Tesla entwickelt Batterie für Häuser

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Teeernte
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Di 5. Mai 2015, 19:29

frems » Di 5. Mai 2015, 20:10 hat geschrieben:Öhm, lies mal den Eingangsbeitrag. Das Ding wird sich amortisiert haben bevor die Garantie abgelaufen ist. Dabei ist das nicht einmal die Hauptfunktion, sondern der Eigenbedarf. Manch einer nennt sowas "Versicherungsmentalität".


Lies bitte - falls Du eine Solaranlage hast - die Bestimmungen. (Zoll und dgl...EVU Vertrag)

Wie schööööön - es gibt ja BESTIMMUNGEN in D. :D :D :D

Siehst Du da irgendeine Erlaubnis zum ZWISCHENSPEICHERN ?

Die VDE Genehmigung der Anlage ist wo ???? downzuloaden ?

Die Genehmigung DEINES EVU liegt vor ?

Der Antrag beim Zoll (Wirtschaftsministerium) durch....?

Natürlich könnte man auch mit dem Abfallstrom Schnaps brennen und den zwischenlagern.... :D :D :D

Nur - das ist eben nicht erlaubt...

Verschiedene Stromanbieter arbeiten bereits daran, auch private Energieerzeuger ins Versorgungsnetz einzubeziehen.



The killer feature of Tesla's Powerwall is the price .....auch der VERGÜTUNG - wer also soll das bezahlen ?

3 KWh - nach einem Jahr bezahlt ? 3000 Eu = 8 Euro am Tag.

3kWh "kann" das Ding..... ahhhh - Du willst also NUR 3 Euro die kWh Vergütung.

Sportlich.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Karl Napp » Do 7. Mai 2015, 17:23

Hallo Teeernte,
erst mal DANKE für Deine Antwort. Hat mir geholfen. Klar ist auch, das bei dem Betrieb von Akkus gewisse Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind; das betrifft aber auch Bleiakkus: Die Umgebung muss belüftet werden, damit das Knallgas (H2) abgeführt wird.
Was Abfallstrom betrifft: In den 60ern wurde Reklame für Nachtstromspeicheröfen gemacht. Also die Wärme Nachts mit billigem Nachtstom speichern und tagsüber abgeben. Wäre EIN Modell, wo Akkus Sinn machen würden.
Meines Wissens bieten Solar – Paneel Hersteller sogenannte Insel – Lösungen an, bei dem der überschüssige Strom in Akkus gespeichert wird und bei Bedarf entnommen werden kann.

Richtlinie hin und Bestimmungen her: Wer will mir verbieten, auf EIGENEM Boden für EIGENEN Bedarf Strom herzustellen und zu nutzen? Ich schreibe hier absichtlich nichts davon, sich völlig autark zu machen.

Und noch was… Nur eine Idee… Vielleicht Spinnerei: Den Überschuss an Obst könnte man vergären. Dabei kommt Alkohol heraus, mit dem man ja was anfangen könnte. Der WilErk Motor KÖNNTE damit laufen.

Das Internet bietet Chancen, sich zumindest Gedanken darüber zu machen. Und den Einen oder Anderen vielleicht Antrieb, was zu tun. Anstatt nur zu jammern.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon MN7 » Mo 11. Mai 2015, 11:43

Die Produktion ist erstmal bis Mitte 2016 durch Vorbestellungen ausgebucht. Das sind nur die Bestellungen der ersten Woche. Sieht so aus als würde die Gigafactory gut zu tun bekommen.

http://www.afr.com/business/energy/elec ... 509-ggy4nl
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Di 12. Mai 2015, 18:54

MN7 » Mo 11. Mai 2015, 12:43 hat geschrieben:Die Produktion ist erstmal bis Mitte 2016 durch Vorbestellungen ausgebucht. Das sind nur die Bestellungen der ersten Woche. Sieht so aus als würde die Gigafactory gut zu tun bekommen.

http://www.afr.com/business/energy/elec ... 509-ggy4nl


Amerikanisch - ausverkauft. Das Unternehmen hat ein paar Nachrichten für die Börse.... Nun wer es braucht.

(Meine Vorhersage : Pleite in spätestens 5 Jahren.....Totalverlust.)
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Di 12. Mai 2015, 18:58

Karl Napp » Do 7. Mai 2015, 18:23 hat geschrieben:
Das Internet bietet Chancen, sich zumindest Gedanken darüber zu machen. Und den Einen oder Anderen vielleicht Antrieb, was zu tun. Anstatt nur zu jammern.


Ich jammer nicht.. Gedanken machen ? Ein paar Menschen machen sich die Tasche voll - und der Rest muss zahlen ?

Diese Bande von Abkassieren gehört in den Knast. Organisierte Kriminalität.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Karl Napp » Mi 13. Mai 2015, 20:11

Mit Gedanken machen alleine ist es nicht getan. Mir ist auch klar, dass Tesla ihre Powerpacks genau so baut wie andere Batteriehersteller: Sie werden verplombt und versiegelt; darauf ausgelegt, nach bestimmter Zeit kaputt zu gehen. Früher nannte man das Kapitalismus, heute freie Marktwirtschaft.
Das Internet bietet folgende Chance: Akkus in Zusammenarbeit und / oder Erfahrungsaustausch selbst bauen. Und zwar so, dass sie weder patentrechtlich geschützt sind (Public Domain) noch versiegelt sind. Also dass sich z.B. die Platten auswechseln lassen, OHNE dass man gleich den ganzen Akku in den Sondermüll schmeißt.
Das muss nicht unbedingt der Nickel – Stahl Akku sein: Wiederaufladbare Kohle – Zink Elemente sind auch machbar. – Ich weiß nicht, was sonst möglich ist.

In Telepolis steht heute ein Artikel: Die Energie Revolution ist da

Hier wird dasselbe aufgezeigt, was ich hier darstellen will: Die Stromversorgung zu dezentralisieren. Und das – wenn möglich – ohne Öl, Gas, Kohle oder Kernkraft.
Mit Jammern: Ich wiederhole mich… Nicht immer auf Amortisation, staatliche Förderung etc. gucken. Es gibt auch Werte, die sich nicht in Cent und Euro ausdrücken lassen: Stolz, was Eigenes gebaut zu haben. Dass man nicht von der Energie – Mafia abhängig ist. So was wie Gemeinsinn, wenn man es mit anderen aus dem Netz geschafft hat.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Do 14. Mai 2015, 10:09

Karl Napp » Mi 13. Mai 2015, 21:11 hat geschrieben:Mit Gedanken machen alleine ist es nicht getan. Mir ist auch klar, dass Tesla ihre Powerpacks genau so baut wie andere Batteriehersteller: Sie werden verplombt und versiegelt; darauf ausgelegt, nach bestimmter Zeit kaputt zu gehen. Früher nannte man das Kapitalismus, heute freie Marktwirtschaft.
Das Internet bietet folgende Chance: Akkus in Zusammenarbeit und / oder Erfahrungsaustausch selbst bauen. Und zwar so, dass sie weder patentrechtlich geschützt sind (Public Domain) noch versiegelt sind. Also dass sich z.B. die Platten auswechseln lassen, OHNE dass man gleich den ganzen Akku in den Sondermüll schmeißt.
Das muss nicht unbedingt der Nickel – Stahl Akku sein: Wiederaufladbare Kohle – Zink Elemente sind auch machbar. – Ich weiß nicht, was sonst möglich ist.

In Telepolis steht heute ein Artikel: Die Energie Revolution ist da

Hier wird dasselbe aufgezeigt, was ich hier darstellen will: Die Stromversorgung zu dezentralisieren. Und das – wenn möglich – ohne Öl, Gas, Kohle oder Kernkraft.
Mit Jammern: Ich wiederhole mich… Nicht immer auf Amortisation, staatliche Förderung etc. gucken. Es gibt auch Werte, die sich nicht in Cent und Euro ausdrücken lassen: Stolz, was Eigenes gebaut zu haben. Dass man nicht von der Energie – Mafia abhängig ist. So was wie Gemeinsinn, wenn man es mit anderen aus dem Netz geschafft hat.


.....ich bin in der Telekommunikation tätig... und habe teils NAGELNEUE Akkusätze gegen Entgelt zu verschrotten....

Ich brauch nichts bauen.... Die Ladegeräte gibts zum Preis des "tragens" drauf. Da kann ich AUSSUCHEN - ob der Akku ein wickel - oder platten - Konstrukt ist. Meine Kollegen nehmen lieber das Geld vom Schrott -

WEIL - AKKU Einsatz lohnt NICHT ! Da nimmt man lieber das Schrottgeld !

Daran herumlaborieren ist verschenkte Zeit - die URALT - Plattenarchitektur ist selten - und zu unhandlich ....

Einen "kleinen" GabelstaplerAKKU gibt es bereits für kleines Geld - (fast) zum SCHROTTPREIS - 4 Jahre alt mindestens 80 % Kapazität ....und 6 Monaten Gewährleistung... 80 V .....1000 Ah .......ähmmmmm - das haben wir FRÜHER an der Uhrkette getragen.... :D :D :D

Ebay ist Dein Freund.

...über 2 t - die Tonne Blei liegt grad bei 1800 Eu.... und die 80 kWh sind das doch WERT ??

Nickel - Zellen zu reparieren .....ist (fast) aussichtslos....ausser Du kannst VA (hervorragend) schweißen..... und hast dafür eine geflieste Werkstatt mit Chemikalien - Rückhaltebecken....

Warum gehen die AKKUS alle in den SCHROTT ???

ES LOHNT NICHT ! (finanziell...diese privat weiter zu betreiben !!!!.)
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Karl Napp » Do 14. Mai 2015, 10:52

Hallo Teeernte,
es ist ja recht bedauerlich, dass in der Telekommunikation neuwertige Akkus verschrottet werden. Aber das sind Äpfel mit Birnen vergleichen. Du hast völlig Recht: Bleiakkus lohnen sich nicht, weil die bei normaler Benutzung nach 4 bis 6 Jahren als Sondermüll in den Schrott gehen. Ähnlich sieht es bei den Akkus aus, die in der Telekommunikation (Also Handy, Smartphone & Co) verwendet werden.
Die Technik, die Tesla anbietet, ist für den Pufferbetrieb von Solar – und Windanlagen gedacht. Das ist eine völlig andere Kiste! Aber auch hier: Begrenzte Lebensdauer; man will ja auch in Zukunft verkaufen.
Die Stahl – Nickel Akkus im Selbstbau habe ich deshalb in die Diskussion gebracht, weil sie – so viel ich weiß – eine Lebenserwartung von 100 (!) Jahren haben. Selbstbau deshalb, weil es kaum oder gar keine Hersteller gibt. Aus gutem Grund; siehe oben.
Die Dezentralisierung der Elektro – Energie würde Unmengen an Ersparnis von Öl, Gas und Kohle bringen. Vielleicht mal darüber nachdenken, warum einige Kriege geführt wurden bzw. werden. Dann noch sagen: Lohnt nicht?! Also ich habe da eine etwas andere Auffassung.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Do 14. Mai 2015, 21:52

Karl Napp » Do 14. Mai 2015, 11:52 hat geschrieben:Hallo Teeernte,
es ist ja recht bedauerlich, dass in der Telekommunikation neuwertige Akkus verschrottet werden. Aber das sind Äpfel mit Birnen vergleichen. Du hast völlig Recht: Bleiakkus lohnen sich nicht, weil die bei normaler Benutzung nach 4 bis 6 Jahren als Sondermüll in den Schrott gehen. Ähnlich sieht es bei den Akkus aus, die in der Telekommunikation (Also Handy, Smartphone & Co) verwendet werden.
Die Technik, die Tesla anbietet, ist für den Pufferbetrieb von Solar – und Windanlagen gedacht. Das ist eine völlig andere Kiste! Aber auch hier: Begrenzte Lebensdauer; man will ja auch in Zukunft verkaufen.
Die Stahl – Nickel Akkus im Selbstbau habe ich deshalb in die Diskussion gebracht, weil sie – so viel ich weiß – eine Lebenserwartung von 100 (!) Jahren haben. Selbstbau deshalb, weil es kaum oder gar keine Hersteller gibt. Aus gutem Grund; siehe oben.
Die Dezentralisierung der Elektro – Energie würde Unmengen an Ersparnis von Öl, Gas und Kohle bringen. Vielleicht mal darüber nachdenken, warum einige Kriege geführt wurden bzw. werden. Dann noch sagen: Lohnt nicht?! Also ich habe da eine etwas andere Auffassung.


...ich schrieb nicht, dass sich Bleiakkus nicht lohnen....

Bleiakkus halten ...... stationär auch 15 Jahre und länger...

Die Frage ist - welche Kapazität sie dann haben -

...und bei NiStahl ist das nicht anders.... auch eine Frage der Pflege... (Ladezyklen....Tiefentladung...Vergiftung)


Pansch dir bitte erst mal EINE Batterie zusammen - eh Du hier was über Batterien und 100 Jahre schreibst.

Eine RIESENSAUEREI.

....die wenigen Hersteller gibt es - weil das Zeugs keiner kauft...... schlecht zu handhaben und schlecht zu recyceln ist....

Es für bestimmte Zwecke einfachere Lösungen gibt (Geld)

Die Nickelzellen sind ohne Pflege schneller tot - als jede Bleibatterie im Auto.

Weltfrieden durch Selbstbauakkus...... ohhhhmannnnnn....

wenn du EINE Zelle mit 10 Amperestunden gebaut hast darfst Du berichten.

Bereits bei EINER AmpereStunde Eigenbau Akku (5 mal Entladezyklus) lohnt es sich weiter zu unterhalten......

(Das Kalilauge die Augen veräzt..... ist bekannt.... ? Nun denn...... Happy Accu.....!)
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Karl Napp » Fr 15. Mai 2015, 21:37

@Teeernte
Ich hatte eigentlich etwas mehr Sachlichkeit erwartet.
Tatsache ist und bleibt doch, dass die E-Kraftwerke, welche mit Dampfturbinen betrieben werden, nur eine Effizienz von ca. 30% haben. Dazu kommen noch Verluste bei der Übertragung. Also Transformatoren, Überlandleitungen etc. Durch Dezentralisierung lassen sich diese Verschwendungen reduzieren bzw. vermeiden.
Dann noch zur Kalilauge: Klar, sie kann die Augen verätzen. Macht die Schwefelsäure bei Bleiakkus auch. Es gibt aber so was wie Säure / Laugenbeständige Schutzhandschuhe. Und Arbeitsschutzbrillen.

Dann: Säurebelastetes Blei lässt sich Deiner Meinung nach (im Rückschluss) besser recyceln als laugenbelasteter Stahl / Nickel?

Ich habe auch nicht vor, etwas „zusammenzupanschen“. Ich bin mehr auf Erfahrungsaustausch aus. Einen guten Tipp hast Du mir ja gegeben. Auf der Basis kann man weiter machen. Aber nicht mit:

Weltfrieden durch Selbstbauakkus...... ohhhhmannnnnn....

Ich habe nichts von Weltfrieden geschrieben. Nur kurz erwähnt, dass es bei vielen Kriegen um Öl und Gas geht. Verringert man den Verbrauch, werden solche Auseinandersetzungen nicht so notwendig wie es einige Mitmenschen für nötig halten.

In der Tat habe ich vor, einen Nickel – Stahlakku zu bauen. Woher weißt Du übrigens, dass Nickel – Stahlakkus mehr Pflege brauchen als Bleiakkus? Im Netz hat einer Stahlakkus aus WK2 – Beständen angeboten. Aus Trümmern geborgen, Lauge aufgefüllt und angeblich voll funktionsfähig. Also für mich erstmal Aussage gegen Aussage. Man wird sehen…
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Sa 16. Mai 2015, 12:07

Karl Napp » Fr 15. Mai 2015, 22:37 hat geschrieben:@Teeernte
Ich hatte eigentlich etwas mehr Sachlichkeit erwartet.
Tatsache ist und bleibt doch, dass die E-Kraftwerke, welche mit Dampfturbinen betrieben werden, nur eine Effizienz von ca. 30% haben. Dazu kommen noch Verluste bei der Übertragung. Also Transformatoren, Überlandleitungen etc. Durch Dezentralisierung lassen sich diese Verschwendungen reduzieren bzw. vermeiden.
Dann noch zur Kalilauge: Klar, sie kann die Augen verätzen. Macht die Schwefelsäure bei Bleiakkus auch. Es gibt aber so was wie Säure / Laugenbeständige Schutzhandschuhe. Und Arbeitsschutzbrillen.

Dann: Säurebelastetes Blei lässt sich Deiner Meinung nach (im Rückschluss) besser recyceln als laugenbelasteter Stahl / Nickel?

Ich habe auch nicht vor, etwas „zusammenzupanschen“. Ich bin mehr auf Erfahrungsaustausch aus. Einen guten Tipp hast Du mir ja gegeben. Auf der Basis kann man weiter machen. Aber nicht mit:

Weltfrieden durch Selbstbauakkus...... ohhhhmannnnnn....

Ich habe nichts von Weltfrieden geschrieben. Nur kurz erwähnt, dass es bei vielen Kriegen um Öl und Gas geht. Verringert man den Verbrauch, werden solche Auseinandersetzungen nicht so notwendig wie es einige Mitmenschen für nötig halten.

In der Tat habe ich vor, einen Nickel – Stahlakku zu bauen. Woher weißt Du übrigens, dass Nickel – Stahlakkus mehr Pflege brauchen als Bleiakkus? Im Netz hat einer Stahlakkus aus WK2 – Beständen angeboten. Aus Trümmern geborgen, Lauge aufgefüllt und angeblich voll funktionsfähig. Also für mich erstmal Aussage gegen Aussage. Man wird sehen…


Sachlichkeit - guuuut das Du das ansprichst.


Du schreibst von Sachen - von denen Du gelinde gesagt - grad mal den Namen gehört hast.

Bleiakkus bestehen aus "Blei" und Kunstoff - (Blei...Bleioxid...Bleisulfat) und etwas Säure.
Eine Fraktion nach abgiessen der Flüssigkeit und Sturz aus 1m Höhe....350 Grad Erwärmung (Ein bisschen Blub) - und Du kannst daraus Neue machen.

Nickel ist in der REGEL in ein VA Stahlgehäuse eingeschweißt....und besteht aus vielen Metallfraktionen unterschiedlichstem Schmelzpunkt.... vermischt mit etwas Kaliumkarbonat...

Wenn Du mehr Erfahrung mit GEWICHT und Chemikalien über Essigwasser hinaus HÄTTEST - .....(.....selbstzensiert...)

Ein paar Handschuhe und ne Schürze kannst Du zum Kuchen anrühren nehmen.

Fussboden....Arbeitsfläche - ?? Wir machen auf Grün Öko und rühren die Brühe im Waschkeller an ? Kippen den Rest in den Ausguss ?

Stahlakku - WK2 - .....Jo das gibt sogar Strom wenn nicht durchschossen......

Du kannst auch mit nem APFEL "Strom" machen. http://www.uni-kassel.de/fb10/institute/physik/forschungsgruppen/didaktik-der-physik/materialboerse/physikalische-experimente-fuer-den-sachunterricht/experimente-zu-elektrizitaet/die-apfelbatterie.html

NUR - Du wirst damit GENAU SOVIEL FREUDE haben - wie mit jeder anderen Nickelzelle die Du möglicherweise als R6 Akku noch liegen hast .....Kapazität NAHE NULL.

Das ist So - wie ein 200 L Fass voll Beton gegossen ist - und nur noch 10 L reinpassen.

NUTZWERT NAHE NULL.

Nun zu Lauge - Säure. Dein Körper "verträgt" Säure besser als Laugen. Das Kratzen im Hals - wenn Du das Essen "noch mal durch den Kopf gehen lässt".....ist Salzsäure.

Du giesst ESSIG an Dein Essen.....Brause ist KohlenSÄURE mit Wasser...

Hast Du das schon mal mit SEIFE oder Waschmittel gemacht ? Das ist LAUGE - Geschmackswert ....BÄHHHHH ... Natron Pulver - grad mal GUT um den Säurepegel abzumildern...

....Evolution - .....Säure (verdünnt) ist OK.....Base (Lauge) grad mal zum Waschen ...und das wird auch erst seit 400 Jahren gemacht.

EE so wie es grad gemacht wird ist ungefähr so - wie Laufen auf dem Laufband.....und nicht vorankommen.

Strunzend DUMM.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 16. Mai 2015, 14:23

Hallo frems.
frems hat geschrieben:Neu ist die Idee nicht. ... 3500 Dollar ... zehn Kilowattstunden (KWH) ... sieben KWH für 3000 Dollar. Wie seht Ihr die Chancen (ob für Privathaushalt oder Wirtschaft) von s Batterien? Würdet Ihr Euch selbst eine kaufen?
Vorab:
    die Technik und die Idee war in der Tat nicht neu.
Batterien ... oder überhaupt Speicherkapazitäten aber waren schlichtweg zu teuer. Weil der Strom sukzessive billig gerechnet wurde, lohnte es einfach nicht, die Technik der Speicherkapazitäten weiterzuverfolgen - weil man Speicherkapazitäten einfach nicht brauchte. Strom war (fast) überall verfügbar. Es wurden Großkraftwerke gebaut - gebaut von überregionalen Versorgern. Nun, da die Energiewende vereinbart ist und teilweise Strom sogar regional produziert wird, benötigt man Speicherkapazitäten. Die Sonne scheint eben nur tagsüber und auch nicht überall - benötigter Wind bläst auch nicht zu allen Zeiten, deshalb muß der Strom, der heute "zuviel" produziert wird, muß für magere Zeiten gespeichert werden. Nun lohnt langfristig die Forschung und Weiterentwicklung von Speicherkapazitäten. Also ist zu begrüßen, wenn verschiedene Konkurenten verschiedene Möglichkeiten erforschen.

Tesla hat nun 'Powerwall' vorgestellt - und ich denke, der Feldversuch geht weiter. Ich würde mir eine derartige 'Powerwall'-Batterie aber vorerst wahrscheinlich nicht kaufen - vorerst aber nur des hohen Preises wegen.

Als "Solarbatterie" werden diverse Batterien eingesetzt - am häufigsten verwendete man vergangenheitlich Bleiakkumulatoren.
    (etwa eine Autobatterie tut's zur Not also auch)
Solar-Bleiakkumulatoren unterscheiden sich aber in ihrem inneren mechanischen Aufbau. Für Bleiakkumulatoren sprachen mehrere Tatsachen:
    geringer Preis pro speicherbarer Energiemenge - Wartungsfreiheit - geringe Selbstentladung - der vergleichsweise hohe Wirkungsgrad.
'Blei-Gel-Akkus' sind ebenso wartungsfrei, aber die Ausgasungen sind gegenüber Bleiakkumulatoren reduziert. Blei-Gel-Akkus bilden keine oder nur eine minimale Säureschichtung aus.

Teslas 'Powerwall'-Batterien sind 'Lithium-Ionen'-Akkumulatoren. Sie weisen eine etwas höhere Zyklenfestigkeit und Lebensdauer auf (ca. 10.000 Lade- und Entladezyklen - Lebensdauer: ca. 20 Jahre) - sind aber (noch) etwas teurer.

Wenn also weitergeforscht wird, werden die Preise für Lithium-Ionen-Akkumulatoren wohl fallen, denke ich ... hoffe ich.

Teeernte: Daß es Leute gibt, die etwas handhaben ... bewerkstelligen, ohne großen oder größeren Verlust zu machen, nur weil sie davon überzeugt sind, ... das kannst Du Dir nicht vorstellen? Oder????
Wenn jeder alles so genau hinterfragt und immer nur das Schlechte sieht ... die eventuellen Nachteile und nur auf's Geld schielt, dann würde es nie Veränderungen geben. Ich muß nicht in allem Gewinn machen.
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Sa 16. Mai 2015, 14:50

Der Neandertaler » Sa 16. Mai 2015, 15:23 hat geschrieben:Teeernte: Daß es Leute gibt, die etwas handhaben ... bewerkstelligen, ohne großen oder größeren Verlust zu machen, nur weil sie davon überzeugt sind, ... das kannst Du Dir nicht vorstellen? Oder????
Wenn jeder alles so genau hinterfragt und immer nur das Schlechte sieht ... die eventuellen Nachteile und nur auf's Geld schielt, dann würde es nie Veränderungen geben. Ich muß nicht in allem Gewinn machen.


Wenn Du akzeptierst - dass dieser Powerwall die AUSNAHME ist - bin ich bei Dir........der VDE Beschliesst - dass das Gehöft nicht mit 3*64 A oder 3*35 A angeschlossen wird - sondern 1*10 A ausreichen - weil die Bewohner mit EE Selbstversorger sind dank Pauerwall- und dann auch wenig Zählermiete zahlen - ist es eine WIN WIN Situation. Weniger Kupferkabel - weniger Netzlast...
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon frems » Sa 16. Mai 2015, 15:02

Der Neandertaler » Sa 16. Mai 2015, 15:23 hat geschrieben:Hallo frems.Vorab: [...]

Wenn also weitergeforscht wird, werden die Preise für Lithium-Ionen-Akkumulatoren wohl fallen, denke ich ... hoffe ich.

Moin Neandertaler. Davon ist wohl auszugehen. Ich find die Idee, daß selbst jeder Mieter etwas zu den Speicherkapazitäten beitragen kann und ggf. ein paar Euro damit verdient, ausgesprochen sympathisch. Inwiefern das eine flächendeckende Lösung/Ergänzung darstellen kann, wird dann die Zukunft zeigen. Tesla will ja u.a. mit mehreren großen Stromanbietern zusammenarbeiten und sieht gerade den deutschen Markt als prädestiniert für die Technologie; mehr noch als der heimische US-Markt.

Im Verkehrssektor wird's davon abhängen, inwiefern sich die Stromer durchsetzen und ob der Endverbraucher dann zwei starke (und teure) Batterien haben möchte: einmal in der Rostlaube und einmal an der Wand (Tesla). Nicht wenige sehen die Chancen ja eher im Wasserstoff, ob konventionell erzeugt oder über EE (z.B. "Windgas", auch wenn ich den Begriff etwas unglücklich finde): http://de.wikipedia.org/wiki/Power-to-Gas

Auch unsere Fernwärmenetze werden wir kaum in den nächsten Jahren aus unseren Städten wieder herausziehen. Aber man darf gespannt bleiben.
Labskaus!
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 16. Mai 2015, 17:36

Hallo Teeernte.
Teeernte hat geschrieben:Wenn Du akzeptierst - dass dieser Powerwall die AUSNAHME ist - bin ich bei Dir........der VDE Beschliesst - dass das Gehöft nicht mit 3*64 A oder 3*35 A angeschlossen wird - sondern 1*10 A ausreichen - weil die Bewohner mit EE Selbstversorger sind dank Pauerwall- und dann auch wenig Zählermiete zahlen - ist es eine WIN WIN Situation. Weniger Kupferkabel - weniger Netzlast...
Ich verstehe nicht ganz, was Du mit "Ausnahme" meinst? Und warum sollte der VDE dieses, was Du beschreibst, beschließen? Auch wenn es so sein sollte, daß ich Teil-Selbstversorger bin, ... muß dies der VDE erfahren? .. WIE?
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 16. Mai 2015, 17:58

Hallo frems.
frems hat geschrieben:Ich find die Idee, daß selbst jeder Mieter etwas zu den Speicherkapazitäten beitragen kann und ggf. ein paar Euro damit verdient, ausgesprochen sympathisch.
Ich denke, ohne das EEG (und dessen Garantie-Zahlung) wäre wohl der Ausbau und die Akzeptanz erneuebarer Energien innerhalb der Bevölkerung nicht so schnell zustande gekommen, KLAR! Insofern gebe ich Dir auch Recht!
frems hat geschrieben:Tesla will ja u.a. mit mehreren großen Stromanbietern zusammenarbeiten ...
Bleibt ihm wohl vorläufig auch nichts anderes übrig. Momentan ist der Preis pro Batterie noch etwas hoch - ist auch nur etwas für Firmen. Momentan ist für den Otto-normal-Solaristen diese Tesla-'Powerwall'-Batterie noch keine großartige Alternative zu herkömmlichen Batterien. (ich verwende für meine Solar-Insel-Anlage 'Blei-Gel'-Akkus.)
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » So 17. Mai 2015, 09:24

Der Neandertaler » Sa 16. Mai 2015, 18:36 hat geschrieben:Hallo Teeernte.Ich verstehe nicht ganz, was Du mit "Ausnahme" meinst? Und warum sollte der VDE dieses, was Du beschreibst, beschließen? Auch wenn es so sein sollte, daß ich Teil-Selbstversorger bin, ... muß dies der VDE erfahren? .. WIE?


Damit - wie ich beschrieben habe - Deine Zählermiete sinken kann ?? Kleine Zähler = kleine Miete.... Wie willst Du es sonst - Nachvollziehbar regeln ?

Code: Alles auswählen

Ich denke, ohne das EEG (und dessen Garantie-Zahlung) wäre wohl der Ausbau und die Akzeptanz erneuebarer Energien innerhalb der Bevölkerung nicht so schnell zustande gekommen,


Es gibt keine AKZEPTANZ der EE in der Bevölkerung ! Die zahlt murrend..... Der Ausbau der EE - mit Akzeptanz in der Bevölkerung hätte mit völliger TRANSPARENZ , einer Volksabstimmung und Übertragung der Emissionszertifikate an die Konsumenten erfolgen sollen !

...die 2 Zählerlösung - und mit dem Übertrag der Emissionszertifikate an DEINEN Energieerzeuger hättest Du wählen können - wer Dich mit welchem Strom versorgt... Selbstversorger sollten hier STEUERFREI gestellt werden.

Du hättest als Selbstversorger - eine kleinere Zählermiete, für den Differenz-strom nur noch wenig Geld gezahlt. Jeder hätte die Einsparung gesehen...

Nun ist der Strom - einfach nur TEUER..... Die Gesetze sind so gemacht - dass man den Nachbarn nicht mit EE Strom versorgen darf, die Geräte alle dem Zoll gemeldet werden müssen.... der Bürger selbst - möglichst KEINE EE "macht".

Warum ist die Kraft-Wärme-Kopplung nicht weiter ? Jedermann hat eine Heizung da gehen 40% der kompletten Energieversorgung für den HAushalt drauf... Lösungen sind da - man könnte das GANZE sogar als GRID steuern....ein Komplettes Backup der Wind und Solarkraft wäre dadurch möglich .

Die Teile sind billig - gut erprobt..... - NULL Mehrverbrauch bei Gas und Heizöl - weil ja nur die Energieausbeute durch eine Anlage verbessert würde....

Heizung /Strom mit einem Wirkungsgrad von über 90%......

Was ist der Nachteil ? .....die Bevölkerung als Nettozahler der EE fällt dann komplett weg.....und die Energieversorger könnten ihre Stromnetze in die Haare schmieren.... nur die Industrie würde "Strombedarf" haben.

Jeder (alte) Automotor könnte dazu umgebaut werden.... Wo sind die Umrüstsätze ?? Wo die Aufbauanleitungen für die breite Masse....die Förderung zum Umbau eines alten Automotors ?

Die Energieausbeute lässt sich da weiter STEIGERN - die Motorkraft auch zusätzlich für Wärmepumpen eingesetzt (Vorwärme....) ...dann durch den Motor weiter erwärmt - und zusätzlich noch "Strom" produzieren KÖNNEN.....

Für ein Einfamilienhaus sollte das - ohne Einbau bei 5.000 Eu kosten .....soviel wie ein neuer Kessel.

.....und - wenn ich es "Warm" haben will------dann benötige ich MEISTENS auch Strom.

Warmwasser (Auch für Waschmaschine/Spülmaschine/Trockner) >> Strom - da brauch ich keinen weiteren Energieversorger.....

....im Winter könnte man noch Strom ABGEBEN.....oder speichern...dann käme der Powerwall....

Hätte-Hätte - Fahrradkette.

So nutzt EE nur WENIGEN.
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Karl Napp » So 17. Mai 2015, 21:51

Mir ist zwar nicht ganz klar, was der Zoll mit EE zu tun hat. (Geräte beim Zoll anmelden???) und der VDE mit Zählermiete. Hier ist wohl eher das EVU (Energie Versorgungs Unternehmen) zuständig. Aber sei’s drum. Unwichtig. Nur Begriffe.

Es steht uns Bürgern aber (noch) frei, wie wir unseren Energiebedarf decken. Also ob z.B. mit Strom, Gas oder Öl geheizt wird. Und wenn ich mir Solarzellen aufs Dach setzte und damit meine Bude beleuchte, geht auch nur mich was an.

Ich weiß jetzt nicht, wer das wie kontrollieren will: Beispiel: Ich habe Solarzellen. Mein Nachbar ein Windrad. Wer will mir verbieten, wenn ich bei Sonnenschein meinem Nachbarn den überschüssigen „Sonnenstrom“ abgebe und im Gegenzug „Windstrom“ von ihm bekomme, wenn er Überschuss hat? Die Polizei hat bestimmt was Besseres zu tun als zu kontrollieren, wozu ein Kabel gut ist, dass ich über den Gartenzaun schmeiße. Und erst recht, wenn ich es in die Erde verbuddele.

Wenn oder falls das Illegal ist… Wie sieht die rechtliche Lage aus, wenn ich mit ihm eine Genossenschaft gründe? Zugegeben, etwas blauäugig. Mir ist schon klar, dass RWE, EON & Co dagegen Sturm laufen würden, wenn so was um sich greifen würde. (Und man muss einen Nachbarn haben, der so was mitmacht) Aber ist ja nur ein Beispiel.

Was ein kleines Blockheizkraftwerk angeht: Leider habe ich noch kein Forum zwecks Erfahrungsaustausch dafür gefunden. Sicherlich wird man was im Internet finden; es ist aber nicht jedermanns Sache, tagelang zu suchen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Und nicht jeder kann mit Schweißgerät und Schraubenschlüssel umgehen. Hier liegt ohne Zweifel ein sehr großes Potential, sich von den EVU’s unabhängig zu machen und auch Öl / Gas zum Heizen einzusparen. Erfahrungsaustausch deswegen, damit nicht 100 mal das Rad neu erfunden werden muss. Also Details wie Wärmeabgabe eines Dieselmotors. (Abgaskessel ja / nein, Material, Bedarfsberechnungen für Speicherung des Warmwassers etc) Bei dieser Materie darf man aber lange auf Unterstützung unserer heißgeliebten und hochgeachteten Volksvertreter warten. Also besser selbst was tun!
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Teeernte
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Teeernte » Di 19. Mai 2015, 22:32

Karl Napp » So 17. Mai 2015, 22:51 hat geschrieben:Mir ist zwar nicht ganz klar, was der Zoll mit EE zu tun hat. (Geräte beim Zoll anmelden???) und der VDE mit Zählermiete. Hier ist wohl eher das EVU (Energie Versorgungs Unternehmen) zuständig. Aber sei’s drum. Unwichtig. Nur Begriffe.

Es steht uns Bürgern aber (noch) frei, wie wir unseren Energiebedarf decken. Also ob z.B. mit Strom, Gas oder Öl geheizt wird. Und wenn ich mir Solarzellen aufs Dach setzte und damit meine Bude beleuchte, geht auch nur mich was an.

Ich weiß jetzt nicht, wer das wie kontrollieren will: Beispiel: Ich habe Solarzellen. Mein Nachbar ein Windrad. Wer will mir verbieten, wenn ich bei Sonnenschein meinem Nachbarn den überschüssigen „Sonnenstrom“ abgebe und im Gegenzug „Windstrom“ von ihm bekomme, wenn er Überschuss hat? Die Polizei hat bestimmt was Besseres zu tun als zu kontrollieren, wozu ein Kabel gut ist, dass ich über den Gartenzaun schmeiße. Und erst recht, wenn ich es in die Erde verbuddele.

Wenn oder falls das Illegal ist… Wie sieht die rechtliche Lage aus, wenn ich mit ihm eine Genossenschaft gründe? Zugegeben, etwas blauäugig. Mir ist schon klar, dass RWE, EON & Co dagegen Sturm laufen würden, wenn so was um sich greifen würde. (Und man muss einen Nachbarn haben, der so was mitmacht) Aber ist ja nur ein Beispiel.

Was ein kleines Blockheizkraftwerk angeht: Leider habe ich noch kein Forum zwecks Erfahrungsaustausch dafür gefunden. Sicherlich wird man was im Internet finden; es ist aber nicht jedermanns Sache, tagelang zu suchen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Und nicht jeder kann mit Schweißgerät und Schraubenschlüssel umgehen. Hier liegt ohne Zweifel ein sehr großes Potential, sich von den EVU’s unabhängig zu machen und auch Öl / Gas zum Heizen einzusparen. Erfahrungsaustausch deswegen, damit nicht 100 mal das Rad neu erfunden werden muss. Also Details wie Wärmeabgabe eines Dieselmotors. (Abgaskessel ja / nein, Material, Bedarfsberechnungen für Speicherung des Warmwassers etc) Bei dieser Materie darf man aber lange auf Unterstützung unserer heißgeliebten und hochgeachteten Volksvertreter warten. Also besser selbst was tun!


Nun - das AMT sieht das - ungefähr so wie Schnaps brennen.

Da kannst Du auch 10 GENOSSENSCHAFTEN gründen ....nur für den Eigenbedarf.

Hier darf auch nicht JEDERMANN Kabel verlegen.....

- und - wenn Du als ENERGIEVERSORGER dann keine Steuern zahlst :D :D :D - gehst Du in den Kahn...

Das SCHLIMMSTE für den Staat - ....ist : Nichts "ab" zu bekommen.

Nebenbei der SINN einer Genossenschaft ist nicht die des Steuern sparen - untereinander..... :D :D :D

...deshalb hat die Kontrolle über das ganze Zeugs auch der Zoll.....im Auftrag des Wirtschaftsministeriums.

(über die Hälfte des Strompreises sind Steuern, Abgaben,..."Konzession"...)
Karl Napp
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Re: Tesla entwickelt Batterie für Häuser

Beitragvon Karl Napp » Mi 20. Mai 2015, 00:24

Lieber Teernte,
ist ja ganz nett, wie Du mich als Neuling im Forum versuchst, mich nieder zu machen. Das ist Dein gutes Recht! Bevor Du das tust, möchte ich doch darum bitten, meine Beiträge zu LESEN. Heißt: Ich habe im Zusammenhang von Energieaustausch Windstrom / Solarstrom NICHTS von Energieversorger geschrieben, sondern von Interessenaustausch. Das ist etwas völlig anderes. Und nach wie vor hat der Zoll nichts mit Solarenergie oder Windenergie zu tun. Mach Dich besser mal Sachkundig, bevor Du so was zum Besten gibst.

Mir ist auch klar, dass bei den Abgaben für Strom Geld in die Staatskasse fließt.

Ironie An:
Schließlich will jeder mit seinem Auto auf einer Straße ohne Schlaglöcher fahren, die Kinder sollen umsonst in die Schule gehen und später studieren, die Züge sollen pünktlich fahren und die Polizei soll sofort da sein, wenn das Fahrrad geklaut wurde. Die Straßenbeleuchtung soll funktionieren, freie Fahrt zu Mc. Doof soll garantiert werden, Internet funktionieren, die Tagesschau will gesehen werden. Ach ja – und natürlich noch Schutz vor den Terroristen. Noch mehr? Ach ja: Unsere Zeitungen sollen objektiv berichten, Frau M. soll dafür sorgen, dass das Fernmeldegeheimnis gewahrt wird, dass unsere Interessen wahrgenommen werden….
Ende Ironie

Kleiner Tipp: Gehirn einschalten!

Deine Jammerei über Abgaben geht mir auf den Keks! Und immer nur auf Subventionen schauen noch mehr! WIR – und niemand Anders - haben es in der Hand, uns von der Abhängigkeit von den Energieversorgern zu lösen! Dazu gehört aber, seinen fetten A… vom Sofa zu lösen und was tun!
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

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