Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

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King Kong 2006
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Krieg oder nicht Krieg? Der klassische Trump? Big mouth?

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 9. Aug 2017, 07:03

Trump droht Nordkorea mit "Feuer, Wut und Macht"


Twitter-König Trump droht Nordkorea mit seiner Wut.

"Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat"


McCain: "Es ist der klassische Trump"

Trumps Parteikollege, der republikanische Senator John McCain, reagierte in einem Interview mit KTAR News verhalten auf die Äußerungen des Präsidenten. "Große Anführer" würden ihre Gegner nicht bedrohen, wenn sie nicht wirklich bereit seien, diese Drohungen auch umzusetzen. "Und ich bin mir nicht sicher, dass Präsident Trump bereit ist, zu handeln."

"Ich weiß nicht, was er da sagt, und ich habe vor langer Zeit den Versuch aufgegeben, seine Worte zu interpretieren." Die Aussagen Trumps seien nicht schrecklich, sagte McCain. "Es ist der klassische Trump, der Dinge übertreibt."

McCain und Trump waren in der Vergangenheit schon häufiger aneinandergeraten, zuletzt als sich McCain gegen einen Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform der eigenen Partei aussprach.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 61963.html


Nordkorea will mit einem Angriff auf dem US-Stützpunkt Guam kontern.

Die nordkoreanischen Streitkräfte haben den Vereinigten Staaten mit einem Raketenangriff auf die US-Pazifikinsel Guam gedroht. Das Militär ziehe eine solche Attacke "ernsthaft in Erwägung", meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch. Laut einem Sprecher der nordkoreanischen Armee könne der Plan "jederzeit" ausgeführt werden, sobald Staatschef Kim Jong Un die Entscheidung dazu treffe.

Die USA sollten ihre "rücksichtslosen militärischen Provokationen" gegen Nordkorea unterlassen, sodass man nicht "gezwungen" sei, eine "unvermeidliche militärische Entscheidung" zu treffen, sagte der Armeesprecher demnach.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 61972.html


Jenseits der Dramatik eines großen Krieges in Fernost, der auch China und Japan mit sich ziehen würde, wäre TV-Star Trump gut beraten irgendwelche Taten seinen Sprüchen über "Feuer-Wut-Macht" folgen zu lassen. Als der mit den zweitmeisten gewählten Stimmen Präsident der USA. Sonst demontiert er den Status dieser Macht. Wohin das führen kann sieht man mittlerweile seit Jahren in Nahost. Ein weiterer Meister seines Faches dereinst:

Ein iranisches Schnellboot rauscht heran, ganz nah kommt es einem US-Kriegsschiff, so dass deren Matrosen das Banner auch gut lesen können. Aufschrift: "Ihr könnt uns gar nichts."

US-Außenpolitik
Bush-Kritiker beklagen Verfall der Autorität Amerikas

"Schändlicher Rückzug", "Beschwichtigungspolitik": In den USA wächst unter Republikanern und Demokraten die Kritik an der Außenpolitik von George W. Bush. Der US-Präsident zeige in den Konflikten mit Iran und Nordkorea Schwäche statt Stärke.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 28576.html
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Wer ist in charge und was ist die Meinung der Administration?

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 9. Aug 2017, 20:46

Ein Merkmal einer Demokratie ist eine gewisse Pluralität. Es wird nur merkwürdig und zeigt eher Unprofessionalität wenn dies die Spitzen einer Administration machen. Da erwartet man Berechenbarkeit und keine abwechselnden Schocks. Während TV-Star Trump mit Feuer und Wut droht und irgendwas über US-Atomwaffen per Twitter mitteilt, versucht US-Außenminister Tillerson zu deeskalieren. Und jetzt wiederum das:

Alle Welt mahnt in der Nordkorea-Krise zu Besonnenheit, Trumps Verteidigungsminister Mattis dreht an der Eskalationsschraube: Er droht dem Regime Kim Jong Uns und dem Volk mit Vernichtung.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/a ... 62123.html


An dieser Stelle finde ich nicht primär interessant einem Staat mit der Vernichtung zu drohen, das tun andere Staaten wechselseitig auch, sondern, das es offenbar keine einheitliche Linie in der Außenpolitik der Trump-Administration gibt. DAS ist merkwürdig.

Drohungen des US-Präsidenten versetzen Washington in Sorge

Mit der Zuspitzung der Krise beraube sich Trump vieler Optionen

Eigentlich ist es keine Debatte, die da geführt wird in Washington, sondern eher ein Aufschrei kollektiven Entsetzens: Was hat er jetzt schon wieder gesagt? Seit Donald Trump in seinem Golfklub im lauschig verschlafenen Bedminster, New Jersey, verkündete, er werde Nordkorea mit "Feuer und Wut" begegnen, wie es die Welt noch nicht gesehen habe, fällt das Urteil gestandener Außenpolitiker ziemlich einhellig aus. Wenn der US-Präsident aus einem Impuls heraus die höchste verbale Eskalationsstufe wähle, beraube er sich dessen, worauf er in kniffliger Lage unter keinen Umständen verzichten sollte, warnen Republikaner wie Demokraten: Er beraube sich der Möglichkeit, unter verschiedenen Optionen zu wählen, gründlich abwägend, statt unter dem Druck unbedachter Äußerungen unter Zugzwang zu geraten. -

Brian Schatz, ein Senator, der Hawaii, den potenziell von nordkoreanischen Atomwaffen bedrohten US-Bundesstaat im Pazifik, im Kongress vertritt, klagt über den Mangel an Expertise in den Reihen der Regierung, über noch immer unbesetzte Schlüsselposten im State Department.


Trump untergrabe Amerikas Glaubwürdigkeit, indem er eine "absurde" rote Linie ziehe, sagt Eliot Engel, der ranghöchste Demokrat im außenpolitischen Ausschuss des Repräsentantenhauses

derstandard.at/2000062484314/Trump-droht-Nordkorea-mit-Atomschlag


Mangelnde Expertise? TV-Erfahrung von Trump, Tillerson ist Manager gewesen usw. Vielleicht nicht die besten in so einer Krise?

Nordkorea wird wohl seine Atomwaffen kaum entsorgen. D.h. die USA müssen jetzt liefern. Die Vernichtung Nordkoreas droht. Das müsste jetzt durchgezogen werden. Sonst kann Trump selbst mit Twittern sein dominantes Selbstbild schwer aufrecht erhalten. Den USA bleibt jetzt eigentlich nur noch der Kriegsantritt. :?:
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China und die USA

Beitragvon King Kong 2006 » Do 10. Aug 2017, 18:35

Trump will die USA stärker abkapseln. Gut, kann man machen. Nur dann kann man immer schwerer als Supermacht wirkmächtig sein. China will ganz nach oben. Deshalb machen sie - wenn auch typisch leise - an immer mehr Stellen mit. So tritt die paradoxe Situation auf, daß Trump alle vor den Kopf stösst, immer nur fordert und den Rücken zukehrt und Peking offenen Handel und Dialog bewirbt.

China und USA: Zwei Supermächte auf Kollisionskurs

Xi und Trump streben nach absoluter Herrschaft. Die Gefahr eines Krieges ist groß, warnt Harvard-Professor Allison

Als Chinas starker Mann Xi Jinping kürzlich den 90. Gründungstag der Volksbefreiungsarmee mit einer Militärparade feierte, gelobte sie ihm absolute Treue. Millionen verfolgten im Fernsehen, dass die anderen sechs Mitglieder des Politbüroausschusses beim Armeeaufmarsch fehlten: Xi lieferte eine One-Man-Show ab. In wenigen Wochen will er nach dem Ende seiner fünfjährigen Amtszeit auf dem 19. Wahlparteitag in Peking die Weichen für ein neues Zeitalter stellen.

Neu war auch, wie Xi sich von den Soldaten huldigen ließ. Auf seinen traditionellen Zuruf "Ich grüße euch, Genossen" hätten sie antworten müssen: "Wir grüßen unseren Führer!" Stattdessen riefen sie: "Wir grüßen den Vorsitzenden!" Vergangenen Herbst hatte Xi sich zum "Kern" der Partei ernennen lassen und ist seitdem deren "Vorsitzender." Militärzeitungen nennen den 64-Jährigen inzwischen auch "tongshuai", den Oberbefehlshaber Chinas. So wurde einst nur Mao gerufen.

Vorsitzender und Vordenker

Xi tritt auch als neuer marxistischer Vordenker in Maos Fußspuren: Der große Vorsitzende hatte seiner Partei die "Mao-Tsetung-Ideen" hinterlassen. Heute laufen die propagandistischen Vorbereitungen auf Hochtouren, um auf dem kommenden Parteitag die "Xi-Jinping-Ideen" ins Parteistatut aufzunehmen. Sie stehen für eine Serie von Maßnahmen zur Modernisierung der Wirtschaft und Gesellschaft und für Chinas Anspruch, international eine Führungsrolle zu spielen und die Seidenstraßenoffensive initiiert zu haben. Xi wird so der Dritte im Bunde von Mao und Deng Xiaoping, die als Leittheoretiker die Alleinherschaft der KP legitimieren dürfen. Parteizeitungen schreiben: "Mao ließ die Nation aufstehen. Deng machte sie reich. Xi wird sie wieder groß und militärisch stark machen."

Nur einer könnte Xi noch in die Quere kommen: US-Präsident Donald Trump hat ebenfalls geschworen, alles daran zu setzen, die USA zu vormaliger Größe zu erwecken. Xi und Trump könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein. Der aus einer "roten", unter Mao verfolgten Familie stammende, sich verbissen über den Karriereweg durch die Provinzen hocharbeitende Parteifunktionär Xi tritt heute als Champion des freien Welthandels und des Klimaschutzes auf, überall dort, wo es den Interessen seines Landes dient.

Der Milliardär Trump, der Quereinsteiger, will sein Land dagegen abkapseln, aus internationalen Verpflichtungen lösen und von Umweltschutzbeschränkungen befreien, um die US-Wirtschaft wieder zur Gewinnerin zu machen. Der Egomane muss seine umstrittenen Entscheidungen aber auf dem freien Markt austragen. Er gibt sie über Twitter preis und hat sich dafür täglich vor einer unabhängigen Justiz und Presse zu rechtfertigen. Alleinherrscher Xi hat es einfacher: Er ist in seiner Parteidiktatur niemandem rechenschaftspflichtig.

Doch es gibt verblüffende Übereinstimmungen zwischen den beiden Männern, schreibt Harvard-Professor Graham Allison. In seinem Buch Destined for War (Zum Krieg bestimmt) identifiziert er mehrere Handlungszwänge, die Xi und Trump auf Kollisionskurs bringen könnten.

"Falle des Thukydides"

Beide treibt der Ehrgeiz an, ihrer Nation wieder zu neuer Größe zu verhelfen; beide sehen im anderen das entscheidende Hindernis dazu; beide sind auf ihre einzigartigen Führungsqualitäten stolz; beide halten nur sich für fähig, ihre Nationen wiederzubeleben; und schließlich setzen beide nach innen radikale Veränderungen durch und mobilisieren ihre Anhänger mit populistischen Rezepten. Bei Xi ist es der Kampf gegen die Korruption, bei Trump gegen das Establishment.

Allison warnt seit Jahren davor, dass die USA und China in die "Falle des Thukydides" schlittern und es zum Krieg kommt. Er bezieht sich auf den altgriechischen Historiker, der den Ausbruch des Krieges zwischen der damals etablierten Großmacht Sparta und dem aufsteigenden Athen den Befürchtungen Spartas zuschob, von Athen überholt zu werden. Allison untersuchte ähnlich geartete Krisenlagen zwischen neuen und alten Großmächten seit dem 15. Jahrhundert – und fand 16 Beispiele. In zwölf Fällen führte die Rivalität zum bösen Krieg. Er nennt es eine "der brutalsten Tendenzen in der Geschichte".

Diese Warnung motivierte den damaligen US-Präsidenten Barack Obama, 2015 mit Xi darüber zu sprechen, wie man vermeiden könne, in die Thukydides-Falle zu geraten. Entscheidend sei, keine voreiligen falschen Schlüsse über Entwicklungen beim anderen zu ziehen. Obama nannte es "die Fähigkeit, zu lernen, Differenzen gemeinsam managen zu können". Doch zwischen Trump und Xi wächst die Gefahr von Fehleinschätzungen. Trumps Tweets zeigen ein Wechselbad an Emotionen in der Beurteilung des anderen. (...)

derstandard.at/2000062425503/ChinaUSA-Zwei-Supermaechte-auf-Kollisionskurs


Vermutlich kann eine USA ein Land wie China nicht abbremsen, wenn es sich auf dem Kurs befindet, den Trump verordnet hat. Fairerweise muß man aber auch sagen, daß es vielleicht einfach auch nicht mehr geht. Geschichte ist immer in Bewegung. Die USA sind einfach nicht mehr das geopolitische Schwergewicht des Kalten Krieges und China rollt es einfach (wieder). Trump kann natürlich versuchen das mit markigen Sprüchen zu übertünchen. Blöd, daß gerade bei dieser Entwicklung ein Mann wie Trump die USA anführt. Das muß ihm bitter schmecken. Aber er hat eine Menge alternativen Fakten und Fake News, um das Gegenteil zu behaupten.

Experten widersprechen Trumps Atomarsenal-Prahlereien

US-Präsident sprach von stärkerem und kraftvollerem Arsenal "als je zuvor" – "Kommt der Realität nicht nahe", sagen Experten




Interessant ist nicht primär Kim vs Trump, sondern China/Xi vs. USA/Trump. Schauen wir, ob Trump mit so einem kleinen Land wie Nordkorea fertig wird. Peking ist gespannt.
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Re: China und die USA

Beitragvon Nomen Nescio » Do 10. Aug 2017, 18:43

King Kong 2006 hat geschrieben:(10 Aug 2017, 19:35)

Trump will die USA stärker abkapseln. Gut, kann man machen. Nur dann kann man immer schwerer als Supermacht wirkmächtig sein. China will ganz nach oben. Deshalb machen sie - wenn auch typisch leise - an immer mehr Stellen mit. So tritt die paradoxe Situation auf, daß Trump alle vor den Kopf stösst, immer nur fordert und den Rücken zukehrt und Peking offenen Handel und Dialog bewirbt.

heißt das nicht straußpolitik ? ich sehe es nicht, also passiert es auch nicht. oder das bekannte »was nicht sein kann...«.
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Re: Wer ist in charge und was ist die Meinung der Administration?

Beitragvon Nomen Nescio » Do 10. Aug 2017, 18:45

King Kong 2006 hat geschrieben:(09 Aug 2017, 21:46)

Nordkorea wird wohl seine Atomwaffen kaum entsorgen. D.h. die USA müssen jetzt liefern. Die Vernichtung Nordkoreas droht. Das müsste jetzt durchgezogen werden. Sonst kann Trump selbst mit Twittern sein dominantes Selbstbild schwer aufrecht erhalten. Den USA bleibt jetzt eigentlich nur noch der Kriegsantritt. :?:

trump braucht aber nicht unbedingt A-waffen zu benützen. ob er sich aber das realisiert ?
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Re: Wer ist in charge und was ist die Meinung der Administration?

Beitragvon King Kong 2006 » Do 10. Aug 2017, 19:00

Nomen Nescio hat geschrieben:(10 Aug 2017, 19:45)

trump braucht aber nicht unbedingt A-waffen zu benützen. ob er sich aber das realisiert ?


Den USA steht natürlich ein Arsenal an Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung. Cyberwar, Luftangriffe usw. Das Problem mit so etwas ist immer, man muß in der Lage und Willens sein, das bis zum Äußersten zu Ende zu denken und zu praktizieren. Als die USA in Vietnam anfingen zu kämpfen hätten man nie geahnt, wo das mal landet. Oder in Nahost. Im Falle des Konflikts mit dem Iran warnten deshalb US-Militärs die Bush-Administration, daß man notfalls mit Truppen in den Iran rein müsste, wenn man einen Händel anfängt.

Im Falle Nordkoreas ist das nicht anders. Wer glaubt, daß man so ein Land, in so einer Region mal locker mit Raketen beschiessen kann und dann geht ein schöner Regenbogen auf und alle Probleme gelöst, sollte erstmal so was testen. Im Kleinen, z.B. ein paar Hooligans aufmischen, dann merkt man schnell, daß die sogar die Unverschämtheit haben zurückzuschlagen. Später kommt dann noch eine miese Presse, Anzeigen, Gerichtsverhandlungen, man verliert sogar neben ein paar Zähnen seinen Job usw. Den USA ist Vietnam oder die Kriege in Nahost nicht gut bekommen. Ziele wurden praktisch auch nicht erreicht. Was sind die Ziele in Nordkorea? Wer glaubt, die USA könnten ein Feuerwerk in Nordkorea veranstalten und China, der wirkliche Konkurrent lässt sich sowas gefallen, in seinem eigenen Hinterhof, der irrt. Und die werden nicht für die USA da herumbomben und Trump den Gefallen tun für ihn den Knecht zu spielen, sich als Buhmann hinzustellen und zu bluten. Das ist auch Unsinn.

Die Frage wird übergeordnet lauten, was für eine Bedeutung hat Nordkorea für die Bewahrung bzw. Verbesserung bzw. Verschlechterung der Stellung der USA? Hier im besonderen im Kontext der mächtigen Herausforderung im Pazifik und Global mit China? Ich sehe da nicht wirklich Handlungsmöglichkeiten der Trump-Administration über die Akte Nordkorea etwas "zu gewinnen".
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon unity in diversity » Do 10. Aug 2017, 19:05

Spannend kann es werden, wenn China seine Währung Yuan zu einer Weltreservewährung und Weltleitwährung weiterentwickelt.
Also den direkten Vergleich mit dem Petrodollar gewinnt.
Das würde aber einige Rivalen in Asien auf den Plan rufen, die in solchen Fragen eigene Interessen vertreten.
Eine kluge US-Politik könnte solch eine Plattentektonik verhindern, aber dazu ist Trump der Falsche in der falschen Position.
Mit Flugzeuträgern kann man die Dominanz des Petrodollars nicht aufrechterhalten, weil man sich ab jetzt mit Atommächten anlegen muß.
Den Yuan kann man genau so wenig mit militärischen Mitteln durchsetzen.
Da hilft nur noch Fingerspitzengefühl, gepaart mit ökonomischer Stärke.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Nomen Nescio » Do 10. Aug 2017, 19:25

unity in diversity hat geschrieben:(10 Aug 2017, 20:05)

Spannend kann es werden, wenn China seine Währung Yuan zu einer Weltreservewährung und Weltleitwährung weiterentwickelt.
Also den direkten Vergleich mit dem Petrodollar gewinnt.
Das würde aber einige Rivalen in Asien auf den Plan rufen, die in solchen Fragen eigene Interessen vertreten.
Eine kluge US-Politik könnte solch eine Plattentektonik verhindern, aber dazu ist Trump der Falsche in der falschen Position.
Mit Flugzeuträgern kann man die Dominanz des Petrodollars nicht aufrechterhalten, weil man sich ab jetzt mit Atommächten anlegen muß.
Den Yuan kann man genau so wenig mit militärischen Mitteln durchsetzen.
Da hilft nur noch Fingerspitzengefühl, gepaart mit ökonomischer Stärke.

ich weiß nicht, wie weit dein gedächtnis geht, aber als die amerikaner ein kriegsabenteuer begannen, stiegen die preise der rohstoffe und senkte der dollar. das deutlichste beispiel gab nixon, der bretton woods verlassen mußte.
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Re: Wer ist in charge und was ist die Meinung der Administration?

Beitragvon Nomen Nescio » Do 10. Aug 2017, 19:35

King Kong 2006 hat geschrieben:(10 Aug 2017, 20:00)

1. Den USA steht natürlich ein Arsenal an Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung. Cyberwar, Luftangriffe usw.
...
2. Die Frage wird übergeordnet lauten, was für eine Bedeutung hat Nordkorea für die Bewahrung bzw. Verbesserung bzw. Verschlechterung der Stellung der USA? Hier im besonderen im Kontext der mächtigen Herausforderung im Pazifik und Global mit China? Ich sehe da nicht wirklich Handlungsmöglichkeiten der Trump-Administration über die Akte Nordkorea etwas "zu gewinnen".

ad 1. ich hörte heutmittag anläßlich die lage in NK einen pensionierten direktor unseres militärischen nachrichtendienst. er sagte daß NK eine hürde leute hat die einen cyberkrieg führen können. sie sollten öfter bereits die kommunikation des internets gestört haben.
außerdem ist eine schwierigkeit, daß von NK fast nichts bekannt ist. es gibt ja fotos, aber es muß noch mehr geben. in bergen z.b. hat man gegraben. aber was ist da versteckt ?

ad 2. diese frage ist - betrachtet von amerika aus - einfach zu beantworten. NK ist ein unberechenbares gefahr. und dann ist die amerikanische mentalität immer gewesen »draufschlagen«.
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Re: Wer ist in charge und was ist die Meinung der Administration?

Beitragvon King Kong 2006 » Do 10. Aug 2017, 22:00

Nomen Nescio hat geschrieben:(10 Aug 2017, 20:35)

ad 1. ich hörte heutmittag anläßlich die lage in NK einen pensionierten direktor unseres militärischen nachrichtendienst. er sagte daß NK eine hürde leute hat die einen cyberkrieg führen können. sie sollten öfter bereits die kommunikation des internets gestört haben.
außerdem ist eine schwierigkeit, daß von NK fast nichts bekannt ist. es gibt ja fotos, aber es muß noch mehr geben. in bergen z.b. hat man gegraben. aber was ist da versteckt ?

ad 2. diese frage ist - betrachtet von amerika aus - einfach zu beantworten. NK ist ein unberechenbares gefahr. und dann ist die amerikanische mentalität immer gewesen »draufschlagen«.


Heutzutage ist EW (electronic warfare) ein Muss. Sicherlich hat sich NK auch damit beschäftigt. Ironischerweise sind gerade die hochtechnisierten- und vernetzten Staaten und Streitkräfte besonders anfällig dafür. Ein EMP Angriff ist auch möglich. Dies würde allerdings sicherlich mit einem Atomwaffenangriff für die USA gleichgesetzt sein und entsprechend beantwortet werden. Neben Russland, China, Iran soll auch Nordkorea dazu in der Lage sein. Um eine Gruppe der klassischen Verdächtigen zu nennen.

In den Bergen ist bestimmt die halbe Armee verbunkert. ;)

@unity in diversity

Auf jedenfall wird der Einfluß nicht nur militärisch ausgeübt. Auch sozioökonomisch und mit viel soft power.
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Synergieeffekt oder Zufall?

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 11. Aug 2017, 07:03

Es gibt ja einen nicht zu unterschätzenden Streit im Südchinesischen Meer.

Jetzt fuhr eine US-Kriegsschiff in eine von China beanspruchte Zone. Zufall? Oder will Trump gleich mal Peking zeigen, wo der Hase langläuft? Nicht nur bei Trump steigert sich die Wut im Pazifikraum, auch bei China.

Südchinesisches Meer

China wirft USA Provokation auf See vor

Im Atomkonflikt mit Nordkorea fordert Trump Unterstützung von China. Nun fuhr ein US-Zerstörer durch Gebiete, die von Peking beansprucht werden. Die Regierung gibt sich "sehr verärgert".

http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 62391.html
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Re: China und die USA

Beitragvon Enas Yorl » Fr 11. Aug 2017, 16:18

King Kong 2006 hat geschrieben:(10 Aug 2017, 19:35)Trump will die USA stärker abkapseln. Gut, kann man machen. Nur dann kann man immer schwerer als Supermacht wirkmächtig sein. China will ganz nach oben. Deshalb machen sie - wenn auch typisch leise - an immer mehr Stellen mit. So tritt die paradoxe Situation auf, daß Trump alle vor den Kopf stösst, immer nur fordert und den Rücken zukehrt und Peking offenen Handel und Dialog bewirbt.

In erster Linie hat Trump hier ohne Not einen Konflikt mit Nordkorea forciert, dessen Unsicherheiten und eventuelle Folgen seine engsten Verbündeten (Japan & Südkorea) in der Region ausbaden müssen. Hier demonstriert er wieder, das er auf die Interessen der Verbündeten der USA keine Rücksicht nimmt, oder diese vor solch einer Aktion überhaupt konsultiert. Mit Trump, werden die USA als Schutzmacht zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko für dessen eigene Verbündete.
Kurioserweise führt sein Drängen gegenüber China dazu, das dessen Rolle als Ordnungsmacht in Asien gehörig aufgewertet wird. Mittlerweile ist hier China der berechenbare & deeskalierende Akteur in der Region, und nicht die USA.
And it's been completely "demagnetised" by Stephen Hawking himself!
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Re: China und die USA

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 11. Aug 2017, 16:22

Enas Yorl hat geschrieben:(11 Aug 2017, 17:18)

In erster Linie hat Trump hier ohne Not einen Konflikt mit Nordkorea forciert, dessen Unsicherheiten und eventuelle Folgen seine engsten Verbündeten (Japan & Südkorea) in der Region ausbaden müssen. Hier demonstriert er wieder, das er auf die Interessen der Verbündeten der USA keine Rücksicht nimmt, oder diese vor solch einer Aktion überhaupt konsultiert. Mit Trump, werden die USA als Schutzmacht zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko für dessen eigene Verbündete.
Kurioserweise führt sein Drängen gegenüber China dazu, das dessen Rolle als Ordnungsmacht in Asien gehörig aufgewertet wird. Mittlerweile ist hier China der berechenbare & deeskalierende Akteur in der Region, und nicht die USA.

ohne not kann man nicht sagen. denk an 1936. wären damals soldaten ins rheinland marschiert, wer weiß ....
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Ist es egal, was Trump sagt?

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 11. Aug 2017, 22:37

Während Donald Trump immer neue Drohungen gegen Nordkorea ausstößt, bemühen sich seine Berater um Schadensbegrenzung - und diskret um eine diplomatische Lösung des Konflikts. Ein Blick hinter die Kulissen.


Donald Trump liest bekanntlich keine Bücher und ist wenig interessiert an historischen Parallelen. Stattdessen twittert er die Welt gerade immer tiefer in die Krise mit seinen täglichen Drohungen an Pjöngjang. Unterdessen rotieren seine Berater hinter den Kulissen, um einen "versehentlichen" Atomkrieg zu verhindern - und gerüstet zu sein, falls dieser doch ausbricht.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 62574.html


Wenn die "Profis" im Hintergrund versuchen die Sache runterzukühlen, was soll dann das Gerede von Trump? Wer muß hier eigentlich wen vor wem schützen? Die USA vor Kim oder die Welt vor Trump?
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Re: China und die USA

Beitragvon Adam Smith » Fr 11. Aug 2017, 23:24

Enas Yorl hat geschrieben:(11 Aug 2017, 17:18)

In erster Linie hat Trump hier ohne Not einen Konflikt mit Nordkorea forciert, dessen Unsicherheiten und eventuelle Folgen seine engsten Verbündeten (Japan & Südkorea) in der Region ausbaden müssen. Hier demonstriert er wieder, das er auf die Interessen der Verbündeten der USA keine Rücksicht nimmt, oder diese vor solch einer Aktion überhaupt konsultiert. Mit Trump, werden die USA als Schutzmacht zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko für dessen eigene Verbündete.
Kurioserweise führt sein Drängen gegenüber China dazu, das dessen Rolle als Ordnungsmacht in Asien gehörig aufgewertet wird. Mittlerweile ist hier China der berechenbare & deeskalierende Akteur in der Region, und nicht die USA.

China verhält sich halt auch sehr vernünftig.
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Trump setzt Venezuela auch schon mal auf die Liste

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 12. Aug 2017, 08:10

Krise in Südamerika

Trump droht auch Venezuela mit Militäreinsatz

Die USA haben bereits Sanktionen gegen Venezuela verhängt, nun spricht Donald Trump von einer möglichen militärischen Option. Eine Anfrage aus Caracas nach einem Telefonat der Staatschefs lehnte das Weiße Haus ab.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/v ... 62580.html


Wie glaubwürdig können Drohungen militärisch-interventionistischer Art sein, wenn sie "inflationär" genutzt werden? Diesmal twitterte der Twitter-König diese brandneuen außenpolitischen Ziele nicht, er eröffnete diese Vorstellungen in einem seiner exklusiven Golfclubs in Bedminster.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon John Galt » Sa 12. Aug 2017, 08:45

Keine gute Zeiten für Kommunisten.
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Ist das eine Beschäftigungstherapie?

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 12. Aug 2017, 09:59

John Galt hat geschrieben:(12 Aug 2017, 09:45)

Keine gute Zeiten für Kommunisten.


Ob die zweite Androhung für einen Kriegseinsatz dafür reicht:

THE RUSSIA INVESTIGATION IS GETTING DANGEROUSLY CLOSE TO TRUMP

https://www.vanityfair.com/news/2017/08 ... aff-russia


Das ist alles ein bißchen viel, was Trump da auf die Agenda gesetzt hat. Soll das so eine Art Schwarmtaktik sein, das man vor lauter Fischen gar nicht mehr weiß wo man ansetzen soll? Krise um Korea, Krise um Venezuela, Krise um Russland, Krise um das Atomabkommen mit dem Iran, Krise mit China, Krise mit der EU und diversen Abkommen... Ja, kann man in so eine brenzligen Zeit, mit Mehrfrontenkrieg einen Präsidenten so unter Druck setzen? Trump hopes not!

Natürlich muß ein Land wie die USA überall aktiv sein. Aber ob das stets mit Krisenbehafteten Agieren sein muß? Trump wird wohl wissen was er tut.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
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Nomen Nescio
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Re: Ist das eine Beschäftigungstherapie?

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 12. Aug 2017, 12:32

King Kong 2006 hat geschrieben:(12 Aug 2017, 10:59)

Trump wird wohl wissen was er tut.

nicht
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Ger9374
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Re: Ist das eine Beschäftigungstherapie?

Beitragvon Ger9374 » Sa 12. Aug 2017, 12:48

Nomen Nescio hat geschrieben:(12 Aug 2017, 13:32)

nicht


Wenn Trump weiß was er tut so weis er es geschickt zu kaschieren.Er ist ein Hans Dampf
in allen Gassen. Sein Wissen ist beschränkt
auf Bild Zeitung Level.Wenn er noch im Kindergarten wäre würden ihn andere Kinder
meiden. Was haben uns die Wähler in den USA
da bloß auf den Hals gehetzt! Gab es für Trump Wähler Mac Donalds Gutscheine?!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:

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