Die Arktis schrumpft

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Teeernte
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Teeernte » Di 24. Mär 2015, 10:01

bakunicus » Mo 23. Mär 2015, 18:03 hat geschrieben:
hast du kinder und enkel garfield ?
was wirst du denen sagen wenn der menschengemschte klimawandel millionen und milliarden menschen das leben kostet ?

diesen mist den du hier verzapfst ?


Ehh.....Klimawandel ? - die bringen sich eher untereinander um.... (Kriegseffekt)

Es wird WÄRMER - da ist weniger zu heizen.... Nur schade das durch das EE G. nun soviel ZUSÄTZLICHES Co2 "produziert" wird.

Für WETTER gibt es eine RIESIGE Klamottenindustrie...

...und Wetter + Wetter (+1d) ......+ Wetter (+n) / n = Klima
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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relativ
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon relativ » Di 24. Mär 2015, 10:15

Tom Bombadil » Di 24. Mär 2015, 09:46 hat geschrieben:Als würde es durch Verzicht "im Westen" andernorts auf der Welt auch nur einen Deut besser, das ist völlig illusorisch. Im Gegenteil, den Menschen in der 2. und 3. Welt wird es noch schlechter gehen als jetzt, weil sie jetzt zwar beschissen bezahlte Arbeit haben, damit aber wenigstens nicht verhungern. Finde ich das toll? Nein. Kann ich das ändern? Ebenfalls nein. Der Anteil des Menschen am Klimawandel wird sich auch nicht eindämmen lassen, auch und gerade weil China, Indien und Brasilien nach Wohlstand streben. Können wir es ihnen verdenken oder gar verbieten? Nein, können wir nicht, daher sind sämtliche Maßnahmen in Deutschland, CO² zu "sparen" für die Katz, das wird andernorts dann doppelt rausgeblasen. Es gibt imho nur eine Lösung: man findet technisch einen bezahlbaren Weg, das CO² (und andere Klimagase) aus der Atmosphäre zu holen.

Aus meiner Erfahrung, ist es niemals für die Katz, wenn es Vorbilder gibt, auch wenn das Vorbild kurzfristig keinen Vorteil dadurch hat, oder bekommen kann.
Ehrlicherweise muss der Mensch sich eingestehen, daß egal was er macht, dies immer ein Eingriff in die Natur ist, sind mehr Menschen auf dieser Erde, kann dieser Einfluss tiefgreifend sein und zukünftig negative Folgen haben.
Negative Folgen, die neben den ganz natürlichen Prozessen laufen, sie entweder verstärken, oder woanders evt. minimieren, für den gesamten Globus und die Mehrheit der Menschen werden diese beschleunigten/verstärkten Prozesse aber wohl eher negative Folgen haben.
Die Natur wird m.M. so oder so für einen Ausgleich sorgen, ob der Mensch dies selber macht, oder die Natur dies für ihn übernimmt, spielt fürs Ergebnis wohl eher eine unbedeutende Rolle.
Sollte der Mensch/die Menschheit wiedererwartend und plötzlich eine himmliche Eingebung bekommen und seine Ressourcen und Anstrengungen bündeln, kann eine komplett Katastrophe evt. noch verhindert werden. Aber der Glaube...der Glaube dazu fehlt mir.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon JJazzGold » Di 24. Mär 2015, 11:33

bakunicus » Mo 23. Mär 2015, 18:26 hat geschrieben:
ich weiß sehr wohl was der "rebound-effekt" ist.
dass nämlich alle maßnahmen zum effektiven einsparen von energien durch einen mehrverbrauch konterkariert werden.

also hilft nur verzicht, verzicht und nochmal verzicht ...

weniger fleisch, keine SUVs, keine luxusyachten und paläste, ein fernseher und nicht 5, ein auto und nicht drei ...
weniger ist mehr.
und genau das stellt die kapitalistische systemfrage ....


Es exitieren mehr Kaffekapselnutzer, als Menschen die Paläste besitzen und 5 Autos in der Garage stehen haben.
Weshalb also bei einer überschaubaren Minderheit anfangen, statt bei der Masse? Fangen wir doch bei der Masse an zu sparen, z.B. bei den Kaffekapseln.


Die Kaffeekonzerne nennen keine Zahlen zum Müll. Nach fundierten Branchenschätzungen hat allein die Schweizer Nestlé-Tochterfirma Nespresso vergangenes Jahr weltweit mindestens acht Milliarden Kaffeekapseln verkauft.

Das ergibt einen Aluminium-Berg von acht Millionen Kilogramm. "Uns stört vor allem der enorme Ressourcenverbrauch. Die Kritik betrifft den hohen Energiebedarf bei der Herstellung ebenso wie den geringen Grad des Recyclings", sagte Günter Dehoust, Wissenschaftler beim Freiburger Öko-Institut, der "Welt".

Die Aluminiumproduktion benötigt extrem viel Energie. Zudem zweifelt der Umweltschutzingenieur die Angaben der Konzerne zu Recyclingquoten an. Wenn Nespresso von 70 Prozent und mehr spreche, sei dies in keiner Weise nachvollziehbar. "Kaffeekapseln sind aus unserer Sicht nicht wünschenswert", drückt sich Dehoust bewusst umsichtig aus.

http://www.welt.de/wirtschaft/article123656432/Wir-produzieren-4000-Tonnen-Kaffeekapsel-Muell.html
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Joker » Di 24. Mär 2015, 11:46

Wer Verzicht fordert.
Der sollte immer zuallererst bei sich selbst anfangen.
Falsch. Ein virtueller Second-Life-Mensch verbraucht mehr Strom als ein durchschnittlicher Brasilianer. Der US-Blogger und Buchautor Nicholas Carr hat die Ökobilanz der Avatare durchgerechnet. Berücksichtigt man den Stromverbrauch der Spieler-Computer und der 4000 Second-Life-Server, so ergibt das einen Jahresverbrauch von 1752 Kilowattstunden pro Avatar. Für den Planeten ist das bitter: Jedes Jahr produziert eine virtuelle Identität 1,17 Tonnen des Klimakillers CO2.

http://www.welt.de/welt_print/article1204356/Das-Internet-heizt-das-Klima-auf.html
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Corella » Mi 25. Mär 2015, 16:02

Joker » Di 24. Mär 2015, 11:46 hat geschrieben:Wer Verzicht fordert.
Der sollte immer zuallererst bei sich selbst anfangen.

http://www.welt.de/welt_print/article1204356/Das-Internet-heizt-das-Klima-auf.html


Jo, und wenn wer selbstgerecht darbt, wird Gutmensch geschimpft und gespottet, na danke schön!
Aber das Gegenmodell, alle oder keiner, muss es auch nicht notwendigerweise sein. Es gibt immer viele Wege und auch Graswurzelbewegungen waren mitunter schon erfolgreich. Zum Beispiel bei uns die Tropenholzächtung. Hat auch was bewirkt, mindestens Zeit gekauft bis Standards auch in anderen Teilen der Welt Schule machen. Nicht immer so schwarz-weiß unterwegs sein, alle miteinander!
Wir haben uns ... der Illusion hingegeben, dass es so etwas wie Umweltkapital nicht gibt. Dass man ... [es] zum Nulltarif nutzen kann und ... in diesen Kapitalstock nicht reinvestieren muss. (Klaus Töpfer 2005)
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Odin1506 » Mi 25. Mär 2015, 16:14

Ich frage mich aller ernstens, was wird noch rausgeholt aus der Klimaerwärmung.
Kühe, Dieselfahrzeuge, jetzt Internet, was oder wer kommt als nächstes, die Sonne oder der Mond?
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Joker » Mi 25. Mär 2015, 16:54

Corella » Mi 25. Mär 2015, 16:02 hat geschrieben:
Jo, und wenn wer selbstgerecht darbt, wird Gutmensch geschimpft und gespottet, na danke schön!

Das geschieht doch hauptsächlich Online.
Ist der darbende Klimabetroffene offline bekommt er doch überhaupt nicht mit das ich ihn für einen Idioten halte.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Corella » Mi 25. Mär 2015, 18:02

Joker » Mi 25. Mär 2015, 16:54 hat geschrieben:Das geschieht doch hauptsächlich Online.
Ist der darbende Klimabetroffene offline bekommt er doch überhaupt nicht mit das ich ihn für einen Idioten halte.


Kommst du bei deinen Überlegungen und Wertungen eigentlich auch mal von einem "ICH" zu einem "WIR"?
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Corella » Mi 25. Mär 2015, 18:02

Odin1506 » Mi 25. Mär 2015, 16:14 hat geschrieben:Ich frage mich aller ernstens, was wird noch rausgeholt aus der Klimaerwärmung.
Kühe, Dieselfahrzeuge, jetzt Internet, was oder wer kommt als nächstes, die Sonne oder der Mond?


HÄ?
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Helmuth_123 » Mi 25. Mär 2015, 18:57

Erstmal ist festzuhalten, dass vereiste Pole eigentlich die Ausnahme in der Kimageschichte der Erde sind. In der Kriedzeit war die Antarktis durch entsprechend angepasste Tiere und Pflanzen (Polarnacht) besiedelt. Und das Klima befindet sich in ständigen Wandel, Klima ist nichts Statisches. Aber: Sicherlich hat der Mensch ein Einfluss auf das Wetter und das Klima und wir sollten, insofern dieser Einfluss "schädlich" ist, versuchen diesen schädlichen Einfluss so weit wie möglich zu begrenzen bzw. zurückzufahren. Es gibt gute Gründe dafür, dass wir keine FCKW mehr in die Atmosphäre feuern.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Corella » Mi 25. Mär 2015, 21:12

Helmuth_123 » Mi 25. Mär 2015, 18:57 hat geschrieben:Erstmal ist festzuhalten, dass vereiste Pole eigentlich die Ausnahme in der Kimageschichte der Erde sind. In der Kriedzeit war die Antarktis durch entsprechend angepasste Tiere und Pflanzen (Polarnacht) besiedelt. Und das Klima befindet sich in ständigen Wandel, Klima ist nichts Statisches. Aber: Sicherlich hat der Mensch ein Einfluss auf das Wetter und das Klima und wir sollten, insofern dieser Einfluss "schädlich" ist, versuchen diesen schädlichen Einfluss so weit wie möglich zu begrenzen bzw. zurückzufahren. Es gibt gute Gründe dafür, dass wir keine FCKW mehr in die Atmosphäre feuern.


Was willst Du uns mit dem Hinweis auf die Kreidezeit vor 100 Mio Jahren mitteilen (war die Antarktis zu der Zeit überhaupt auf dem Südpol?)? Wenn Du was warmes raussuchen möchtest, dann nimm doch dieses hier vor bloß der Hälfte der Zeit: http://de.wikipedia.org/wiki/Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum
Schön kalt gibt es auch, versuch es mal hiermit: http://de.wikipedia.org/wiki/Schneeball_Erde
Währte länger als seit der Kreide bis heute.
Wenn Du schon die Eintagsfliege Mensch in solche Zusammenhänge bringen willst, dann mach Dir doch spaßeshalber mal die Mühe, lies mal was nach, wie die Änderungsgeschwindigkeiten dieser in geologischen Dimensionen epochalen Ereignisse gewesen sind und vergleiche sie mit den aktuellen, menschengemachten. Du wirst staunen!
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Helmuth_123 » Mi 25. Mär 2015, 21:44

Corella » Mi 25. Mär 2015, 21:12 hat geschrieben:
Was willst Du uns mit dem Hinweis auf die Kreidezeit vor 100 Mio Jahren mitteilen (war die Antarktis zu der Zeit überhaupt auf dem Südpol?)? Wenn Du was warmes raussuchen möchtest, dann nimm doch dieses hier vor bloß der Hälfte der Zeit: http://de.wikipedia.org/wiki/Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum
Schön kalt gibt es auch, versuch es mal hiermit: http://de.wikipedia.org/wiki/Schneeball_Erde
Währte länger als seit der Kreide bis heute.
Wenn Du schon die Eintagsfliege Mensch in solche Zusammenhänge bringen willst, dann mach Dir doch spaßeshalber mal die Mühe, lies mal was nach, wie die Änderungsgeschwindigkeiten dieser in geologischen Dimensionen epochalen Ereignisse gewesen sind und vergleiche sie mit den aktuellen, menschengemachten. Du wirst staunen!


Ich wollte damit nur darauf hinweisen, dass das derzeitige Klima nicht statisches für die Ewigkeit gemachtes ist. Denn ich habe das Gefühl, dass manche innerhalb der Klimadiskussion denken, das Klima sei etwas statisches und unveränderliches. Große Teile Antarktikas und Australiens, damals gemeinsamer Kontinent, befanden sich zu der Zeit innerhalb des südlichen Polarkreises.
http://de.wikipedia.org/wiki/Antarktika ... ntwicklung
Deinen letzten Abschnitt verstehe ich nicht ganz. :?:
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Corella » Mi 25. Mär 2015, 22:00

Helmuth_123 » Mi 25. Mär 2015, 21:44 hat geschrieben:
Ich wollte damit nur darauf hinweisen, dass das derzeitige Klima nicht statisches für die Ewigkeit gemachtes ist. Denn ich habe das Gefühl, dass manche innerhalb der Klimadiskussion denken, das Klima sei etwas statisches und unveränderliches. Große Teile Antarktikas und Australiens, damals gemeinsamer Kontinent, befanden sich zu der Zeit innerhalb des südlichen Polarkreises.
http://de.wikipedia.org/wiki/Antarktika ... ntwicklung
Deinen letzten Abschnitt verstehe ich nicht ganz. :?:


ad 1: Du vergreifst Dich krass in den Dimensionen. Homo sapiens ist ein Kind der Eiszeit und gerade mal, nach neuesten Befunden, vielleicht 70 Tsd Jahre alt! In der Zeit ging das Würm-Glazial unter riesigen Klimaschwankungen zu Ende. Ja, auch in dieser Dimension war Klima nichts statisches. Das ist trivial bis RTL.

ad 2 bis 5: nur wenn Du Dir die Mühe machst, mitzudenken.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Odin1506 » Mi 25. Mär 2015, 22:09



Wieso hä?
Die sogenannten "Klimaexperten" suchen doch immer nach einem Schuldigen der Klimaerwärmung.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Helmuth_123 » Mi 25. Mär 2015, 22:14

Corella » Mi 25. Mär 2015, 22:00 hat geschrieben:
ad 1: Du vergreifst Dich krass in den Dimensionen. Homo sapiens ist ein Kind der Eiszeit und gerade mal, nach neuesten Befunden, vielleicht 70 Tsd Jahre alt! In der Zeit ging das Würm-Glazial unter riesigen Klimaschwankungen zu Ende. Ja, auch in dieser Dimension war Klima nichts statisches. Das ist trivial bis RTL.

ad 2 bis 5: nur wenn Du Dir die Mühe machst, mitzudenken.


1. Ich habe mich nicht zu zeitlichen Dimensionen des Klimawandels geäußert. Einfach nur die Anmerkung gemacht, dass vereiste Polkappen etwas seltenes sind und es in der Klimageschichte wärmere Epochen gab, natürlich gab es auch kältere Perioden.

2. bis 5. :? Sorry, aber schon bei Deiner Numeriereung blick ich nicht ganz durch. Also was genau wolltest Du mir damit sagen:

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War das eine Antwort auf meinen Beitrag?

Aber: Sicherlich hat der Mensch ein Einfluss auf das Wetter und das Klima und wir sollten, insofern dieser Einfluss "schädlich" ist, versuchen diesen schädlichen Einfluss so weit wie möglich zu begrenzen bzw. zurückzufahren. Es gibt gute Gründe dafür, dass wir keine FCKW mehr in die Atmosphäre feuern.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Corella » Mi 25. Mär 2015, 22:20

Helmuth_123 » Mi 25. Mär 2015, 22:14 hat geschrieben:
1. Ich habe mich nicht zu zeitlichen Dimensionen des Klimawandels geäußert. Einfach nur die Anmerkung gemacht, dass vereiste Polkappen etwas seltenes sind und es in der Klimageschichte wärmere Epochen gab, natürlich gab es auch kältere Perioden.

2. bis 5. :? Sorry, aber schon bei Deiner Numeriereung blick ich nicht ganz durch. Also was genau wolltest Du mir damit sagen:



War das eine Antwort auf meinen Beitrag?



Weshalb mir der Hut hoch ging willst Du wissen? Das kann ich Dir sagen: es ist eine alte Skeptikermähre, dass das Klima sich ja schon immer gewandelt hat und Leute wie meiner einer deshalb nicht so hysterisch sein sollen!
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Helmuth_123 » Mi 25. Mär 2015, 22:33

Corella » Mi 25. Mär 2015, 22:20 hat geschrieben:
Weshalb mir der Hut hoch ging willst Du wissen? Das kann ich Dir sagen: es ist eine alte Skeptikermähre, dass das Klima sich ja schon immer gewandelt hat und Leute wie meiner einer deshalb nicht so hysterisch sein sollen!


Nun dann hast Du wohl meinen zweiten Abschnitt überlesen. In dem habe ich ja auf den schädlichen anthropogenen Einfluss hingewiesen und das wir auch entsprechende Anstrengungen anstellen müssen, diesen zu reduzieren.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Corella » Mi 25. Mär 2015, 22:39

Helmuth_123 » Mi 25. Mär 2015, 22:33 hat geschrieben:
Nun dann hast Du wohl meinen zweiten Abschnitt überlesen. In dem habe ich ja auf den schädlichen anthropogenen Einfluss hingewiesen und das wir auch entsprechende Anstrengungen anstellen müssen, diesen zu reduzieren.


Jo, das war doch dieser Däne, sinngemäß: wir sollten uns nicht um den Klimawandel sorgen, sondern uns auf Anpassung konzentrieren. Das greift zu kurz. Und ohne jeglichen Hintergrund solch Titelzeilen nachblöken, greift noch kürzer.

Nachtrag: Nee, stimmt nicht: Du sagst, wir sollen gegensteuern, na dann ist ja gut.
Zuletzt geändert von Corella am Mi 25. Mär 2015, 22:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 25. Mär 2015, 22:43

BingoBurner » So 22. Mär 2015, 03:37 hat geschrieben:Ja was kann passieren wenn die Arktis schrumpft. Die große atlantische "Pumpe" könnte ausfallen. Süßwasser, Salzwasser und dann friert Europa.

Für mich steht fest das der Klimawandel durch Menschen verursacht ist.
Aber um den geistvollen Einwendungen zu entgehen wie "beleg das mal" will ich mal darauf hinweisen das das Klima und seine Zusammenhänge bis heute nicht gänzlich verstanden werden können. Ergo sollte man daran nicht groß herum fummeln. Aber das tun wir.
Das ist fast wie ein Aderlass im Mittelalter , keine Ahnung vom Blut und seine Funktionen aber
ich spiele damit mal rum.

Und zum Thema Hysterie .... Da sitzen jetzt Forscher und schicken ihre Sonden los.
Diese zeigen dann das das Eis was hier seit 10000 Jahren liegt ist nicht mehr da.
Wenn das dann öffentlich wird ist das auf einmal Hysterie. Ja Klar.


Ja. Stimt schon. Nur: Wachstumskritik bewirkt eben auch Lebensqualitätserhöhung unabhängig davon, ob sie den Klimawandel eindämmt oder befördert.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Corella » Mi 25. Mär 2015, 22:50

Odin1506 » Mi 25. Mär 2015, 22:09 hat geschrieben:
Wieso hä?
Die sogenannten "Klimaexperten" suchen doch immer nach einem Schuldigen der Klimaerwärmung.


aha!
Und jetzt?
Wir haben uns ... der Illusion hingegeben, dass es so etwas wie Umweltkapital nicht gibt. Dass man ... [es] zum Nulltarif nutzen kann und ... in diesen Kapitalstock nicht reinvestieren muss. (Klaus Töpfer 2005)

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