Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

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Dieter Winter
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Dieter Winter » Sa 12. Nov 2016, 08:51

Wildermuth hat geschrieben:(12 Nov 2016, 08:28)

Nein, mein heute besonders verwirrter freund. Oder hat israel vor, die palis auszurotten?



Nicht dass ich wüsste. Was soll also Dein Vergleich - oder vielmehr die Gleichsetzung?

Auf: "Welcher Nahost Krieg? Es geht lediglich darum, die Araber, die sich widerrechtlich in Judäa/Samaria aufhalten, umzusiedeln." antwortest Du mit: "Was hitler in polen gemacht hat, war ja auch kein krieg."

Hast Du heute Deinen antisemitischen Tag, oder ärgerst Du Dich einfach nur, dass Mods Deine etwas laxe Bezeichnungen weiblicher Intimzonen missfallen?
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Wildermuth » Sa 12. Nov 2016, 08:55

Dieter Winter hat geschrieben:(12 Nov 2016, 08:51)

Nicht dass ich wüsste. Was soll also Dein Vergleich - oder vielmehr die Gleichsetzung?

Gab es keine. Heut kriegste aber wirklich nicht viel auf die reihe, was? :)

Auf: "Welcher Nahost Krieg? Es geht lediglich darum, die Araber, die sich widerrechtlich in Judäa/Samaria aufhalten, umzusiedeln." antwortest Du mit: "Was hitler in polen gemacht hat, war ja auch kein krieg."

Das macht deinen denkfehler deutlicher.

Wie ist das mit den europiden, die sich illegal in amerika aufhalten. Werden die auch "umgesiedelt"? alle 300 mio?
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Dieter Winter » Sa 12. Nov 2016, 09:05

Wildermuth hat geschrieben:(12 Nov 2016, 08:55)

Gab es keine. Heut kriegste aber wirklich nicht viel auf die reihe, was? :)


Die ist so offensichtlich, wie Dein ehemaliger screen "Tantris".

Wildermuth hat geschrieben:(12 Nov 2016, 08:55)
Das macht deinen denkfehler deutlicher.


Deutlich wird, dass Du Dich auf verdammt dünnes Eis gewagt hast. Vom Denken warst Du da offenbar völlig befreit.

Wildermuth hat geschrieben:(12 Nov 2016, 08:55)
Wie ist das mit den europiden, die sich illegal in amerika aufhalten. Werden die auch "umgesiedelt"? alle 300 mio?


Der Vergleich hinkt. Die USA - überhaupt alle Staaten auf dem Doppelkontinent - sind souverän. Judäa/Galiläa eher nicht. Allenfalls ein Teil Israels. Jordanien hat ja darauf verzichtet und ansonsten kommt niemand infrage. Aber das Thema wäre eher was für das Israel Forum.
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Wildermuth » Sa 12. Nov 2016, 09:09

Dieter Winter hat geschrieben:(12 Nov 2016, 09:05)

Der Vergleich hinkt. Die USA - überhaupt alle Staaten auf dem Doppelkontinent - sind souverän. Judäa/Galiläa eher nicht. Allenfalls ein Teil Israels. Jordanien hat ja darauf
verzichtet und ansonsten kommt niemand infrage. Aber das Thema wäre eher was für das Israel Forum.


Auch die palis haben sich für souverän erklärt. Wie die usa auch. Beides wird nicht von allen anerkannt.

Anyway... erwartest du noch an anderen ecken der welt segensreiche friedensmassnahmen mit rückendeckung trumps, ausser deiner "umsiedlung" im nahen osten?
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Europa2050 » Sa 12. Nov 2016, 09:17

Selina hat geschrieben:(11 Nov 2016, 19:26)

Was Russland und die Ukraine anbelangt, da findet man hier ganz klare Antworten. Die Viertelstunde sollte man sich mal zum Zuhören nehmen, egal, wie man nun zu dem Mann steht:

https://www.youtube.com/watch?v=0t3muqNCNJo


Mir ging es bei dem Post gar nicht um Rechtfertigungen und Begründungen sondern simpel um die von @Fadamo gestellte Behauptung, Nachbarn mit Angst seien paranoid. Und das halte ich nach der Ukraine für falsch, ja sogar arrogant.

Den Gysi (den ich für einen absolut hörenswerten Politiker halte, auch wenn ich oft nicht übereinstimme) hab ich mir angesehen und muss sagen, dass vieles in seiner Rede richtig ist, aber er selbst ja auf die Verletzten Rechtspositionen hinweist. Alles in allem - eine in wesentlichen Teilen starke Rede.

Dafür dass ich deinem Link gefolgt bin, bitte ich Dich, Dir folgenden Beitrag anzuhören (ich hoffe, du hast kein Problem mit Englisch):

https://m.youtube.com/watch?v=a6RgARKEU8k

Timothy Snyder, Harvardprofessor, ist vermutlich der beste Kenner der Geschichte Ostmitteleuropas. Dass er ausgewogen an die Themen geht, beweist u.a. dass er bereits mit Genehmigung Lukaschenkas in Minsker Archiven recherchieren konnte. Absolut hörenswert.
Denkt an 1914, denkt an 1933 ...
... und macht verdammt nochmal nicht die gleichen Fehler ... :mad2:

Mist, hab ich einige Leute doch tatsächlich überfordert. :s
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Selina » Sa 12. Nov 2016, 09:33

Europa2050 hat geschrieben:(12 Nov 2016, 08:42)

Das ist eine Sauerei, immerhin schaden damit deutsche Unternehmen deutschen Interessen. Aber - rechtlich o.k. - weder Trump noch sein Umfeld stehen auf einer Embargo-Liste.

Aber Du kannst etwas machen! Den ersten Schritt hast Du ja schon getan: informieren.

Nun (falls vorhanden): zur Deutschen Bank gehen, Konto auflösen, Begründung für deren Qualitätsmanagement angeben, zur örtlichen Sparkasse oder VR-Bank gehen (zudem bleiben dann auch noch die Steuern im Land, die Sparkassen sind z.B. der größte Steuerzahler in Deutschland) - und natürlich Freunde auffordern, das Gleiche zu tun.

Das Gleiche bei den anderen Beispielen aus deinem Link ...


Damit hast du natürlich vollkommen recht. Ich selbst habe allerdings mit besagten Unternehmen nichts zu tun. Zum Glück.
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Selina » Sa 12. Nov 2016, 09:38

Europa2050 hat geschrieben:(12 Nov 2016, 09:17)

Mir ging es bei dem Post gar nicht um Rechtfertigungen und Begründungen sondern simpel um die von @Fadamo gestellte Behauptung, Nachbarn mit Angst seien paranoid. Und das halte ich nach der Ukraine für falsch, ja sogar arrogant.

Den Gysi (den ich für einen absolut hörenswerten Politiker halte, auch wenn ich oft nicht übereinstimme) hab ich mir angesehen und muss sagen, dass vieles in seiner Rede richtig ist, aber er selbst ja auf die Verletzten Rechtspositionen hinweist. Alles in allem - eine in wesentlichen Teilen starke Rede.

Dafür dass ich deinem Link gefolgt bin, bitte ich Dich, Dir folgenden Beitrag anzuhören (ich hoffe, du hast kein Problem mit Englisch):

https://m.youtube.com/watch?v=a6RgARKEU8k

Timothy Snyder, Harvardprofessor, ist vermutlich der beste Kenner der Geschichte Ostmitteleuropas. Dass er ausgewogen an die Themen geht, beweist u.a. dass er bereits mit Genehmigung Lukaschenkas in Minsker Archiven recherchieren konnte. Absolut hörenswert.


Vielen Dank für dein Interesse. Es tut gut, mal nicht beschimpft zu werden, wenn man in weltpolitisch relevanten Fragen auch mal einen Linken zitiert. Allerdings muss ich zu meiner Schande gestehen, dass mein Englisch leider nicht ausreicht, um so einer Rede so folgen zu können, dass ich auch die Feinheiten begreife. Kann sie aber gerne weiterleiten an die sehr gut Englisch sprechenden Amerika-Kenner in meinem Umfeld.
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon unity in diversity » Sa 12. Nov 2016, 10:39

Noch eine Folge von Trumps Präsidentschaft, wäre erwähnenswert.
Die Immobilientycoone aus den USA könnten sich massiv in Europa einkaufen.
Das macht Mietwohnungen teurer, als ihre Ausstattung hergibt.
Im Ergebnis ist ein leistungsloser Kapitalabfluß in Richtung USA denkbar.
Schau ma mal, was souveräne, europäische Regierungen dagegen tun können.
Standortpolitik soll ja angeblich Sache der gewählten Volksvertreter sein.
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Summers » Sa 12. Nov 2016, 10:50

Alexyessin hat geschrieben:(11 Nov 2016, 07:51)

Die Deutsche Welle gehört zur ARD und somit kein Staatemedium.



Die DW gehört mitnichten zur ARD. Was erzählst Du eigentlich für einen Quatsch?
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Wildermuth » So 13. Nov 2016, 01:33

Summers hat geschrieben:(12 Nov 2016, 10:50)

Die DW gehört mitnichten zur ARD. Was erzählst Du eigentlich für einen Quatsch?


Die DW bringt nur ausschnitte aus dem ÖR programm.

Kinder... wie oft hatten wir das schon? Wie oft wollten unsere gross-russland-hurra-typen uns schon vorflunkern, in D würden russische zustände herrschen. Riesenpropaganda-sender, überfälle auf nachbarländer, arbeitslager für 40 sekunden musik in einer leeren kirche... ihr seid jedesmal damit eingegangen... Wie oft denn noch?
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon NMA » So 13. Nov 2016, 09:59

Es ist wirklich nicht einfach, diesem Wahlergebnis etwas Positives abzuringen, aber man kann ja vorsichtig versuchen sich auszumalen, wie schön es wäre, dank eines europäischen Verteidigungsbündnisses die Abhängigkeit von den USA zu beenden. Sprich: Die NATO endlich auflösen. Das hätte man ja schon im Zuge der Auflösung des Warschauer Paktes machen sollen.

Jetzt, da auch die Briten nicht mehr mitreden wollen, die ja immer diese Option vehement abgelehnt hatten, ist vielleicht der richtige Zeitpunkt gekommen! Das alte Europa müsste dann nicht ständig mitwürgen, wenn die USA wieder irgendwo erfolgreich in eine Krisenregionen intervenieren, nur um die Situation dort zu verschlimmbessern.
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Summers » So 13. Nov 2016, 21:03

Wildermuth hat geschrieben:(13 Nov 2016, 01:33)

Die DW bringt nur ausschnitte aus dem ÖR programm.


Quatsch mit Soße. Die DW ist der deutsche, staatliche Auslandssender, im Gegensatz zum Deutschlandfunk ist er nicht gebührenfinanziert, sondern wird direkt aus dem staatlichen Budget finanziert, ist also ein Staatsmedium.
Dir würde es gut tun, Dich erst einmal zu informieren, anstatt die Klappe so weit aufzureißen, ohne Ahnung von der Materie zu haben!
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Wildermuth » Mo 14. Nov 2016, 02:00

Summers hat geschrieben:(13 Nov 2016, 21:03)

Quatsch mit Soße. Die DW ist der deutsche, staatliche Auslandssender, im Gegensatz zum Deutschlandfunk ist er nicht gebührenfinanziert, sondern wird direkt aus dem staatlichen Budget finanziert, ist also ein Staatsmedium.
Dir würde es gut tun, Dich erst einmal zu informieren, anstatt die Klappe so weit aufzureißen, ohne Ahnung von der Materie zu haben!


Dann schau doch mal DW! Was wird da gesendet, was nicht vorher im ÖR war?

Und jetzt sag nochmal, dass DW so eine art RT ist... :)
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Summers » Mo 14. Nov 2016, 06:18

Wildermuth hat geschrieben:(14 Nov 2016, 02:00)

Dann schau doch mal DW! Was wird da gesendet, was nicht vorher im ÖR war?

Und jetzt sag nochmal, dass DW so eine art RT ist... :)


Eine ganze Menge wird da gesendet, was nicht vorher öffentlich-rechtlich war. Das weiß ich deshalb so genau, weil aus meiner Familie da Leute arbeiten. Also, hör auf, Dich herauszureden!
Im Übrigen kannst Du gar nicht das ganze Programm dieses Auslandssenders hier in Deutschland sehen und hören. Mann, mann, mann, Ihr habt so wenig Ahnung von der Materie hier, aber reißt Eure Klappe so weit auf – einfach köstlich!
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Wildermuth » Mo 14. Nov 2016, 06:49

Summers hat geschrieben:(14 Nov 2016, 06:18)

Eine ganze Menge wird da gesendet, was nicht vorher öffentlich-rechtlich war. Das weiß ich deshalb so genau, weil aus meiner Familie da Leute arbeiten. Also, hör auf, Dich herauszureden!

Aha. Was denn z.b.?

Im Übrigen kannst Du gar nicht das ganze Programm dieses Auslandssenders hier in Deutschland sehen und hören. Mann, mann, mann, Ihr habt so wenig Ahnung von der Materie hier, aber reißt Eure Klappe so weit auf – einfach köstlich!


Ich wohne nicht in D, sondern in südostasien. Natürlich kenne ich die DW seit jahren.

Es ist einfach eine verdammte lüge, zu behaupten, die deutsche regierung hätte einen propagandasender, der mit RT vergleichbar wäre.
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon harry52 » Mo 14. Nov 2016, 09:21

relativ hat geschrieben: Der Hass z.B. vieler Moslems auf die USA kommt nicht gerade direkt von Allah,

Und was ist mit dem Hass auf "Charlie Hebdo",
die politisch ziemlich links standen und die USA auch sehr kritisch sahen? Und was ist mit dem Hass des IS auf Schiiten, Aleviten, Jesiden ..., denn die absolut meisten Terroranschläge radikaler Muslime richten sich gegen andere Muslime. Vor zwei Tagne gab es beispielsweise einen Anschlag in Pakistan auf einen Sufi Schrein mit vielen Toten.

Und was ist mit der Gewalt der Taliban
gegen Mädchen, die zur Schule gehen und was ist mit ihrem Hass auf den Buddhismus, der zur Sprengung der Statuen führte?

und und und

Antiamerikaner neigen dazu, die Opfer von diesem Hass, zu Tätern zu machen.
Das ist aber falsch und ekelhaft obendrein. Ich bin Vater von zwei Töchtern und lasse mir nicht von linken und rechten Populisten erzählen, dass meine Familie mit ihrer westlichen Lebensweise, wozu auch die Gleichberechtigung der Frauen gehört, die Religionsfreiheit, die Demokratie und Meinungsfreiheit und vieles anderes, mitschuldig an dem Hass sind.

Die Amis gibt es sowieso nicht, sondern die Amis sind nicht alle gleich und sie haben immer auch Fehler gemacht (Folter im Irak, Vietnam,...), aber immer auch wieder Politiker gewählt, die die Fehler korrigiert haben. Obama war anders als Bush junior, und Trump ist wieder anders.... Hass gegen die USA ist schon alleine wegen dieser Vielfalt und Fehlerkorrektur komplett unberechtigt.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon relativ » Mo 14. Nov 2016, 09:46

harry52 hat geschrieben:(14 Nov 2016, 09:21)

Und was ist mit dem Hass auf "Charlie Hebdo",
die politisch ziemlich links standen und die USA auch sehr kritisch sahen? Und was ist mit dem Hass des IS auf Schiiten, Aleviten, Jesiden ..., denn die absolut meisten Terroranschläge radikaler Muslime richten sich gegen andere Muslime. Vor zwei Tagne gab es beispielsweise einen Anschlag in Pakistan auf einen Sufi Schrein mit vielen Toten.

Und was ist mit der Gewalt der Taliban
gegen Mädchen, die zur Schule gehen und was ist mit ihrem Hass auf den Buddhismus, der zur Sprengung der Statuen führte?

und und und
Dieser Hass kommt auch nicht von Allah, sondern hat sich ganz Menschlich entwickelt, wie der Hass einiger Moslems auf die USA bzw. den Westen. Extremisten zeichnen darüber aus, auf alles und jeden Hass zu entwickeln, die gerade nicht ihre Überzeugungen teilen, oder den sie für schuldige iher Lage halten.
Antiamerikaner neigen dazu, die Opfer von diesem Hass, zu Tätern zu machen.
Das ist aber falsch und ekelhaft obendrein. Ich bin Vater von zwei Töchtern und lasse mir nicht von linken und rechten Populisten erzählen, dass meine Familie mit ihrer westlichen Lebensweise, wozu auch die Gleichberechtigung der Frauen gehört, die Religionsfreiheit, die Demokratie und Meinungsfreiheit und vieles anderes, mitschuldig an dem Hass sind.

Nein, es ist weder falsch noch ekelhaft, sondern eine ganz nüchterne Analyse der Kausalität in den Augen der USA/Westen Hasser.
Deine Einstellung interessiert die Extremisten nicht und hat auch nicht zu deren Extremismus geführt. Da nimmst du dich ein wenig zu wichtig. Nicht die unterschiedliche Lebensweise ist Ursache für diesen Extremismus.

Die Amis gibt es sowieso nicht, sondern die Amis sind nicht alle gleich und sie haben immer auch Fehler gemacht (Folter im Irak, Vietnam,...), aber immer auch wieder Politiker gewählt, die die Fehler korrigiert haben. Obama war anders als Bush junior, und Trump ist wieder anders.... Hass gegen die USA ist schon alleine wegen dieser Vielfalt und Fehlerkorrektur komplett unberechtigt.
Habe ich behauptet , daß die Amis alle gleich sind, ich spreche hier von deren Aussenpolitik und natürlich haben die Europäer, historisch diesbezüglich genauso viel Dreck am Stecken wie die USA.
Wer am Boden ist und gefühlt auch am Boden gehalten wird, vergisst sowas auch nicht so schnell. Daraus lässt sich vorzügliche Propaganda bauen und wie einfach dies geht, haben uns die USA gerade vorgelebt. Da solltest du mit den vielen ungebildeten Moslems, die auf diese Propaganda reinfallen ein wenig nachsichtiger sein. ;)
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Dieter Winter » Mo 14. Nov 2016, 12:00

Wildermuth hat geschrieben:(12 Nov 2016, 09:09)

Auch die palis haben sich für souverän erklärt.


Und wer stellt die Regierung?

PLO? Hamas? AlQuds Brigaden? So richtig klar ist das nicht. Und wo soll sich den dieser Staat genau befinden? Im Strip? Oder ein paar Flicken im Teppich von Judäa Samaria? Das Ding ist einfach nur lächerlich, aber never ever so was wie ein souveränder Staat.

Wildermuth hat geschrieben:(12 Nov 2016, 09:09)
Anyway... erwartest du noch an anderen ecken der welt segensreiche friedensmassnahmen mit rückendeckung trumps, ausser deiner "umsiedlung" im nahen osten?


Trump hat nichts davon gesagt, dass er da mitmachen würde. Ansonsten: Wie schon erwähnt, will er die USA aus Dingen raushalten, die sie nichts angehen. Noch nicht so ganz klar ist, wie er das genau definiert.
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Summers » Mo 14. Nov 2016, 16:15

Wildermuth hat geschrieben:(14 Nov 2016, 06:49)

Aha. Was denn z.b.?



Ich wohne nicht in D, sondern in südostasien. Natürlich kenne ich die DW seit jahren.

Es ist einfach eine verdammte lüge, zu behaupten, die deutsche regierung hätte einen propagandasender, der mit RT vergleichbar wäre.


Von einem Propagandasender habe ich nichts geschrieben, das ist ein Gebilde Deiner Fantasie. Ich habe die DW als Staatsmedium bezeichnet und das ist ein Faktum.
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon UncleSams_Berater » Mi 16. Nov 2016, 19:56

relativ hat geschrieben:(11 Nov 2016, 00:04)

Die USA haben sowohl schon das stärkste Militär, als auch mit weitem Abstand höchsten Militärausgaben auf diesen Globus. Also warum will man diese dann noch erhöhen.


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