Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

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Haegar
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Haegar » Mo 23. Apr 2018, 08:48

Überspitzt kann man es zusammenfassen: Schlecht für die USA und deshalb gut für die Welt !

„Leider“ gehört die USA auch zur Welt, deshalb teile ich das nicht unbedingt. Mir wäre ein leiser Weg angenehmer vorgekommen.
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King Kong 2006
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 23. Apr 2018, 16:29

Adam Smith hat geschrieben:(22 Apr 2018, 22:10)

Es sollte also darauf geachtet werden, wer US-Präsident wird. Am besten mit einem Test.


Aufgrund des bizarren Auftretens ist Trump ja getestet worden. Er war offenbar in der Lage einen Würfel zu zeichnen, oder bei dem Buchstaben A zu klatschen und eindeutig ein Nashorn zu erkennen.

• Zahlen und Buchstaben von 1 bis 5 und A bis E der Reihe nach mit einer Linie verbinden (1 Punkt)
• Einen Würfel nachzeichnen (1 Punkt)
• Eine Uhr zeichnen, die 11.10 Uhr zeigt (3 Punkte)
• Einen Löwen, ein Nashorn und ein Dromedar erkennen (3 Punkte)
• Fünf Wörter merken und nachsagen (0 Punkte, für spätere Frage)
• Eine Reihe von fünf und eine Reihe von drei einstelligen Zahlen nachsagen (2 Punkte)
• Aus einer Reihe von vorgelesenen Buchstaben jeweils beim A klatschen (1 Punkt)
• Von 100 ausgehend fünfmal die Zahl 7 subtrahieren (3 Punkte)
• Zwei vorgelesene Sätze wiederholen (2 Punkte)
• Innert einer Minute mindestens elf Wörter, die mit F beginnen, aufzählen (1 Punkt)
• Zweimal zwei Begriffe übergeordnet bezeichnen, z.B. Banane und Orange = Früchte (2 Punkte)
• Die fünf vorher gemerkten Wörter wiederholen (5 Punkte)
• Aktuelle Zeit und Ort benennen (6 Punkte)

https://www.blick.ch/news/ausland/tiere ... 56162.html


Die Qualifikation ist gegeben. Durch den Test. Und er hat fast soviele Wählerstimmen bekommen können, wie Hillary Clinton. Nur 2,7 Mio. weniger Stimmen. Das alles kann eine Qualifikation für einen US-Präsidenten darstellen. Ein erfolgreicher Demenztest und die zweitmeisten Wählerstimmen.

Wobei, dieser Test ist von seinem eigenen Leibarzt an Trump durchgeführt worden. Immerhin ein Konteradmiral der die Zeichnungen und das Klatschen abgecheckt hat. Aber weiß...? :cool:

Solche Supermind-Typen wie Trump oder Bush Junior, der das eigentlich noch getoppt hat sind aber bis dato offenbar von Leuten umgeben, die Präsidenten mit Demenztests wohlwollend "begleiten".

US-General würde Order zum Atomschlag verweigern

Der für das US-Atomarsenal zuständige General würde nach eigenen Angaben einen illegalen Befehl von Präsident Donald Trump zum Einsatz von Kernwaffen verweigern. "Ich glaube, einige Leute halten uns für blöd", sagte John Hyten, Kommandeur des Strategic Command, am Samstag auf einem Sicherheitsforum in Kanada.


Die wissen wohl schon, daß es um TV-Komiker Trump geht.

Am Dienstag beriet ein Senatsausschuss zum ersten Mal seit mehr als vier Jahrzehnten darüber, ob die Autorität des US-Präsidenten zur Anordnung eines Atomwaffenangriffs geändert werden sollte. Bei der Ausschusssitzung äußerten mehrere Senatoren Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit des Präsidenten.

"Labil und unberechenbar"

Trump sei "so labil, so unberechenbar" und habe einen "überspannten Entscheidungsfindungsprozess", sagte der demokratische Senator Chris Murphy. Es sei "beunruhigend", dass der Präsident im Alleingang einen Atomangriff anordnen könne.


Das US-Verteidigungsministerium nahm zu der Aussage zunächst nicht Stellung.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 79008.html


Demenz ist eine schlimme Sache. Darüber macht man eigentlich keine Witze. Aber wie gesagt, wie reden über einen US-Präsidenten.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
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Adam Smith
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Adam Smith » Mo 23. Apr 2018, 17:29

King Kong 2006 hat geschrieben:(23 Apr 2018, 17:29)

Aufgrund des bizarren Auftretens ist Trump ja getestet worden. Er war offenbar in der Lage einen Würfel zu zeichnen, oder bei dem Buchstaben A zu klatschen und eindeutig ein Nashorn zu erkennen.


Müssen nicht alle US-Präsidenten so einen Test bestehen? Wobei ich eher an einen Test im Umgang mit Diktatoren denke. Also wann bombardiert, Truppen entsendet werden, einmarschiert wird usw. Und wie auf den Tod von Diktatoren reagiert wird. Erreicht ein Kandidat hierbei eine zu hohe Punktzahl ist es wahrscheinlich, dass er zu viel bombardieren wird.

Weil er sich dazu entschlossen hat. Niemand zwingt den US-Präsidenten und es gibt keine gesetzlichen Vorschriften, wonach das Staatsoberhaupt von einem Arzt untersucht werden muss. Trump hält sich mit seiner Untersuchung nur an eine von Ronald Reagan begonnene Tradition: alle Amtsinhaber machen die Ergebnisse dieser Check-ups öffentlich.


http://www.dw.com/de/geht-ein-us-pr%C3% ... a-42116703

Und hier mal John F. Kennedy. Kennedy gilt ja also die Lichtgestalt und sein ehemaliger Kontrahent Nixon als das Böse in Person.

Während John F. Kennedy stets für seine jugendliche und vitale Ausstrahlung bejubelt wurde, stellte sich nach seinem Tod heraus, dass er nicht nur mit chronischen Krankheiten, sondern auch einer daraus resultierenden Tablettenabhängigkeit zu kämpfen hatte. Auch über Ronald Reagans Gesundheit wurde gegen Ende seiner zweiten Präsidentschaft öffentlich diskutiert. Fünf Jahre nach seiner Amtszeit gab er dann zu, dass bei ihm Alzheimer diagnostiziert worden war.


http://www.dw.com/de/geht-ein-us-pr%C3% ... a-42116703

Ein Dauerpatient Schwere Scharlacherkrankung mit zwei Jahren, ab dem dreizehnten Lebensjahr unzählige Krankenhausaufenthalte wegen immer wieder fortschreitenden Gewichtsverlustes, ständiger Müdigkeit, starken Bauchschmerzen, Darmentzündung, einer Blinddarmentzündung, grippeähnlichen Erscheinungen, schwerem Nesselfieber und Knochenschmerzen prägten John F. Kennedys Jugend.

In der Studienzeit und vor allem von 1936 bis 1940 an der Harvard Universität, wo der Sohn eines reichen Investment-Unternehmers die Anziehungskraft der Frauen rege genoss und als „Playboy“ verschrien war, verschlimmerten sich seine schweren Magen- und Darmprobleme. Die von den Ärzten renommierter Krankenhäuser gestellten Diagnosen waren meist unspezifisch oder Zwölffingerdarmgeschwür, ein Mal auch Gelbsucht.

Aufgrund einer Malariaerkrankung und seines sich weiter verschlechternden Rückenleidens war Mitte 1944 aber eine Rückkehr in den aktiven militärischen Dienst ausgeschlossen.


https://www.diepta.de/news/praxis/krank ... dy-537426/

Hier gibt es ein Ranking.

https://www.vox.com/2018/2/16/17016226/ ... lth-ranked

Trump ist etwa so gesund wie Bill Clinton als Clinton Präsident war.
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Cat with a whip
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Cat with a whip » Di 24. Apr 2018, 06:44

SirToby hat geschrieben:(22 Apr 2018, 11:46)
Donald mag vlt. nicht der Präsident sein, den wir wollen und und wünschen, aber vielleicht ist er der, den wir im Moment brauchen...


Ist ja süss wie sie ihn beim Vornamen kosen.

Aber nur in dem Sinne dass der Ganove Trump den US-Bürgern ihren geistig-moralischen und kulturellen Niedergang vor Augen hält.
Nur wirds nix nützen, denn diejenigen die ihn wählten werden auch weiterhin davon überzeugt sein dass es ihr Präsident ist.


Der Ganove nützt dem Rest der Welt mehr als den USA, der Mehrheit der US-Bürgern schadet er nämlich.
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon jellobiafra » Di 24. Apr 2018, 06:59

Die außenpolitische Bilanz seiner beiden Vorgänger war katastrophal. Die sind schwer zu unterbieten. Das spricht für Trump.
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Cat with a whip » Di 24. Apr 2018, 07:04

Für Trump spricht nichts was andere taten sondern nur was Trump tut.
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 24. Apr 2018, 07:07

SirToby hat geschrieben:(22 Apr 2018, 11:46)

Dieses Strang soll sich mit damit beschäftigen, ob die

Wie viele andere war ich geschockt von der Wahl Trumps 2016. Ich war mit einem Freund im Februar 2016 in Israel und wir verfolgten dort die primaries und waren uns beide einig, dass so jemand niemals Kandidat, geschweige denn Präsident werden würde. Es kam bekanntlich anders...... (gekürzt)


Trump ist meiner Ansicht nach weniger ein Akteur dieser Entwicklung als vielmehr ein Symptom. Ein grosser Teil der Gesellschaft, ich weiss nicht, ob es die Mehrheit, aber es ist auf jeden Fall eine sehr grosse Minderheit, sieht es halt nicht mehr länger ein, dass ihre Wertvorstellungen und ihre Meinung nicht weiter gewürdigt wird. Rex Tillerson hat diese Wähler gegenüber Sigmar Gabriel mal als Can-you-hear-me-now-Voter bezeichnet.
Und wenn es halt einen Rüpel und Demagogen wie Trump dazu braucht um auf sich aufmerksam zu machen, dann ist das halt so.

Donald mag vlt. nicht der Präsident sein, den wir wollen und und wünschen, aber vielleicht ist er der, den wir im Moment brauchen...


Ich denke da macht man sich was vor. Die Wähler nehmen das Konzept der Demokratie nicht mehr wahr. Wahlen nimmt man zum Anlass um den Politiker zu wählen der dass meiste verspricht und vor allem die beste Show bietet. Das Schlimme ist dass man auch in D. schon seit vielen Jahren keine Wahl mehr mit Sachthemen und realistischen Antworten auf drängende Fragen gewinnt. Lautsprecher wie Seehofer oder Jens Spahn drängen sich in den Vordergrund und verkünden ständig was der Wähler hören will. Im Grunde folgen die nur dem medialen Vorbild Donald Trumps. Und ich fürchte dass werden in Zukunft immer mehr Politiker tun und die Demokratie damit zu Grabe tragen. Auch weil echte Politarbeit liegen bleibt wenn so ein Jens Spahn sich nur noch um sein mediales Bild kümmert.

Was wir brauchen sind Wähler die erkennen dass die Show ins Theater gehört. Leute die die Politschauspieler abwählen wo immer sie auftreten. Nur solange so viele meinen Wahlen wären nur ein Spaß wo der größte Pausenclown gewinnt wird es weiter bergab gehen mit der Demokratie.
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 24. Apr 2018, 07:09

jellobiafra hat geschrieben:(24 Apr 2018, 07:59)

Die außenpolitische Bilanz seiner beiden Vorgänger war katastrophal. Die sind schwer zu unterbieten. Das spricht für Trump.

Wohl kaum. Er führt die Welt an den nuklearen Abgrund.
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon SirToby » Di 24. Apr 2018, 19:08

Cat with a whip hat geschrieben:(24 Apr 2018, 07:44)

Ist ja süss wie sie ihn beim Vornamen kosen.

Aber nur in dem Sinne dass der Ganove Trump den US-Bürgern ihren geistig-moralischen und kulturellen Niedergang vor Augen hält.
Nur wirds nix nützen, denn diejenigen die ihn wählten werden auch weiterhin davon überzeugt sein dass es ihr Präsident ist.


Der Ganove nützt dem Rest der Welt mehr als den USA, der Mehrheit der US-Bürgern schadet er nämlich.


Ich hab den tatsächlich Donald genannt, interessant. Sie sehen, er kommt mir näher als mir lieb ist. Denn ja, sie haben Recht: er ist ein Ganove.

Was den baldigen geistig-kulturellen Niedergang der USA angeht, der wurde schon vor 60 Jahren prophezeit. Und wahrscheinlich wird er von Leuten wie Ihnen in 60 Jahren prophezeit werden.
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon SirToby » Di 24. Apr 2018, 19:15

Alter Stubentiger hat geschrieben:(24 Apr 2018, 08:07)

Ich denke da macht man sich was vor. Die Wähler nehmen das Konzept der Demokratie nicht mehr wahr. Wahlen nimmt man zum Anlass um den Politiker zu wählen der dass meiste verspricht und vor allem die beste Show bietet. Das Schlimme ist dass man auch in D. schon seit vielen Jahren keine Wahl mehr mit Sachthemen und realistischen Antworten auf drängende Fragen gewinnt. Lautsprecher wie Seehofer oder Jens Spahn drängen sich in den Vordergrund und verkünden ständig was der Wähler hören will. Im Grunde folgen die nur dem medialen Vorbild Donald Trumps. Und ich fürchte dass werden in Zukunft immer mehr Politiker tun und die Demokratie damit zu Grabe tragen. Auch weil echte Politarbeit liegen bleibt wenn so ein Jens Spahn sich nur noch um sein mediales Bild kümmert.

Was wir brauchen sind Wähler die erkennen dass die Show ins Theater gehört. Leute die die Politschauspieler abwählen wo immer sie auftreten. Nur solange so viele meinen Wahlen wären nur ein Spaß wo der größte Pausenclown gewinnt wird es weiter bergab gehen mit der Demokratie.


Vlt. mache ich mir tatsächlich war vor und will mir die Situation schön reden.

Andererseits: Holen wir mal da gediegene Beispiel unserer Kanzlerin, die Sie, wenn ich den Kontext richtig deute, ja im Gegensatz zur Spahn und Seehofer als seriöse Politikerin zu deuten scheinen:

Wann hat Angela Merkel denn so zum letzten Mal den Bürgern unschöne Wahrheiten verkündet? Mal so was wie Klartext geredet, von politischen Programm ganz zu schweigen?

Es ist leider immer dasselbe: Bleiben Politiker sachlich und distanziert, wird den "Richtigen Typen" hinterher gejammert. Tauchen dann solche Typen mal auf, sind es dann Krawallmacher.
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon SirToby » Di 24. Apr 2018, 19:17

Adam Smith hat geschrieben:(22 Apr 2018, 16:32)

Was wäre denn passiert, wenn Trump nicht angetreten wäre? Dann wäre jetzt Hillary Clinton Präsidentin.



https://www.welt.de/vermischtes/article ... Krieg.html



https://www.heise.de/tp/features/Hat-Cl ... 71253.html


Ich bin ja kein grosser Freund von Clinton, aber ich muss zugeben, dass der 3. Weltkrieg toben würde, wenn sie Präsidentin wäre, ist eine schwachsinnige Verschwörungstheorie...
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon SirToby » Di 24. Apr 2018, 19:20

Polibu hat geschrieben:(22 Apr 2018, 17:41)

Clinton hat selber für ihr Kriegstreiberimage gesorgt. Die Demokraten hätten einfach Sanders aufstellen sollen. Dann hätten sie auch gewonnen. Trump war kein starker Gegner. Clinton war einfach nur schwach.


Ach je, das Sanders-Märchen, das sich die Linken erzählen, um sich selber Mut zu machen... :)

Ich will Ihnen mal was sagen: Wäre Sanders angetreten, hätte Trump nicht nur die Majority, sondern auch die Popular Vote gewonnen. Seien Sie froh, dass es Clinton war, die gegen ihn angetreten ist...
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Adam Smith » Di 24. Apr 2018, 19:20

SirToby hat geschrieben:(24 Apr 2018, 20:17)

Ich bin ja kein grosser Freund von Clinton, aber ich muss zugeben, dass der 3. Weltkrieg toben würde, wenn sie Präsidentin wäre, ist eine schwachsinnige Verschwörungstheorie...

Und was ist mit Flugverbotszonen über Syrien?
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon SirToby » Di 24. Apr 2018, 19:23

Adam Smith hat geschrieben:(24 Apr 2018, 20:20)

Und was ist mit Flugverbotszonen über Syrien?


Herrgott, Syrien, Syrien, Syrien...


Syrien geht den USA am Allerwertesten vorbei. Die USA haben sich nie für Syrien interessiert. Es hat kaum strategische Bedeutung für die USA. der einzige Grund, warum die USA sich dort engagieren, ist weil das Chaos in Syrien auch auf den Irak übergegriffen hat.

Sagen Sie mir bitte, an wie viele Wahlkampfveranstaltungen können Sie sich erinnern, wo das Thema Syrien eine Rolle gespeilt hat?

Ich schätze ihre Beiträge sonst durchaus: aber da haben Sie sich in was verrannt...
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Adam Smith » Di 24. Apr 2018, 19:31

SirToby hat geschrieben:(24 Apr 2018, 20:23)

Herrgott, Syrien, Syrien, Syrien...


Syrien geht den USA am Allerwertesten vorbei. Die USA haben sich nie für Syrien interessiert. Es hat kaum strategische Bedeutung für die USA. der einzige Grund, warum die USA sich dort engagieren, ist weil das Chaos in Syrien auch auf den Irak übergegriffen hat.

Sagen Sie mir bitte, an wie viele Wahlkampfveranstaltungen können Sie sich erinnern, wo das Thema Syrien eine Rolle gespeilt hat?

Ich schätze ihre Beiträge sonst durchaus: aber da haben Sie sich in was verrannt...

Russland hatte grosse Angst vor Clinton. Trump möchte raus aus Syrien, darf aber nicht so richtig. Das heisst aber nicht viel. Im Grunde war ja auch nur Clinton für eine viel härtere Vorgehensweise.
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon SirToby » Di 24. Apr 2018, 19:36

Adam Smith hat geschrieben:(24 Apr 2018, 20:31)

Russland hatte grosse Angst vor Clinton. Trump möchte raus aus Syrien, darf aber nicht so richtig. Das heisst aber nicht viel. Im Grunde war ja auch nur Clinton für eine viel härtere Vorgehensweise.


Meinen Sie, dass Trump Cruise Missles in Richtung Syrien abschiessen lässt, ist in Russlands Interesse?
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Adam Smith » Di 24. Apr 2018, 19:53

SirToby hat geschrieben:(24 Apr 2018, 20:36)

Meinen Sie, dass Trump Cruise Missles in Richtung Syrien abschiessen lässt, ist in Russlands Interesse?

Was Trump unternommen hat, hätte im Grunde auch Obama oder Bill Clinton so gemacht. Hillary Clinton hätte hier was anderes gemacht.
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon SirToby » Di 24. Apr 2018, 20:34

Adam Smith hat geschrieben:(24 Apr 2018, 20:53)

Was Trump unternommen hat, hätte im Grunde auch Obama oder Bill Clinton so gemacht. Hillary Clinton hätte hier was anderes gemacht.


Und was?
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Enas Yorl » Di 24. Apr 2018, 20:45

SirToby hat geschrieben:(24 Apr 2018, 20:23)
Syrien geht den USA am Allerwertesten vorbei. Die USA haben sich nie für Syrien interessiert. Es hat kaum strategische Bedeutung für die USA. der einzige Grund, warum die USA sich dort engagieren, ist weil das Chaos in Syrien auch auf den Irak übergegriffen hat.

Nun zum Teil ist das schon richtig. Syrien allein genommen, ist für die USA recht bedeutungslos, selbst die Nutzung der Marinebasis Tartus durch Russland ist eigentlich vernachlässigbar. So gesehen wäre Syrien eher ein Ärgernis. Der Haken daran ist leider nur, das Syrien zum Stellvertreterkrieg im Nahen Osten geworden ist, in dem der Iran, Saudi Arabien und die Türkei ihren Machtanspruch anmelden. Und zwar ohne dabei Rücksicht auf die Interessen der USA im Nahen Osten zu nehmen. Das mag Trump himself herzlich egal sein, solange er gute Geschäfte mit den Saudis macht. Den Falken im US-Kongress (seien es nun Demokraten oder Republikaner) ist das nicht so egal, deshalb auch Trumps widersprüchliches Engagement in der Syrien-Problematik.

Was wird nun, überlässt Trump den Nahen Osten dem Machtringen von Iran, Saudi Arabien und der Türkei? Wie wird sich Israel hier positionieren? Momentan scheint die US-Regierung hier keine Agenda zu haben.
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Re: Trump, der richtige Mann zur richtigen Zeit?

Beitragvon Adam Smith » Di 24. Apr 2018, 21:03

SirToby hat geschrieben:(24 Apr 2018, 21:34)

Und was?


US-Außenministerin Hillary Clinton hat den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad erneut vor einem Einsatz von Chemiewaffen gegen Aufständische gewarnt. „Unsere Sorge ist, dass ein zunehmend verzweifelter Assad auf Chemiewaffen setzt oder die Kontrolle über diese Waffen an eine der vielen Gruppen verliert, die jetzt in Syrien operieren“, sagte Clinton heute in Brüssel nach Beratungen der NATO-Außenminister.

Die NATO-Staaten seien sich „absolut einig in der unmissverständlichen Botschaft, dass damit eine rote Linie überschritten würde und dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden“. Die USA hätten Syrien auf verschiedenen Kanälen klarzumachen versucht, „dass dies eine Lage ist, in der die gesamte internationale Gemeinschaft geeint ist“.


http://orf.at/m/stories/2154787/

Clinton hätte vermutlich Angriffe auf Damaskus befohlen.

Und sie hätte die syrische Luftwaffe zerstört.

She said: "Assad had an air force, and that air force is the cause of most of the civilian deaths, as we have seen over the years and as we saw again in the last few days.

"And I really believe that we should have and still should take out his airfields and prevent him from being able to use them to bomb innocent people and drop Sarin gas on them."


https://www.independent.co.uk/news/worl ... 71861.html

https://ironcandynotes.wordpress.com/20 ... -er-starb/

Und sie war glücklich über den Tod von Gaddafi. Aus dem Grund könnte sie auch glücklich über den Tod von Assad sein.

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