Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

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Eiswurf-Warnschilder: Abstand zu Windkraftanlagen (WKA)?

Umfrage endete am So 22. Mär 2015, 03:28

Kein Abstand, weil keine Warnung erforderlich
1
14%
Kein Abstand, Warnung am Turm der WKA anbringen
2
29%
Nahe der WKA (100 - 200 m), wer beim Lesen von Eis getroffen wird, muß das dem allgemeinen Lebensrisiko zurechnen
1
14%
Grundsätzlich außerhalb einer Gefahrenzone (> 200m)
1
14%
Grundsätzlich außerhalb einer Gefahrenzone (300m)
0
Keine Stimmen
Grundsätzlich außerhalb einer Gefahrenzone (400m)
1
14%
Grundsätzlich außerhalb einer Gefahrenzone (500m)
1
14%
 
Abstimmungen insgesamt: 7
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frems
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon frems » Sa 16. Apr 2016, 19:28

JJazzGold hat geschrieben:(15 Apr 2016, 16:50)Könnte sein, dass der Zeitrahmen eine Rolle spielt, aber müssten wir dann nicht wenigstens einen Auftrag zu einer Langzeitstudie im Net finden?

Möglich, aber unwahrscheinlich. Normalerweise werden Ergebnisse in einschlägigen Kreisen veröffentlicht und diskutiert, worauf die Presse dann aufmerksam wird. Laufende Studien finden diese Aufmerksamkeit eher nicht.

Vielleicht hält man es aufgrund dieser Regelung nicht für notwendig eine Langzeitstudie zu erstellen?

Auch möglich. Wenn die Forschung feststellt, dass erst bei 60 Minuten Probleme auftreten können, dann muss man "maximal 30 Minuten" nicht näher untersuchen. Und diese halbe Stunde ist ja der Höchstwert, der auf ein Wohngebäude wirken darf. Ob eine Person dort tatsächlich anwesend ist und zugleich in einem Raum ist, auf den der Schattenwurf die ganze Zeit komplett einwirkt, ist damit noch nicht einmal gesagt.
Labskaus!
Elvis Domestos

Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Elvis Domestos » So 17. Apr 2016, 01:27

frems hat geschrieben:(16 Apr 2016, 20:13)

Weil Du mich in etlichen Strängen mit merkwürdigen Vorwürfen ankläffst und Dich dann einer Diskussion entziehst. Das hatten wir ja mehrmals. Ich hatte lediglich Kritik an einer Methode geäußert und Du hast mir sofort zusammenhangslose Parolen an den Kopf geschmissen. Du könntest doch auf meine Kritik eingehen, sie argumentativ widerlegen etc. Dafür sind fast alle User in diesem Forum angemeldet. Predigten kann man sich auch in der Kirche anhören.


Ich kläffe nicht werter frems, ich schreibe!
Sie auch, zB:
Zitat:
Das einzige (bekannte!), was tatsächlich die Gesundheit bzw. die Psyche beeinträchtigen kann, ist beim Menschen der Schattenwurf. Zitatende

Wie gut das wir hier so gut informierte Zeitgenossen haben, die stets im Sinne höchstmöglicher Aufklärung den Stand der Dinge referieren und auch nicht davor zurückschrecken, mit voller Aufopferung die geschriebenen Meinungen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu korrigieren! Dafür ein großes Dankeschön Herr frems.

Eure Hoheit, ich fühle mich dennoch genötigt, sie bitten zu dürfen, mir die Ehre zu erweisen, den von Ihnen genannten Gedanken:
>>Das einzige (bekannte!), was tatsächlich die Gesundheit bzw. die Psyche beeinträchtigen kann, ist beim Menschen der Schattenwurf<<einer näheren Betrachtung unterziehen zu dürfen. Über einen Gedankenaustausch wäre ich höchst erfreut.
Elvis Domestos

Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Elvis Domestos » So 17. Apr 2016, 01:45

JJazzGold hat geschrieben:(14 Apr 2016, 09:15)


Die Methode scheint mir auch fragwürdig. Ich vermute, dass man sie interim nutzt, um dem gesteigerten Unmut zu begegnen, bis Langzeitstudien verfügbar sind, die nicht zwangsläufig in Dänemark erstellt sein müssen. Allerdings habe ich bisher nichts bezüglich deutscher Langzeitstudien gefunden.


Die gibt es nicht, allerdings gab es ein Hearing:
Die Frage, ob Infraschall-Emissionen von Windkraftanlagen gesundheitliche Schäden bei Anwohnern verursachen können, wurde am 16.12.14 in Wiesbaden im Auftrag des hessischen Energie- und Wirtschaftsministeriums unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einem sog. INFRASCHALL-Experten-Hearing erörtert. Ein Faktenpaier wurde m.E. nicht herausgegeben.
Es gibt aber Mitschnitte:
1Teil:
http://streams.hessen-agentur.de/energi ... 181214.mp4
2 Teil
http://streams.hessen-agentur.de/energi ... 181214.mp4
3 Teil
http://streams.hessen-agentur.de/energi ... 181214.mp4

Quelle:
http://www.regionalverband-taunus.de/mi ... -zu-hoeren

Langzeitstudien können natürlich Sinn machen, aber Menschen sind keine Versuchstiere!
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon frems » So 17. Apr 2016, 05:40

Elvis Domestos hat geschrieben:(17 Apr 2016, 02:27)

Ich kläffe nicht werter frems, ich schreibe!
Sie auch, zB:
Zitat:
Das einzige (bekannte!), was tatsächlich die Gesundheit bzw. die Psyche beeinträchtigen kann, ist beim Menschen der Schattenwurf. Zitatende

Wie gut das wir hier so gut informierte Zeitgenossen haben, die stets im Sinne höchstmöglicher Aufklärung den Stand der Dinge referieren und auch nicht davor zurückschrecken, mit voller Aufopferung die geschriebenen Meinungen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu korrigieren! Dafür ein großes Dankeschön Herr frems.

Eure Hoheit, ich fühle mich dennoch genötigt, sie bitten zu dürfen, mir die Ehre zu erweisen, den von Ihnen genannten Gedanken:
>>Das einzige (bekannte!), was tatsächlich die Gesundheit bzw. die Psyche beeinträchtigen kann, ist beim Menschen der Schattenwurf<<einer näheren Betrachtung unterziehen zu dürfen. Über einen Gedankenaustausch wäre ich höchst erfreut.

Also nur Polemik statt etwas zu Deinem Vorwurf, es handle sich nicht um eine Korrelationsanalyse, obwohl genau dies im Artikel steht, auf den Du nicht näher eingehen möchtest. Na immerhin keine Schöne-Blumen-Liebesgedichte. Ich bin erleichtert. Nach Interesse eines Austauschs sieht es aber nicht aus, wenn man vehement Inhalte ignoriert und nur einen Feldzug anstrebt, sorry.

Elvis Domestos hat geschrieben:Langzeitstudien können natürlich Sinn machen, aber Menschen sind keine Versuchstiere!

Langzeitstudien sind gerade in der Medizin üblich, egal ob's um Ernährung, Stress, Tabak/Alkohol, Medikamente, Bewegungsmangel, Lärm oder Abgase geht. Oder ob bleifreie Munition Nachteile für Förster bedeutet: https://www.hessen.de/presse/pressemitt ... aatswald-0

Zumal niemand gezwungen wird, an solchen Untersuchungen teilzunehmen, wenn er es nicht möchte. Aus Eigeninteresse ist es bloß nicht sehr clever, sich als betroffene Person zu drücken, da dadurch für einen keine Nachteile entstehen. Und wenn bei einer Langzeitstudie herauskommt, dass es keinen gesundheitlichen Einfluss gibt, dann sind das auch verwertbare Erkenntnisse für die Wissenschaft (und für den ruhigen Schlaf des Probanden). Genau deshalb werden WKA aber auch abgeschaltet, sobald sie länger als 30 Minuten Schatten auf Wohngebäude werfen. Die Zahlen werden ja nicht gewürfelt, sondern kommen aus psychologischen Untersuchungen, bei denen man mit Menschen arbeitete. Ratten eignen sich da eher schlecht.
Labskaus!
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon immernoch_ratlos » So 17. Apr 2016, 14:08

Besonders interessant ist in mehreren Zusammenhängen die einseitige "Bedeutungsschwere", wenn eine Ergebnis die eigenen Vorstellungen zu stützen scheint oder gleich eine grundsätzlich Verneinung wissenschaftlich belegter Zusammenhänge, wenn sie einem, warum auch immer, nicht in die egozentrische Weltsicht passt. Eine "Blaupause" mit Argumenten anderer User umzugehen... :rolleyes:

Nun ja, das "Umweltbundesamt" vermerkt (ohne auf WKA explizit einzugehen) :
umweltbundesamt.de hat geschrieben:Vorkommen tieffrequenter Geräusche

Beim Straßenverkehr nimmt der LKW-Anteil zu und damit auch sein tieffrequenter Geräuschanteil. Die Digitalisierung der gesamten Audio- und Videotechnik hat den Aufnahme- und Übertragungsbereich zu tiefen Frequenzen hin erweitert. Leistungsstarke Verstärker und Lautsprecher sorgen dafür, dass die Bässe nicht nur im Rock-Konzert oder in der Diskothek, sondern ebenso im Auto und in der Wohnung kraftvoll, oft maßlos übertrieben, wiedergegeben werden können.

Ursache für Beschwerden über Lärmbelästigungen durch Infraschall bzw. tieffrequenten Schall sind häufig auch folgende tieffrequente Geräuschquellen aus dem Bereich gewerblicher Anlagen :

Öl- und gasgefeuerte Heizwerke
Brenner in Verbindung mit Heizungsanlagen
Kupolöfen
Fackeln
große Be- und Entlüftungsanlagen
Ventilatoren mit tieffrequenten Einzeltönen oder Drehklang
Verdichterstationen
Kompressoren
Vakuumpumpen
Dieselmotoren
Auspuffanlagen langsamlaufender Verbrennungsmotoren
langsamlaufende Siebe, Mühlen und Schwingförderanlagen
Auspacktrommeln
lange Autobahnbrücken
Einfahrt von Hochgeschwindigkeitszügen in Tunnel
Musikanlagen
doch als Quelle für niederfrequenten bzw. tieffrequenten Schall, eine ganze Reihe von Aktivitäten, denen jeder mehr oder weniger intensiv alltäglich ausgesetzt ist. Da gibt es kein "Entkommen" und es bestand bislang auch kein weitgehende Interesse, womöglich all diese Emittenten gleich zu verbieten. Die Größe der Schallemissionen sind durchaus gesetzlich geregelt. Wobei sich alle Vorschriften auch an wirtschaftlichen Gegebenheiten orientieren, das es schlicht nicht machbar oder wirtschaftlich vertretbar ist, eine extrem niedrige Grenze oder Nullemission festzuschreiben. Nun mag das ja wenig oder überhaupt nicht gefallen, ist aber nicht erst seit WKA in größerer Anzahl "buchstäblich in Erscheinung treten" ein normaler Begleitumstand des Lebens in industrialisierten Weltgegenden.

Was die " tieffrequenten Schallemission" von WKA angeht, hilft ja womöglich diese wissenschaftlich belegte umfangreiche Messung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) BGR- Feldmessungen- Der unhörbare Lärm von Windkraftanlagen weiter. Wenigsten denen, die mit einem echten Interesse an Zusammenhängen an dieses Thema "herangehen".
BGR hat geschrieben:Schlussfolgerungen
Abhängig von den baulichen Eigenschaften und der generierten Leistung ist es möglich, den abgestrahlten Lärm als Funktion der Entfernung zum Windrad zu berechnen. Die theoretischen Werte konnten Dank der Messung für den Infraschallbereich überprüft werden, was wiederum erlaubt, einen Mindestabstand von einem Windrad oder einer Windfarm zu einer Infraschallmessanlage anzugeben.

Dies ist für die BGR als Betreiber der Infraschallstation I26DE im Bayerischen Wald, die Teil des internationalen Überwachungssystems zur Einhaltung des Kernwaffenteststoppabkommens (CTBT) ist, von großer Bedeutung, um eine ungestörte Registrierung zu gewährleisten.

An Hand der theoretischen Abschätzung zeigt sich, dass die Schallemission moderner und großer Windkraftanlagen mit Leistungen von mehr als 600 kW bei etwa 1 Hz Reichweiten von über 10 km hat. Diese Entfernung steigt im Falle von Windparks auf ein Vielfaches.

Unabhängig von diesen großen erforderlichen Abständen von Mikrobarometern zu Windrädern wird hingegen die menschliche Wahrnehmungsgrenze für Infraschall bereits nach etwa 300 bis 500 m unterschritten.
Der Rest ist ähnlich wie bei der "lustigen Chemtrail VT" ein beliebter Treffpunkt für Esoteriker und "ich bin gegen alles Vertreter" die seit es das WWW gibt, endlich auch allen mitteilen können wie schlimm nur das ist, was sie sich bis dahin nur in klitzekleinen Zirkeln gegenseitig versichern konnten.

Ein Diskussion über reale Zusammenhänge ist da wie "Perlen vor die Säue schütten". Glücklicherweise gibt es genügend Realisten, mit denen sich Diskussionen als sehr "fruchtbar" und durchaus weiterbildend erweisen. Die Frage ist nur, ob sich diese in der Minderzahl befinden und es so kaum zu einem wünschenswerten Austausch von belegbaren Meinungen kommt, oder eben nicht....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Elvis Domestos

Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Elvis Domestos » So 17. Apr 2016, 15:57

immernoch_ratlos hat geschrieben:(17 Apr 2016, 15:08)

Besonders interessant ist in mehreren Zusammenhängen die einseitige "Bedeutungsschwere", wenn eine Ergebnis die eigenen Vorstellungen zu stützen scheint oder gleich eine grundsätzlich Verneinung wissenschaftlich belegter Zusammenhänge, wenn sie einem, warum auch immer, nicht in die egozentrische Weltsicht passt. Eine "Blaupause" mit Argumenten anderer User umzugehen... :rolleyes:

Nun ja, das "Umweltbundesamt" vermerkt (ohne auf WKA explizit einzugehen) : doch als Quelle für niederfrequenten bzw. tieffrequenten Schall, eine ganze Reihe von Aktivitäten, denen jeder mehr oder weniger intensiv alltäglich ausgesetzt ist. Da gibt es kein "Entkommen" und es bestand bislang auch kein weitgehende Interesse, womöglich all diese Emittenten gleich zu verbieten. Die Größe der Schallemissionen sind durchaus gesetzlich geregelt. Wobei sich alle Vorschriften auch an wirtschaftlichen Gegebenheiten orientieren, das es schlicht nicht machbar oder wirtschaftlich vertretbar ist, eine extrem niedrige Grenze oder Nullemission festzuschreiben. Nun mag das ja wenig oder überhaupt nicht gefallen, ist aber nicht erst seit WKA in größerer Anzahl "buchstäblich in Erscheinung treten" ein normaler Begleitumstand des Lebens in industrialisierten Weltgegenden.

Was die " tieffrequenten Schallemission" von WKA angeht, hilft ja womöglich diese wissenschaftlich belegte umfangreiche Messung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) BGR- Feldmessungen- Der unhörbare Lärm von Windkraftanlagen weiter. Wenigsten denen, die mit einem echten Interesse an Zusammenhängen an dieses Thema "herangehen".
Der Rest ist ähnlich wie bei der "lustigen Chemtrail VT" ein beliebter Treffpunkt für Esoteriker und "ich bin gegen alles Vertreter" die seit es das WWW gibt, endlich auch allen mitteilen können wie schlimm nur das ist, was sie sich bis dahin nur in klitzekleinen Zirkeln gegenseitig versichern konnten.

Ein Diskussion über reale Zusammenhänge ist da wie "Perlen vor die Säue schütten". Glücklicherweise gibt es genügend Realisten, mit denen sich Diskussionen als sehr "fruchtbar" und durchaus weiterbildend erweisen. Die Frage ist nur, ob sich diese in der Minderzahl befinden und es so kaum zu einem wünschenswerten Austausch von belegbaren Meinungen kommt, oder eben nicht....


Es ist gut, dass sie nochmals die zahlreichen weiteren Infraschallquellen, natürliche und unnartürliche, denen wir mehr oder minder ausgesetzt sind, heranziehen. Bei allen Formen der Immissionen ist aus wissenschaftlicher Sicht, die Dauer und Stärke der Exposition zu berücksichtigen, eben dass Dosis-Wirkungs Prinzip. Dauer und Intensität der Exposition entscheiden über die Einstufung von Ätiologie und Pathogenese gleichermaßen, wie Ausmaß und Erscheinungen von Symptomen. Wissenschaft ist auch als Opposition zu verstehen, Gesetzeslücken und veraltete Normen zu kritisieren, Organe wie die AFIS und der deutsche Ärtztetag genießen dabei als kritisches Sprachrohr meinen Respekt. Auch die Verfassungsrechtler Wendt und Elicker gehören für mich dazu; alles andere als eine Fraktion von Aluhutträgern oder Simulanten, denen mann nun zu Recht oder Unrecht einen Platz in der Schmuddelecke zuweisen könnte.
ICD-10-GM 2010-CODE T75.2 ist der Diagnoseschlüssel für Schäden durch Vibration, inklusive >Schwindel durch Infraschall<. Dieser Code gilt auch für Erkrankungen durch Windkraftanlagen, die in Deutschland vermehrt auftreten, Grund: Zu geringe Abstände zu Wohnhäusern bei gleichzeitiger Leistungssteigerung und Vermehrung der Anlagen.

Zitat:
Nur wenn Zweifel an der Richtigkeit des Nachweises bestehen, dass eine geplante Windkraftanlage typenbedingt keine schädlichen Umwelteinwirkungen hervorruft, oder wenn das vorgelegte Immissionsprognosegutachten nicht den Anforderungen an eine sachverständige Begutachtung genügt, ist eine weitere Begutachtung zu veranlassen. Diese kann nach Errichtung der genehmigten Anlage vor Eintritt der Bestandskraft der Genehmigung auch durch konkrete Messungen erfolgen, die dann dem Genehmigungsverfahren und nicht der Anlagenüberwachung zuzurechnen sind. (VG Darmstadt · Urteil vom 2. Februar 2011 · Az. 6 K 877/09.DA) Zitatende

Seitens der Betreiber und der Genehmigungsbehörden wird stets betont: Es werden alle gesetzlichen Rahmenbedingen eingehalten. Daher sind keine Auswirkungen auf die Gesundheit zu erwarten. Was ist aber, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen falsch sind?

Das klären nicht nur wir, indem wir einen Dialog versuchen, sondern auch die Verfassungsrechtler, Kläger und das BVG in Karlsruhe, allesamt keine Aluhutträger.
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Teeernte » So 17. Apr 2016, 16:40

frems hat geschrieben:(17 Apr 2016, 06:40)

Also nur Polemik .



Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank? Aus Angst vor Gesundheitsschäden durch Infraschall werden in Dänemark kaum noch Windenergie-Anlagen gebaut. Eine staatliche Untersuchung läuft. Deutsche Behörden spielen das Problem noch herunter.


Immer bei Westwind beißen die Weibchen ihre Jungtiere tot. Andere Neugeborene haben Missbildungen. Olesen glaubt, dass der tieffrequente, für Menschen nicht mehr hörbare Schall der Windturbinen die Tiere verrückt macht.

Die vier Rotortürme hinter seinem Hof liegen genau 561 Meter vom Wohnhaus entfernt. Die vierfache Höhe der Windkraftanlagen ist in Dänemark als Mindestabstand zu Wohngebäuden vorgeschrieben. Hier wurde er gerade noch eingehalten. Nur für Tierställe gilt der Abstand nicht. Das nächste Rad dreht sich 320 Meter von den Nerzkäfigen entfernt.
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html

Wer zahlt dann den Schaden ? - inklusive Rückbau ?


Der Investor. - Wieviel EE ist dann zu ersetzen - wenn die Windkraft "AUSFÄLLT" ? (..aus "gesundheitlichen" Gründen)
Elvis Domestos

Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Elvis Domestos » So 17. Apr 2016, 19:06

Teeernte hat geschrieben:(17 Apr 2016, 17:40)

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/a ... krank.html

Wer zahlt dann den Schaden ? - inklusive Rückbau ?


Der Investor. - Wieviel EE ist dann zu ersetzen - wenn die Windkraft "AUSFÄLLT" ? (..aus "gesundheitlichen" Gründen)


Abschalten heißt nicht, dass der Investor keine Vergütung mehr bekommt, dass EEG ist halt extrem auf die Sicherheit der Investoren ausgerichtet. Der Investor ist quasi ein geheiligtes Mittel zum Zweck, eben die neue Herrenklasse! Im Neo-Ökologismus ist es so: Erst findet man den Zweck, dann heiligt man die Mittel, dann verfolgt man seine Gegner! Noch sind wir am Anfang der zweiten Stufe.
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Teeernte » So 17. Apr 2016, 19:51

Elvis Domestos hat geschrieben:(17 Apr 2016, 20:06)

Abschalten heißt nicht, dass der Investor keine Vergütung mehr bekommt, dass EEG ist halt extrem auf die Sicherheit der Investoren ausgerichtet. Der Investor ist quasi ein geheiligtes Mittel zum Zweck, eben die neue Herrenklasse! Im Neo-Ökologismus ist es so: Erst findet man den Zweck, dann heiligt man die Mittel, dann verfolgt man seine Gegner! Noch sind wir am Anfang der zweiten Stufe.


Danach werden die falschen Propheten geteert und gefedert. Das haben auch die Investoren immer so gehalten.
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 19. Apr 2016, 13:38

WKA abbauen - Demontage einer Windkraftanlage in Bocholt Hemden 02.05.2013 im Anschluss wird gesprengt - ein Leckerbissen für die hiesigen WKA Gegner

Doch so rabiat muss es nicht zugehen :
SPON 03.02.2015 hat geschrieben:...Es gibt bislang einen stabilen Markt für gebrauchte Windkraftanlagen, selbst für alte Modelle mit weniger als einem Megawatt Leistung.

Die Mehrzahl der abgebauten deutschen Anlagen, meist gut gewartet und mit teils reparierten Rotorblättern, sind in Polen, Russland und ehemaligen GUS-Staaten hoch begehrt. "Bei guter Pflege können Anlagen deutlich länger als 20 Jahre betrieben werden"


Dagegen kommt uns alle das hier - weil auf 80 Millionen Schultern verteilt bestimmt vergleichsweise billig...

Immer diese Miesmacher : Quelle : DW "Atompolitik AKW-Rückbau auf Kosten der Steuerzahler?"
Der Rückbau von Atommeilern in Deutschland wird Riesensummen kosten. Die Umweltorganisation Greenpeace fürchtet, dass die Energiekonzerne nicht genügend Geld dafür einplanen. Der Staat soll sie dazu zwingen.

eit 1995 ist in Lubmin an der vorpommerschen Ostseeküste bei Greifswald der - nach Angaben des ausführenden bundeseigenen Unternehmens Energiewerke Nord (EWN) - weltgrößte Rückbau eines Kernkraftwerks im Gange. Er wird den Staat schätzungsweise vier Milliarden Euro kosten. Glücklicherweise ist Lubmin ein Sonderfall, denn das Kraftwerk sowjetischer Bauart ist besonders groß, der Rückbau gilt als Pilotprojekt und vor allem: Für Abriss und die Entsorgung des einst volkseigenen ostdeutschen Meilers muss der Staat zahlen, in dessen Eigentum die Reaktoren mit der deutschen Einheit übergingen.

Die Kosten für den Ende 2010 beschlossenen deutschen Atomausstieg dagegen sollen eigentlich den Staatssäckel verschonen. Denn anders als im Fall Lubmin sind bei den 19 westdeutschen AKWs deren Eigentümer E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall nach dem Verursacherprinzip gesetzlich verpflichtet, Stilllegung, Rückbau und Entsorgung selbst zu bezahlen. Dafür haben die vier Konzerne laut Atomgesetz finanzielle Rückstellungen von über 30 Milliarden Euro gebildet. Ein Mechanismus, den bisher alle Bundesregierungen, einschließlich der rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder (1998-2005), für ausreichend erachtet haben.


Ja, der "Staat" das sind wir...
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paradoxx
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon paradoxx » Di 19. Apr 2016, 16:34

... im Vergleich wozu?
Willensbildung ist demokratisch-repräsentativ oder totalitär, eins schließt das andere aus (s. Art. 137 GG)
Elvis Domestos

Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Elvis Domestos » Di 26. Apr 2016, 14:19

Vorsicht Zensur
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 26. Apr 2016, 16:16

Dagegen kommt uns alle das hier - weil auf 80 Millionen Schultern verteilt bestimmt vergleichsweise billig...


paradoxx hat geschrieben:... im Vergleich wozu?


Nun ja, die hier des öfteren so hochgelobten AKW zu beseitigen, wird auf die Steuerzahler verteilt, plus die Rücklagen der Betreiber, falls davon noch etwas vorhanden sein wird bis man überhaupt zu "Rückbau schreiten kann".

Biblis z.B. - 2 Blöcke müssen noch ein Weilchen abklingen bevor man überhaupt die "losen" hochradioaktiven Elemente "umpacken" kann, um sie dann für unbestimmte Zeit gleich daneben "zwischenzulagern".

Liest man die schlimmen Befürchtungen der WKA und PV Gegner, ist der "Rückbau" und die folgende Entsorgung der Anlagen unvergleichlich aufwendiger und gefährlicher, als der einer "handvoll AKW" ?

Das kleine Filmchen zeigt wie einfach das bei WKA ist. Tausende von "unbeanstandeten" Industrieanlagen wurden seit Beginn dieser Republik abgebaut - auf einigen ist der Steuerzahler "sitzen geblieben" - das ist sicher beklagenswert, aber doch eher nicht die Regel. Dagegen sind die sog. "Ewigkeitskosten" (Wasser pumpen bis in alle Ewigkeit ...) eine ganz reale Dauerbelastung. Einige gefallen sich damit, Befürchtungen WKA / PV zu streuen, um besorgten Bürger vom "Wenden" abzubringen.

@ Elvis Domestos

"Vorsicht Zensur" ????
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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Flaschengeist » Di 26. Apr 2016, 19:38

Man sollte vielleicht auch den Bau von Aufwindkraftwerken präferieren. https://de.wikipedia.org/wiki/Aufwindkraftwerk

Natürlich müßte man das mal in GROß denken. Hier würde sich z.B. Stuttgart anbieten. Man könnte die gesamte Stadt mit einer Plane abdecken und in der Mitte einen Turm mit einer Turbine installieren. Es könnten natürlich auch mehrere Türme mit Turbinen eingebaut werden.

So wird der Gestank der Städter und die Sonnenenergie in GRÜNEN Strom umgewandelt. BaWü und Stuttgart ist im Moment politisch GRÜN. Wenn also nicht jetzt wann dann?

Zum Anfang könnte man natürlich auch Windkraftanlagen in der Stuttgarter City aufstellen. Alles muß klein beginnen….


:)
Elvis Domestos

Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Elvis Domestos » Mi 27. Apr 2016, 15:01

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Re: Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für die Gesundheit?

Beitragvon Svi Back » Fr 5. Aug 2016, 06:12

für die Gesundheit vieler Tiere offensichtlich sehr.
Andreas Kieling, den ich sowieso als Typ mag, geiselt die Windkraftmafia.
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
(B.Brecht)

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