Tesla entwickelt Batterie für Häuser

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Der Neandertaler
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 30. Mai 2015, 19:25

Hallo Teeernte.
Teeernte hat geschrieben:Würstelberger

Bezeichnung für einen würstelnden (chaotischen) Baden-Württemberger
... und, wasa hatte ich geschrieben???
Der Neandertaler hat geschrieben:Atomkraft ist in privaten Unternehmen angesiedelt. (außer EnBW - dies ist ein Sonderfall)
Ortskenntnisse sind nicht Dein Fall?!?
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » So 31. Mai 2015, 09:32

Der Neandertaler » Sa 30. Mai 2015, 20:25 hat geschrieben:Hallo Teeernte.... und, wasa hatte ich geschrieben??? Ortskenntnisse sind nicht Dein Fall?!?



Natürlich ist das Eigentum des Grün Regierten LAndes ein SONDERFALL >> DIE Lackmusprobe !

Wer betreibt da ein KERNKRAFTWERK ? - die GRÜNE LANDESREGIERUNG.

Danke!

...und bei den anderen Ländern ? - wer hat da ERRICHTET ? .....und zum WEITERBETRIEB verkauft ?

Wenn Du da eine Runde Unwissenheit spielen magst... mach .

:D
Zuletzt geändert von Teeernte am So 31. Mai 2015, 10:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Der Neandertaler » So 31. Mai 2015, 10:23

Hallo Teeernte.
Teeernte hat geschrieben:Natürlich ist das Eigentum des Grün Regierten LAndes ein SONDERFALL >> DIE Lackmusprobe !

Wer betreibt da ein KERNKRAFTWERK ? - die GRÜNE LANDESREGIERUNG.

Danke!

...und bei den anderen Ländern ? - wer hat da ERRICHTET ? .....und zum WEITERBETRIEB verkauft ?

Wenn Du da eine Runde Unwissenheit spielen magst... mach .

:D
Ich habe eine dumme Angewohnheit:
    bei einer Unterhaltung zwischen zivilsierten und ebenso umgänglichen Menschen achte ich auf jedes Wort ... das, das gesagt wurde und das, was nicht gesagt wurde. Ich mache mir dann Gedanken, warum er gerade dies Wort gesagt ... benutzt hat, warum gerade jetzt ... in diesem Zusammenhang? Und warum er dieses oder jenes nicht erwähnt hat. Solltest Du auch gelegentlich mal probieren - käme dem sehr gelegen. Besonders erfährst Du dann einiges - mehr, als wenn Du gefragt hättest. Ebenso verfahre ich bei meinen Aussagen!

Ich sprach nämlich ausdrücklich nur von "angesiedelt" ... von betreiben ... im Sinne von versorgen - nicht aber von "bauen". "Die Bahn" hat auch nicht die Bahn erbaut. Die Krankenhäuser hat nicht der jetzige Betreiber gebaut. OK?!?

Nein, nein, es geht mir nicht darum, jemandem ein Nichtwissen nachzuweisen - eine Diskussion dient, meiner Meinung nach, lediglich dem Informationsaustausch ... wie es der Name schon sagt:
    ein "lebhaftes Gespräch über ..."
Aber die Protagonisten sollte schon ehrlich bleiben, sie sollten die Diskussion schon inetwa auf gleichem Niveau führen (Polemik gehört eben zu einer guten Diskussion dazu) - aber weitgehend nicht oberlehrerhaft.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » So 31. Mai 2015, 10:42

Der Neandertaler » So 31. Mai 2015, 11:23 hat geschrieben:Hallo Teeernte.Ich habe eine dumme Angewohnheit:
    bei einer Unterhaltung zwischen zivilsierten und ebenso umgänglichen Menschen achte ich auf jedes Wort ... das, das gesagt wurde und das, was nicht gesagt wurde. Ich mache mir dann Gedanken, warum er gerade dies Wort gesagt ... benutzt hat, warum gerade jetzt ... in diesem Zusammenhang? Und warum er dieses oder jenes nicht erwähnt hat. Solltest Du auch gelegentlich mal probieren - käme dem sehr gelegen. Besonders erfährst Du dann einiges - mehr, als wenn Du gefragt hättest. Ebenso verfahre ich bei meinen Aussagen!

Ich sprach nämlich ausdrücklich nur von "angesiedelt" ... von betreiben ... im Sinne von versorgen - nicht aber von "bauen". "Die Bahn" hat auch nicht die Bahn erbaut. Die Krankenhäuser hat nicht der jetzige Betreiber gebaut. OK?!?

Nein, nein, es geht mir nicht darum, jemandem ein Nichtwissen nachzuweisen - eine Diskussion dient, meiner Meinung nach, lediglich dem Informationsaustausch ... wie es der Name schon sagt:
    ein "lebhaftes Gespräch über ..."
Aber die Protagonisten sollte schon ehrlich bleiben, sie sollten die Diskussion schon inetwa auf gleichem Niveau führen (Polemik gehört eben zu einer guten Diskussion dazu) - aber weitgehend nicht oberlehrerhaft.


Wortspielerei gern....

nur ich hatte gefragt...:

Ähmmmmm - welches Kernkraftwerk ist in privater Hand errichtet worden ?


Nachhilfe:

Bauherr ....Errichter : Tabelle hier>> http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernreaktoren_in_Deutschland

Die Anteile an der VIAG gingen mit Inkrafttreten des Grundgesetzes gemäß Art. 134 GG auf die Bundesrepublik Deutschland über.Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die VEBA Eigentum des Bundes. 1994 kaufte die VIAG den 58,3%-Anteil des Freistaats Bayern und stockte somit auf 97,1% auf.[2] Der Freistaat Bayern erhielt im Gegenzug eine 25,1%-Beteiligung an der VIAG und 2,3 Milliarden DM in bar. 2000 fusionierte die VIAG zusammen mit PreussenElektra zur E.ON Energie.(ISAR Betreiber EON, Ein 25-%-Anteil an Isar 2 gehört den Stadtwerken München..)>>Die Stadtwerke München sind seit 1998 eine GmbH, d. h. in einer privatrechtlichen Gesellschaftsform organisiert, die sich zu 100 Prozent im Eigentum der Landeshauptstadt München befindet.

Krümmel Das Kraftwerk wurde am 14. September 1983 durch die Eigentümer HEW und PreussenElektra in Betrieb genommen und befand sich von 1984 bis 2007 im Leistungsbetrieb


HEW 1997 verkaufte die Stadt Hamburg jeweils 12,5% plus eine Aktie an die schwedische Sydkraft Aktiebolag (2001 von E.ON übernommen) und die PreussenElektra AG (fusionierte im Sommer 2000 mit der Bayernwerk AG zu E.ON Energie) für 664,5 Mio. Euro. Im November 1999 erwarb Vattenfall 25,1 Prozent plus eine Aktie der Unternehmensanteile von der Freien und Hansestadt Hamburg für 1,7 Mrd. DM (869,2 Mio. Euro). Im Mai 2001 war der schwedische Konzern Mehrheitsaktionär. Im Juni 2002 verkaufte Hamburg die verbliebenen 25,1% plus eine Aktie an Vattenfall für ebenfalls 1,7 Mrd. DM (869,2 Mio. Euro)

Badenwerk :Der badische Landtag verpflichtete sich, das gesamte Grundkapital der Badenwerk AG stets im staatlichen Besitz zu halten. Diese Verpflichtung wurde 1970 vom baden-württembergischen Landtag aufgehoben. Das Land war jedoch weiterhin Hauptaktionär des Badenwerks bzw. – nach der Fusion zum 1. Januar 1997 mit der Energie-Versorgung Schwaben AG (EVS) – der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW)....

OEW = https://wabw.uni-hohenheim.de/68728 ( Ravensburg, Tettnang und Wangen gegründet. traten weitere zwölf im Bereich Oberschwabens und der mittleren Alb bei, einschließlich dreier in Hohenzollern.) Nekawerke ...Mit diesem Einstieg öffentlich-rechtlicher Eigentümer wandelten sich die Neckarwerke von einem privaten zu einem gemischtwirtschaftlichen Unternehmen.fusionierte der BNEW mit einem benachbarten Kommunalverband zum Neckar-Elektrizitätsverband (NEV).Zahlreiche Kapitalerhöhungen seit Unternehmensgründung, Kauf und Aufbau weiterer örtlicher Elektrizitätswerke unter anderem in Bissingen, Böblingen, Metzingen, Urach und Kirchheim unter Teck sowie die wiederholte Erhöhung der Kraftwerkskapazität vor allem in Altbach-Deizisau machten die NWE mit ihrem geschlossenen Versorgungsgebiet nördlich und östlich von Stuttgart um das Neckar- und das Filstal zu einem der vier (neben Badenwerk, EVS und TWS) großen Elektrizitätsunternehmen im deutschen Südwesten. Nach mehreren Änderungen der Beteiligungsrelation kaufte der NEV die AEG-Anteile und so die von einigen verbliebenen Kleinaktionären faktisch unberührten vollständigen Eigentumsrechte.

OEW+EVW = EVS + Badenwerk s.o. +Nekarwerke+TWS = EnBW


Die Errichtung der KKW // AKW lag jeweils in Aktienmehrheit //bzw. im 100% Besitz von Bund/ Ländern/ Städten VOR dem Verkauf der Mehrheit .

Wenn Du das bestreiten möchtest ?

Grosse Anteile sind noch im Besitz...
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Der Neandertaler » So 31. Mai 2015, 12:05

Hallo Teeernte.
Teeernte hat geschrieben:Wortspielerei gern....
Das könnte Dir so passen!?!
Deine Diskussionsführung ist mir nicht unbekannt. Aber hier aufzuzeigen (und hier wider besseres Wissen unverblümt einzubringen), wer wann und was gefragt hat, ist Kleinkinderkram und gehört vielleicht in den Kindergarten. Es ist aber nicht mein gewohntes Niveau. (ich dachte, ich hätte dies mit der Größe meiner Kinder hinter mir?)
Lieber erwarte ich von meinem Gesprächspartner, daß er auf mein Geschriebenes individuell und intellektuell eingeht und adäquat antwortet. Bei Deinen Antwort-Beiträgen habe dieses ich aber zeitweise vermißt. Außer dann, wenn Du die Richtung bestimmst und der jeweils Andere einen Aha-Effekt hat - er also zugeben muß, daß er aus Deinem Gelaber etwas gelernt hat, bist Du in der Lage, etwas Wissenswertes etwas verständlicher von Dir zu geben.

Also solltest Du noch etwas zum ursprünglichen Thema beizutragen zu haben (sei es auch nur marginal ... aber seriös), ... bitte. Ansonsten bedaure ich, mich hiermit verabschieden zu müssen.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » So 31. Mai 2015, 12:21

Der Neandertaler » So 31. Mai 2015, 13:05 hat geschrieben:Hallo Teeernte.Das könnte Dir so passen!?!
Deine Diskussionsführung ist mir nicht unbekannt. Aber hier aufzuzeigen (und hier wider besseres Wissen unverblümt einzubringen), wer wann und was gefragt hat, ist Kleinkinderkram und gehört vielleicht in den Kindergarten. Es ist aber nicht mein gewohntes Niveau. (ich dachte, ich hätte dies mit der Größe meiner Kinder hinter mir?)
Lieber erwarte ich von meinem Gesprächspartner, daß er auf mein Geschriebenes individuell und intellektuell eingeht und adäquat antwortet. Bei Deinen Antwort-Beiträgen habe dieses ich aber zeitweise vermißt. Außer dann, wenn Du die Richtung bestimmst und der jeweils Andere einen Aha-Effekt hat - er also zugeben muß, daß er aus Deinem Gelaber etwas gelernt hat, bist Du in der Lage, etwas Wissenswertes etwas verständlicher von Dir zu geben.

Also solltest Du noch etwas zum ursprünglichen Thema beizutragen zu haben (sei es auch nur marginal ... aber seriös), ... bitte. Ansonsten bedaure ich, mich hiermit verabschieden zu müssen.



Heee..... Ändert Dein Text irgendwas am FAKT ?

Die Errichtung der KKW // AKW lag jeweils in Aktienmehrheit //bzw. im 100% Besitz von Bund/ Ländern/ Städten VOR dem Verkauf der Mehrheit .


Dass die staatlichen Betreiber schnell ausgegründet haben - und VERSUCHT die Entsorgung irgend wem anders "Unterzujubeln" -

JAAAAAA das konntest Du gut beweisen. (Betreiber) :D :D :D
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Corella » Mi 3. Jun 2015, 14:26

Teeernte » So 31. Mai 2015, 12:21 hat geschrieben:

Heee..... Ändert Dein Text irgendwas am FAKT ?



Dass die staatlichen Betreiber schnell ausgegründet haben - und VERSUCHT die Entsorgung irgend wem anders "Unterzujubeln" -

JAAAAAA das konntest Du gut beweisen. (Betreiber) :D :D :D


KK scheitert am Menschen, Punkt.
Wir haben uns ... der Illusion hingegeben, dass es so etwas wie Umweltkapital nicht gibt. Dass man ... [es] zum Nulltarif nutzen kann und ... in diesen Kapitalstock nicht reinvestieren muss. (Klaus Töpfer 2005)
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Mi 3. Jun 2015, 16:18

Corella » Mi 3. Jun 2015, 15:26 hat geschrieben:
KK scheitert am Menschen, Punkt.


Wer ist HERR/FRAU "Punkt" an dem es scheitert ? - Wo bleibt da die Demokratie ? - ich bin NICHT befragt worden...
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Corella » Mi 3. Jun 2015, 16:53

Teeernte » Mi 3. Jun 2015, 16:18 hat geschrieben:
Wer ist HERR/FRAU "Punkt" an dem es scheitert ? - Wo bleibt da die Demokratie ? - ich bin NICHT befragt worden...


Es ist nicht die Frage, ob privat oder staatlich organisiert. In beiden Fällen erhöht Faktor Mensch das Risiko in einer Weise, dass ich KK nicht befürworte. So wie Kapitalismus an Kapitalisten und Kommunismus an Kommunisten scheitert.
Wir haben uns ... der Illusion hingegeben, dass es so etwas wie Umweltkapital nicht gibt. Dass man ... [es] zum Nulltarif nutzen kann und ... in diesen Kapitalstock nicht reinvestieren muss. (Klaus Töpfer 2005)
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Mi 3. Jun 2015, 17:54

Corella » Mi 3. Jun 2015, 17:53 hat geschrieben:
Es ist nicht die Frage, ob privat oder staatlich organisiert. In beiden Fällen erhöht Faktor Mensch das Risiko in einer Weise, dass ich KK nicht befürworte. So wie Kapitalismus an Kapitalisten und Kommunismus an Kommunisten scheitert.


In 20 oder 30 Jahren - sind die Windmühlen abgebaut - und das EE ist Geschichte.

(EE ist ein LUXUS - den sich Deutschland auf Dauer nicht leisten kann. EE - ob nun vom Kommunisten, vom Kapitalisten oder vom normalen Einwohner abgerissen - kannst Du Dir noch aussuchen.)
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Karl Napp » Mi 3. Jun 2015, 18:33

Ob EE als solches ein Luxus ist, wird sich noch herausstellen. AKW’s sind meines Erachtens nicht akzeptabel, und mit fossilen Energieträgern wird immer vorsichtiger umgegangen. Siehe Energiebestimmungen für Häuser, Industrieanlagen und auch Seeschiffen.
Ergo werden sich Hausbesitzer umorientieren müssen.

Um auf die Tesla Batterien zurückzukommen: Mag sein, dass sie hierzulande noch nicht sonderlich relevant sind. In Ländern, wo die Stromversorgung nicht so stabil wie bei und ist, schon.
So hat ein Bekannter von mir in Schweden schon mal ein paar Tage im Dunkeln gesessen, als durch das Winterwetter die Stromleitungen gekappt waren. Da hätte so ein Powerpack wohl gute Dienste geleistet. Und in den USA sieht es nicht anders aus.
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Mi 3. Jun 2015, 18:40

Karl Napp » Mi 3. Jun 2015, 19:33 hat geschrieben:Ob EE als solches ein Luxus ist, wird sich noch herausstellen. AKW’s sind meines Erachtens nicht akzeptabel, und mit fossilen Energieträgern wird immer vorsichtiger umgegangen. Siehe Energiebestimmungen für Häuser, Industrieanlagen und auch Seeschiffen.
Ergo werden sich Hausbesitzer umorientieren müssen.

Um auf die Tesla Batterien zurückzukommen: Mag sein, dass sie hierzulande noch nicht sonderlich relevant sind. In Ländern, wo die Stromversorgung nicht so stabil wie bei und ist, schon.
So hat ein Bekannter von mir in Schweden schon mal ein paar Tage im Dunkeln gesessen, als durch das Winterwetter die Stromleitungen gekappt waren. Da hätte so ein Powerpack wohl gute Dienste geleistet. Und in den USA sieht es nicht anders aus.


Da ist ein Moppel die bessere Wahl...

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/notstrom-aggregat-kt8500/325837201-239-2661?ref=search

...und der Sprit ist im Auto ....Motorrad......Rasenmäher....... immer wieder mit SPRIT aufzuladen....

100 Eu - Kosten....
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Karl Napp » Di 15. Dez 2015, 11:41

Im Gegensatz zu den Meinungen in diesem Forum wird unter PV-Betreibern und interessierten das Thema
Tesla – Batterie heftig diskutiert. Ist nachvollziehbar: Tagsüber (Im Sommer) produziert die PV
Strom, der in der Regel nicht verbraucht wird. Also ab ins Netz damit für lausige 10 Cent. Abends, wenn
Strom gebraucht wird, kauft man ihn für 28 Cent. Also sehen sich diese Leute nach einer Möglichkeit um,
den selbst erzeugten Strom tagsüber zu speichern und abends zu verbrauchen.

Technisch ist alles möglich: Es gibt Blei – Akkus, die das können. Die schmeißt man aber (erfahrungsgemäß)
nach 4-5 Jahren in den Schrott. Da bietet Tesla eine Alternative, über die es sich lohnt, nachzudenken.
– Bleibt außerdem abzuwarten, ob angesichts sinkender Rohstoffpreise andere Akku – Hersteller nachziehen (müssen).

Zumal: Bekanntlich baut Tesla E-Autos. Die Dinger sind meines Erachtens nur sinnvoll, wenn sie möglichst mit Solar – Strom
betrieben werden. Bei Betrieb mit Netzstrom zum Aufladen der Akkus würde der CO2 – Ausstoß lediglich vom Auspuff des
Autos auf die Schlote der E-Kraftwerke verlagert werden.
Zuletzt geändert von Karl Napp am Di 15. Dez 2015, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Elser
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Elser » Fr 15. Jan 2016, 18:27

Teeernte hat geschrieben:(01 May 2015, 17:17)

Ich hab 2kWh Akku stehen, die ich nicht nutze. ....nicht mal im Pufferbetrieb - (Nur im Winter - als Notstrombackup -Eigennutzung- sonst läuft die Gasheizung und die Kommunikation nicht)

Es gibt dafür kein Preismodell - Mein Strom kostet 27 Cent - 365*24h

Da müsste der ABFALLSTROM schon billig sein 10 Cent ??....und die Rückspeisung ins Netz über dem derzeitigen Tarif :D :D :D damit ich zuschalte. (Sonst würde ich den Billigstrom selbst verbrauchen....es soll ja Geschäft sein..)



27 cent ist aber ganz schön hoch. Ich nehme doch stark an, dass Du das auch billiger beziehen kannst.

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immernoch_ratlos
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 12. Apr 2016, 09:45

Ob es eine wirklich gute Idee war mich hier anzumelden wird sich sicher bald herausstellen.

Nun ja es ist mehr als abendfüllend alle Beiträge hier zu lesen. Eine gewisse Tendenz schimmert da schon durch. Wie immer wird wenig Wert auf echte Informationen, dafür aber ist ein Hang zur Abweisung offensichtlich. Eine Meinungsänderung durch Fakten - eher unwahrscheinlich. Dennoch möchte ich es wenigstens versuchen.

Bislang habe ich (nach relativ wenigen Themensträngen) verstanden. EE sind schlecht, schlimm und nutzlos. Es lebe das fossile Zeitalter - das funktioniert allerdings nur, wenn man bereit ist gewisse Fakten zu ignorieren. Da wäre Sachwissen durchaus hilfreich. Nur, dann könnte man kaum so eloquenten Unsinn ablassen. Was die angebliche Subvention der EE angeht einfach mal darüber informieren wie das im Vergleich mit den nicht "erneuerbaren" Energien aussieht. Die Zahlen dazu kann ich - echtes Verlangen danach vorausgesetzt - gern nachliefern.

Das EEG und die Geschichten darüber haben teilweise (nicht nur hier) den Charakter von Verschwörungstheorien. Nun ja. Was das Ausbleiben von Wind und Sonne angeht, einige tun so als gäbe es keinerlei Wetterbeobachtungen und umfangreiche Datensammlungen. Fraunhofer ISE hat dazu umfangreiche Studien abgeliefert. Meine eigene Erfahrungen in vier Jahren schwankt der gesamte Jahresertrag im "schlimmsten" Fall gegenüber dem höchsten Ergebnis um ~7%, 3% und 2%. Wem das "zuviel" ist, die weitaus größten Nutznießer von Sonneneinstrahlung, die Landwirte, waren den selben Bedingungen ausgeliefert. Und bei der fortschreitenden Industrialisierung der Landwirtschaft, dürfte denen Jahreszeiten und Stunden ganz ohne Sonne auch wenig gefallen. Wie schön wäre es auch Nachts Wachstum zu haben.

Nun, ein preiswertes Speichersystem bei der Landwirtschaft gibt es schon lange. Nun muss man sich eben auch auf dem Sektor EE um Speichersysteme bemühen. Könnte lohnender sein, als einfach nachts weiter Kohle, Erdöl und Erdgas zu verbrennen. Mit irren Wirkungsgraden die in erstaunlicher Weise nur bei EE plötzlich ein Problem darstellen.

Hier ist das Thema "Tesla entwickelt Batterie für Häuser". Gut so, damit bekommt der "Rest" der Hersteller von eventuell geeigneten "Akkumulatoren in Serienschaltung = Batterie", Konkurrenz. Was hilfreich sein könnte, weil es wieder mal die Chinesen sind, welche die Herstellung von Lithium Batterien dominieren.

Was Bleibatterien angeht, es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen den einzelnen Typen. Eine KFZ-Batterie ist mechanisch hochbelastet und in ihrer Lebensdauer dadurch begrenzt. Ganz anders, Batterien die vor Ort montiert werden. Die halten nachweislich Jahrzehnte. Was allerdings entscheiden sein könnte, sind das zyklische Verhalten im Betrieb. Da verhält sich sich Lithium in seinen unterschiedlichen Varianten durchaus günstiger. Ob es noch andere Systeme schaffen könnten ? Man wird sehen.

Doch was den heimischen Energiebedarf angeht, ein cleveres Verhalten ist auch schon "speichern". Voraussetzung ist allerdings in den meisten Fällen über eigene Energiequellen zu verfügen. Bei den inzwischen kräftig gefallenen Modulpreisen auch kein unüberwindbares finanzielles Hindernis. Ja ich weiß - die vielen Mieter - einfach mal schlau machen, wer da hinderlich sein könnte.

Muss ich mich nun entschuldigen, dass ich mir mein eigenes Haus zusammengespart und weitgehend selbst gebaut habe ? Vor nunmehr ~5 Jahren konnte ich mir die damals deutlich teurere PV endlich leisten. Inzwischen liegt meine Einspeisevergütung mit der derzeit teuersten Haushaltsstromvariante nahezu gleichauf - Tendenz weiter steigend. Dieser Umstand und die Tatsache, das ich von Anfang an lediglich den Überschuss ins öffentliche Ortsnetz einspeise, lässt mich nun prüfen welches Speichersystem für mein Anlage wohl das günstigste sein könnte.

Nun ja, da wäre zunächst mal der Warmwasserspeicher. Da kann man schon mal Energie zwischenlagern. Auch Gefrierschränke sind auf den zweiten Blick Energiespeicher. Einfach Nachts abschalten und zu Sonnenzeiten auf 1 ... 2 Grad tiefer kühlen. Was die Heizung angeht, ich heize seit Jahrzehnten ausschließlich elektrisch - nein keine Speicheröfen - da kann man mit einer entsprechenden Regelung Bedarf und Ertrag in Grenzen anpassen. Klar ich habe ein seit Ende siebziger Jahre ein recht gut gedämmtes Haus. Nur so war es möglich, eine E-Heizung zu erträglichen Kosten zu betreiben. Ohne Schimmel, eine weitere dumme Behauptung von Leuten die wenig von der Realität und techn. Zusammenhängen verstehen.

Nun noch ein wie immer gearteter el. Speicher. Da ich mir meinen selbst erzeugten Strom finanztechnisch als alleiniger Endverbraucher verkaufe, zahle ich auf diesen Eigenverbrauch die übliche Mehrwertsteuer. Wie viel €uro ich mir dafür gutschreiben darf, ist gesetzlich geregelt und orientiert sich am Einspeisepreis des Jahres der Inbetriebsetzung. Dabei wird zwischen den ersten 30% und allem was größer 30% ist unterschieden. Der Prozentsatz errechnet sich aus der Jahresproduktion = 100%

Jeder der eine PV auf seinem Hausdach bis 2009 betreibt, zahlt auf Grund der physikalischen Eigenschaften und der Art der Einspeiseerfassung immer auch für ~30% seiner Produktion das Selbe wie jeder der seinen Strom "normal" bezieht. Etwas, was den Wenigsten bekannt sein dürfte. Vermutlich auch den Betreibern selbst, jedenfalls nach meinen Erfahrungen.

Kein Wunder also, das ich selbst über eine "Batterie" nachdenke. Mindestens eine "kleine Lösung" für den Teil des Stroms, den z.B meine Kommunikationsanlage - FritzBox - Telefon usw. zu 8.760 Stunden im Jahr, also auch Nachts, so verbrät. Die derzeitigen Preise für etwas "fertiges" sind mir noch zu hoch. Allerdings gibt es bereits erste Ansätze derartige Speicher "netzdienlich" zu schalten. Warum irgendwo "zentral" große Speicher stehen müssen, ist eine weitere Frage die sich in diesem Zusammenhang stellt.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon watisdatdenn? » So 6. Nov 2016, 11:43

Die neue powerwall hat 14 kwh und wird 5500$ kosten.
Mit 10 kwh kommt man mit eautos schon fast 50km weit.
Das reicht für viele zum pendeln.

Das ist ein Luxus den ich mir für meine Unabhängigkeit vielleicht tatsächlich gönne.
Oder vielleicht zum pendeln doch ein e-bike..

Wobei. Wenn das Auto automatisch fährt soll es mich zur Arbeit bringen und sich dann tagsüber selber an die pv-Anlage hängen.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon JJazzGold » So 6. Nov 2016, 12:22

frems hat geschrieben:(05 May 2015, 20:10)

Öhm, lies mal den Eingangsbeitrag. Das Ding wird sich amortisiert haben bevor die Garantie abgelaufen ist. Dabei ist das nicht einmal die Hauptfunktion, sondern der Eigenbedarf. Manch einer nennt sowas "Versicherungsmentalität".


Das setzt aber doch voraus, dass ich Energie produzierende Elemente, Solar z.B. bereits am Haus habe?

Ich habe ebenfalls einen Artikel darüber gelesen und finde die Idee nicht schlecht. Nur ist die Investition doch wesentlich höher, wenn ich erst noch die Solaranlage aufs Dach setzen muss.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » So 6. Nov 2016, 18:01

JJazzGold hat geschrieben:(06 Nov 2016, 12:22)

Das setzt aber doch voraus, dass ich Energie produzierende Elemente, Solar z.B. bereits am Haus habe?

Ich habe ebenfalls einen Artikel darüber gelesen und finde die Idee nicht schlecht. Nur ist die Investition doch wesentlich höher, wenn ich erst noch die Solaranlage aufs Dach setzen muss.



Wieviel zahlst Du an Strom ?

1000 eu ? im Jahr ?

Da sind 500 Eu (US=Eu Preise :D :D ) im Jahr ein fetter Brocken (zusätzlich). Mehr als 10 J hält der Akku nicht.

Lohnt erst - wenn Du 100% EE selbst Produzierst UND den Akku stellst - den Stromanschluss abmeldest. (Zählermiete)
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon immernoch_ratlos » So 6. Nov 2016, 21:41

JJazzGold hat geschrieben:Das setzt aber doch voraus, dass ich Energie produzierende Elemente, Solar z.B. bereits am Haus habe?

Ich habe ebenfalls einen Artikel darüber gelesen und finde die Idee nicht schlecht. Nur ist die Investition doch wesentlich höher, wenn ich erst noch die Solaranlage aufs Dach setzen muss.


Rein theoretisch wäre ein Speicher auch ohne eine PV-Anlage möglich. Dazu müsste sich aber erst eine Menge auf der Seite der Netzbetreiber - in einem solchen Fall das EVU ändern. Deren Interesse Dir billigen Strom zukommen zu lassen, den Du für sie speicherst und "zu beider Nutzen" in Hochlastzeiten wieder abgibst, das ist zumindest momentan noch keine Option.

Bei den derzeitigen verbrauchsmengenabhängigen Preisen - durch Wechsel des Anbieters kann man durchaus etwas erreichen - ist eine eigene stickt an den Bedarf angepasste PV in Kombination mit einem entsprechenden Speicher - zumindest längerfristig eine gute Investition. Heute sollte es keinesfalls eine Anlage (hängt natürlich von der individuellen Lage ab) über 5 kWp sein. Die "gedachte" Einspeisung ins Ortsnetz sollte so minimal wie möglich sein. Bei <= 10 kWp liegt der Preis pro eingespeister kWh unverändert seit September 2015 bis Jahresende 2016 bei 0,1231 €/kWh.

Der Preis für "Grundversorgung" liegt derzeit (2016) bei 0,2869 € - da jede kWh im Bezug also um +0,1638 € teurer als die von Dir produzierte und eingespeiste kWh ist, wird eine sinnvolle Amortisierung damit eher nicht möglich sein. Umgekehrt, wird die eigenverbrauchte kWh auch mit dem 35% der EEG-Umlage belastet, immer noch günstiger sein. Dies soll in 2017 +5% = 40% betragen. Da man gleichzeitig Endverbraucher ist, wird auch die gesetzliche MwSt. für den Eigenverbrauch fällig.

Da sich die EEG-Umlage bislang jährlich in unterschiedlichen Komponenten stets "nach oben" entwickelt, ist eine 100prozentige Prognose eher schwierig. Andererseits gibt es bereits marktfähige Speichergemeinschaftsmodelle, die den Nutzen über einen reine eigenen privaten Stromspeicher hinaus erhöhen. Da wäre noch die "Strom-Cloud" (als Stichwort zum weiterinformieren)

Bitte nicht als Werbung missverstehen - hier wird ein Preis genannt - ob das "das Richtige" ist muss jeder sorgfältig selbst prüfen. Meiner eigenen PV (~11 kWp) fehlt noch ein geeigneter Speicher, aber auch ohne den, kann ich seit nunmehr 5 Jahren Betrieb mit zusammen 53 MWh davon 5 x >3.000 kWh >=15 MWh Eigennutzung zum verminderten Einspeisetarif an mich selbst, eher nicht klagen.

Der Nutzen wäre noch größer, wenn "ich" noch eine "komplette Familie" darstellen würde. Dann würde sich der höhere WW-Verbrauch - plus alles andere was über den Tag abläuft - in einer höheren Eigennutzung niederschlagen und der Stromheizanteil (in den Übergangsmonaten) käme nicht nur mir allein zugute....

Unter den inzwischen ~800.000 privaten klein PV-Betreibern sollen sehr viele Familien mit Kindern sein - also keineswegs nur geldgeile Zahnärzte - eine in vielerlei Hinsicht rentable Anlage, der Fokus muss dabei nicht ausschließlich auf Geld gerichtet sein...

Es läge nun am Gesetzgeber auch Mieter in den Genuss solcher Anlagen und Modelle bringen, aber der hat sichtlich mehr Interesse an den "entstaatlichten" Netzbetreibern und den vier Bandi... :?
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon JJazzGold » So 6. Nov 2016, 23:24

immernoch_ratlos hat geschrieben:(06 Nov 2016, 21:41)

Rein theoretisch wäre ein Speicher auch ohne eine PV-Anlage möglich. Dazu müsste sich aber erst eine Menge auf der Seite der Netzbetreiber - in einem solchen Fall das EVU ändern. Deren Interesse Dir billigen Strom zukommen zu lassen, den Du für sie speicherst und "zu beider Nutzen" in Hochlastzeiten wieder abgibst, das ist zumindest momentan noch keine Option.

Bei den derzeitigen verbrauchsmengenabhängigen Preisen - durch Wechsel des Anbieters kann man durchaus etwas erreichen - ist eine eigene stickt an den Bedarf angepasste PV in Kombination mit einem entsprechenden Speicher - zumindest längerfristig eine gute Investition. Heute sollte es keinesfalls eine Anlage (hängt natürlich von der individuellen Lage ab) über 5 kWp sein. Die "gedachte" Einspeisung ins Ortsnetz sollte so minimal wie möglich sein. Bei <= 10 kWp liegt der Preis pro eingespeister kWh unverändert seit September 2015 bis Jahresende 2016 bei 0,1231 €/kWh.

Der Preis für "Grundversorgung" liegt derzeit (2016) bei 0,2869 € - da jede kWh im Bezug also um +0,1638 € teurer als die von Dir produzierte und eingespeiste kWh ist, wird eine sinnvolle Amortisierung damit eher nicht möglich sein. Umgekehrt, wird die eigenverbrauchte kWh auch mit dem 35% der EEG-Umlage belastet, immer noch günstiger sein. Dies soll in 2017 +5% = 40% betragen. Da man gleichzeitig Endverbraucher ist, wird auch die gesetzliche MwSt. für den Eigenverbrauch fällig.

Da sich die EEG-Umlage bislang jährlich in unterschiedlichen Komponenten stets "nach oben" entwickelt, ist eine 100prozentige Prognose eher schwierig. Andererseits gibt es bereits marktfähige Speichergemeinschaftsmodelle, die den Nutzen über einen reine eigenen privaten Stromspeicher hinaus erhöhen. Da wäre noch die "Strom-Cloud" (als Stichwort zum weiterinformieren)

Bitte nicht als Werbung missverstehen - hier wird ein Preis genannt - ob das "das Richtige" ist muss jeder sorgfältig selbst prüfen. Meiner eigenen PV (~11 kWp) fehlt noch ein geeigneter Speicher, aber auch ohne den, kann ich seit nunmehr 5 Jahren Betrieb mit zusammen 53 MWh davon 5 x >3.000 kWh >=15 MWh Eigennutzung zum verminderten Einspeisetarif an mich selbst, eher nicht klagen.

Der Nutzen wäre noch größer, wenn "ich" noch eine "komplette Familie" darstellen würde. Dann würde sich der höhere WW-Verbrauch - plus alles andere was über den Tag abläuft - in einer höheren Eigennutzung niederschlagen und der Stromheizanteil (in den Übergangsmonaten) käme nicht nur mir allein zugute....

Unter den inzwischen ~800.000 privaten klein PV-Betreibern sollen sehr viele Familien mit Kindern sein - also keineswegs nur geldgeile Zahnärzte - eine in vielerlei Hinsicht rentable Anlage, der Fokus muss dabei nicht ausschließlich auf Geld gerichtet sein...

Es läge nun am Gesetzgeber auch Mieter in den Genuss solcher Anlagen und Modelle bringen, aber der hat sichtlich mehr Interesse an den "entstaatlichten" Netzbetreibern und den vier Bandi... :?


Keine Angst, ich betrachte das nicht als Werbung. ;)

Wir sind gerade dabei ein Haus zu renovieren und überlegen noch, ob es sich für uns, zwei Personen mit hoher Abwesenheitsrate, lohnt, Solar aufs Dach zu packen. Nicht nur die Diskussion über die Sonnensteuer hat uns ins Grübeln gebracht. Nichts desto trotz haben wir den Gedanken noch nicht ganz ad acta gelegt, weshalb eine Hausbatterie auch Beachtung geschenkt wird. Insofern finde ich Ihren Beitrag interessant, danke.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.

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