Donald Trump als Präsident und Person

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schelm
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon schelm » Di 21. Feb 2017, 10:55

JJazzGold hat geschrieben:(21 Feb 2017, 09:33)

Brennende Autos oder Mülltonnen?
Ich gestehe, meine schwedischen Sprachkenntnisse erschöpfen sich in Floskeln wie, tack sa mycket för ta bloma.

Wäre Trump seiner Zeit voraus, fände ich das weitaus besorgniserregender, als hinke er der Zeit hinterher.

Ihr Grund zur Sorge scheint berechtigt.

http://www.epochtimes.de/politik/europa ... 53986.html
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JJazzGold
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon JJazzGold » Di 21. Feb 2017, 11:14

schelm hat geschrieben:(21 Feb 2017, 10:55)

Ihr Grund zur Sorge scheint berechtigt.

http://www.epochtimes.de/politik/europa ... 53986.html


Mitnichten, Steinewerfer, Auto- und Mülltonnenanzünder, Geschäftezerstörer, etc. der linksextremen Szene sind uns in Deutschland seit einer Zeit, Jahrzehnte, bekannt, da konnten so Einige, die heute beim Wort Flüchtlinge hyperventilieren, das Wort Flüchtlinge noch nicht einmal buchstabieren.

Trump selbst straft Diejenigen, die ihm jetzt Vorausblick bescheinigen wollen, Lügen, durch seinen Erklärungsversuch, er habe sich auf einen veralteten Fox Bericht bezogen. Ergo scheint auch Trumps innere Timeline, gestört zu sein. Der Versuch, Trump zum Propheten zu stilisieren scheitert an Fakten.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon schelm » Di 21. Feb 2017, 11:24

JJazzGold hat geschrieben:(21 Feb 2017, 11:14)

Mitnichten, Steinewerfer, Auto- und Mülltonnenanzünder, Geschäftezerstörer, etc. der linksextremen Szene sind uns in Deutschland seit einer Zeit, Jahrzehnte, bekannt, da konnten so Einige, die heute beim Wort Flüchtlinge hyperventilieren, das Wort Flüchtlinge noch nicht einmal buchstabieren.

Trump selbst straft Diejenigen, die ihm jetzt Vorausblick bescheinigen wollen, Lügen, durch seinen Erklärungsversuch, er habe sich auf einen veralteten Fox Bericht bezogen. Ergo scheint auch Trumps innere Timeline, gestört zu sein. Der Versuch, Trump zum Propheten zu stilisieren scheitert an Fakten.

Tja, nur wen interessiert das ? Interessanter ist doch, wie man sich allerorten geradezu lustig gemacht hat im Stile von welches Problem ? Es gibt kein Problem in Schweden. Ab und zu fällt mal ne Bratwurst auf den Grill. Klar, deswegen muss nun " Sputnik " und " Epoch Times " wieder ran, vielleicht geht ja noch was und man kann das als Fake news verkaufen ? Die Mainstreammedien halten sich zu der Meldung bisher bedeckt. Wundert mich nicht.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 21. Feb 2017, 11:26

Nomen Nescio hat geschrieben:(20 Feb 2017, 11:24)

einverstanden. das war aber nicht sein ziel. denn dann könnte er genügend beispiele aus seinem eigenen lande geben. es gibt da genügend »slums«.

trump quengelt die ganze zeit über fakenews. und doch, wenn es ihm in den kram paßt, wird das sofort ausgespielt.

N.B. falschnachrichten = fakenews :D


Was soll man eigentlich von einem Präsidenten halten der die Fox-News konsumiert?
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Nomen Nescio » Di 21. Feb 2017, 11:42

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Feb 2017, 11:26)

Was soll man eigentlich von einem Präsidenten halten der die Fox-News konsumiert?

:thumbup: und dazu noch derer meinung glaubt...
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon JJazzGold » Di 21. Feb 2017, 12:35

schelm hat geschrieben:(21 Feb 2017, 11:24)

Tja, nur wen interessiert das ? Interessanter ist doch, wie man sich allerorten geradezu lustig gemacht hat im Stile von welches Problem ? Es gibt kein Problem in Schweden. Ab und zu fällt mal ne Bratwurst auf den Grill. Klar, deswegen muss nun " Sputnik " und " Epoch Times " wieder ran, vielleicht geht ja noch was und man kann das als Fake news verkaufen ? Die Mainstreammedien halten sich zu der Meldung bisher bedeckt. Wundert mich nicht.


Wie oft werden in Schweden pro Jahr nachweislich von Einwanderern solche Ereignisse gestaltet?

Tatsache ist: In Schweden herrschen keine bürgerkriegsähnlichen Zustände. Im Gegenteil, die Integration der Flüchtlinge läuft im Großen und Ganzen gut, wie ein OECD-Bericht aus dem Mai 2016 der Regierung in Stockholm bescheinigte. Warum stürzen sich rechte Medien wie Breitbart.com, die Nachrichtenseite, die früher von Trumps jetzigen Chefberater Steve Bannon geleitet wurde, also auf Schweden?

Bernd Parusel, Migrationsexperte im schwedischen Einwanderungsamt, hat eine Vermutung: Häme. „Schweden hat sich lange als ein Land profiliert, in dem Flüchtlinge willkommen sind. Jetzt genießen Populisten es, das Land vorzuführen und zu zeigen: Es klappt doch nicht“, erklärt er im Gespräch mit FAZ.NET. Da kommen Dinge wie Bandenkriminalität in Malmö gerade recht. Rechte Medien wie die deutschen „PI-News“ greifen das nur zu gerne auf und titeln: „55 islambedingte No-Go-Areas“. Die Polizei selbst traue sich nicht mehr in diese Viertel, hieß es in dem dazugehörigen Text. Die schwedische Erklärung dafür: Die Polizei hatte lediglich eine Liste mit Orten aufgestellt, an denen sie mehr Präsenz zeigen wollte.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 87383.html

Was beschweren Sie sich, in den schwedischen Medien wird doch nachweislich über die Randale berichtet.
Trump hat darin nichts verloren, der bezog sich auf vorgestern Nacht, was in der Realität ein alter Fox Report bezüglich des Stockholm Syndroms war. Was kreative Gedankenvorgänge bezogen auf die Trump Ära und deren Verursacher zulässt.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Kaorukun » Di 21. Feb 2017, 13:55

Jawohl, wie wagen es bloß diese Mistkerle die doppelpluswahren Berichte des Wahrheitsministeriums anzuzweifeln und hier ihren Ungutdenk zu verbreiten :mad:
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Poet » Di 21. Feb 2017, 14:14

Schweden hat massive Probleme mit Menschen aus islamischen Ländern. Dieses zu leugnen bringt nichts und daraus eine Verschwörungstheorie gegen Schweden zu machen, ist auch lächerlich.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Unité 1 » Di 21. Feb 2017, 14:43

Was hat das alles mit Trump zu tun? (Der wohl eher am MBS (mexican border syndrom) leidet. :p)
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 21. Feb 2017, 15:06

Poet hat geschrieben:(21 Feb 2017, 14:14)

Schweden hat massive Probleme mit Menschen aus islamischen Ländern. Dieses zu leugnen bringt nichts und daraus eine Verschwörungstheorie gegen Schweden zu machen, ist auch lächerlich.


Wenn man solchen Meldungen nachgeht kommt immer nur heiße Luft heraus. Immerhin bist du so konsequent gleich auf jede Form eines Beweises deiner Behauptung zu verzichten. Es ist so weil deine Idole es behaupten. Basta.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon elmore » Di 21. Feb 2017, 16:09

JJazzGold hat geschrieben:(21 Feb 2017, 09:21)

Schade, bis zum markierten Satz las sich Ihr Post wie eine sachliche Trump-Öffentlichkeit-Wahrnehmung Diskussionsgrundlage. Was, wie ab der markierten Stelle erkenntlich, an dem zitierten FAZ Artikel gelegen hat.


Da stieß wohl jemanden, anhand des avatars auch nachvollziehbar, der Hinweis auf einen gerichts- und aktenkundig vorübergehend für unzurechnungsfähig erklärten CSU_Minister sauer auf. *Da ich selbst - als Eingeborener Bayer schon immer in diesem Bundesland lebe, in dem sie mutmaßlich auch leben,
einem Land, in dem man durchaus des öfteren nach dem gesundheitlichen Zustand von amts- regierungsverantwortlichen Würdenträgern fragen könnte, erlaubte ich mir den Hinweis auf den meineidigen Innenminister der CSU. Die Parallelen im Kontext zu der derzeitigen Diskussion
um Trumps tatsächliche geistige Gesundheit unterscheiden sich nur insofern, als "Old Schwurhand's" damaliger Fall nicht dieses mediale öffentliche Interesse weckte oder politisch so folgenschwer war.

Wie auch immer. Schade an ihrem Post fand ich, dass Sie an keiner Stelle auf ihre vorverurteilende Ferndiagnose eingingen, die zwar im Brustton der kompetenten Überzeug wiederholt
zur Diskussion gestellt wurde, ohne jedoch die damit verbundene Gefahr einer Stigmatisierung psychisch Kranker Menschen damit auch nur ansatzweise als Diskriminierungsgefahr wahrzunehmen.

Und es stellt sich hier durchaus die Frage, ob die Diskussion und Beurteilung der politische Person des Präsidenten Trump sich nicht besser auf politische Fakten und Handlungen beschränken sollte.

In diesem Zusammenhang müsste man nämlich meines Erachtens und für den Fall, dass Trump psychisch erkrankt sei und damit unfähig bzw. ungeeignet sei, auch erwähnen bzw. fragen, wieso das
all jene seiner Regierungsmannschaft nicht erkennen (wollen) oder können? - Weil sie auch "einen an der Lampe" haben, wie Trump? Ihre Wahrnehmung und der damit einhergehende Realitäts- und Verdrängungszustand
nicht sehen kann, wie geistig krank ihr Präsident ist? - Ist die ganze Amerikanische Regierung unter Trump gar psychisch erkrankt? - Oder ähnlich dem Co-Alkoholismus entsprechend unfähig,
die Realität zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Für mich ist das, wie auch das Beispiel von Friedrich Zimmermann (CSU) belegen sollte, eine gefährliche Diskussion. Als Minister hat er - abseits der üblichen CSU-eigenen Welt - durchaus keinen
größeren Schaden angerichtet oder - aufgrund seiner Krankenakte - ein besonderes, politisches Zurechnungsrisiko dargestellt. Bei all den großen und kleinen Macken, die nicht nur Menschen wie Trump oder Zimmermann
mit sich herumtragen (müssen), sondern die wohl auch Ottonormalbürger/-in zuweilen zu schultern hat, sollten wir vorsichtig mit solchen Ferndiagnosen sein.

Es ist ja nicht so, dass diametral entgegengesetzte politische Positionen und Meinungen automatisch dazu taugen, die jeweils andere Seite deshalb für "gaga" und "plemmplemm" zu erklären. Hier der Marktliberale,
erzkonservative Anhänger des Kapitalismus und da der eingefleischte und unverbesserliche Kommunist. Natürlich kann man der jeweils anderen Seite bei der Unterschiedlichkeit der politischen Vorstellung
attestieren, sie sei "krank" und man könne das Festhalten an solchen Vorstellungen nur mit "geistiger Erkrankung oder auch gewisser geistiger Umnachtung" rational erklären.

Aber wohin soll das führen? Dieses Stigmatisieren per psychiatrischer Ferndiagnosen?

Im Falle des Präsidenten Trump und seiner Regierung ist es wahrscheinlich so, dass sich für den Rest der Welt bisher Amerika und seine wesentlichen Positionen, besonders seinen Verbündeten und Wertefreunden
gegenüber, nie so radikal umschwenkend darstellte. Man sich damit gar nicht befasste und befassen wollte. Niemand kam auf den Gedanken, dass die USA nie die Nato, nie den Welthandel in der derzeitigen Form auch mal höchst US-egoistisch hinterfragen könnten.
Mit Trumps Präsidentschaft änderte sich das schlagartig, wenn in der dargebrachten Form sehr merkwürdig, verstörend und fast schon einer Schocktherapie gleichend. Die USA unter Trump und seiner Regierung
diese Fragen unverblümt, offen und knallhart stellen. Fragen, von denen man den Eindruck hat, zumindest in Europa, dass die USA das gar nicht dürfen….Fast scheint es so, dass speziell Europa aus dem bequemen Dornröschenschlaf erwacht und nun Heulen und Zähneklappern angesagt ist.

Plötzlich sieht man sich einer politischen! Position gegenüber, innerhalb der man nicht mehr einfach zum großen, starken Bruder USA laufen kann, wenn man angepöbelt wird. Nix mehr mit "Lass mich in Ruhe, sonst sage ich es
Donald Duck und der verhaut dich dann!" - Peter Scholl-Latour wurde im übrigen stets verlacht, wenn er darauf hinwies, dass sich in der Zukunft die sogenannte - vor allem militärische Solidarität -
der USA auch einmal drastisch wandeln könnte oder werde. Deshalb Europa, auch Deutschland, seine eigene, glaubwürdige militärische Abschreckung selbst gestalten müsse. Statt sich immer auf's neue nur
auf das große Amerika zu verlassen. Er sah es einfach realpolitisch als gefährlich an, weil alleine schon Interessenverschiebungen der USA schlicht zu weniger Notwendigkeit führen könnte, sich
auf Europa zu konzentrieren. Obamas Regierungszeit war ja schon dadurch gekennzeichnet, übrigens von Anfang an, wenn auch nicht gerne oder gar nicht wahrgenommen, dass der Hauptfocus
bzw. das deutlich vorrangigere Interessensgebiet der USA in den asiatisch-pazifischen Raum wechselte. Und das aus USA-Sicht auch nötig und geboten sei.

Der zunehmende Rückzug aus klassischen aussenpolitischen Gebieten wie dem israelisch-palästinensischen Konflikt, der Ukraine-/Krimkrise, auch im Syrienkonflikt, bis hin zum Rückzug aus Afghanistan
und zunehmend weniger Engagement als Schutzmacht Europas war durchaus erkennbar bereits bei Obama Programm. Und ich bin sicher, unter Hillary Clinton hätte es da keine wesentliche Änderung gegeben. Im Gegenteil.

Man kann feststellen, und das wird wohl nicht nur durch Trump selbst transportiert, dass speziell in der republikanischen Partei, aber auch durchaus bei den Democrats, ein Umdenken begonnen hat, das man
in der Frage, die man sich in den USA wohl schon länger stellt, etwa so verdichten könnte: "Wieso sollen wir gigantische Lasten und Ausgaben schultern, sind am Ende des Tages "bad boy Amerika" für die ganze Welt,
mit dem unangenehmen Effekt, dass wir uns um unser eigenes Land und Vieles, das da verbesserungswürdig ist, zu wenig kümmern (können), während der restliche Westen, unsere Freunde
das wirtschaftlich und finanziell ausnutzen. China und Japan natürlich auch.

In diesem Zusammenhang verweise ich darauf, dass der schwelende Fernostkonflikt speziell zwischen Japan und China und auch die Rolle der USA im asiatisch-pazifischen Raum um die
nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärische Vormachtstellung, schon länger da ist, und auch schon Präsident Obama sehr wichtig war. Bei Trump ist es ebenso.

Vielleicht ist es auch so, dass unter Trump all die angesprochenen Bereiche nun offen und unverblümt auf das politische Tablet kommen, und auch, was Europa, speziell auch Deutschland
angeht, die Dinge nicht einfach mehr in politische Wattebäuschen verpackt, still und leise vom Tisch gekehrt werden können, während man einfach so weiter macht, als wäre nichts
gewesen. Als würde sich die Welt und auch die politischen Macht- und Wirtschaftspole gar nicht verschieben und die Interessenslagen sich gerade zu statisch-starr kaum bewegen.

Trumps Präsidentschaft stellt viele Dinge auf den Prüfstand. Die Person selbst ist äusserst schwer verdaulich. Das geht mir genauso. Aber in deshalb gleich als psychisch krank
fern zu diagnostizieren, halte ich für gefährlich...
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon JJazzGold » Di 21. Feb 2017, 16:49

elmore hat geschrieben:(21 Feb 2017, 16:09)

Da stieß wohl jemanden, anhand des avatars auch nachvollziehbar, der Hinweis auf einen gerichts- und aktenkundig vorübergehend für unzurechnungsfähig erklärten CSU_Minister sauer auf. *Da ich selbst - als Eingeborener Bayer schon immer in diesem Bundesland lebe, in dem sie mutmaßlich auch leben,
einem Land, in dem man durchaus des öfteren nach dem gesundheitlichen Zustand von amts- regierungsverantwortlichen Würdenträgern fragen könnte, erlaubte ich mir den Hinweis auf den meineidigen Innenminister der CSU. Die Parallelen im Kontext zu der derzeitigen Diskussion
um Trumps tatsächliche geistige Gesundheit unterscheiden sich nur insofern, als "Old Schwurhand's" damaliger Fall nicht dieses mediale öffentliche Interesse weckte oder politisch so folgenschwer war.



Sie sind schon ein putziges Kerlchen, dass sich nicht scheut eine Ferndiagnose zu stellen und dies gleichzeitig bei anderen anzuprangern versucht.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon schelm » Di 21. Feb 2017, 17:22

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Feb 2017, 15:06)

Wenn man solchen Meldungen nachgeht kommt immer nur heiße Luft heraus. Immerhin bist du so konsequent gleich auf jede Form eines Beweises deiner Behauptung zu verzichten. Es ist so weil deine Idole es behaupten. Basta.

Ja, natürlich. Dank Code 291.

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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 21. Feb 2017, 17:45

schelm hat geschrieben:(21 Feb 2017, 17:22)

Ja, natürlich. Dank Code 291.

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... eigen.html


Das sagt nichts aus. Man weiß nicht welche Intention sich dahinter verbirgt. Es werden außerdem auch Verbrechen auf Flüchtlinge/Flüchtlingsheime nicht kommuniziert. Allerdings bekommen Journalisten auf Nachfrage trotzdem Informationen. Du lieferst also auch nur heiße Luft.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Nomen Nescio » Di 21. Feb 2017, 18:46

ist dies VT nummer soviel oder ist es wahr?
The Domestic Conspiracy That Gave Trump The Election Is In Plain Sight
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon schelm » Di 21. Feb 2017, 19:37

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Feb 2017, 17:45)

Das sagt nichts aus. Man weiß nicht welche Intention sich dahinter verbirgt. Es werden außerdem auch Verbrechen auf Flüchtlinge/Flüchtlingsheime nicht kommuniziert. Allerdings bekommen Journalisten auf Nachfrage trotzdem Informationen. Du lieferst also auch nur heiße Luft.

In diesem Stadtteil gab es schon 2013 Ausschreitungen. 80 % Migrationsanteil. Schweden hat hohe Vergewaltigungsraten und eine signifikante Verschlechterung der inneren Sicherheit im Alltag im Zuge der Flüchtlingsmigration zu verzeichnen. Insbesondere in Städten wie Malmö oder Stockholm. Ist alles mit relativ wenig Mühe zu googeln, trotz Code 291. Aber, glaub halt was du willst, will deine heile Welt nicht stören.
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon schelm » Di 21. Feb 2017, 20:01

Köstlich bissige Kommentare auf Welt.de zu den Vorkommnissen in Schweden :

" War Trump's Aussage jetzt etwa ein Musterbeispiel für "postfaktisch"? D.h. die Fakten haben sich im Nachhinein (postum) eingestellt? "


" Man liest es im Artikel (die Rechtfertigungen): Hohe Arbeitslosigkeit und vor allem hat sich die Polizei dort schon früher schlecht aufgeführt... "

" Das also meinte Trump vor 2 Tagen, als er von den Vorkommnissen in Schweden sprach. Offensichtlich kann er hellsehen! Ok. Kann so schwierig ja nicht sein. Ich probiers auch mal: Auch in Deutschland wird es diese Art von Ausschreitungen geben. Und auch zu Terroranschlägen wird es noch in 2017 kommen. Vom Terror verschont werden: Polen, Ungarn, Tschechien. Wetten? "


https://www.welt.de/politik/ausland/art ... isten.html
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Schnitter » Di 21. Feb 2017, 20:25

JJazzGold hat geschrieben:(20 Feb 2017, 11:02)

Gestern Abend soll in Schweden der Tat einem Kind eine Bratwurst ins Grillfeuer gefallen sein.

http://www.rp-online.de/politik/ausland ... -1.6618757


Den fand ich ganz nett:

https://twitter.com/RNDLFSTGLTZ/status/ ... 92/photo/1

Dass der Trump so ein Depp ist hätte wohl kaum einer für möglich gehalten.

Wie sagte seine runzelige Beraterin zu dem angeblichen "Bowling Massaker" doch gleich.....das sind keine Lügen sondern "alternative Fakten". :D
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon elmore » Mi 22. Feb 2017, 01:13

JJazzGold hat geschrieben:(21 Feb 2017, 16:49)

Sie sind schon ein putziges Kerlchen, dass sich nicht scheut eine Ferndiagnose zu stellen und dies gleichzeitig bei anderen anzuprangern versucht.

Die von Ihnen gefettete Zitatsstelle ist für Sie eine Ferndiagnose? Aha.

Mich wundert nur, dass Sie ausser eher persönlich zugeschnittenen Statements in der Sache selbst, unter anderem, auch zu dem, was z.B. Allen Frances bezüglich
der Thematik Ferndiagnosen anmerkte, nichts zu sagen hatten. Auch nicht zu dem Ergebnis von Frances eigener Prüfung anhand wissenschaftlich festgelegter und begründbarer Kriterien, basierend auf den Ethikregeln und Grundlagen des Handbuchs
der Amerikanischen Gesellschaft für Psychiatrie. Anhand derer Frances wohl zweifelsfrei belegen konnte, dass eine narzisstische Persönlichkeitsstörung im Falle Trumps
seriös nicht haltbar sei. Nehmen sie doch einmal dazu Stellung, wie sich beispielsweise IHRE Ferndiagnose (=Trump hätte BSP) halten lässt,
im Gegensatz zu Fachleuten wie Frances? Was sagen sie denn dazu?
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Vongole
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Re: Donald Trump als Präsident und Person

Beitragvon Vongole » Mi 22. Feb 2017, 02:09

@elmore

Aus dem von dir zitierten Artikel:

"Deutsche Ärzte sehen das ähnlich. Der Psychiater Stefan Röpke leitet den Bereich Persönlichkeitsstörungen an der Berliner Charité und gilt als führender Experte für Narzissmus. Er sagte im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung" am Samstag zwar, dass Trump sich in der Öffentlichkeit verhalte, wie „ein Narzisst aus dem Lehrbuch“. "
Weiter:
"Trotzdem würde er solch eine Diagnose niemals unterschreiben: „Wir Psychiater diagnostizieren eine Persönlichkeitsstörung erst dann, wenn der Betroffene auch selber leidet. Wir wissen nicht, ob der US-Präsident leidet."
Nun, Trump leidet offensichtlich nicht, hat er deshalb keine narzisstischen Züge?
Ich verstehe durchaus den Aufschrei anerkannter Psychater, denn die Stigmatisierung psychisch Kranker durch Ferndiagnose, vulgo Vorurteil, hat diesen Menschen immer geschadet und trägt zu ihrer Stigmatisierung bei.
Ausserdem ist es ein beliebtes Mittel, politisch unbeliebte Personen, siehe den Steuerfahnderskandal in Hessen, ins Abseits zu stellen.
Gerade Frances weiss natürlich, wie der Umgang mit psychisch kranken in der Vergangenenheit gelaufen ist (Buchtipp: "Ich tanze so schnell ich kann von Barbara Gordon")

Jetzt kommt mein großes Aber:
Trump verhält sich narzisstisch, er leugnet Wahrheiten, er baut seine poltischen Botschaften auf Meldungen von ihm geliebter Fernsehsender auf - Fox und Schweden z.B - er spielt wie ein kleines Kind mit Bauklötzen mit der Weltpolitik, kurz. er macht sich seine Welt, wie es ihm gefällt, und was die Folgen sind, geht ihm am Allerwertesten vorbei.

Heute tendiert man dazu, dass Hitler vielleicht nicht wahnsinnig war, aber eine tiefgreifende Persönlichkeitstörung hatte, und kein Psychater hat je mit ihm gesprochen.
Das gilt auch für Nero, und der setzte Rom in Brand, weil er Feuer so schön fand.

Ich halte Trump für eine gefährliche Mischung aus Narziss und skrupellosem Machtmensch, und diese expolsive Mischung wird uns in den Untergang stürzen, wenn ihn niemad aufhält. Aber wer wäre da?

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