US-Todesstrafe - allgemein

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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Cobra9 » Di 26. Mai 2015, 06:02

USAT
Es ging gerade nicht um den Sinn eines Medikamentes, sondern darum, wie es getestet wird.


Dazu hatte ich auch was geschrieben und um den Sinn von Medikamenten geht es sehr wohl ,wenn Kritik daran aufkommt warum die Hersteller was gegen die Verwendung als Tötungsmittel haben.
Du lehnst die Hinrichtung mit Hilfe von Stickstoff ab, weil bisher noch kein Mensch mit Stickstoff hingerichtet wurde. Dieser Logik zu Folge dürfte man nun mal auch keinerlei neue Medikamente an Menschen testen, da diese zuvor noch nicht an Menschen getestet wurden. Merkst du, wie unsinnig deine Forderung hier ist?


Dazu hatte ich schon geschrieben:


Ist Sache der USA eine humane Methode zu finden ohne das Strafgefangene als Versuchstiere missbraucht werden. Das findet statt aktuell und ist ethisch nicht vertretbar. Ist für mich die gleiche Stufe als wenn man Dich zwingen würde jetzt Ebola unfreiwillig zu testen, natürlich zum Wohle aller Menschen, mit einem in Tierversuchen absolut zuverlässigen Medikament. Für die Pharma Firmen wäre das wunderbar wenn die USA ihrer Aufgabe auf ethisch korrekte Art einen Weg finden würden eine humane Methode zu finden. Weil dann müsste sich keine Firma mehr darum Sorgen machen das man ihren Namen durch den Missbrauch der Medikamente in den Dreck zieht.


Lesen, verstehen


USAT
Und wie siehst du das Ganze eigentlich bei Medikamenten, die für die aktive Sterbehilfe verwendet werden?


Aktive Sterbehilfe ist jetzt also das gleiche wie eine Hinrichtung durch den Staat per Zwang ? Überleg Dir mal deine Vergleiche.

USAT
Wie sich der Sauerstoffmangel im Gehirn, den Stickstoff auslöst auf den menschlichen Körper auswirkt, ist sehr wohl bekannt.

Daran ändert auch deine Meinung nichts.


Auch dazu hatte ich was geschrieben:
Ist Sache der USA eine humane Methode zu finden ohne das Strafgefangene als Versuchstiere missbraucht werden. Das findet statt aktuell und ist ethisch nicht vertretbar. Ist für mich die gleiche Stufe als wenn man Dich zwingen würde jetzt Ebola unfreiwillig zu testen, natürlich zum Wohle aller Menschen, mit einem in Tierversuchen absolut zuverlässigen Medikament. Für die Pharma Firmen wäre das wunderbar wenn die USA ihrer Aufgabe auf ethisch korrekte Art einen Weg finden würden eine humane Methode zu finden. Weil dann müsste sich keine Firma mehr darum Sorgen machen das man ihren Namen durch den Missbrauch der Medikamente in den Dreck zieht.

Aber gut wenn die USA es nicht hinkriegen auf ethisch korrekte Art was zu lösen kann man sich eben ein Bild machen wie die Moral dort im Land mittlerweile ist.



Lesen, verstehen




USAT
Was spräche deiner Meinung nach dagegen, wenn man zunächst nur Todeskandidaten mit der neuen Methode hinrichtet, die sich freiwillig dazu bereit erklären?

Ich glaube weiterhin, dass du hier aus rein ideologischen Gründen die Einführung einer sichereren und sanfteren Hinrichtungsmethode ablehnst.


Auch dazu hier:



Ist Sache der USA eine humane Methode zu finden ohne das Strafgefangene als Versuchstiere missbraucht werden. Das findet statt aktuell und ist ethisch nicht vertretbar. Ist für mich die gleiche Stufe als wenn man Dich zwingen würde jetzt Ebola unfreiwillig zu testen, natürlich zum Wohle aller Menschen, mit einem in Tierversuchen absolut zuverlässigen Medikament. Für die Pharma Firmen wäre das wunderbar wenn die USA ihrer Aufgabe auf ethisch korrekte Art einen Weg finden würden eine humane Methode zu finden. Weil dann müsste sich keine Firma mehr darum Sorgen machen das man ihren Namen durch den Missbrauch der Medikamente in den Dreck zieht.

Aber gut wenn die USA es nicht hinkriegen auf ethisch korrekte Art was zu lösen kann man sich eben ein Bild machen wie die Moral dort im Land mittlerweile ist.


Lesen, verstehen und nicht versuchen kleine Suggestiv Spielchen einzubauen. Meine Meinung dazu habe ich gesagt. Wenn ich etwas nicht beantworten möchte nach deinen eigenen Regeln passend ist das eben so. Art 5. GG ist das Zauberwort :)


Ein Gefangener hat für mich auf jeden Fall das Recht auf schmerzfreie Hinrichtung , ohne das man dabei den Gefangenen foltert. Es ist ebenfalls unmenschlich sowie erniedri­gen­d jemand mit nicht an Menschen getesteten Verfahren töten zu wollen. Dazu verstossen die USA so gegen die Menschenrechte nach MEINER Meinung.


Ergibt sich für mich aus Artikel 5 der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte. Dieser Artiel ver­bi­etet die Folter sowie jed­wede Form einer grausamen, unmen­schlichen oder erniedri­gen­den Behand­lung oder Strafe.


http://www.antifolterkonvention.de/

Dazu noch die Fehlerhäufigkeit bei Ermittlungs und Justizbehörden der USA. Macht in der Summe man kann die Todestrafe wenn man ein Gewissen hat das nicht auf Rache aus ist. Offen gesagt Rache halte ich für den falschen Weg im Strafsystem. Genau das ist der Gedanke an der Hinrichtung. Nicht Abschreckung, nicht humane Gesten für Straftäter. Es geht nur darum die Gelüste nach Rache zu erfüllen. Den Schutz der Öffentlichkeit kann man auch mit anderen Maßnahmen gewährtleisten mit den besseren Möglichkeiten bei Fehlern. Nur mal so am Rande. Ich glaube wirklich die meisten Menschen fordern den Tod von Menschen ohne je damit mal die Konfrontation gehabt zu haben. Wer sich damit mal beschäftigen musste denkt flott anders.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon USA TOMORROW » Di 26. Mai 2015, 11:59

Cobra9 » 26. Mai 2015, 07:02 hat geschrieben:Dazu hatte ich auch was geschrieben und um den Sinn von Medikamenten geht es sehr wohl ,wenn Kritik daran aufkommt warum die Hersteller was gegen die Verwendung als Tötungsmittel haben.

Es ging nicht um Hersteller von Medikamenten, die ein Problem mit der Verwendung ihrer Medikamente bei Hinrichtungen haben.

Es ging um den Plan, Menschen durch die Verabreichung von Stickstoff hinzurichten.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 07:02 hat geschrieben:Dazu hatte ich schon geschrieben:

Diese Aussage geht in keiner Hinsicht auf die Unsinnigkeit deiner Forderung ein.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 07:02 hat geschrieben:Aktive Sterbehilfe ist jetzt also das gleiche wie eine Hinrichtung durch den Staat per Zwang ? Überleg Dir mal deine Vergleiche.

Das habe ich nicht geschrieben. Aber auch hier werden Menschen mit Medikamenten getötete, die zuvor nicht zur Tötung von Menschen verwendet wurden.

Deiner Argumentation zur Folge ist dies strikt abzulehnen.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 07:02 hat geschrieben:Auch dazu hatte ich was geschrieben:

Diese Aussage geht in keiner Hinsicht auf die Wirkung von Stickstoff im menschlichen Gehirn ein.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 07:02 hat geschrieben:Auch dazu hier:

Diese Aussage geht in keiner Hinsicht auf meine Frage ein.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 07:02 hat geschrieben:Ein Gefangener hat für mich auf jeden Fall das Recht auf schmerzfreie Hinrichtung

Wieso bist du dann gegen Hinrichtungen mit Stickstoff?

Für mich sieht es eher danach aus, dass du einfach befürchtest, dass dadurch die Schlagzeilen von qualvollen Hinrichtungen verschwinden würden und die Bundesstaaten in Zukunft keine Probleme mehr hätten, die für die Hinrichtungen notwendigen Mittel zu beziehen.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Cobra9 » Di 26. Mai 2015, 12:29

USAT

Es ging nicht um Hersteller von Medikamenten, die ein Problem mit der Verwendung ihrer Medikamente bei Hinrichtungen haben.

Es ging um den Plan, Menschen durch die Verabreichung von Stickstoff hinzurichten.


MÖP. Es ging DIR eventuell darum. Ich kam auf die Medikamente wegen Nebraska sowie das andere Bundestaaten auch von der Todestrafe wegwollen. Ganz anderer Sachverhalt als Hinrichtungen mit Stickstoff.

Guckste hier

viewtopic.php?p=3095755#p3095755


Ich hab keine Silbe da in dem Beitrag zum Thema Stickstoff geschrieben und klar gesagt kein Bedarf das mit Dir zu bereden. Du kannst solche Spielchen lassen für die Zukunft bitte.

USAT
Diese Aussage geht in keiner Hinsicht auf die Unsinnigkeit deiner Forderung ein.



Meine Forderung ist meine Meinung. Die USA haben die rechtlichen Verpflichtungen einzuhalten wo Sie freiwillig eingegangen sind und ich lehne die Todestrafe ab. Du kannst das anders sehen- dein Bier. Ich hab ausführlich erklärt warum ich meinen Standpunkt habe. Das leiern wir nicht viermal die Woche runter.
USAT
Das habe ich nicht geschrieben. Aber auch hier werden Menschen mit Medikamenten getötete, die zuvor nicht zur Tötung von Menschen verwendet wurden.

Deiner Argumentation zur Folge ist dies strikt abzulehnen.


Du hast genau das geschrieben würde ich meinen. Lerne zu unterscheiden zwischen Zwang und Freier Entscheidung. Nur Mut das tut nur ein bischen weh. Im überigen wenn die Pharma- Firmen die Nutzung ihrer Medikmanete zur aktiven Sterbehilfe so untersagen wollen ist das deren gutes Recht. Haben Sie aber nicht getan weil......denk mal eine Minute selber nach. Stichworte - was hat die schlechtere PR :)


USAT

Wieso bist du dann gegen Hinrichtungen mit Stickstoff?

Für mich sieht es eher danach aus, dass du einfach befürchtest, dass dadurch die Schlagzeilen von qualvollen Hinrichtungen verschwinden würden und die Bundesstaaten in Zukunft keine Probleme mehr hätten, die für die Hinrichtungen notwendigen Mittel zu beziehen.
[/quote]

Warum ich gegen was bin habe ich jetzt mehrmals geschrieben und Du kannst zwanzig Mal den Versuch starten mich auf deine Inhalte zu bringen- vergiss es.Du kannst auch fragen was ist der Unterschied ob sich jemand mit einer 7,62 das Hirn wegblässt oder mit einer 5,56 Patrone. Wenn mich das nicht interessiert beachte ich es nicht weiter. Es bleibt einfach mal dabei das ich meine Meinung dazu habe. Begründung gab es auch. So noch was ? Bitter wird es ja für Dich wirklich mit deinem Standpunkt der Zukunft.


https://www.bostonglobe.com/metro/2015/ ... story.html
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon USA TOMORROW » Di 26. Mai 2015, 12:40

Cobra9 » 26. Mai 2015, 13:29 hat geschrieben:MÖP. Es ging DIR eventuell darum.

Wenn du auf Beiträge zu dieser Frage antwortest, erwarte ich, dass sich deine Antwort auf dieses Thema bezieht und nicht auf ein völlig anderes.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 13:29 hat geschrieben:Meine Forderung ist meine Meinung.

Deine Forderung lässt sich aber unmöglich erfüllen.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 13:29 hat geschrieben:Du hast genau das geschrieben würde ich meinen.

Nein, habe ich nicht.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 13:29 hat geschrieben:Lerne zu unterscheiden zwischen Zwang und Freier Entscheidung.

Wie gesagt:

In beiden Fällen wird ein Medikament zur Tötung eines Menschen verwendet, welches zuvor nicht an Menschen getestet wurde.

Und auf die Frage, was du davon halten würdest, wenn man zunächst nur Freiwillige mit Stickstoff hinrichten würde, bist du bisher ebenfalls nicht eingegangen.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 13:29 hat geschrieben:Warum ich gegen was bin habe ich jetzt mehrmals geschrieben

Mir ist bis jetzt immer noch nicht ganz klar, wieso du die Einführung einer sanfteren und sichereren Hinrichtungsmethode so vehement ablehnst.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 13:29 hat geschrieben:So noch was ? Bitter wird es ja für Dich wirklich mit deinem Standpunkt der Zukunft.


https://www.bostonglobe.com/metro/2015/ ... story.html

Was soll für mich bitter werden? Die Menschen in Massachusetts lehnen die Todesstrafe mehrheitlich ab. Und?
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Cobra9 » Di 26. Mai 2015, 15:33

USAT
Wenn du auf Beiträge zu dieser Frage antwortest, erwarte ich, dass sich deine Antwort auf dieses Thema bezieht und nicht auf ein völlig anderes.


Schnuppi wenn ich zu Nebraska antworte oder zu Medikamenten hat das nada mit Stickstoff zu tun
USAT
Deine Forderung lässt sich aber unmöglich erfüllen.


Machbar wäre es wenn man wollte. Sogar recht einfach und kostengünstiger.

USAT
Mir ist bis jetzt immer noch nicht ganz klar, wieso du die Einführung einer sanfteren und sichereren Hinrichtungsmethode so vehement ablehnst.


Gründe stehen hier im Strang
USAT
Was soll für mich bitter werden? Die Menschen in Massachusetts lehnen die Todesstrafe mehrheitlich ab. Und?


Bitter wenn man nicht deine Meinung teilt
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon USA TOMORROW » Di 26. Mai 2015, 15:50

Cobra9 » 26. Mai 2015, 16:33 hat geschrieben:wenn ich zu Nebraska antworte oder zu Medikamenten hat das nada mit Stickstoff zu tun

Schau dir nochmal den Verlauf unserer Diskussion an:

USA TOMORROW » 23. Mai 2015, 11:50 hat geschrieben:Also für mich klingt folgender Beitrag alles andere als sachlich:

"Du sollst lesen das man mit den eigenen Argumenten dann alles rechtfertigen kann wenn man mag. Gefangene mit nicht an Menschen erprobten Mitteln umzubringen per Hinrichtung ist die humanste Sache der Welt. Versuche an Tieren sind ganz toll verlaufen. Hey wenn das nicht gleichzeitg Verachtung pur ist für die Rechte auch von verurteilten Straftätern. Hinrichtungen haben im Rahmen des Gesetzes zu erfolgen das deutlich sagt keine Folter usw.- für einige Herren hier ist es ja keine Folter mit nicht an Menschen erprobten Verfahren nun Hinrichtungen durchziehen zu wollen."

Insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass Cobra9 jede sachliche Diskussion zum Thema ablehnt.


Cobra9 » 24. Mai 2015, 08:47 hat geschrieben:
Falsch. Ich lehne es ab über die Hinrichtungsart zu sprechen da ich es für nicht ethisch halte an Menschen unerprobte Verfahren zu nutzen. Das Du dann noch mit Tiversuchen daher kommst hat für mich den Level einer Diskussion im Zusammenhang mit der Hinrichtung , so das man quasi von Schlachtvieh spricht.


USA TOMORROW » 25. Mai 2015, 11:45 hat geschrieben:Jedes Medikament wird zunächst an Tieren getestet, bevor es dann, ohne dass es jemals an einem Menschen erprobt wurde, Menschen verabreicht wird.

Wenn man deiner Argumentation folgt, müsste man in Zukunft wohl auf die Zulassung neuer Medikamente vollständig verzichten.

Zudem weiß man, wie bereits gesagt, sehr genau über die Wirkung von Stickstoff auf den menschlichen Körper Bescheid.

Ich vermute mal, dass die Gründe für deine Ablehnung eher darin zu suchen sind, dass durch die Einführung dieser Methode ein wichtiges Argument der Todesstrafengegner wegfallen und zeitgleich die derzeitige Versorgungsproblematik gelöst werden würde.


Es geht hier ganz offensichtlich nicht um Nebraska, sondern um unsere vorherige Diskussion über die Hinrichtung mit Stickstoff.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 16:33 hat geschrieben:Machbar wäre es wenn man wollte. Sogar recht einfach und kostengünstiger.

Könntest du das näher erläutern?

Cobra9 » 26. Mai 2015, 16:33 hat geschrieben:Gründe stehen hier im Strang

Einen wirklich schlüssigen Grund kann ich in deinen bisherigen Ausführungen leider nicht finden.

Cobra9 » 26. Mai 2015, 16:33 hat geschrieben:Bitter wenn man nicht deine Meinung teilt

Wie bitte?
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Cobra9 » Mi 27. Mai 2015, 16:59

Der US Bundestaat Illinois hat das richtige damals getan.


Zur Erinnerung

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/w ... 31167.html
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon USA TOMORROW » Mi 27. Mai 2015, 19:53

Cobra9 » 27. Mai 2015, 17:59 hat geschrieben:Der US Bundestaat Illinois hat das richtige damals getan.


Zur Erinnerung

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/w ... 31167.html

Ob das die Angehörigen der Menschen, denen diese Entscheidung das Leben gekostet hat, wohl genauso sehen?

In January 2000,
the Governor of Illinois declared a moratorium on executions pending a review of the
judicial process that condemned certain murderers to the death penalty. In January 2003
just prior to leaving office, the Governor commuted the death sentences of all of those
who then occupied death row. We find that these actions are coincident with the
increased risk of homicide incurred by the residents of Illinois over the 48-month post
event period for which data were available. The increased risk is associated with an
estimated 150 additional homicides during the post-event period.

http://mcadams.posc.mu.edu/blog/Illinois_Study.pdf


[color=#008000]Verunglimpfung rausgenommen da Ver. §5-2
Zuletzt geändert von Cobra9 am Do 28. Mai 2015, 12:37, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Cobra9 » Do 28. Mai 2015, 12:34

Update zu Nebraska !!

Das dortige Parlament hat das Veto des Gouverneurs überstimmt. Bedeutet dieser Bundesstaat wird keine Hinrichtungen mehr durchführen. Richtige Entscheidung ! Weiter so :thumbup:



Das Parlament des - konservativen - US-Staates hat in einer äußerst knappen Entscheidung das Veto des - konservativen - Gouverneurs überstimmt und damit Hinrichtungen aus dem Rechtssystem Nebraskas endgültig verbannt.

http://www.dw.de/nebraska-beerdigt-die- ... a-18479934




Sehr interessant auch das viele Bundesstaaten die Todestrafe noch im Gesetz verankert haben, aber nicht mehr anwenden. Die Debatte zeigt eben auch in den USA Wirkung.

Die Amerikaner sind in der Frage gespalten. Während Konservative die Todesstrafe häufig unterstützen, haben schwere Pannen bei Hinrichtungen die seit Jahrzehnten geführte Diskussion erneut aufkommen lassen. 56 Prozent der Amerikaner sind laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pew-Center dafür, verurteilte Mörder mit dem Tod zu bestrafen.




Insgesamt 29 Bundesstaaten sowie die Hauptstadt Washington und die Bundesbehörden wenden die Todesstrafe nicht an, selbst wenn sie laut Gesetz noch möglich ist. Vergangenes Jahr wurden 80 Prozent der Hinrichtungen in den USA in den drei Bundesstaaten Texas, Missouri und Florida vollstreckt.


http://www.zeit.de/politik/2015-05/nebr ... bschaffung




Sehr interessant auch das immer mehr Republikaner gegen die Todesstrafe sind und einige davon sogar sagen es gab Unschuldige !! Ander als manche Menschen es ja behaupten
"Wir wissen, dass Unschuldige verurteilt wurden"

Republikaner galten immer als Verfechter der Todesstrafe. Doch der Mangel an Giftcocktails, Fehlurteile und ihr eigenes Eintreten für den Schutz des Lebens lassen die Konservativen jetzt zweifeln.
http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... urden.html
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon USA TOMORROW » Do 28. Mai 2015, 13:11

Cobra9 » 28. Mai 2015, 13:34 hat geschrieben:Die Debatte zeigt eben auch in den USA Wirkung.

63 Prozent der Amerikaner befürworten die Todesstrafe, 33 Prozent lehnen sie ab.

1966 erreichte die Zustimmung einen Tiefpunkt. Damals befürworteten 42 Prozent der Amerikaner die Todesstrafe und 47 Prozent lehnten sie ab.

In den letzten 10 Jahren sind die Zahlen relativ konstant geblieben.

Cobra9 » 28. Mai 2015, 13:34 hat geschrieben:Sehr interessant auch das immer mehr Republikaner gegen die Todesstrafe sind und einige davon sogar sagen es gab Unschuldige !! Ander als manche Menschen es ja behaupten

Wer hat denn jemals bestritten, dass Unschuldige zum Tode verurteilt wurden?
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Cobra9 » Do 28. Mai 2015, 14:21

USA TOMORROW » Do 28. Mai 2015, 14:11 hat geschrieben:63 Prozent der Amerikaner befürworten die Todesstrafe, 33 Prozent lehnen sie ab.

1966 erreichte die Zustimmung einen Tiefpunkt. Damals befürworteten 42 Prozent der Amerikaner die Todesstrafe und 47 Prozent lehnten sie ab.

In den letzten 10 Jahren sind die Zahlen relativ konstant geblieben.


Wer hat denn jemals bestritten, dass Unschuldige zum Tode verurteilt wurden?



Wenn man mich per Zitat anschreibt bitte richtige Zahlen nennen. Klarstellung bevor jetzt wieder noch was wieder rumgdreht wird:


63 Prozent der Amerikaner sagt USAT , nicht ich


MEINE Quelle:



56 Prozent der Amerikaner sind laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pew-Center dafür, verurteilte Mörder mit dem Tod zu bestrafen.


http://www.zeit.de/politik/2015-05/nebr ... bschaffung
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Cobra9 » Do 28. Mai 2015, 14:24

Wenn man mich per Zitat anschreibt bitte richtige Zahlen nennen. Klarstellung bevor jetzt wieder noch was wieder rumgdreht wird:


63 Prozent der Amerikaner sagt USAT , nicht ich


MEINE Quelle:



56 Prozent der Amerikaner sind laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pew-Center dafür, verurteilte Mörder mit dem Tod zu bestrafen.


http://www.zeit.de/politik/2015-05/nebr ... bschaffung




Hier mal ein Unschuldiger als kleiner Einwurf und es ist eine Schande das der Staat den Mann noch nicht entschädigt hat. Ich hoffe das sowas nicht öfters passiert

2012 entschied ein Richter, Johnston sei widerrechtlich verurteilt worden, wie der Lokalsender WBNS-10TV berichtet. Es war die lang ersehnte Voraussetzung dafür, dass er den Bundesstaat Ohio auf Entschädigung verklagen kann. Der legte allerdings Berufung ein - und gewann.

Doch damit will sich Johnston nicht zufriedengeben. Er kämpfe weiter für die offizielle Erklärung, unschuldig verurteilt worden zu sein, sagte er dem Fernsehsender. Und so wird sich nun an diesem Mittwoch der Supreme Court in Ohio mit dem Fall befassen."Selbst wenn ich bekomme, was mir per Gesetz zusteht, ist das noch eine Beleidigung - wenn man bedenkt, was ich verloren habe", sagt Johnston.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/t ... 22941.html
Zuletzt geändert von Cobra9 am Do 28. Mai 2015, 14:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon USA TOMORROW » Do 28. Mai 2015, 18:30

Cobra9 » 28. Mai 2015, 15:24 hat geschrieben:Wenn man mich per Zitat anschreibt bitte richtige Zahlen nennen. Klarstellung bevor jetzt wieder noch was wieder rumgdreht wird:


63 Prozent der Amerikaner sagt USAT , nicht ich


MEINE Quelle:



56 Prozent der Amerikaner sind laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pew-Center dafür, verurteilte Mörder mit dem Tod zu bestrafen.


http://www.zeit.de/politik/2015-05/nebr ... bschaffung

Hier meine Quelle:

http://www.gallup.com/poll/1606/death-penalty.aspx

Das unterschiedliche Umfragen zu abweichenden Ergebnissen kommen, ist ja nun nichts Außergewöhnliches.

Aber auch in der von dir angeführten Umfrage liegen die Befürworter der Todesstrafe fast 20 Prozentpunkte vor den Gegnern.

Des Weiteren sind dieser Umfrage zu Folge 63 Prozent der Amerikaner der Meinung, dass die Todesstrafe im Falle von Mord moralisch gerechtfertigt ist,
während 31 Prozent dies anders sehen.

Cobra9 » 28. Mai 2015, 15:24 hat geschrieben:Hier mal ein Unschuldiger als kleiner Einwurf und es ist eine Schande das der Staat den Mann noch nicht entschädigt hat.

Sollte man dem Staat Fehlverhalten nachweisen können, sollte der Mann natürlich entschädigt werden.

Das hat nun aber nicht speziell etwas mit der Todesstrafe zu tun, sondern gilt für jede Art der Bestrafung.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Alexyessin » Do 28. Mai 2015, 18:35

Irgendwie verstehe ich diese Doppelmoral immer noch nicht. Gerade auf der politischen Rechten Seite in den USA ist ja der Schrei nach weniger Staat und möglichst keine Einmischung sehr ausgeprägt - aber wenn es um das Thema geht, dann hat der Staat da einzugreifen. ( lässt sich auch auf Abtreibung ausweiten ).
Wie erklärt sich dieser Widerspruch?
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon USA TOMORROW » Do 28. Mai 2015, 18:44

Alexyessin » 28. Mai 2015, 19:35 hat geschrieben:Irgendwie verstehe ich diese Doppelmoral immer noch nicht. Gerade auf der politischen Rechten Seite in den USA ist ja der Schrei nach weniger Staat und möglichst keine Einmischung sehr ausgeprägt - aber wenn es um das Thema geht, dann hat der Staat da einzugreifen. ( lässt sich auch auf Abtreibung ausweiten ).
Wie erklärt sich dieser Widerspruch?

Wo siehst du den Widerspruch? Wenig Staat heißt nicht kein Staat.

Und gerade der Schutz der Bevölkerung ist wohl eine der elementaren Aufgaben des Staates.

Zudem spricht in den USA nicht der Staat die Urteile, sondern gewöhnliche Bürger.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Alexyessin » Fr 29. Mai 2015, 09:00

USA TOMORROW » Do 28. Mai 2015, 19:44 hat geschrieben:Wo siehst du den Widerspruch? Wenig Staat heißt nicht kein Staat.

Und gerade der Schutz der Bevölkerung ist wohl eine der elementaren Aufgaben des Staates.

Zudem spricht in den USA nicht der Staat die Urteile, sondern gewöhnliche Bürger.


Der Bürger ist in dem Falle der Staat. Gäbe es das Gesetz dazu nicht, könnte der Bürger als Teil der Judikative und somit Teil des Staates gar nicht diese Urteile fällen.

Schutz der Bevölkerung heißt aber auch Schutz derer, die ein Verbrechen begangen haben. Lebenslanges Wegsperren zum Teil für Taten, die sie gar nicht begangen haben - felony murder - ist eher dritte Welt als eines demokratischen Rechtsstaates, der auf Freiheit setzt, würdig.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon USA TOMORROW » Fr 29. Mai 2015, 10:47

Alexyessin » 29. Mai 2015, 10:00 hat geschrieben:Der Bürger ist in dem Falle der Staat.

Nö.

Alexyessin » 29. Mai 2015, 10:00 hat geschrieben:Gäbe es das Gesetz dazu nicht, könnte der Bürger als Teil der Judikative und somit Teil des Staates gar nicht diese Urteile fällen.

Ohne Gesetze gäbe es in der Tat keine Urteile.

Wo genau du nun aber den Widerspruch oder die Doppelmoral ausgemacht haben willst, erschließt sich mir ehrlich gesagt noch immer nicht.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Cobra9 » Fr 29. Mai 2015, 14:49

USA TOMORROW » Do 28. Mai 2015, 19:30 hat geschrieben:Hier meine Quelle:

http://www.gallup.com/poll/1606/death-penalty.aspx

Das unterschiedliche Umfragen zu abweichenden Ergebnissen kommen, ist ja nun nichts Außergewöhnliches.

Aber auch in der von dir angeführten Umfrage liegen die Befürworter der Todesstrafe fast 20 Prozentpunkte vor den Gegnern.

Des Weiteren sind dieser Umfrage zu Folge 63 Prozent der Amerikaner der Meinung, dass die Todesstrafe im Falle von Mord moralisch gerechtfertigt ist,
während 31 Prozent dies anders sehen.


Sollte man dem Staat Fehlverhalten nachweisen können, sollte der Mann natürlich entschädigt werden.

Das hat nun aber nicht speziell etwas mit der Todesstrafe zu tun, sondern gilt für jede Art der Bestrafung.


Na wenn Du meinst. Ich hab andere Zahlen vorliegen, aber alle belegen eines --> Trend geht weg von der Todestrafe :thumbup:

Zwar empfinden noch immer 56 Prozent der Bürgerinnen und Bürger den Tod als angemessene Strafe für verurteilte Mörder, wie das Pew-Institut jüngst herausfand. Landesweit wünschten sogar 60 Prozent dem mutmaßlichen Attentäter Zarnajew den Tod. Aber der Trend ist eindeutig: Pew zufolge befürworteten in den Neunzigerjahren noch 78 Prozent die Hinrichtung von Mördern. Damals sprachen sich nur 18 Prozent klar dagegen aus; heute sind es 38 Prozent.
http://www.sueddeutsche.de/politik/tode ... -1.2482282
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USA TOMORROW
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon USA TOMORROW » Sa 30. Mai 2015, 11:16

Cobra9 » 29. Mai 2015, 15:49 hat geschrieben:Na wenn Du meinst. Ich hab andere Zahlen vorliegen,

Wieso andere Zahlen? Das ist doch noch einmal exakt auf die gleiche Umfrage bezogen.

Aus dieser Umfrage:

A new Pew Research Center survey finds 56% favor the death penalty for people convicted of murder, while 38% are opposed.

(...)

The latest national survey by the Pew Research Center, conducted Mar. 25-29 among 1,500 adults, finds widespread doubts about how the death penalty is applied and whether it deters serious crime. Yet a majority (63%) says that when someone commits a crime like murder, the death penalty is morally justified; just 31% say it is morally wrong, even in cases of murder.

http://www.people-press.org/2015/04/16/ ... democrats/

Wo genau siehst du jetzt die Abweichungen zu dem was ich bezüglich dieser Umfrage schrieb?

Cobra9 » 29. Mai 2015, 15:49 hat geschrieben:aber alle belegen eines --> Trend geht weg von der Todestrafe :thumbup:

Wieso sollte man deiner Meinung nach ausgerechnet den absoluten Höchststand zum Vergleich heranziehen?

Verglichen mit Mitte der 60er ist die Zustimmung zur Todesstrafe in den USA beispielsweise deutlich gestiegen.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Marty McFly » So 31. Mai 2015, 21:31

Meiner Meinung nach sollte man die Todesstrafe auf dem Papier symbolisch behalten, aber schlicht nicht mehr anwenden.

Warum nicht?

- Problematik der stets möglichen Fehlentscheidungen. Tote kann man nicht mehr lebendig machen.
- Es ist deutlich teurer als die Leute lebenslänglich einzusperren.
- Ich möchte es gesetzestreuen Menschen nicht zumuten, diese Leute umzubringen.
- Wehrlose Leute umzubringen gefällt mir nicht. Auch nicht aus Rache. Egal wie schlimm diese Leute auch sein mögen. Ist das nicht gerade der Unterschied zwischen uns und denen?
"It were not best that we should all think alike; it is difference of opinion that makes horse races."
Mark Twain

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