Trump eine Chance geben

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DarkLightbringer
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 5. Dez 2016, 05:00

Ger9374 hat geschrieben:(05 Dec 2016, 04:05)

Eher wird Frankreich noch intensiver an Deutschland ranrücken.Auf Augenhöhe.Das könnte der start der willigen weitergehenden Staaten in Europa werden.Aus der Not geboren!?

Die Lordkanzlerin braucht auch Partner, die selbständig überleben können. ;)

Die Franzosen könnten einfach Valls oder Macron wählen und schon betritt eine neue Lichtgestalt die Bühne, die die Neo-Vichysten im Namen der Menschenrechts-Republik wieder in die Provinz verbannt.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Ger9374
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Ger9374 » Mo 5. Dez 2016, 05:57

Zum besten für alle !
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Cat with a whip
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Cat with a whip » Do 8. Dez 2016, 15:07

Trump hetzt schonmal weiter gegen Gewerkschaften und nun bekommt ein Gewerkschaftsführer Telefonterror nach Trumps Hetze über Twitter.
Der Gewerkschafter stellt so einiges richtig und auch Pence ist eigentlich auf seiner Seite.
https://www.washingtonpost.com/news/won ... 3f0598152e

Erinnert an Pizzagate. So wie es ausschaut sind auch die Beschwichtigungsworte Trumps nach der Wahl nichts wert. Er legt es weiter darauf an mit billigen Sprüchen die Gesellschaft zu spalten. Wo das nur enden wird...
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Cat with a whip
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Cat with a whip » Fr 9. Dez 2016, 06:53

Trump macht Puzder, den nächsten konservativen Bonzen, einen Fastfoodbetreiber, Gegner von Mindestlöhnen und Arbeiterrechten zum Arbeitsminister. Lustig: In diesem Jahr hieß Puzder eine gesteigerte Automation willkommen, da Maschinen immer höflich und umsatzsteigernd sind. Nie Urlaub nehmen, nicht zu spät kommen und es gibt keine Unfälle oder sonstige Fälle mit Alters-, Geschlechts- oder Rassendiskriminierung. Solche Kaliber werden nun mitregieren.

Hoffe mal dass die Bürger sich auch drüber freuen werden wenn ein Gesetz von Obamas Amtszeit zu bezahlten Überstunden bald wieder zurückgedreht wird wie sie sich jetzt freuen einen weiteren erklärten Kämpfer gegen das Establishment als Arbeitminister zu haben.
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syna
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon syna » Fr 9. Dez 2016, 16:14

Cat with a whip hat geschrieben:(09 Dec 2016, 06:53)

Trump macht Puzder, den nächsten konservativen Bonzen, einen Fastfoodbetreiber, Gegner von Mindestlöhnen und Arbeiterrechten zum Arbeitsminister.


Ja, was sagen denn Trumps Wähler dazu? :?:

Also die "abgehängte Mittelschicht" im inneren des Landes. Diejenigen, die vormals in Stahlindustrie, Autoindustrie
und Industrieproduktion gearbeitet haben. Die "Forgotten", die ja "niemals mehr die Forgotten" sein wollen?
Denen bleibt ja nichts weiter übrig, als bei Kleinstdienstleistern, z.B. bei Fastfoodketten, um einen Job zu betteln.
Und jetzt macht Trump also so einen "Fastfoodmagnaten" zum Arbeitsminister? Damit er die letzten Arbeitnehmer-
rechte auch noch abbaut, so dass sie fast schon "in der Sklaverei" leben müssen? Als Sklaven von Puzder & Co?

Haben sich Trumps Wähler das so vorgestellt?

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Cat with a whip
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Cat with a whip » Fr 16. Dez 2016, 19:07

Die religöse Rechte bekommt natürlich das Bildungsministerium. Hat wohl Pence eingefädelt.

The choice of DeVos is likely the handiwork of Vice President-elect Mike Pence, who as governor of Indiana expanded vouchers, said Julie Ingersoll, professor of religious studies at the University of North Florida.
“It’s been a long-standing goal of the Religious Right to replace public education with Christian education,” she said. “The long term strategy of how to change culture is through education.”

https://www.washingtonpost.com/news/act ... community/

McSchule soll zulasten öffentlicher Schulen ausgeweitet werden, ginge es nach der kommenden Bildungsministerin, der evangelikalen Geldgeierin Betsy DeVos.
Das wird insbesondere Betreiber christlicher Privatschulen freuen, wenn Steuergelder nicht mehr in säkulare, öffentliche Schulen gehen, sondern über Bildungsgutscheine in deren Kassen, zulasten Lehrergehältern und dem Steuerzahler.

http://www.taz.de/Trumps-Bildungsministerin/!5362398/

Growing up in the strict Calvinist Christian Reformed Church, Betsy DeVos’ antipathy toward public education may run in her blood. She comes from a politically active, socially conservative family. Her parents are Elsa Prince Broekhuizen and the late Edgar Prince, a Michigan couple that has funded the Religious Right for years.
The Princes have provided huge sums to both Focus on the Family and its quasi-affiliate, the Family Research Council (FRC). Even today, the FRC maintains a fulfillment center in Grand Rapids, where the Princes and the DeVoses are based. (Betsy DeVos’ brother, Erik, is notorious in his own right: He founded the controversial international security company Blackwater.)

http://www.patheos.com/blogs/friendlyat ... eparation/
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Adam Smith » Fr 16. Dez 2016, 19:11

syna hat geschrieben:(09 Dec 2016, 16:14)


Haben sich Trumps Wähler das so vorgestellt?


Wenn die Wähler von Trump arm und arbeitslos sind natürlich nicht. Bisher meckern die Wähler aber nicht. Meckern tun andere.
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Adam Smith » Fr 16. Dez 2016, 22:56

syna hat geschrieben:(09 Dec 2016, 16:14)


Ja, was sagen denn Trumps Wähler dazu? :?:

Also die "abgehängte Mittelschicht" im inneren des Landes. Diejenigen, die vormals in Stahlindustrie, Autoindustrie
und Industrieproduktion gearbeitet haben. Die "Forgotten", die ja "niemals mehr die Forgotten" sein wollen?
Denen bleibt ja nichts weiter übrig, als bei Kleinstdienstleistern, z.B. bei Fastfoodketten, um einen Job zu betteln.
Und jetzt macht Trump also so einen "Fastfoodmagnaten" zum Arbeitsminister? Damit er die letzten Arbeitnehmer-
rechte auch noch abbaut, so dass sie fast schon "in der Sklaverei" leben müssen? Als Sklaven von Puzder & Co?

Haben sich Trumps Wähler das so vorgestellt?


Wenn Trump hier im Forum schreiben würde, wer glaubst du würde den gut finden und wählen? Und wären diese User dann schockiert?
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon syna » Sa 17. Dez 2016, 07:14

Adam Smith hat geschrieben:(16 Dec 2016, 22:56)

Wenn Trump hier im Forum schreiben würde, wer glaubst du würde den gut finden und wählen? Und wären diese User dann schockiert?


Bitte: Wie ist Deine Antwort: Wer würde ihn wählen, und wären diese User dann schockiert? :s
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Cat with a whip » Sa 17. Dez 2016, 08:15

Auch nicht schlecht:

“Saudi Arabia — and I get along great with all of them. They buy apartments from me,” Trump said in Mobile, Ala. “They spend $40 million, $50 million. Am I supposed to dislike them? I like them very much.”

“Crooked Hillary says we must call on Saudi Arabia and other countries to stop funding hate,” Trump posted to Facebook in June. “I am calling on her to immediately return the $25 million plus she got from them for the Clinton Foundation!”


“Would you take money from the Saudis?” Fox News’ Sean Hannity asked recently. “No,” Trump replied.


The big money behind Trump's tech deal is from Saudi Arabia

In reality, a big chunk of the cash is likely to come from the Saudi government.
In an interview with the Wall Street Journal, Son said the source of the investment would be a $100 billion fund SoftBank launched in October with Saudi Arabia.


http://www.nydailynews.com/news/politic ... -1.2777211
http://money.cnn.com/2016/12/07/technol ... abia-fund/
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Cobra9 » Sa 17. Dez 2016, 09:14




Ja mit Trump und Co wird alles besser. Ich bin echt auf die Entwicklung gespannt.
Anton Tschechow

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Kritikaster » Sa 17. Dez 2016, 09:42

Cat with a whip hat geschrieben:(16 Dec 2016, 19:07)

Die religöse Rechte bekommt natürlich das Bildungsministerium. Hat wohl Pence eingefädelt.
https://www.washingtonpost.com/news/act ... community/
McSchule soll zulasten öffentlicher Schulen ausgeweitet werden, ginge es nach der kommenden Bildungsministerin, der evangelikalen Geldgeierin Betsy DeVos.
Das wird insbesondere Betreiber christlicher Privatschulen freuen, wenn Steuergelder nicht mehr in säkulare, öffentliche Schulen gehen, sondern über Bildungsgutscheine in deren Kassen, zulasten Lehrergehältern und dem Steuerzahler.
http://www.taz.de/Trumps-Bildungsministerin/!5362398/
http://www.patheos.com/blogs/friendlyat ... eparation/

Die (klassische) Gegenaufklärung schlägt zurück. Das ist furchterregend, zumal es nicht nur für die USA gilt, sondern einen - ja, man kann es schon so bezeichnen - weltweiten Rückschritt bedeutet.

Aber was will man anderes als eine Umleitung von Staatsgeldern in private Kassen erwarten, wenn man die Staatsfinanzen steuerverweigernden Milliardären in die Hand gibt.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: Trump eine Chance geben

Beitragvon Cat with a whip » Sa 17. Dez 2016, 12:37

syna hat geschrieben:(09 Dec 2016, 16:14)


Ja, was sagen denn Trumps Wähler dazu? :?:

Also die "abgehängte Mittelschicht" im inneren des Landes. Diejenigen, die vormals in Stahlindustrie, Autoindustrie
und Industrieproduktion gearbeitet haben. Die "Forgotten", die ja "niemals mehr die Forgotten" sein wollen?
Denen bleibt ja nichts weiter übrig, als bei Kleinstdienstleistern, z.B. bei Fastfoodketten, um einen Job zu betteln.
Und jetzt macht Trump also so einen "Fastfoodmagnaten" zum Arbeitsminister? Damit er die letzten Arbeitnehmer-
rechte auch noch abbaut, so dass sie fast schon "in der Sklaverei" leben müssen? Als Sklaven von Puzder & Co?

Haben sich Trumps Wähler das so vorgestellt?



Die Exit Polls haben die Haupt-Motive der Trumpwähler festgestellt. Die wollten vor allem einen "Wechsel". Für die war es weniger wichtig als dass der Kandidat kompetent ist oder sich für jemanden wie ihn kümmert.
Die Mehrheit (Pardon, eine Minderheit) bekommt ja nun auch ihren "Change". Zumindest einen Farbwechsel von blau nach rot. Inhaltlich kommt ja kaum noch was von den top-Wahlversprechen.

Einige der Trump-Wähler haben sich aber schon recht übel selbst beschissen. 17% der Wähler (also eine deutliche Minderheit) wollten unbedingt, dass der nächste Präsident liberaler als Obama wird und von diesen haben wahrhaftig 23% Trump die Stimme gegeben. Das sind 4%. Das sind die wahren Idioten die Trump zum knappen Sieg verhalfen und sich nun wohl am meissten die den Arsch beissen wenn sie sehen welche Leute sich Trump in die Regierung hievt. :)

Haha, Trump wählen für mehr liberale Politik. Kracher, Brüller.

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