US-Justiz

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KarlRanseier
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US-Justiz

Beitragvon KarlRanseier » Sa 11. Aug 2018, 11:53

Hallo zusammen,

die US-Justiz scheint tatsächlich weitgehend unabhängig zu sein. Das sieht man u.a. daran, wie sie mehrmals Trump zurückgepfiffen hat, wie sie die Getränkehersteller zwang, auf vermutlich krebserregende Zusatzstoffe wie Zuckerkulör (E150c und E150d) weitgehend zu verzichten und wie sie systemrelevanten deutschen Betrügern aus der Automobilbranche einen Platz hinter Schwedischen Gardinen organisierte.

Und nun legt man sich auch noch mit Monsanto an:
https://www.stern.de/panorama/glyphosat ... 07618.html

Davon könnte die EU noch sehr viel lernen. Anstatt auf Lobbyvereine wie das deutsche BfR zu setzen, sollte man sich im Bereich der Gesetzgebung wieder ein wenig Unabhängigkeit erwerben. Sonst braucht sich kein Mensch zu wundern, wenn die EU auseinander bricht, weil sie immer mehr Ablehnung erfährt. Die Konzerne brauchen keine Beschützer, denn sie sind stark genug.
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Re: US-Justiz

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 12:06

KarlRanseier hat geschrieben:Und nun legt man sich auch noch mit Monsanto an:
https://www.stern.de/panorama/glyphosat ... 07618.html
.


Und das obwohl zweifelsfrei nachgewiesen ist das von Glyphosat keinerlei Krebsgefahr ausgeht und keine einzige Studie diesen Zusammenhang feststellt. Lachhaftes Urteil das in der Evisiom auf jeden Fall kassiert werden wird.

Nochmals für euch linke Deppen: das BFR wurde von den Grünen gegründet in der Hoffnung des pösen Industrie eines drauf geben zu können. Jetzt bringt es nicht die gewünschten Ergebnisse und arbeitet wissenschaftlich - Schwups ist es ein Lobbyverein.

Und alle anderen Behörden in Europa auch.

Und weil die Ergebisse in Europa der verblödeten Weltfriendesfront nicht passen geht man ins Mutteland des Kapitalismus. Du bist so lächerlich.
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Re: US-Justiz

Beitragvon zollagent » Sa 11. Aug 2018, 12:11

Boracay hat geschrieben:(11 Aug 2018, 13:06)

Und das obwohl zweifelsfrei nachgewiesen ist das von Glyphosat keinerlei Krebsgefahr ausgeht und keine einzige Studie diesen Zusammenhang feststellt. Lachhaftes Urteil das in der Evisiom auf jeden Fall kassiert werden wird.

Nochmals für euch linke Deppen: das BFR wurde von den Grünen gegründet in der Hoffnung des pösen Industrie eines drauf geben zu können. Jetzt bringt es nicht die gewünschten Ergebnisse und arbeitet wissenschaftlich - Schwups ist es ein Lobbyverein.

Und alle anderen Behörden in Europa auch.

Und weil die Ergebisse in Europa der verblödeten Weltfriendesfront nicht passen geht man ins Mutteland des Kapitalismus. Du bist so lächerlich.

Ich würde mich da nicht so festlegen. Das Ganze ist nämlich sehr strittig. Und keineswegs unbegründet.
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Re: US-Justiz

Beitragvon KarlRanseier » Sa 11. Aug 2018, 12:13

Boracay hat geschrieben:(11 Aug 2018, 13:06)

Und das obwohl zweifelsfrei nachgewiesen ist das von Glyphosat keinerlei Krebsgefahr ausgeht und keine einzige Studie diesen Zusammenhang feststellt. Lachhaftes Urteil das in der Evisiom auf jeden Fall kassiert werden wird.

Nochmals für euch linke Deppen: das BFR wurde von den Grünen gegründet in der Hoffnung des pösen Industrie eines drauf geben zu können. Jetzt bringt es nicht die gewünschten Ergebnisse und arbeitet wissenschaftlich - Schwups ist es ein Lobbyverein.

Und alle anderen Behörden in Europa auch.

Und weil die Ergebisse in Europa der verblödeten Weltfriendesfront nicht passen geht man ins Mutteland des Kapitalismus. Du bist so lächerlich.



Ist das ernst gemeint, oder soll das Satire sein? :?:

1. Wer hat zweifelsfrei nachgewiesen, dass Glyphosat nicht krebserregend ist? Monsanto? :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

2. Das BfR arbeitet wissenschaftlich? :D :D :D Und warum gehen dann dort die Lobbyisten ein und aus, dass man meinen könnte, bei der EU zu sein? :?:

Warum ist eigentlich Verbraucherschutz "links"?
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Re: US-Justiz

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 12:18

zollagent hat geschrieben:(11 Aug 2018, 13:11)

Ich würde mich da nicht so festlegen. Das Ganze ist nämlich sehr strittig. Und keineswegs unbegründet.


Du beziehst dich auf die IARC Methastudie deren Autor auf der Gehaltsliste von Kanzleien stand die Monsanto verklagen? Wie glaubwürdig ist das?

Der Fall zeigt recht deutlich zu welchem kranken Mist Geschworenengerichte fähig sind.
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Re: US-Justiz

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 12:20

KarlRanseier hat geschrieben:2. Das BfR arbeitet wissenschaftlich? :D :D :D Und warum gehen dann dort die Lobbyisten ein und aus, dass man meinen könnte, bei der EU zu sein? :?:


So so - Erzähl mal? Bei alle EI Behörden? Wer soll in Zukunft Risikoeinschätzungen treffen dürfen? Grünpisse und CAMPAC Terroristen?
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Re: US-Justiz

Beitragvon KarlRanseier » Sa 11. Aug 2018, 12:27

Boracay hat geschrieben:(11 Aug 2018, 13:20)

So so - Erzähl mal? Bei alle EI Behörden? Wer soll in Zukunft Risikoeinschätzungen treffen dürfen? Grünpisse und CAMPAC Terroristen?



Die BfR-Experten sind etwa so unabhängig wie die unabhängigen Experten aus den Vorstandsetagen der Privatversicherungen, die den GerHartz völlig unabhängig im Interesse ihrer Firmen über die Senkungen der staatlichen Rente berieten -ein Musterbeispiel für Korruption.
https://lobbypedia.de/wiki/Bundesinstit ... konflikten

Greenpeace ist zumindest unabhängiger und damit auch glaubwürdiger als das BfR, auch wenn Du diese Organisation offenbar nicht ins Herz geschlossen hast.
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Re: US-Justiz

Beitragvon zollagent » Sa 11. Aug 2018, 12:38

Boracay hat geschrieben:(11 Aug 2018, 13:18)

Du beziehst dich auf die IARC Methastudie deren Autor auf der Gehaltsliste von Kanzleien stand die Monsanto verklagen? Wie glaubwürdig ist das?

Der Fall zeigt recht deutlich zu welchem kranken Mist Geschworenengerichte fähig sind.

Die Quellen, die genannt sind, hast du natürlich nicht nachgeprüft. So wird dat nix, mein Freund. :D :D
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Re: US-Justiz

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 12:45

zollagent hat geschrieben:(11 Aug 2018, 13:38)

Die Quellen, die genannt sind, hast du natürlich nicht nachgeprüft. So wird dat nix, mein Freund. :D :D


Die Quelle für die angebliche Krebsgefahr ist das IARC in der Statistiker Christopher J. Portier zu Gange war. Was der sonst so macht in seiner Freizeit kannst du bei Eingabe seines Namens in Google lesen.
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Re: US-Justiz

Beitragvon zollagent » Sa 11. Aug 2018, 12:48

Boracay hat geschrieben:(11 Aug 2018, 13:45)

Die Quelle für die angebliche Krebsgefahr ist das IARC in der Statistiker Christopher J. Portier zu Gange war. Was der sonst so macht in seiner Freizeit kannst du bei Eingabe seines Namens in Google lesen.

Da sind noch mehr Quellen genannt. Du mußt hier nicht den Trump geben, der ableugnet, was ihm nicht in den Kram paßt. :D :D :D
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Re: US-Justiz

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 12:57

zollagent hat geschrieben:(11 Aug 2018, 13:48)

Da sind noch mehr Quellen genannt. Du mußt hier nicht den Trump geben, der ableugnet, was ihm nicht in den Kram paßt. :D :D :D


Da sind genau 3 Quellen genannt. Zwei widersprechen der Schlussfolgerung, nur IARC postuliert die Krebsgefahr. Taten sie 25 Jahre lang auch bei Kaffee (gleiche Einstufung wie Glyphosat) müssten diese Einschätzung jetzt aber korrigieren.
Wie viele Kaffeebauern sollten deiner Meinung nach verklagt werden?

Hier eine nette Einschätzung zu den Machenschaften dieser Organisation
https://www.salonkolumnisten.com/schafft-die-iarc-ab/
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Re: US-Justiz

Beitragvon KarlRanseier » Sa 11. Aug 2018, 13:25

Selbstverständlich weiß der User "Boracay" wesentlich mehr über Krebserkrankungen als die linksversifften Ärzte des IARC. Das sollte doch wohl klar sein, und wer es bezweifelt, der ist ebenfalls linksversifft.

Vertreter der Industrie, die die Chemikalien herstellen, wissen doch am besten, dass diese für die Gesundheit der Anwender völlig unbedenklich sind. Linksversiffte Richter in den USA, die daran Zweifel haben, schädigen mit ihrer Gefühlsduselei, nur weil ein paar Unrelevante vorzeitig den Löffel abgeben, massiv die lieben Unternehmen, indem sie ihre Gewinne schmälern und sie veruteilen.
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Re: US-Justiz

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 11. Aug 2018, 13:54

KarlRanseier hat geschrieben:die US-Justiz scheint tatsächlich weitgehend unabhängig zu sein.
Karl, warum sollte dies anders sein?
    ... was ließ Dich daran zweifeln?
KarlRanseier hat geschrieben:Davon könnte die EU noch sehr viel lernen.
Inwiefern?
Unter Anderem hat die EU zuletzt eine Strafe gegen Google, Amazon, Fiat, Starbucks und Apple ausgesprochen.
    ... oder gegen den US-Chiphersteller Qualcomm, weil dieser Milliarden an Apple zahlte, damit Apple nicht bei der Konkurrenz kauft.
KarlRanseier hat geschrieben:Anstatt auf Lobbyvereine wie das deutsche BfR zu setzen, sollte man sich im Bereich der Gesetzgebung wieder ein wenig Unabhängigkeit erwerben.
Wieso gehst Du davon aus, daß das BfR ein Lobbyverein ist? Sicher hast Du dafür Beweise? Erhelle uns!

À propos:
    Warum geht bei Dir immer alles, was in anderen Ländern im vermeintlich Positiven geschieht, mit Kritik an der EU einher?
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Re: US-Justiz

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 11. Aug 2018, 15:02

Hallo Boracay.
Boracay hat geschrieben:Und das obwohl zweifelsfrei nachgewiesen ist das von Glyphosat keinerlei Krebsgefahr ausgeht und keine einzige Studie diesen Zusammenhang feststellt.
Ist es das?
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält das Mittel für ungefährlich. OK!
  • Die Krebsagentur (IACR) der Weltgesundheitsorganisation stufte das Unkrautvernichtungsmittel im Frühjahr 2015 als "wahrscheinlich krebserregend für Menschen" ein.
  • Demgegenüber befand die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) Glyphosat als "wahrscheinlich nicht krebserregend".
Ja, was denn nun?

Wobei:
    die IARC bewertet das Potenzial von Stoffen, Krebs zu erzeugen – aber eben nicht das Risiko, das von diesen Stoffen ausgeht. Das BfR versucht in seinen Gutachten vor allem zu ergründen und zu bewerten, ob und wie relevant dieses Risiko ist.
Tenor der BfR-Analyse:
    danach sei bei "sachgerechter Anwendung kein höheres Krebsrisiko zu erwarten".
Es hat aber nicht untersucht und bewertet, ob überhaupt ein Krebsrisiko besteht. Dies hat aber auch nichts mit Lobbyismus zutun - es sind schlichtweg nur unterschiedliche Bewertungsmethoden.

Die Zeitschrift Die Zeit hat im Oktober 2017 berichtet, daß neue Veröffentlichungen von internen Mails nahelegen, daß Monsanto Forscher bezahlt haben soll, damit diese positiv über Glyphosat berichten. Demzufolge wurden einige der Veröffentlichungen über Glyphosat zumindest zum Teil von Monsanto selbst geschrieben und bezahlt, ohne daß die finanzielle Abhängigkeit der Autoren öffentlich gemacht wurde.

Selbst die Pharmazeutische Zeitung schreibt in ihrer Ausgabe vom 30.07.2015, daß nach Einschätzung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) das weit verbreitete Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat "wahrscheinlich krebserregend für Menschen" ist. Nach Auswertung zahlreicher Studien zu dem Mittel kam die Behörde der Weltgesundheitsagentur (WHO) zu diesem Schluß.
Pharmazeutische Zeitung hat geschrieben:Das BfR kündigte heute an, den Bericht zu prüfen. Die EU-Kommission hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) nach Angaben eines Sprechers bereits aufgefordert, die Ergebnisse bei der laufenden Überprüfung der Zulassung für Glyphosat zu berücksichtigen.
Insgesamt stufen Wissenschaftler Glyphosat in die zweithöchste Risikokategorie ein:
    ("wahrscheinlich krebserregend beim Menschen")
Deutsches Ärzteblatt hat geschrieben:Das ist stimmt nicht, daß es immer noch unklar sei, ob Glyphosat die Gesundheit schädigt. Vielmehr ist es so, daß nur alle Studien, die von Monsanto erstellt und in Auftrag gegeben wurden besagen, daß Glyphosat harmlos sei, während alle unabhängigen wissenschaftlichen Studien schon seit den 80er Jahren belegen, das Roundup und Glyphosat nicht nur krebserregend ist sondern zahlreiche massive gesundheitliche Folgen für Mensch und Tier hat. Über 100 Studien belegen, dass Roundup und Glyphosat Zell-, DNA-, Nieren-, Hormone, Leber-, Darmbakterien sowie das Autoimmunsystem schädigt und eben krebserregend ist.
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Re: US-Justiz

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 15:14

Selbst das IARC sieht beim Menschen nur "limited evidence" für Krebsrisiko. Die Agricultural Health Study findet keine Häufung von Non Hodgins Lymphoma bei Glyphosatanwendern. Die französiche AGRICAN Studie findet ein erhöhtes NHL Risiko bei Bauern, allerdings ausschließlich bei denen, die angaben keine Pestizide verwendet zu haben.

Quellen:
Agricultural Health Study: https://www.ncbi.nlm.nih....

AGRICAN:
https://www.sciencedirect...

Table 6: Erhöhtes NHL Riskio bei Nichtanwendern von Pestiziden!
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Re: US-Justiz

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 15:16

KarlRanseier hat geschrieben:Vertreter der Industrie, die die Chemikalien herstellen, wissen doch am besten, dass diese für die Gesundheit der Anwender völlig unbedenklich sind. Linksversiffte Richter in den USA, die daran Zweifel haben, schädigen mit ihrer Gefühlsduselei, nur weil ein paar Unrelevante vorzeitig den Löffel abgeben, massiv die lieben Unternehmen, indem sie ihre Gewinne schmälern und sie veruteilen.


Es sind nicht linsbersiffte Richter, sondern absolute Laien die so schwachsinnige Urteile fällen.
Geschworenengerichte bedeuten immer „wer die beste Show abzieht gewinnt“. Fakten interessieren da keinen Menschen.
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Re: US-Justiz

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 15:20

Der Neandertaler hat geschrieben:Insgesamt stufen Wissenschaftler Glyphosat in die zweithöchste Risikokategorie ein:
    ("wahrscheinlich krebserregend beim Menschen")


2B - das ist die Einstufung von Kaffee... trinkst du Kaffee? Ißt du auch mal ein Steak? Ist auch 2B... oder noch besser - Wurstwaren. Die sind Category 1.

Wie viele Milliarden sollen die Metzger in den USA zahlen?
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Re: US-Justiz

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 11. Aug 2018, 15:42

Boracay hat geschrieben:2B - das ist die Einstufung von Kaffee... trinkst du Kaffee? Ißt du auch mal ein Steak? Ist auch 2B... oder noch besser - Wurstwaren. Die sind Category 1.

Wie viele Milliarden sollen die Metzger in den USA zahlen?
Was sollen diese Vergleiche? Erstens trinke ich zwar Kaffee - ansonsten bin ich Vegetarier. Aber daru geht es wohl auch nicht. Ich denke, es geht wohl eher um die Freiwilligkeit. Kaffee trinke ich freiwillig - ebenso dürfte es sich bei Fleisch oder Wurstwaren verhalten.

Aber nochmal:
    es geht nicht um die Einstufung "krebserregend" oder "nicht krebserregend" - jedenfalls ging es mir primär nicht darum, sondern, weil Du vehement behauptet hast, "... zweifelsfrei nachgewiesen ist das von Glyphosat keinerlei Krebsgefahr ausgeht und keine einzige Studie diesen Zusammenhang feststellt."
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Re: US-Justiz

Beitragvon Boracay » Sa 11. Aug 2018, 15:48

Der Neandertaler hat geschrieben:(11 Aug 2018, 16:42)

Was sollen diese Vergleiche? Erstens trinke ich zwar Kaffee - ansonsten bin ich Vegetarier. Aber daru geht es wohl auch nicht. Ich denke, es geht wohl eher um die Freiwilligkeit. Kaffee trinke ich freiwillig - ebenso dürfte es sich bei Fleisch oder Wurstwaren verhalten.


Aha - und der Hausmeister mit der Klage hat Glyphosat unter Zwang verwendet oder was???

zweifelsfrei nachgewiesen ist das von Glyphosat keinerlei Krebsgefahr ausgeht und keine einzige Studie diesen Zusammenhang feststellt."[/b][/i][/list]


Bitte nenne eine Studie die diesen Zusammenhang herstellt - die einzige die das meines Wissens tut ist Seralin und die würde ja wegen massiver Probleme/Lügen zurückgezogen.
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Re: US-Justiz

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 11. Aug 2018, 16:08

Boracay hat geschrieben:Aha - und der Hausmeister mit der Klage hat Glyphosat unter Zwang verwendet oder was???
Ich liebe es zwart auch immer recht schnell sehr konkret zu werden, aber diesmal wollte ich nicht explizit auf die US-Klage gegen Monsanto eingehen, eher allgemein bleiben.
Boracay hat geschrieben:Bitte nenne eine Studie die diesen Zusammenhang herstellt - die einzige die das meines Wissens tut ist Seralin und die würde ja wegen massiver Probleme/Lügen zurückgezogen.
    Du bist zuerst dran!
Daß die neuesten Enthüllungen der französischen Zeitung Le Monde vom 4. Oktober nahelegen, daß einige der Forscher, die das Pflanzengift als weniger schädlich beurteilt haben, ... daß die von Monsanto manipuliert worden sein könnten, scheinst Du wissentlich zu ignorieren. Stattdessen versuchst Du mit einer Studie die Glaubwürdigkeit einiger kritischer Beiträge zu diskreditieren - was aber die Argumente "für" Glyphosat keinesfalls glaubwürdiger macht.
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