Fidel Castro ist gestorben.

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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » So 27. Nov 2016, 18:20

Weltregierung hat geschrieben:(27 Nov 2016, 13:40)

Möge diese etwas besser sein, als die der meisten anderen lateinamerikanischen Länder.

Unter den ersten, die kondoliert haben, waren Wagenknecht und Bartsch. Das ist bezeichnend - Gewehr bei Fuß für Museums- und Mausoleumspolitik. Nun gehören zwar Coca-Cola-Blechschilder ebenso wie Chuevera-T-Shirts zur traditionellen folkloristischen Volkskunst, wer aber Zukunftsmodelle entwerfen will, wird mehr brauchen.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon HerrSchmidt » So 27. Nov 2016, 18:27

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 18:20)

Unter den ersten, die kondoliert haben, waren Wagenknecht und Bartsch. Das ist bezeichnend - Gewehr bei Fuß für Museums- und Mausoleumspolitik. Nun gehören zwar Coca-Cola-Blechschilder ebenso wie Chuevera-T-Shirts zur traditionellen folkloristischen Volkskunst, wer aber Zukunftsmodelle entwerfen will, wird mehr brauchen.


Klug, dass Du der richtigen Analyse von "Weltregierung" nicht widersprichst.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Jekyll » So 27. Nov 2016, 18:36

Antonius hat geschrieben:(27 Nov 2016, 17:48)

So ist es.
Die sogenannte Kuba-Krise, die in Kuba Karibik-Krise genannt wird, wurde von Chruschtschow und Kennedy - Gott-sei-Dank - besonnen und mit Vernunft beigelegt,
gegen die Stimmen der Hardliner.
Einer dieser unbesonnenen Hardliner, die während der Kuba-Krise bar jeder Vernunft agierten, war eben Fidel Castro. Kriegst du eigentlich noch mit, was hier gepostet wird? Dieser Wahnsinnige forderte von den Sowjets allen Ernstes den atomaren Erstschlag, für den Fall, dass die Amerikaner Kuba angegriffen hätten.

Und die US-Atomraketen in der Türkei, die auf die Sowjetunion gerichtet waren, wurden abgebaut, ein äußerst positiver Nebeneffekt.
Das ist richtig, unterm Strich waren die Sowjets die eigentlichen Sieger der Kuba-Krise.
Kahn hat es begriffen => https://youtu.be/GMnBOQAxe4c
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Weltregierung » So 27. Nov 2016, 18:45

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 18:20)

Unter den ersten, die kondoliert haben, waren Wagenknecht und Bartsch. Das ist bezeichnend - Gewehr bei Fuß für Museums- und Mausoleumspolitik. Nun gehören zwar Coca-Cola-Blechschilder ebenso wie Chuevera-T-Shirts zur traditionellen folkloristischen Volkskunst, wer aber Zukunftsmodelle entwerfen will, wird mehr brauchen.


Was haben diese inhaltsleeren Phrasen mit meinem Beitrag zu tun?
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alexyessin » So 27. Nov 2016, 18:51

Adios Maximo Leader.
Damit steht die Lisbeth langsam alleine aus ihrer Generation da.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon twilight » So 27. Nov 2016, 19:10

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 18:20)

Unter den ersten, die kondoliert haben, waren Wagenknecht und Bartsch. Das ist bezeichnend - Gewehr bei Fuß für Museums- und Mausoleumspolitik. Nun gehören zwar Coca-Cola-Blechschilder ebenso wie Chuevera-T-Shirts zur traditionellen folkloristischen Volkskunst, wer aber Zukunftsmodelle entwerfen will, wird mehr brauchen.

Auf ihrer FB-Seite heulen sich die Linken gegenseitig die Ohren voll :D
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » So 27. Nov 2016, 19:16

HerrSchmidt hat geschrieben:(27 Nov 2016, 18:27)

Klug, dass Du der richtigen Analyse von "Weltregierung" nicht widersprichst.

Die folkloristische Linke braucht weder Analysen noch Ratschläge. Sie kann selbst festlegen, dass das Volk glücklich zu sein hat, wenn das Mausoleum nur groß genug gebaut wird. Den Beobachtern steht da nur der bescheidene Kommentar zu.
;)
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » So 27. Nov 2016, 19:21

Weltregierung hat geschrieben:(27 Nov 2016, 18:45)

Was haben diese inhaltsleeren Phrasen mit meinem Beitrag zu tun?

Es scheint nicht ganz einfach zu sein, dich in eine behagliche Stimmung zu versetzen. Aber im ernst, Kuba hat jetzt die Chance, einen neuen Weg zu beschreiten. Sollte für Frühlingsgefühle weiterhin kein Platz sein, kann man sich immer noch einen Cuba Libre bestellen. Traditionell.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DMD » So 27. Nov 2016, 19:24

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 18:20)

Unter den ersten, die kondoliert haben, waren Wagenknecht und Bartsch. Das ist bezeichnend - Gewehr bei Fuß für Museums- und Mausoleumspolitik. Nun gehören zwar Coca-Cola-Blechschilder ebenso wie Chuevera-T-Shirts zur traditionellen folkloristischen Volkskunst, wer aber Zukunftsmodelle entwerfen will, wird mehr brauchen.


Und was ist daran bezeichnend?

Jekyll hat geschrieben:(27 Nov 2016, 18:36)

Einer dieser unbesonnenen Hardliner, die während der Kuba-Krise bar jeder Vernunft agierten, war eben Fidel Castro. Kriegst du eigentlich noch mit, was hier gepostet wird? Dieser Wahnsinnige forderte von den Sowjets allen Ernstes den atomaren Erstschlag, für den Fall, dass die Amerikaner Kuba angegriffen hätten.


Könnte es nicht sein, dass das einfach nur Taktik war? Kuba ist klein und die Amerikaner mächtig. Die Angst vor den Amis war ja auch nicht unbegründet. Da man selbst keine Atomwaffen hatte, mit denen man drohen konnte, hat man halt mit den Atomwaffen der Sowjets gedroht. Das ist völlig normales militärisches Verhalten. Daraus abzuleiten, dass Castro wahnsinnig war ist jedenfalls übertrieben.
Auf Provokationen gehen ich nicht ein. Ich bin hier, um zu diskutieren und nicht um Menschen zu beleidigen oder um mich beleidigen zu lassen.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Ger9374 » So 27. Nov 2016, 19:32

[quote="Alana4"](27 Nov 2016, 16:16)

Ich hab dem mal die Hand geschüttelt. der war nämlich an unserer Schule vor vielen vielen Jahren. Ich weiß aber noch: Der Mann sah richtig gut aus! Ich war ein kleines Schulmädchen ;) ]

Hast du einen Lolli geschenkt bekommen?
Oder eine eine Kalaschnikow?? Das muss ja mindestens 60 Jahre her sein. Gab es da schon
Fernsehen. Oder habt ihr noch Wochenschau geguckt. Hast du ne Havanna abgestaubt.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » So 27. Nov 2016, 19:40

twilight hat geschrieben:(27 Nov 2016, 19:10)

Auf ihrer FB-Seite heulen sich die Linken gegenseitig die Ohren voll :D

Wenn ich das richtig lese auf der FB-Präsenz der Linken, soll das Ableben des Diktators respektvoll gewürdigt werden. Ein Umstand, der im Falle des Todes von Pinochet wohl anders betrachtet wird.

Die Beurteilung von Fidel Castro ist und bleibt sicherlich widersprüchlich. Aber er ist und bleibt auch eine herausragende Persönlichkeit der Weltgeschichte, der eine wichtige Stimme aus globalen Süden gegen die imperiale Politik des globalen Nordens war. Wir sollten uns daher vor Einseitigkeiten, wie Vergleichen mit Kim Jong Un oder auch Heiligsprechungen zurückhalten. Eine respektvolle Würdigung an seinen Todestag halten wir aber für angemessen.
https://www.facebook.com/linkspartei/?fref=ts

Pinochet als "wichtige Stimme" des Südens im Kampf gegen den Kommunismus zu würdigen, käme mir nicht mal im Ansatz über die Lippen. Aber gut, es gibt auf der Seite auch kritische Stimmen.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alana4 » So 27. Nov 2016, 20:10

Ger9374 hat geschrieben:(27 Nov 2016, 19:32)



war in den 70-ern, Fernsehen gab es da selbstverständlich schon, einen Lolli hab ich nicht bekommen, eine Havanna auch nicht.
Und Waffen in Kinderhänden.......das war absolut unüblich.
Kann ja da, wo du herkommst, anders sein.

Der Mann war halt auf Staatsbesuch- und hat sich volksnah gegeben. Wie mir scheint, war er das zu jener Zeit auch wirklich. Blumen....ich erinnere mich an unglaublich viele Blumen.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alexyessin » So 27. Nov 2016, 20:12

DMD hat geschrieben:(27 Nov 2016, 19:24)



Könnte es nicht sein, dass das einfach nur Taktik war? Kuba ist klein und die Amerikaner mächtig. Die Angst vor den Amis war ja auch nicht unbegründet. Da man selbst keine Atomwaffen hatte, mit denen man drohen konnte, hat man halt mit den Atomwaffen der Sowjets gedroht. Das ist völlig normales militärisches Verhalten. Daraus abzuleiten, dass Castro wahnsinnig war ist jedenfalls übertrieben.


Wahnsinnig war er nicht.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » So 27. Nov 2016, 20:39

DMD hat geschrieben:(27 Nov 2016, 19:24)

Und was ist daran bezeichnend?

Es kennzeichnet den anachronistischen Geist, auf den der Corpus allerdings noch reflexhaft schnell reagiert.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Weltregierung » So 27. Nov 2016, 21:49

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 19:40)

Wenn ich das richtig lese auf der FB-Präsenz der Linken, soll das Ableben des Diktators respektvoll gewürdigt werden. Ein Umstand, der im Falle des Todes von Pinochet wohl anders betrachtet wird.

https://www.facebook.com/linkspartei/?fref=ts

Pinochet als "wichtige Stimme" des Südens im Kampf gegen den Kommunismus zu würdigen, käme mir nicht mal im Ansatz über die Lippen. Aber gut, es gibt auf der Seite auch kritische Stimmen.


Das ist auch garnicht notwendig, das haben Frau Thatcher und Herr Strauß schon für Dich erledigt.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Alexyessin » So 27. Nov 2016, 21:55

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 19:40)

Wenn ich das richtig lese auf der FB-Präsenz der Linken, soll das Ableben des Diktators respektvoll gewürdigt werden. Ein Umstand, der im Falle des Todes von Pinochet wohl anders betrachtet wird.

https://www.facebook.com/linkspartei/?fref=ts

Pinochet als "wichtige Stimme" des Südens im Kampf gegen den Kommunismus zu würdigen, käme mir nicht mal im Ansatz über die Lippen. Aber gut, es gibt auf der Seite auch kritische Stimmen.


Das Ableben Pinochets und Castro zu vergleichen ist aber schon etwas arg übertrieben.
Soweit ich mich erinnern kann, hat doch Pinochet den demokratischen Präsidenten Allende geputscht, während Fidel sich wenigstens einen Diktator ausgesucht hat.
Verstehst du das?
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » So 27. Nov 2016, 22:02

Weltregierung hat geschrieben:(27 Nov 2016, 21:49)

Das ist auch garnicht notwendig, das haben Frau Thatcher und Herr Strauß schon für Dich erledigt.

Wäre ja auch fast beschämend, wenn die Partei Die Linke die einzige Kraft wäre, die einen Diktator als Stimme des Südens respektvoll würdigt und huldigt.

Thatcher und Strauß habe ich nie gewählt, aber haben die Briten Pinochet nicht sogar mal festgenommen?
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon Weltregierung » So 27. Nov 2016, 22:23

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Nov 2016, 22:02)

Wäre ja auch fast beschämend, wenn die Partei Die Linke die einzige Kraft wäre, die einen Diktator als Stimme des Südens respektvoll würdigt und huldigt.

Thatcher und Strauß habe ich nie gewählt, aber haben die Briten Pinochet nicht sogar mal festgenommen?


Ich halte auch herzlich wenig von der undifferenzierten Castro-Verehrung durch große Teile der Linken, Castro nun aber mit einem faschistischen Diktator gleichzusetzen, unter dessen 17jähriger Herrschaft mindestens 3100 Menschen dem staatlichen Terror zum Opfer fielen und mindestens 27255 gefoltert wurden, ist auch nicht besser.

Durch die kubanische Revolution wurde keine liberale Demokratie beseitigt, sondern eine faschistische Diktatur, mit der die meisten, die nach der Revolution plötzlich ihre Sorge um die Menschenrechte der Kubaner entdeckten, komischerweise kein Problem hatten. Warum gab es eigentlich kein Embargo der USA gegen Batista?
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » So 27. Nov 2016, 23:00

Alexyessin hat geschrieben:(27 Nov 2016, 21:55)

Das Ableben Pinochets und Castro zu vergleichen ist aber schon etwas arg übertrieben.
Soweit ich mich erinnern kann, hat doch Pinochet den demokratischen Präsidenten Allende geputscht, während Fidel sich wenigstens einen Diktator ausgesucht hat.
Verstehst du das?

Die Frisur war auch anders. Das verstehen, glaub ich, fast alle.
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Re: Fidel Castro ist gestorben.

Beitragvon DarkLightbringer » So 27. Nov 2016, 23:06

Weltregierung hat geschrieben:(27 Nov 2016, 22:23)

Ich halte auch herzlich wenig von der undifferenzierten Castro-Verehrung durch große Teile der Linken, Castro nun aber mit einem faschistischen Diktator gleichzusetzen, unter dessen 17jähriger Herrschaft mindestens 3100 Menschen dem staatlichen Terror zum Opfer fielen und mindestens 27255 gefoltert wurden, ist auch nicht besser.

Durch die kubanische Revolution wurde keine liberale Demokratie beseitigt, sondern eine faschistische Diktatur, mit der die meisten, die nach der Revolution plötzlich ihre Sorge um die Menschenrechte der Kubaner entdeckten, komischerweise kein Problem hatten. Warum gab es eigentlich kein Embargo der USA gegen Batista?

Totalitäre Herrschaften schenken sich wenig. Zahlen über Folterungen unter Castro habe ich gerade nicht zur Hand, aber darüber wird man sich wohl nicht streiten müssen. Folter ist für niemanden angenehm, auch nicht für Kubaner.

Warum gibt es kein russisches Embargo gegen Assad? Der ist auch nicht nett oder liberaldemokratisch.

Ich halte auch nichts von der Pinochet-Verehrung durch Strauß. 1958 war ich allerdings noch nicht auf der Welt, sonst hätte ich Kritik üben können.
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