Fidel Castro ist gestorben.

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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Weltregierung » So 27. Nov 2016, 23:34

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 23:06)

Totalitäre Herrschaften schenken sich wenig. Zahlen über Folterungen unter Castro habe ich gerade nicht zur Hand, aber darüber wird man sich wohl nicht streiten müssen. Folter ist für niemanden angenehm, auch nicht für Kubaner.


Das habe ich auch nicht behauptet. Trotzdem halte ich Pinochets Regime unterm Strich für deutlich schlimmer, als das von Castro.

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 23:06)
Warum gibt es kein russisches Embargo gegen Assad? Der ist auch nicht nett oder liberaldemokratisch.


Keine Ahnung, soweit ich weiß gibt es überhaupt kein russisches Embargo gegen irgendwen. Was hat das mit Kuba zu tun? Fasziniert Dich Russland so sehr, dass Du jeden Strang damit zumüllen musst?
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » So 27. Nov 2016, 23:48

Weltregierung hat geschrieben:(27 Nov 2016, 23:34)

Das habe ich auch nicht behauptet. Trotzdem halte ich Pinochets Regime unterm Strich für deutlich schlimmer, als das von Castro.

Inwiefern - sind die Zahlen so anders oder die baulichen Einrichtungen?

Keine Ahnung, soweit ich weiß gibt es überhaupt kein russisches Embargo gegen irgendwen. Was hat das mit Kuba zu tun? Fasziniert Dich Russland so sehr, dass Du jeden Strang damit zumüllen musst?

Du sprachst doch vom US-Embargo, von den Zeiten des Kalten Krieges und von Pinochet. Darauf gehe ich dann eben thematisch ein. Die USA hat mit Chile so viel zu tun wie Russland mit Kuba, oder nicht ?
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Ingo » Mo 28. Nov 2016, 00:07

Ein Widerspruch von Ideal und Wirklichkeit ist doch der Normalzustand dieser Welt. Einerseits der Wunsch der Menschen nach einem erträglichen Leben, andererseits der Anspruch des Kapitals auf uneingeschränkte Macht zur Expansion... das kann man täglich erfahren unter allen Regimes. Da war Kuba ein utopischer Versuch und wird nun wohl wieder eingefangen werden von der Realität, die von den USA geschaffen wird, mit Coca Cola und Kanonen.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Ger9374 » Mo 28. Nov 2016, 00:22

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 23:48)

Inwiefern - sind die Zahlen so anders oder die baulichen Einrichtungen?


Du sprachst doch vom US-Embargo, von den Zeiten des Kalten Krieges und von Pinochet. Darauf gehe ich dann eben thematisch ein. Die USA hat mit Chile so viel zu tun wie Russland mit Kuba, oder nicht ?




Um beurteilen zu können, ob Castros Herrschaft blutiger war als Pinochets Diktatur fehlen Informationen. Es ist warscheinlicher das unter Castros Regierung chirugischer vorgegangen wurde gegen Regimegegner, bei Pinochet wurde massiver erschossen. Gefoltert. Pinochet herrschte durch Terror. Bei Castro gab es einen oft ehrlichen Personenkult.Auf alle Fälle war Pinochet brutaler in seiner Machtausübung.Franco in Spanien war auch so ein Diktator, kompromisslos!!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 28. Nov 2016, 00:30

Ingo hat geschrieben:(28 Nov 2016, 00:07)

Ein Widerspruch von Ideal und Wirklichkeit ist doch der Normalzustand dieser Welt. Einerseits der Wunsch der Menschen nach einem erträglichen Leben, andererseits der Anspruch des Kapitals auf uneingeschränkte Macht zur Expansion... das kann man täglich erfahren unter allen Regimes. Da war Kuba ein utopischer Versuch und wird nun wohl wieder eingefangen werden von der Realität, die von den USA geschaffen wird, mit Coca Cola und Kanonen.

In manchen Stadtcafés gibt es Coca-Cola aus Mexiko und gleichzeitig wird auf manchen Fincas noch oder wieder mit Ochsen das Feld gepflügt. Traktoren gibt es zwar auch, aber oft fehlen Ersatzteile.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 28. Nov 2016, 01:19

Ich halte auch herzlich wenig von der undifferenzierten Castro-Verehrung durch große Teile der Linken, Castro nun aber mit einem faschistischen Diktator gleichzusetzen, unter dessen 17jähriger Herrschaft mindestens 3100 Menschen dem staatlichen Terror zum Opfer fielen und mindestens 27255 gefoltert wurden, ist auch nicht besser.


Laut Wiki wurden in Castros ersten Jahren der Herrschaft "einige tausend" politische Gegner inhaftiert und hingerichtet. 1965 sind Arbeitslager für moralisch Unzuverlässige eingerichtet worden, später auch für "soziale Abweichler", worunter u. a. Homosexuelle zu verstehen waren. Opposition ist kategorisch als Verschwörung von USA und CIA betrachtet worden.

Zahlenangaben über Folterungen habe ich im Moment nicht gefunden.

Auf den ersten Blick scheinen die Zahlen sich nicht sonderlich von jenen zu unterscheiden, die sich auf Pinochets Diktatur beziehen. Die Partei Die Linke hält eine "respektvolle Würdigung" des Ablebens von Castro aber für "angemessen". Auf Pinochet bezogen vermutlich nicht. Es sieht nicht so aus, als ob dies an den Zahlen liegen würde.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Ger9374 » Mo 28. Nov 2016, 01:23

Das passt auch nicht zu den ewig gestrigen:-))
Aber mit Aufräumarbeiten hatte Castro gewiss auch zu tun. Tagesgeschäft.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alexyessin » Mo 28. Nov 2016, 08:15

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 23:00)

Die Frisur war auch anders. Das verstehen, glaub ich, fast alle.


Jede Frisur ist anders.
Also, wo ist dein Problem? War jetzt Pinochet der gute Diktator weil er nicht mit den Russen gebandelt hat? Sags uns halt.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alexyessin » Mo 28. Nov 2016, 08:15

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Nov 2016, 01:19)

Auf den ersten Blick scheinen die Zahlen sich nicht sonderlich von jenen zu unterscheiden, die sich auf Pinochets Diktatur beziehen. Die Partei Die Linke hält eine "respektvolle Würdigung" des Ablebens von Castro aber für "angemessen". Auf Pinochet bezogen vermutlich nicht. Es sieht nicht so aus, als ob dies an den Zahlen liegen würde.


Was hast du denn immer mit deinem Pinochet? Erkläre doch mal sachlich.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alexyessin » Mo 28. Nov 2016, 08:19

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 23:48)
Du sprachst doch vom US-Embargo, von den Zeiten des Kalten Krieges und von Pinochet. Darauf gehe ich dann eben thematisch ein. Die USA hat mit Chile so viel zu tun wie Russland mit Kuba, oder nicht ?


Hast du in Geschichte immer gepennt?

Vor der Ernennung Ernesto Guevara zum Notenbankchef hatte Fidel Castro beste Beziehungen zu den USA. Auch hier wieder dein bewusster Fehler, wenn er denn überhaupt einer ist.
Castro wurde nicht von der SU unterstützt als er gegen Batista zu Felde zog. Pinochet wurde von den USA unterstützt als er gegen den demokratischen Präsidenten Allende geputscht hat.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Keoma » Mo 28. Nov 2016, 08:24

Castro und besonders Che waren in den USA zuerst beliebt wie Popstars.
Nur das Ding mit dem Sozialismus haben sie ihnen dann nicht verziehen.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alexyessin » Mo 28. Nov 2016, 10:38

Keoma hat geschrieben:(28 Nov 2016, 08:24)

Castro und besonders Che waren in den USA zuerst beliebt wie Popstars.
Nur das Ding mit dem Sozialismus haben sie ihnen dann nicht verziehen.


Das kam aber erst später. Die Hinwendung von Fidel zum Sozialismus war erst nach dem Abbruch der Beziehungen mit Havana.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 28. Nov 2016, 13:32

Alexyessin hat geschrieben:(28 Nov 2016, 08:15)

Jede Frisur ist anders.
Also, wo ist dein Problem? War jetzt Pinochet der gute Diktator weil er nicht mit den Russen gebandelt hat? Sags uns halt.

Alexyessin hat geschrieben:Was hast du denn immer mit deinem Pinochet? Erkläre doch mal sachlich.

Alexyessin hat geschrieben:Hast du in Geschichte immer gepennt?
Vor der Ernennung Ernesto Guevara zum Notenbankchef hatte Fidel Castro beste Beziehungen zu den USA. Auch hier wieder dein bewusster Fehler, wenn er denn überhaupt einer ist.
Castro wurde nicht von der SU unterstützt als er gegen Batista zu Felde zog. Pinochet wurde von den USA unterstützt als er gegen den demokratischen Präsidenten Allende geputscht hat.


Das mit der Frisur war ein Scherz, um auf den inhaltlichen Kontext hinzuweisen. Die Frage war, was den entscheidenden Unterschied ausmacht, welcher Diktator A eine "respektvolle Würdigung" (Linke) zustehen lässt und einem Diktator B ewige Verdammnis.
Erklär doch mal sachlich.

Ich vermute jetzt mal, es liegt an der poppigen Erscheinung - die war schnittiger, fescher, die Uniform grüner, dazu die Sprüche und die Zigarre als Kult-Symbole. Idi Amin wird auch nicht mithalten können, eher dann Gaddafi und Arafat. Es hat etwas mit Popkultur zu tun.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon odiug » Mo 28. Nov 2016, 13:38

Na ja ... Castro hat einen korrupten Diktator ins Exil gejagt, der sein Land an die US Mafia verscherbelte, Pinochet hat einen demokratisch gewaehlten Praesidenten umbringen lassen.
Castro hat das Gesundheitswesen und die Bildung fuer alle zugaenglich und bezahlbar gemacht, Pinochet hat US Firmen sein Land "bezahlbar" gemacht, in dem er Gewerkschaftler und Dissidenten umbringen liess.
Also ein paar Unterschiede gibt es da schon, wie immer man zu Castro stehen will.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alexyessin » Mo 28. Nov 2016, 13:41

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Nov 2016, 13:32)

Das mit der Frisur war ein Scherz, um auf den inhaltlichen Kontext hinzuweisen. Die Frage war, was den entscheidenden Unterschied ausmacht, welcher Diktator A eine "respektvolle Würdigung" (Linke) zustehen lässt und einem Diktator B ewige Verdammnis.
Erklär doch mal sachlich.


Das habe ich dir schon erklärt.
Pinochet hat einen demokratisch gewählten Präsidenten geputscht und ist an seinem Tode massgeblich beteiligt. Castro hat einen Diktator vertrieben.
Diesen einfachen Unterschied wirst sogar du verstehen.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 28. Nov 2016, 14:40

Idi Amin hat auch einen anderen Autokraten vertrieben. Ob das zur Verklärung reicht, ist eine andere Frage.

„Nordwest Zeitung“: Die Reaktionen auf den Tod Castros oszillieren zwischen Heldenverehrung und verdruckstem Umschleichen der historischen Wahrheit. Besoffen von Revolutionsromantik, den Geist verklebt von verlogenen, heroischen Erzählungen, drückt sich nicht nur die deutsche Linke vor der Wahrheit. Die lautet: Castro war ein blutbefleckter Diktator, ein Feind der Freiheit, ein Kriegstreiber - kurz einer jener bösen Geister des 20. Jahrhunderts, die mit Stalin und Mao in einem Atemzug genannt werden müssen.
http://www.focus.de/politik/ausland/so- ... 63291.html
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alexyessin » Mo 28. Nov 2016, 14:42

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Nov 2016, 14:40)

Idi Amin hat auch einen anderen Autokraten vertrieben. Ob das zur Verklärung reicht, ist eine andere Frage.

http://www.focus.de/politik/ausland/so- ... 63291.html


Du kannst es nicht lassen, oder? Anstatt das du einmal zugibst, das du geistigen Dünnpfiff geschrieben hast, nein................
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Ger9374 » Mo 28. Nov 2016, 14:46

Alexyessin hat geschrieben:(28 Nov 2016, 13:41)

Das habe ich dir schon erklärt.
Pinochet hat einen demokratisch gewählten Präsidenten geputscht und ist an seinem Tode massgeblich beteiligt. Castro hat einen Diktator vertrieben.
Diesen einfachen Unterschied wirst sogar du verstehen.



Batista galt als Diktator von Gnaden der USA, kommt noch dazu.!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 28. Nov 2016, 14:59

Ja, wenn das so ist, sollte man die respektvolle Huldigung Castros vielleicht als Pflichtübung einführen und kostenlos Havannas verteilen. Die Bundesregierung gibt sich allerdings noch etwas skeptisch:

Die Bundesregierung hat den am Freitag gestorbenen kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro als historische Gestalt gewürdigt, sein Lebenswerk aber scharf kritisiert. Castros Revolution habe «die Insel und die Bewohner der Insel auf Jahrzehnte an ein System der politischen Unterdrückung gebunden», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. «Die Meinungsfreiheit, die Menschenrechte jedes Einzelnen, die Demokratie - das kam in Fidel Castros Denken nicht vor.» Die bis heute andauernde Verfolgung politisch Andersdenkender gehöre zu seinem Erbe.
http://www.europeonline-magazine.eu/bun ... 97525.html
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alexyessin » Mo 28. Nov 2016, 15:57

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Nov 2016, 14:59)

Ja, wenn das so ist, sollte man die respektvolle Huldigung Castros vielleicht als Pflichtübung einführen und kostenlos Havannas verteilen. Die Bundesregierung gibt sich allerdings noch etwas skeptisch:

http://www.europeonline-magazine.eu/bun ... 97525.html


Wie wäre es wenn du einfach mal aufhörst Dummfug und Blödsinn zu schreiben. Das ist ja nicht das erste Mal in diesem Forum, das dir so ein "Lapsus" passiert.
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