Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

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Senexx
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Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon Senexx » Fr 4. Aug 2017, 07:00

Die USA sind eine rassistische Gesellschaft. Besonders Weiße leiden unter rassischer Diskriminierung. Sie werden systematisch benachteiligt, wnn sie sich beispielsweise um Studienplätze bewerben. "Affirmitave Action" nennt sich dieses Vorgehen, wörtlich etwas "bestätigende Aktion". Trump lässt nun eine Expertengruppe zusammenstellen, die diese rassistischen Praktiken untersuchen und gegebenenfalls gerichtlich dagegen vorgehen soll.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/un ... 61082.html

Dieses Einschreiten gegen die rassistischen Praktiken der US-Universitäten ist überfällig.
.
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King Kong 2006
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 4. Aug 2017, 10:05

Good old times! :thumbup:

Trump hat ja auch angekündigt alles wieder great zu machen. Kohle, Stahl, keine Krankenversicherung warum nicht auch die Rassenfrage?
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
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Adam Smith
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon Adam Smith » Fr 4. Aug 2017, 10:08

Besonders Ostasiaten werden an Universitäten in den USA diskriminiert. Noch um einiges stärker als Weisse.
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MoOderSo
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon MoOderSo » Fr 4. Aug 2017, 11:05

King Kong 2006 hat geschrieben:(04 Aug 2017, 11:05)

Good old times! :thumbup:

Trump hat ja auch angekündigt alles wieder great zu machen. Kohle, Stahl, keine Krankenversicherung warum nicht auch die Rassenfrage?

Wer Bewerber nach Zensuren und nicht nach Hautfarbe sortieren will, kann nur ein Rassist sein.
Völlig klar.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 4. Aug 2017, 11:09

wenn trumps wille obsiegt, dann wird es nicht lange dauern bevor die KKK straffrei »handeln« darf, fürchte ich
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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King Kong 2006
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 4. Aug 2017, 11:25

MoOderSo hat geschrieben:(04 Aug 2017, 12:05)

Wer Bewerber nach Zensuren und nicht nach Hautfarbe sortieren will, kann nur ein Rassist sein.
Völlig klar.


Man sollte auch die Frauenquote abschaffen. Auch das ist eine Benachteiligung. Es sollte nur nach Befähigung und Noten gehen.

Übrigens, einem Verwandeten von mir ist unverblümt in Deutschland, vor Jahrzehnten, gesagt worden, das man Vorzugsweise Deutsche nimmt. In einem akademischen Beruf. Da waren die Noten egal. Manchmal kannst du machen, was du willst, wenn du einer ethnischen Minderheit angehörst, oder dem falschen Geschlecht, keine Chance. Deshalb hat man vor Jahrzehnten angefangen Quoten einzurichten. Mag sein, daß das jetzt überholt ist. Oder der Rassismus nicht mehr so strukturell vorhanden ist wie einst und deshalb gewisse Maßnahmen neu bewertet werden sollten. Oder es ist nicht überholt.

Auf jeden Fall ist Trump kein Menschenrechtler. Siehe den Einreisestopp für Menschen aus bestimmten Ländern. Der macht diese Aktionen um seine Stammtischwähler halten zu können. Die braucht er. Diese Aktion jetzt ist für seine Fanboys. Nicht für irgendeine gerechte Maßnahme.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon Keoma » Fr 4. Aug 2017, 11:29

King Kong 2006 hat geschrieben:(04 Aug 2017, 12:25)

Man sollte auch die Frauenquote abschaffen. Auch das ist eine Benachteiligung. Es sollte nur nach Befähigung und Noten gehen.

Übrigens, einem Verwandeten von mir ist unverblümt in Deutschland, vor Jahrzehnten, gesagt worden, das man Vorzugsweise Deutsche nimmt. In einem akademischen Beruf. Da waren die Noten egal. Manchmal kannst du machen, was du willst, wenn du einer ethnischen Minderheit angehörst, oder dem falschen Geschlecht, keine Chance. Deshalb hat man vor Jahrzehnten angefangen Quoten einzurichten. Mag sein, daß das jetzt überholt ist. Oder der Rassismus nicht mehr so strukturell vorhanden ist wie einst und deshalb gewisse Maßnahmen neu bewertet werden sollten. Oder es ist nicht überholt.

Auf jeden Fall ist Trump kein Menschenrechtler. Siehe den Einreisestopp für Menschen aus bestimmten Ländern. Der macht diese Aktionen um seine Stammtischwähler halten zu können. Die braucht er. Diese Aktion jetzt ist für seine Fanboys. Nicht für irgendeine gerechte Maßnahme.


Trump ist ein Idiot.
Allerdings, Rassismus durch Benachteiligung von Weissen zu bekämpfen, ist auch nicht gerecht.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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relativ
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon relativ » Fr 4. Aug 2017, 11:35

Senexx hat geschrieben:(04 Aug 2017, 08:00)

Die USA sind eine rassistische Gesellschaft. Besonders Weiße leiden unter rassischer Diskriminierung. Sie werden systematisch benachteiligt, wnn sie sich beispielsweise um Studienplätze bewerben. "Affirmitave Action" nennt sich dieses Vorgehen, wörtlich etwas "bestätigende Aktion". Trump lässt nun eine Expertengruppe zusammenstellen, die diese rassistischen Praktiken untersuchen und gegebenenfalls gerichtlich dagegen vorgehen soll.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/un ... 61082.html

Dieses Einschreiten gegen die rassistischen Praktiken der US-Universitäten ist überfällig.
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Wenn man die Zulassungskriterien an US- Universitäten, die eine Chancengleichheit der unterschiedlichen Ethnien herstellen soll, als Diskriminierung der Weißen sieht, sollte lieber mal schauen, ob seine Schrauben im Oberstübchen noch alle fest sitzen.
Zuletzt geändert von relativ am Fr 4. Aug 2017, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 4. Aug 2017, 11:39

Keoma hat geschrieben:(04 Aug 2017, 12:29)

Trump ist ein Idiot.
Allerdings, Rassismus durch Benachteiligung von Weissen zu bekämpfen, ist auch nicht gerecht.


Wenn mich eine Quotenregelung negativ treffen würde, wäre ich sicher auch nicht begeistert. Wie so oft in einer Demokratie, Job oder Familie muß man Kompromisse eingehen. Man kann nie alle zufriedenstellen. Die Problematik ist mir durchaus bewußt, von beiden Seiten. Trump allerdings instrumentalisiert das Thema. Ein wirkliches substantielles Interesse in dieser Frage kann ich mir bei seinen Aussagen über Ethnien, Behinderte, Frauen usw. nicht wirklich vorstellen.

Er klappert jetzt Themen ab, die seine Zielwählerschaft bei der Stange hält. Das ist legitim in einer Demokratie. Ich befürchte aber, daß er damit weiter Unruhe in das eigene Land bringt. Genau das wünscht ja seine Wählerschaft, um alte mutmaßlich dekadente, schlechte Entwicklungen damit zu stoppen. Sozusagen auf diesen Ruinen dann etwas neues greates bauen zu können. Die Frage ist aber, ob das überhaupt noch zeitgemäß ist und funktionieren kann. Durch sein Bemühen seine frustrierten, nostalgischen Wähler zu halten scheint er bereit sein, vieles in Kauf zu nehmen. Ein Präsident sollte eher den Laden zusammenhalten.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon Keoma » Fr 4. Aug 2017, 11:54

King Kong 2006 hat geschrieben:(04 Aug 2017, 12:39)

Wenn mich eine Quotenregelung negativ treffen würde, wäre ich sicher auch nicht begeistert. Wie so oft in einer Demokratie, Job oder Familie muß man Kompromisse eingehen. Man kann nie alle zufriedenstellen. Die Problematik ist mir durchaus bewußt, von beiden Seiten. Trump allerdings instrumentalisiert das Thema. Ein wirkliches substantielles Interesse in dieser Frage kann ich mir bei seinen Aussagen über Ethnien, Behinderte, Frauen usw. nicht wirklich vorstellen.

Er klappert jetzt Themen ab, die seine Zielwählerschaft bei der Stange hält. Das ist legitim in einer Demokratie. Ich befürchte aber, daß er damit weiter Unruhe in das eigene Land bringt. Genau das wünscht ja seine Wählerschaft, um alte mutmaßlich dekadente, schlechte Entwicklungen damit zu stoppen. Sozusagen auf diesen Ruinen dann etwas neues greates bauen zu können. Die Frage ist aber, ob das überhaupt noch zeitgemäß ist und funktionieren kann. Durch sein Bemühen seine frustrierten, nostalgischen Wähler zu halten scheint er bereit sein, vieles in Kauf zu nehmen. Ein Präsident sollte eher den Laden zusammenhalten.


Und ich wünsche mir ein impeachment-Verfahren, ehe noch mehr Porzellan zerbrochen wird.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon Keoma » Fr 4. Aug 2017, 11:55

relativ hat geschrieben:(04 Aug 2017, 12:35)

Wenn man die Zulassungskriterien an US- Universitäten, die eine Chancengleichheit der unterschiedlichen Ethnien herstellen soll, als Diskriminierung der Weißen sieht, sollte lieber mal schauen, ob seine Schrauben im Oberstübchen noch alle fest sitzen.


Wenn also einer bevorzugt wird, nur weil er eine andere Hautfarbe hat, ist das gerecht?
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon relativ » Fr 4. Aug 2017, 12:11

Keoma hat geschrieben:(04 Aug 2017, 12:55)

Wenn also einer bevorzugt wird, nur weil er eine andere Hautfarbe hat, ist das gerecht?

Sinn der Kampangne war und ist nicht die Diskriminierung der Weissen, sondern die Schaffung von mehr Gerechtigkeit an den US-Universitäten, bei denen es immer noch sehr viel auf den Geldbeutel der Eltern ankommt.
Da die soziale Schrere zwischen Weißen und anderen Ethnien immer noch sehr Groß ist, schafft diese Kampangne ein wenig mehr Gerechtigkeit.
Btw. ist die Diskriminieruzng von Schwarzen und anderen Ethnien in den USA immer noch wesentlich Flächendeckender, als die fabulierte und eher vereinzelnd auftretende Diskriminierung von Weissen.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon unity in diversity » Fr 4. Aug 2017, 12:18

Adam Smith hat geschrieben:(04 Aug 2017, 11:08)

Besonders Ostasiaten werden an Universitäten in den USA diskriminiert. Noch um einiges stärker als Weisse.

Die studieren aus praktischen Gründen überwiegend an der Westküste in den MINT-Disziplinen.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon MoOderSo » Fr 4. Aug 2017, 12:35

relativ hat geschrieben:(04 Aug 2017, 13:11)

Sinn der Kampangne war und ist nicht die Diskriminierung der Weissen, sondern die Schaffung von mehr Gerechtigkeit an den US-Universitäten, bei denen es immer noch sehr viel auf den Geldbeutel der Eltern ankommt.

Wäre es dann nicht sinnvoller nach Einkommen zu fördern statt nach Hautfarbe?
"White Trash" hat ja sonst die doppelte Arschkarte.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon Olympus » Fr 4. Aug 2017, 12:37

unity in diversity hat geschrieben:(04 Aug 2017, 13:24)

Wenn du in den Staaten keinen Studienplatz bekommst, hat das bestimmt nichts mit Rassen-Diskriminierung zu tun.

Richtig, da durch langsame Annäherung in den letzten Jahren, andere Volksgruppen aufholen bekommen die alten und auch jungen Amerikaner Angst um ihre Vorherrschaft. Dabei vergessen Sie das die Indianer (sowieso) und die schwarzen ebenso Amerikaner sind wie sie selbst und selbstverständlich gleiche Rechte und Chancen haben müssen!! Dann wäre so ein Quatsch überhaupt nicht nötig.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon relativ » Fr 4. Aug 2017, 12:43

MoOderSo hat geschrieben:(04 Aug 2017, 13:35)

Wäre es dann nicht sinnvoller nach Einkommen zu fördern statt nach Hautfarbe?
"White Trash" hat ja sonst die doppelte Arschkarte.

Nunja , die Frage ist was ist machbar und was gewollt. Die soziale Frage zu stellen und da etwas zu ändern ist wohl in den USA wesentlich schwerer durchzusetzen, als so eine Kampangne.
Es ist ja so ähnlich wie bei uns die Notwendigkeit einer Frauenqoute. Jahrzehntelang hat man auf Freiwilligkeit und Einsicht der Entscheidungsträger gesetzt, aber es hat sich nix, oder nur marginal etwas getan.
Wenn in einem Land die "Gerechtigkeit" eh am Stock geht, sind solche Kampangnen ja sowieso nur der Tropfen auf den heissen Stein, daß sich der Trump jetzt gerade diese Aussucht, um am rechten wiessen Rand Punkte zu sammeln, lässt nix Gutes erahnen. Der Typ legt es tatsächlich auf eine noch größere Spaltung des Landes an, daß sind politische Taktiken von Despoten.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon unity in diversity » Fr 4. Aug 2017, 12:47

relativ hat geschrieben:(04 Aug 2017, 13:43)

Nunja , die Frage ist was ist machbar und was gewollt. Die soziale Frage zu stellen und da etwas zu ändern ist wohl in den USA wesentlich schwerer durchzusetzen, als so eine Kampangne.
Es ist ja so ähnlich wie bei uns die Notwendigkeit einer Frauenqoute. Jahrzehntelang hat man auf Freiwilligkeit und Einsicht der Entscheidungsträger gesetzt, aber es hat sich nix, oder nur marginal etwas getan.
Wenn in einem Land die "Gerechtigkeit" eh am Stock geht, sind solche Kampangnen ja sowieso nur der Tropfen auf den heissen Stein, daß sich der Trump jetzt gerade diese Aussucht, um am rechten wiessen Rand Punkte zu sammeln, lässt nix Gutes erahnen. Der Typ legt es tatsächlich auf eine noch größere Spaltung des Landes an, daß sind politische Taktiken von Despoten.

Die amerikanische Praxis unterwandert den Despoten, ohne das er es merkt.
Setz dich mal hierher und mach unseren Test mit.
Zeig uns, warum du bei uns etwas werden willst.
Nur das entscheidet über die Aufnahme an der Uni und anschließend über die Arbeitsplatzverteilung.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon relativ » Fr 4. Aug 2017, 13:17

unity in diversity hat geschrieben:(04 Aug 2017, 13:47)

Die amerikanische Praxis unterwandert den Despoten, ohne das er es merkt.
Trotzdem macht er eine Dikriminierungsnummer an Weißen daraus und um diese , aus meiner Sicht fatale, Taktik ging es hier ja.

Setz dich mal hierher und mach unseren Test mit.
Zeig uns, warum du bei uns etwas werden willst.
Nur das entscheidet über die Aufnahme an der Uni und anschließend über die Arbeitsplatzverteilung.

Unser System ist noch besser, aber auch hier gibt es Anzeichen dafür, daß gute Bildung und Berufschancen immer mehr vom Geldbeutel und Bildungsstand der Eltern abhängig ist.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 4. Aug 2017, 13:20

unity in diversity hat geschrieben:(04 Aug 2017, 13:47)

Die amerikanische Praxis unterwandert den Despoten, ohne das er es merkt.
Setz dich mal hierher und mach unseren Test mit.
Zeig uns, warum du bei uns etwas werden willst.
Nur das entscheidet über die Aufnahme an der Uni und anschließend über die Arbeitsplatzverteilung.

das scheint aber nicht immer der fall zu sein. google mal nach trumps schwiegersohn und harvard zulassung.
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Re: Trump lässt Kampf gegen Rassismus aufnehmen

Beitragvon Moses » Fr 4. Aug 2017, 14:34

Ich hab den Strang mal großzügig gereinigt - wenn das hier so weiter geht wie wie bisher, dann verschwindet dieses Faden sehr schnell in der Ablage - qualitativ hochwertige Diskussionen sind bei dem Thema eh nicht zu erwarten.

Moses
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