Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

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frems
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Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon frems » So 15. Feb 2015, 01:10

Die Schlotlösung

Groß, teuer, schmutzig – und unrentabel. Dennoch geht das Kraftwerk Moorburg jetzt ans Netz. Wie konnte es dazu kommen? [...]

Noch drei Jahre nach Beginn der Bauarbeiten soll Vattenfall geprüft haben, ob es nicht billiger komme, das fast fertige Milliardenprojekt wieder abzureißen, als es in Betrieb zu nehmen. Moorburg sei "ein Opfer der Energiewende", hat Vattenfall-Chef Tuomo Hatakka kürzlich gesagt.

Das Kraftwerk sei "unrentabel", sagt Werner Marnette, schlimmer noch, es sei "ein Desaster". Marnette leitete zur Zeit der Moorburg-Planung den Kupferhersteller Norddeutsche Affinerie, heute Aurubis, der einen Anteil an dem Kraftwerk hält.

http://www.zeit.de/2015/05/kohlekraftwe ... giepolitik

Sind die Tage der Kohle in Deutschland vorbei? Oder brauchen wir auch "unrentablen" Strom, z.B. um die Nachfrage flexibel bedienen zu können, was andere Energieträger mangels Speicherung nicht leisten können? Oder sollte man bspw. Umweltauflagen für Kohle lockern, damit es ein profitable(re)s Geschäft wird?
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Corella » So 15. Feb 2015, 18:31

frems » So 15. Feb 2015, 01:10 hat geschrieben:http://www.zeit.de/2015/05/kohlekraftwe ... giepolitik

Sind die Tage der Kohle in Deutschland vorbei? Oder brauchen wir auch "unrentablen" Strom, z.B. um die Nachfrage flexibel bedienen zu können, was andere Energieträger mangels Speicherung nicht leisten können? Oder sollte man bspw. Umweltauflagen für Kohle lockern, damit es ein profitable(re)s Geschäft wird?


Konventionelle Grundlastkraftwerke müssen nun ständig rauf- und runterregeln, immer häufiger und länger -> die Fixkosten bleiben und Diskontierung geht kaputt -> teuer. Das haben wir noch nicht im Griff, unsere Energiewende bleibt spannend. Wenn alle Seiten schimpfen, dann sind die Lasten wohl genau richtig verteilt ;-)
Ob die vier großen Versorger alle überleben....? Was wären die Konsequenzen?
Zuletzt geändert von Corella am So 15. Feb 2015, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Adam Smith
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Adam Smith » So 15. Feb 2015, 18:55

Corella » So 15. Feb 2015, 18:31 hat geschrieben:
Konventionelle Grundlastkraftwerke müssen nun ständig rauf- und runterregeln, immer häufiger und länger -> die Fixkosten bleiben und Diskontierung geht kaputt -> teuer. Das haben wir noch nicht im Griff, unsere Energiewende bleibt spannend. Wenn alle Seiten schimpfen, dann sind die Lasten wohl genau richtig verteilt ;-)
Ob die vier großen Versorger alle überleben....? Was wären die Konsequenzen?

Kohlekraftwerke bleiben uns also noch einige Zeit erhalten.
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Teeernte » So 15. Feb 2015, 19:19

..."Es ging primär nicht um Strom, sondern um Wärme".... http://www.zeit.de/2015/05/kohlekraftwerk-moorburg-energiepolitik

Durchgehend Wärme - da muss dann für die Windquirle hin und wieder der Strom abgeschaltet werden - Politikeben.. - was sich nicht rechnet...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon firlefanz11 » Mo 16. Feb 2015, 13:47

Tja, wenn man bedenkt, dass ein einziges Kohlekraftwerk in einem Monat so viel CO2 rauspustet wie ein Auto das 50 Jahre lang 24x7 220 Sachen fährt, oder ein Flugzeug das 20 Jahre lang jeden Tag nach Australien u. zurück fliegt, wird da mal wieder schön deutlich was die sogenannten Klimaziele wirklich wert sind... :rolleyes:
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Perdedor » Mo 16. Feb 2015, 20:29

firlefanz11 hat geschrieben:wenn man bedenkt, dass ein einziges Kohlekraftwerk in einem Monat so viel CO2 rauspustet wie ein Auto das 50 Jahre lang 24x7 220 Sachen fährt


Man muss aber auch bedenken, dass ein einziges Kohlekraftwerk in einem Monat so viel Energie erzeugt, dass ein mit dieser Energie angetriebenes Elektroauto, wesentlich länger als 50 Jahre lang 24x7 220 Sachen fahren könnte.
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon John Galt » Mo 16. Feb 2015, 20:51

Welche Kraftwerke lohnen sich überhaupt noch?
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Corella » Mo 16. Feb 2015, 21:08

Adam Smith » So 15. Feb 2015, 18:55 hat geschrieben:Kohlekraftwerke bleiben uns also noch einige Zeit erhalten.


Konventionelle Grundlastkraftwerke gehören weiterhin zum Konzept. Kohle ist ein recht stabil zu beschaffender Rohstoff, weil noch an vielen Stellen der Welt reichlich zu haben und gut zu transportieren. Umweltpolitisch wäre Gas vorzuziehen, das ist aber politisch prekär. Wenn Russland ein unsicherer Partner werden sollte und wir uns teils mit Flüssiggas aus Fracking behelfen müssen, dann ist das u.a. auch umweltpolitisch nicht mehr sinnvoll.
Noch ein wichtiger Punkt ist eben der, dass wir solange EE-Konzepte in der Entwicklung sind um teure Doppelstrukturen nicht herum kommen. Das ist manchem Marktwirtschaftler wohl zuwider. Andererseits ist aber trivial, dass man eine Jahrzehnte entwickelte Struktur, die sowieso früher oder später abgelöst werden muss, nicht mit einem Schritt ersetzen kann. Wolltest man Straßen durch Magnetbahnen ersetzen, hätte man auch mindestens eine lange Bauzeit lang Doppelstrukturen. Umbau ist per se teuer. Um so mehr, wenn man nicht für eine Weile schließen kann, sondern alles weiter funktionieren muss.
Genaue Zahlen oder Szenarien sind schlicht nicht möglich, die Welt wird komplizierter, man muss sich auf Konzepte einlassen...
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Corella » Mo 16. Feb 2015, 21:12

Teeernte » So 15. Feb 2015, 19:19 hat geschrieben:..."Es ging primär nicht um Strom, sondern um Wärme".... http://www.zeit.de/2015/05/kohlekraftwerk-moorburg-energiepolitik

Durchgehend Wärme - da muss dann für die Windquirle hin und wieder der Strom abgeschaltet werden - Politikeben.. - was sich nicht rechnet...


Achso, da mögen milde Winter, Landflucht mit rasantem Wachstum der städtischen Speckgürtel unter Niedrigenergieauflagen wohl Wirkung zeigen? Ja wenn das so ist, dann weg mit den Dinosauriern, das ist doch prima!
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Oder » Di 17. Feb 2015, 07:57

Moin,

die Art der Energieerzeugung ist immer eine politische Entscheidung.

Ein Drittel der in der Kohle vorhandenen Energie kann für die Stromerzeugung
genutzt werden. Zwei Drittel der in der Kohle vorhandenen Energie wird an die
Luft und dem Kühlwasser aus den Flüssen in Form von Wärme abgegeben.
Es wäre töricht, die Umweltauflagen für Kohlekraftwerke zu lockern, um diese
profitabler betreiben zu können. In diesem Fall würden diese Kosten nur umgelagert.

Gruß Oder
Religion ist heilbar!
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Der Neandertaler » Di 17. Feb 2015, 16:36

Hallo frems.
frems hat geschrieben:Sind die Tage der Kohle in Deutschland vorbei? Oder brauchen wir auch "unrentablen" Strom, z.B. um die Nachfrage flexibel bedienen zu können, was andere Energieträger mangels Speicherung nicht leisten können? Oder sollte man bspw. Umweltauflagen für Kohle lockern, damit es ein profitable(re)s Geschäft wird?
    Kohle oder "unrentablen" Strom? Flexibel?
Vielleicht sollten wir uns erstmal fragen, was wir wollen ... was uns wichtig erscheint ... wichtiger? (unabhängig davon, welche Stromart wir wollen - Umwelt ... Preis ... etc.)

Allerdings dürfte diese Frage unterschiedlich beantwortet werden, je nachdem, ob Du die Verbraucher fragst oder die Energie-Erzeuger-Wirtschaft. Verbraucher werden dies wohl unterschiedlich beantworten.
    (allerdings im stengsten Sinne der Frage)
Die Stromerzeugerunternehmen werden wohl in erster Linie auf Rentabilität schauen ... und danach beurteilen.
    (Rentabilität: bei der Herstellung, wie auch beim Verkauf!)

Der Gesetzgeber hat das Aus der hiesigen Kohlesubvention beschloßen. Darunter fiel z.B. auch die Verpflichtung heimischer Kohlekraftwerksbetreiber, einen gewißen Anteil deutscher Kohle zu verarbeiten - dies fällt nun sukzessive weg. Ausländische Kohle ist aber zum Teil billiger, dadurch wird letztlich die Erzeugung billiger - die Rentabilität erhöht sich also in diesem Bereich. Letztlich könnte der so erzeugte Strom auch günstiger verkauft werden - wenn die Stromerzeuger dies mitmachen (würden). Dies könnte also auch ein Vorteil für den Verbraucher sein - ist es aber auf jeden Fall für die Energie-Erzeuger.

Da die Atomkraftwerksbetreiber relativ wenig (anfangs garnichts - nun zwar etwas mehr, aber immer noch nicht den vollen Preis) für Entsorgung des Atom-Abfalls (abgenutzter Kernbrennstäbe, etc.) bezahlen, und auch weil der Bau der Kraftwerke subventioniert wurde (welche nun teilweise vollends abgeschrieben sind), erscheint Atomstrom billig zu sein ... billiger, als jede andere Art der Stromerzeugung.

Beide Arten der Stromerzeugung geht aber letztlich irgendwie zulasten der Umwelt.
    (Kohle muß gefördert werden - Uran muß abgebaut werden - beides Umweltschäden ... und Menschenschäden!)
Beiden obigen Szenarien sind aber auch Klagen der Erzeugerwirtschaft geschuldet.
    (etwa Klagen gegen die Kernbrennelemente-Steuer, etc.)

Ist uns die Umwelt (und ihr Erhalt) wichtig, scheint nichts und niemand an regenerative Energieträger vorbeizukommen.
Ist uns "nur" der Preis wichtig, scheint - zumindest in der ersten Betrachtung, nichts an atom-erzeugten Strom vorbeizukommen.

Was bei regenerativer Energie fehlt - Du sagst es: Speicherkpazität - bezahlbare Speicherkapazität, damit auch Schwankungen ausgeglichen werden können.

Gaskraftwerke könnten (zumindest vorerst) ein Lösung sein ... zumindest ein Lösungsansatz. Vorerst? Damit begeben wir uns doch von einer Abhängigkeit (Atom - Kohle) in die nächste Abhängigkeit (Gas). Vermutlich dürfte dies auch der Suche nach Lösungen in der Speicherkapazität-Frage kontraproduktiv sein - da diese dann eventuell nachlassen.
    (Parallele Atom: Kraftwerke betreiben, JA! Lösung des Abfallproblems erst später ... also: NIE!)
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon DeutschlandSubjektiv » Mo 23. Feb 2015, 20:41

Vielleicht hätte man die "Energiewende" ja zuerst mit dem Aufbau von Speicherkapazitäten beginnen sollen? Vielleicht hätte man das Geld lieber zuerst in die Entwicklung entsprechender Technologien stecken sollen? Danach hätte man auch noch das halbe Land mit Windrädern und Solaranlagen zupflastern können. :thumbup:
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Adam Smith » Mo 23. Feb 2015, 20:48

DeutschlandSubjektiv » Mo 23. Feb 2015, 20:41 hat geschrieben:Vielleicht hätte man die "Energiewende" ja zuerst mit dem Aufbau von Speicherkapazitäten beginnen sollen? Vielleicht hätte man das Geld lieber zuerst in die Entwicklung entsprechender Technologien stecken sollen? Danach hätte man auch noch das halbe Land mit Windrädern und Solaranlagen zupflastern können. :thumbup:

Irgendwie muss man ja mal mit der Energiewende anfangen. Und ein Anteil von 26% an der Stromerzeugung ist doch nicht schlecht.
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Tantris » Mo 23. Feb 2015, 20:49

DeutschlandSubjektiv » Mo 23. Feb 2015, 21:41 hat geschrieben:Vielleicht hätte man die "Energiewende" ja zuerst mit dem Aufbau von Speicherkapazitäten beginnen sollen? Vielleicht hätte man das Geld lieber zuerst in die Entwicklung entsprechender Technologien stecken sollen? Danach hätte man auch noch das halbe Land mit Windrädern und Solaranlagen zupflastern können. :thumbup:


Das ging nicht mehr. Die energiewende wurde mehrmals beschlossen und dann wieder abgeschafft.
Am ende konnte merkel nicht mehr gegen den volkswillen regieren. Der letzte GAU war schlecht geplant.

Ist wie mit der vereinigung: langsam wäre vielleicht besser gewesen, aber, die leute hätten das nicht mehr mitgemacht.
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon DeutschlandSubjektiv » Mi 25. Feb 2015, 09:15

Ok. Und seitdem ist "Volkes Wille" schon deutlich weniger für den Umstieg auf die erneuerbaren Energien, denn jetzt werden die Löcher in der jeweiligen eigenen Haushaltskasse allmählich schmerzhaft groß.

Außerdem will auf einmal niemand eine neue Hochspannungsleitung in seiner Nähe haben, da es ja total unvorhersehbar war, dass solche benötigt werden würden :D .
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon relativ » Mi 25. Feb 2015, 09:25

Adam Smith » So 15. Feb 2015, 18:55 hat geschrieben:Kohlekraftwerke bleiben uns also noch einige Zeit erhalten.

Natürlich baruchen wir noch längere Zeit diesen Energiemix, dies wurde auch nie anders kommuniziert.
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon relativ » Mi 25. Feb 2015, 09:29

Adam Smith » Mo 23. Feb 2015, 20:48 hat geschrieben:Irgendwie muss man ja mal mit der Energiewende anfangen. Und ein Anteil von 26% an der Stromerzeugung ist doch nicht schlecht.

Eben, so ist, es. Wenn man mit einer Sache nicht anfängt, wird es auch mit Weiterentwicklungen zu einer neuen Technologie nur schleppend vorran gehen.
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon relativ » Mi 25. Feb 2015, 09:32

DeutschlandSubjektiv » Mi 25. Feb 2015, 09:15 hat geschrieben:Ok. Und seitdem ist "Volkes Wille" schon deutlich weniger für den Umstieg auf die erneuerbaren Energien, denn jetzt werden die Löcher in der jeweiligen eigenen Haushaltskasse allmählich schmerzhaft groß.

Außerdem will auf einmal niemand eine neue Hochspannungsleitung in seiner Nähe haben, da es ja total unvorhersehbar war, dass solche benötigt werden würden :D .

Es wollte auch niemand ein Atomkraftwerk vor seiner Nase und trotzdem wurden sie gebaut.
Energiepreise werden auf dauer nur billiger oder besser stabiler, wenn die meiste Energie aus erneuerbaren Sektor kommen, dies dürfte jeden einleuchten.
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Aristide » Mi 25. Feb 2015, 13:28

Billiger wohl nicht. Nachhaltigkeit gibt es eben nicht zum Nulltarif.
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Adam Smith
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Re: Energiewende: Lohnen sich Kohlekraftwerke nicht mehr?

Beitragvon Adam Smith » Mi 25. Feb 2015, 13:37

Aristide » Mi 25. Feb 2015, 13:28 hat geschrieben:Billiger wohl nicht. Nachhaltigkeit gibt es eben nicht zum Nulltarif.

Die Stromerzeugung durch PV-Anlagen wird jedes Jahr preiswerter. Aus dem Grund dürfte die Stromerzeugung durch PV-Anlagen bald wirtschaftlicher sein als durch Atomkraftwerke.

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