Donald Trump als Präsident und Person

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CharlotteK
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon CharlotteK » Fr 19. Jan 2018, 11:21

Dieter Winter hat geschrieben:(19 Jan 2018, 11:09)

Damals war Trump m.W. noch kein Politiker. Obamas Provokation des Agent Orange also eher unverständlich.

Dass die Demokraten dann auch noch unbedingt Frau Clinton nominieren mussten und dabei Sanders ziemlich link behandelt haben, tat ein Übriges.


Auch wenn sich das nicht auf dieses Dinner bezog (da war Trump im Wahlkamp): Menschen, die im öffentlichen Leben stehen und sich - gerade wie Trump - auch sehr gerne öffentlich inszenieren, müssen eigentlich auch mit Kritik oder Ironie umgehen können.
Was musste sich Obama alles anhören? Ein Mensch der souverän und in sich gefestigt ist, steckt das weg und reagiert entweder gar nicht darauf oder aber mit Humor oder Schlagfertigkeit.
Trump kann das nicht.

Was nun die Nominierung der Demokraten (wie man die nun auch finden mag) mit dem Verhalten von Trump zu tun hat, weiß ich nicht bzw. ich verstehe nicht, wie Du das meinst.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Dieter Winter » Fr 19. Jan 2018, 11:26

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 11:21)

Auch wenn sich das nicht auf dieses Dinner bezog (da war Trump im Wahlkamp): Menschen, die im öffentlichen Leben stehen und sich - gerade wie Trump - auch sehr gerne öffentlich inszenieren, müssen eigentlich auch mit Kritik oder Ironie umgehen können.
Was musste sich Obama alles anhören? Ein Mensch der souverän und in sich gefestigt ist, steckt das weg und reagiert entweder gar nicht darauf oder aber mit Humor oder Schlagfertigkeit.
Trump kann das nicht.


Eben. Insofern ist seine Ablehnung des Establishments folgerichtig.

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 11:21)
Was nun die Nominierung der Demokraten (wie man die nun auch finden mag) mit dem Verhalten von Trump zu tun hat, weiß ich nicht bzw. ich verstehe nicht, wie Du das meinst.


Es hat damit zu tun, dass er Präsident wurde. Jeder andere Kandidat, besonders Sanders, hätte ihn mit Sicherheit geschlagen. Auch Sanders stellte sich bewusste gegen das Establishment.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon CharlotteK » Fr 19. Jan 2018, 11:47

Dieter Winter hat geschrieben:(19 Jan 2018, 11:26)

Eben. Insofern ist seine Ablehnung des Establishments folgerichtig.
Mit der Logik müsste aber auch das Establishment das Establishment ablehnen. Da es eben auch die trifft, die man zum Establishment zählt.
Und ganz im Ernst: Trump ist kein Establishment? Er sagte (ich glaube bei seiner Amtseinführung): The establishment protected itself, but not the citizens of our country.
Es gibt vermutlich nur sehr wenige Menschen in den USA, die noch mehr als Donald Trump darauf bedacht sind, in erster Linie mal sich selbst zu schützen und zu protegieren

Es hat damit zu tun, dass er Präsident wurde. Jeder andere Kandidat, besonders Sanders, hätte ihn mit Sicherheit geschlagen. Auch Sanders stellte sich bewusste gegen das Establishment.
Sanders hätte ihn vermutlich geschlagen, das denke ich auch. Und das werden sich die Demokraten auch mittlerweile denken.
Aber immer dieses "stellt sich gegen das Establishment". Ich kann damit nicht viel anfangen. Auch ein Sanders gehört einer priveligierten Schicht an und ist in einer Machtposition. Auch der hätte als Präsident nicht schalten und walten können, wie es ihm vielleicht gefallen hätte. Er war für amerikanische Verhältnisse sehr weit links positioniert aber das war es auch schon.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Dieter Winter » Fr 19. Jan 2018, 11:53

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 11:47)

Mit der Logik müsste aber auch das Establishment das Establishment ablehnen. Da es eben auch die trifft, die man zum Establishment zählt.
Und ganz im Ernst: Trump ist kein Establishment? Er sagte (ich glaube bei seiner Amtseinführung): The establishment protected itself, but not the citizens of our country.
Es gibt vermutlich nur sehr wenige Menschen in den USA, die noch mehr als Donald Trump darauf bedacht sind, in erster Linie mal sich selbst zu schützen und zu protegieren.


Er ist der personifizierte american dream. :D

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 11:47)
Sanders hätte ihn vermutlich geschlagen, das denke ich auch. Und das werden sich die Demokraten auch mittlerweile denken.
Aber immer dieses "stellt sich gegen das Establishment". Ich kann damit nicht viel anfangen. Auch ein Sanders gehört einer priveligierten Schicht an und ist in einer Machtposition. Auch der hätte als Präsident nicht schalten und walten können, wie es ihm vielleicht gefallen hätte. Er war für amerikanische Verhältnisse sehr weit links positioniert aber das war es auch schon.


Anstatt gegen das Establishment hätte ich vielleicht auch schreiben können: gegen die Interessen der Wallstreet. Während Clinton als mit diesen sehr eng verbunden gilt.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon CharlotteK » Fr 19. Jan 2018, 12:01

Dieter Winter hat geschrieben:(19 Jan 2018, 11:53)

Er ist der personifizierte american dream. :D

Sicher nicht.
Ich bin davon überzeugt, dass der American Dream nicht dargestellt wird durch einen narzzistischen, cholerischen, ungehobelten, rassistischen, chauvinistischen geistigen Tiefflieger, der das Glück hatte, dass Papi ihm ne Menge Geld vererbte.


Anstatt gegen das Establishment hätte ich vielleicht auch schreiben können: gegen die Interessen der Wallstreet. Während Clinton als mit diesen sehr eng verbunden gilt.
Ja, Trump dagegen ist ja sogar nicht mit gierigen Geldhaien in Verbindung zu bringen. Sein "Kampf gegen die Wall Street" finde ich etwas unglaubwürdig
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Dieter Winter » Fr 19. Jan 2018, 12:19

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 12:01)

Sicher nicht.
Ich bin davon überzeugt, dass der American Dream nicht dargestellt wird durch einen narzzistischen, cholerischen, ungehobelten, rassistischen, chauvinistischen geistigen Tiefflieger, der das Glück hatte, dass Papi ihm ne Menge Geld vererbte.


Und ich bin sicher, dass das DT und seine Anhängerschaft anders sehen.

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 12:01)
Ja, Trump dagegen ist ja sogar nicht mit gierigen Geldhaien in Verbindung zu bringen. Sein "Kampf gegen die Wall Street" finde ich etwas unglaubwürdig


There's no business, like show business. Und Politik, speziel die US Wahlkampfpolitik, ist zu 99% Showbiz.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon CharlotteK » Fr 19. Jan 2018, 12:26

Dieter Winter hat geschrieben:(19 Jan 2018, 12:19)

Und ich bin sicher, dass das DT und seine Anhängerschaft anders sehen.

Ganz bestimmt sogar! Der gemeine DT Supporter ist ja ebenfalls nicht gerade für hochfliegende Intelligenz und Weitsicht bekannt. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 19. Jan 2018, 12:28

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 12:01)

Sicher nicht.
Ich bin davon überzeugt, dass der American Dream nicht dargestellt wird durch einen narzzistischen, cholerischen, ungehobelten, rassistischen, chauvinistischen geistigen Tiefflieger, der das Glück hatte, dass Papi ihm ne Menge Geld vererbte.


Ja, Trump dagegen ist ja sogar nicht mit gierigen Geldhaien in Verbindung zu bringen. Sein "Kampf gegen die Wall Street" finde ich etwas unglaubwürdig


Er ist auch unglaubwürdig, dieser vermeintliche Kampf, den es in Wirklichkeit nicht gibt, der Milliardär Donald Trump ist überhaupt nicht Anti Wall Street.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Dieter Winter » Fr 19. Jan 2018, 12:41

Alpha Centauri hat geschrieben:(19 Jan 2018, 12:28)

Er ist auch unglaubwürdig, dieser vermeintliche Kampf, den es in Wirklichkeit nicht gibt, der Milliardär Donald Trump ist überhaupt nicht Anti Wall Street.


Im Gegenteil - er will die Bankenregulierung aufheben und seine Steuerreform wird dort auch freudig begrüßt.

Trump verkauft sich aber so, als wäre er gegen die Wallstreet - und es scheinen einige doch zu glauben.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon CharlotteK » Fr 19. Jan 2018, 13:29

Dieter Winter hat geschrieben:(19 Jan 2018, 12:41)

Im Gegenteil - er will die Bankenregulierung aufheben und seine Steuerreform wird dort auch freudig begrüßt.

Trump verkauft sich aber so, als wäre er gegen die Wallstreet - und es scheinen einige doch zu glauben.


Ja, manche würden auch glauben, wenn er behauptet, dass er übers Wasser gehen kann.
Wer unbedingt etwas glauben will, der tut es halt.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Dieter Winter » Fr 19. Jan 2018, 13:32

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 13:29)

Ja, manche würden auch glauben, wenn er behauptet, dass er übers Wasser gehen kann.
Wer unbedingt etwas glauben will, der tut es halt.


Ich weiß nicht, ob es Kalkül ist, aber mit seiner oft ungehobelten Sprache trifft er schon auch den Nerv vieler Amerikaner, die von der pc reichlich angekotzt sind. .
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon CharlotteK » Fr 19. Jan 2018, 13:47

Dieter Winter hat geschrieben:(19 Jan 2018, 13:32)

Ich weiß nicht, ob es Kalkül ist, aber mit seiner oft ungehobelten Sprache trifft er schon auch den Nerv vieler Amerikaner, die von der pc reichlich angekotzt sind. .


Zum Glück trifft er damit nicht den Nerv der meisten Amerikaner, das wäre auch traurig.
Aber auf die Frustrierten darunter, die enttäuscht sind von der US Politik, die sich abgehängt fühlen, deren Bildung nicht allzu hoch ist und die sich entsprechend von dem Satz "America First" angesprochen fühlen, trifft das sicher zu.
Und die sind halt empfänglich für simple Sprache und mit PC können sie auch nichts anfangen.
Ich gehe auch nicht davon aus, dass sie so bald mit Trump brechen werden; da kann der munter weiter von Peinlichkeit zu Peinlichkeit jagen. Die mögen ihn einfach - weil er andes ist.
Auch wenn es ihnen nichts bringt.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 19. Jan 2018, 14:40

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 13:47)

Zum Glück trifft er damit nicht den Nerv der meisten Amerikaner, das wäre auch traurig.
Aber auf die Frustrierten darunter, die enttäuscht sind von der US Politik, die sich abgehängt fühlen, deren Bildung nicht allzu hoch ist und die sich entsprechend von dem Satz "America First" angesprochen fühlen, trifft das sicher zu.
Und die sind halt empfänglich für simple Sprache und mit PC können sie auch nichts anfangen.
Ich gehe auch nicht davon aus, dass sie so bald mit Trump brechen werden; da kann der munter weiter von Peinlichkeit zu Peinlichkeit jagen. Die mögen ihn einfach - weil er andes ist.
Auch wenn es ihnen nichts bringt.

grob gesagt kann man sagen daß 1/3 der amerikaner (WASP) hinter trump steht; 1/3 der amerikaner kotzt von ihm.
also ist alles abhängig von dem überbleibenden rest ! wen wählt er ?
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Polibu » Fr 19. Jan 2018, 14:42

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 13:47)

Zum Glück trifft er damit nicht den Nerv der meisten Amerikaner, das wäre auch traurig.
Aber auf die Frustrierten darunter, die enttäuscht sind von der US Politik, die sich abgehängt fühlen, deren Bildung nicht allzu hoch ist und die sich entsprechend von dem Satz "America First" angesprochen fühlen, trifft das sicher zu.
Und die sind halt empfänglich für simple Sprache und mit PC können sie auch nichts anfangen.
Ich gehe auch nicht davon aus, dass sie so bald mit Trump brechen werden; da kann der munter weiter von Peinlichkeit zu Peinlichkeit jagen. Die mögen ihn einfach - weil er andes ist.
Auch wenn es ihnen nichts bringt.


Du hältst das amerikanische Volk ja für reichlich verblödet. :) Ziemlich arrogant.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon CharlotteK » Fr 19. Jan 2018, 14:53

Polibu hat geschrieben:(19 Jan 2018, 14:42)

Du hältst das amerikanische Volk ja für reichlich verblödet. :) Ziemlich arrogant.


Das tu ich sicher nicht. Wenn Du richtig liest, siehst Du, dass ich von Teilen der Bevölkerung sprach. Die sind nun mal nicht sonderlich gebildet und die interessieren sich auch nicht für den Rest der Welt. Das ist nun mal eine Tatsache. D
Die Mehrheit im Volk halte ich sicher nicht für blöde und ungebildet. Habe ich auch nicht behauptet.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Polibu » Fr 19. Jan 2018, 14:56

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 14:53)

Das tu ich sicher nicht. Wenn Du richtig liest, siehst Du, dass ich von Teilen der Bevölkerung sprach. Die sind nun mal nicht sonderlich gebildet und die interessieren sich auch nicht für den Rest der Welt. Das ist nun mal eine Tatsache. D
Die Mehrheit im Volk halte ich sicher nicht für blöde und ungebildet. Habe ich auch nicht behauptet.


Nein. Das ist keine Tatsache. Geringe Bildung hat rein gar nichts mit dem zu tun, was du hier sagst. Das ist eine abgehobene und diskriminierende Denkweise. Auch Menschen mit geringer Bildung können in den verschiedensten Bereichen Fachwissen aufweisen. Zum Beispiel in Politik. Genaus wie Menschen mit hoher Bildung politische Vollpfosten sein können.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Dieter Winter » Fr 19. Jan 2018, 15:00

Nomen Nescio hat geschrieben:(19 Jan 2018, 14:40)

grob gesagt kann man sagen daß 1/3 der amerikaner (WASP) hinter trump steht; 1/3 der amerikaner kotzt von ihm.
also ist alles abhängig von dem überbleibenden rest ! wen wählt er ?


Gut 40% gar nicht.

Und ob die WASP geschlossen hinter Trump stehen, darf massiv bezweifelt werden.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon CharlotteK » Fr 19. Jan 2018, 15:16

Polibu hat geschrieben:(19 Jan 2018, 14:56)

Nein. Das ist keine Tatsache. Geringe Bildung hat rein gar nichts mit dem zu tun, was du hier sagst. Das ist eine abgehobene und diskriminierende Denkweise. Auch Menschen mit geringer Bildung können in den verschiedensten Bereichen Fachwissen aufweisen. Zum Beispiel in Politik. Genaus wie Menschen mit hoher Bildung politische Vollpfosten sein können.


Du kannst Dir ja mal Statistiken ansehen von Trumpwählern und deren Bildungsniveau. Die wenigsten darunter werden politisch sehr gebildet sein.
Dass diese Menschen nichts können und nicht anderswo Fachwissen haben, schrieb ich ebenfalls nicht. Es ging um rein akademische Bildung. Hätte ich vielleicht genauso schreiben sollen; ich dachte es sei relativ klar, dass mit geringer Bildung nicht automatisch komplette Blödheit gemeint ist. Gänzliche Verblödung hast Du ins Spiel gebracht. Menschen mit niedrigem Bildungsstand können in ihrem Beruf top sein. Aber darum geht es nicht ebenso wenig wie um die Tatsache, dass manche akademisch hochgebildeten Menschen im Alltag nichts auf die Reihe bringen können. Es ging darum, wer tendenziell am ehesten Trump gewählt hat. http://www.pewresearch.org/fact-tank/20 ... education/

Du darfst das aber gerne abgehoben und diskriminierend finden.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Polibu » Fr 19. Jan 2018, 15:18

CharlotteK hat geschrieben:(19 Jan 2018, 15:16)

Du kannst Dir ja mal Statistiken ansehen von Trumpwählern und deren Bildungsniveau. Die wenigsten darunter werden politisch sehr gebildet sein.
Dass diese Menschen nichts können und nicht anderswo Fachwissen haben, schrieb ich ebenfalls nicht. Es ging um rein akademische Bildung. Hätte ich vielleicht genauso schreiben sollen; ich dachte es sei relativ klar, dass mit geringer Bildung nicht automatisch komplette Blödheit gemeint ist. Gänzliche Verblödung hast Du ins Spiel gebracht. Menschen mit niedrigem Bildungsstand können in ihrem Beruf top sein. Aber darum geht es nicht ebenso wenig wie um die Tatsache, dass manche akademisch hochgebildeten Menschen im Alltag nichts auf die Reihe bringen können. Es ging darum, wer tendenziell am ehesten Trump gewählt hat. http://www.pewresearch.org/fact-tank/20 ... education/

Du darfst das aber gerne abgehoben und diskriminierend finden.


Ich kenne viele Akdamiker, die von Politik keine Ahnung haben. Das sind sogenannte Fachidioten. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass diese Menschen für eine Wahl besser geeignet sind als ungebildete Wähler.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon think twice » Fr 19. Jan 2018, 15:33

Polibu hat geschrieben:(19 Jan 2018, 14:56)

Auch Menschen mit geringer Bildung können in den verschiedensten Bereichen Fachwissen aufweisen. Zum Beispiel in Politik.

Das politische "Fachwissen" der Ungebildeten aeusserst sich darin, dass sie die AfD nicht nur wählen, sondern auch ganz super finden. Oder Trump. Oder Putin. Oder erdogan. Oder Assad.:D
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