hat man einen Hybridmotor, ist das eh nicht so wichtig.
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon JJazzGold » Mo 15. Jun 2015, 22:59

frems » Mo 15. Jun 2015, 23:09 hat geschrieben:Ist kein größeres Problem, auch wenn Elektroautos derzeit auf dem Land eher vertreten sind als in Großstädten, wo auch die meisten einen eigenen Parkplatz haben. In den urbanen Vierteln, wo es kaum Parkplätze gibt, gibt es pro Kopf auch nicht viele Pkw. Viele Betriebe haben Anschlüsse auf ihren Parkplätzen und es gibt viele öffentliche Ladestationen; auch in Wohnvierteln. Viel Kosten die auch nicht. Steckt ja nicht viel Technik drin: http://de.chargemap.com/

Und hat man einen Hybridmotor, ist das eh nicht so wichtig.



Ich komme aus einem Betrieb mit mehreren tausend Mitarbeitern und weiß, dass in den zur Verfügung gestellten, gemieteten Parkhäusern und auf den diversen Aussenparkplätzen kein Anschluß zur Verfügung steht und solche von den Vermietern auch nicht geplant sind. So einfach scheint das mit der Aufladung dann doch nicht zu sein. Zudem soll die Menge der e-cars gesteigert werden. D.h. sie werden auch in größerer Menge in den Städten zu finden sein und sei es als car sharing e-cars.

Mir kommt das Projekt e-cars etwas undurchdacht vor.

Sie scheinen sich damit mehr beschäftigt zu haben als ich. Wie wird an den öffentlichen Ladestationen abgerechnet, mit Kreditkarte, oder auf Rechnung? Umsonst wird man doch sein Auto dort nicht anhängen können, noch dazu ein paar Stunden. Wieviele Anschlüsse und Stellplätze sind pro Ladestation eingerichtet? Kosten die genutzten Stellplätze zusätzlich?

Es ist reine Neugier, ich beabsichtige nicht, mir ein e-car zuzulegen. ;)
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Elvis Domestos » Mo 15. Jun 2015, 23:10

Sie scheinen sich damit mehr beschäftigt zu haben als ich. Wie wird an den öffentlichen Ladestationen abgerechnet, mit Kreditkarte, oder auf Rechnung? Umsonst wird man doch sein Auto dort nicht anhängen können, noch dazu ein paar Stunden. Wieviele Anschlüsse und Stellplätze sind pro Ladestation eingerichtet? Kosten die genutzten Stellplätze zusätzlich?


Und: Kann ich auch in bar bezahlen? Und: Warum diese Förderrung? Ökobilanz! Alternativen?

Es geht um MILLIARDEN!
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon frems » Mo 15. Jun 2015, 23:15

JJazzGold » Mo 15. Jun 2015, 23:59 hat geschrieben:Ich komme aus einem Betrieb mit mehreren tausend Mitarbeitern und weiß, dass in den zur Verfügung gestellten, gemieteten Parkhäusern und auf den diversen Aussenparkplätzen kein Anschluß zur Verfügung steht und solche von den Vermietern auch nicht geplant sind. So einfach scheint das mit der Aufladung dann doch nicht zu sein. Zudem soll die Menge der e-cars gesteigert werden. D.h. sie werden auch in größerer Menge in den Städten zu finden sein und sei es als car sharing e-cars.

Mir kommt das Projekt e-cars etwas undurchdacht vor.

Sie scheinen sich damit mehr beschäftigt zu haben als ich. Wie wird an den öffentlichen Ladestationen abgerechnet, mit Kreditkarte, oder auf Rechnung? Umsonst wird man doch sein Auto dort nicht anhängen können, noch dazu ein paar Stunden. Wieviele Anschlüsse und Stellplätze sind pro Ladestation eingerichtet? Kosten die genutzten Stellplätze zusätzlich?

Es ist reine Neugier, ich beabsichtige nicht, mir ein e-car zuzulegen. ;)

Das ist mittlerweile auch kein Problem mehr. Anfangs haben viele Anbieter (u.a. Energiekonzerne) eigene Ladestationen mit eigenem Abrechnungssystem aufgestellt. Mittlerweile gibt's Karten, die man auflädt (z.B. per Überweisung) oder die monatlich den angezapften Strom einfach abbuchen, sofern man nicht eine Flatrate gebucht hat. So viel ich weiß, geht's mittlerweile an vielen Stationen auch per Handy. Hier in Hamburg gibt's gefühlt mehr Ladestationen als Tankstellen. Ist ja auch die Frage, ob man eine volle Ladung benötigt oder ob 10-15 Minuten nicht reichen. In Städten fahren die Pkw-Nutzer im Schnitt weniger als 30km täglich. Da muß der Akku für 400km nicht voll sein. Die öffentlichen Stellplätze sind normalerweise auch kostenlos. Wie viele Anschlüsse da jeweils sind, weiß ich nicht. Bei der bisher geringen Anzahl an Fahrzeugen sollte das aber auch nicht das Hauptproblem sein. Die meisten Nutzer wohnen ja eh auf dem Land oder am Stadtrand. Sollte sich das ändern, kann man relativ einfach neue Ladestationen einrichten. BMW hat (neben anderen) auch ein Konzept am Laufen, um Straßenlaternen anzuzapfen und somit alle Fahrzeuge aufladen zu lassen, die in Reichweite stehen. Einen Sonderweg geht -- man möge mich korrigieren -- zur Zeit nur Tesla, die eigene "Tankstellen" betreiben, wo ihre Kunden kostenlos an Strom kommen.
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Elvis Domestos » Di 16. Jun 2015, 00:06

Chademo-System, Mennekes oder CCS Stecker?
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Fadamo » Di 16. Jun 2015, 06:50

Elvis Domestos » Mo 15. Jun 2015, 21:20 hat geschrieben:Wie die Bundesregierung helfen will

Alles was in Politik und Industrie Rang und Namen hat, ist in Berlin vertreten. Beobachter halten es für möglich, dass Merkel ein milliardenschweres Subventionsprogramm in der Tasche hat und damit der Industrie-Forderung nach weiterer finanzieller Unterstützung nachkommt.

Schon seit 2013 liegt eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung aus Karlsruhe auf dem Tisch. In der Untersuchung werden verschiedene Fördermaßnahmen verglichen. Bewertet werden auch die Effekte einer Sonderabschreibung für Dienstwagen und Flottenfahrzeuge. Die Maßnahme hätte der Studie zufolge einen absatzfördernden Effekt, aber jeder dritte Fördereuro würde voraussichtlich als Mitnahmeeffekt verpuffen.

Vieles spricht dafür, dass die Politik der Industrieforderung trotzdem nachkommt und eine 50-Prozent-Abschreibung für elektrische Firmenwagen im ersten Jahr einführt.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ele ... s-105.html

Wenn das keine Subventionierung ist, wow!

Ich hätte ANDERE Ideen diese MILLIARDEN einzusetzen!

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Oder ich würde die Grundsicherungsrente erhöhen! Weil ich so gut bin!



Ich bin verwundert , dass auch im kapitalismus betriebe subvensioniert werden.
Als die ehem.ddr-regierung ihre betriebe subventioniert hat , hat der kapitalismus dies immer beklagt.
Die merkel steuert wohl doch heimlich die ddr wieder an :?: :D
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Alexyessin » Di 16. Jun 2015, 07:28

Fadamo » Di 16. Jun 2015, 07:50 hat geschrieben:

Ich bin verwundert , dass auch im kapitalismus betriebe subvensioniert werden.
Als die ehem.ddr-regierung ihre betriebe subventioniert hat , hat der kapitalismus dies immer beklagt.
Die merkel steuert wohl doch heimlich die ddr wieder an :?: :D


Wer keine Ahnung hat, soll einfach mal die Fresse halten.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Excellero » Di 16. Jun 2015, 07:34

Diese ganzen Elektrogurken taugen doch nix. Sie sind hässlich, unpraktisch und längere Strecken sind ein reines Abenteuer. Einzigste Ausnahme sind die Tesla Modelle und die kosten n schweine Geld. Und über die Haltbarkeit von solchen Karossen ist auch noch nix bekannt. Halten die auch 300.000km wie mein 500E von `92 ? :D
Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muß man eigenen haben.
-Immanuel Kant
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon relativ » Di 16. Jun 2015, 09:51

Solange die Altagstauglichkeit für der Bürger für Kurz- Langstrecke und Haltbarkeit noch nicht zu 100% gegeben ist wird dies auch nix mit einem Erfolgsmodell, obwohl das E-Auto alle Vorrausetzungen dafür hat.
Deweiteren ist die Automobilindustrie gar nicht daran interessiert, daß dies ein schneller Prozess wird, denn schließlich haben sie noch tausende von Fabriken die Benzin- Autos produzieren, bevor die nicht Abgeschrieben sind wird das nix.
Dazu kommt noch, daß die Politik nur halbherzig Druck macht und fördert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Elvis Domestos » Di 16. Jun 2015, 10:39

Excellero » Di 16. Jun 2015, 07:34 hat geschrieben:Diese ganzen Elektrogurken taugen doch nix. Sie sind hässlich, unpraktisch und längere Strecken sind ein reines Abenteuer. Einzigste Ausnahme sind die Tesla Modelle und die kosten n schweine Geld. Und über die Haltbarkeit von solchen Karossen ist auch noch nix bekannt. Halten die auch 300.000km wie mein 500E von `92 ? :D


Ich meine die Dinger halten durchaus lange, aber nicht der Akku (Kostenfaktor). Ein 190D aus den 80gern schaft sogar ohne neue Kopfpackung bei guter Pflege locker über 500.000 km, eine Anschaffung wurde sogar damals steuerlich gefördert. Ein alter Golf, ein alter 3er BMW oder ein W124 haben bei sehr langer Lebensdauer auch eine Ökobilanz! Ich wette, genau solche Modelle, eben Autos ohne viel Technik und Sollbruchstellen, werden zukünftig höher besteuert! Dabei übersieht man gerne, wieviel neue Akkus für 1 Millionen km Fahrleistung benötigt werden und verteufelt eigentlich zu unrecht das alte 200D Taxi mit über 1 Million auf dem Tacho! Auch ein Akku hat eine Ökobilanz!
Bei der Herstellung von Akkus fällt ein hoher Energieverbrauch an, er entspricht etwa 50.000 gefahrenen Kilometern mit einem Benziner.
Zuletzt geändert von Elvis Domestos am Di 16. Jun 2015, 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Jun 2015, 11:35

frems » Di 16. Jun 2015, 00:15 hat geschrieben:Das ist mittlerweile auch kein Problem mehr. Anfangs haben viele Anbieter (u.a. Energiekonzerne) eigene Ladestationen mit eigenem Abrechnungssystem aufgestellt. Mittlerweile gibt's Karten, die man auflädt (z.B. per Überweisung) oder die monatlich den angezapften Strom einfach abbuchen, sofern man nicht eine Flatrate gebucht hat. So viel ich weiß, geht's mittlerweile an vielen Stationen auch per Handy. Hier in Hamburg gibt's gefühlt mehr Ladestationen als Tankstellen. Ist ja auch die Frage, ob man eine volle Ladung benötigt oder ob 10-15 Minuten nicht reichen. In Städten fahren die Pkw-Nutzer im Schnitt weniger als 30km täglich. Da muß der Akku für 400km nicht voll sein. Die öffentlichen Stellplätze sind normalerweise auch kostenlos. Wie viele Anschlüsse da jeweils sind, weiß ich nicht. Bei der bisher geringen Anzahl an Fahrzeugen sollte das aber auch nicht das Hauptproblem sein. Die meisten Nutzer wohnen ja eh auf dem Land oder am Stadtrand. Sollte sich das ändern, kann man relativ einfach neue Ladestationen einrichten. BMW hat (neben anderen) auch ein Konzept am Laufen, um Straßenlaternen anzuzapfen und somit alle Fahrzeuge aufladen zu lassen, die in Reichweite stehen. Einen Sonderweg geht -- man möge mich korrigieren -- zur Zeit nur Tesla, die eigene "Tankstellen" betreiben, wo ihre Kunden kostenlos an Strom kommen.



Prima erklärt, danke. :)
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon nichtkorrekt » Di 16. Jun 2015, 15:25

Excellero » Di 16. Jun 2015, 07:34 hat geschrieben:Diese ganzen Elektrogurken taugen doch nix. Sie sind hässlich, unpraktisch und längere Strecken sind ein reines Abenteuer. Einzigste Ausnahme sind die Tesla Modelle und die kosten n schweine Geld. Und über die Haltbarkeit von solchen Karossen ist auch noch nix bekannt. Halten die auch 300.000km wie mein 500E von `92 ? :D


Ich würde mir in absehbarer Zeit auch kein Elektro-Auto kaufen und prinzipiell auch nur dann, wenn Benzin irgend unerschwinglich ist oder es garkeine Alternative mehr gibt. Aber das erste Auto wurde auch verlacht, im Grunde ist das E-Auto eine gute Sache, wenn man es schafft die Reichweite zu erhöhen und die Preise zu senken, dazu muss man halt mal klein anfangen und da finde ich auch die Subventionen in Ordnung, solange es nicht ausartet.
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Excellero » Di 16. Jun 2015, 16:00

Elvis Domestos » Di 16. Jun 2015, 10:39 hat geschrieben:Ich meine die Dinger halten durchaus lange, aber nicht der Akku (Kostenfaktor). Ein 190D aus den 80gern schaft sogar ohne neue Kopfpackung bei guter Pflege locker über 500.000 km, eine Anschaffung wurde sogar damals steuerlich gefördert. Ein alter Golf, ein alter 3er BMW oder ein W124 haben bei sehr langer Lebensdauer auch eine Ökobilanz! Ich wette, genau solche Modelle, eben Autos ohne viel Technik und Sollbruchstellen, werden zukünftig höher besteuert! Dabei übersieht man gerne, wieviel neue Akkus für 1 Millionen km Fahrleistung benötigt werden und verteufelt eigentlich zu unrecht das alte 200D Taxi mit über 1 Million auf dem Tacho! Auch ein Akku hat eine Ökobilanz!
Bei der Herstellung von Akkus fällt ein hoher Energieverbrauch an, er entspricht etwa 50.000 gefahrenen Kilometern mit einem Benziner.



Naja die haben auch ordentlich gerußt und sind nicht vom Fleck gekommen diese alten 1,8 liter Saugdiesel... Ich werd meinen Benz jedenfalls noch haben wenn ich ein alter Mann bin. Die Dinger sind heute schon selten, und wenn sie dann oldies sind wird das villeicht so n unbezahlbares Dingens :D Ist ja auch nur mein Schönwetterauto :cool:
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 16. Jun 2015, 16:14

Elvis Domestos » Mo 15. Jun 2015, 22:20 hat geschrieben:
Vieles spricht dafür, dass die Politik der Industrieforderung trotzdem nachkommt und eine 50-Prozent-Abschreibung für elektrische Firmenwagen im ersten Jahr einführt.

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Wow, ein zinsfreier Steuerkredit. Das kostet den Staat praktisch nix beim jetzigen Zinsniveau.
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ (Karl Valentin)
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Re: "Staat"hilfe für Elektroautos

Beitragvon Elvis Domestos » Di 16. Jun 2015, 21:39

Excellero » Di 16. Jun 2015, 16:00 hat geschrieben:

Naja die haben auch ordentlich gerußt und sind nicht vom Fleck gekommen diese alten 1,8 liter Saugdiesel... Ich werd meinen Benz jedenfalls noch haben wenn ich ein alter Mann bin. Die Dinger sind heute schon selten, und wenn sie dann oldies sind wird das villeicht so n unbezahlbares Dingens :D Ist ja auch nur mein Schönwetterauto :cool:


So lange man in Germany noch in Ruhe seinen Benz fahren kann, ohne dass die Dinger gleich explodieren, ein schönes Hobby! Da wünsche ich doch gemütliche Sommerfahrten!
Was ich blöd finden würde, wenn man die alten Dieselautos noch höher besteuern würde, diese werden doch oft von jungen Leuten gefahren, die weite Wege zur Arbeit bewältigen müssen und auf solche Autos angewiesen sind! Solche alten Diesel sind weißgott keine Luxusartikel oder unnötige Rennwagen, sondern existenzielle Gebrauchsgegenstände..

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