Donald Trump als Präsident und Person

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elmore
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon elmore » Mi 22. Feb 2017, 02:54

@vongole,
die Aussage des von dir zitierten deutschen Psychiaters, der bei Trump im Gegensatz zu den Kriterien des DSM4, dessen Mitverfasser Allen Frances war,
wohl sämtliche, eindeutige Kriterien für Narzisstische Persönlichkeitsstörung erfüllt sieht, steht weiterhin der Aussage von Frances gegenüber, der
anhand der Kriterien des DSM4 feststellt, dass genau diese diagnostisch seriösen Kriterien, die wohl nicht ohne Grund in einem Handbuch
festgelegt wurden, hier für Narzissmus, bei Trump nicht zutreffen.

Soweit, und das war vorher auch schon bekannt, streiten sich die Gelehrten der "Branche" Psychiatrie. Und da mag jeder seinen persönlichen Favoriten haben,
und jene, wie Frances, die die gegenteilige Position vertreten, einfach in seiner wissenschaftlichen Gegenposition lieber als "jemanden" sehen oder in Verdacht stellen, der aus welchen
Gründen auch immer, unlauter im Sinne wissenchaftlicher Expertise hantiert. Oder sei es, weil er sich nur wichtig machen möchte, als im Grunde ja schon fast vergessener
Psychiater, der sich schon im Ruhestand befindet und dann ein Buch schrieb, in dem er die Fortschreibung des Handbuchs der Amerikanischen Psychiatrie, die DSM5 Version,
an der er nicht mehr beteiligt war und ist, kräftig kritisiert und attackiert:

http://www.derbund.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Wir-haben-die-Unreife-von-Kindern-in-Krankheit-verwandelt/story/19731387

Das Interview möge dem geneigten User/-in auch dazu dienen, die Person Frances - als Wissenschaftler - besser einordnen zu können oder ihn, meinetwegen,
für einen "Dampfplauderer oder Scharlatan" zu halten.

Der von mir vorher schon zitierte Artikel von faz-net zeigte im übrigen schon, dass auch in den USA die Fachmeinungen und Beurteilungen bis hin zu
Ferndiagnosen oder wie es Mr. Frances ausdrückte, zu amateurhaften psychiatrischen Diagnosen ein heftiger Streit entbrannt ist. Immerhin haben
35 namhafte Pychiatriefachleute in einem gemeinsamen Brief - ähnlich der von dir zitierten deutschen Kapazität - Präsident Trump offenbar
für nicht nur verdächtig, als mutmaßlich psychisch krank erklärt…und natürlich auch deshalb für brandgefährlich, ihn also aufgrund seiner
psychischen Disposition für eine Gefahr für die Allgemeinheit erklärt. Hier sogar nicht nur jener in den USA, sondern für die der ganzen Welt.

Mir geht das zu weit, ich maße mir die Fähigkeit der Ferndiagnose nicht an und halte sie, wie ich in vorangegangen Beiträgen beschrieb,
für gefährlich und wenig sinnvoll.

Wie gesagt, ich halte es für sehr gewagt, das politische Tun und Handeln des US-Präsidenten Trump (und damit auch automatisch seiner Regierungsadministration samt
verantwortlichen Ministern) als Taten eines psychisch Kranken zu bewerten. Hier einer durchaus im negativen Sinne verstandenen narzisstischen Persönlichkeitsstörung.

Und ich mag mich weiterhin der Stigmatisierung der Präsidenten Trump mithilfe des Begriffs Narzisst in durchgehend negativer Konnotation nicht anschließen.
Mir ist der neue US-Präsident politisch höchst suspekt, aber nicht nur er. Da gibt es in seinem und im Umfeld der politischen USA und der neuen US-Administration
noch einige andere Kaliber.

Und betreffs Narzissmus: Dieser ist womöglich häufiger anzutreffen, als man vielleicht denken möchte. "Selbstverliebtheit oder Ich-Bezogenheit" kann ja manchmal
auch heilsam sein, zumindest ist sie durchaus legitim und für mich nicht automatisch negativ. Nur wenn ich mich selbst lieben kann, kann ich auch Liebe geben.

PS: Ich kenne das GROSSARTIGE Buch von Barbara Gordon…und gerade weil ich es kenne, es nicht nur einmal gelesen haben, streubt sich in mir alles gegen diese psychiatrische Ferndiganostizierung oder
Krankheitsverurteilung des Donald Trump.
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Bielefeld09
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 22. Feb 2017, 03:11

Sie haben diesen Deppen,
da ist nichts präsindentiales,
nennt sich trump.
Ihr Problem.
Fascho Truppe?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 22. Feb 2017, 03:12

Sie haben diesen Deppen,
da ist nichts präsindentiales,
nennt sich trump.
Ihr Problem.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 22. Feb 2017, 03:25

Bielefeld09 hat geschrieben:(22 Feb 2017, 03:12)

Sie haben diesen Deppen,
da ist nichts präsindentiales,
nennt sich trump.
Ihr Problem.

Ich wollte löschen.
Aber das geht in eurem Club nicht.
Wie selbstherrlich seid ihr eigentlich geworden?
Ein Depp hat doch eben keine Chance.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon JJazzGold » Mi 22. Feb 2017, 07:46

"
elmore"

Die von Ihnen gefettete Zitatsstelle ist für Sie eine Ferndiagnose? Aha.


Selbstverständlich, Sie haben bei mir Reflux ferndiagnostiziert. Und das, obwohl Sie mich noch weniger kennen, als einen Donald Trump. Ich nehme an, Sie wissen noch nicht einmal, ob ich Mann oder Frau bin. Nichts desto trotz diagnostizieren Sie Reflux, einschließlich der Ursache, die Sie selbst geliefert haben wollen, weil Sie in Ihrer Glaskugel angeblich meine parteiliche Präferenz erkannt haben.


Mich wundert nur, dass Sie ausser eher persönlich zugeschnittenen Statements in der Sache selbst, unter anderem, auch zu dem, was z.B. Allen Frances bezüglich
der Thematik Ferndiagnosen anmerkte, nichts zu sagen hatten. Auch nicht zu dem Ergebnis von Frances eigener Prüfung anhand wissenschaftlich festgelegter und begründbarer Kriterien, basierend auf den Ethikregeln und Grundlagen des Handbuchs
der Amerikanischen Gesellschaft für Psychiatrie. Anhand derer Frances wohl zweifelsfrei belegen konnte, dass eine narzisstische Persönlichkeitsstörung im Falle Trumps
seriös nicht haltbar sei. Nehmen sie doch einmal dazu Stellung, wie sich beispielsweise IHRE Ferndiagnose (=Trump hätte BSP) halten lässt,
im Gegensatz zu Fachleuten wie Frances? Was sagen sie denn dazu?


Dieser Frances hat seine Meinung über Trump und ich die meine und meiner Meinung nach ist Trump ein Borderliner.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon JJazzGold » Mi 22. Feb 2017, 07:57

Schnitter hat geschrieben:(21 Feb 2017, 20:25)

Den fand ich ganz nett:

https://twitter.com/RNDLFSTGLTZ/status/ ... 92/photo/1

Dass der Trump so ein Depp ist hätte wohl kaum einer für möglich gehalten.

Wie sagte seine runzelige Beraterin zu dem angeblichen "Bowling Massaker" doch gleich.....das sind keine Lügen sondern "alternative Fakten". :D


Den finde ich auch treffend. :)
Wobei ich mich frage, was Trump, bewusst oder unbewusst, noch an Fake oder Bildungslücke im Brustton der Überzeugung von sich gibt, was zu internationalen Irritationen führt, die nicht immer amüsiert à la Schweden korrigiert werden. Ich denke da z.B. an den Iran. Hoffentlich zeigt jemand Trump auf der Landkarte, wo der Iran liegt, bevor er wieder fragt, weshalb er den Roten Knopf nicht nutzen darf, wenn es ihn doch gibt.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon elmore » Mi 22. Feb 2017, 16:17

JJazzGold hat geschrieben:(22 Feb 2017, 07:46)
"Selbstverständlich, Sie haben bei mir Reflux ferndiagnostiziert. Und das, obwohl Sie mich noch weniger kennen, als einen Donald Trump. Ich nehme an, Sie wissen noch nicht einmal, ob ich Mann oder Frau bin. Nichts desto trotz diagnostizieren Sie Reflux, einschließlich der Ursache, die Sie selbst geliefert haben wollen, weil Sie in Ihrer Glaskugel angeblich meine parteiliche Präferenz erkannt haben.

Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich auf diese Äusserung nicht eingehen will. Dafür ist mir die Zeit zu schade. Abgesehen davon,
dass mich die Thematik Ferndiagnose bezüglich Donald Trump mehr interessiert, und inwieweit dessen psychische Erkrankung per Ferndiagnose seriös und fundiert ist...oder eher fragwürdig.




Die Meinungen bezüglich psychischer Erkrankungen und Handicaps bei Präsident Trump gehen durchaus weit auseinander bzw. unterscheiden sich diese
- auch hier im Thread erheblich. Sie sind jemand, der sich offenbar jederzeit dazu in der Lage sieht, bei Herrn Trump Boarderline zu diagnostizieren.

Da wäre es dann schon interessant, wie sie zu diesem Ergebnis kommen, ausser einer laienhaften Einbildung, die natürlich alles behaupten kann. Selbstverständlich.
Nur kommt von ihnen keine auch nur halbwegs nachvollziehbare oder auch anhand eindeutiger wissenschaftlicher Kriterien begründbare Stützung ihrer
Ferndiagnose.

Wie kommen sie also dazu? - Sind sie geschulter psychatrischer Facharzt/-ärztin?

Wenn ja, dann erklären sie mir jetzt bitte, wie sie bei Donald Trump mindestens fünf von neun Standardkriterien für Boarderline festgestellt haben und welche das
Ihrer Ansicht bei Donald Trump zweifelsfrei feststellbar sind?

Hier noch ein Hinweis allgemein zu Boarderline:
Die Diagnose, dass eine Person unter dem Borderline-Syndrom leidet, ist schwierig zu stellen und sollte unbedingt durch einen Facharzt erfolgen.

Wer glaubt, dass er selbst oder ihm nahestehende Personen unter dem Borderline-Syndrom leiden könnten, sollte für eine eindeutige Diagnose unbedingt einen psychiatrischen Facharzt aufsuchen,
empfiehlt die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn auf ihrem Internetauftritt.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon JJazzGold » Mi 22. Feb 2017, 17:09

elmore hat geschrieben:(22 Feb 2017, 16:17)

Die Meinungen bezüglich psychischer Erkrankungen und Handicaps bei Präsident Trump gehen durchaus weit auseinander bzw. unterscheiden sich diese
- auch hier im Thread erheblich. Sie sind jemand, der sich offenbar jederzeit dazu in der Lage sieht, bei Herrn Trump Boarderline zu diagnostizieren.

Da wäre es dann schon interessant, wie sie zu diesem Ergebnis kommen, ausser einer laienhaften Einbildung, die natürlich alles behaupten kann. Selbstverständlich.
Nur kommt von ihnen keine auch nur halbwegs nachvollziehbare oder auch anhand eindeutiger wissenschaftlicher Kriterien begründbare Stützung ihrer
Ferndiagnose.

Wie kommen sie also dazu? - Sind sie geschulter psychatrischer Facharzt/-ärztin?

Wenn ja, dann erklären sie mir jetzt bitte, wie sie bei Donald Trump mindestens fünf von neun Standardkriterien für Boarderline festgestellt haben und welche das
Ihrer Ansicht bei Donald Trump zweifelsfrei feststellbar sind?

Hier noch ein Hinweis allgemein zu Boarderline:
Die Diagnose, dass eine Person unter dem Borderline-Syndrom leidet, ist schwierig zu stellen und sollte unbedingt durch einen Facharzt erfolgen.

Wer glaubt, dass er selbst oder ihm nahestehende Personen unter dem Borderline-Syndrom leiden könnten, sollte für eine eindeutige Diagnose unbedingt einen psychiatrischen Facharzt aufsuchen,
empfiehlt die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn auf ihrem Internetauftritt.


Das wird Sie jetzt betrüben, aber ich habe nicht vor, meine Vita bei Ihnen einzureichen. Sie werden sich ergo weiterhin Vermutungen hingeben müssen.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon elmore » Mi 22. Feb 2017, 19:07

JJazzGold hat geschrieben:(22 Feb 2017, 17:09)

Das wird Sie jetzt betrüben, aber ich habe nicht vor, meine Vita bei Ihnen einzureichen. Sie werden sich ergo weiterhin Vermutungen hingeben müssen.


Wieso sollte mich das betrüben? Sie tun ja so, als hätte ich Sie nach Namen und Adresse gefragt. Selbst bei der fachlichen Qualifizierung hätte es durchaus anonym gereicht,
zu erklären, dass sie in einem fachspezifischen Beruf innerhalb der Psychiatrie/Psychologie tätig sind. Ihre Vita breiten Sie deshalb noch lange nicht aus. Ich bin schon fast zwanzig Jahre in Foren unterwegs.
Und Reaktionen wie Ihre sind absehbar mit den auch hier dargereichten Anonymitäts-Argumenten, um einer inhaltlichen Auseinandersetzung auszuweichen.

Im übrigen hätte es mir schon genügt, wenn sie wenigstens in der Lage dazu gewesen wären, mindestens fünf von 9 Hauptkriterien für die Diagnostizierung von Boarderline zu nennen,
und wo sie diese Symptome bei Trump feststellen konnten.

So bleibt halt nur das etwas wichtigtuerische Behaupten stehen. Und das kann jede-/r.

Also beenden wir das Ganze.

Mir ist sowieso ein anderer Aspekt wesentlich wichtiger innerhalb der Diskussion um Trumps Psyche und ggf. seiner ihm ans Bein gebundenen Krankheiten. Trump, und da herrscht wohl
hier im Thread weitgehende Einigkeit, wird - nachvollziehbar - hinsichtlich seinen politischen Handelns und der Folgen sehr negativ bewertet und empfunden.
Damit ergibt sich natürlich auch zwangsläufig eine negative Stigmatisierung einer Krankheit wie Boarderline oder auch narzisstischer Persönlichkeitsstörungen, eine stark negativ
behaftete Positionierung bis hin zu allgemeiner Gefährlichkeit, die man natürlich auch generell nur allzuleicht gegenüber Menschen einnimmt, die an Boarderlineerkrankung leiden
oder auch narzisstischen Persönlichkeitsstörungen. Am Beispiel Trumps wurde ja sichtbar, wie gefährlich und unberechenbar solche Menschen sind.

Und das wiederum tut jenen armen ohnehin schon mit so einer Krankheit gebeutelten Menschen unrecht. Dieses Stigma, dieses Schüren von Ressentiments und die negative
Einstellung gegenüber diesen psychischen Erkrankungen muss nicht sein. Schon gar nicht, wenn sie - wie im Falle Trumps - und Ihrer Ferndiagnose kaum oder gar nicht
auf fachlicher Kompetenz oder erkennbar tieferem Wissen basierte.

Am Ende bleibt dann nur - äusserst negativ behauptet: Trump ist gefährlich, weil er Boarderliner sei.
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Vongole
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Vongole » Do 23. Feb 2017, 01:46

Ich galube, diese ganze Diskussion geht am Thema vorbei.
Ja, ich halte Trump für narzisstisch, aber das hat ihn nicht gehindert, ein Imperium aufzubauen - inklusive gigantischer Pleiten - und sein Machtgefüge aufzubauen.
Er hat den Einfluss der Tea Party Bewegung gut erkannt und für seine Zwecke genutzt, er hat Geld und Macht gezielt eingesetzt, um Fernsehsender zu beeinflussen, siehe Fox-News.
Wenn wir ihn schlicht für krank erklären, was wollen wir ihm dann anlasten, welche Verantwortung?
"Der arme Irre kann doch nichts dafür" ?
Trump twittert sich seine Welt, aber im Hintergrund zieht er Strippen, die durchaus zeigen, welch ein Machtmensch er ist. Er mag hinfallen, aber leider steht er immer wieder auf.
Fakten? Interessieren nicht, sind eben alternative.
Wir werden mit diesem Menschen leben müssen für die nächsten 4 Jahre, denn an ein Impeachment glaube ich nicht bei den Mehrheitsverhältnissen in Kongress und Senat,
Vielleicht sollten wir mal diskutieren, was wir hier in Europa tun können, um ihm zu begegnen, ein Europa zu stärken, das Amerika standhalten kann.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Nomen Nescio » Do 23. Feb 2017, 12:59

Vongole hat geschrieben:(23 Feb 2017, 01:46)

Ich galube, diese ganze Diskussion geht am Thema vorbei.
Ja, ich halte Trump für narzisstisch, aber das hat ihn nicht gehindert, ein Imperium aufzubauen - inklusive gigantischer Pleiten - und sein Machtgefüge aufzubauen.

kleiner aber wichtiger fehler: auszubreiten. dadurch war es viel leichter.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Poet » Do 23. Feb 2017, 13:47

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Feb 2017, 15:06)

Wenn man solchen Meldungen nachgeht kommt immer nur heiße Luft heraus. Immerhin bist du so konsequent gleich auf jede Form eines Beweises deiner Behauptung zu verzichten. Es ist so weil deine Idole es behaupten. Basta.
Welche Beweise willst du denn haben , soll ich die Szenen aus Schweden hier reinstellen ? würdest du sie hier dann auch leugnen und als heiße Luft bezeichnen ??
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon zollagent » Do 23. Feb 2017, 14:23

Poet hat geschrieben:(23 Feb 2017, 13:47)

Welche Beweise willst du denn haben , soll ich die Szenen aus Schweden hier reinstellen ? würdest du sie hier dann auch leugnen und als heiße Luft bezeichnen ??

Wie alt wären denn diese "Szenen aus Schweden"?
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 23. Feb 2017, 14:58

Poet hat geschrieben:(23 Feb 2017, 13:47)

Welche Beweise willst du denn haben , soll ich die Szenen aus Schweden hier reinstellen ? würdest du sie hier dann auch leugnen und als heiße Luft bezeichnen ??


Sicher gibt es auch in Schweden immer irgendwelche Krawalle. Wo nicht? An dem Tag als behauptete es gäbe irgendwas besonders Schlimmes in Schweden , was auch immer, war aber nun mal gar nix.

Wichtig ist in dem Zusammenhang auch das rechte Kreise in den USA wohl gezielt Schweden als von Flüchtlingen besetzten "failed state" verunglimpfen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon elmore » Fr 24. Feb 2017, 00:07

Vongole hat geschrieben:(23 Feb 2017, 01:46)

Ich galube, diese ganze Diskussion geht am Thema vorbei.
Ja, ich halte Trump für narzisstisch, aber das hat ihn nicht gehindert, ein Imperium aufzubauen - inklusive gigantischer Pleiten - und sein Machtgefüge aufzubauen.
Er hat den Einfluss der Tea Party Bewegung gut erkannt und für seine Zwecke genutzt, er hat Geld und Macht gezielt eingesetzt, um Fernsehsender zu beeinflussen, siehe Fox-News.
Wenn wir ihn schlicht für krank erklären, was wollen wir ihm dann anlasten, welche Verantwortung?
"Der arme Irre kann doch nichts dafür" ?
Trump twittert sich seine Welt, aber im Hintergrund zieht er Strippen, die durchaus zeigen, welch ein Machtmensch er ist. Er mag hinfallen, aber leider steht er immer wieder auf.
Fakten? Interessieren nicht, sind eben alternative.
Wir werden mit diesem Menschen leben müssen für die nächsten 4 Jahre, denn an ein Impeachment glaube ich nicht bei den Mehrheitsverhältnissen in Kongress und Senat,
Vielleicht sollten wir mal diskutieren, was wir hier in Europa tun können, um ihm zu begegnen, ein Europa zu stärken, das Amerika standhalten kann.


Dem kann ich nur zustimmen. Und Mr. George Clooney wäre ein gutes Beispiel, wie und auf welcher Ebene man sich mit Präsident Trump auseiandersetzen müsste:
Faktenbasiert, um genau seine erfundenen Märchen und seiner Darstellung als Kämpfer für den "kleinen Mann" gegen die Eliten zu entkräften.
Jedenfalls zog George Clooney kräftig vom Leder. Übrigens auch, und das finde ich enorm wichtig, auch gegen dessen Einflüsterer und Strippenzieher Stephen Bannon:

http://www.n-tv.de/leute/Clooney-wettert-gegen-Trump-aber-so-richtig-article19715763.html
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Vongole » Fr 24. Feb 2017, 01:37

elmore hat geschrieben:(24 Feb 2017, 00:07)

Dem kann ich nur zustimmen. Und Mr. George Clooney wäre ein gutes Beispiel, wie und auf welcher Ebene man sich mit Präsident Trump auseiandersetzen müsste:
Faktenbasiert, um genau seine erfundenen Märchen und seiner Darstellung als Kämpfer für den "kleinen Mann" gegen die Eliten zu entkräften.
Jedenfalls zog George Clooney kräftig vom Leder. Übrigens auch, und das finde ich enorm wichtig, auch gegen dessen Einflüsterer und Strippenzieher Stephen Bannon:

http://www.n-tv.de/leute/Clooney-wettert-gegen-Trump-aber-so-richtig-article19715763.html


Sicher richtig, nur wer liest das in den USA? Trump-Wähler, die ihre Nachrichten aus FoxNews beziehen? Der bible belt? Die red necks in Idaho z.B.?
Viel besser, und von vielen Amerikaner gesehen, ist Melissa Mc Carthy's Sean Spicer Parodie in Saturday Live Night.
Aber auch so scheinen einige aufzuwachen, siehe Tumulte während der Kongressferien, die Volksvertreter nutzen, um ihre Wahlbezirke zu besuchen.

http://www.spiegel.de/video/usa-republi ... 45201.html

Trumps Twitter-Kommentare lassen dazu mich schaudern.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon elmore » Fr 24. Feb 2017, 02:04

Vongole hat geschrieben:(24 Feb 2017, 01:37)

Sicher richtig, nur wer liest das in den USA?


Des woaß i ned. Ich ging davon aus, dass Mr. Clooney in den USA durchaus öffentlich beobachtet wird,
und nicht nur in einschlägigen Trah- oder Celebrity-Kanälen sein Faible für Espresso wahrgenommen wird.
Aber dann halt nicht. :s Bin ich wieder eine kleine Hoffnung ärmer... :cool:

Ob die Trump-Wähler und Sympathisanten in Idaho oder dem "bible belt" oder auch in den Südstaaten
besonders beeindruckt wären, wenn Clooneys Einlassungen dazu live im TV auf CNN, NTV oder ABC
oder auf allen drei Sendern gleichzeitig ausgestrahlt würden, wage ich zu bezweifeln.

Wenn man sich die noch immer hohe Zustimmung für Trump innerhalb der republikanischen Wählerschaft ansieht,
und auch jene klammheimliche Duldung und das wegschauende Mitspielen der Republikanischen Partei selbst,
befallen mich eher dunkle Ahnungen.

Ich finde im übrigen, das besonders Dramatische am Fall Trump ist das politische Versagen der
Republikanischen Partei bzw. das Mitspielen des Trumpspiels.
Das ist für mich verantwortungslos und sehr ernüchternd. Für das Land und die ganze Welt.

Trump ohne die Rep. Partei und ihren Support wäre nicht Präsident.

Das Problem Donald Trump sehe ich vor allem als desaströses Versagen der Republikanischen Partei.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon King Kong 2006 » So 26. Feb 2017, 12:59

Der aufrichtige Geschäftsmann versteckt sich. Er nimmt nicht am traditionellen Korrespondenten Dinner teil. Wozu auch? Sowas muss man eher in Demokratien. Presse betitelt er als Volksfeinde. Der Mann ist ein Geschenk für so einige Hardliner in der Welt.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 27. Feb 2017, 05:15

Vongole hat geschrieben:(23 Feb 2017, 01:46)

Ich galube, diese ganze Diskussion geht am Thema vorbei.
Ja, ich halte Trump für narzisstisch, aber das hat ihn nicht gehindert, ein Imperium aufzubauen - inklusive gigantischer Pleiten - und sein Machtgefüge aufzubauen.
Er hat den Einfluss der Tea Party Bewegung gut erkannt und für seine Zwecke genutzt, er hat Geld und Macht gezielt eingesetzt, um Fernsehsender zu beeinflussen, siehe Fox-News.
Wenn wir ihn schlicht für krank erklären, was wollen wir ihm dann anlasten, welche Verantwortung?
"Der arme Irre kann doch nichts dafür" ?
Trump twittert sich seine Welt, aber im Hintergrund zieht er Strippen, die durchaus zeigen, welch ein Machtmensch er ist. Er mag hinfallen, aber leider steht er immer wieder auf.
Fakten? Interessieren nicht, sind eben alternative.
Wir werden mit diesem Menschen leben müssen für die nächsten 4 Jahre, denn an ein Impeachment glaube ich nicht bei den Mehrheitsverhältnissen in Kongress und Senat,
Vielleicht sollten wir mal diskutieren, was wir hier in Europa tun können, um ihm zu begegnen, ein Europa zu stärken, das Amerika standhalten kann.


Der Lauf der Geschichte.
Im römischen Reich waren es auch nachweislich kranke Irre an der Spitze einer Hochkultur, die diese schließlich zerstört haben.
Oder wie war das noch in Deutschland, vor nicht allzu langer Zeit, war da nicht Jemand, der es an die Spitze geschafft hat und durch seinen Wahn halb Europa zerstört hat ?

Die Richtlinien der amerikanischen Führung unter Bannon als Drahtzieher, zielen ebenfalls auf Zerstörung ab und Neuaufbau.
Viel Anders als die Ziele einen IS- Staat aufbauen zu wollen sind diese Konservativen auch nicht, aber deutlich perfider und unterschwelliger.
Und damit soll man nun leben ?
Nein, wenn kranke Irre mit einem Atomkoffer herumlaufen , muß man auf sehr angespannt sein in die Zukunft blicken zu wollen.

Vielleicht soll es so sein, gefühlt gewählt wird Groß und es kommt dabei heraus : Zerstört !
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Poet » Mo 27. Feb 2017, 09:47

zollagent hat geschrieben:(23 Feb 2017, 14:23)

Wie alt wären denn diese "Szenen aus Schweden"?

es gibt alte und neue . die Szenen werden kontinuierlich neu erzeugt :D

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