Die Arktis schrumpft

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Corella
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Corella » Fr 27. Mär 2015, 11:57

Tom Bombadil » Fr 27. Mär 2015, 11:50 hat geschrieben:Und jetzt? Was soll die Menschheit tun?


Energiewende wäre gut (und somit trägt unsere Gesellschaft ihren Teil)
Frieden und Wohlstand, als Voraussetzung, zu gemeinsamen Standards kommen zu können (unsere Kanzlerin macht da sicher nicht alles falsch)
Wir haben uns ... der Illusion hingegeben, dass es so etwas wie Umweltkapital nicht gibt. Dass man ... [es] zum Nulltarif nutzen kann und ... in diesen Kapitalstock nicht reinvestieren muss. (Klaus Töpfer 2005)
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Tom Bombadil
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 27. Mär 2015, 12:19

Wie sollen Länder auf dem Sprung, wie Brasilien, Indien oder China eine Energiewende bewerkstelligen? Und Brasilien wird ja auch kritisiert, weil die für ihren "Bio"-Sprit die Regenwälder abholzen.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Teeernte
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Teeernte » Fr 27. Mär 2015, 12:33

Was soll man tun ?

Großwildjagd in Afrika mit deutschem Bier als Verpflegung.

Denn die Durchsetzung des EE bringt - da SUPER DURCHDACHT - mehr CO2 seit wir die 10 % Grenze EE überschritten haben.
(Bitte jetzt kein "hätte währe könnte..." (Fahrradkette) oder kommt irgendwann noch...)

Wenn sich ein Großteil der armen Menschheit mit "Ziegenhaltung" über Wasser hält - wird es auch mehr Steppe Wüste geben - da die Viecher jeden kleinen Baum mit abfressen.

Mittels Krieg hat sich die Menschheit bisher immer selbst dezimiert - keine Änderung in Sicht.

Schön - dass die Hauptlast der EE vom Wähler bezahlt werden muss - da trifft es immer den RICHTIGEN!!
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 14:09

Corella » Fr 27. Mär 2015, 11:17 hat geschrieben:Ja, die Sahara war im Atlantikum grün, das ist gesichertes Wissen. Eine Frage der Zeit, wann sie wieder ergrünt. Aber auch hier erzählst Du Klimatologen nichts neues. Und ihre Warnungen sind vollen Bewusstseins über auch positive Aspekte.
"Wir kennen bei weitem noch nicht alle Einflüsse, die sich auf das Klimageschehen auswirken." -> Den Gedanken kann ich gut verstehen. Bei so vielen komplexen Einflussgrößen sollte doch verdammt etwas dabei sein, das negativ rückkoppelt. Das ist auch der Fall, wirkt aber in Zeitdimensionen weit jenseits der unseren. Die Hoffnung auf bisher übersehene kurzfristige ist leider gering. Das zeigt ja im Umkehrschluss Deiner Einwürfe gerade die sehr schwankende Klimahistorie. Sie ist eben kein Grund zur Beruhigung, sondern eine Warnung, damit nicht rumzufummeln. Soweit man Modellen trauen mag, ist es auch ein breites Ergebnis der Modellierer, dass es nicht gelingt, Modelle an der Historie zu eichen, baut man testweise etwaige übersehene negative Rückkopplungen ein. Und plausible Hypothesen finden sich ebenfalls nicht. Man kann sich was mit Wolken basteln, das dämpft, man kann hoffen, dass die Sensitivität eher am unteren Rand der Fehlerbalken zu liegen kommen wird, dass CO2-Senken stärker sind, als bekannt. Bastel es Dir so optimistisch Du kannst und es bleibt doch einfach so, dass ein gutes Watt pro Quadratmeter treibhausgasbedingt mehr ein- als ausstrahlt. Und bis allein das ins Gleichgewicht kommt - stoppen wir JETZT alle Emissionen - finden wir uns bereits weit jenseits des Atlantikums Richtung Tertiärklima.

Nachtrag: "ausgeprägte Warmzeiten" -> haben wir aber nicht! Siehe Milankovic-Zyklen. Wir haben eine sehr runde Erdbahn mit Perihel im Nordhalbkugelwinter. Das stellt auf extrem ausgeglichen, macht auch in gewaltigen Zeitmaßstäben außerordentlich milde Winter bei uns. Aber die Solar"konstante" steht auf kalt, auf rapides Ende des Interglazials zurück ins nächste Glazial. Nun, das haben wir nachhaltig beendet, die Sorge sind wir los. Für mindestens die nächsten 50Tsd Jahre und wir arbeiten ja noch dran...

Der Mensch "fummelt" aber, ob nun gewollt oder ungewollt, wissend oder nicht, seit er existiert.
Und eben weil es (noch) zu viele Unbekannte gibt und je nachdem wie die gewichtet werden, kommen unterschiedliche Modelle zustande. Es bringt nix, wenn einige Mio. Menschen in eine Klimahysterie verfallen, es anderen Mio bis Mrd Menschen glatt irgendwo vorbei geht und der Rest einfach etwas vom Kuchen abhaben will. Auf der Erde leben aktuell ca. 7Mrd Menschen - Tendenz steigend.
Ja - auch wenn wir jetzt, die Emmission stoppen - hier in Europa - wo wir auf dem besten Weg sind, bleiben da immer noch die "aufstrebenden" Staaten, wie China, die kein Klimabewusstsein entwickelt haben.
Und jetzt bin ich mal boshaft: Macht es eigentlich einen Unterschied ob (hypothetische) 75% der Weltbevölkerung, bei weiterer Klimaerwärmung verhungern und ersaufen oder ob ähnlich viele erfrieren, weil weite Teile der Erde aufgrund eines Eispanzers unbewohnbar sind? Das Resultat - Klimawandel - und wie der Mensch diesen verhindern/aufhalten könnte, wäre das Gleiche.
Fakt ist, wir müssen etwas tun, um unserer selbst willen und um des Ökosystems willen, aber dazu brauchen wir Konsens und den gibt es nicht.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 15:13

Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 15:09 hat geschrieben:Der Mensch "fummelt" aber, ob nun gewollt oder ungewollt, wissend oder nicht, seit er existiert.
Und eben weil es (noch) zu viele Unbekannte gibt und je nachdem wie die gewichtet werden, kommen unterschiedliche Modelle zustande. Es bringt nix, wenn einige Mio. Menschen in eine Klimahysterie verfallen, es anderen Mio bis Mrd Menschen glatt irgendwo vorbei geht und der Rest einfach etwas vom Kuchen abhaben will. Auf der Erde leben aktuell ca. 7Mrd Menschen - Tendenz steigend.
Ja - auch wenn wir jetzt, die Emmission stoppen - hier in Europa - wo wir auf dem besten Weg sind, bleiben da immer noch die "aufstrebenden" Staaten, wie China, die kein Klimabewusstsein entwickelt haben.
Und jetzt bin ich mal boshaft: Macht es eigentlich einen Unterschied ob (hypothetische) 75% der Weltbevölkerung, bei weiterer Klimaerwärmung verhungern und ersaufen oder ob ähnlich viele erfrieren, weil weite Teile der Erde aufgrund eines Eispanzers unbewohnbar sind? Das Resultat - Klimawandel - und wie der Mensch diesen verhindern/aufhalten könnte, wäre das Gleiche.
Fakt ist, wir müssen etwas tun, um unserer selbst willen und um des Ökosystems willen, aber dazu brauchen wir Konsens und den gibt es nicht.


das kann man so nicht stehenlassen ...

in der tat ist china zur zeit der größte CO2 emittent ...
und auch indien schickt sich an in riesenschritten dem zu folgen ...

aber ... auch europa und deutschland können ihre klimaziele nicht halten.
und schon gar nicht die USA, wo der menschengemachte klimawandel von den großen ölkonzernen und finanzhaien mit einer milliardenschweren lobby bekämpft wird, auch die geringste einschränkung in einer art religiösem eifer auf das bitterste bekämpft wird.

und natürlich bleibt der zentrale punkt, dass die CO2 emissionen der vergangenheit auch heute noch wirksam sind, klimawirksam sind.
und da stellen die dritte welt und schwellenländer die berechtigte frage, warum sie heute genau so verzichten sollen wie die industrienationen, wo doch insbesondere europa und der angelsächsische raum in der vergangenheit für den allergrößten teil des bis heute existierenden CO2 in der atmosphäre verantwortlich sind ... und die energie-frage unmittelbar mit der wohlstandsfrage verknüpft ist.

wenn also die dritte welt und schwellenländer aufschließen wollen, dann kommen sie zum derzeitigen stand der technik an fossilen brennstoffen nicht vorbei ...
und das bedeutet, dass die klassischen industrienationen ihren CO2 ausstoß sehr viel stärker verringern müßen als die schwellenländer oder die dritte welt ... bzw. insbesondere die dritte welt überhaupt erstmal wohlstand schaffen muß, und damit logischerweise seine CO2 emissionen massiv steigern wird.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 18:07

bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 15:13 hat geschrieben:
das kann man so nicht stehenlassen ...

in der tat ist china zur zeit der größte CO2 emittent ...
und auch indien schickt sich an in riesenschritten dem zu folgen ...

Richtig und die denken gar nicht daran, so etwas wie Umweltbwusstsein zu entwickeln.Umweltbewusstsein hat nicht nur etwas mit CO2-Emmission zu tun, sondern auch mit Zerstörung des natürlichen Ökosystems, Zerstörung von Lebensräumen und den Lebensbedingungen der Menschen. Es gibt zwar einige wenige punktuelle Ansätze der nachhaltigen Wirtschaftsweise, aber die reichen nicht aus.

bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 15:13 hat geschrieben:aber ... auch europa und deutschland können ihre klimaziele nicht halten.
und schon gar nicht die USA, wo der menschengemachte klimawandel von den großen ölkonzernen und finanzhaien mit einer milliardenschweren lobby bekämpft wird, auch die geringste einschränkung in einer art religiösem eifer auf das bitterste bekämpft wird.

Ach hör doch auf mit dem Unsinn, von wegen Ölkonzerne bekämpfen die Bemühungen, Emmissionen zu senken. Auch die kommen um neue Technologien und nachhaltige Wirtschaftsweise auf Dauer nicht herum und auch die müssen investieren und tun das auch.
Das Problem ist, dass ein Paradigmenwechsel in der Ökonomie nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist, dass das Zeit braucht und zeit knapp ist. Kein Unternehmen (egal wie groß) darf heute (in Europa) noch ohne Umweltauflagen investieren und das gilt sogar für die USA. Beim Durchschnittsami dauert das halt länger, zu kapieren, dass Umweltbewusstsein nicht zwingend etwas mit geringerem Lebensniveau zu tun hat.
Und was Europa und insbesondere Deutschland angeht, sind wir Spitzenreiter was Emmissionsreduzierung angeht. Ziele müssen aber auch erreichbar sein und wenn die Ziele irrational sind, können sie nicht erreicht werden. Umweltbewusstsein - und nicht nur was Emmissionen angeht - ist noch lange nicht in allen Köpfen angekommen.
Mit dem Finger auf andere zeigen, kann jeder und verlangen dass "die da oben" was tun auch, aber bei sich selber anfangen, da denken die wenigsten dran. Das bedeutet nämlich investieren zu müssen und wenns nur in LED ist, um den Energieverbrauch bei der Beleuchtung zu senken oder beim Kauf von Haushaltsgeräten auf die Energieeffizienzklassen zu achten und nicht nur auf "billig".

bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 15:13 hat geschrieben:und natürlich bleibt der zentrale punkt, dass die CO2 emissionen der vergangenheit auch heute noch wirksam sind, klimawirksam sind.

Eben!

bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 15:13 hat geschrieben:und da stellen die dritte welt und schwellenländer die berechtigte frage, warum sie heute genau so verzichten sollen wie die industrienationen, wo doch insbesondere europa und der angelsächsische raum in der vergangenheit für den allergrößten teil des bis heute existierenden CO2 in der atmosphäre verantwortlich sind ... und die energie-frage unmittelbar mit der wohlstandsfrage verknüpft ist.

Nee die Frage ist eben NICHT berechtigt und nachhaltige Wirtschaftsweise und Umweltbewusstsein hat nichts mit Verzicht zu tun. Verzichten muss niemand - im Gegenteil!
Und nur weil die industrialisierung in Europa und den USA, unter Verwendung damals bekannter und verfügbarer Technologien, begann, bedeutet das nicht, dass technischer Fortschritt/Industrialisierung mit hohen Emmissionen verbunden ist.

="bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 15:13"wenn also die dritte welt und schwellenländer aufschließen wollen, dann kommen sie zum derzeitigen stand der technik an fossilen brennstoffen nicht vorbei ...[/quote]
Doch kommen sie, weil Stand der Technik inzwischen erneuerbare Energien umfasst und auch einsatzfähig ist und im Zuge der Globalisierung sogar ohne Speichermedien.

="bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 15:13"und das bedeutet, dass die klassischen industrienationen ihren CO2 ausstoß sehr viel stärker verringern müßen als die schwellenländer oder die dritte welt ... bzw. insbesondere die dritte welt überhaupt erstmal wohlstand schaffen muß, und damit logischerweise seine CO2 emissionen massiv steigern wird.[/quote]
Nein - das bedeutet es nicht. Wenn Emmissionen reduziert werden (müssen) dann von allen und zwar unter Einsatz modernster Technologien.
Selbst wenn die europäischen Industrienationen ihre CO2-Emmission auf Null senken, reicht dass nicht aus, wenn die "Schwellenländer" nicht von Anfang an auf emmissionsarme Technologien zurückgreifen. Weniger als Null geht nun mal nicht.
Europäische Industrienationen senken ihre Emmission, damit Schwellenländer ihre Emmissionen massiv steigern können, funktioniert nicht.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 18:22

was soll ich da noch sagen ?

du irrst fallen angel ...
die frage des "legitimen CO2" ausstoß ist längst eine kampffrage des wohlstands...

dazu mal das :

http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 25026.html

ich schicke dir gerne den ganzen artikel + interview als jpg via email, mir liegt hier der spiegel vom 20.2.2015 vor ...
state of the art der klimadebatte ....
Zuletzt geändert von bakunicus am Fr 27. Mär 2015, 18:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 18:55

bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 18:22 hat geschrieben:was soll ich da noch sagen ?

du irrst fallen angel ...
die frage des "legitimen CO2" ausstoß ist längst eine kampffrage des wohlstands...

dazu mal das :

http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 25026.html

ich schicke dir gerne den ganzen artikel + interview als jpg via email, mir liegt hier der spiegel vom 20.2.2015 vor ...
state of the art der klimadebatte ....

Es gibt keinen "legitimen CO2-Ausstoß" und seit wann hat eine Journalistin und Schriftstellerin a) Ahnung von ökonomischen Zusammenhängen und b) vom sensiblen Klima- und Ökosystem der Erde?
Hat die Dame eigentlich fachlich was zu bieten, außer Thesen und ihrer Abneigung gegen Globalisierung?
Übrigens - Globalisierung ist keine Erfindung der Neuzeit, Globalisierung gab es bereits in der Bronzezeit.
Ohne Globalisierung gibt es keine wirtschaftliche Entwicklung - erst recht nicht für die Schwellenländer, die sind nämlich auf die Technologien, die in den Industrienationen entwickelt werden, angewiesen. Die erfinden das Fahrrad nicht neu.

Wie ich bereits sagte - was notwendig ist und was auch bereits (in Europa) eingeleitet wird, ist ein Paradigmenwechsel und der heißt Nachhaltige Wirtschaftsweise, aber dafür ist Risikobereitschaft und Experimentierfreudigkeit und Weitsicht notwendig.
Letztere ist aber bei Linken genauso wenig zu finden wie bei den stockkonservativen und evangelikalen Kreisen.
Die Einen - die konservativen stämmen sich gegen jede Veränderung und Neuerung und die Linken schreien nach dem Staat und Reglementierung und beides ist kontraproduktiv.
Verantwortung fängt beim Einzelnen an, fängt da an, wo jeder überlegt wo er selbst einsparen kann und zwar OHNE von Verzicht zu faseln und ohne Einschränkung des Lebensniveaus.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 19:00

Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 19:55 hat geschrieben:Es gibt keinen "legitimen CO2-Ausstoß" und seit wann hat eine Journalistin und Schriftstellerin a) Ahnung von ökonomischen Zusammenhängen und b) vom sensiblen Klima- und Ökosystem der Erde?
Hat die Dame eigentlich fachlich was zu bieten, außer Thesen und ihrer Abneigung gegen Globalisierung?
Übrigens - Globalisierung ist keine Erfindung der Neuzeit, Globalisierung gab es bereits in der Bronzezeit.
Ohne Globalisierung gibt es keine wirtschaftliche Entwicklung - erst recht nicht für die Schwellenländer, die sind nämlich auf die Technologien, die in den Industrienationen entwickelt werden, angewiesen. Die erfinden das Fahrrad nicht neu.

Wie ich bereits sagte - was notwendig ist und was auch bereits (in Europa) eingeleitet wird, ist ein Paradigmenwechsel und der heißt Nachhaltige Wirtschaftsweise, aber dafür ist Risikobereitschaft und Experimentierfreudigkeit und Weitsicht notwendig.
Letztere ist aber bei Linken genauso wenig zu finden wie bei den stockkonservativen und evangelikalen Kreisen.
Die Einen - die konservativen stämmen sich gegen jede Veränderung und Neuerung und die Linken schreien nach dem Staat und Reglementierung und beides ist kontraproduktiv.
Verantwortung fängt beim Einzelnen an, fängt da an, wo jeder überlegt wo er selbst einsparen kann und zwar OHNE von Verzicht zu faseln und ohne Einschränkung des Lebensniveaus.


genau das sagt naomi klein ...
aber ohne verzicht wird das eben nicht möglich sein.

weniger arbeiten ...
weniger einkommen ...
weniger mobilität ...
weniger urlaub in übersee ...
weniger konsum ...
weniger konsum-produkte ...

mehr leben ...
mehr den augenblick genießen ...
mehr downsizing ...
mehr auszeiten ...

mehr menschsein für die zukunft ...
fuck for sekundärtugenden ...

smoke a joint ...
Zuletzt geändert von bakunicus am Fr 27. Mär 2015, 19:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Joker » Fr 27. Mär 2015, 19:11

bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 19:00 hat geschrieben:
genau das sagt naomi klein ...
aber ohne verzicht wird das eben nicht möglich sein.

weniger arbeiten ...
weniger einkommen ...
weniger mobilität ...
weniger urlaub in übersee ...
weniger konsum ...
weniger konsum-produkte ...

mehr leben ...
mehr den augenblick genießen ...
mehr downsizing ...
mehr auszeiten ...

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Du lässt dich seit Jahren von denen Alimentieren die Arbeiten gehen.
Du bist eher ein Parasit als ein Verzichter
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 19:18

Joker » Fr 27. Mär 2015, 20:11 hat geschrieben:Du lässt dich seit Jahren von denen Alimentieren die Arbeiten gehen.
Du bist eher ein Parasit als ein Verzichter


tja ... wenn du 5-10 stunden / woche weniger arbeiten würdest, dann hätte auch ich arbeit.

willst du aber nicht ...
du asozialer chauvinist gönnst weder mir noch den negern arbeit und lohn ...

hauptsache du hast ein gefülltes konto zulasten der menschheit und des klimas ...
alles andere ist nur neid ....

nach dir die sintflut ... mit dir hartz 4 ...
Zuletzt geändert von bakunicus am Fr 27. Mär 2015, 19:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 19:25

bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 19:00 hat geschrieben:
genau das sagt naomi klein ...
aber ohne verzicht wird das eben nicht möglich sein.

weniger arbeiten ...
weniger einkommen ...
weniger mobilität ...
weniger urlaub in übersee ...
weniger konsum ...
weniger konsum-produkte ...

mehr leben ...
mehr den augenblick genießen ...
mehr downsizing ...
mehr auszeiten ...

mehr menschsein für die zukunft ...
fuck for sekundärtugenden ...

smoke a joint ...

Und wo bleibt die Lebensqualität? Alles was Du hier aufzählst IST eine Verringerung der Lebensqualität. Welcher Mensch will schon auf Lebensqualität verzichten. Niemand!
Und das ist auch nicht nötig. Es gibt genug Energie auf der Erde, die muss nur genutzt werden und genutzt werden können.
Es reicht nicht Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, man muss sie auch speichern können und daran hapert es zur Zeit. Die Speichermedien, die derzeit zur Verfügung stehen, sind zu groß, zu teuer und haben eine zu kurze Lebensdauer, aber Wissenschaftler arbeiten daran. Niemand muss verzichten, weder auf Einkommen, noch auf Urlaub (wo auch immer) und auch nicht auf Konsum oder sonstwas.
Leben heißt, seine Bedürfnisse zu befriedigen und nicht nur die grundlegenden Bedürfnisse, sondern auch individuelle Bedürfnisse bis hin zur Selbstverwirklichung.
"Mehr leben" heißt eben nicht verzichten, sondern mehr Lebensniveau, besser leben. Nicht schlechter, eingeschränkter.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 19:31

Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 20:25 hat geschrieben:Und wo bleibt die Lebensqualität?


die lebensquqalität ist dass deine kinder und enkel leben können dürfen.
ein in der tat altruistisches motiv ... aber ein überzeugend gutes motiv ...
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 19:33

bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 20:31 hat geschrieben:
die lebensquqalität ist dass deine kinder und enkel leben können dürfen.
ein in der tat altruistisches motiv ... aber ein überzeugend gutes motiv ...


und ein entschleunigtes universum der gegenwart ....
Demolit

Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Demolit » Fr 27. Mär 2015, 19:34

ach.......... nur als Randbemerkung Altruismus gibt es nicht..

aber man kann dran glauben..

echt ;)
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 19:37

Demolit » Fr 27. Mär 2015, 20:34 hat geschrieben:ach.......... nur als Randbemerkung Altruismus gibt es nicht..

aber man kann dran glauben..

echt ;)


du sagst altruismus gibt es nicht bakelit ...
aber die nemesis von CO2 und methan ...

die ist ganz real ...

und den daraus folgenden niedergang der gesamten menscheit ...

aber was kümmert das schon einen gewöhnlichen deutsch-chrislichen überlegenheits-alltags-faschisten ?
Zuletzt geändert von bakunicus am Fr 27. Mär 2015, 19:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 19:41

bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 19:31 hat geschrieben:
die lebensquqalität ist dass deine kinder und enkel leben können dürfen.
ein in der tat altruistisches motiv ... aber ein überzeugend gutes motiv ...

Nee das ist keine Lebensqualität - das ist wohl eher ein Dahinvegetieren.
Hat absolut nichts mit "mehr leben" und schon gar nichts mit "den Augenblick genießen" zu tun. Der Augenblick muss es schon wert sein, genossen zu werden - heißt es muss ein ganz besonderer Augenblick sein.
Menschen sind nunmal hedonistisch veranlagt - alle - Menschen streben nach Glück und für jeden bedeutet Glück etwas anderes.
Und erzwungener Verzicht ist nun mal das Gegenteil von Glück und damit auch das Gegenteil von Motivation.
Umweltbewusstsein braucht halt auch Motivation und die erreichst Du nicht durch Reglementierung und erzwungenen Verzicht.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 19:46

Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 20:41 hat geschrieben:Nee das ist keine Lebensqualität - das ist wohl eher ein Dahinvegetieren.
Hat absolut nichts mit "mehr leben" und schon gar nichts mit "den Augenblick genießen" zu tun. Der Augenblick muss es schon wert sein, genossen zu werden - heißt es muss ein ganz besonderer Augenblick sein.
Menschen sind nunmal hedonistisch veranlagt - alle - Menschen streben nach Glück und für jeden bedeutet Glück etwas anderes.
Und erzwungener Verzicht ist nun mal das Gegenteil von Glück und damit auch das Gegenteil von Motivation.
Umweltbewusstsein braucht halt auch Motivation und die erreichst Du nicht durch Reglementierung und erzwungenen Verzicht.


sorry .... aber an dieser stelle kann und will ich dir nicht folgen.

mein leben heute ist nicht mehr wert als das der kinder und enkel ... und der ur-ur-enkel ...


da komme ich nicht mit.
da will ich nicht folgen ....
Zuletzt geändert von bakunicus am Fr 27. Mär 2015, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 20:03

bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 19:46 hat geschrieben:
sorry .... aber an dieser stelle kann und will ich dir nicht folgen.

mein leben heute ist nicht mehr wert als das der kinder und enkel ... und der ur-ur-enkel ...


da komme ich nicht mit.
da will ich nicht folgen ....

Wie User Demolit bereits schrieb - Altruismus unter Menschen gibt es nicht, Menschen handeln nicht selbstlos/ohne Nutzen für sich selbst. Menschen sind von Grundauf hedonistisch veranlagt, sie streben nach Glück und wenn es Menschen glücklich macht, anderen Menschen zu helfen, dann tun sie das. Wenn es Menschen Glück/Befriedigung verschafft, ein Umweltbewusstsein zu entwickeln und etwas (das was in der "Macht" des Individuums steht) für das Ökosystem zu tun, dann tun sie das.
Menschen brauchen für alles, was sie tun ein Motiv/eine Motivation, sie wollen Nutzen aus ihrem Handeln ziehen.
Ist nun mal so - auch wenn Dir das nicht gefällt.
Leben hat nur für das Individuum selbst einen Wert, indem es seinem Leben einen Sinn gibt. Und worin der Sinn des Lebens besteht, entscheidet das Individuum.
Und genau aus dem grund sage ich, dass Regelemtierung, Verhaltensvorgaben kontraproduktiv sind. Das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll, wird erreicht.
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Re: Die Arktis schrumpft

Beitragvon bakunicus » Fr 27. Mär 2015, 20:21

Dark Angel » Fr 27. Mär 2015, 21:03 hat geschrieben:Wie User Demolit bereits schrieb - Altruismus unter Menschen gibt es nicht, Menschen handeln nicht selbstlos/ohne Nutzen für sich selbst.


tolle weißheit ...
nun ... einen menschen der nur selbstlos lebt ... den findet man wohl wirklich nur in einem buddhistischen kloster ...
aber ich bin ein mensch der niemals einen führerschein gemacht hat wegen dem klima ...
und es gibt 500 millionen weltweit die dazwischen stehen ...
die zwar publikum von live-aid sind und doch würste essen ...
oder die vegan leben und doch auto fahren ...

scheißegal wie ...
die apokalypse steht uns bevor ...
und auch jemand der wie tim wiese am tag ein kilogramm fleich frißt, wenn der sagt dass C02 scheiße ist ... dann hat er trotzdem recht ...
weil es richtig ist ...
Zuletzt geändert von bakunicus am Fr 27. Mär 2015, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.

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