Drogenproblem in den USA

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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Ein Terraner » Sa 28. Okt 2017, 11:48

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Oct 2017, 12:41)

Die Verteufelung von Alkohol ist dumm und gefährlich. Alkohol ist unter anderem in vielen Broten enthalten.


Überleg mal von welchen Ressourcen uns das ideologische Verbot von Cannabis abschneidet.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 28. Okt 2017, 11:51

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Oct 2017, 12:48)

Überleg mal von welchen Ressourcen uns das ideologische Verbot von Cannabis abschneidet.

Cannabis ist in keinem Nahrungsmittel enthalten.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Ein Terraner » Sa 28. Okt 2017, 11:55

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Oct 2017, 12:51)

Cannabis ist in keinem Nahrungsmittel enthalten.


Man kann daraus Treibstoff herstellen, Kleidung, Kunststoff, Isolierung, Papier ..... Alles hinfällig weil Cannabis böse.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 28. Okt 2017, 11:57

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Oct 2017, 12:55)

Man kann daraus Treibstoff herstellen, Kleidung, Kunststoff, Isolierung, Papier ..... Alles hinfällig weil Cannabis böse.

Kleidung aus Hanf gibt es. Dazu braucht es den Wirkstoff Cannabinol nicht.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Ein Terraner » Sa 28. Okt 2017, 12:04

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Oct 2017, 12:57)

Kleidung aus Hanf gibt es. Dazu braucht es den Wirkstoff Cannabinol nicht.


Aber der ist da nun mal drinnen und wird verteufelt, weswegen auch der nutzbringende Anbau nicht so ganz einfach ist.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 28. Okt 2017, 12:08

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Oct 2017, 13:04)

Aber der ist da nun mal drinnen und wird verteufelt, weswegen auch der nutzbringende Anbau nicht so ganz einfach ist.

In Industriehanf ist praktisch kein relevanter Anteil an Cannabinol. Zudem ist kiffen in USA kein Thema. Fast jeder Staat gibt dir auf Rezept, wenn auch nicht kostenlos, Zugang zu Zeug aus staatlich kontrolliertem Anbau. Es geht hier um andere Wirkstoffe und Trump macht das sehr gut.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Ein Terraner » Sa 28. Okt 2017, 12:18

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Oct 2017, 13:08)

In Industriehanf ist praktisch kein relevanter Anteil an Cannabinol. Zudem ist kiffen in USA kein Thema. Fast jeder Staat gibt dir auf Rezept, wenn auch nicht kostenlos, Zugang zu Zeug aus staatlich kontrolliertem Anbau. Es geht hier um andere Wirkstoffe und Trump macht das sehr gut.


Trump hat noch nie irgendwas gut gemacht, aber was macht er denn eigentlich deswegen? Im übrigen gibt es jetzt schon Gerüchte das die schwemme von dem billigen dreckigen Zeug nur dadurch entstanden ist weil den Kartellen durch die Cannabis Legalisierungswelle in den letzten Jahren Einnahmen abgehen die sie dadurch ausgleichen wollen. Ich freu mich schon auf den Fehlschluss der dadurch unweigerlich kommen wird.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 28. Okt 2017, 12:25

Mit der medizinischen Nutzung hat man die Konsumenten gleich mal dahin gebracht, dass sie sich als Kranke bekennen und für verschiedenes nicht mehr in Betracht kommen. Das läuft seit den 90ern an. Trump verhindert jetzt eine Aufblähung des Gesundheitsbudgets indem er das Drogenthema zulasten anderer fragwürdiger Dinge wie Obarmercare umfinanziert statt frisches Geld zu verbrennen.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Ein Terraner » Sa 28. Okt 2017, 12:34

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Oct 2017, 13:25)

Mit der medizinischen Nutzung hat man die Konsumenten gleich mal dahin gebracht, dass sie sich als Kranke bekennen und für verschiedenes nicht mehr in Betracht kommen. Das läuft seit den 90ern an. Trump verhindert jetzt eine Aufblähung des Gesundheitsbudgets indem er das Drogenthema zulasten anderer fragwürdiger Dinge wie Obarmercare umfinanziert statt frisches Geld zu verbrennen.


Oh toll, er legt die normale Krankenversicherung um anstelle des War on Drugs Budget das die ganze Situation erst ausgelöst hat. :thumbup:
Alleine die Kosten für die Gefängnisaufenthalte der Kranken dürfte eine ordentliche Summen sein die ausreichend wäre ohne den Menschen die Krankenversicherung zu nehmen,.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 28. Okt 2017, 12:37

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Oct 2017, 13:34)

Oh toll, er legt die normale Krankenversicherung um anstelle des War on Drugs Budget das die ganze Situation erst ausgelöst hat. :thumbup:
Alleine die Kosten für die Gefängnisaufenthalte der Kranken dürfte eine ordentliche Summen sein die ausreichend wäre ohne den Menschen die Krankenversicherung zu nehmen,.

Der Krieg gegen Drogen hat mit der aktuellen Suchtwelle so wenig zu tun wie mit Hanfgeweben. Bleib doch mal im Thema.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Ein Terraner » Sa 28. Okt 2017, 12:43

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Oct 2017, 13:37)

Der Krieg gegen Drogen hat mit der aktuellen Suchtwelle so wenig zu tun wie mit Hanfgeweben. Bleib doch mal im Thema.

Aber genau das ist das Thema, in die Illegalität getrieben Menschen die sich an fragwürdige Ersatzstoffe wenden oder sich mit dreck von der Straße umbringen.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 28. Okt 2017, 12:47

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Oct 2017, 13:43)

Aber genau das ist das Thema, in die Illegalität getrieben Menschen die sich an fragwürdige Ersatzstoffe wenden oder sich mit dreck von der Straße umbringen.

Derzeit werden die Menschen mit legalen Medikamenten süchtig.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Ein Terraner » Sa 28. Okt 2017, 13:06

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Oct 2017, 13:47)

Derzeit werden die Menschen mit legalen Medikamenten süchtig.


Das war schon immer so, die frage ist doch warum sterben plötzlich so viele davon.

P.S. Besser gesagt, warum wird jetzt plötzlich so eine Welle gemacht? Bei den Alkoholtoten interessiert das doch auch keinen, http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/20 ... eutschland
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon yogi61 » Sa 28. Okt 2017, 15:37

Boracay hat geschrieben:(27 Oct 2017, 22:28)

Dann bitte widerlegen.

Hier mal die gloreiche Tet-Offensive des VC.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tet-Offensive#Wirkungen

Das waren absolute Lachnummern, aber keine Gegner.


So einen Blödsinn glauben nicht einmal mehr die Amerikaner. :D
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon yogi61 » Sa 28. Okt 2017, 15:44

Natürlich ist das ein riesiges soziales Problem. Dazu kommt, dass Heroin auf der Straße wesentlich billiger ist als die vorher verschriebenen Opioide und Heroin ist nun einmal auch effizienter.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 28. Okt 2017, 19:37

yogi61 hat geschrieben:(28 Oct 2017, 16:44)

Natürlich ist das ein riesiges soziales Problem. Dazu kommt, dass Heroin auf der Straße wesentlich billiger ist als die vorher verschriebenen Opioide und Heroin ist nun einmal auch effizienter.

Das ist eigentlich eine Schande für unsere Wohlstands
Gesellschaft. Man sollte laborgeprüften Stoff günstig bekommen können.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 28. Okt 2017, 19:47

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Oct 2017, 13:37)

Der Krieg gegen Drogen hat mit der aktuellen Suchtwelle so wenig zu tun wie mit Hanfgeweben. Bleib doch mal im Thema.


Er hat nicht unrecht. Der Kampf gegen Drogen richtet sich nur gegen illegale Drogen und die Konsumenten. Damit lenkt man von einer sehr wichtigen Ursache ab. In den USA ist es sehr einfach sich Opiat-Derivate über lange Zeiträume und in großen Mengen verschreiben zu lassen. Gegen diese Praxis aber will Trump nicht vorgehen. Er tut einfach so als käme das alles von mexikanischen Dealern und zeigt an dieser Stelle Härte. Was für eine Bigotterie. Und darum wird die Zahl der Toten weiter steigen.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 28. Okt 2017, 19:51

Alter Stubentiger hat geschrieben:(28 Oct 2017, 20:47)

Er hat nicht unrecht. Der Kampf gegen Drogen richtet sich nur gegen illegale Drogen und die Konsumenten. Damit lenkt man von einer sehr wichtigen Ursache ab. In den USA ist es sehr einfach sich Opiat-Derivate über lange Zeiträume und in großen Mengen verschreiben zu lassen. Gegen diese Praxis aber will Trump nicht vorgehen. Er tut einfach so als käme das alles von mexikanischen Dealern und zeigt an dieser Stelle Härte. Was für eine Bigotterie. Und darum wird die Zahl der Toten weiter steigen.

Im Radio hat Trump aber gesagt, er wird mit der Industrie sprechen über die Förderung alternativer Schmerzmittel. Klingt anders.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 28. Okt 2017, 19:52

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Oct 2017, 20:37)

Das ist eigentlich eine Schande für unsere Wohlstands
Gesellschaft. Man sollte laborgeprüften Stoff günstig bekommen können.

Nur für anerkannt Schwerstsüchtige. Und auch dann mit Betreuung. Immerhin ist der legale Stoff ein Hauptgrund für das Problem. Man muß sich schon fragen wie es passieren konnte das Pharmafirmen Opiate vertreiben dürfen die so viele Leute in die Sucht treiben.
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 28. Okt 2017, 19:53

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Oct 2017, 20:51)

Im Radio hat Trump aber gesagt, er wird mit der Industrie sprechen über die Förderung alternativer Schmerzmittel. Klingt anders.


Ja klar. Er spricht mit ihnen. Dann gibts einen Deal und alles bleibt beim alten. Wetten?
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