USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 07:08

Neandertaler hat geschrieben:(22 Jun 2018, 21:16)

auch in den Armen Ländern ist Überernährung nicht Hunger das gesundheitliche. (Haupt) Problem.
Ich kann mir nicht verkneifen spöttisch anzumerken willkommen im 21 Jahrhundert.


Ich glaube nicht das Länder wie Japan Südkorea oder Saudi Arabien an ihren Grenzen Einwanderer erschießen. Ich habe auch nichts davon gehört das an der deutschen Grenze Kosovaren erschossen werden seitdem man das Kosovo zum sicheren Herkunftsland erklärt hat.
Fehlt die Aufnahmebereitschaft, einhergehend mit Rundumversorgung besser als im Heimatland (D) oder zumindest die Chance auf Job besser bezahlt als Zuhause (illegalen USA) brechen die Migrationsströme zusammen. Migranten sind keine Lemininge oder Zombies sondern durchaus rational handelnde Menschen.

Statt des ständigen Wiederholens des Märchens "Migranten wollen nur Rundumversorgung" solltest du dich mal mit den Realitäten befassen. Nachplappern rechter Diffamierungsparolen ist kein Diskussionsbeitrag. Das Appellieren an Neidgefühle ist eines der Werkzeuge der Extremisten, mit denen der allgegenwärtige Rassismus kaschiert werden soll.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 23. Jun 2018, 11:38

zollagent hat geschrieben:(23 Jun 2018, 08:08)

Statt des ständigen Wiederholens des Märchens "Migranten wollen nur Rundumversorgung" solltest du dich mal mit den Realitäten befassen. Nachplappern rechter Diffamierungsparolen ist kein Diskussionsbeitrag. Das Appellieren an Neidgefühle ist eines der Werkzeuge der Extremisten, mit denen der allgegenwärtige Rassismus kaschiert werden soll.


Naja Fremdenangst und Futterneid ( die kriegen alles uns wir gar nichts) ist dass Lebenselexier von AFD, NPD, Dritter Weg,Pegida und Co.

Immer lustig mit anzusehen wenn ein Pegida Mitbegründer als ein "deutscher' Krimineller über ausländische " Kriminelle hetzt. Wo bitte ist da ein Unterschied? Kriminell bleibt kriminell,das spielt die Staatsbürgerschaft keine Rolle.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon unity in diversity » Sa 23. Jun 2018, 11:53

zollagent hat geschrieben:(23 Jun 2018, 08:08)

Statt des ständigen Wiederholens des Märchens "Migranten wollen nur Rundumversorgung" solltest du dich mal mit den Realitäten befassen. Nachplappern rechter Diffamierungsparolen ist kein Diskussionsbeitrag. Das Appellieren an Neidgefühle ist eines der Werkzeuge der Extremisten, mit denen der allgegenwärtige Rassismus kaschiert werden soll.

Bevor ich in freudiger Erwartung auf Gäste die Tür öffne und meine Arme zur Willkommenskultur ausstrecke, habe ich den Tisch gedeckt und auch sonst alles getan, damit niemand enttäuscht wieder von dannen zieht und dabei Tretminen hinterläßt.
Wo hat Frau Merkel Taktgefühl erlernt, im Osten?
Nebenbei geht es um die weltweite Neuordnung von Produktionsstandorten.
Unproduktive Mitesser sind dabei nervige Störfaktoren.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 17:05

unity in diversity hat geschrieben:(23 Jun 2018, 12:53)

Bevor ich in freudiger Erwartung auf Gäste die Tür öffne und meine Arme zur Willkommenskultur ausstrecke, habe ich den Tisch gedeckt und auch sonst alles getan, damit niemand enttäuscht wieder von dannen zieht und dabei Tretminen hinterläßt.
Wo hat Frau Merkel Taktgefühl erlernt, im Osten?
Nebenbei geht es um die weltweite Neuordnung von Produktionsstandorten.
Unproduktive Mitesser sind dabei nervige Störfaktoren.

Die Weltweiten Fluchtbewegungen haben mit einer "Neuordnung von Produktionsstandorten" wenig zu tun. Dort, wo sie herkommen, wird nicht produziert und es besteht wenig Aussicht, daß so was in absehbarer Zeit geschehen würde.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 17:07

Alpha Centauri hat geschrieben:(23 Jun 2018, 12:38)

Naja Fremdenangst und Futterneid ( die kriegen alles uns wir gar nichts) ist dass Lebenselexier von AFD, NPD, Dritter Weg,Pegida und Co.

Immer lustig mit anzusehen wenn ein Pegida Mitbegründer als ein "deutscher' Krimineller über ausländische " Kriminelle hetzt. Wo bitte ist da ein Unterschied? Kriminell bleibt kriminell,das spielt die Staatsbürgerschaft keine Rolle.

In der Tat, jemand muß schuld sein, wenn das Lebensgefühl nicht das ist, was man zu verdienen wünscht. Und da hat es Tradition, nach unten zu treten. :thumbup:
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon keinproblem » Sa 23. Jun 2018, 17:25

Neandertaler hat geschrieben:(22 Jun 2018, 21:16)

auch in den Armen Ländern ist Überernährung nicht Hunger das gesundheitliche. (Haupt) Problem.
Ich kann mir nicht verkneifen spöttisch anzumerken willkommen im 21 Jahrhundert.

Kannst du das belegen? Ich habe gerade nur die Zahl der Unterernährten und Hungernden im Kopf.



Lies dir bitte den Beitrag noch einmal durch, ich fürchte du hast nicht verstanden was ich geschrieben habe.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon keinproblem » Sa 23. Jun 2018, 17:34

Alpha Centauri hat geschrieben:(22 Jun 2018, 11:22)

Deinen Ausführungen kann ich eins zu eins zustimmen.was dass Braintrain betrifft ,du sprichst hier einen zentralen Punkt an dieser Problematik ( Wohlstandsgefälle (Nord / Süd), von der moralischen Komponente ganz zu schweigen,. An den Flüchtlingströmen tragen die reichen Länder durch eben ihr geopolitisches wie ökonomisches Handeln eine gehörige Mitschuld.

Genau diese Mitschuld wird immer in kleinbürgerlicher Attitüde völlig ausgeblendet und teilweise abgestritten, ganz nach der Manier "Also ich habe keinem afrikanischen Land einen studierten Facharbeiter abgeworben, verstehe den Wirbel grade nicht".

Man sollte Staaten als das erkennen, was sie primär sind: menschliche Illusionen, die mit der physischen Realität nur peripher korrelieren müssen. Die Frage ist, wie diese Gebilde sich auf einem physischen Planeten "verteidigen" wollen und nicht in welchem Szenario diese Gebilde sich denn nicht "verteidigen" können. Wie du korrekt ausgeführt hast, spielt es hier auch keine Rolle ob man ethische Bedenken dabei haben könnte ungeborene Kinder zur Hinrichtung mittels Hungertod zu verurteilen - so bedauerlich es auch ist. Schon wenn man ohne Moralbewusstsein kühl wie ein Roboter das Beste für das eigene Volk hat, sind diese protektionistischen Ambitionen hochgradig kontraproduktiv.
Dass viele Nationalisten diesen entscheidenden Schlüsselfaktor nicht einsehen, gibt mir den Eindruck, dass da eine emotionale und nicht rationale Gehirngewalt in die Tasten haut.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 23. Jun 2018, 23:03

keinproblem hat geschrieben:(23 Jun 2018, 18:34)

Genau diese Mitschuld wird immer in kleinbürgerlicher Attitüde völlig ausgeblendet und teilweise abgestritten, ganz nach der Manier "Also ich habe keinem afrikanischen Land einen studierten Facharbeiter abgeworben, verstehe den Wirbel grade nicht".

Man sollte Staaten als das erkennen, was sie primär sind: menschliche Illusionen, die mit der physischen Realität nur peripher korrelieren müssen. Die Frage ist, wie diese Gebilde sich auf einem physischen Planeten "verteidigen" wollen und nicht in welchem Szenario diese Gebilde sich denn nicht "verteidigen" können. Wie du korrekt ausgeführt hast, spielt es hier auch keine Rolle ob man ethische Bedenken dabei haben könnte ungeborene Kinder zur Hinrichtung mittels Hungertod zu verurteilen - so bedauerlich es auch ist. Schon wenn man ohne Moralbewusstsein kühl wie ein Roboter das Beste für das eigene Volk hat, sind diese protektionistischen Ambitionen hochgradig kontraproduktiv.
Dass viele Nationalisten diesen entscheidenden Schlüsselfaktor nicht einsehen, gibt mir den Eindruck, dass da eine emotionale und nicht rationale Gehirngewalt in die Tasten haut.



:thumbup:
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 23. Jun 2018, 23:07

zollagent hat geschrieben:(23 Jun 2018, 18:07)

In der Tat, jemand muß schuld sein, wenn das Lebensgefühl nicht das ist, was man zu verdienen wünscht. Und da hat es Tradition, nach unten zu treten. :thumbup:



Ja dass ist eben gute alte deutsche Tradition. Angst , Neid und Kleingeistgkeit,
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Teeernte » Sa 23. Jun 2018, 23:42

Alpha Centauri hat geschrieben:(24 Jun 2018, 00:07)

Ja dass ist eben gute alte deutsche Tradition. Angst , Neid und Kleingeistgkeit,


Fachkräfte selbst ausbilden ? ....die KAUFT man.
Inzwischen sollen bis zu drei Millionen rumänische Staatsbürger im Ausland arbeiten, die meisten von ihnen in Italien, Spanien und Deutschland. Auch immer mehr gut ausgebildete Fachkräfte fliehen aus Rumänien, neben Ärzten vor allem Ingenieure und Naturwissenschaftler.
Leidtragende der desaströsen sozialökonomischen Entwicklung sind vor allem die Armen und Alten. Wer medizinisches Personal nicht bestechen kann, erhält höchstens eine minderwertige Behandlung. Rumäniens Reiche und Einflussreiche lassen sich unterdessen meistens im Ausland behandeln.


....und die bekommen dann noch ein paar Tausend Flüchtlinge aufgedrückt... Ein GUTES Geschäft !. Ironie Button : OFF
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Bielefeld09 » So 24. Jun 2018, 00:05

zollagent hat geschrieben:(23 Jun 2018, 18:07)

In der Tat, jemand muß schuld sein, wenn das Lebensgefühl nicht das ist, was man zu verdienen wünscht. Und da hat es Tradition, nach unten zu treten. :thumbup:

Na und ist das was neues?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Neandertaler » So 24. Jun 2018, 07:13

zollagent hat geschrieben:(23 Jun 2018, 08:08)

Statt des ständigen Wiederholens des Märchens "Migranten wollen nur Rundumversorgung" solltest du dich mal mit den Realitäten befassen.
:?:
Warum sollen Migranten das nicht wollen ich will auch Rundumversorgung. Und nur hast du hier eingefügt.
Die Migranten handeln durchaus rational und nachvollsiehbar sind eben keine Zombies oder Subjekte.
Deutsche Migranten in der Schweiz sind dort auch nicht wegen der Berge und um mal eine richtige Demokratie zu sehen sondern aus Materielle Gründen, Flucht vor Arbeitslosigkeit etc.

Und um die Kurve zum Strangthema zurück zu bekommen, selbstverständlich hoffen die Migranten in denn USA einen Job zu bekommen der ihnen mehr bringt als daheim das ist ihre (Haupt) Motivation was denn sonst?. Und wäre dies nicht möglich würden sie sich nicht auf den Weg machen.



Nachplappern rechter Diffamierungsparolen ist kein Diskussionsbeitrag. Das Appellieren an Neidgefühle ist eines der Werkzeuge der Extremisten, mit denen der allgegenwärtige Rassismus kaschiert werden soll.

Das ist nun meiner Meinung eine wenig sachliche und diskusionsfördernde Antwort deinerseits, auf den Hinweis, auf die eigentlich benalen Tatsache, daß Migrantion in der Regel mit denn Wunsch nach materieller Besserstellung einhergeht.
Ich bin linksliberal, ich habe mich testen lassen.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Neandertaler » So 24. Jun 2018, 07:21

keinproblem hat geschrieben:(23 Jun 2018, 18:25)

Lies dir bitte den Beitrag noch einmal durch, ich fürchte du hast nicht verstanden was ich geschrieben habe.


Erklär ihn doch einem einfachen Höhlenbewohner.

Wenn ich es richtig verstanden habe siehst du eine kommende Hungerwelle obwohl die Tendenz seit geraumer Zeit zu immer besseren Lebensmittelversorgung der Menschheit geht.

Und wie gesagt Überernährung nicht Hunger das weltweite Gesundheitsprobleme ist, grade auch in den ärmeren Ländern. Vgl eine kleine Gesichte der Menschheit oder 2 Minuten googeln.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Neandertaler » So 24. Jun 2018, 07:24

Teeernte hat geschrieben:(24 Jun 2018, 00:42)

Fachkräfte selbst ausbilden ? ....die KAUFT man.


....und die bekommen dann noch ein paar Tausend Flüchtlinge aufgedrückt... Ein GUTES Geschäft !. Ironie Button : OFF


Ja deutche(Politik) ist schon unglaublich solidarisch und proeuropäisch :rolleyes:
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Teeernte » So 24. Jun 2018, 08:23

Neandertaler hat geschrieben:(24 Jun 2018, 08:24)

Ja deutche(Politik) ist schon unglaublich solidarisch und proeuropäisch :rolleyes:


Vor allem solid arisch... Führerin befiehlt vier folgen....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon zollagent » So 24. Jun 2018, 08:46

Neandertaler hat geschrieben:(24 Jun 2018, 08:13)

:?:
Warum sollen Migranten das nicht wollen ich will auch Rundumversorgung. Und nur hast du hier eingefügt.
Die Migranten handeln durchaus rational und nachvollsiehbar sind eben keine Zombies oder Subjekte.
Deutsche Migranten in der Schweiz sind dort auch nicht wegen der Berge und um mal eine richtige Demokratie zu sehen sondern aus Materielle Gründen, Flucht vor Arbeitslosigkeit etc.

Und um die Kurve zum Strangthema zurück zu bekommen, selbstverständlich hoffen die Migranten in denn USA einen Job zu bekommen der ihnen mehr bringt als daheim das ist ihre (Haupt) Motivation was denn sonst?. Und wäre dies nicht möglich würden sie sich nicht auf den Weg machen.



Das ist nun meiner Meinung eine wenig sachliche und diskusionsfördernde Antwort deinerseits, auf den Hinweis, auf die eigentlich benalen Tatsache, daß Migrantion in der Regel mit denn Wunsch nach materieller Besserstellung einhergeht.


Deutsche, die in die Schweiz auswandern, fliehen nicht vor Unterdrückung oder Krieg. Dein Beispiel ist schlicht unpassend. Und dein Hinweis auf "Wunsch nach materieller Besserstellung" machst du mit deiner Formulierung "wollen Rundumversorgung" die Behauptung des Anstrebens einer parasitären Existenz. Ersetzen wir in solchen Behauptungen "Migrant" durch "Jude", dann haben wir die lupenreine Nazisprech der dreißiger Jahre. Daß das Unfug ist, kann jeder sehen, der prüft, unter welchen Bedingungen Migranten in den USA leben und welche Jobs sie da machen. Sie sind die unterste Schicht der Gesellschaft, sie machen die Jobs, die die US-Bürger nicht machen wollen. Und das alles wissen diese Leute. Wenn sie also das ihren bisherigen Lebensbedingungen vorziehen, wie sieht dann ihre Lebenswirklichkeit in ihren Heimatländern aus? Und du kannst mir nicht erzählen, daß du nicht wüßtest, welche Diffamierungen du hier aussprichst. Ebensowenig wie ein Herr Trump, der sich selbst solcher Leute bei seinen Bauprojekten bedient hat. Komm mir bei solchen Dingen nicht mit Sachlichkeit. Du sprichst unhaltbare Vorwürfe und Diffamierungen aus und forderst "Sachlichkeit"? Das ist dasselbe, als wenn eine Dame aus der Herbertstraße Keuschheit fordern würde.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon keinproblem » So 24. Jun 2018, 19:21

Neandertaler hat geschrieben:(24 Jun 2018, 08:21)

Erklär ihn doch einem einfachen Höhlenbewohner.

Wenn ich es richtig verstanden habe siehst du eine kommende Hungerwelle obwohl die Tendenz seit geraumer Zeit zu immer besseren Lebensmittelversorgung der Menschheit geht.

Und wie gesagt Überernährung nicht Hunger das weltweite Gesundheitsprobleme ist, grade auch in den ärmeren Ländern. Vgl eine kleine Gesichte der Menschheit oder 2 Minuten googeln.


Der Anteil an Hungernden ist im letzten Jahrzehnt zwar zurückgegangen, nur sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass die absolute Zahl der Menschen aufgrund von Fortpflanzung stetig steigt und höher ist als die Zahl der Hungernden vorher. Ich bin mir durchaus der Tatsache bewusst, dass die Menschheit aktuell (ich glaube es waren) 12 Mrd Personen ernähren könnte. Solange Zugang zur Nahrung allerdings ein dem Kapitalismus untergeordnetes Recht bleibt, werden diese ganzen hypothetischen Zahlen für die Katz sein.

Ich habe keine Angst davor, dass eine Hungerkrise ausbricht, weil es nicht genug Nahrung für die Menschen gibt, sondern weil man nur mit dem nötigen Kleingeld etwas essen darf. Wenn das Geld in den sowieso schon armen Ländern durch Braindrain stetig weniger wird, fangen entweder die Lebensmittelkonzerne an Menschlichkeit über den Gewinn im kommenden Quartal zu stellen oder es gehen immer mehr Leute an Hunger drauf.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Neandertaler » Mo 25. Jun 2018, 16:52

keinproblem hat geschrieben:(24 Jun 2018, 20:21)

Der Anteil an Hungernden ist im letzten Jahrzehnt zwar zurückgegangen, nur sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass die absolute Zahl der Menschen aufgrund von Fortpflanzung stetig steigt und höher ist als die Zahl der Hungernden vorher.

Aber die absolute Zahl der Hungergeenden sinkt doch auch. Lateinamerika ist "dicker" als Europa. Grade dort gab es die drastischen Steigerungen in der Lebensmittelversorgung. Es ist ein weltweites Phänomen, das in Regionen wo man froh war, wenn es was auf m Teller zu haben, heute Diabetes grasiert.

Wenn das Geld in den sowieso schon armen Ländern durch Braindrain stetig weniger wird, fangen entweder die Lebensmittelkonzerne an Menschlichkeit über den Gewinn im kommenden Quartal zu stellen oder es gehen immer mehr Leute an Hunger drauf.

Ich glaube nicht daran einfach weil es gegen den statistischen Trend wäre der sagt das in den Armen Ländern das absolute Einkommen steigt und die Lebensmittelversorgung immer besser wird und inzwischen wie gesagt oft zugut ist. Und das trotz des Braindrain. Warum sollte sich diese Entwicklung auf einmal umdrehen?

Trotzdem finde ich deinen Punkt interessant und es ist
nicht so das ich diese Entwicklung gutheiße.
Ich denke das ganze wird sich noch, bei verbesserten Bildung in den Armen Ländern steigern. Das ganze ist sicherlich eine Form von Ausbeutung der arnen Länder. Aber Hunger sehr ich deshalb wie gesagt nicht in Sicht.
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon Schnitter » Mo 25. Jun 2018, 16:55

Neandertaler hat geschrieben:(24 Jun 2018, 08:13)
Warum sollen Migranten das nicht wollen ich will auch Rundumversorgung.


Dann husch, husch, ab ins Asylantenheim mit "Rundumversorgung". Traumhaft :rolleyes:
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Re: USA: 2000 Kinder brutal von ihren Ausländereltern getrennt

Beitragvon zollagent » Mo 25. Jun 2018, 18:26

Neandertaler hat geschrieben:
(24 Jun 2018, 08:13)
Warum sollen Migranten das nicht wollen ich will auch Rundumversorgung.


Und weil du das willst, müssen das die Ankommenden unbedingt auch als einzige Motivation haben. Not, Arbeitslosigkeit, Kriminalität und poltische Verfolgung gibts natürlich gar nicht. :rolleyes:
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)

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