Anschlag auf Moschee in Kanada

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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Welfenprinz » Di 31. Jan 2017, 20:05

PeterK hat geschrieben:(31 Jan 2017, 19:40)

Sollten wir nicht einfach beim Thema bleiben und die weiteren Ermittlungsergebnisse abwarten? ?


:D
Hier die timeline der Ereignisse

https://www.thestar.com/news/canada/201 ... oting.html

Ich tu mir ein bisschen schwer mit der Zuordnung der Zeitstempel,kanadische Medien,MEZ...

Also die Äusserung mit der Solidarität für Muslime kam überhaupt nicht von Trudeau,sondern vom Premierminister Couillard.
https://www.landeszeitung.de/blog/nachr ... -in-kanada

Und der “fordert“ auch keine Solidarität sondern erklärt “wir sind alle Quebecer“.

Trudesu hat ,wie in meinen beiden vorherigen links angegeben,zu frühen Zeitpunkten Aussagen ohne jeglichen Zuordnungsinhalt gemacht.
Innocents, terror attaque

Keine Mutmassungen,keine Anschuldigungen. Wie es sein soll.
Ein guter Mann,wie mir scheint. ;)
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon PeterK » Di 31. Jan 2017, 20:08

Welfenprinz hat geschrieben:(31 Jan 2017, 20:05)
Keine Mutmassungen,keine Anschuldigungen. Wie es sein soll. Ein guter Mann,wie mir scheint. ;)

D'accord.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Welfenprinz » Di 31. Jan 2017, 20:27

Hm,der Merkur hat -so wie der Artikel gezeichnet ist- ausschliesslich die dpa als Quelle . Und ist damit wohl einem Informationswirrwarr augesessen.

Hier
http://m.rp-online.de/politik/ausland/a ... -1.6569892
sind (neben der Verwendung anderer Agenturen)auch die tweets von Trudeau und Couillard zitiert.

Mit Zeitstempeln 3Uhr und 4 Uhr.

Beim Merkur ist wohl sparen angesagt. ;)
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Alexyessin » Di 31. Jan 2017, 23:13

schelm hat geschrieben:(31 Jan 2017, 17:09)

Doch, ihr behauptet, die Analogie Nordirland wäre falsch. Eine solche Behauptung setzt zwingend Konformität zur tendenziösen Einschätzung des kanadischen Premierministers voraus, somit hatte er und hattet " ihr " schlicht den vorläufigen Erkenntnisstand zum Anschlag einfach ignoriert, obwohl seinerzeit weit mehr für einen islamistischen Anschlag sprach.


Für mich sprach erst mal nichts dafür, außer das es wohl ein Anschlag und keine Mafiaschiesserei war. Alles andere war deine Interpretation. Das du die Geschichte mit Nordirland bzw. Katholiken / Protestanten immer noch nicht gerallt hast zeigt mir, wie wenig du dich mit der Thematik überhaupt außeinander gesetzt hast.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Zunder » Mi 1. Feb 2017, 01:01

schelm hat geschrieben:(31 Jan 2017, 19:28)

Tja, und mir fehlt die Lust nach so einer Überheblichkeit mit dir länger zu kommunizieren. Abschließend für dich als Service nochmal meine Zunder - und Marmeladabefreite Analogie :

Nordirland, anzunehmender Konfliktfall zwischen Katholiken und Protestanten :

" Ein Anschlag auf Christen, wir müssen uns mit Christen solidarisieren. "

Kanada, Québec, nach ersten Indizien anzunehmender Konfliktfall zwischen radikalen Sunniten und Schiiten oder von radikalen Muslimen als sonstige Abweichler / legitime Ziele erachteten Muslime :

" Ein Anschlag auf Muslime, wir müssen uns mit Muslimen solidarisieren. "

Danke für das Gespräch, und einen schönen Abend noch !

Der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten in Nordirland war REAL.
Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten in Kanada entspringt deiner Fantasie.
Verstehst du den Unterschied zwischen Realität und Fantasie nicht?

Was du für ein Indiz hältst, ist nichts anderes als der Ausdruck deines eigenen Ressentiments.

Die Vokabeln "marokkanischer Herkunft" und "Allahu Akbar" haben offensichtlich genügt, deine Vorstellungskraft so zu triggern, daß sie wieder mal zur Höchstform aufgelaufen ist.

Aus dem Artikel, den du im ersten Beitrag verlinkt hast:
" Die beiden mutmaßlichen Täter wurden festgenommen, von weiteren Komplizen ging die Polizei zunächst nicht aus."
"Beide studierten an der bekannten Laval-Universität in Québec, einer von ihnen soll marokkanischer Herkunft sein, "
"Später teilte die Polizei in Québec mit, nur einer der beiden Festgenommenen werde als Verdächtiger behandelt. Der zweite Mann diene den Ermittlern "als Zeuge" des Attentats, so die Polizei. Zuvor waren die Behörden von zwei bewaffneten Angreifern ausgegangen."
"Ein Augenzeuge berichtete demnach, zwei maskierte Männer hätten das Gebäude gestürmt, auf die Betenden geschossen und dabei „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“) gerufen."
https://www.merkur.de/politik/quebec-te ... 38496.html

Das sind die Informationen, aus denen du dir den hirnrissigen Islamistenanschlag zusammengeschwurbelt hast.
Ein Indiz ist da nirgendwo enthalten.

Vielleicht merkst du es ja wirklich nicht, aber die angebliche Aussage des vermeintlichen Zeugen ist für die Tonne - es waren keine zwei Angreifer, sondern nur einer. Demzufolge ist auch nicht klar, wer da überhaupt "Allahu Akbar" gerufen haben soll - außer in deiner ressentimentgeleiteten Fantasie.
In dem Artikel wird auch nicht erwähnt, wer eigentlich freigelassen wurde. Daraus ergeben sich drei Möglichkeiten:
- entweder bist du davon ausgegangen, daß der weiterhin Verdächtige der Marokkaner ist, was sich aus der Information nicht ergibt
- oder du bist davon ausgegangen, daß der Marokkaner zwar freigelassen wurde, aber der Täter trotzdem Moslem ist, was sich aus der Information auch nicht ergibt,
- oder daß es ohnehin scheißegal ist, wer da unter Verdacht steht, weil der Attentäter sowieso immer der Moslem ist.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon schelm » Mi 1. Feb 2017, 01:06

Ach was, scroll einfach 2 Beiträge zurück zum Link von Welfenprinz , klick den Link, lies den Text. Darin ist gut zusammengefasst, was ich als " erste Indizien " bezeichne.

Ansonsten : Zieh dir mal diese Zusammenfassung von mir rein, wie ich finde, meine plausibelste :

viewtopic.php?p=3807592#p3807592
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Unité 1 » Mi 1. Feb 2017, 01:21

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2017, 01:06)

Ach was, scroll einfach 2 Beiträge zurück zum Link von Welfenprinz , klick den Link, lies den Text. Darin ist gut zusammengefasst, was ich als " erste Indizien " bezeichne.

Deine ersten Indizien sind trotzdem für die Tonne. Ein einziger Zeuge hatte den Zeitungsberichten Montag morgen-mittag nach ein "allahu akbar" vernommen; bei einem Anschlag in einer Moschee. Die Ak47 ist das meistverkaufte Gewehr de Welt, schätzungsweise 100 Millionen Exemplare wurden produziert. Kanada liegt nicht im Nahen oder Mittleren Osten, Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten finden dort nicht statt.
Was bleibt, ist die marokkanische Herkunft des einen Festgenommenen. Das ist der Grund für deine bescheuerte Spekulation, Trudeau wolle mit seiner "Festlegung" von seiner Positionierung zum Muslimbann Trumps ablenken.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Zunder » Mi 1. Feb 2017, 01:47

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2017, 01:06)

Ach was, scroll einfach 2 Beiträge zurück zum Link von Welfenprinz , klick den Link, lies den Text. Darin ist gut zusammengefasst, was ich als " erste Indizien " bezeichne.

Ansonsten : Zieh dir mal diese Zusammenfassung von mir rein, wie ich finde, meine plausibelste :

viewtopic.php?p=3807592#p3807592

Deine Zusammenfassung ist eine Ansammlung von Ressentiments.

Es gibt bzw. gab zum Zeitpunkt als du den Eingangsbeitrag erstellt hast im Grunde nur zwei Fakten:
- in Kanada findet keine Auseinandersetzung zwischen Sunniten und Schiiten statt
- in Quebec wurde ein Anschlag mit Toten und Verletzten auf eine Moschee verübt.

Was du dir alles ausgedacht hast, ist zwar sehr beeindruckend, hat aber mit belastbaren Tatsachen herzlich wenig zu tun.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon schelm » Mi 1. Feb 2017, 01:49

Unité 1 hat geschrieben:(01 Feb 2017, 01:21)

Deine ersten Indizien sind trotzdem für die Tonne. Ein einziger Zeuge hatte den Zeitungsberichten Montag morgen-mittag nach ein "allahu akbar" vernommen; bei einem Anschlag in einer Moschee. Die Ak47 ist das meistverkaufte Gewehr de Welt, schätzungsweise 100 Millionen Exemplare wurden produziert. Kanada liegt nicht im Nahen oder Mittleren Osten, Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten finden dort nicht statt.
Was bleibt, ist die marokkanische Herkunft des einen Festgenommenen. Das ist der Grund für deine bescheuerte Spekulation, Trudeau wolle mit seiner "Festlegung" von seiner Positionierung zum Muslimbann Trumps ablenken.

Auch an dich die Bitte : Lies den Link meiner zusammenfassenden Begründung. Insbesondere den Aspekt der Wahrscheinlichkeiten bei zwei postulierten Tatverdächtigen, hinsichtlich der möglichen Konstellationen : 1. Rechtsterrorist im Zusammenspiel mit Marokkaner bei einem fremdenfeindlichen Anschlag vs. 2. Islamist im Zusammenspiel mit weissen kanadischen, radikalisierten Konvertiten bei einem islamistischen Anschlag. Danke !

Und bitte höre auf zu ignorieren das die relative Konfliktfreiheit der muslimischen Konfessionen in der Diaspora kein wirklich entkräftendes Argument ist in Zeiten der Globalisierung des Terrors durch Al Kaida und aktueller noch dem IS, für den alle nicht IS - konformen Muslime legitime Ziele sind.

Ich sprach auch nicht von einem Ablenkungsmanöver, sondern der bewussten Vermeidung schlechter PR durch mögliche innerislamische Gewalt, nach dem kurz vorher der Premierminister sich bereit erklärte die durch Trumps Amokerlässe betroffenen Muslime aufzunehmen. ;)
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Zunder » Mi 1. Feb 2017, 01:59

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2017, 01:49)

Auch an dich die Bitte : Lies den Link meiner zusammenfassenden Begründung. Insbesondere den Aspekt der Wahrscheinlichkeiten bei zwei postulierten Tatverdächtigen, hinsichtlich der möglichen Konstellationen : 1. Rechtsterrorist im Zusammenspiel mit Marokkaner bei einem fremdenfeindlichen Anschlag vs. 2. Islamist im Zusammenspiel mit weissen kanadischen, radikalisierten Konvertiten bei einem islamistischen Anschlag. Danke !

Die Gleichsetzung Marokkaner = Islamist ist kein Indiz für einen islamistischen Anschlag, sondern für dein Ressentiment, wobei der "Marokkaner" gar kein Marokkaner ist, sondern marokkanischer Abstammung.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Unité 1 » Mi 1. Feb 2017, 02:03

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2017, 01:49)

Auch an dich die Bitte : Lies den Link meiner zusammenfassenden Begründung.
Hatte ich längst getan. Überzeugt nicht, die Gründe hab ich genannt, die du einfach nicht zur Kenntnis nimmst. Ist dein Schaden und mir egal.
Im von dir verlinkten merkur-Artikel war die Rede von Festgenommenen, nicht Tatverdächtigen. Dass es eventuell einen Zusammenhang zwischen der marokkanischen Herkunft und dem Anschlag in einer Moschee gibt, der nicht auf einen Täterhintergrund hinweist, kam dir nie in den Sinn, oder?

Und bitte höre auf zu ignorieren das die relative Konfliktfreiheit der muslimischen Konfessionen in der Diaspora kein wirklich entkräftendes Argument ist in Zeiten der Globalisierung des Terrors durch Al Kaida und aktueller noch dem IS, für den alle nicht IS - konformen Muslime legitime Ziele sind.
:D
Du schaffst es auch immer wieder, dem Schwachsinn die Krone auf die Krone zu setzen. Die tatsächliche "relative Konfliktfreiheit" ist also kein Argument, das gegen einen sunnitisch respektive schiitisch motivierten Anschlag gegen interne Glaubensfeinde spricht, aufgrund der "Zeiten der Globalisierung des Terrors", in der es immerhin möglich wäre.
Ach schelm, danke dafür, dass ich mich heut doch mit einem Lachen aus dem Tag verabschieden kann.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon schelm » Mi 1. Feb 2017, 02:22

Zunder hat geschrieben:(01 Feb 2017, 01:47)

Deine Zusammenfassung ist eine Ansammlung von Ressentiments.

Es gibt bzw. gab zum Zeitpunkt als du den Eingangsbeitrag erstellt hast im Grunde nur zwei Fakten:
- in Kanada findet keine Auseinandersetzung zwischen Sunniten und Schiiten statt
- in Quebec wurde ein Anschlag mit Toten und Verletzten auf eine Moschee verübt.

Was du dir alles ausgedacht hast, ist zwar sehr beeindruckend, hat aber mit belastbaren Tatsachen herzlich wenig zu tun.

Was ist eigentlich aus dem Bumerang geworden, den auch Marmelada abwarf ? So mit Infos die angeblich gegen Null gingen..... ? Schlägt der wenigstens mal bei dir ein ? Also : Wer hat durch seine Rhetorik, trotz angeblicher Null - Infos sich zuerst festgelegt, wer hat seine Vorurteile in ein weltweit öffentliches Statement gepackt - Täter müssen nichtmuslimisch sein, Opfer sind die Muslime, Solidarität mit den Muslimen ist Gebot der Stunde .....?

Und wer hat diese tendenziöse Einschätzung ohne belastbare Fakten lediglich bis zum Erbrechen hinterfragt und auf Indizien verwiesen, die die Annahme auch anderer Optionen ermöglichten, die zum Zeitpunkt sogar wahrscheinlicher erschienen ?
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Zunder » Mi 1. Feb 2017, 03:05

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2017, 02:22)

Was ist eigentlich aus dem Bumerang geworden, den auch Marmelada abwarf ? So mit Infos die angeblich gegen Null gingen..... ? Schlägt der wenigstens mal bei dir ein ? Also : Wer hat durch seine Rhetorik, trotz angeblicher Null - Infos sich zuerst festgelegt, wer hat seine Vorurteile in ein weltweit öffentliches Statement gepackt - Täter müssen nichtmuslimisch sein, Opfer sind die Muslime, Solidarität mit den Muslimen ist Gebot der Stunde .....?

Und wer hat diese tendenziöse Einschätzung ohne belastbare Fakten lediglich bis zum Erbrechen hinterfragt und auf Indizien verwiesen, die die Annahme auch anderer Optionen ermöglichten, die zum Zeitpunkt sogar wahrscheinlicher erschienen ?

Wer hat denn außer dir ausgiebig über die Täter spekuliert?
Die Politiker waren's jedenfalls nicht.

Den Opfern nach einem solchen Terrorakt seine Solidarität zu bekunden, ist schlicht eine Frage des politischen Anstands. Das scheint nicht nur dir ziemlich fremd zu sein.

Selbst nachdem der rassistische Hintergrund der Tat offensichtlich ist, kapierst du immer noch nicht, daß dein ressentimentgeladener Reflex, auf einen islamistischen Terroakt abzuzielen, vollkommen daneben war.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Kritikaster » Mi 1. Feb 2017, 06:14

schelm hat geschrieben:(31 Jan 2017, 17:23)

Nein, nicht ich schwafel, sondern du. Ich lag nicht falsch in der Bewertung der seinerzeit bekannten Umstände und der Reaktion des kanadischen Premierministers. Daran ändert nichts der nun augenscheinliche Fakt eines rechtsterroristischen Anschlages. Die postulierten zwischenzeitlichen Erkenntnisse waren falsch, bspw. den Marokkaner als Tatverdächtigen zu präsentieren.

Für dich mal viel einfacher : Angenommen, jemand legt dir 3 grüne Würfel auf den Tisch. Du beurteilst die grünen Würfel als grüne Würfel. Hinterher stellt sich heraus, eigentlich hätte der Typ dir 4 blaue Kugeln präsentieren müssen. Und jetzt komm ich ins Spiel, lach dich aus und sag dir, Ätsch Bätsch ! Du hast falsch gelegen ! :D

Was würdest du mir entgegnen ? :|

Eine leichte Modifikation meiner letzten Wertung: Es ist mittlerweile ein echtes Vergnügen, Deine Versuche des Herauswindens hier miterleben zu dürfen! ;)

P.S.: Deine Islamophobie wird Dir hier niemand nehmen können. Es wäre aber Deinem Ruf nicht abträglich, fändest Du Worte der Erkenntnis, diese zukünftig nicht bei jeder Meldung mit spärlicher Faktenlage in einem neuen Thread zu offenbaren.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Ger9374 » Mi 1. Feb 2017, 06:45

Firlefanzdetektor hat geschrieben:(01 Feb 2017, 06:14)

Eine leichte Modifikation meiner letzten Wertung: Es ist mittlerweile ein echtes Vergnügen, Deine Versuche des Herauswindens hier miterleben zu dürfen! ;)

P.S.: Deine Islamophobie wird Dir hier niemand nehmen können. Es wäre aber Deinem Ruf nicht abträglich, fändest Du Worte der Erkenntnis, diese zukünftig nicht bei jeder Meldung mit spärlicher Faktenlage in einem neuen Thread zu offenbaren.




Rein Theoretisch, wäre Schelm trotz seiner zugegebenermaßen leichten Vorurteile ,mit seiner
Beurteilung auf dem richtigen Dampfer gewesen
hätte es bestimmt keinerlei Aufreger gegeben.
Hat ein bisschen was von Häme jetzt haben wir ihn erwischt.Aber ich bin zu neu um alle User beurteilen zu können.Ein Schelm der Böses dabei denkt;-);-)
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Marmelada » Mi 1. Feb 2017, 07:22

Unité 1 hat geschrieben:(01 Feb 2017, 01:21)...
Was bleibt, ist die marokkanische Herkunft des einen Festgenommenen. Das ist der Grund für deine bescheuerte Spekulation, Trudeau wolle mit seiner "Festlegung" von seiner Positionierung zum Muslimbann Trumps ablenken.
Eigentlich hat er sogar direkt Bezug darauf genommen, nur eben ablehnend.

http://www.tagesspiegel.de/politik/nach ... 29402.html
Trudeau hatte sich am Wochenende, als Trump sein vorübergehendes Einreiseverbot für Menschen aus sieben überwiegend muslimischen Länder verfügte, demonstrativ hiervon abgesetzt. Unter dem Hashtag #WelcomeToCanada schrieb er am Samstag auf seinem Twitter-Account „an alle, die Verfolgung, Terror und Krieg entfliehen, Kanadier werden euch willkommen heißen, unabhängig von eurem Glauben. Vielfalt ist unsere Stärke“. Trudeau fügte seinem Tweet ein Foto bei, das den Premierminister zeigt, wie er vor einem Flüchtlings- oder Einwandererkind in die Hocke gegangen ist, um es freundlich zu begrüßen.
Dafür gibt es vom IS natürlich kein Lob wie für Trump.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon Marmelada » Mi 1. Feb 2017, 07:49

Ger9374 hat geschrieben:(01 Feb 2017, 06:45)

Rein Theoretisch, wäre Schelm trotz seiner zugegebenermaßen leichten Vorurteile ,mit seiner
Beurteilung auf dem richtigen Dampfer gewesen
hätte es bestimmt keinerlei Aufreger gegeben.
Hat ein bisschen was von Häme jetzt haben wir ihn erwischt.Aber ich bin zu neu um alle User beurteilen zu können.Ein Schelm der Böses dabei denkt;-);-)
Ich finde nicht, dass solche Anschläge als Quiz für uns geeignet sind, wer es denn nun war oder dass man sie als Aufhänger nutzen sollte, um seine Ressentiments herauszutrompeten, die ohnehin schon jedem bekannt sind, der hier länger als drei Tage dabei ist. Speziell bei diesem Anschlag hier stimmen die Anschuldigungen gegen die Politiker nachweislich nicht einmal und trotzdem werden sie weiter verkündet. Dem zu widersprechen, sollte legitim sein.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon schelm » Mi 1. Feb 2017, 09:11

Zunder hat geschrieben:(01 Feb 2017, 01:59)

Die Gleichsetzung Marokkaner = Islamist ist kein Indiz für einen islamistischen Anschlag, sondern für dein Ressentiment, wobei der "Marokkaner" gar kein Marokkaner ist, sondern marokkanischer Abstammung.

Ach, und was ist denn dann deine die sich ergebende Alternative ? Einfach nur sau dämlich ? Die sieht nämlich dann so aus, zum Zeitpunkt als man noch von zwei Tatverdächtigen sprach, einer mit marokkanischer Abstammung und ein Franko-Kanadier : Rechter, ausländerfeindlicher Franko-Kanadier begeht gemeinsam mit einem Angehörigen seiner Opfer - Zielgruppe einen fremdenfeindlichen Terroranschlag. :?:
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon schelm » Mi 1. Feb 2017, 09:59

Marmelada hat geschrieben:(01 Feb 2017, 07:49)

Ich finde nicht, dass solche Anschläge als Quiz für uns geeignet sind, wer es denn nun war oder dass man sie als Aufhänger nutzen sollte, um seine Ressentiments herauszutrompeten, die ohnehin schon jedem bekannt sind, der hier länger als drei Tage dabei ist. Speziell bei diesem Anschlag hier stimmen die Anschuldigungen gegen die Politiker nachweislich nicht einmal und trotzdem werden sie weiter verkündet. Dem zu widersprechen, sollte legitim sein.

Von welchen Ressentiments redest du eigentlich ? Von welchen ( unbegründeten ) Anschuldigungen gegen Politiker, denen man " widersprechen " müsse ?

Gehen wir davon aus, der Premierminister wusste auch nicht mehr als die Presse kurz nach der Tat veröffentlichte, dann war es mindestens die gleiche Spekulation, die man mir hier genüsslich vorwirft, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Gehen wir hingegen davon aus, er kannte zumindest frühzeitig die ethnischen Hintergründe der beiden Tatverdächtigen durch interne Mitteilungen der Behörden an ihn, umso schlimmer, denn dann gilt, was ich eben an Zunder schrieb. Eure Vorwürfe bezüglich der " Ressentiments " lassen sich nun leicht spiegeln :

Der kanadische Premier pflegte dann also seine Vorurteile gegen junge Weisse sehr, sehr ausgiebig, wenn er von keinem islamistischen Anschlag ausging, ihm aber bekannt wäre, dass ein Tatverdächtiger marokkanischer Herkunft ist. Also glaubte er schlussfolgernd, ein weisser Islamhasser und Fremdenfeind begeht gemeinsam mit einem Muslim / " Fremden " einen fremdenfeindlichen Terroranschlag gegen Muslime.

DAS wäre die Konsequenz.

Wovon wir hingegen imho NICHT ausgehen brauchen ist die Annahme, der Premierminister wusste bereits frühzeitig um die Alleintäterschaft des weissen, möglichen Rechtsterroristen. Denn diese Info könnte er nur von den ermittelnden Behörden haben. Dann hätten selbige aber nicht in der Öffentlichkeit von zwei Tatverdächtigen gesprochen, und einem dabei mit marokkanischer Abstammung. Das ergäbe keinerlei Sinn.
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Re: Anschlag auf Moschee in Kanada

Beitragvon PeterK » Mi 1. Feb 2017, 10:37

schelm hat geschrieben:(01 Feb 2017, 09:59)
Wovon wir hingegen imho NICHT ausgehen brauchen ist die Annahme, der Premierminister wusste bereits frühzeitig um die Alleintäterschaft des weissen, möglichen Rechtsterroristen. Denn diese Info könnte er nur von den ermittelnden Behörden haben. Dann hätten selbige aber nicht in der Öffentlichkeit von zwei Tatverdächtigen gesprochen, und einem dabei mit marokkanischer Abstammung. Das ergäbe keinerlei Sinn.


Den Behörden (und dem Premier) dürfte das Folgende recht schnell bekannt gewesen sein:
Bissonnette, a politics student at Laval University, called 911 shortly after the attack, which took place during evening prayers at 8 p.m. and told dispatch that he felt guilty and was going to commit suicide.

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