Drogenproblem in den USA

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yogi61
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon yogi61 » Di 31. Okt 2017, 14:07

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(31 Oct 2017, 14:00)

Besser wäre es, der Patient würde sich Schmerzursachen stellen, etwa durch Operation oder Umstellung seiner Lebensgewohnheiten, Arbeit...


Genau und wenn man dieses Problem verkleinern möchte, dann muss man für ein einigermassen erschwingliches Gesundheitssystem sorgen und für Gesetze im Arbeitsrecht die verhindern, dass kranke Menschen sofort gefeuert werden dürfen. Der politische Wind in Washington weht allerdings eher anders zur Zeit.
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Alter Stubentiger
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 31. Okt 2017, 14:35

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(31 Oct 2017, 12:15)

Das klappt bei Alkohol, Zigaretten und Cannabis super, auch bei Lösungsmittel.


Sollte klar sein daß das nur eine Lösung für Heroin & Co. sein kann. Muß man das extra erwähnen?
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King Kong 2006
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 17. Nov 2017, 08:18

Roman zum Thema:

Roman zur US-Opioid-Krise

Kippen, Heroin und Kirschlipgloss

Doch in "Marlena" geht es noch um mehr. Der Roman ist das Porträt einer amerikanischen Gesellschaft, die sich im nationalen Gesundheitsnotstand befindet: einer Opioid-Krise, die täglich bis zu 150 Amerikaner tötet. In einer Szene beschreibt Buntin eine Situation, die sich so wirklich täglich geschieht: Menschen im Pyjama stehen vor einer Arztpraxis Schlange, um sich das Schmerzmittel Oxycontin verschreiben zu lassen.

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/ ... 78078.html
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Fentanyl offiziell als Tötungsmittel einsetzen?

Beitragvon King Kong 2006 » So 10. Dez 2017, 19:19

Im vergangenen Jahr gab es in den USA etwa 60.000 Drogentote, so viele wie nie zu vor. Hinter der Opioid-Epidemie steckt vor allem das Medikament Fentanyl. Nun wollen zwei US-Bundesstaaten die starke Wirkung des Schmerzmittels für einen neuen Zweck einsetzen: die Vollstreckung der Todesstrafe.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/u ... 82614.html


Wenn es nicht traurig wäre, müßte man darüber lachen. Ausgerechnet das Mittel, das zuletzt für so viele Tote verantwortlich ist, soll nun offiziell seine Arbeit tun. Auch sieht man gut daran, wie wenig Platz zwischen Heilung/Linderung und Verderben/Tod bei den Präparaten ist. Die Dosis und die Absicht ist entscheidend.
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Ein Terraner
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Re: Drogenproblem in den USA

Beitragvon Ein Terraner » Mo 15. Jan 2018, 15:57

Ein hoch auf den billigen Dreck von der Straße.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... portsmouth
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