John McCain gestorben

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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Nomen Nescio » So 26. Aug 2018, 20:43

rain353 hat geschrieben:(26 Aug 2018, 21:31)

War er etwa der gefährlichste Gegner für Trump?

für trump war er ein nicht zu unterschätzen gegner. er vertrat oder machte sich zum vertreter vom mehr gemäßigten teil der GOP. und da genoß er achtung.
es sagt genug, wie er über trump, trumps vulgarität und trumps zuverlässigket dachte, denn trump darf nicht bei seiner beerdigung anwesend sein. anders als präsidenten vor ihm.

der gefährlichste ist z.z. zweifelsohne mueller.
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Cat with a whip
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Cat with a whip » So 26. Aug 2018, 21:20

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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Liberty » So 26. Aug 2018, 21:23

Polibu hat geschrieben:(26 Aug 2018, 21:34)
McCain hat Trump immerhin noch eins ausgewischt. Und die Lebenden werden es zu zelebrieren wissen. Viele werden auf McCains Beerdigung sein. Nur Trump nicht. Das wird ihn wurmen.


Das glaube ich nicht. Trump wird es mehr interessieren, wer nun für McCain in den Senat nachrückt.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Liberty » So 26. Aug 2018, 21:29

Nomen Nescio hat geschrieben:(26 Aug 2018, 20:21)
du mußt ehrlich sein und auch sagen warum: sarah palin. sie machte solche schrecklichen aussagen, daß man schon sich fürchtete. mccain hat übrigens zugegeben daß sie eine falsche wahl war. wenn ich richtig liege, war die teaparty dafür verantwortlich.


McCain war 2008 der Kandidat des Estalishments und der moderaten Mainline-Republikaner. Er hatte keinen grossen Rückhalt bei den christian conservatives, die ihn sehr skeptisch gesehen haben. Deshalb brauchte er einen running mate wie Palin.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Cat with a whip » So 26. Aug 2018, 22:15

Liberty hat geschrieben:(26 Aug 2018, 22:29)

McCain war 2008 der Kandidat des Estalishments und der moderaten Mainline-Republikaner. Er hatte keinen grossen Rückhalt bei den christian conservatives, die ihn sehr skeptisch gesehen haben. Deshalb brauchte er einen running mate wie Palin.


McCain war nicht gerade populär, da war Palin - die unter anderem auch die Tea-Party-Ikone war - eben die Rampensau, die die ganzen verwirrten Extremisten der Partei noch mitziehen sollte.

Damit ist's leider nicht getan gewesen. Wir erinnern uns ja noch ganz vage an die prekären gesellschaftlichen Verwerfungen, die ein Republikanischer Präsidentschaft soeben hinterlies. Wie auch das Desaster des Katastrophenmanagements bei Kathrina. Und dann die Finanz und Wirtschaftskrise.

McCain rutschte mit der Finanz-Krise in die völlig unglaubwürdige Situation, dass er die Finanzwirtschaft mit Steuergelder freikaufen musste, etwas was er zuvor bis aufs Blut verhindert hätte. Da half es auch nicht dass McCain die Sozialisten-Keule gegen Obama auspackte und vor neuen Steuer warnte.

Wenn es was gebracht hätte dann hätte er sich früher von Bush absetzen müssen, was er aber zu spät tat. Aber auch das hätte nichts gebracht. Das andre große Problem war Verlust der Wählerschichten der Minderheiten.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon DarkLightbringer » So 26. Aug 2018, 22:22

McCain nahm anscheinend sogar im Wahlkampf seinen Kontrahenten in Schutz.

Damals kam eine Frau auf McCain zu und unterstellte Obama offen, dass dieser ein Araber sei und gefährlich. McCain antwortete damals ruhig und gelassen: "Nein, liebe Frau. Er ist ein anständiger Familienmensch, ein Bürger, mit dem ich gerade Meinungsverschiedenheiten habe."
https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/ ... ntp#page=3
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Polibu » So 26. Aug 2018, 22:24

DarkLightbringer hat geschrieben:(26 Aug 2018, 23:22)

McCain nahm anscheinend sogar im Wahlkampf seinen Kontrahenten in Schutz.

https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/ ... ntp#page=3


Die Frau hat ziemlichen Blödsinn über Obama erzählt. Das so hinzunehmen hätte McCain in die VT-Ecke gerückt. Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand hätte dem widersprochen.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Cat with a whip » So 26. Aug 2018, 22:47

DarkLightbringer hat geschrieben:(26 Aug 2018, 23:22)

McCain nahm anscheinend sogar im Wahlkampf seinen Kontrahenten in Schutz.


Das war übrigens der Aufhänger für mein Posting auf der letzten Seite wo sie mich zitierten. Auf den Vox-Link auf voriger Seite klicken.
viewtopic.php?f=7&t=66615&start=20#p4284081

Anscheinend? Der hat ganz entschieden aber höflich die rassistischen GOP-Anhänger auf der Wahlveranstaltung in die Schranken gewiesen. Der wurde an der Stelle sogar von einem Teil der Besucher ausgebuht als er Obama als ehrbar und anständig beschrieb. Der Rest sass völlig versteinert auf den Sitzen und konnte gar nicht fassen dass McCain ein gewisses zivilisieres Niveau auch gegenüber einem Schwarzen hielt.

Die gleichen üblen Gesichter sehen wir heute bei Trumps intellektuellen Abrissarbeiten vor Freude ausrasten.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Nomen Nescio » So 26. Aug 2018, 23:34

MäckIntaier hat geschrieben:(26 Aug 2018, 20:53)

Deshalb muss man dem Menschen trotzdem seinen Respekt nicht versagen. Immer die "richtigen" politischen Entscheidungen zu treffen bedeutet nicht, kein Charakterschwein zu sein. Und spätestens mit dem Tod darf meinen einen Menschen auch einmal trotz etwaiger falscher Entscheidung würdigen. Wenn man selbst Anspruch erhebt, nicht als würdelos wahrgenommen zu werden.

na ja, ich mag das »nil nisi bene« nicht. über AH - um eine person zu nennen worüber garantiert nichts gutes gesagt wird (ausnahmen gibt es immer) - habe ich noch nie was lobendes gehört. meine mutter war durch verwandten bestohlen und betrogen. das haben wir bei die beerdigung auch deutlich gesagt. es hat die letzten jahre von ihr leben schwer gemacht.

ich denke daß ich über trump auch kein loblied singen würde.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Liberty » Mo 27. Aug 2018, 00:03

Cat with a whip hat geschrieben:(26 Aug 2018, 23:15)
McCain war nicht gerade populär, da war Palin - die unter anderem auch die Tea-Party-Ikone war - eben die Rampensau, die die ganzen verwirrten Extremisten der Partei noch mitziehen sollte.


Die Tea Party gab es da noch gar nicht. Die ist erst 2009 als Protestbewegung gegen die Politik von Obama, insbesondere gegen die Gesundheitsreform entstanden.

Es ist kein Geheimnis, dass McCain eigentlich Joe Lieberman als running mate nehmen wollte. Ex-Demokrat und ebenso wie McCain ein unabhängiger Kopf der politischen Mitte. Aber das wäre der konservativen Parteibasis nicht vermittelbar gewesen, da McCain selbst schon kein waschechter Konservativer war.

Die Wahl hat Obama sicher auch deshalb gewonnen, weil er die Minderheiten stark für sich mobilisieren konnte. Aber McCain hat z.B. bei den evangelicals deutlich schlechter abgeschnitten als Bush.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 27. Aug 2018, 06:40

Polibu hat geschrieben:(26 Aug 2018, 23:24)

Die Frau hat ziemlichen Blödsinn über Obama erzählt. Das so hinzunehmen hätte McCain in die VT-Ecke gerückt. Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand hätte dem widersprochen.

Das zivilisierte Niveau ist ja nun nicht gerade die Stärke der in Mode gekommenen Populisten, wenn sie Wahlkampf bzw. überhaupt Kampagnen führen.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Cat with a whip » Mo 27. Aug 2018, 09:01

Liberty hat geschrieben:(27 Aug 2018, 01:03)

Die Tea Party gab es da noch gar nicht. Die ist erst 2009 als Protestbewegung gegen die Politik von Obama, insbesondere gegen die Gesundheitsreform entstanden.

Es ist kein Geheimnis, dass McCain eigentlich Joe Lieberman als running mate nehmen wollte. Ex-Demokrat und ebenso wie McCain ein unabhängiger Kopf der politischen Mitte. Aber das wäre der konservativen Parteibasis nicht vermittelbar gewesen, da McCain selbst schon kein waschechter Konservativer war.

Die Wahl hat Obama sicher auch deshalb gewonnen, weil er die Minderheiten stark für sich mobilisieren konnte. Aber McCain hat z.B. bei den evangelicals deutlich schlechter abgeschnitten als Bush.


Erste Behauptung über den Beginn entspricht einer weit verbreiteten Legende, ist jedoch so nicht haltbar, beim Rest überwiegend zustimmung.

Geschichte:
https://en.wikipedia.org/wiki/Tea_Party ... Background
https://en.wikipedia.org/wiki/Citizens_ ... nd_Economy

Die Wurzeln der Bewegung sind tatsächlich bereits unter der republikanischen Regierung Bush zuvor entstanden, als die Konservativen unter Bush die Staatsschulden massiv ausweiteten und gleichzeitig die Politik aus der Clinton-Zeit fortführten, die zum Zusammenbruch des Immobilienmarktes führte.

Die radikale Bewegung verstand sich ja eben nicht nur als Protestbewegung gegen Obama und dessen Gesundheitsreform, sondern auch als politische Kampftruppe um liberale und gemässigte Konservative der GOP, die über die Parteigrenzen hinaus Komromisse suchen zu verhindern. Erst als die Bewegung in der GOP Fuß gefasst hatte und unter Obama gewaltige Ausgaben zur Rettung der Wirtschaft notwenig wurden richtete sich die Stoßrichtung öffentlichkeitswirksam (Steuerzahlermarsch auf Washington) gegen die Demokraten.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 27. Aug 2018, 10:14

Liberty hat geschrieben:(27 Aug 2018, 01:03)

Die Tea Party gab es da noch gar nicht. Die ist erst 2009 als Protestbewegung gegen die Politik von Obama, insbesondere gegen die Gesundheitsreform entstanden.

natürlich gab es die schon. höchstens war sie noch nicht so vereint und wurde sie nicht so genannt. seit newt gingrich gibt es eine großmäulige rechte flügel bei der GOP
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Alexyessin » Mo 27. Aug 2018, 11:21

Das MCCain verstorben ist stimmt mich traurig. Es gab wenige Politiker von seiner Aussen- und Sicherheitspolitischen Erfahrung und Weitsichtig. Das nun der schärfste innerparteilicher Kritik von Trumps unüberlegter Außenpolitik starb ist nicht gerade zuträglich für den Frieden und Wohlstand auf unserem Planeten.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Cat with a whip » Mo 27. Aug 2018, 23:36

Trump verhinderte persönlich eine öffentliche Wuerdigung McCains durch das Weisse Haus und setzte sich damit gegen den Rat der Pressesprecherin Sanders und den Stabshef des WH Kelly durch.

https://www.tagesschau.de/ausland/trump ... n-101.html
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 27. Aug 2018, 23:48

Cat with a whip hat geschrieben:(28 Aug 2018, 00:36)

Trump verhinderte persönlich eine öffentliche Wuerdigung McCains durch das Weisse Haus und setzte sich damit gegen den Rat der Pressesprecherin Sanders und den Stabshef des WH Kelly durch.

https://www.tagesschau.de/ausland/trump ... n-101.html

Trump gilt jetzt nicht gerade als Fachmann für Würde.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon SirToby » Di 28. Aug 2018, 08:09

DarkLightbringer hat geschrieben:(26 Aug 2018, 23:22)

McCain nahm anscheinend sogar im Wahlkampf seinen Kontrahenten in Schutz.

https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/ ... ntp#page=3


Tatsächlich tat er das und diese Episode wird immer gerne erzählt als Beispiel für vorbildliches Verhalten: Als Gentleman alter Schule mit Noblesse und Würde war das sehr anständig von ihm, und genau das ist gleichzeitig sein Fehler gewesen.

Ich bezweifele, dass Obama oder Clinton John McCain in gleicher Weise verteidigt hätte, wenn ein Wähler auf einer Dem. Convention McCain als Rassisten bezeichnet hätte. Sie hätten vlt. nicht direkt zugestimmt, es aber auch nicht unterbunden.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon SirToby » Di 28. Aug 2018, 08:14

Nomen Nescio hat geschrieben:(26 Aug 2018, 20:21)

du mußt ehrlich sein und auch sagen warum: sarah palin. sie machte solche schrecklichen aussagen, daß man schon sich fürchtete. mccain hat übrigens zugegeben daß sie eine falsche wahl war. wenn ich richtig liege, war die teaparty dafür verantwortlich.


Ich bin mir ziemlich sicher, es hätte eine weniger grosse Rolle gespielt, wen McCain als Vize gewählt hätte: Die Rassismus-Vorwürfe wären so oder so gekommen, weil man das halt so macht und irgendwas wird schon hängenbleiben. Palin bot hierfür eine größere Angriffsfläche, da stimme ich zu. Aber Artikel wie dieser wären trotzdem gekommen so oder so:

https://www.theguardian.com/commentisfr ... ama-racism
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon SirToby » Di 28. Aug 2018, 08:15

Alexyessin hat geschrieben:(26 Aug 2018, 21:09)

Einen Politiker wie McCain kann man loben ohne dafür nicht für Obama gewesen zu sein. Warum? Weil er trotzdem ein guter Politiker sein konnte ohne den Rattenschwanz übertriebener GOP Politik zu mögen.


Der Spiegel mochte ihn vor allem deswegen, weil er kein Präsident geworden ist.
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Re: John McCain gestorben

Beitragvon Alexyessin » Di 28. Aug 2018, 08:40

SirToby hat geschrieben:(28 Aug 2018, 09:15)

Der Spiegel mochte ihn vor allem deswegen, weil er kein Präsident geworden ist.


Genau :thumbup: Hauptsach das Weltbild ist einfach.
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