Kongresswahlen 2018

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Liberty
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Liberty » Mi 7. Nov 2018, 13:39

Die Senatwahlen sind auf jeden Fall ein grosser Erfolg für die Republikaner. In der Deutlichkeit war das dann doch nicht zu erwarten. Gerade dort, wo Trump besonders im Wahlkampf präsent war, hat die GOP fulminante Erfolge gefeiert. Mit der deutlichen Mehrheit im Senat wird Trumps nächster Kandidat oder nächste Kandidatin für den Supreme Court auch sehr sicher durchgehen. Wichtiger Sieg für die GOP.

Die Mehrheit im House für die Demokraten ist doch relativ dünn, aber eben die Mehrheit. Ich bin gespannt, ob die Demokraten sich damit nun auf Fundamentaloppsosition zurückziehen oder konstrutive Oppositionsarbeit leichten und zu Kompromissen bereit sind.
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JJazzGold
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon JJazzGold » Mi 7. Nov 2018, 13:44

MäckIntaier hat geschrieben:(07 Nov 2018, 13:17)

Die Demokraten sollten vor allem einmal in sich gehen und sich fragen, wie sie es schaffen, sich nicht nur auf Minderheiten zu stützen, wie die Wahlanalyse deutlich zeigt (siehe Link unten). Wenn die Partei 2x in einem einem entscheidenden Mehrheitssegment - weiße Männer und suburbane Gebiete - nicht entscheidend gewinnen kann, wird sie es nicht schaffen mit ihren Themen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/midterm-wahlen-2018-demokraten-punkten-bei-minderheiten-und-jungen-waehlern-a-1237124.html


Geben wir Beto O' Rourke noch ein wenig Zeit. Der hat Themen und für einen Democrat in Texas ein erstaunlich gutes Ergebnis erzielt, auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat Cruz zu schlagen.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon MäckIntaier » Mi 7. Nov 2018, 13:46

Cat with a whip hat geschrieben:(07 Nov 2018, 13:27)

Eher müssten sich die Republikaner fragen wie sie wohl besser Minderheiten ansprechen. Denen laufen auch noch die Frauen weg. Es ist eine sterbende Partei wenn die so weiter machen.


Es ist für einen gemäßigten Republikaner leichter, in die anderen Wählerschichten einzubrechen als umgekehrt für die Demokraten. Auch Minderheitenangehörige werden älter und erfolgreich, dann setzt der Einzelne etwas andere Prioritäten, und hier hinken die Demokraten hinterher, weil sie nur auf Minderheitenthemen setzen bzw. sich dorthin jagen lassen von Trump. Und hierzulande, mit der erbärmlichen Berichterstattung*, wie sie heute wieder zu beobachten ist, sollte man sich beim Blick auf die obige Analyse einmal fragen, ob der "Ignoranz des Hillbillies" nicht eine "Ignoranz der Metropolenbewohner" gegenübersteht.

(*Spiegel Online hatte seinen Wahlbericht (also nicht den Kommentar) am Morgen mit der Leistung gekrönt, der Wähler habe der rassistischen und verlogenen Politik Trumps usw. Man hat wohl entsprechende Kommentare bekommen und das irgendwann dann geändert in "der Wähler habe die Politik Trumps" usw. Ebenfalls hörenswert das Interview zur Wahl in DR-Kultur mit Stefan Stuckmann am frühen Morgen - hörenswert dahingehend, wie Nicht-Information sich anhört. Das nur nebenbei, es gibt glücklicheweise auch österreichische und Schweizer Blätter, die Fakten liefern)
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon streicher » Mi 7. Nov 2018, 13:55

Detail am Rande: in Nevada ist ein ehemaliger Tankstellenbesitzer, dann Bordellbetreiber und TV-Star mit 63% in das Repräsentantenhaus gewählt worden. Einziehen wird er nicht, denn Dennis Hof ist tot. Dürfte als Wahl der Partei gewertet werden, und es wird einen Nachrücker aus den Reihen der Republikaner geben.

Zu dem Ergebnis: die Republikaner müssen sich wohl Gedanken über die junge Generation machen, denn die wählen eher die Demokraten. Die Spaltung des Landes wird sich wohl in den nächsten zwei Jahren zuspitzen.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Mi 7. Nov 2018, 15:26

streicher hat geschrieben:(07 Nov 2018, 13:55)

Zu dem Ergebnis: die Republikaner müssen sich wohl Gedanken über die junge Generation machen, denn die wählen eher die Demokraten. Die Spaltung des Landes wird sich wohl in den nächsten zwei Jahren zuspitzen.


Dazu kommt noch der seit vielen Jahren anhaltende Trend dass die DEM über die Vorstädte hinaus immer stärker werden. Um von den Metropolen in die tiefroten Gegenden zu kommen muss man immer länger fahren.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Mi 7. Nov 2018, 15:35

JJazzGold hat geschrieben:(07 Nov 2018, 13:44)

Geben wir Beto O' Rourke noch ein wenig Zeit. Der hat Themen und für einen Democrat in Texas ein erstaunlich gutes Ergebnis erzielt, auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat Cruz zu schlagen.


In den nächsten Jahren wird Texas immer blauer. Die Zeiten und Dinge ändern sich. Der demographische Wandel tut seines hinzu
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Mi 7. Nov 2018, 15:56

Adolf Twittler zwitschert "Warning", die Demokraten sollten nur nicht das Steuerzahlergeld dafür mißbrauchen gegen ihn zu ermitteln.

Das klingt nach Angst....als erstes wärs angesagt die Steuerverschwendung von bis zu 300 Millionen USD für die Trumpsche Wahlkampfshow der Mobilmachung des Militärs an die Grenze zu Mexiko näher zu untersuchen.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon peterkneter » Mi 7. Nov 2018, 16:34

Senexx hat geschrieben:(07 Nov 2018, 11:21)

Das House hat 435 Sitze. Da fehlen 7.


Hast recht, dann gehe ich mal von 224 - 211 aus.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon streicher » Mi 7. Nov 2018, 16:50

Orbiter1 hat geschrieben:(07 Nov 2018, 08:55)

Es bietet sich an sie in Guantanamo einer verschärften Befragung zu unterziehen um herauszufinden was sie Böses im Schilde führen.
Die Ilhan Omar scheint streng gläubig zu sein. Und sie wettert gegen Israel. Das lässt sich anhand ihrer Twittereien (in einem anderen Post hier im Forum wurde das erwähnt) klar erkennen. Oha.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 7. Nov 2018, 16:56

Orbiter1 hat geschrieben:(07 Nov 2018, 09:53)

Das schätze ich auch so ein. An allem Negativen in den kommenden 2 Jahren werden die Demokraten schuld sein, alles Positive kommt von Trump. Die Chancen auf seine Wiederwahl steigen.

übrigens haben die reps (ich dachte durch mcconnel) vom anfang an gesagt als obama präsident wurde, daß sie wo sie könnten ihn entgegenarbeiten würden. und das haben sie auch getan.
was ich mich so erinnere ist die verweigerung von mcconnel um obamas vorschlag für einen richter für den supreme court zu behandeln.

übrigens sagte unser korrespondent daß trump bereits gesagt hat, daß wenn die demokraten tatsächlich seine vergangenheit untersuchen werden, er sich quer stellen wird. wo er kann, würde er dann die dems sabotieren !
ich finde das eine interessante bemerkung, denn was hat trump dann zu verbergen ?? wenn ich demokrat wäre, würde diese bemerkung von ihm mich stärken in der meinung daß trump und unehrlichkeit synoniemien sind.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 7. Nov 2018, 16:58

streicher hat geschrieben:(07 Nov 2018, 16:50)

Die Ilhan Omar scheint streng gläubig zu sein. Und sie wettert gegen Israel. Das lässt sich anhand ihrer Twittereien (in einem anderen Post hier im Forum wurde das erwähnt) klar erkennen. Oha.

na, und? einige kongreßleute sind fast nazi.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 7. Nov 2018, 17:11

Cat with a whip hat geschrieben:(07 Nov 2018, 15:26)

Dazu kommt noch der seit vielen Jahren anhaltende Trend dass die DEM über die Vorstädte hinaus immer stärker werden. Um von den Metropolen in die tiefroten Gegenden zu kommen muss man immer länger fahren.

genau. was aber die reps vermutlich noch mehr schmerzen wird, ist daß gut gebildete weiße frauen mehrheitlich demokratisch wählten. aber nicht nur das. sie denken offensichtlich viel nuancierter als die reps.

weiter haben die demokraten eine neue quelle wähler angebohrt: junge leute und wohl besonders gefärbten. traditionell waren die gefärbten schon immer demokratisch, aber trump gelang es 2016 darin einen bresche zu schlagen und die staaten wo die republikaner es fürs sagen hatten taten noch das ihre dazu.
daß jetzt in mehreren fällen die menschen mehr als drei stunden schlange stehen mußten und daß wahlbüros nicht um die ecke standen konnte nicht vorkommen daß es eine übergroße menge (neue !!) wähler gab. ade einschüchterung ??!!
die junge wähler sind auf konfrontationskurs. und auch die junge, neue abgeordneten. wir leben in interessante zeiten.
Zuletzt geändert von Nomen Nescio am Mi 7. Nov 2018, 17:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Mi 7. Nov 2018, 17:11

Jetzt müsste doch Donald die verprochene Steuersenkung für seine Wähler aus der Mittelschicht angehen. Da war doch was Ende Oktober.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Orbiter1 » Mi 7. Nov 2018, 17:55

Cat with a whip hat geschrieben:(07 Nov 2018, 17:11)

Jetzt müsste doch Donald die verprochene Steuersenkung für seine Wähler aus der Mittelschicht angehen. Da war doch was Ende Oktober.
Das wird er wohl auch. Die wird dann genauso auf Pump finanziert wie die Senkung der Unternehmenssteuern im letzten Jahr. Im abgelaufenen Fiskaljahr (das am 30.09. endete) stieg u.a. deswegen die Neuverschuldung trotz hervorragend laufender Konjunktur um fast 800 Mrd $ oder 3,9% des BSP. Hier in Europa läuft alles Sturm weil Italien eine Neuverschuldung in Höhe von 2,4% des BSP haben möchte. Im aktuellen Fiskaljahr wird die Neuverschuldung in den USA voraussichtlich die 1.000 Mrd $ Grenze überschreiten, und für den Schuldendienst müssen knapp 400 Mrd $ eingeplant werden. Der Schuldendienst bleibt damit der am schnellsten wachsende Ausgabeposten. Dass die Amis selbst in wirtschaftlich herausragenden Jahren noch die Staatsverschuldung (aktuell ca 108% des BSP) steigern wird sich schon bald rächen.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Mi 7. Nov 2018, 18:07

Trump hatte doch soeben Zusammenarbeit im House gefordert.
Kann er ja haben, wenn seine Partei wie vor der Wahl versprochen Schutz für Pre-existing Conditions umsetzt.

Oder war das Wählerbetrug zum Nutzen der Minderheit der Versicherungswirtschaft.

Fragen über Fragen....
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Fliege » Mi 7. Nov 2018, 18:11

streicher hat geschrieben:(07 Nov 2018, 16:50)
Die Ilhan Omar scheint streng gläubig zu sein. Und sie wettert gegen Israel. Das lässt sich anhand ihrer Twittereien (in einem anderen Post hier im Forum wurde das erwähnt) klar erkennen. Oha.

Wer hätte das gedacht oder gar befürchtet ...
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Liberty » Mi 7. Nov 2018, 18:50

Cat with a whip hat geschrieben:(07 Nov 2018, 17:11)
Jetzt müsste doch Donald die verprochene Steuersenkung für seine Wähler aus der Mittelschicht angehen.


Das wird er sicher auch machen. Dürfte ja auch im Interesse der Demokraten sein, die Mittelschicht noch weiter zu entlasten. Da könnte man gut zusammenarbeiten. Auch die allgemein Senkung der erdrückenden Krankenversicherungsprämien sollte ein gemeinsames Ziel sein.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Mi 7. Nov 2018, 19:25

Orbiter1 hat geschrieben:(07 Nov 2018, 17:55)

Das wird er wohl auch. Die wird dann genauso auf Pump finanziert wie die Senkung der Unternehmenssteuern im letzten Jahr. Im abgelaufenen Fiskaljahr (das am 30.09. endete) stieg u.a. deswegen die Neuverschuldung trotz hervorragend laufender Konjunktur um fast 800 Mrd $ oder 3,9% des BSP. Hier in Europa läuft alles Sturm weil Italien eine Neuverschuldung in Höhe von 2,4% des BSP haben möchte. Im aktuellen Fiskaljahr wird die Neuverschuldung in den USA voraussichtlich die 1.000 Mrd $ Grenze überschreiten, und für den Schuldendienst müssen knapp 400 Mrd $ eingeplant werden. Der Schuldendienst bleibt damit der am schnellsten wachsende Ausgabeposten. Dass die Amis selbst in wirtschaftlich herausragenden Jahren noch die Staatsverschuldung (aktuell ca 108% des BSP) steigern wird sich schon bald rächen.


Er wollte es in der Woche vor der Wahl machen, als keine Sitzungen waren. Bei Trump ist es gar nicht wichtig was er macht, es reicht wenn er es sagt.

Es kann auch nicht kommen, denn sonst fehlt noch mehr Geld im Haushalt. Genauso wie es es nicht kommt, dass Trump wie 2016 versprochen das Staatsdefizit senkt. Erinnert sich aber kaum noch jemand dran. Trump versprach das Defizit innerhalb von zwei Amtzeiten zu senken. Also muss man ihn logischerweise zweimal zum Präsidenten wählen. Wie schlau! :thumbup: :dead: Mir ist gerade die Bezeichnung für Menschen entfallen die so etwas kaufen und unterstützen.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 7. Nov 2018, 19:26

ich hörte eine intrigierende analyse über die amerikanischen wahlen.

die teaparty war eine bewegung die von unten aufkam und schließlich nach oben durchwirkte. denk mal an newt gingrich, wie extrem war der nicht.
wohlan, die vielen progressive gewählten frauen sind eine folge der ansprache trumps, wodurch es zum marsch der frauen nach washington kam.
Many successful female candidates have ... needed to overcome the Democratic establishment to win their primaries. In California, the state’s Democratic Party did not endorse a female challenger for the 10 Republican-held House seats the party is targeting in the state.
Why are all these women winning in spite of such obstacles? One reason is that other women are campaigning, organizing and voting for them. The inchoate rage of the 2017 Women’s March has been channeled into thousands of activist cells across the country. Women dominate the so-called resistance groups, like Indivisible, that have sprung up all over the U.S. These organizations, in turn, have been relentless in staging protests and fundraisers and canvassing for local causes and candidates. “Indivisible and the resistance and the #MeToo movements,” Mills says, “have brought these issues to the fore.”

als trump damals gewann, konnten die mitarbeiterinnen von clinton ausruhen. stattdessen sagten einigen »mit lügen hat dieser man mit seinem schreckensregime gewonnen. wir werden uns tatkräftig wehren«.
aktiv versuchten sie junge frauen zu mobilisieren. kurse wurden gegeben wie zu handeln und was zu tun und zu sagen. häufig waren sie progressiv. und das werden die delegierten ins haus merken.

weiter hat trump es tatsächlich geleistet die weißen, hoch gebildeten frauen aus der vororte gegen sich ins harnisch zu bringen. das war eine gruppe die 2016 überwiegend auf ihn stimmte. die hat er also verloren.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 7. Nov 2018, 19:28

Orbiter1 hat geschrieben:(07 Nov 2018, 13:30)

Vor allem fehlt den Demokraten ein charismatischer und auch schon erfolgreicher Herausforderer/ Herausforderin. Da ist weit und breit niemand in Sicht.

der herausforderer von cruz senatssitz in texas z.b.
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