Trump eine Chance geben

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Nathan
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Nathan » Do 24. Nov 2016, 07:39

Kibuka hat geschrieben:(23 Nov 2016, 21:45)

Rechtsbrüder? Fehlargumentationen? Nachgewiesen?

Deine Phantastereien solltest du besser deinem Therapeuten erzählen und nicht mir.

Du hast weder etwas nachgewiesen, noch irgendwelche Fehlargumentationen aufgedeckt. Und von mir schon dreimal nicht!

Bei Licht betrachtet bist du geradezu die Inkarnation der Fehlargumentation. Die letzte Fehlleistung habe ich hier http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=3737524#p3737524 aufgedeckt. Sie hat eine lange Ahnenreihe.
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Cat with a whip
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Cat with a whip » Do 24. Nov 2016, 14:12

Der Hetzer, Hochstapler, Lügner und Betrüger Trump, der noch im Wahlkampf die Spaltung der Nation zu forcierte und mit absurden Lügen und Verwörungstheorien versuchte Bürger aufzuhetzen, fordert nun mit einer sülzigen Rede zu Thanksgiving Eintracht ein. Nur wird er sich gebrannt haben, falls er nun hofft man würde ihn ohne Grund nachsichtiger beurteilen.
Trump beendet seine Botschaft mit den Worten: "Lassen Sie uns dankbar sein für alles, was wir haben.

http://www.tagesspiegel.de/politik/vide ... 86910.html

Besonders dankbar kann Trump seinen naiven und verwirrten Wählern sein, denn er beginnt bereits das was er hat dank seines neuen Einfluß zu mehren, Zum anderen kommt er bereits mit seinen Unternehmerinteressen in Konflikt mit den Interessen der USA und seinem Amt.
Donald Trump Is Already Using the Presidency to Enrich His Businesses

http://www.vanityfair.com/news/2016/11/ ... -interests
http://www.usatoday.com/story/news/poli ... /93821292/
http://europe.newsweek.com/donald-trump ... 8081?rm=eu
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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syna
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon syna » Do 24. Nov 2016, 20:29

SozialistPatriot hat geschrieben:(16 Nov 2016, 14:18)

Auch wenn ich lieber Bernie Sanders, als Präsident gesehen hätte, muss ich dennoch sagen, man sollte Trump erst eine Chance geben, nach ein paar Monaten kann man ein erstes politisches Urteil über ihn fällen.
Es ist für mich unbegreiflich wie dein Politiker Namens Steinmeier Präsident werden soll. Ein Präsident sollte nicht nur Demokrat, sondern auch Diplomat sein und das ist Steinmeier mit solchen Äußerungen über Trump nicht.
Im übrigen ist Trump noch der Bessere, wenn man Cruz und andere tea-Party Hardliner sieht. Auch wenn Trump poltrig ist, so sind die anderen nicht weniger Gefährlich, nur vielleicht charmanter.


Hää, Sorry, aber ... aber ... ähhh ... :?: :mad2:

sind da eventuell die Maßstäbe verrutscht?

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Es ist eigentlich vollkommen unglaublich. Da ist auf der einen Seite Hillary Clinton,
die Vorkämpferin für Gleichheit von Frauen und überhaupt allen Menschen.
Die Vorkämpferin für soziale Gerechtigkeit (siehe Steuerreform, Gesundheit usw.)

Schon sehr früh bekam Hillary soviel Gegenwind und musste soviele Anfeindungen
überwinden. Dass sie dabei etwas "tougher" geworden ist, das ausgerechnet
wird ihr heute gerne vorgeworfen. Das ist eklig und widerwärtig.

Dann heißt es, sie hätte Geld für Vorträge genommen? Häää? Guck Dir mal
irgendeinen Politiker bei uns an: Steinbrück hat Riesensummen für Vorträge
eingenommen, obwohl er NUR mal Kandidat war. So ziemlich jeder FDP-Politiker
kassiert Unsummen für kleinste Auftritte. Heiko Maas hat jüngst - als Minister -
sogar für "gesponserte" Gespräche Geld kassiert. Das wird Hillary groß angekreidet,
obwohl es hier wie in den USA vollkommen üblich ist.

Dann die E-Mail-Affäre: Da hat Hillary vom falschen Server aus Mails versandt.
Was ist das bitte für ein Verbrechen? Solcher Kleinscheiß wird da im Wahlkampf
hochgepeitscht. Das ist doch nicht normal. Wenn so'n Kleinkram hochgetrieben
wird, dann wird man solches bei JEDEM Politiker, der ja schließlich mindestens
zuvor Gouverneur oder Senator war, in Hülle und Fülle finden können. Auch bei
jedem deutschen Politiker. Auch bei denen der LINKEN, da hat bestimmt jeder
Zweite schon mal eine E-Mail vom falschen Server versandt und für eine Rede
Geld kassiert.

Nur bei Hillary kommt das immer wieder in die Medien - so als ob es vielen quer
im Magen liegt, dass da jetzt mal eine intelligente Frau nach oben strebt.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Auf der anderen Seite Trump. Unvergleichlich: Der lügt nachweislich bei fast
jedem seiner Auftritte Zig mal. Jeder andere Politiker - auch Hillary Clinton -
würde dafür unsäglich abgestraft und wäre weg vom Fenster. Trump aber
lügt ungeniert - voll in die Kamera. Voll in die Fresse der Dummen, die ihm
seinen Scheiß auch noch glauben. Wenn Du das siehst, das ist der helle Wahnsinn.
So einer wie Trump dürfte nur in drittrangigen Unterhaltungsshows in
Hinterhof für Lacher sorgen, aber doch nicht auf der politischen Bühne - doch
nicht bei der Bewerbung für das höchste Amt.

Hillary Clinton macht klar politische Aussagen, die - aus US-Sicht - auf der
linken sozialen Seite angesiedelt sind. Sie wird also die Reformpoltiik von
Barack Obama für mehr soziale Gerechtigkeit weiterbetreiben - und auch
besonders Elemente von Bernie Sanders einfließen lassen.

Nicht so dagegen Trump: Trump will die Steuern für Superreiche drastisch
erniedrigen. Von 45% auf 15% senken! Rate mal, wer stattdessen wohl mehr
wird zahlen müssen? Schließlich muss Trump ja seine ganzen Programme,
Aufbau der verlassenen Innenstädte, Wiederaufbau der Army-Zentren in
Pittsburgh und Virginia usw. bezahlen? Woher nimmt er es? Klar, da werden
still und heimlich die Steuern und Gebühren für alle - besonders die untersten
Schichten betreffend - angehoben werden müssen.

D.h. wenn Trump sagt "Make Amerika great again!" dann heißt das übersetzt:
"Make Amerika great for" Meinesgleichen: Millionäre und Milliardäre. Die Kleinen
werden das gefälligst bezahlen! Er verarscht seine Klientel der Abgehängten
und "Forgotten" nach Strich und Faden. Und die merken das noch nicht mal.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Abgehängten und "Forgotten" lassen sich wie dumme Schafe zu Schaffott
führen. Zu ihrer eigenen Schlachtbank! Von Donald Trump.

Was für eine Ironie!
--~~/§&%"$!\~~--
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odiug
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon odiug » Do 24. Nov 2016, 21:05

Es geht los : Trump's america first :thumbup:
Productplacement und der dezente Hinweiss, man koenne doch auslaendische Staatsgaeste und Diplomaten in dem neuen, super dupen Trump Hotel in der Alten Post unterbringen :D
Ich sage es euch ... das wird so weitergehen und immer schlimmer.
Der Mann kann sich nicht von seinem Vermoegen trennen ... von was solle er denn leben ?
Einem Praesidentengehalt ?
Wie soll das denn gehen :eek: :?: :eek:
Das steck dir mal an den Hut ... das sind Paenuts, zahlt die maintenance fee fuer die Condo im Trump Tower.
Dass da noch keiner eine Analogie zu Barad-dûr , dem dunklenTurm Saurons in Modor aus Herr der Ringe zog ist erstaunlich :p
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Sabine99
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Sabine99 » Di 29. Nov 2016, 20:39

Ger9374 hat geschrieben:(22 Nov 2016, 11:30)

Das verrückte an der ganzen Sache Fehler werden wiederholt. Das ganze kennt man aus dem kalten Krieg . Das sind Stellvertreter kriege. Es geht gewürzt mit ordentlich Religion um Einfluss in der Region. Niemand weiß doch bald noch wo da wer mit wem und warum. Die Leidtragenden wie immer die Menschen. Ein blutiges Kasperletheater!! Und immer sind die anderen Schuld!! Frieden will nur der dem das gerade strategisch passt. Wären die alle Katholisch und
Der Papst hätte Rückrad müsste er alle exkommunizieren. Das sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit!Da kommt wieder das wahre Wesen von versagenden Politikern durch, die Diplomatie nur als Mäntelchen tragen.


Genauso ist es.
Die aktuellen Probleme definieren sich über die völlige Inkompetenz jeglicher politischen Verhaltensweisen , aller Macht ausübenden Politiker dieser Welt.
Primär bestimmen einige, wenige Weltkonzerne das politische, wirtschaftliche Geschehen auf diesem Planeten.
Merkel hat sich ja z.B. jetzt die Afrikapolitik auf ihre ständig wechselnde Fahne geschrieben.
Wahrscheinlich nicht wissend, das gerade deutsche bzw. europäische Unternehmen massiv verhindern, das in vielen afrikanischen Staaten Kleinbetriebe entstehen können. Dabei denke ich an die Milch/Geflügel und die Textil Industrie.
Die werden durch europäische Großunternehmen praktisch elinimiert.
Nehmt die DR Kongo.
Eines der ärmsten Länder der Welt.
Reich durch Rohstoffreichtum, 126.000.000 USD Militärhaushalt.
Unterwandert und unterstützt von der CIA , halten Großmächte wie die USA , dieses Land unter dem Joch der Vetternwirtschaft und der Korruption.
Auf Umwegen ??? erreichen auch den Kongo Waffen " made in Germany ".
Und jetzt will man Trump eine Chance geben ?
Der Typ mit einer toten Katze auf dem Kopf, ist ein Extremist.
So wie viele Amerikaner .
Er ist aber auf Grund der amerikanischen Verfassung demokratisch gewählt worden.
Und steckt euch das Argument, das die Eiskönigin Clinton mehr Stimmen als Totekatzemann hatte,irgend wohin.
Wir Weltenbürger, die jeden Abend , für den Weltfrieden, Gesundheit für unsere Lieben und das die doofen Schalker endlich mal deutscher Meister werden, beten , haben jetzt im Osten einen homophoben Zwerg sitzen, der auf Grund seines Größenwahns selbst Massenmörder wie Assad unterstützt, um sich 10 cm größer zu fühlen und im Westen einen exessiven Lügner, der versprochen hat, eine Mauer zwischen den USA und Mexiko zu bauen, keine Muslime mehr ins Land zu lassen und die Gesundheitsreform vom guten Obama an die Wand fahren zu lassen.
Ich habe in einem Beitrag auf ARTE, weinende ( wenn auch betrunkene ) Texaner sehen können, die geschworen haben, Trump mit einer Pump Gun eigenhähndig zu erschiessen, weil sie sich auf Grund aktueller Aussagen von Trump belogen und betrogen fühlen. Sie hatten Ihn gewählt.
Fassen wir zusammen:
Im eigenen Land haben wir eine Kanzlerin, die wieder antreten wird und sich dadurch auszeichnet, das sie durch eine konsequente Vermeidungsstrategie, politische, wirtschaftliche Einstellungen aktuell definiert und immer strategisch intelligent aber inkompetent handelt.
Im Osten Europas haben wir latente , offene , rechtsextreme Führungseliten.
Mitteleuropa erfährt einen starken Rechtsdrall, wobei Frankreich und Deutschland noch die Wahlen abwarten müssen.
Die USA haben sich mit der Wahl von Trump offen zum Rechtsextremismus bekannt und Russland bedarf wohl keiner näheren Erklärung.
Die Haltung Putins, keine Flüchtlinge aufnehmen zu wollen, homosexuelle Menschen per Gesetz zu ächten, sollte nicht ignoriert werden.
Das er Assad unterstützt, könnte in seiner Autobiographie vielleicht etwas negativ bewertet werden können, gelle ?
Fazit: Neben der Erderwärmung, der zunehmenen Anzahl von gewalttätigen Konflikten, der religiösen Extremisierung, der zunehmenden Anzahl von Menschen die vor Hunger und Gewalt fliehen, des Aussterbens von immer mehr Tierarten, feiern wir erstmal Weihnachten.
Ein Fest ohne Legitimation. Da keine Angaben über den Zeitpunkt der Geburt von Jesus existieren.
Weder über den Zeitpunkt seiner Geburt, noch wann er gestorben ist.
Oder wann er wieder aufgestanden ist.
Egal. Wir machen das.
" He's got the whole world in his hand ". motherfucker. :D ( Satire )
Zuletzt geändert von Sabine99 am Mi 30. Nov 2016, 19:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Nomen Nescio » Di 29. Nov 2016, 23:32

odiug hat geschrieben:(24 Nov 2016, 21:05)

Dass da noch keiner eine Analogie zu Barad-dûr , dem dunklenTurm Saurons in Modor aus Herr der Ringe zog ist erstaunlich :p

[OT] fantasyliebhaber? [/OT]
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Ger9374 » Di 29. Nov 2016, 23:46

Wir brauchen niemandem eine Chance geben der uns offensichtlich bevormunden und Schaden will.
Deutschland braucht die E.U mit Frankreich als Militärische Führungsmacht. Wir brauchen Taten statt ewiger fruchtloser Debatten mit Ländern die Europa nur als selbstverständlich ansehen.
Ein Neubeginn mit den wollenden Nationen. Der größte Querolant GB ist weg. Dann sollten notfalls andere mitgehen die meinen immer blockieren zu können.Die Größe der E.U mag variieren, aber der Wille zur Einheit muss wieder deutlich werden!!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Dieter Winter » Mi 30. Nov 2016, 12:35

Ger9374 hat geschrieben:(29 Nov 2016, 23:46)

Deutschland braucht die E.U mit Frankreich als Militärische Führungsmacht.


Wenn der FN die Wahl gewinnt, dürfte das wohl auf ein russisch-französisches Bündnis hinaus laufen.
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Ger9374 » Mi 30. Nov 2016, 12:40

Das sehe ich als Sarkasmus:-)) Auch Le Pen
Kommt um Realpolitik nicht herum. Frankreich
Steht im Wahlkampf , und wie so schön formuliert wurde, Kein Wahlversprechen überlebt den Wahltag.
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Sabine99 » Do 1. Dez 2016, 20:07

Dieter Winter hat geschrieben:(30 Nov 2016, 12:35)

Wenn der FN die Wahl gewinnt, dürfte das wohl auf ein russisch-französisches Bündnis hinaus laufen.


Nein. Diese Einschätzung ist falsch.
Wenn der FN die Wahl gewinnen sollte, ist es das Ende der EU.
So wie wir sie kennen.
Ein Bündnis mit Russland werden nur Diktaturen eingehen.
Die aktuellen , politischen Ereignisse zeigen, das die Unrechtsstaaten Russland, Türkei und China sich langsam aber sicher annähern.
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Adam Smith » Do 1. Dez 2016, 20:15

Sabine99 hat geschrieben:(01 Dec 2016, 20:07)
Die aktuellen , politischen Ereignisse zeigen, das die Unrechtsstaaten Russland, Türkei und China sich langsam aber sicher annähern.


Die Chinesen gehen nicht davon aus, dass Erdogan nett sein wird, wenn man ja nur keinen Fehler macht und sich vor ihm auf dem Boden wälzt.

Es ist willkürlich. Besonders Deutsche, aber auch andere EU-Bürger türkischer Abstammung, mit türkisch klingenden Namen oder auch nur Einreisestempeln im Pass vom Türkei-Urlaub haben neuerdings Probleme bei der Einreise nach China. So wurde zwei Trainern und zwei Profis des Basketball-Bundesligisten ALBA Berlin diesen Monat die Einreise verweigert. Das türkische Trainer-Duo Ahmet Caki und Fatih Gezer, der türkische Spieler Engin Atsür, aber auch der Amerikaner Dominique Johnson, der früher in der Türkei gespielt hatte, durften nicht zu einem Freundschaftsspiel nach China reisen.

.

China setzt auch Brüssel unter Druck. Die derzeit verhandelte Visafreiheit für Türken in der EU ist Peking ein Dorn im Auge. "Chinesische Sicherheitsbehörden haben gegenüber der EU große Bedenken geäußert", sagt ein EU-Diplomat. "Es wird offenbar eine Bedrohung chinesischer Interessen durch eine unkontrollierte Einreise von Uiguren mit türkischem Pass nach Europa angenommen."


http://www.rp-online.de/politik/ausland ... -1.6303482


Warum China keine Türken mehr ins Land lässt

08.10.2016 15:37 Uhr
Türkischer Name? Urlaub in der Türkei gemacht? Das könnte ein Problem bei der nächsten China-Reise werden. Klagen von Bundesbürgern über Einreiseverbote nehmen zu. Der Grund ist einfach.


http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 39228.html

Die Chinesen zeigen Härte.
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Sabine99 » Do 1. Dez 2016, 20:47

Adam Smith hat geschrieben:(01 Dec 2016, 20:15)

Die Chinesen gehen nicht davon aus, dass Erdogan nett sein wird, wenn man ja nur keinen Fehler macht und sich vor ihm auf dem Boden wälzt.



http://www.rp-online.de/politik/ausland ... -1.6303482



http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 39228.html

Die Chinesen zeigen Härte.



Das ist nichts Neues.
Und die Aussage, das Chinesen Härte zeigen, ist falsch.
Die chinesische Diktatorenelite zeigt Härte.
Wie immer.
Wird aber eher langfristig einen Domino Effekt definieren.
Wieso ?
Putin wird Russland weiter in die globale Isolation führen und auf Nationalismus setzen.
Erdogan geht den gleichen Weg.
Putin sucht also notgedrungen Verbündete und geostrategische Vorteile.
Erdogan muss , wenn er weiterhin seinen defätistischen, gewaltsamen Weg fort führen will, ebenso sichere Verbindungen knüpfen.
Erdogan hat das Kurdenproblem und mittlerweile auch den IS als Feind.
Wobei ja nicht wirklich klar ist, ob Erdogan den IS zur Bekämpfung der Kurden unterstützt oder nicht.
Jetzt der Domino Effekt.
Lenkt Putin nicht ein und das ist für einen homophoben , gewalttätigen Nationalisten eher unwahrscheinlich, wird er sich dem chinesischem Unrechtsstaat finanziell und politisch nähern.
Und das hat er schon.
Erdogan, als größenwahnsinniger Sultan, sucht bekannter Maßen mittlerweile die Nähe zu Putin.
Langfristig ist die Türkei in der EU nicht mehr erwünscht.
Fazit:
Putin sucht den Schulterschluss zu China. Erdogan sucht den Schulterschluss zu Putin.
Die einzige Frage die jetzt noch beantwortet werden müsste, ist, ob China seine guten wirtschaftlichen Verhältnisse zur EU , diesem europäischen Konflikt,opfert.
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Ger9374 » Fr 2. Dez 2016, 00:39

China wäre am längeren Hebel.Ob die Chinesen wirklich am Russischen Bären Interesse haben?
Strategisch Wäre die Einflusssphäre der beiden
Länder so groß das die USA in der Region fast
Egalisiert wäre.Das könnte man wohl behaupten.
Die Türken sind selbst für die Russen mehr Spielball als strategisch Verbündeter. Nur in der Nato hat die Türkei Gewicht, im Verbund.Da auch zukünftige Konflikte in der Welt wegen Handel und Rohstoffen entbrennen dürften, hat China höchstens Interesse an Zugriff auf Russlands Rohstoffe.Es bleibt die Frage, was ist Putin bereit zu opfern für eine Kooperation mit China. Und
ist der Preis hoch genug um einen Handelskrieg mit dem freien Westen zu riskieren? China kommt alleine zurecht, geduldig wartet der Drache und sieht seine Chancen. China kann alles aussitzen!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Sabine99 » Fr 2. Dez 2016, 16:51

Ger9374 hat geschrieben:(02 Dec 2016, 00:39)

China wäre am längeren Hebel.Ob die Chinesen wirklich am Russischen Bären Interesse haben?
Strategisch Wäre die Einflusssphäre der beiden
Länder so groß das die USA in der Region fast
Egalisiert wäre.Das könnte man wohl behaupten.
Die Türken sind selbst für die Russen mehr Spielball als strategisch Verbündeter. Nur in der Nato hat die Türkei Gewicht, im Verbund.Da auch zukünftige Konflikte in der Welt wegen Handel und Rohstoffen entbrennen dürften, hat China höchstens Interesse an Zugriff auf Russlands Rohstoffe.Es bleibt die Frage, was ist Putin bereit zu opfern für eine Kooperation mit China. Und
ist der Preis hoch genug um einen Handelskrieg mit dem freien Westen zu riskieren? China kommt alleine zurecht, geduldig wartet der Drache und sieht seine Chancen. China kann alles aussitzen!


Gute Argumente. Da Putin aber darauf bedacht ist, nach dem Verlust , seines Vorgartens ( Lettland Estland, Litauen, Polen , Tschechien, Slovakei und die vakante Ukraine ), sich militärisch wieder auszubreiten, sind die Türken mehr als nur ein Spielball.
Putin braucht Verbündete um die Nato zu schwächen, vielleicht sogar zu spalten oder zu verkleinern.
Erdogan ist momentan auf diesem Kurs.
Wenn Putin seinen Einfluss in Syrien festigen kann und das sieht nach Trumps Aussagen erstmal so aus, wäre die Türkei ein gewichtiger, strategischer Verbündeter.
Würde ihm das gelingen, wäre das ein , aus seiner Sicht, brillianter Schachzug.
Es bleibt also Brand gefährlich, weil Putin und auch Erdogan völlig die geopolitische Bodenhaftung verloren haben.
China könnte das ausnutzen.
Wie schnell Wirtschaftsabkommen sich in Luft auflösen können, sehen wir doch an dem Mann mit der toten Katze auf dem Kopf.
Das Problem das wir mittlerweile haben, ist doch, das niemand mehr genau weis, welche Mächte, welche Intentionen wann und wie verfolgen.
Seid Anfang des 20. Jahrhunderts, war die Einschätzung politischer Systeme und dessen strategischen Intentionen, nie so unmöglich wie 2016.
Und beim Thema zu bleiben.
Ob hier irgend Jemand Trump eine Chance gibt oder nicht.
Trump wird es nicht interessieren.
Das Ding läuft und keiner weis wohin. ;)
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Cobra9 » Sa 3. Dez 2016, 11:34

Ja mit Trump wird alles freundlicher. Sieht eher so aus als will man das US Militär aufstocken

http://breakingdefense.com/2016/12/dona ... hornberry/
Anton Tschechow

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon frems » Sa 3. Dez 2016, 20:43

Parteigenossin Palin ist nicht begeistert von Trumps Wirtschaftspolitik, obwohl er noch nicht einmal im Amt ist: http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 24302.html

:|
Labskaus!
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Kibuka » So 4. Dez 2016, 09:23

Die Grünen ziehen ihren Antrag auf Neuauszählung in Pennsylvannia zurück!
Have no heroes, look up to no-one, for if you do, the best you'll ever be is second. If you have to ask why, you'll never understand!

„Weil das Wohl von einem genauso schwer wiegt, wie das Wohl von vielen.“
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Ger9374 » Mo 5. Dez 2016, 03:13

Alles verarsche übern Teich, die drehen da alle ab.

Selbst Monty Python könnte es nicht schräger spielen, wie die Amis original:-)))
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 5. Dez 2016, 03:41

Dieter Winter hat geschrieben:(30 Nov 2016, 12:35)

Wenn der FN die Wahl gewinnt, dürfte das wohl auf ein russisch-französisches Bündnis hinaus laufen.

Das würde eine neue Resistance auf den Plan rufen.

Was auch geschieht: Die Flamme des französischen Widerstandes darf und wird nicht erlöschen.
http://www.charles-de-gaulle.de/18-juni ... ondon.html
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Ger9374 » Mo 5. Dez 2016, 04:05

Eher wird Frankreich noch intensiver an Deutschland ranrücken.Auf Augenhöhe.Das könnte der start der willigen weitergehenden Staaten in Europa werden.Aus der Not geboren!?
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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