Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

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Eiswurf-Warnschilder: Abstand zu Windkraftanlagen (WKA)?

Umfrage endete am So 22. Mär 2015, 03:28

Kein Abstand, weil keine Warnung erforderlich
1
14%
Kein Abstand, Warnung am Turm der WKA anbringen
2
29%
Nahe der WKA (100 - 200 m), wer beim Lesen von Eis getroffen wird, muß das dem allgemeinen Lebensrisiko zurechnen
1
14%
Grundsätzlich außerhalb einer Gefahrenzone (> 200m)
1
14%
Grundsätzlich außerhalb einer Gefahrenzone (300m)
0
Keine Stimmen
Grundsätzlich außerhalb einer Gefahrenzone (400m)
1
14%
Grundsätzlich außerhalb einer Gefahrenzone (500m)
1
14%
 
Abstimmungen insgesamt: 7
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JJazzGold
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon JJazzGold » Mi 13. Apr 2016, 18:20

Alexyessin hat geschrieben:(13 Apr 2016, 19:09)

Weder schädigt ein Windrad die Umwelt, noch macht es krank. Das du es als Ungetüm bezeichnen willst is dei Sach.


Existiert dazu eine seriöse Langzeitstudie?
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Alexyessin » Mi 13. Apr 2016, 18:28

JJazzGold hat geschrieben:(13 Apr 2016, 19:20)

Existiert dazu eine seriöse Langzeitstudie?


Existieren für deine Behauptung irgendwelche seriösen Langzeitstudien? Ich weiß Gegenfragen sind immer ein schlechtes Argument, aber du hast die Behauptung dazu aufgestellt :) - da liegt der Ball jetzt schon bei dir.
Persönlich kann ich nur die hiesigen Bauern fragen - die haben noch keine Einschränkungen feststellen können - weder bei der Natur noch beim Menschen selbst.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon JJazzGold » Mi 13. Apr 2016, 18:35

Alexyessin hat geschrieben:(13 Apr 2016, 19:28)

Existieren für deine Behauptung irgendwelche seriösen Langzeitstudien? Ich weiß Gegenfragen sind immer ein schlechtes Argument, aber du hast die Behauptung dazu aufgestellt :) - da liegt der Ball jetzt schon bei dir.
Persönlich kann ich nur die hiesigen Bauern fragen - die haben noch keine Einschränkungen feststellen können - weder bei der Natur noch beim Menschen selbst.


Ich habe gefragt, weil mir keine Langzeitstudie bekannt ist, aber es könnte sein, dass sie mir entgangen ist.

Als ich diesbezüglich gerade einen Blick in Google warf, fiel mir dieser Artikel in die Hände.


http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html

Bisher vertraue ich auf Seehofers 10H Regelung, obwohl die anscheinenden auch in Debatte ist.

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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon frems » Mi 13. Apr 2016, 19:02

JJazzGold hat geschrieben:(13 Apr 2016, 19:35)

Ich habe gefragt, weil mir keine Langzeitstudie bekannt ist, aber es könnte sein, dass sie mir entgangen ist.

Als ich diesbezüglich gerade einen Blick in Google warf, fiel mir dieser Artikel in die Hände.


http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html

Bisher vertraue ich auf Seehofers 10H Regelung, obwohl die anscheinenden auch in Debatte ist.


Danke für den Link! Ein paar interessante Aspekte sind da drin. Bloß bei diesem Abschnitt musste ich heftig mit dem Kopf schütteln:

"Wir wählen diejenigen Menschen aus, die im Umkreis der Anlagen von Schallemissionen betroffen sind, und vergleichen deren Gesundheitsdaten mit Bewohnern in den Nachbarkommunen", sagt Poulsen. Rund eine Million Bürger fallen so in den Fokus der Betrachtung, danach konzentriert sich die Studie auf schätzungsweise 10.000 bis 15.000 Betroffene im unmittelbaren Umfeld der Windkraftanlagen.

Werden Bevölkerungs- und Windradstatistiken übereinandergelegt, können die Forscher feststellen, ob es im Umkreis von Windkraftanlagen einen höheren Anteil von Herzerkrankungen gibt, ob Schlafstörungen hier häufiger behandelt werden und ob Antidepressiva öfter verschrieben werden. Bei den registrierten Gesundheitsbeschwerden "können wir ein um 20 Prozent erhöhtes Krankheitsrisiko mit 80-prozentiger Sicherheit bestimmen", sagt Poulsen.

Doch trotz ihres hohen wissenschaftlichen Anspruchs wird auch die dänische Studie den Streit zwischen Windkraftgegnern und -befürwortern nicht aus der Welt schaffen können. Selbst wenn in der Nähe von Windkraftanlagen eine höhere Krankheitsrate festgestellt werden würde, könnte doch niemand sagen, ob die Symptome physikalisch-medizinisch verursacht wurden oder lediglich psychosomatische Gründe haben.


So eine schlichte Korrelationsanalyse hat sicher einiges, aber keinen hohen wissenschaftlichen Anspruch. Da kam man in den letzten Jahrzehnten schon so häufig zu fehlerhaften Schlüssen, sodass ich mich wundere, dass die Dänen darauf zurückgreifen.
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Elvis Domestos » Mi 13. Apr 2016, 23:58

frems hat geschrieben:(13 Apr 2016, 20:02)

Danke für den Link! Ein paar interessante Aspekte sind da drin. Bloß bei diesem Abschnitt musste ich heftig mit dem Kopf schütteln:



So eine schlichte Korrelationsanalyse hat sicher einiges, aber keinen hohen wissenschaftlichen Anspruch. Da kam man in den letzten Jahrzehnten schon so häufig zu fehlerhaften Schlüssen, sodass ich mich wundere, dass die Dänen darauf zurückgreifen.


Es ist keine schlichte Korrelationsanalyse, sondern gebotene Vorsicht vor den negativen Auswirkungen einer neuen Technik, die europaweit massiv auf dem Vormarsch ist. Es ist daher nur allzu menschlich, diese berechtigten Bedenken zu Untersuchen, statt wie in Schleswig Holstein, ein Steinwurf entfernt, auf Gegenteiliges zu setzen, nämlich massiv den Ausbau und das Repowering zu fokussieren unter unveränderten Abstandsregelungen. Man kann es auch Gier nennen!
Es ist schlicht unwahr, dass keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die gesundheitlichen Risiken über niederfrequenten Infraschall gäbe. Das weiß auch das Bundesumweltamt! >>Dass weitgehend auf den tieffrequenten Bereich konzentrierter Schall schon bei niedrigen Pegeln das mentale Wohlbefinden deutlich beeinträchtigen kann<<, steht in der Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall, die von der Bergischen Universität Wuppertal im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde.
Ferner liegen die Erkenntnisse der Pierpont Studie, aber wesentlich wichtiger, die Erkenntnisse der Cape Bridgewater Wind Farm Sudie den Behörden vor, die eben eine Korrelation zwischen Symptomen und Immissionen nachweist.
Deswegen liegt es auf der Hand zu Fragen: Werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse über gesundheitliche Risiken von WKA zu gunsten der Windlobby geopfert?
Ja!
Selbst die Positionen der Ärzte werden ignoriert! Nicht nur die AFIS fordert erheblich höhere Abstände, auch der deutsche Ärztetag forderte im letzten Protokoll indirekt einen Baustopp.

Ich kann ja verstehen das es den Protagonisten der Energiewende Bauchschmerzen bereitet, jahrelang haben sie auf die gesundheitlichen Risiken von fossilen Kraftwerken hingewiesen und jetzt stehen sie selbst vor dem Pranger!

Deswegen ist es nicht nur schlicht ein "interessantes Thema", sondern der Beginn eines Krieges zwischen Bürgerbewegung und Bürgerbeteiligung, ein tiefer Spalt tut sich auf!

Und das Merkwürdige und perfide an dieser Angelegenheit ist, dass man zwar alles versucht die Tierwelt irgendwie zu schützen, ganze Bauprojekte wurden wegen eines Vogels unterbunden, nur an die Menschen, an deren Leid und an die enormen zukünftigen Risiken der Infraschallbelastungen denkt niemand! Schizophren? Nein, ökonomisches Kalkül, traurig aber wahr!

Bereits 1980 wurde durch den US amerikanischen Wissenschaftler Dr. Neil Kelley die Problematik Infraschall und Windkraft dargestellt, die jüngst durch die Bridgewater Windfarm Study by Prof. Cooper bestätigt wurde, der Zusammenhang zwischen Symptomatik und WKA-Infraschall-Immission. Prof. Pereira hat in dem Wohnhaus nahe eines Windparks die Frequenzen 6,3 Hz - 500 Hz vermessen, mit dem deutlichen Hinweis, dass die gemessenen Werte ausreichen um an Epilepsie zu erkranken.
Auch Prof. Salt (USA) warnt eindringlich über die Gefahren von Infraschall durch WKA! So muss es denn nicht wundern: Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) fordert einen Mindestabstand von 2 Kilometern zur Wohnbebauung, in den USA gilt ein Mindestabstand von 2,5 Kilometern und in Großbritannien ein Mindestabstand von 3 Kilometern und in Schleswig Holstein im Minimum lächerliche 400 Meter!
Ich meine dieses Problem ließe sich ohne weiteres beseitigen, nur diese symptomatische Abwehrhaltung der Windlobby und deren politischer Eiferer macht alles nur noch schlimmer und verzögert eine angemessene Reaktion, so dass dadurch wirklich menschliche und wirtschaftliche Tragödien vorprogrammiert werden. Für mich ist deshalb ein Herr Habeck absolut untragbar und als Mensch unglaubwürdig.

>>Eine Familie in Nordfriesland (Schleswig Holstein) wohnt in der Nähe von Windkraftanlagen und klagt über starke gesundheitliche Beeinträchtigungen: Schlafstörungen, Herz-Kreislauf Probleme, Nasenbluten, Kopfschmerzen etc und führt dieses auf die Infraschall- Immissionen der WKA zurück. Jetzt wollen sie Klage beim Bundesverfassungsgericht einreichen. Aus Schutz für ihre Gesundheit ist die Familie in den Nachbarort gezogen. Das die 150 Meter hohen Windräder die Klägerfamilie krank gemacht haben, bestätigt ihr ein Sachverständigen- Gutachten. Das Argument der 2 Verfassungsrechtler, Prof. R. Wendt und Prof. M. Elicker die geltenden Immissionsvorschriften für Windräder aus den Jahren 1997 und 1999 würden weder die gestiegene Lärmbelastung noch die schädlichen Auswirkungen von Infraschall bei der jetzigen Größe der Windräder berücksichtigen. >Eine Umfangreiche Messung ergab eine Eindeutige Doppel-bzw Wechselbelastung Vibra-Akkustischer Immissionen sowohl im Tieffrequenz- als auch im Infraschallbereich und: Es gebe eine eindeutige Korrelation zu den gesundheitlichen Beschwerden der Familie, welche durch die vor Ort betriebenen WKA nachweislich ausgelöst werden.<

Die Familie will nicht namentlich genannt werden, weil sie Anfeindungen von Windkraftbetreibern-/befürwortern fürchten.

Inhaltlich aus Husumer Nachrichten, Freitag 26.02.2016 Seite 4. <<
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon JJazzGold » Do 14. Apr 2016, 08:15

frems hat geschrieben:(13 Apr 2016, 20:02)

Danke für den Link! Ein paar interessante Aspekte sind da drin. Bloß bei diesem Abschnitt musste ich heftig mit dem Kopf schütteln:



So eine schlichte Korrelationsanalyse hat sicher einiges, aber keinen hohen wissenschaftlichen Anspruch. Da kam man in den letzten Jahrzehnten schon so häufig zu fehlerhaften Schlüssen, sodass ich mich wundere, dass die Dänen darauf zurückgreifen.




Die Methode scheint mir auch fragwürdig. Ich vermute, dass man sie interim nutzt, um dem gesteigerten Unmut zu begegnen, bis Langzeitstudien verfügbar sind, die nicht zwangsläufig in Dänemark erstellt sein müssen. Allerdings habe ich bisher nichts bezüglich deutscher Langzeitstudien gefunden.
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Re: Eiswurf-Warnschilder: Abstand zu Windkraftanlagen (WKA)?

Beitragvon Cat with a whip » Do 14. Apr 2016, 09:47

Quatschki hat geschrieben:(21 Jan 2015, 08:41)

Das können nur Fachleute beurteilen.
Bei einer WKA mit 100m Blattdurchmesser und 20 Umdrehungen pro min bewegen sich die Rotorspitzen mit einer Geschwindigkeit von über 600 km/h.
Falls da was fortflöge, würden 500m wahrscheinlich nicht ausreichen.


Nein. 100m * PI / 3s = 104,7m/s = 377km/h.

Reale Rotoren der Größenordnung 100m (3MW-Klasse) laufen auch langsamer mit 5-18 U/min. Ausserdem verhält sich in etwa die Drehzahl umgekehrt proportional zum Rotordurchmesser, d.h. die Geschwindigkeit der Blattspitzen sind eher unabhängig von der Baugröße.

Empirsche Untersuchungen ergaben eine Faustformel für den Gefahrenbereich:
Gefährdungsbereich Eisabwurf = 1,5*(Rotordurchmesser + Nabenhöhe)
http://www.windenergietage.de/WT24/24WT ... V_NORD.pdf

D.h. auch ausserhalb des Umkreis von 500 Metern kommt bei den derzeit größten WKA nichts mehr herunter.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon frems » Fr 15. Apr 2016, 14:03

Elvis Domestos hat geschrieben:(14 Apr 2016, 00:58)

Es ist keine schlichte Korrelationsanalyse, sondern gebotene Vorsicht vor den negativen Auswirkungen einer neuen Technik, die europaweit massiv auf dem Vormarsch ist.

Du weißt doch eh nicht, was das bedeutet. Verwechsel bitte nicht Wissenschaft mit Deinem privaten politischen Aktionismus aus niederen Beweggründen. Im Artikel, den Du Wadenbeißer natürlich vorm Losschnappen nicht gelesen hast, wird auch grob angedeutet, warum diese Methode gar keine Kausalität nachweisen kann und im Extremfall lediglich zum Ergebnis hat, dass man nähere, genauere Untersuchungen anstellen muss. Aber was erzähle ich das einem Prediger. :|
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon frems » Fr 15. Apr 2016, 14:22

JJazzGold hat geschrieben:(14 Apr 2016, 09:15)


Die Methode scheint mir auch fragwürdig. Ich vermute, dass man sie interim nutzt, um dem gesteigerten Unmut zu begegnen, bis Langzeitstudien verfügbar sind, die nicht zwangsläufig in Dänemark erstellt sein müssen. Allerdings habe ich bisher nichts bezüglich deutscher Langzeitstudien gefunden.

Es ist halt immer problematisch, zwei Ereignisse zu nehmen und bei Auffälligkeiten, bei denen sogar statistische Tests positiv anschlagen, sofort einen Zusammenhang zu sehen: http://www.tylervigen.com/spurious-correlations ;)

In den USA gab es mal den Verdacht, dass die Nähe zu Stromtrassen gesundheitsschädigend sei. Also untersuchte man Lebenserwartung, Krebsrate etc. von Gemeinden, die betroffen sind, und verglich sie mit jenen, die weit von Stromtrassen entfernt leben. Und siehe da: der Verdacht "bestätigte" sind; zwar nicht in jeder untersuchten Gemeinde, aber in einer so hohen Zahl, dass man sich ziemlich sicher sein konnte. Dann verfeinerten die Wissenschaftler ihre Methode und machten eine gründliche Raumanalyse, in der sie auch schauten, dass die zu vergleichenden Gemeinden ähnliche räumliche Bedingungen haben, also z.B. Nähe zu anderen Emittenten wie Schwerindustrie, Autobahnen etc. pp. Dadurch war die Differenz nicht mehr ganz so groß, aber noch erkennbar. Also veröffentlichte man nun die Ergebnisse.

Was die hervorragenden Naturwissenschaftler, Ingenieure und Mediziner aber vergaßen: die Menschen und den Markt, also zwei sozialwissenschaftliche Bereiche. Man hat nämlich die sozioökonomischen Rahmenbedingungen völlig außer Acht gelassen. Die Bodenpreise sind in Nähe zu Trassen in der Regel niedriger. Dort leben vor allem ärmere Personen, die in den USA generell eine niedrigere Lebenserwartung haben, da sie seltener zum Arzt gehen, sich ungesünder ernähren (kein Geld für gute Nahrung/Restaurants, geringere Bildung, ...) und daher entsprechende Merkmale aufweisen. Nimmt man nun Gemeinden mit ähnlichen Rahmenbedingungen (Akademikerquote, Einkommen, Krankenversicherte, ...), stellt man fest, dass die Unterschiede quasi Null sind. Sprich, eine wohlhabende Gemeinde an einer Trasse weist die selben Merkmale auf wie eine ähnlich wohlhabende Gemeinde ohne Trasse in der Nähe. Und diese Unterschiede gibt es ja auch in Deutschland, auch wenn sie nicht ganz so groß sind. Ich musste vor wenigen Tagen schon etwas schmunzeln, als ein Boulevard-Blatt titelte: "In diesen Gemeinden Deutschlands werden Sie am ältesten!", so als müsste man nur umziehen und schon lebt man ein paar Jahre länger, selbst wenn man an seinem Lebensstil gar nichts ändert. Die höchste Lebenserwartung fand man übrigens in Starnberg, gefolgt vom Hochtaunuskreis, München, Bodenseekreis etc., während sie in Hof, Eisenach, Suhl und Pirmasens am niedrigsten war. Ich glaub, man muss nicht aus Bayern kommen, um zu wissen, welche Klientel so in Starnberg residiert.
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon JJazzGold » Fr 15. Apr 2016, 15:07

frems hat geschrieben:(15 Apr 2016, 15:22)

Es ist halt immer problematisch, zwei Ereignisse zu nehmen und bei Auffälligkeiten, bei denen sogar statistische Tests positiv anschlagen, sofort einen Zusammenhang zu sehen: http://www.tylervigen.com/spurious-correlations ;)

In den USA gab es mal den Verdacht, dass die Nähe zu Stromtrassen gesundheitsschädigend sei. Also untersuchte man Lebenserwartung, Krebsrate etc. von Gemeinden, die betroffen sind, und verglich sie mit jenen, die weit von Stromtrassen entfernt leben. Und siehe da: der Verdacht "bestätigte" sind; zwar nicht in jeder untersuchten Gemeinde, aber in einer so hohen Zahl, dass man sich ziemlich sicher sein konnte. Dann verfeinerten die Wissenschaftler ihre Methode und machten eine gründliche Raumanalyse, in der sie auch schauten, dass die zu vergleichenden Gemeinden ähnliche räumliche Bedingungen haben, also z.B. Nähe zu anderen Emittenten wie Schwerindustrie, Autobahnen etc. pp. Dadurch war die Differenz nicht mehr ganz so groß, aber noch erkennbar. Also veröffentlichte man nun die Ergebnisse.

Was die hervorragenden Naturwissenschaftler, Ingenieure und Mediziner aber vergaßen: die Menschen und den Markt, also zwei sozialwissenschaftliche Bereiche. Man hat nämlich die sozioökonomischen Rahmenbedingungen völlig außer Acht gelassen. Die Bodenpreise sind in Nähe zu Trassen in der Regel niedriger. Dort leben vor allem ärmere Personen, die in den USA generell eine niedrigere Lebenserwartung haben, da sie seltener zum Arzt gehen, sich ungesünder ernähren (kein Geld für gute Nahrung/Restaurants, geringere Bildung, ...) und daher entsprechende Merkmale aufweisen. Nimmt man nun Gemeinden mit ähnlichen Rahmenbedingungen (Akademikerquote, Einkommen, Krankenversicherte, ...), stellt man fest, dass die Unterschiede quasi Null sind. Sprich, eine wohlhabende Gemeinde an einer Trasse weist die selben Merkmale auf wie eine ähnlich wohlhabende Gemeinde ohne Trasse in der Nähe. Und diese Unterschiede gibt es ja auch in Deutschland, auch wenn sie nicht ganz so groß sind. Ich musste vor wenigen Tagen schon etwas schmunzeln, als ein Boulevard-Blatt titelte: "In diesen Gemeinden Deutschlands werden Sie am ältesten!", so als müsste man nur umziehen und schon lebt man ein paar Jahre länger, selbst wenn man an seinem Lebensstil gar nichts ändert. Die höchste Lebenserwartung fand man übrigens in Starnberg, gefolgt vom Hochtaunuskreis, München, Bodenseekreis etc., während sie in Hof, Eisenach, Suhl und Pirmasens am niedrigsten war. Ich glaub, man muss nicht aus Bayern kommen, um zu wissen, welche Klientel so in Starnberg residiert.



Ich hoffe, die hohe Lebenserwartung erstreckt sich auch großzügig auf die Umgebung Starnbergs. ;)

Dass diese Studie Dänemarks letztendlich keine ist, die wissenschaftlichen Kriterien unterliegt, darüber sind wir uns einig.

Was mich wundert ist, dass ich zwar im Bezug auf Tiere und Pflanzen im Umfeld von Windrädern Langzeitstudien finde, aber keine die sich auf den Menschen bezieht. Ich gebe zu, ich habe auch nur eine halbe Stunde gesucht und mit verschieden zusammengesetzten Begriffen gespielt, aber zumindest hätte ich doch wenigsten vom beauftragten Anlegen einer oder mehrerer Langzeitstudien etwas finden müssen?
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon H2O » Fr 15. Apr 2016, 15:12

frems hat geschrieben:(15 Apr 2016, 15:22)

...
... diese Unterschiede gibt es ja auch in Deutschland, auch wenn sie nicht ganz so groß sind. Ich musste vor wenigen Tagen schon etwas schmunzeln, als ein Boulevard-Blatt titelte: "In diesen Gemeinden Deutschlands werden Sie am ältesten!"...


Kann man nicht die höhere Lebenserwartung
auch am höheren Bildungsstand und bewußt
gesunder Lebensführung fest machen? Und
daß der zweifellos vorhandene materielle
Reichtum eine Begleiterscheinung dieses
höheren Bildungsstands sein könnte...
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon frems » Fr 15. Apr 2016, 15:19

H2O hat geschrieben:(15 Apr 2016, 16:12)

Kann man nicht die höhere Lebenserwartung
auch am höheren Bildungsstand und bewußt
gesunder Lebensführung fest machen? Und
daß der zweifellos vorhandene materielle
Reichtum eine Begleiterscheinung dieses
höheren Bildungsstands sein könnte...

Ja, richtig. Genau darum ging es ja. Das hatten die Forscher in den USA nicht berücksichtigt. Und genau das dürfte ein Problem sein, wenn die Dänen ihre Datensätze abgleichen.
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon frems » Fr 15. Apr 2016, 15:25

JJazzGold hat geschrieben:(15 Apr 2016, 16:07)

Ich hoffe, die hohe Lebenserwartung erstreckt sich auch großzügig auf die Umgebung Starnbergs. ;)

Dass diese Studie Dänemarks letztendlich keine ist, die wissenschaftlichen Kriterien unterliegt, darüber sind wir uns einig.

Was mich wundert ist, dass ich zwar im Bezug auf Tiere und Pflanzen im Umfeld von Windrädern Langzeitstudien finde, aber keine die sich auf den Menschen bezieht. Ich gebe zu, ich habe auch nur eine halbe Stunde gesucht und mit verschieden zusammengesetzten Begriffen gespielt, aber zumindest hätte ich doch wenigsten vom beauftragten Anlegen einer oder mehrerer Langzeitstudien etwas finden müssen?

Ich hab auch etwas auf mehreren Sprachen gesucht, aber nichts gefunden. Ich weiß aber ehrlich gesagt auch nicht, ob man in der Tierwelt bei Langzeitstudien von den selben Zeiträumen spricht wie beim Menschen. Es ist ja schon schwierig, entsprechende Studien zu Handystrahlung oder E-Zigaretten zu erstellen.

Das einzige (bekannte!), was tatsächlich die Gesundheit bzw. die Psyche beeinträchtigen kann, ist beim Menschen der Schattenwurf. Aber da gibt es ja staatliche Auflagen und für die wenigsten Windkraftanlagen ist es relevant, weil sie entsprechend weit entfernt von Wohngebieten errichtet werden.

Der Immissionsrichtwert für die tägliche Beschattungsdauer beträgt 30 Minuten.
In der Laborstudie der Universität Kiel [9] wurde festgestellt, dass bereits eine einmalige
Einwirkung des Schattenwurfs von 60 Minuten zu Stressreaktionen führen kann.
Aus Vorsorgegründen wird daher die tägliche Beschattungsdauer auf 30 Minuten
begrenzt.

http://www.lung.mv-regierung.de/dateien ... nweise.pdf

Sollte es, bedingt durch die Jahreszeit, zu mehr als 30 Minuten am Tag kommen, schalten sich die WKA automatisch ab.
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon H2O » Fr 15. Apr 2016, 15:28

frems hat geschrieben:(15 Apr 2016, 16:19)

Ja, richtig. Genau darum ging es ja. Das hatten die Forscher in den USA nicht berücksichtigt. Und genau das dürfte ein Problem sein, wenn die Dänen ihre Datensätze abgleichen.


Ok, ich hatte aus Ihren Ausführungen einen
leise anklagenden Tonfall herausgelesen, daß
nämlich der arme Mitmensch früher stirbt...
fast 10 Jahre in der Lebenserwartung, wenn
ich mir das richtig gemerkt habe. Diese Erkennt-
nis enthält ja eine schlimme Anklage, wenn sie
ungefiltert im Raum stehen bleibt.
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon frems » Fr 15. Apr 2016, 15:34

H2O hat geschrieben:(15 Apr 2016, 16:28)

Ok, ich hatte aus Ihren Ausführungen einen
leise anklagenden Tonfall herausgelesen, daß
nämlich der arme Mitmensch früher stirbt...
fast 10 Jahre in der Lebenserwartung, wenn
ich mir das richtig gemerkt habe. Diese Erkennt-
nis enthält ja eine schlimme Anklage, wenn sie
ungefiltert im Raum stehen bleibt.

:?:

So ist es ja auch. Das war nicht anklagend gemeint, sondern als Punkt, den man nicht vergessen darf, wenn man schlicht nach Korrelationen zwischen Raum und menschlicher Gesundheit sucht. Das sind halt Durchschnittswerte, die bekanntlich nicht Rückschlüsse aufs Individuum erlauben. Natürlich heißt das nicht, dass Flughafenlärm, Kraftwerke etc. nicht Einfluss auf die Gesundheit hätten. Es ist lediglich nicht bewiesen, aber auch nicht widerlegt.

Die geografische Lage ist nicht die Ursache der unterschiedlichen Lebenserwartung. Unterteilt man das Einkommen in seiner Spannbreite in fünf Gruppen von arm bis reich, dann liegt der Unterschied zwischen der niedrigsten und der höchsten Einkommensgruppe bei Männern bei 10,8 Jahren. Bei Frauen unterscheidet sich die Lebenserwartung immerhin noch um 8,4 Jahre. Das zeigen Daten des Robert Koch-Instituts. Das Institut hält auch einen Zusammenhang von Krankheit und sozialem Status für erwiesen: Bei schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes oder chronischen Lungenerkrankung sind sozial Schwächere deutlich häufiger betroffen.

http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-03 ... -und-reich
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Adam Smith » Fr 15. Apr 2016, 15:38

Windkraftanlagen schädigen durch Lärm, Schattenwurf und Infraschall die Gesundheit. Unter Infraschall versteht man weitgehend unhörbare Luftschwingungen (Druckschwankungen) mit sehr tiefen Frequenzen unter 100 Hertz. Mehrere Studien belegen, dass starke Gesundheitsschäden zu erwarten sind, da der Bürger dem Infraschall hier permanent ausgesetzt ist. Infraschall kann u.a. zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Tinitus, Migräne, Schwindelgefühlen, Übelkeit, Beeinträchtigungen der Herzfrequenz, Reizbarkeit, Gedächtnisproblemen, Angstzuständen etc. führen.


http://www.windkraft-abstand.de/infraschall/

So etwas ist weit verbreitet. Auch ganz ohne Windkraftanlagen. Aber schön, dass es jetzt etwas gibt was dafür die Ursache sein kann. Normalerweise sind das ja die anderen Mitmenschen.
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon JJazzGold » Fr 15. Apr 2016, 15:50

frems hat geschrieben:(15 Apr 2016, 16:25)

Ich hab auch etwas auf mehreren Sprachen gesucht, aber nichts gefunden. Ich weiß aber ehrlich gesagt auch nicht, ob man in der Tierwelt bei Langzeitstudien von den selben Zeiträumen spricht wie beim Menschen. Es ist ja schon schwierig, entsprechende Studien zu Handystrahlung oder E-Zigaretten zu erstellen.

Könnte sein, dass der Zeitrahmen eine Rolle spielt, aber müssten wir dann nicht wenigstens einen Auftrag zu einer Langzeitstudie im Net finden?

Das einzige (bekannte!), was tatsächlich die Gesundheit bzw. die Psyche beeinträchtigen kann, ist beim Menschen der Schattenwurf. Aber da gibt es ja staatliche Auflagen und für die wenigsten Windkraftanlagen ist es relevant, weil sie entsprechend weit entfernt von Wohngebieten errichtet werden.


http://www.lung.mv-regierung.de/dateien ... nweise.pdf

Sollte es, bedingt durch die Jahreszeit, zu mehr als 30 Minuten am Tag kommen, schalten sich die WKA automatisch ab.


Vielleicht hält man es aufgrund dieser Regelung nicht für notwendig eine Langzeitstudie zu erstellen?
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Elvis Domestos » Fr 15. Apr 2016, 22:18

frems hat geschrieben:(15 Apr 2016, 15:03)

Du weißt doch eh nicht, was das bedeutet. Verwechsel bitte nicht Wissenschaft mit Deinem privaten politischen Aktionismus aus niederen Beweggründen. Im Artikel, den Du Wadenbeißer natürlich vorm Losschnappen nicht gelesen hast, wird auch grob angedeutet, warum diese Methode gar keine Kausalität nachweisen kann und im Extremfall lediglich zum Ergebnis hat, dass man nähere, genauere Untersuchungen anstellen muss. Aber was erzähle ich das einem Prediger. :|


Sie unterstellen mir niedere Beweggründe, weil ich für das Recht auf Gesundheit kämpfe! Sie nennen mich einen Prediger und Wadenbeißer, weil ich nicht bin wie sie es gerne hätten! Vielleicht bekommen sie und all die anderen Hohepriester der Energiewende das auch noch hin, ihre Kritiker Mundtot zu machen? Billige Beleidigungen reichen dazu aber nicht. Kritikern den Strom abstellen ist für sie ja auch ein probates Mittel, Radikal eben und menschenverachtend! Wirklich, ihnen traue ich die Öködiktatur zu!

Infraschall-Dauerexpositionen von Modernen leistungsstarken Windkraftanlagen machen bei zu geringen Abständen zu Wohnhäusern krank, dieses gilt insbesondere für Schwangere, Kinder, Alte und chronisch Kranke!

Darauf hinzuweisen, hat nichts mit niederen Beweggründen zu tun, sondern ist Stand der weltweit vernetzten Wissenschaft.
Da sie dieses Ignorieren, machen sie sich mitschuldig an den Versäumnissen, eine Regelung zu finden, die diese Problematik unterbindet oder zumindest stark einschränkt! Sprich: Sie sind ein niederträchtiger Wadenbeißer! Und nun dürfen sie höchstpersönlich ihres Amtes walten...
Zuletzt geändert von Elvis Domestos am Sa 16. Apr 2016, 00:57, insgesamt 2-mal geändert.
Elvis Domestos

Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Elvis Domestos » Fr 15. Apr 2016, 23:35

Weiteres Material mit reichlich Quellenangaben findet man zB unter diesen Links, dabei auch diverse Filmbeiträge aus der internationalen Presse:

http://www.windturbinesyndrome.com/wp-c ... 3727_1.pdf

http://www.windvigilance.com/about-adve ... d-turbines

U.a viele deutschsprachige Filmbeiträge:
http://www.bi-schwarzenberg-weissenberg ... Itemid=125

Ein interessanter Artikel aus >die Welt< -Behörden reden mögliche Schall-Schäden klein- :
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/a ... klein.html

Und was sagt eigentlich Vestas über krankmachenden Infraschall?
http://www.windwahn.de/index.php/krankh ... aftbranche

Und zu guter Letzt, könnte man Betroffene noch selbst befragen!
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon frems » Sa 16. Apr 2016, 19:13

Elvis Domestos hat geschrieben:(15 Apr 2016, 23:18)

Sie unterstellen mir niedere Beweggründe, weil ich für das Recht auf Gesundheit kämpfe! Sie nennen mich einen Prediger und Wadenbeißer, weil ich nicht bin wie sie es gerne hätten! Vielleicht bekommen sie und all die anderen Hohepriester der Energiewende das auch noch hin, ihre Kritiker Mundtot zu machen? Billige Beleidigungen reichen dazu aber nicht. Kritikern den Strom abstellen ist für sie ja auch ein probates Mittel, Radikal eben und menschenverachtend! Wirklich, ihnen traue ich die Öködiktatur zu!

Infraschall-Dauerexpositionen von Modernen leistungsstarken Windkraftanlagen machen bei zu geringen Abständen zu Wohnhäusern krank, dieses gilt insbesondere für Schwangere, Kinder, Alte und chronisch Kranke!

Darauf hinzuweisen, hat nichts mit niederen Beweggründen zu tun, sondern ist Stand der weltweit vernetzten Wissenschaft.
Da sie dieses Ignorieren, machen sie sich mitschuldig an den Versäumnissen, eine Regelung zu finden, die diese Problematik unterbindet oder zumindest stark einschränkt! Sprich: Sie sind ein niederträchtiger Wadenbeißer! Und nun dürfen sie höchstpersönlich ihres Amtes walten...

Weil Du mich in etlichen Strängen mit merkwürdigen Vorwürfen ankläffst und Dich dann einer Diskussion entziehst. Das hatten wir ja mehrmals. Ich hatte lediglich Kritik an einer Methode geäußert und Du hast mir sofort zusammenhangslose Parolen an den Kopf geschmissen. Du könntest doch auf meine Kritik eingehen, sie argumentativ widerlegen etc. Dafür sind fast alle User in diesem Forum angemeldet. Predigten kann man sich auch in der Kirche anhören.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

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